DE1901352A1 - Elektrisch betriebene Warmwasser-Zentralheizungsanlage - Google Patents
Elektrisch betriebene Warmwasser-ZentralheizungsanlageInfo
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- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D11/00—Central heating systems using heat accumulated in storage masses
- F24D11/002—Central heating systems using heat accumulated in storage masses water heating system
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
DipWng. Jajbusch
Patentanv/älte
29 Oldenburg
Etisabethstroß· d
Patent- und ^ebrauchsmusterhilfsanmeldiing
Paul LEUENBERGER , Schwarztorsträße 87, 3008 Barrn (Schweiz)
Elektrisch betriebene Ufarmtuasser-Zentralheizungsanlaga
Vorliegende Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene U/armumsser-Zentralheizungsänlage, mit einer zentralen Ufasseraufheizeinrichtung,
welche über Rohrleitungen mit Konvektoren verbunden ist. . .
Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen besonders wirtschaftlichen, mit Nachtstrom betreibuaren Wärmespeicher
zu schaffen.
Bei den bekannten elektrischen Ulärmespeichern ■ bastqht die
Speichermasse' aus keramischen oder gusseisernen. Körparn,
iuelche durch elektrische Heizelemente auf Temperaturen von 500 - 700° aufgeheizt werden. Die Aufheizung erfolgt nachts»
also mit billigem Nachtstrom» und die Entladung insbesondere während des Tagea». ...
« h
Durch die grossBn Temperaturdifferenzen der Speichermasse,
welche sich vom Beginn bis zum Ende der Entladung einstellen,
ist es äusserst schüler, sine gleichmassige und dem lliarinebadarf
entsprechende Abgabe der üiärme zu erziä/len. Die Regelmöglichkeiten
sind beschränkt· «ΑΛΑ -.*■-.'''
. . 909884/1085
BAD ORfGiNAi. ^
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Schaffung
eines neuartigen elektrischen Wärmespeichers insbesondere den angeführten Nachteil der bekannten Wärmespeicher zu beheben.
Sie geht aus won einer elektrisch betriebenen Warmwasser-Zentralheizungsanlage der oben genannten Art und zeichnet
sich dadurch aus, dass zur Ausbildung der Anlage als mit Nachtstrom betreibbare Speicher-Warmwasserheizung als Wärmespeicher
eine in wenigstens einem Speicherkessei untergebrachte senkrechte Speicherwassersäule dient, und dass neben
wenigstens einem eine Druckpumpe enthaltenden, die Konvaktoren
speisenden Heiz-Wasserkreislauf, wenigstens ein Wasserkreislauf
zur Aufladung der Speichermassersaule vorhanden ist,
welcher aus der Speicherwassersäule selbst und 'wenigstens einer eine Druckpumpe enthaltenden Rohrleitung besteht, dia dar
unteren Bereich der Speicherwassersäule.mit deren oberem, das
Heizelement enthaltenden Bereich verbindet, und dass die Druckpumpe des Auflade-Wasserkreislaufs won wenigstens einem, die
Wassertemperatur im Bereich des Heizelements erfassenden
Thermostaten gesteuert wird.
Infolge der l/erwendung von Wasser als Speichermasse ist die
Temperaturdifferenz, welche sich vom Beginn bis zum Ende der
Wärmeabgabe einstellt, verhältnismässig gering, so dass eine
genaue Dosierung der Wärmeabgabe entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf ohne Schwierigkeiten möglich ist« Um bei der Verwendung
von Wasser als Speichermasse auch grö'ssere und grosse
Wärmekapazitäten speichern zu können, ist es möglich, eine entsprechend grosse Wassersäule in Form von zwei oder mehreren
Teiliuassersäulen in einer entsprechenden Anzahl von hinter-
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ainandergeschalteten Speicherkesseln unterzubringen. Dabei
ist es von l/orteil, nur einen Speicherkessel oben mit einem
Heizelement zu versehen und den unteren Bereich des beheizten Speicherkessels mit dem oberen Bereich eines nachgeschalteten
Speicherkessels mittels einer Rohrleitung zu verbinden. Andererseits
besteht auch die Möglichkeit, anstelle von mehreren hintereinandergeschalteten
Speicherkesseln nur einen, jedoch sehr hoher Bauart, zu benutzen, der beispielsweise im Treppenhaus
eines Gebäudes untergebracht werden kann. *
Das Wasser der Speicherwassersäule kann gleichzeitig als das Konvektoren durchfliessende Heizmedium dienen, welches im
oberen Bereich der Speicherjuassersäule in den Heizwasser-Kreislauf
eingespeist werden kann und in den unteren Bereich der Speicherwassersäule zurückfliessen sollte.
Das Heizelement ist durch einen zweiten, die Wassertemperatur
ι ■ - -
im Bereich des Heizelements erfassenden Thermostaten steue.rbar. Indem die Speicherkessel nicht ganz mit Wasser gefüllt
werden, können diese gleichzeitig die Funktion eines Expan- "
sionsgefässes erfüllen," wodurch sich die separate Anordnung
eines solchen erübrigt.
Nach weiterer Erfindung werden Konvektoren verwendet, welche aus Gruppen von neben- und/oder übereinander angeordneten, parallel
verlaufenden, dünnwandigen Flachrohren bestehen, die durch dünne-Luftleitbleche
zu Blöcken vereinigt sind.
Solche Konvektoren zeichnen sieh insbesondere durch einen geringen
Wasserinhalt und eine sehr grosse, die Wärme ubertra- ' gende Oberfläche aus. Dementsprechend können als Installations-
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leitungen Küpforrohre geringen Querschnitts verwendet werden.
Die Trägheit der Heizungsanlage uiird aufgrund des geringen
Uiasserinhalts und des niedrigen Heizkörpergewichts auf ein Minimum reduziert. Eino zeitweilige Ueberheizung eines Raumes,
wie sie bei plötzlicher Sonneneinstrahlung oder durch zusätzliche Wärmequellen (Personen, Beleuchtung, elektrische
Apparate etc.) bei der Verwendung üblicher Konvektoren auftritt, ist ausgeschlossen. Auch der Wärmeverlust, welcher bei
zeitweilig geöffnetem Fenster oder geöffneter Tür durch das Eindringen uon Kaltluft in dem Raum auftritt, ist entsprechend
gering. Die mit all diesen Vorteilen verbundene Heizenergieersparnis gegenüber Heizung.sanlagen mit pormalen Konvektoren
beträgt 20 - 40 %. Das ist von grosser Bedeutung, da mit rela-.
tiv teurer Energie geheizt wird*
Es ist auch möglich, den Heiz-Uiasserkreislauf von der Speicher-Wassersäule
zu trennen, indem ein Abschnitt des Heiz~Wasse,rkreislaufs
als Wärmeaustauscher die Speicherwassersäule durchläuft. ? obpgc
s t:. Weist die Anlage wenigstens zwei je einen Teil der Gesatnt-Speicherwassersäule
enthaltende Speicherkessel auf, so sollte der Wärmeaustauscher im ersten, den Heizwiderstand enthaltenden
Speicherkessel angeordnet
Bei einer Anlage mit wenigstens zwei je einen Teil der Gesamt-Speicherwassersäule
enthaltenden Speicherkesseln ist es
weiterhin möglich, wenigstens vier Rohrleitungsabschnitte zwischen einem oben das Heizelement enthaltenden ersten Spei-
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cherkessel und wenigstens einem nachgeschalteten Speicherkessel
vorzusehen, won u/elchen Rohrleitungsabschnitten der
erste in den oberen Bereich des ersten Kessels, der zweite in den unteien Bereich des ersten Kessels, der dritte in
den oberen Bereich des zweiten Kessels und der vierte in den unteren Bereich des letzten Kessels einmündet, über
mehrere Ventile derart zusammenzuschalten., dass für die
Aufladephase der Speicherwassersäule der erste, Bine Druckpumpe enthaltende Rohrleitungsabschnitt, auf den vierten
Rohrleitungsabschnitt durchschaltbar ist und-der zweite
Rohrleitungsabschnitt auf den dritten und dass während der Entladephase der Speicherwassersäule der erste Rohrleitungsabschnitt
auf den dritten RohrlaitungsatfschnTtfc durchschaltbar
ist und der zweite auf den vierten..
Es können weiterhin ein die Temperatur im Bereich des Heizelements
erfassender Thermostat,zur Steuerung der sich im Wasserkreislauf der Speicherwassersäule befindenden Druckpumpe
während der Aufladephase sowie ein zweiter» die Temperatur in einer tieferen Ebene des mit dem Heizelement versehenen
Spaieherkessels erfassender Thermostat zur Steuerung
der genannten Pumpe wahrend der Entladephase der Speichersäule
vorgesehen werden.
- l
Van Vorteil Ist noch, mehrere zusarnmangeschaltete Speicherkessel
in ihren oberen» die Expansionslufträume anfcbaltenden
Gereichen, durch eine Rohrleitung miteinander zu verbinden, und an diese Rohrleitung ein Ueberdruckventil anzuschliessen«
Um sine optimale Wlasaarfüiiung cJsr Speicherkassei auf einfache
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Weise zu realisieren, empfiehlt er, sich, in einem der gewünschten
Höhe des Expansionsluftkissens entsprechenden Abstand
unn der oberen Speichorkosselwandung ein Ablassventil
nrn Sp sicherkn^Gol anzuordnc?n.
Natürlich kann die Speichermasnersäule zusätzlich zur Erhit.iunQ
yun Gobrnuchsuinssnr dienen, indem diR Gebrauchniuasser
lüitung in Form eines Wärmeaustauschers dia Heizzone des -enton
rächenden Soeicherkessels durchläuft.
In der Zeichnung sind Ausführungsboispiele nach der Erfindung
dargoctallt. Es zeigen :
Fig. 1 eine Anlage mit zwei hintereinander geschalteten
Speicherkesseln, bei der das Wasser der Speicher-Wassersäule
gleichzeitig als das den Heiz-Uiasserkreislauf durchfliessende Heizmedium dient,
Fig. 2 eine Perspektive eines Konvektors, und
Fig. 3 eine andere Ausführungsart der Heizungsanlage mit
ebenfalls zwei hintereinander geschalteten Speicherkesseln» bei der die Speicherufassersäule und der
Hsizmasser-Kreislauf voneinander getrennt sind.
Entsprechend der Fig· 1 befinden sieb in den SpelcherkesselnS
1 und 2 die U/asserfüllungsn 3» u/alche zusammen die Speicher-Wassersäule
darstellen· Die Speicherkessel 1 und 2 sind sjsssn mittels einer Iqoliarunc; 4 umgaben* iJsbsr den Uiasserfüliungee
3 befinden zieh die- dir- Fnnktian eines Eypsnaionsgsfai,sss
erfüllenden Lisftklssan -3, Diese sind-über sine Leitung 21
SAD
miteinander verbunden, an welcher ein Ueberdruckventil 22
eingeschlossen ist. In Höhe des maximalen Einfüllwasserspiegels
ist am Speichel kessel 1 ein als handbedienbares Ventil 23 aus- gebildeter
Ulansrrablass 24 vorgesehen. Im oberen Bereich der
Wnnsc rsäul ■?, d.h. im oberen Bereich des Speicherkessels 1 ist
das Hei.:nI(ament G angeordnet. Zwei Thermostaten 7, 8 fühlen
Hie Wassertemperatur in etwa in dor Ebene des genannten HeiznlnmRntn.
Eine erste Uerbindungsleitung 9 führt vom unteren [Bereich des Speicherkessels 2 zum oberen Bereich des Speicher- ([
kessel;; 1. In dies'e Leitung ist die Druckpumpe 10 und über
dipsrr d;in Rückschlagventil 25 eingeschaltet. Eine zweite
Uerbindungsleitung 11 führt, vom oberen Bereich des Speicherkessels
2 zum unteren Bereich des Speicherkessels 1.
Der Heiz-Uiasserstromkreis ist mittels der Leitung 12 an den
oberen Bereich des Speicherkessels 1 angeschlossen. Die Lei-
tung 12 führt zu einem Mischventil 13, 13a, das von einem
RaumthertTiüstaten 20 gesteuert wird. Der u/eitere Verlauf des
Heiz-Ulasserkreislaufs ist folgender: Leitung 14, Druckpumpe |
15, Leitung 16, Konvektor 17 und Leitung 18, welche in den
unteren Bereich des Speicherkessels 2 einmündet. Zwischen der Leitung 18 und dem Misch ventil 13, 13a befindet sich
eine weitere Verbindung 19. Beide Speicherkessel uieisen je ein Entleerungsventil 26, 27 α.Γ, Im oberen Bereich des Speicherkessels
1 befindet sich noch ein Wärmeaustauscher 28 zur Erwärmung von Gebrauchsumsser, welches als Kaltwasser durch
die Leitung 29 zugeführt und als Warmwasser mittels der Leitung 30 den Zapfstellen zugeleitet wird.
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Die Anlage arbeitet wie folgt ϊ
Zunächst wird bei offenem Ventil 23 solange Wasser in die ' ,.?.
Anlage eingefüllt, bis es durch die Leitung 24 und das cje~ "■-öffnete
Ventil 23 auszufliessen beginnt. Dann wird das Ventil
23 geschlossen, wodurch sichergestellt 1st, dass genügend grosse Luftkissen als Expansionsräume verbleiben. ■!'1'
Nun wird das Heizelement 6 eingeschaltet. Das Wasser erwärmt '■
sich im entsprechenden Bereich auf beispielsweise 125 C* "'-·
Diese hohe Temperatur ist aufgrund des vorgesehenen Ueberdruckventils
22 erreichbar. Der Thermostat 8 schaltet nun die , .. Druckpumpe
10 ein, worauf diese kaltes Wasser vom unteren-. :*
Bereich des Speicherkessels 2 durch die Leitung 9 zuführt
und mit dem Heisswasser vermischt. Sobald die fflischtempera- .-.."*·,■,,
tür auf zum Beispiel 120° C gesunken ist, schaltet·der Thermo·- '■'■-■[·
stat 8 die Druckpumpe 10 wieder aus'. Dieser Vorgang wieder« .■"■/
■ ■ - — -X'
holt sieh solange, bis der Speicherkessel 1 und der- Speich-er- "Vi
kessel 2, letzterer über die Verbindungsleitung 11, ;.mit / .; ;v
warmem Wasser gefüllt sind. Danach steigt die Temperatur im -;,:'i
oberen Bereich des Speicherkessels 1 noch geringfügig weiter *[£■,.■
an, worauf der Thermostat 7 den Heizeinsatz ausschaltet.' -*-:.'*;
Vom oberen Bereich des Speicharkessels 1-gelangt das warme ■"*,. ·-*' *''ψ,
Wasser durch die Leitung 12 zum Mischventil 13, I3a*'.welches ^'ξΐ
vom Raumthermostaten 20 gesteuert u/ird. Das warme Wasser- . \ ~ '
wird so dem aus der Leitung 14, .der Druckpumpe 15," der; Leitung "v
16, dem Konvektor 17, der Leitung 18 und der Leitung 19C- '"
bestehenden Heizkreislauf beigemischt und gibt diB:Warme Über .
den Konvektor 17 an den Raum ab. Das Wasser des ,Weirkreis- .. ,._■-.:"[
909884/1095 . , \ ^J!
laufö wird durch die Druckpumpe 15 beschleunigt. Dieselbe
Menge Wasser, welche als Warmwasser über das Mischventil 13,
13a dem Heizkreislauf beigemischt wird, wird über den hinteren
Bereich r'.er Leitung IB als Kaltwasser dem unteran Tail
des Sptjicherkessels 2 wieder zugeführt, während das sich im
Speicherkessel 2 befindende Warmwasser über die Varbindungsleitung
11 dem Speicherkessel 1 unten zugeleitet wird, bis eine vollständige Entladung erfolgt ist.
Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Perspektive f
des Konvektors 17 nach Figur 1. Mit 17a sind die in neben und übereinander angeordneten Reihen parallel zueinander verlaufenden
Flachröhrchen bezeichnet. Sie werden an· beiden Seiten durch Kammern miteinander verbunden und somit parallel geschaltet.
Die Breite eines Röhrchens la beträgt beispielsweise 2 mm und die Höhe 12 mm. Die Röhrchen können eine
Wandstärke von etwa 0,25 mm aufweisen. Zu einem Block vereinigt, sind dia Röhrchen durch von ihnen durchtretena Luftleitbleche
17b, deren Stärke etwa 0,1 mm beträgt. - " "
Ein praktischer Vergleich zwischen einer Warmiuasser-Heizungs- I
anlage mit normalen Konvektoren und einer UJarmumssar-Heizungs- >:
anlage mit Konvektoren nach Fig, 2 brachte folgendes Ergebnis.:
Beim erstaren war ein Anschlussiuart von 28,6 fcui erforderlich. :
Die banötigts UJassermenge betrug 4360 1 und die Heizkörper.·?.
fläche 46,5 m2. .-"-■; . · --.
ööi der Anlage, die mit Konvektorsn der aus FIg. 2 Hervortjuhemkm
Bauart ausgerüstet war, betrug det* Anschlussiaert * *
nur 23,0 kui> tiio lüafjsarmcnga 3640 1 und die benötigte Heiz- ^
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..9
kfirp C! rf lache 23,2 m~. Die Heizenergie-Ersparnis betrug somit
β t UJ a 2 ü %, -
Die AnUige nach Fig. 3 meist u/iederum zwei Speicherkessol
311 32 auf, in denen sich die die Speicheru/assarsäule bildenden Uiasserfüllungen 33 befinden. Die sich über den Wasserfüllungen
33 befindenden Luftkissen sind mit 34 bezeichnet. Die beiden Speicherkejsnel 31, 32 sind im Bereich der Luftkissen
34 mittels der Leitung 35 miteinander verbunden, an die das Ueberdruckuent.il 36 angeschlossen ist» Der elektrische
Heizeinsatz 37 befindet sich im oberen Bereich des Spe icherkessels 31. In der Zone des Heizeinsatzes tuird die
Wasser temperatur won zwei Thermostaten 38, 39"erfasst,
mährend ein weiterer Thermostat 40 die Wassertemperatur im
unteren Bereich des Speicherkessels 31 misst» Die beiden
Speicherkessel 31, 32 sind durch die vier Rohrleitungsabschnitte
41 bis 44 miteinander verbunden. Der die Druckpumpe 46 enthaltende Rohrleitungsabschnitt 41 mündet in den oberen
Bereich des Speicherkessels 31, der Rahrleitungsabschnifct
43 in den unteren Bereich des Speicherkessels 31, der Rohrleitungsabschnitt
43 in den oberen Bereich des Speicherkessels 32, der Rahrieitungsabsehnitt 44 in den unteren
Bereich des Speicherkessels 32. Alls uier Rohrleitungsabschnitte
sind unterhalb der Druckpumpe 46 über die beiden rfiehrumgv/entila 45, 45" zusammiangesehaltet.
Der HeiH-ÜJassarstromkreis ist van der Speicherwassersaule getrennt
und durchlauft dis Wa as ei· Γ üi lung 33 das Speirhar=·
ksasels 31 in "Form" einsr Heizschlange 47« Won dissar Hsiz»
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schlange führt cine Leitung 48, an die ein Expansionsgefäss
'41J und F;in Uebordruckventil 50 angeschlossen sind, zu dem
fili sch vuntil 51, 51a, das von einem Raumthermostaten 52 geütcuort
iiiird. Van dom (iiischven til 51 aus nimmt der Heiz-Ulassorkriäislauf
folgenden Verlauf? Leitung 53, Druckpumpe 54, Konvektor 55 und Rückleitung 56. Zwischen der Rückleitung
bG und dem 'HfIi seil ventil 51 befindet sich die Verbindungsleitung
57.
='usüt:.lich uiird durch die Speicherujai3sersäule noch Gebrauchswasser
in ninsm Wärmeaustauscher 58 Erwärmt. Diesem ujird das ^
Kaltwasser durch die Leitung 59 zugeführt, während das Warmwasser
durch (Ji;! Leitung 60* den Zapfstellen zugeleitet wird.
Zwischen dun Leitungen 59 und 60 befindet sich die ein iiliuch~
ventil aufweisende Verbindungslßi tung 61. Das lYlischventil
wird durch einen Thermostaten 62 gesteuert.
Die Anlage arbeitet uiie folgti
Während der Aufladephase erwärmt das Heizelement das Wasser im
oberen Teil dos Speicherkessels 1 auf ca. 125 C. Wenn diese i
Temperatur erreicht ist, schaltet der Thermostat 38 die Ladepumpe 46 ein, worauf diese kaltes Wasser vom unteren Bereich
des Speicherkesssls 2 durch die Leitung 44, 41 hochpumpt
(siehe die ontsprcchenden ausgezogenen Pfeile). Es mischt sich
mit dem heissen Wasser. Wenn ui ■: Temperatur dadurch auf ca.
120 C abgesunken ist, schaltet der Thermostat ZQ die Ladepumpe
46 wieder ab. Das Wasser im oberen Teil des Heizkessels wird wiederum auf 125 C erhitzt. Dieser Vorgang wiederholt
sich fortwährend, wobei -sich zunächst die"Wasserfüllung des
Speichsrkessels 1 von oben nach unten auflät. Wenn die ge- .
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sarnte Füllung des Speicherkessels 1 aufgeladen ist, u/ird in
gleicher U/eise der. Sp'eicherkessel 2 über die, entsprechend den *
ausgezogenen Pfeilen, hintereinander geschalteten Leitungen 42, 43 aufgeladen. Nachdem dies geschehen ist, gelangt nur
noch heisses UJassor in den oberen Teil des Speicherkessels 1
und das Wasser erwärmt sich weiter auf ca. 130 C, Nun schaltet
der Thermostat 39 das Heizelement aus, da die gesamte Wassersäule uoll aufgeladen ist.
Während der Entladephase tuird der Wasserfüllung 33 des Speiche?rkcsseis
31 die Wärme durch den Wärmeaustauscher 47 von unten nach oben entnommen. Die Mehru/egventile 45, 45" (oder
an deren Stelle Umlenkklappen) schalten nun di'e Leitung 41
auf die Leitung 43 und die Leitung 43 auf die Leitung 44, (siehe die gestrichelt eingezeichneten Pfeile). Wenn die Wassertemperatur
im unteren Bereich des Speicherkessels 1 auf ca. 50° C abgesunken ist, schaltet der Thermostat 40 die Druckpumpe
46 ein. Diese fördert vom oberen Bereich des Speicherkessels 2 uiarmes Wasser durch die Leitungen 43, 41 in den oberen
Teil des Speicherkessels 1. Das abgekühlte Wasser im unteren Bereich des Speicherkessels 1 fliesst durch die Leitungen
42, 44 in den unteren Bereich des Speicherkessels 2. Wenn
das Wasser im unteren Gereich des Speicherkessels 1 durch das von oben nachdrückende heisse Wasser auf ca. 60° C gestiegen
ist, schaltet der Thermostat 40 die Druckpumpe 46 wieder ab. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, wie Wärme an den Heiz-Wasserkreislauf
abgegeben u/ird, bzw. die gesamte Speicheruiassersäule
entladen ist.
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BADORfQiNAL
Die Expansion des Speicharuiassers erfolgt in den oberen Bereichen
34 der SpeicherKessel. Es ist kein zusatzliebes Ex-pan-nionsgefäss
für die Speicheriuassersäule erforderlich. Die Höhe
der Speicheraiasser-Temperatur kann durch die Uiahl des Ueber·*
druckuantiXs entsprechend den örtlichen Vorschriften und der
Speichurkesselkonstruktion bestimmt luerden.
Eg können neben dem den Hsizeinsatz enthaltenden Speicberkessel
beliebig uiele zusätzliche SpeicherkessGl veriuendet . ä
ujsrden. Auch ist es möglich, anstelle won mehreren hinter«
einander geschalteten Speicherkesseln nur einen, jedoch sehr
hoher Bauart, zu benutzen, der beispielsweise im Treppenhaus eines Gebäudes untergebracht werden kann."
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Elektrisch betriebene UJarnnDasser-Zentralheizungsanlage mit einer zentralen UJasserauf heizeinrichtung, melche über Rohrleitungen mit Konvektoren verbunden ist, dadurch gekonnzeichnet, dass zur Ausbildung der Anlage als mit Nachtstrom betreibbare Speicher—Ularmuiasserheizung als Wärmespeicher eine in wenigstens einem Speicherkessel (J, 2 bzuj. 31, 32) untergebrachte, senkrechte Sp ei eher-» Wassersäule (3 bziu.33) dient, und dass neben wenigstens einem eine Druckpumpe (IS bzjn. 54) enthaltenden, die · Konrektoren (17 bzui« 55) speisenden,-Heizuiasser-Kreislauf, wenigstens ein Wasserkreislauf zur Aufladung der Speicher-i tuassersäula (3 bzm, 33) vorhanden ist, aielcher aus der Speichermassersäule (3 bzm. 33) selbst und wenigstens einer, eine Druckpumpe (lü 'bzw, 46) enthaltenden Rohrleitung (9 bztu. 41, 44) besteht, die den unteren Bereich der " Speicheruiassersäule (3 bziu. 33) mit deren oberem, das Heizelement (6 bzuj. 37) enthaltenden Bereich verblndati und dass die Druckpumpe (IQ bzuj. 46) des Auflade-lUasser^· kreislaufs «on uienigstens einem die Wassertemperatur im Bereich des Heizelements (δ bzw. 37) erfassenden Thermostaten (8 bzui. 38) gesteuert wird,2. Anlage nach Anspruch 1 mit In mehreren Speicherkesselnuntergebrachter Speicheruiassersäule, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Speicherkessel (l bztu. 3-1) oben mit einem Heizelement (6 bziu. 3?) versehen ist und. dass ausgehend vom beheizten Spelcherkegsai (l bzw« 31) 9O9884/10iS BADtiUr untere Bereich eines jeden Speicherkessels mit dem oberen Bereich des nachfolgenden Speicherkessels mittels einer Rohrleitung (9 bzw. 41, 44) verbunden ist.3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das U/asser der Speicherwassersäule (5 bzw. 33) aus dem oberen Bereich derselben in den Heiz-lMasserkreislauf eingespeist mird und in den unteren Bereich der Speicher-Wassersäule (3 bzw. 33) zurückfliesst. g4. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiten, auf die Wassertemperatur im Bereich des Heizelements (6 bzui. 37) ansprechenden Thermostat zur .Steuerung des Heizelementes (6 bzw 37).5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherkessel (l, 2 bzw. 31, 32) infolge von sich 'über den Ulasserfüllungen (3 bzw. 33) befindenden Lufträumen (5 bzui 34) gleichzeitig die Funktion eines Expansionsgefasses erfüllen. IG. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Konvektoren (17) verwendet werden, die aus Gruppen von neben- und/oder übereinander angeordneten, parallel verlaufenden, dünnwandigen Flachrohren (I7a) bestehen, die durch dünne Luftleitbleche (17b) zu Blöcken vereinigt sind.7. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz-U/asserkreislauf von der Speicherwassersäule (33) getrennt ist und einen sich in der Speicherwassersäule (33) " ' befindendem Wärmeaustauscher (47) aufweist (Fig. 3).909884/109 5B. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der lliäfmoaustauscher (47) im oberen Bereich der SpeicherluaGGersäulo (33) untergebracht ist.9. Anlage nach Anspruch 8, mit wenigstens zwei je einen Teil dor Gesamtnpei ch erwasaersäule enthaltenden Speicherkecseln., dadurch gekennzeichnet, dass der U/ärmeaustauschBr (47) im ersten, das Heizelement (37) enthaltenden SpsicherknsGßl (31). untergebracht ist.10. Anlage nach Anspruch 1, mit wenigstens zwei je einan Teil der Gosamtspeichorwassersäule enthaltenden Speicherkesseln, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens vier Rohrleitungsabschnitte (41, 42, 43, 44) (sieh'e Fig. 3), zwischen einem das Heizelement (37) enthaltenden ersten Spgicherkssr.el (3l) und wenigstens einem nachgeschalteten Speicherkessel (32) vorhanden sind, van welchen Rohrleitungsabschnitten der erste (41) in den oberen Bereich, des ersten Kessels (3l), der zweite (42) in den unteren Bereich des ersten Kessels C3l), der dritte (43) in den oberen Bereich des zweiten Kessels und der vierte (44) in den unteren Bereich des letzten Kessels (32) einmündet, über filehrwegventile (45, 45a) so geschaltet sind,, dass für die Aufheizphase der Speicherwassersäule' der erste, eine Druckpumpe (46) enthaltende Rohrleitungsabschnitt (41) auf den vierten Rohrleitungsabschnitt (44) durchschaltbar ist und der zweite Rohrleitungsabschnxtt (42) auf den dritten (43) und dass während der Entladephase der Speicherwassersäule der erste Rohrleitungsabschnitt "(41) auf den dritten Rohrleitungsabschnitt (43)90988 4/1095,, CAa BADdurchschaltbar ist und der zu/eite (42) auf den vierten (44).11. Anlage nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen die Temperatur im Bersich des Heizelements (37) (Fig. 3) erfassenden Thermostaten (3fl) zur Steuerung der sich im Wasserkreislauf der Speicheriuassersäule (33) befindenden Druckpumpe (46.) mährend der Aufheizphase somie durch einen zweiten, die Temperatur in einer tieferen Ebene des mit dem Heizelement (37) v/ersehenen Speicherkessels (31) erfassenden Thermostaten (40) zur Steuerung der genannten Pumpe (46) mährend der Entladephase der Speicheriuassersäule. "* ' "12. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zusammengeschaltete Speicherkessel (1, 2 bzw. 31, 32) in ihren oberen, die Expansionslufträume (5 bzu/. 31) enthaltenden Bereichen durch eine Rohrleitung i21 öztu., 35))miteinander verbunden sind und dass an diese Rohrleitung ein überdruckventil (22 bzw. 36) angeschlossen ist.13. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der gewünschten Höhe des Expansionsluftkissens (5) (Fig. l) entsprechenden Abstand υοη der oberen Speicherkesselmandung ein Ablassventil (23) am Speicherkessel (l) angeordnet ist.4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicberiuassersäule (3 bzui. 33) zusätzlich zur Erhitzung von Gebrauchsiuasser dient, und dass die Gebrauchsuiasser··90988A/1095BAD ORIGiNAtdurch einen Wärmeaustauscher (28 bzw. 58) dia Wassersäule durchläuft.15. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Speicherflüssigkeit Del verwendet uiird.909884/1095
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