DE1902799A1 - Antriebs- und Haltevorrichtung fuer Falschdrallspindeln - Google Patents
Antriebs- und Haltevorrichtung fuer FalschdrallspindelnInfo
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- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G1/00—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
- D02G1/02—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
- D02G1/04—Devices for imparting false twist
- D02G1/06—Spindles
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- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
Essen.» den 20* Januar 19β9
992/Kle/th) ·
PATE NTANWALT I
Dr. Andrejewski
Dr.-* Ir g. Honfcs
43 Essfco, 'Cett'.v-ioerSir 36
Dr.-* Ir g. Honfcs
43 Essfco, 'Cett'.v-ioerSir 36
(Am rfoup::>ahahöf Lichtburfil
Teleioä ^25802/03
Teleioä ^25802/03
Patentanmeldung der Firma
ERNEST SCRAGG & SONS LIMIIED
Sunderland Street,
Macelesfleid, Cheshire/England
ERNEST SCRAGG & SONS LIMIIED
Sunderland Street,
Macelesfleid, Cheshire/England
Antriebs- und Haltevorrichtung für Falschdrallspindeln,
Antriebs- und Haltevorrichtungen für Falsehdrallspihdeln^
wie sie insbesondere an FaIsehdrallkrause!maschineη benötigt
worden, sind in verschiedenen Ausführungen bekanht>. Im
allgemeinen erfolgt der Antrieb alle"r Spindeln einer Falsch-•dralikräüselmaschine
über einen gemeinsamen Riementrieb seitens eines einzigen sehr starken Motors.; Da dieser Motor
derart ausgelegt werden rhußj daß er alle Spiniieih einer
derartigen Maschine gleichzeitig antreiben kann, ist sein ι
Leistüngsbedarf naturgemäß sehr hoch. Außerdem läßt sich '
ein derartiger, allen Spindeln gemeinsamer Riementrieb nicht: einwandfrei gegen den bei derartigen Textilmaschinen nun ■
einmal anfallenden Staub und Ö'lcfcunst abschirmen, sodaß der
Riemen schmierig wird und rutscht. Ein weiterer Nachteil
ORIGINAL INSPECTED
- 2 - ■■-.■; -■■■■.■ "I
der bisher üblichen Äritriebsänordnungen für Falschdrall*
spindeln einer palschdrallkräuselmascMne ist fernör darin
zu sehen, daß beim Ausfall des einzigen Antriebsmötörs bezvi*
Ausfall des Riementriebes sämtliche FälscMradlsplndeln
gleichzeitig stillstehen, was naturgemäß einen reicht hohen
Produktionsausfall ergibt/
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen, und zwar .durch
eine Antriebs- und HalteVorrichtung für Fälschdrällspindeln,
deren .Leistungsbedarf gegenüber den bisherigen Ausbildungen,
geringer ist und welche derart ausgebildet ist* daß einz§ih<§
Spulen unabhängig von den anderen stillgesetzt werden können*
Außerdem soll ein derartiger Spindelantrieb möglichst wartungsfrei
sein und, falls doch einmal Reparatur- oder Wärtungsarbeiteh
erforderlich sind, für jede einzelne Spindel
oder für bestimmte Spindelgruppen ausgetauscht werden koftnehi
ohne daß dadurch die anderen:Spindeln in Mitleidenschaft
gezogen werden. -
Als Lösung dieser Aufgabe schlägt-die Erfindung vor* eine
Vorrichtung der genannten Art in der Weise aüszübild£hj daß
sie auf einem an einer Falschdrälikräuse!maschine befestigbareh
Träger einen Motor und mit diesem durch e,ihö Kraftübertragung
verbundene Antriebs- und Stützröllehahördnuhgen
für die Spindel aufweistö
Als Motor soll vorzugsweise ein Reluktanzmotor verwendet
werden,, welcher eine Synchrondrehzahl bis zu i2*ÖöO Ü/Min»
erreicht. Die Kraftübertragung sollte dabei derart ausgebildet sein, daß sich ein Übersetzüngsve'rhältriis zwischen
der Falschdrallspindel üh"d dem Motor" von annähernd lQÖtl
ergibt, wobei vorzugsweise ein Riementrieb vorgesehen *wifd.>
welcher über eine Riemenscheibe des Motors und einen Wirtel
einer Antriebsrolle der Spindel läuft. Zwecktnäßigerweise
beträgt das Übersetzungsverhältnis zwischen dieser Antriebsrolle
und der Motorriemenscheibe etwa 5s1 unä das Übersetzungsverhältnis
zwischen der Falschdrallspindel und ihrer
Antriebsrolle etwa 20:1.
Um eine einwandfreie Anlage der Palschdrallspindel an ihrer
Antriebsrolle zu erreichen, sind vorzugsweise in den Antriebs- und Stützrollenanordnungen Magnete vorgesehen.
Zweekmäßigerweise besitzt die Vorrichtung Antriebs- und/oder
Stützrollen für die Falschdrallspindeln auf zwei parallelen
Achsen, wobei die Kraftübertragung dann derart ausgebildet
ist, daß die Rolle oder die Rollen einer jeden Achse kraftschlüssig
mit dem Motor verbindbar sind.
Anstelle einer Antriebs- und Stützrollenanordnung für eine
Einzelspindel kann der Träger auch Antriebs- und Stützrollenanordnungen für zwei Falschdrallspindeln aufweisen, welche
beide vom gleichen Motor angetrieben werden. Vorzugsweise haben die beiden Spindeln voneinander getrennte Antriebsund
Stützrollenanordnungen, wobei diese und die Kraftübertragung derart ausgebildet werden können, daß die beiden
Falschdrallspindeln.gleichsinnig oder gegensinnig angetrieben werden.
Die Rollenanordnungen können für Jede Falschdrallspindel
aus Rollen auf zwei parallelen Achsen bestehen, wobei die
Rollen auf jeder Ä3hse ein Wirtel tragen und jeder Wirtel einer
jeden Rollenanordnung mit dem Motor über einen einzigen Riemen verbindbar ist, welcher in. verschiedenen Bahnen
führbar ist, um die Spindeln in der gewünschten Drehrichtung anzutreiben. Zwe-ckmäßi gerweise besitzt der Träger eine Leerlauf
rolle, über welche der Riemen hinweggeführt wird, um
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, BAD ORIGfNAL
seine verschiedenen Bahnen zu durchlaufen« Für den !Riementrieb wird zweckmäßigerweise eine Riemenspanneinrichtung
vorgesehen, welche vorzugsweise dadurch gebildet .wird, daß
der Motor verstellbar auf dem Träger, montiert wird.
Vorzugsweise besteht der Träger aus einer Montageplatte für
den Motor und die Rollenanordnungeri, wobei die Motorriemenseheibe
und der oder die Wirtel der Antriebsrollenanordnungen auf der einen Seite dieser Montageplatte liegen und
der Motor mit der Falschdrallspindel oder den Spindeln und den Antriebs- und/oder Stützrollen für diese Spindeln auf
der anderen Seite der Platte. Zum Schutz der Kraftübertragung wird vorzugsweise ein Schutzgehäuse vorgesehen,
welches die Motorriemenscheibe und die Wirtel der Rollen
umschließt. Dieses Gehäuse wird zweckmäßigerweise mit Gummi
oder einem anderen schalldämmenden Material ausgestattet,
beispielsweise ausgekleidet.
Beim Einbau derartiger Antriebs- und Stützvorrichtungen für
Falschdrallspinde In in e ine Falschdrallk'r äuse !maschine wird
zweckmäßigerweise in'der Haußtversorgungsleitungfür die
Einzelmotore ein Frequenzumsetzer eingebaut,.sodaß die
Falschdrallspindeln mit der gleichen Drehzahl angetrieben
werden können und diese veränderbar ist. Außerdem lassen
sich bei dieser Ausbildung je nach Wunsch in der Hauptversorgungsleitung oder in den einzelnen Zuleitungen zu
den Einzelmotoren Stromwender einschalten. Zweckmäßigerweise sind die Verrichtungen derart am Maschinenrahmen angesetzt, daß die Falschdrallspindeln zur Vertikalen geneigt
sind, wobei die Maschine Garnführungen besitzt, welche das schräglaufend zu den Falschdrallspindeln führen.
'·, 3 / 1 5 7 1
BAD ORIGINAL
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße
Vorrichtung; .
Figur 2 die gleiche Vorrichtung von unten gesehen;
Figur 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung; und
Figur 4 einen Ausschnitt aus einer mit den erfindungsgemäßen
Vorrichtungen bestückten Falschdrallkräuselmaschine.
In den Figuren ist eine Antriebs- und Haltevorrichtung für
zwei Falschdrallspindeln 11 und 12 dargestellt, welche einen
Träger 13 aufweist, der über geeignete Halterungen 14 am
Maschinenrahmen befestigt werden kann* Dieser Träger 13
trägt einen Reluktanzmotor 15* Rollen 16, 17* 18 und 19
für den Antrieb und die Abstützung der Spindeln 11 und
sowie Dauermagnete 21 und 22 zum Festhalten der Spindeln bezw. 12 an ihren Rollen "l6, 17 be zw." l8, 19 und schließlich
eine Kraftübertragung zwischen dem Motor und den Rollen, welche nachstehend beschrieben werden sollen.
Ein Blick auf die Zeichnungen zeigt, daß jede Falschdrallspindel
sich auf einer Rollengruppe abstützt und von dieser angetrieben wird,vie lohe von der Rollengruppe, welche die
andere Spindel antreibt und abstützt, getrennt ist. Mit anderen Worten, keine der Rollen steht mit beiden Falschdrallspindeln:
in Berührung.
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- 6 — . ' ■ ■
Jede Rollengruppe weist Rollen auf zwei parallelen Achsen
auf ,wobei die Spindel magnetisch ".in,-der Klemmstelle der
Rollen festgehalten wird. Hierbei besteht jede Rolle aus zwei Scheiben, die in gewissem Abstand übereinander auf
der Achse sitzen. Wenn die· Spindel -11 gemäß Figur 1 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht werden soll, muß, um bei
hohen Drehzahlen die nötige Stabilität zu erreichen, die
Rolle l6 angetrieben werden, welche die Spindel Il in die
Klemmstelle hineindrückt, während die. Rolle 17 als Leerlauf
rolle läuft, welche von der Spindel 11 angetrieben wird. "Wenn die Rolle 12 im Uhrzeigersihn angetrieben werden
soll, muß aus dem gleichen Grunde die Rolle 18 als Antriebsrolle dienen, während die Rolle -19 als Leerlauf rolle wirkt.
Die dargestellte Kraftübertragung kann derart ausgelegt
werden, daß beide Spindeln im gleichen Drehsinn, und zwar
in jeder Richtung, oder im entgegengesetzten Drehsinn an- ; getrieben werden können, wobei ein Riemen 2j>
vorgesehen ist, welcher über eine Riemenseheibe 24 des Motors 15 und einen
Wirtel einer jeden Antriebsrolle hinwegläuft. Die Rollen ΐβ,
17, 13 und 19 besitzen jeweils einen Wirtel l6', 17', lS'
und 19', wobei außerdem eine Leerlaufrolle 25 derart angeordnet ist, daß der Riemen 23 entweder in der in Figur 2
voll ausgezeichneten Bahn laufen kann, in welcher die Wirtel
18' und l6' gegensinnig angetrieben werden und bei einer
Drehung der Riemenscheibe 24 in Pfeilrichtung die Spindeln
11 und 12 jeweils in die Klemmstelle ihrer Stützrollen in entgegengesetzten Richtungen gedruckt werden, oder der Riemen kann'auch in der in der Figur 2 gestrichelt dargestellten
Bahn verlaufen, in weicher die Wirtel l8' und 17' in
gleicher Richtung angetrieben werden, sodaß die Spindeln
und 12 nunmehr gleichsinnig angetrieben werden, jedoch
wiederum', in die Klemmstelle ihrer Stützrollen gedruckt werden.
Selbstverständlich kann der Drehsinn der Riemenscheibe
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in-entgegengesetzter ,Richtung wie dargestellt verlaufen,
wobei dann der Riemen gegenüber der Figur 2 spiegelbildlich
verlaufen müßte. Wenn die Abmessungen oder die Ausbildung
der Anordnung sowie die Verstellbarkeit der Riemenspanneinrichtung
entsprechend gewählt werden, lassen sich beide Riemenläufe mit demselben Riemen ausführen, wenn naturgemäß
auch, falls dies weitere Vorteile in der Ausbildung ergibt,
zwei Riemen verschiedener Abmessungen vorgesehen werden
können»
Zur Spannung des Riemens kann eine übliche federbelastete
Jockey-Riemenscheibe verwendet werden, doch erscheint es
einfacher, eine verstellbare Montage für den Motor 15 vorzusehen.
Wie Figur 1 zeigt, ist der Motor 15 mittels durch drei Ansätze 15' am Motorgehäuse hindurchgehende Schraubbolzen und Muttern in Schlitzen im Träger befestigt, sodaß
eine leichte Verschiebung des Motors 15 zu den Rollen ΐβ,
17, l8, 19 bezw. von diesen Rollen fort möglich ist.
Der Träger 1J> besteht aus einer Montageplatte 16, in welcher die vorgenannten .Schlitze für die Motorbefestigung
ausgebildet sind, und in welcher Lagerungen 27 für die
Rollen ΐβ, 17, 18 und 19 angeordnet sind. Der Motor 15
und die Rollen 16 bis 1? liegen c'aoei auf. der einen Seite'
der Platte 2.6, während die Riemenscheibe 24 und die Wirtel
1-6' bis 19' sowie die Leer lauf rolle 25 auf der anderen Seite
der Montageplatte liegen. Die gesamte Kraftübertragung wird
von einem an der Montageplatte 26 angegossenen Gehäuse 23
umschlossen, welches, wie Figur Z- zeigt, an der Unterseite
durch eine aufgeschraubte Platte 29 verschlossen ist. Um
das Garn durch das Gehäuse hindurchführen zu können, da die
Falschdrallspindeln.11 und 12 in Draufsicht innerhalb der
Seiten .des Gehäuses liegen, sind Führungsrohrchen 31 mit
BADORiGlNAL
- 8- ■: ■..■ ν: ■ -■■
Keramikösen an jedem Ende durch das Gehäuse hindurchgeführt,
welche mit den Spindeln 11 und 12fluchten. Dadurch wird
jegliche Gefahr ausgeschaltet, daß das Garn sich im Antrieb
verfangen kann und Faserstaub, oder Öldunst, der vom schnelllaufenden Garn mitgerissen wird, siöh zwischen dem Riemen
und den Wirte In festsetzen käjm, wobei der Riemen durchrutschen könnte und die Spindeln nicht ihre volle Drehzahl
erreichen könnten. * . * -
Bei den bisher üblichen Antriebs- und Stützyorrichtungen
für Falschdrallspindeln der eingangs beschriebenen Art war es erforderlich/ für eine Doppelspinde !"anordnung'.eine, einstellbare
Montage vorzusehen oder sogar die Spindeln einzeln.zu
lagern, um die Möglichkeit zu haben, einen Sr und '" .-.
einen Z-Drall oder nur einen S- oder nur einen Z-Drall zu
erreichen, was durch die erfindungsgemäße Konstruktion vermieden
wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung lässt sich
beispielsweise auch ohne weiteres als s£eickbaugruppe oder
Einschiebgruppe ausbilden, sodaß beim Ausfall eines Motors
oder aus irgendeinem anderen Grunde das ganze Aggregat
herausgenommen und durch ein anderes Aggregat ersetzt werden kann. Von derartigen Arbeiten bleiben die anderen
Aggregate der Maschine völlig unbeeinflusst, während bisher
beim Ausfall des Antriebsmotors die gesamte Maschine ausfiel. · '■'.-. . ' -V ■■.: : ■.'.■, ■■.'..
Indem man die Stromzufuhr" zu dem Motor einer jeden-Vor- ν '.""
richtung in die übliche Aufspüreinrichtung-für-einen Fadenbruch einschaltet, ist es ohne weiteres möglich, die betreffende
Spindel beim Fadenbruch sofort automatisch an-.
zuhalten. -
9Üb; 13/1 57 1
* BAD ORIGINAL
Die gesamte Vorrichtung lässt sich auf der Maschine schwingungsfrei montieren und das Gehäuse kann schalldicht gemacht
werdeny indem es mit Gummi oder einem gleichartigen schalldämmenden
Material ausgelegt wird. Beide Maßnahmen dienen dazu, die von den Spindeln an den Maschinenrahmen übertragenen
Hochfrequenzschwingungen und gleichzeitig die vom
Rahmen an die Spindeln übertragenen Niederfrequenzschwin-'
gungen herabzusetzen, sodaß sich ein weicher und ruhiger
Lauf bei hohen Drehzahlen ergibt.
Wie Figur 4 zeigt, können die Vorrichtungen 4l derart am
Maschinenrahmen 42 angeordnet werden, daß die Spindeln 43
zur Vertikalen geneigt stehen, sodaß eine geradlinige Fadenbahn
selbst bei einem" schrägliegenden Heizer 44 erzielbar ist. ' \ ' -
Ein Reluktanzmotor mit einer Leistungsaufnahme von etwa
l8O W reicht aus, um zwei Falschdrallspindeln mit einer
Drehzahl von 1.000.000 U/Min, oder mehr .anzutreiben. Mit
einer Übersetzung von etwa 20;1 zwischen den Rollen ΐβ bis
19 und den Spindeln 11 und 12 und einer Übersetzung von
etwa 5ί1 zwischen der.Riemenscheibe 24 und den Wirtein l6'
bis 19' wird für die vorgenannte Spindeldrehzahl eine Motordrehzahl
von etwa 10.000 U/Min, benötigt. Die Anlaßeigenschaften
eines Reluktanzmotors sind hierfür ideal und er kann selbst bei recht weiten Schwankungen in der für den
Antrieb der Spindeln benötigten Leistung ohne weiteres eine
gegebene Synchrondrehzahl beibehalten. Der Leistungsbedarf
pro Spindel ist niedriger als mit den bisher üblichen Anordnungen mit einem für alle Spindeln gemeinsamen Riementrieb
und -einem einzigen schweren Motor.
909843/1571 BADORK31NAL
ϊ 902799
- 10 - : V , ..-■■■■
In der Haupt stromleitung f üi? alle Motore einer Vie Is pindelmaschine
wird zweckmäßigerweise ein Prequenzumsetzer vorgesehen,
sodaß alle Spindeln mit der gleichen Drehzahl einstellbar
angetrieben werden können. Die einzelnen Motore können mit Stromwendern ausgestattet werden oder es kann
auch ein derartiger Stromwender in der Hauptleitung vorgesehen werden.
Ansprüche:
843/15
Claims (1)
- An s ρ r Ü c h e .1. Antriebs- und Halte Verrichtung für Palschdrallspindeln, dadurch gekenriseichriet, daß sie auf einem an einer Falschdrall-Kräuselmas chine befestigbaren Träger (13) einen Motor (15) und mit diesem durch eine Kraftübertragung verbundene Antriebs- und Stützrollenanordnungen (l6, 17 bezw. 18, 19) für die Spindel (11 fcezw. 12) aufweist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (15) als Reluktanzmotor ausgebildet ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn»· zeichnet, daß der Motor für Synchrondrehzahlen bis.zu12.ooo U/Min ausgelegt ist. "4. Vorrichtung nach einem derAnsprüche 1 - 3* dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung derart ausgebildet ist, daß zvirischen der Palschdrallspindel (11, 12) und dem Motor (15) ein Übersetzungsverhältnis von annähernd 100 : 1 erzielbar ist. '..-5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung als Riementrieb(23) ausgebildet ist und dieser über eine Riemenscheibe(24) des Motors (15) sowie einen Wirtel (l6f bezw. 18') an einer Antriebsrolle (l6 bezw. l8) der Spindel (11 bezw. 12) läuft. ,6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Motorriemenscheibe (24) und des . AntriebsrollenwirteIs (lö1-bezw-. l8f) derart bemessen sind, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen. Antriebsrolle und Motorriemenscheibe etwa 5:1 beträgt.9C ν]/1571 BADORlGfNAL- JB -7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen der Antriebsrolle und der Spindel etwa 20'! 1 beträgt.8. ,Vorrichtung nach einem der Ansprtfche 1 - 1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebs- und Stützrollenanordnungen (16/ 1.7 bezw. 18, 19·)'Magnete (21 bezw. 22) aufweisen, durch welche ein einwandfreier Kontakt der Spindel (11 bezw. 12) mit ihrer'Antriebsrolle erzielbar ist,9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie Antriebs- und/oder Stützrollen (16, 17 bezw. 18, 19) für die Spindel (11 bezw.' 12) auf zwei oder mehr parallelen Achsen aufweist,10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie Rollen (16, 17 bezw. 18, 19) auf zwei parallelen Achsen besitzt und die Kraftübertragung derart ausgebildet ist, daß die Rolle oder die Rollen auf jeder Achse kraftschlüssig mit dem Motor verbindbar sind.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 -■■ 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (Ij5) Antriebs- und Stütz-" rollenanordnungen (l6, 17; l8, I9) für zwei Falschdrallspindeln (11 und.. 12) aufweist.12. Vorrichtung nach Anspruch .11-,- dadurch gekennzeichnet,-daß beide Spindeln (11, 12) vom gleichen Motor.(15) antreibbar sind. . -... "■....-_ : , \}:':13. J. Vorrichtung nach ,Anspruch/ 11 oder 12,. dadürcn: gelceimzeichnet, daß jede Spindel (11 bezw. 12) ihre eigenen-An^, · triebe* und Stützrollen. (16; 17 bezw. 18, I9) ixsitzt.s ^:::y^..ι-/'- , ·λ909843/1571- ■ ~ _ .^-origin/f3l4. Vor rieht xing nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung und die getrennten Rollenanordnungen, derart angeordnet sind, daß die beiden Falschdrallspindeln (11, 12) gleichsinnig oder gegensinnig antreibbar s ind.15'· Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Falschdrallspindel (11; 12) Rollen (16, 17; l8, 19) auf zwei parallelen Achsen mit jeweils einem Wirtel (l6', 17'j l8', 19f) vorgesehen sind und jeder Wirtel einer jeden Rollenanordnung über einen einzigen Riemen (23) mit dem Motor (15) derart verbindbar ist und der Riemen zum Antrieb der Spindeln im jeweils gewünschten Drehsinn in unterschiedlicher Weise führbar ist.16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (13) eine Leerlaufrolle (25) aufweist und über diese der Riemen (23) in der jeweils gewünschten Bahn führbar ist.17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - ΐβ, dadurch gekennzeichnet, daß für die au* ·1λ»μ Riemen (23) bestehende Kraftübertragung auf dem Träger (13) eine Riemenspanneinrichtung vorgesehen ist.18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung der Riemenepanneinrichtung der Motor (15) verstellbar auf dem Träger (13) Montiert ist. ·19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus einer Montageplatte (26) für den Motor (15) und die Rollenanordnungen (l6, 17; 18, 19) besteht, auf deren einer leite die Motorriemensoheibe (24)909843/1571 G0Pf bad originalfit .■■■ :und der oder die Wirtel (l6S 171J l8', 19') der Antriebsrolle bezw. -rollen und· auf deren anderer Seite der Motor (15), die Falschdrallspindel bezw. -spindeln (11; 12) und die Antriebs- und/oder Stützrollen (l6, 17; 18, 19) liegen.20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung in einem Gehäuse (28, 29) untergebracht ist.21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gehäuse (28, 29) die Motorriemenscheibe (24) sowie die Wirtel (ΐβ1, 17'; l8', 19') der Rollen umgibt.22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (28, 29) mit Gummi oder einem anderen schalldämmenden Werkstoff ausgestattet ist.2^. Falschdral!krauseImaschine, dadurch gekennzeichnet, daß am Maschinengestell (42) mehrere Antriebs- und Haltevorrichtungen (4.1) für die Falschdrallspindeln (43) gemäß einem der Ansprüche 1 - 22 angebracht sind und für deren Motore (15) Kraftleitungen vorgesehen sind.24. FaIschdrallkräuse!maschine nach Anspruch 2]5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft leitungen einen die Einstell-. ..... barkeit der Spindeldrehzahl ermöglichendien Frequenzumsetzer aufweisen. .....25. FalschdrallkräuseImaschine nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe- und Haltevorrichtungen für die Falechdrallspindeln derart am Maschinengestell angebracht sind, daß die Achsen der Spindeln schräg zur Vertikalen verlaufen, und daß Garnführungen vorgesehen sind, durch welche das Garn den Spindeln schräglaufen* zuführbar 1st.PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke. ßAD909843/1571Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3502/68A GB1244729A (en) | 1968-01-23 | 1968-01-23 | Driving and supporting false twist spindles |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691902799 Withdrawn DE1902799A1 (de) | 1968-01-23 | 1969-01-21 | Antriebs- und Haltevorrichtung fuer Falschdrallspindeln |
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