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DE1901365C - Vorrichtung zum Abtrennen mindestens einer Teilbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Abtrennen mindestens einer Teilbahn

Info

Publication number
DE1901365C
DE1901365C DE1901365C DE 1901365 C DE1901365 C DE 1901365C DE 1901365 C DE1901365 C DE 1901365C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
roll
web
paper
cardboard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz 4800 Bielefeld Voigt
Original Assignee
Feldmühle Anlagen und Produktions gesellschaft mbH, 4000 Dusseldorf Ober kassel
Publication date

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Description

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 Stahl glüht dadurch nicht mehr aus, und die Schneidbis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer fähigkeit des Messers bleibt über einen längeren Zeit-(9) mit Kühlrippen versehen ist. 30 raum erhalten.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich gegenüber dem be-
arbeiteten Produkt. Dadurch, daß sich das Messer
als solches nur noch ganz geringfügig erwärmt, wird auch nur wenig Wärme auf das zu zerteilende Produkt
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab- 35 übertragen, d. h., daß weder die beim Abtrennen einer trennen mindestens einer Teilbahn von einer aut eine Teilbahn stehenbleibende Stirnfläche, noch die abge-RoIIe aufgewickelten breiten Malerialbahn, insbeson- teilte Bahn sich nennenswert erwärmen und es desdere Papier oder Pappe mittels eines rotierenden halb zu keinen unerwünschten Effekten, wie beispiels-Messers. weise Verkleben von Folienbahnen im Bereich der
Das Zerschneiden von zu Vorratsrollen gewickelten 4° Trennzone oder »Verbrennen« des Papiers beim breiten Materialbahnen erfolgt meist in der Weise, Trennen von Papierbahnen, kommt. Alle drei aufdaß man diese Bahnen von der Vorratsrolle auf eine geführten Möglichkeiten führen einzeln oder in Komzweite Rolle umwickelt und dabei den zwischen bei- bination zu Abrissen der Materialbahn. Durch Ausden Rollen ablaufenden Bahnteil mittels Ober- und schaltung der Messererwärmung werden also Abrisse, Untermesser zerschneidet. Soll nach diesem Ver- 45 die auf diese Ursache zurückzuführen sind, mit Sicherfahren von der Vorratsrolle eine Papierbahn gerin- heit vermieden.
gerer Breite abgeteilt werden, während der übrige Eine bevorzugte Vorrichtung nach der Erfindung
Teil des Papiers noch nicht verwandt wird, so ist ein sieht vor, daß zur Vermeidung des Wärmestaus am völliges Umwickeln auch der Papierbahn, die noch Messer die Messerwelle des Schneidwerkes in einem bevorratet bleiben soll, von der Vorratsrolle auf eine 50 spitzen Winkel zur Achse der Materialrolle verläuft, weitere Rolle erforderlich. Durch diese Anordnung entsteht zwischen Messer
Um diesen Aufwand zu vermeiden, ist schon vorge- und stehenbleibender Rollenstirnfläche ein Freiwinschlagen worden, durch Stechmesser eine Vorrats- kel, d. h., es tritt keine übermäßige wärmeerzeugende rolle zu teilen und nur die abgeteilte Bahn von der Reibung auf, da das Messer nur an der Trennstelle Vorratsrolle abzuwickeln. Bei diesem Verfahren wird 55 mit der Materialrolle im Eingriff steht, also im weder Schnitt jedoch leicht unsauber, und es tritt ein sentlichen punkt- bzw. linienförmig und nicht flächig. Würgen, Fetzen, Fransen längs des Schnittes auf, was Durch die Verringerung der Reibung wird außer der bei den heute üblichen, relativ hohen Bahngeschwin- Vermeidung der Erwärmung des Messers auch die digkeiten zu Abrissen der Bahn führt und daher nur mechanische Belastung des Schneidwerkes reduziert, für niedrige Geschwindigkeiten anwendbar ist. 60 das Messer wird weniger abgenutzt und die Antriebs-
Aus der USA.-Patentschrift 3 118 333 ist zwar be- leistung der Messerwelle kann niedriger ausgelegt reits der Einsatz eines geneigten, kreissägeartigen werden. Beim Schneiden von Papier und Pappe wird Blattes bekannt, das beim Schneidvorgang mit kla- durch den Freiwinkel, der durch den Schneidvorgang rem Wasser vollkommen überflutet wird, um die beim bei der Zerteilung der Fasern entstehende Staubanfall Schneidprozeß auftretende Wärme zu reduzieren. Da- «5 wesentlich reduziert werden, so daß das fertige Probei wird aber ein Faserstrang zu Stapelfasern unter- dukt sauberer ist und beim Bedrucken Papierstaub teilt, also kein bahnförmiges Material. Außerdem nicht stört und zu Fehlern im Druck führt,
liegt hier in bezug auf die Längsausdehnung des Ma- Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Vor-
richtung ist der Winkel zwischen der Messerwelle Punkt des Messers in
und der Achse der Materialrollenstücke zwischen theoretisch günstigste Wertaracm
1,5 und 8° einstellbar. Der dadurch entstehende weitere Drehzahlerhöhung ™d em Punkt de.
Freiwinkel zwischen dem senkrecht auf der Messer- terialbahn durch einen groB
welle sitzenden Kreis- oder Vierkantmesser und der 5 sers berührt, wodurch die „.esenthcne ür-
MaterialroUenstirnfläche liegt dadurch in dem glei- Punkt unnötig erhitzt wird tme vve
chen Bereich. Durch die Wahl eines sehr gering«! höhung der MesserdrehzaM fahrt jtaher^ ebenfalls
Freiwinkels zwischen 1,5 und 8° wird eine Er- wieder zu Störungen an der
Freiwinkels zwischen 1,5 und 8 wird eine Er wieder g
höhung der Reibung zwischen dem üblicherweise Die unterschiedlichen j^ ^^
d ll setzen jedoch.de^bttermung; unter
höhung der Reibung zwischen dem üblicherweise Die unterschied
konisch ausgestalteten Messer und dem darunter- xo werden sollen, setzen jedoch.de
liegenden abzutrennenden Bahnstück vermieden, das schiedlichen Widerstand ef gegen
Messer kann dadurch aus stärkerem Material gefer- sich in der Härte, Dehnbarkeit unc
tigt werden und mit dem üblichen Schnittwinkel ver- sich je nach zu teilendem Werkstoff Jon dem ^o
sehen werden. Die Gefahr, die beim Einsatz von retischen Maximalwert »Messerge^windigkeit
extrem dünnen Messern durch mechanische Beschä- 15 Materialbahngeschwuidigkeit« nach.oben undunten
digungen auftritt — z. B. Schartigwerden oder Aus- Abweichungen ergeben. Die Drehzahl der Messer
brechen des Messers-,wird dadurch ebenso beseitigt. welle ist daher vorzugsweise s%f™™ £S* °"dari_
Die Einstellbarkeit dieses Winkels ermöglicht es, Ein besonderer Vorteil der ^^J*?.™'
mit der gleichen Vorrichtung die verschiedensten Ma- daß es nunmehr möglich ist, aireKivon^ ucr nw-
terialien zu verarbeiten und dabei jeweils die opti- ao schinenbreiten Bahn weiter zu ^arbeiten so aau
male Schneidleistung zu erreichen. So erfordert bei- Weiterverarbeitungsbetnebe jetzt * «tone«* wose
spielsweise das Schneiden von Metallfolien, wie Alu- direkt von maschinenbreiten Rollen_ Teübahnen ab-
miniumfolie, eine andere Einstellung als das Schnei- trennen und verarbeiten können, °h"\den /ro"e.n
den von Kunststoffolien, beispielsweise Polyäthylen- Aufwand für kostspielige Umrollvornchtungen trei-
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f° Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfin- "* ^i^Erfindung ist aber auch^/^"Sf ]" _Jt r
dung besteht darin, daß das Messer mit Kühlrippen bahnförmigen Materiahen wertvoll, der ««» U«™J-
versehen ist. Durch das Versehen des Messer* bzw. telbar selbst weiterverarbeitet, da es jetzt nicht: mehr
der Messernabe mit Kühlrippen oder Lamellen wird notwendig ist, die maschinenbreite Rolle ,η.ΛταOe-
durch die relativ hohe Messerdrehzahl eine starke 30 samtheit in Teilbahnen geringerer Breiteaurzutenen
Luftbewegung erzielt. Diese Luftbewegung, die sondern jeweils nur eine Teujreite ^^twcrdm
zweckmäßigere durch besondere Ausgestaltung kann. So läßt sich bei der Auftrennung der maschinen
der Rippen auf die Messerschneide gerichtet wird, breiten Bahn in Te.bahnen jeweils eir,ι ganz be-
bringt ohne wesentlichen Aufwand eine weitere zu- stimmter Auftrag abwickeln, ohne daß zum tzhch RoI-
sätzliche Kühlung des Messers, die besonders beim 35 len mit Teilbreiten verbleiben, die auf lange Zeit nicht
Teilen von Kunststoffolien erwünscht ist. benötigt werden.
In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung der Die Erfindung ist nachfolgend »Hand von Zeich Erfindung wird das Messer mit Kühlluft beaufschlagt. nungen, die in schematicher D^el]^«"° ^T Die Messerbeaufschlagung mit Kühlluft ist beson- zugte Ausführungsform als Beispiel zeigen, naher erders dann sehr vorteilhaft, wenn gleichzeitig mehrere 40 läutert.
schmale Bahnen abgeteilt werden sollen, die Messer Fig. 1 ist die Vorderansicht, nahtrpnnvnr
also sehr dicht stehen und aus Platzgründen der F i g. 2 die Seitenansicht einer Te.lbahnabtrennvor-
b ^t
Einsatz von mit Flügeln bestückten Messernaben zur richtung.
Kühlung nicht möglich ist. Der Messerkopf 1 hat von der Materialrolle 2 Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungs- 45 bereits mehrere Lagen der Teilbahn 3 abgetrennt, form der Erfindung beträgt die Messergeschwindig- Der Taster 4 des Messerkopfes 1 liegt auf dem durch keit das 0,5- bis l,2fache der maximalen Bahnge- Abzug von mehreren Lagen der Teilbahn 3 verjüngschwindigkeit. Die Umfangsgeschwindigkeit des Mes- ten Materialrollenstück la auf. Auf dem Rahmen 5 sers und die Bahngeschwindigkeit, d h. die Ge- ist das Antriebsaggregat 6 aufgesetzt, das über den schwindigkeit, mit der die abgetrennte Teilbahn von 50 Riementrieb 7 die Messerwelle 8 mit dem darauf der Rolle abgezogen wird, stehen in einem bestimm- montierten Messer 9 antreibt. Die Materialrolle 2 ten Verhältnis zueinander. Bei einem relativ langsam wird dabei durch den Konus 10 auf der Abwickelrotierenden Messer wird von einem Punkt am Mes- welle 11 fixiert, die Abwickelwelle 11 ist in den serumfang — gleiche Bahngeschwindigkeit bei allen Lagerböcken 12 und 13 gelagert. Durch Betätigen Messerdrehzahlen vorausgesetzt — ein wesentlich 55 einer nicht abgebildeten Einstellvorrichtung ist der größerer Teil der Materialbahn durchschnitten. Das zwischen Abwickelwelle 11 bzw. der Achse der Ma-Messer wird dabei an diesem Punkt längere Zeit terialrolle la gebildete Winkel <* einstellbar. Er enterwärmt, d. h., es wird eine höhere Temperatur am spricht in seiner Größe dem Freiwinkel β zwischen Messer erreicht. Gleichzeitig erfolgt ein stärkerer der Stirnfläche der Materialrolle 2 und dem rotiemechanischer Verschleiß des Messers. Durch Er- 60 renden Messer 9. Das rotierende Messer 9 ist mit höhung der Messerdrehzahl werden diese Nachteile einer schaufelbestückten Nabe 14 versehen, durch die bis zu einem gewissen von der Bahngeschwindigkeit bei Umdrehung des Messers 9 eine Luftbewegung erabhängigen Punkt reduziert, der dann erreicht ist, zeugt wird, die das Messer 9 und die abgetrennte wenn jeder Punkt der Materialbahn mit einem neuen Bahn 3 kühlt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

ι 2 terials ein Querschneidevorgang vor und nicht ein Patentansprüche: Längsschneiden. Auch ist ein flüssiges Kühlmittel bei den in erster Linie angegebenen Materialien Papier
1. Vorrichtung zum Abtrennen mindestens und Karton nicht anwendbar. All diese Unterschiede einer Teilbahn von einer auf einer Rolle aufge- 5 zeigen, daß der Durchschnittsfachmann auf dem Gewickelten breiten Materialbahn, insbesondere biet der Papier- und Kartonverarbeitung keine AnPapier oder Pappe mittels eines rotierenden Mes- regung von dem ihm fernliegenden technischen Arsers, dadurch gekennzeichnet, daß das beitsgebiet der Stapelfaserherstellung erhalten konnte, rotierende Messer (9) entsprechend dem sich Aufgabe der Erfindung ist eine Vorrichtung, die
. durch die abgezogene Teilbahn (3) verjüngenden io das Abtrennen von Materialbahnen auf der Rolle
Durchmesser des Materialrollenstücks (2 a) in bei hohen Geschwindigkeiten gestattet, ohne daß Be-
Richtung zur Rollenmitte zu bewegt und an der Schädigungen oder Abrisse der Bahn den Trennvor-
Schnittstelle zwischen beiden noch zusammen- gang beeinträchtigen.
hängenden Materialrollenstücken (2, 2 a) gekühlt Dieses technische Problem wird durch eine Vorwird. 15 richtung zum Abtrennen mindestens einer Teübahn
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- von einer auf einer Rolle aufgewickelten breiten Makennzeichnet, daß zur Vermeidung eines Wärme- terialbahn, insbesondere Papier oder Pappe, mittels staus am Messer (9) eines Schneidwerkes in an eines rotierenden Messers gelöst, die das kennzeichsich bekannter Weise der Winkel («) zwischen der nende Merkmal aufweist, daß das rotierende Messer Messerwelle (8) des Schneidwerkes mit senkrecht ao entsprechend eiern sich verjüngenden Durchmesser dazu rotierendem Messer (9) und der Achse der des Materialrollenstückes in Richtung zur Rollen-Materialrolle (2) ein spitzer Winkel ist. mitte zu bewegt und an der Schnittstelle zwischen den
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, beiden noch zusammenhängenden Materialrollendadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (α) stücken gekühlt wird.
zwischen Messerwelle (8) und der Achse der Ma- as Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird zu-
terialrollenstücke (2, la) zwischen 1,5 und 8° nächst erreicht, ciaß sich das Messer nur unwesentlich
einstellbar ist. erwärmt, der für die Messerherstellung verwandte

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