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DE3012823A1 - Doppelweggleichrichterschaltung - Google Patents

Doppelweggleichrichterschaltung

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Publication number
DE3012823A1
DE3012823A1 DE19803012823 DE3012823A DE3012823A1 DE 3012823 A1 DE3012823 A1 DE 3012823A1 DE 19803012823 DE19803012823 DE 19803012823 DE 3012823 A DE3012823 A DE 3012823A DE 3012823 A1 DE3012823 A1 DE 3012823A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
collector
circuit
differential amplifier
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803012823
Other languages
English (en)
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DE3012823C2 (de
Inventor
Bernhard Dipl.-Ing. 7900 Ulm Rall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication of DE3012823A1 publication Critical patent/DE3012823A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3012823C2 publication Critical patent/DE3012823C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/12Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/21Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal
    • H02M7/217Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • "Doppelweggleichrichterschaltung" Die Erfindung betrifft eine Doppelweggleichrichterschaltung zur präzisen Gleichrichtung von Wechselspannungen.
  • Präzise Gleichrichterschaltungen sind aus der Technik "Elektronischer Analogrechner" bekannt. Ein Beispiel hierfür zeigt FIG. 1, das aus dem Blatt mit Anwendungsbeispielen der Fa. Knott Elektronik, München (1965) entnommen ist.
  • Die bekannte Gleichrichterschaltung erfordert neben den beiden Operationsverstärkern V1 und V2 präzise Hochohmwiderwände. Hochohmige und außerdem genaue Widerstände, sowie festes Bezugspotential bedeuten für Schaltungen, die monolithisch integriert werden sollen, erhebliche Schwierigkeiten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Stand der Technik zu verbessern. Insbesondere soll eine Doppelweggleichrichterschaltung der eingangs genannten Art angegeben werden, die sich problemlos und ohne großen Aufwand als integrierte Schaltung realisieren läßt, deren Umwandlungskennlinie steuerbar ist und deren Eingangs- und/oder Ausgangspotential weitgehend frei wählbar ist.
  • Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 genannte Erfindung gelöst. Differenzverstärker mit hohem Ausgangswiderstand sind einfach als integrierte Schaltung herstellbar. Gegenüber ihrem hohen Innenwiderstand (Ausgangswiderstand) ist die Nichtlinearität der an ihrem Ausgang angeschlossenen Gleichrichter praktisch ohne Einfluß. Die Verstärkung von Differenzverstärkern läßt sich in einfacher Weise steuern, wie weiter unten näher erläutert wird, so daß sich die Umwandlungskennlinien in gewünschter Weise einstellen lassen, Eingangs- und Ausgang potentiale der Differenzverstärker erlauben die Schaltungsanordnung an die jeweiligen Verhältnisse anzupassen.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Gemäß Anspruch 2 werden als Differenzverstärker mit Vorteil solche mit zwei Gegentakttransistoren vorgesehen, in deren gemeinsamer Emitterzuleitung eine Stromquelle geschaltet ist und welche als Lastwiderstände eine Stromspiegelschaltung aufweisen. Ist nur eine der Stromquellen der Differenzverstärker steuerbar, so lassen sich die Kennlinien beider Differenzverstärker exakt gleich einstellen. Sind dagegen beide Stromquellen steuerbar, so ist außerdem die Steigung der Umwandlungskennlinie einstellbar, wie es beispielsweise bei sprachgesteuerten Schaltungen (Freisprechanlagen) erforderlich ist.
  • Die Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 3 faßt jeweils zwei Gegentakttransistoren der Differenzverstärker zu einem Doppelkollektortransistor zusammen, wodurch sich realisiert als integrierte Schaltung eine vorteilhafte Schaltungsvereinfachung und Platzeinsparung ergibt.
  • Wird die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 4 weitergebildet, so sind die Ausgangskennlinien verschiebbar, indem ihnen eine positive oder negative Gleichstromkomponente überlagert wird.
  • Sollten die Kennlinien bis zur Ausgangsspannung Null aussteuerbar sein, so ist die Erfindung gemäß Anspruch 5 weiterzubilden. Diese Weiterbildung ist leicht so abwandelbar, daß die Ausgangskennlinien zusätzlich bei einem bestimmten maximalen Ausgangswert unabhängig von der Kennlinienverschiebung begrenzt werden.
  • Die Erfindung wird nun anhand von in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen im einzelnen: FIG. 2: Prinzipschaltung der erfindungsgemäßen Doppelweggleichrichterschaltung; FIG. 3: Ein erstes Ausführungsbeispiel mit zwei getrennten Differenzverstärkern; FIG. 4: Kennlinien der in FIG. 3 dargestellten Schaltung; FIG. 5: Ein zweites Ausführungsbeispiel mit durch Doppelkollektortransistoren zusammengefaßten Differensverstärkern und einer ersten Schaltung zur Kennlinienverschiebung; FIG. 6: Kennlinien der in FIG. 5 dargestellten Schaltung; FIG. 7: Ein drittes Ausführungsbeispiel mit zusammengefaßten Differenzverstärkern und einer anderen Schaltung zur Kennlinienverschiebung; FIG. 8: Kennlinien der in FIG. 7 dargestellten Schaltung bei Umschaltung gemäß Beschreibung.
  • In FIG. 2 ist die Prinzipschaltung der erfindungsgemäßen Doppelweggleichrichterschaltung dargestellt. Sie zeigt zwei Differenzverstärker 1 und 2, die über je einen Gleichrichter 16 bzw. 26 mit dem Ausgang A der Doppelweggleichrichterschaltung verbunden sind. Am Ausgang A ist gegen Bezugspotential, im Ausführungsbeispiel OV, ein Lastwiderstand RL geschaltet, an welchem die gleivdgerichtete Spannung abgreifbar ist.
  • Beide Verstärker sollen einen möglichst hohen Ausgangswi derstand (Innenwiderstand) aufweisen, damitdie Nichtlinearitäten der Gleichrichter 16 und 26, die als Halbleiter-Dioden oder als Diode geschaltete Transistoren realisiert sein können, ohne Einfluß auf den Ausgangsstrom, und damit bei einem ohmschen Lastwiderstand RL auf die Ausgangsspannung, bleiben.
  • Der nichtinvertierende Eingang des ersten Differenzverstärkers 1 ist wie ersichtlich zum einen mit dem invertierenden Eingang des zweiten Differenzverstärkers 2 und zum anderen mit einem ersten Eingang El verbunden.
  • Der invertierende Eingang des ersten Differenzverstärkers 1 ist zum einen mit dem nichtinvertierenden Eingang des zweiten Differenzverstärkers 2 und zum anderen mit einem zweiten Eingang E2 der Doppelweggleichrichterschaltung verbunden.
  • Zur Vereinfachung werden im folgenden die Eingangsklemmen und die Spannungen an den Eingangsklemmen mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, da hierdurch keine Verwechslungen eintreten. Ist z.B. die Spannung E2 größer als die Spannung El,. so steuert der Verstärker 2 den Gleichrichter 26, andernfalls der Verstärker 1 den Gleichrichter 16 leitend.
  • Durch die bteuerspPnnungen Ueti und U5t2 -in FIG. 2 ist angedeutet, daß mindestens einer der beiden Differenzverstärker 1 oder 2 in seiner Verstärkung steuerbar sein soll. Ist nur ein Verstärker steuerbar, so sind zwei völlig gleichartige Kennlinien einstellbar. Sind dagegen beide Verstärker steuerbar, so ist die Steilheit der Ausgangskennlinien in gewünschter Weise einstellbar.
  • Diese Steuerung wird ausführlicher im Ausführungsbeispiel der FIG. 3 mit zugehörigen Kennlinien 4 näher erläutert.
  • Wie FIG. 3 zeigt, sind die beiden Differenzverstärker 1 und 2 der FIG. 2 hier als Transistorverstärker mit zwei Gegentakttransistoren 11 und 12 bzw. 21 und 22 realisiert, in deren gemeinsamer Emitterzuleitung eine Stromquelle 13 bzw. 23 geschaltet ist. Mindestens eine der beiden Strom- quellen ist steuerbar. Als Arbeitswiderstand in den Kollektorzuleitungen der beiden Gegentakttransistoren ii und 12 des ersten Differenzverstärkers ist eine erste Stromspiegelschaltung bestehend aus den Transistoren 14 und 15 vorgesehen und in den Kollektorzuleitungen der beiden Gegentakttransistoren 22 und 21 des zweiten Differenzverstärkers eine zweite Stromspiegelschaltung mit den Transistoren 24 und 25.
  • Die Wirkung der Stromspiegelschaltung sei beim ersten Differenzverstärker näher erläutert. Der Kollektorstrom des Transistors 11 fließt in den als Diode geschalteten Transistor 14 der Stromspiegelschaltung. Der Spannungsabfall am als Diode geschalteten Transistor 14 steuert die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 15 der Stromspiegelschaltung. Wird diese Schaltung integriert und werden auf dem Halbleiterplättchen die Transistoren gleichartig, also mit gleichen Emitter- und Kollektorflächen auagebildet, so wird vom Tran sistor 14 der Transistor 15 so gesteuert, daß bei Kollektor spannungen des Transistors 15 oberhalb seiner Restspannung (> 0,2 V) sein Kollektorstrom gleich dem Kollektorstrom des Transistors ii ist.
  • Die Eollektor-Emitter-Strecken der Transistoren 12 und 15 sind beide hochohmig, so daß der am gemeinsamen Kollektor der Transistoren 12 und 15 angeschlossene Gleichrichter 16 hochohmig ausgesteuert wird.
  • Der zweite Differenzverstärker ist genauso aufgebaut wie der erste. Lediglich die Eingangsleitungen zu den Transistoren 21 und 22 sind gegenüber dem ersten Differenzverstärker vertauscht an den Eingangsklemmen E2 bzw. El angeschlossen.
  • Je nach der Polarität der Eingangsspannung (E2 - E1) fließt in den Ausgang A der Gleichrichterschaltung ein der bingangsspannung proportionaler gleichgerichteter Strom unabhängig von der Höhe der Ausgangsspannung am Lastwiderstand RL und zwar solange, wie diese in den Grenzen Min 0,2 V und UMax (Uo U - 0,2 V) bleibt, wobei UO die Betriebsspannung der Stromquellen 13 und 23, U13 der Spannungsabfall an der Stromquelle 13, der gleich dem Spannungsabfall an der Stromquelle 26 sein möge, und 0,2 V die Restspannung der Transistoren 15 bzw. 13 ist.
  • Wird für die Stromquellen 13 und 23 z.B. eine aus gesteuerten PNP-Transistoren bestehende Stromquelle verwendet (A. Grebene: Analog Integrated Circuit Design (1972), S. 115, Fig. 4.2), so liegt der minimal zulässige Spannungsabfall ebenfalls bei etwa 0,2 V, so daß die in FIG. 3 gezeigte Gleichrichterschaltung bereits mit sehr niedrigen Betriebsspannungen U arbeiten kann. Ein parallel zum Last-0 widerstand Rt geschalteter Kondensator C beeinflußt den in den Ausgang A fließenden gleichgerichteten Strom nicht.
  • In einer Stromspiegelschaltung, beispielsweise der aus den Transistoren 14 und 15 bestehenden, ist der Kollektorstrom des Transistors 15 gleich dem des Transistors 11. Der gleichgerichtete, in den Ausgang A fließende Strom ist folglich der Differenzstrom der Kollektorströme der Transistoren ii und 12 bzw. 21 und 22. Wegen der hohen Verstärkung der Differenzverstärker (etwa 55 dB) und deren hohem Innenwiderstand hat die gekrümmte Kennlinie der Gleichrichter 16 und 26 keinen Einfluß auf die Stromumwandlungskennlinien.
  • In FIG. 4 ist als otromumwandlungskennlinien die Gleichrichterkennlinie IA = f (E2 - E1) dargestellt. Bis auf einen Restfehler von +1 mV bezogen auf die Eingangsspannung (2 - El) ist die Kennlinie linear. Ihre Steigung ist durch die Ströme der Stromquellen 13 und 23 (FIG. 3) bestimmt, weil die Steilheit einer Transistorkennlinie dem Emitterstrom proportional ist. Werden z. B. beide Stromquellen auf einen niedrigeren Strom 113 g I23 gesteuert, so ändert sich die Steigung der Kennlinien von Kennlinie a auf Kennlinie b (FIG. 4). Bei gleichen Eingangsspannungen der Gleichrichterschaltung (E2 - Ei = konst) ist der Ausgangsstrom 1A proportional I13 bzw. 1230 Die Kennlinien münden bei zunehmender Aussteuerung der Differenzverstärker oberhalb von +100 mV in einen konstanten Ausgangsstrom, da oberhalb von +100 mV die Dif.renzverstärker übersteuert werden. Dieser maximale Ausgangsstrom ist gleich dem Strom der Stromquelle 13 bzw. 23.
  • Die Begrenzung des Ausgangs stromes ist von großem Vorteil bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Gleichrichterschaltung in sprachgesteuerten Schaltungen, z. B. in Freisprecheinrichtungen oder Gegensprechanlagen, in denen ein Sprachsignal gleichgerichtet wird zur S.uerung von Dämpfungsgliedern, die jeweils eine tbertragungsrichtung bevorsugen. Die dort erforderlichen Regelkreise sollen schnell auf kleine Signalspannungen ansprechen. Bei dieser Anwendung ist die hohe Linearität der Gleichrichterkenn-,linien der erfindungsgemäßen Gleichrichterschaltung in Verbindung mit der geringen Welligkeit der Ausgangsgleichspannung am Kondensator C bei tbersteuerung und der dadurch bedingten Strombegrenzung von besonderem Vorteil. Durch die Steuerbarkeit der Kennlinien über die Stromquellen lassen sich die Gleichrichterkennlinien an die Sprechlautstärken optimal anpassen.
  • Außerdem läßt sich die Strombegrenzung gut zur Reduktion von Uberstellerungseffekten verwenden. Ein linearer Gleichrichter würde nämlich bei einem vorübergehend sehr lauten Geräusch und damit einer sehr großen Eingangsspannung am Gleichrichter einen Ladekondensator, wie z.B. C in FIG. 3, stark aufladen, so daß eine große Erholzeit verginge, bis die zu regelnde Spannung wieder ihren Sollwert erreicht hat.
  • Die in FIG. 3 gezeigte Schaltung ist in vorteilhafter Weise recht flexibel. So sind bei Bedarf durch unterschiedliche Steuerung der Stromquellen 13 und 23 für negative Eingangsspannungen (E2 - 31) andere Kennliniensteigerungen erzielbar als für positive. Ist eine präzise Einweggleichrichterschaltung gewünscht, so kann der zweite Differenzverstärker inklusive Gleichrichter 26 eingespart werden.
  • In FIG. 5 ist gezeigt, wie in einfacher Weise eine Doppelweggleichrichterschaltung gemäß FIG. 3 als integrierte Schaltung realisiert werden kann, wenn für beide Kennlinienzweige gleiche Steigung erwünscht ist. In dieser Weiterbildung sind die Gegentakttransistoren 11 und 12 bzw. 21 und 22 der FIG. 3 jeweils als Doppelkollektortransistoren 111 bzw. 211 ausgebildet. Der erste Kollektor des ersten Doppelkollektortram istors 111 ist mit dem als Diode geschalteten Transistor 14 der ersten Stromspiegelschaltung verbunden.
  • Der zweite Kollektor des ersten Doppelkollektortransistors 111 ist mit dem gesteuerten Transistor 25 der zweiten Stromspiegelschaltung verbunden. Der erste Kollektor des zweiten Doppelkollektortransistors 211 ist mit dem als Diode geschalteten Transistor 24 der zweiten Stromspiegelschaltung verbunden. Der zweite Kollektor des zweiten Doppelkollektortransistors.211 ist an den gesteuerten Transistor 15 der ersten Stromspiegelschaltung angeschlossen und fernerhin ist der jeweilige zweite Kollektor eines Doppelkollektortransistors zusätzlich über einen Gleichrichter 16 bzw. 26 mit dem Ausgang A verbunden.
  • Durch diese Zusammenfassung der beiden Differenzverstärker entfällt auch die Stromquelle 23 (FIG. 3). Die steuerbare Stromquelle 13 muß dafür einen doppelt so hohen Strom liefern und ist in FIG. 5 mit 113 bezeichnet.
  • In FIG. 5 ist ferner eine erste Möglichkeit gezeigt, um die Gleichrichterkennlinien der erfindungsgemäßen Gleichrichterschaltung parallel zu verschieben, indem dem Ausgangsstrom ein konstanter Gleichstrombetrag hinzugefügt oder abgezogen wird. Hierzu ist ein weiterer Differenzverstärker mit einer Stromspiegelschaltung am Ausgang A angeschlossen, dessen Eingänge E3 und E4 mit einer'in FIG. 5 nicht gezeigten Steuerspannungsquelle verbunden sind.
  • Je nach Vorzeichen der Steuerspannung (E - E3) fließt ein Zusatzgleichstrom in positiver oder negativer Richtung in den Ausgang A der Gleichrichterschaltung, der die in FIG. 6 gezeigten Gleichrichterkennlinien der in FIG. 5 gezeigten Schaltung nach oben bzw. unten verschiebt.
  • In FIG. 6 sind die Kennlinien UA = f (E2 - El) dargestellt, für den Fall, daß die Gleichrichterschaltung der FIG. 5 rein ohmisch belastet ist (C - 0). Für die Kennlinie a ist E3 . B4. Die Steigung und der Wert der Spannungsbegrenzung der Kennlinien werden durch die Größe des Stromes der Stromquelle 113 bestimmt. Wird z.B. E3 negativer als E4, so wird der Transistor 31 stärker aus gesteuert und die Kennlinie a verschiebt sich in Richtung der Kennlinie d.
  • Wird dagegen E3 positiver als E4 gesteuert, so verschiebt sich die Kennlinie a in Richtung der Kennlinie c.
  • Wie ersichtlich, hat diese Art der Kennlinienverschiebung den Nachteil, daß für kleine Gleichspannungen am Ausgang a die Restspannung URest des Transistors 34 der dritten Stromspiegelschaltung störend ist, wodurch die Kennlinien nicht bis zur Ausgangsspannung UA = 0 durchgesteuert werden können.
  • In FIG. 7 ist eine vorteilhafte Weiterbildung gezeigt, bei der dieser Nachteil vermieden ist. Die linke Hälfte der in FIG. 7 gezeigten Schaltung ist identisch mit der linken Hälfte der in FIG. 5 gezeigten. Der weitere Differenzverstärker ist jedoch nicht am Ausgang A angeschlossen, sondern speist zwei Zusatzgleichströme in die zusammengefaßten Differenzverstärker ein.
  • Die Eingänge E3 und E4 des weiteren Differenzverstärkers sind wiederum mit einer in der FIG. 7 nicht dargestellten Steuerspannungsquelle verbunden. Bei diesem weiteren Differenzverstärker ist ein Gegentakttransistor als ein dritter ,Doppelkollektortransistor 311 ausgebildet. Der andere Gegentakttransistor 32 ist mit dem als Diode geschalteten Transistor 35 einer dritten Stromspiegelschaltung verbunden. Dieser als Diode. geschalteter Transistor 35 steuert jedoch diesmal zwei Transistoren 341 und 342 der Stromspiegelschaltung. Die Kollektoren der Transistoren 341 und 342 sind an Je einem Kollektor des dritten Dopppelkollektortransistors 311 angeschlossen. Je ein Kollektor des dritten Doppelkollektortransistors 311 ist ferner über einen Gleichrichter 16 bzw. 26 mit dem Ausgang A der Doppelweggleichrichterschaltung verbunden.
  • Die als Gleichrichter verwendeten Dioden oder Transistoren 16 und 26 sollen eine Schleusenspannung haben, die etwa gleich der Restspannung der Transistoren 341 bzw. 342 ist.
  • Die erzielbaren Gleichrichterkennlinien verlaufen nun wie in FIG. 6 strichliert angegeben, also bis zur Ausgangsspannung UA S OV. Da in FIG. 7 identische Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind wie in FIG. 5, entspricht die Beschreibung der Kennlinien a, c und d der FIG. 6 der Beschreibung der Kennlinien zu FIG. 5, nur daß statt der Einspeisung des Zusatzstromes nach den Gleichrichtern 16 und 26 (FIG. 5) in FIG. 7 zwei > iche Zusatzströme vor den Gleichrichtern 16 und 26 eingespeist werden.
  • Aus FIG. 6 ist entnehmbar, daß die Einspeisung des Zusatzgleichstromes auch die obersteuerungßgrenzen verschiebt.
  • Stellt dieses einen Nachteil dar, so ka:n gemäß einer Schaltungsvariante der FIG. 7 dieser Nachteil vermieden werden. Hierzu ist in FIG. 7 der erste Kollektor 37 des dritten Doppelkollektortransistors 311 nicht mit Punkt 17 sondern mit dem ersten Kollektor 27 des zweiten Doppel-.kollektortransistors 211 und der zweite Kollektor 38 des dritten Doppelkollektortransistors 311 nicht mit Punkt 28 sondern mit dem ersten Kollektor des ersten Doppelkollektortransistors 111 zu verbinden.
  • Durch diese Schaltungsmaßnahmen kann der Zusatzgleichstrom lediglich die als Diode geschalteten Transistoren 14 bzw.
  • 24 beeinflussen Der maximale Ausgangsgleichstrom und die Steigung der Gleichrichterkennlinien ist durch den Strom der Stromquelle 113 gegeben. Dies ist in FIG. 8 dargestellt.
  • In FIG. 8 sind die Gleichrichterkennlinien UA = f (E2 - E1) für die abgewandelte Schaltung der FIG. 7 für den Fall C -0 gezeigt. Die Kennlinie a entsteht bei der Steuerspannung (E4 - E3) = O. Für E3 negativer als E4 wird der Transistor 311 stärker ausgesteuert. Seine höheren Kollektorströme fließen durch die als Diode geschalteten Transistoren 14 und 24, so daß die von diesen Transistoren gesteuerten Transistoren 15 bzw. 25 höhere Ströme ziehen, welche die Ausgangsströme.durch die Schaltungspunkte 17 und 28 reduzieren, wodurch die Kennlinie a sich in Richtung auf die Kennlinie c verschiebt. Die Strombegrenzung bzw. Spannungsbegrenzung tritt bei der Kennlinie c durch Ubersteuerung des Differenzverstärkers durch Eingangsspannungen (E2 - El) > 100 mV auf.
  • Ist E3 positiver als E4, so werden die Transistoren 15 und 25 weniger stark ausgesteuert. Dadurch verschiebt sich die Kennlinie a zur Kennlinie f. Die Strombegrenzung bzw. Spannungsbegrenzung wird durch den konstanten Strom der steuerbaren Stromquelle 113 bewirkt.
  • Bs sei nochmals darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäße Gleichrichterschaltung eine Stromquelle für gleichgerichtete Eingangsspannungen darstellt. Daher spielt das Ausgangspotential des. Ausgangs A im Rahmen der Aussteuerungsgrenzen der Gleichrichterschaltung keine Rolle. Der Ausgang A kann daher auch an einen vorgespannten Verstärkereingang angeschlossen werden.
  • Die erfindungsgemäße DoppelweggleichrichterschaMung wurde lediglich an Ausführungsbeispielen erläutert. Die Erfindung umfaßt selbstverständlich auch entsprechende Schaltungen mit komplementären Transistoren.
  • Ein zusätzlicher Vorteil der in den Figuren 3, 5 und 7 gezeigten Ausführungsbeispiele ist es, daß sie auch bei Aussteuerung der Gleichrichterschaltung keinen pulsierenden Gleichstrom sondern einen konstanten Gleichstrom aus der Betriebsspannungsquelle UO aufnehmen, so daß keine zusätzlichen Siebmittel erforderlich sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Doppelweggleichrichterschaltung zur präzisen Gleichrichtung von Wechselspannungen, dadurch gekenazeichnet, daß zwei Differenzverstärker (1, 2) mit hohem Ausgangswiderstand über je einen Gleichrichter (16, 26) mit dem Ausgang (A) verbunden sind, daß mindestens einer der beiden Differenzverstärker Ci oder 2) in seiner Verstärkung steuerbar ist und daß der nichtinvertierende Eingang des ersten Differenzverstärkers (1) zum einen mit dem invertierenden Eingang des zweiten Differenzverstärkers (2) und zum anderen mit einem ersten Eingang (Ei), und der invertierende Eingang des ersten Differenzverstärkers (1) zum einen mit dem nichtinvertierenden Eingang des zweiten Differenzverstärkers (2) und zum anderen mit einem zweiten Eingang (E2) der Doppelweggleichrichterschaltung verbunden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Differenzverstärker (1, 2) jeweils Transistorverstärker mit zwei Gegentakttransistoren (11, 12; 21, 22) sind, in deren gemeinsamer Emitterzuleitung eine Strom- quelle (13; 23) geschaltet ist, daß mindestens eine der Stromquellen (13; 23) der beiden Differenzverstärker steuerbar ist, daß als Arbeitswiderstand in den Kollektorzuleitungen der beiden Gegentakttransistoren (lih 12) des ersten Differenzverstärkers eine erste Stromspiegelschaltung (14, 15) und in den Kollektorzuleitungen der beiden Gegentakttransistoren (22, 21) des zweiten Differenzverstärkers eine zweite Stromspiegelschaltung (24, 25) vorgesehen ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegentakttransistoren (11, 12; 21, 22) jeweils als Doppelkollektortransistoren (111; 211) ausgebildet sind, daß der erste Kollektor des ersten Doppelkollektortransistors (111) mit dem als Diode geschalteten Transistor (14) der ersten Stromspiegelschaltung, der zweite Kollektor des ersten Doppelkollektortransistors (111) mit dem gesteuerten Transistor (25) der zweiten Stromspiegelschaltung, der erste Kollektor des zweiten Doppelkollektortransistors (211) mit dem als Diode geschalteten Transistor (24) der zweiten Stromspiegelschaltung, der zweite Kollektor des zweiten Doppelkollektortransistors (211) mit dem gesteuerten Transistor (15) der ersten Stmspiegelschaltung und der jeweilige zweite Kollektor eines Doppelkollektortransistors zusätzlich über einen- Gleichrichter (16, 26) mit dem Ausgang (A) verbunden sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet-, daß ein weiterer Differenzverstärker mit einer Stromspiegelschaltung am Ausgang (A) angeschlossen ist, dessen Eingäng,e (E3, E4) mit einer Steuerspannungsquelle verbunden sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Differenzverstärker vorgesehen ist, dessen Eingänge (E3, E) mit einer Steuerspannungsquelle verbunden sind, dessen einer Gegentakttransistor als ein dritter Doppelkollektortransistor (311) ausgebildet ist, dessen anderer Gegentakttransistor (32) mit dem als Diode geschalteten Transistor (35) einer dritten Stromspiegelschaltung verbunden ist und dessen als Diode geschalteter Transistor (5) zwei Transistoren (341, 342) der Stromsplegelschaltung steuert, deren jeweiliger Kollektor an je einem Kollektor des dritten Doppelkollektortransistors (311) angeschlossen ist und daß je ein Kollektor des dritten Doppelkollektortransistors (311) über einen Gleichrichter (16, 26) der Doppelweggleichrichterschaltung mit deren Ausgang (A) verbunden ist.
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EP1294088A3 (de) * 2001-08-28 2005-01-26 Philips Intellectual Property & Standards GmbH Schaltungsanordnung zur Gleichrichtung eines Signals

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