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DE1900779A1 - Verfahren zur Herstellung eines stabilen,fleischhaltigen Tierfutters - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stabilen,fleischhaltigen Tierfutters

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Publication number
DE1900779A1
DE1900779A1 DE19691900779 DE1900779A DE1900779A1 DE 1900779 A1 DE1900779 A1 DE 1900779A1 DE 19691900779 DE19691900779 DE 19691900779 DE 1900779 A DE1900779 A DE 1900779A DE 1900779 A1 DE1900779 A1 DE 1900779A1
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DE
Germany
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meat
amylase
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sugar
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Application number
DE19691900779
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English (en)
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DE1900779C (de
DE1900779B2 (de
Inventor
Buck Marvin Eugene
Smith Brian William
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General Foods Corp
Original Assignee
General Foods Corp
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Publication date
Application filed by General Foods Corp filed Critical General Foods Corp
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Publication of DE1900779B2 publication Critical patent/DE1900779B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1900779C publication Critical patent/DE1900779C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K10/00Animal feeding-stuffs
    • A23K10/20Animal feeding-stuffs from material of animal origin
    • A23K10/26Animal feeding-stuffs from material of animal origin from waste material, e.g. feathers, bones or skin

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  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
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  • Feed For Specific Animals (AREA)

Description

1 8. JAI. Ϊ869
General Foods Corporation . -ι Qnn77Q
White Plains, N.Y., V.St.A.
Verfahren zur Herstellung eines stabilen, f!eisenhaltigen Tierfutters
Die Erfindung betrifft ein mittleren Feuchtigkeitsgehalt besitzendes Tierfutter verbesserter Genießbarkeit und längerer Iiagerbeständigkeit. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Tierfutters, insbesondere für Katzen, das dem Tierhalter vorteilhaft in einer Form geboten werden kann, die vom ästhetischen Standpunkt ansprechend, bequem zu verfüttern und ohne Kühlung lagerbar sowie mikrobiologisch stabil ist und das sich leicht herstellen läßt.
In der folgenden Beschreibung bezieht sich der Feuchtigkeitsgehalt in allen Fällen, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, auf den prozentualen Feuchtigkeitsgehalt auf der Grundlage des Gewichts des Produkts unmittelbar vor dem Vgrpacken desselben. Der Feuchtigkeitsgehalt wird nach einem Direkt-Ofenverfahren bestimmt, bei welchem Proben des Produkts vor. und nach einer sechzehnstündigen Trocknung in einem Ofen bei 380O gewogen werdent
Handelsübliches, in Dosen verpaoktee Katzenfutter mit einem
wünschenswert Feuchtigkeitegehalt von 70 - 75?* bietet dem Tier ein/weiches, feuchtes und genießbares Produkt mit Geschmaoks- und Nährwerten. In Dosen verpackte« Katzenfutter verschiedener Gesohmaoksriohtun--
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gen stellt die gebräuchlichste und erfolgreichste Form des derzeit im Handel befindlichen Katzenfutters dar. Ein solches Produkt bietet dem Verbraucher jedoch kein feuchtes .Futterprodukt, dessen Verpackung sich leicht öffnen läßt und dais nach dem öffnen ohne weiteres dem Haustier geboten werden kann. Aus diesem Grund wäre es wünschenswert, ein solches-Produkt auf den Markt zu bringen, das während der Lagerung keiner Kühlung bedarf und
einen geschmackreichen, weichen und feuchten Charakter in Form von
leicht verzehrbaren Stücken gewährleistet, das sich in bequemen Einzel-futterpackungen verpacken läßt und bei welchem vorteilhafterweise keine Kühlung des nicht verfütterten Teils erforderlich ist. Ein derartiges Produkt sollte sich für die Zubereitung einer Vielfalt von Katzenfuttern eignen, die beispielsweise entweder frischen Fisch, Huhn bzw. G§flügel oder Leber enthalten können,und welchen je nach Wunsch die für eine ausgeglichene Futterration erforderlichen Vitamine, Mineralien und anderen Nährstoffe zugesetzt werden können.
fDie Zubereitung eines derartigen Katzenfutters annehmbarer Verzehrqualität für die Katze o.dgl. Haustier bedeutet für den Fachmann eine beträchtliche Aufgabe. Katzen sind bekannt für ihre unvorherbestimmbaren Freßgewohnheiten; kurz gesagt, sie sind wählerisch. Dieser Faktor der Gehießbarkeit von Katzenfutter hängt weitgehend mit der Fähigkeit des Produkts zusammen, eine beträchtliche Wassermenge aufzunehmen, da es den
organoleptischen Ansohein hat, daß Wasser diejenigen/Aroma- und Geschmackwerte freisetzt, welche das Katzenfutter genießbar machen. In Dosen verpackte Katzenfutter zeichnen sich in dieser Hinsicht besonders aua, und es hat den Anschein, daß fleischhaltige Rationen
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mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 70 - 75$ dem Haustier ein Produkt mit allgemeiner Annehmbarkeit bieten."1 Katzen-Trockenfutter in Form v°n Tabletten oder in anderer mehlartiger Form, die auf hohen Feuchtigkeitsgehalt anfeuchtbar sind, bieten der Katze ebenfalls annehmbare Geschmack- und Aromawerte, besitzen jedoch nicht die Verzehrqualität eines Dosenprodukts.
Ein sich der Verzehrqualität von Dosen-Katzenfutter annäherndes, den vorgenannten Handelserwägungen Rechnung tragendes Produkt wäre zwar bevorzugt, wirft jedoch Schwierigkeiten bezüglich der Stabilität auf. Ein genießbares, feuchtes Katzenfutter, das keinen der Nachteile von Dosenprodukten besitzt, d.h. das sich ohne weiteres ohne Notwendigkeit für eine industrielle Sterilisation und ohne aufwendige Dosen-Verpackungsverfahren herstellen und in einen leicht zu öffnenden Behälter verpacken läßt, das weder vor noch während oder nach der teilweisen Verwendung gekühlt werden muß und das sich leicht aus seiner Verpackung entnehmen läßt, ist seit langem
jedoch Erwägungen.nach zwei
angestrebt worden. Dieses Problem wirft 3g&ö§ XiäöboctKHsisaxbDac Richtungen hin
auf, da bei einer Erhöhung deB Feuchtigkeitsgehalts
der Katzenfutter-Zusammensetzung wesentlich über 15$.und in beträchtlichem Maß über 30%, wobei die Annehmbarkeit des Katzenfutters verbessert wird, eine entsprechende Schwierigkeit bei der Gewährleistung von Bakteriostase und eines Gesamt-Schutzes gegen mikrobiologische Zersetzung zutage tritt. Katzen bevorzugen deutlioh eine beispielsweise Fisch, Leber oder Geflügel enthaltende Zusammensetzung mit einem Feuchtigkeitsgehalt im Bereich von 35 - 45# gegenüber einer in Mehlform vorliegenden, anzufeuchtenden Futtermasae. Eine diesen Feuchtig-
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keitsgehalt von 35 - 45$ besitzende Zusammensetzung, die ohne Kühlung gelagert werden soll, erfordert jedoch ein System zur Lieferung von mikrobiologischer Stabilität, das den Fachleuten auf dem Gebiet der Nahrungsmittel-Konservierung' bisher nicht zur Verfügung steht.
Frühere Arbeiten, welche sich mit anderen Vierbeinern^wie Hunden befassten und wie sfe beispielsweise in der USA-Patentschrift 3 202 514 beschrieben sind, bildeten einen Fortschritt auf dem Gebiet der Kaltverpackung eines nährstoffmäßig ausgeglichenen Tierfutters guter Annehmbarkeit, wenn dieses Produkt einen Feuchtigkeitsgehalt von 15 - 30$ besitzt. Dieser Fortschritt umfaßte die Erkenntnis, daß Zucker als . ein Hauptbestandteil 'der Lösungsphase einer Stabilisierungslösung hohen osmotischen Drucks in wünschenswerter Weise die Pasteurisierung einer Matrix aus nährstoffmäßig ausgeglichenen Fleisch- und Gemüseahteilen ermöglicht, wobei die Masse anschließend ohne weiteres durch Formgebung und andere Materialhandhabung bei unter dem Pasteurisierungspunkt liegender Temperatur in verpackte Form bringbar ist. Zusammensetzungen mit mehr als 30$
sind
Feuchtigkeit HıEX±±egm: jedoch in ziemlich starkem Ausmaß mikrobiologischer Instabilität unterworfen. Durch Zugabe von Säuren, welche eine erhöhte Wasserstoffionen-Konzentration gewährleisten, zu solchen Zusammensetzungen kann die Bakteriostase in gewiiasem Ausmaß"verbessert werden. Die meisten derartigen Futterzusammensetzungen,mit 35 - 45^ Feuchtigkeit, selbst wenn sie einen zugenetzten antiinyotiechen Stoff, wie eine SorM tsäuressueiRmwnmsietipuiitf» enthalten, !anrcn1 nieh ,jedoch nicht kalt verpacken. Dir; MoTiwi pri gV^it <'ic?r Li efrvtm.·*. einer Pia-
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bilen und dennoch feuchten Katzenfuttermasse wird weiterhin durch die Theologischen Eigenschaften der Masse verstärkt, da bei Erhöhung des Feuchtigkeitsgehalts der Masse über ;55# die Futtermasse eine flüssigere, halbfeste Konsistenz erhält, welche unerwünscht ist, wenn das Futter dem Tier in Form von einzelnen Tabletten oder in anderer Gestalt geboten werden soll. Katzen konsumieren ihre Futterrationen durch mechanisches Erfassen und freie Aufnahme durch den Mund. Wenn der zur Lieferung von Bakteriostase nötige Zuckergehalt zu weit erhöht wird, erhält ein halbfeuchtes Produkt zu große Klebrigkeit. Eine Katze ist aber nicht in der Lage, ein klebriges, gummiartiges Gefüge besitzendes Produkt aufzunehmen.
Kurz gesagt, befasst sich die Erfindung mit der Zubereitung einer Katzen-Futterration mit einem noch zu beschreibenden Fleischmaterial, die eine bakteriostatische Menge an stabilisierenden Lösungsstoffen wie Zucker, mehrwertige Alkohole, Nahrungsmittel-Säuerungsstoffe und Salze sowie mindestens etwa 5$ eines Amylase-Stoffs enthält, welches gleichreitig mit der Umwandlung der die fleischhaltige Matrix der Futtermasse bildenden Stoffe aus einem pasteurisierten Brei gelatiniert wurde und eine formbare thermoplastische Masse bildet. Bei diesem Verfahren wird dieser Brei bei industriellen Sterilisierungstemperaturen oder darüber während einer beträchtlichen Zeitspanne gerührt, um die darin enthaltenen Fleischbestandteile zumindest zu pasteurisieren und hierdurch die erforderliche thermische Abtötung einzuleiten, worauf der Brei raikropulverisiert und emulgiert wird; eodann werden dem Brei die Lösungsstoffe und ungelatinierte Stärkestoffe zugesetzt und wird der Brei in einer geschlossenen Zone hohen Drucks
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gerührt, bis der Stärkeanteil gelatiniert ist, was sich durch einen beträchtlichen Verlust der Doppelbrechung im Endprodukt zeigt; hierauf wird die Futtermasse aus der genannten Zone in Form eines geformten Strangpressprodukts mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 35 - 45$ ausgetragen und das Strangpressprodukt zur Verfestigung der auf diese Weise dem Produkt verliehenen Form vKrfÄS±±g± abgekühlt.
Das Strangpressprodukt kann vor der Verpackung in Tabletten bzw. "Pellets" geformt oder anderweitig behandelt und vorzugsweise auf Umgebungstemperatur abgekühlt werden und wird danch locker in einem Packungsmaterial· verpackt, das vorzugsweise luftdicht abschließt, um die Feuchtigkeit des Produkts aufrechtzuerhalten und hierdurch eine optimale Genießbarkeit des Produkts zu gewährleisten. Die auf diese Weise verpackte Masse besitzt eine Anzahl bedeutsamer Produkt-Vorteile, von denen ein. nicht unbedeutender in ihrer mikroorganischen Stabilität bei Lagerung ohne Kühlung über lange Zeiträume in der .Größenordnung von zwölf Monaten hinweg und beispielsweise unter dem Einfluß veränderlicher klimatischer Bedingungen, wie sie
Kontinent beim Vertrieb des Produkts im ganzen Kgn8 anzutreffen sind, besteht. Unabhängig vom beträchtlichen Feuchtigkeitsgehalt des Produkts unterliegt seine wässrige Phase keiner Auftrennung und behält das Produkt selbst eine wünschenswerte Teilchenform bei, wobei das Produkt im wesentlichen formstabil ist und sich somit den natürlichen Freßgewohnheiten von Katzen anpasst. Die thermoplastische Masse, die in stranggepresster Form vorliegt, kann ohne weiteres unter Anwendung vergleichsweise unkomplizierter fabrikatorischer Verfahren verarbeitet werden und
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schaltet
vollständig, die Notwendigkeit für industrielle Sterili
sierungsverfahren aus, wie sie für die Herstellung von Dosen-Katzenfutter erforderlich Bind, wodurch sich wirtschaftliche Vorteile "bei Herstellung und Verpackung ergeben.
Diese Vorteile beruhen sämtlich auf der Zugabe von etwa 5 - 20$ Rohstärke oder eines anderen Amylase-Stoffs zur genannten Futterration vor dem im wesentlichen einen Heiß-Strangpreßschritt darstellenden Arbeitsgang; die folgende Umwandlung der Stärke in eine gelatinierte Form sowie das anschließende Strangpressen dieser Matrix liefern ein Strangpressprodukt, das nach der Abkühlung formbeständig ist. Das heiße Strangpressprodukt entwickelt beim Austritt aus der Strangpresse einen Glanz sowie ein Gesamt-Aussehen, Gefüge und Verzehrgefühl ähnlich einem feuchteren Produkt. Das Produkt besitzt nach dem Strangpressen ein mikrozelliges schwammartiges Gefüge, das nicht zusammenfällt. Das Produkt ist nicht klebrig, obgleich es eine beträchtliche Menge an gelösten, stabilisierenden Zuckern enthält, die im allgemeinen in einer Menge von mehr als 10$ vorhanden sind. Das Produkt besitzt ein fleischartiges Aussehen ähnlich Fleischstücken hohen Proteingehalts und kennzeichnet sich durch ein hohes Maß an Homogenität der Fieischphase der Futterration sowie der stabilisierenden Lösungsstoffe und der Feuchtigkeitsphase. Boi der fabriksmäßigen Verarbeitung unterliegt das ötrangpressprodukt keinem Zerbrechen od(:r Zorbröseln und kann in vorherberitiinrnbarfir Weise automatischen Verpackungsauerüstunpen zureiueKffMi werdrri. Beim Öffnen
Είηκοΐ- <inr Verpackung bleibt die ^ewfiriBchteVntiicl·. (orm v..-n P.
und können, die einzelner.' Pu tlor^' :;cKp in durchaus
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vorherbestimmbarer Weise aus der geöffneten Verpackung ausgetragen werden.
Alle vorgenannten Eigenschaften lassen sich bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung am besten dadurch erzielen, daß in Verbindung mit der ungelatinierten Stärke auch ein bestimmter Mengenanteil proteinhaltigen Konzentrats angewandt wird, beispielsweise getrocknete, fettfreie Müchfeststoffe, Natriumkaseinat, wasserlösliche Extrakte oder Konzentrate von Sojabohne und andere eiweißhaltige Mehlextrakte tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, wie Pfäanzenprotein-Extrakte von Erdnuß, Baumwollsamen und dgl., Fischmehlextrakte, Blutextrakt vom Rind und Gelatine. Das proteinhaltige Fieisch-Bindemittel wird üblicherweise in einer kleineren Menge als der Menge der in der Futterration enthaltenen ungelatinierten Stärke angewandt. Der bevorzugte Mengenanteil der ungelatinierten Stärke in der Futtermasse ändert sich in Abhängigkeit vom gewünschten Gefüge, das seinerseits vom Feuchtigkeitsgehalt sowie von der Auswahl der in der Futtermasse enthaltenen
macht
Fleischsorten abhängt. Im allgemeinen ±s± jedoch der Mengenanteil an ungelatinierter Stärke mehr als 5$ der Masse des verpackten Endprodukts aus. Ein typischer Mengenateil der die ungelatinierten Stoffe enthaltenden, der Futtermasse einverleibten Stoffe liegt bei 6 - ?^ Maismehl und einer ähnlichen Menge gemahlener Haferflocken, die zusammen mit dem weiteren Stärkegehalt der Rohstoffe der Futtermasse einen Mengenanteil von 12 - 13% ergeben.
Die Tieri'utterration enthält wünschenswerterweise als
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wesentlichen, hauptsächlichen Bestandteil ein stark zerkleinertes, von Katzen bevorzugtes Fleisch, typischerweise Fisch, wie Tunfisch oder eine Vielfalt von Seefisch, Huhn, Rindsleber, Rinisniere und Rinds-Nebenprodukte. Der Mengeriateil dieses gemahlenen bzw. zerkleinerten Fleisches oder Fieisch-Nebenprodukts im Futterprodukt beträgt 10 - 50% und üblicherweise 40$.
Der Ggsamtgehalt an stabilisierenden lösungsstoffen, deren Hauptbestandteil auf Gewichtsbasts Zucker darstellt, beträgt mindestens 15% der fertigen Futtermasse und liegt im allgemeinen bei 20 - 35$, während der bevorzugte Zucker ein solcher mit hohem Dextrosegehalt, beispielsweise mit 15% Dextrose ist. Ein typischer Bereich des Gehalts an Zucker-Löaungsstoffen liegt bei 10 - 30%. Vorzugsweise besitzt der Zucker hohen Glukosegehalt, da es sich gezeigt hat, daß Katzen süße Z.ickersorten, wie Sucrose, weniger bevorzugen. Der Rest der Lös'ungsstoffe umfaßt im wesentlichen mehrwertige Alkohole und Salze, wie sie noch näher beschrieben werden. Der in der Beschreibung verwendete Ausdruck "Zucker" besitzt dieselbe Bedeutung wie in der USA-Patentschrift 3 202 5 H und die Definition dieses Ausdrucks trifft auch auf den im vorliegenden Fall benutzten Ausdruck zu. Genauer gesagt, umfaßt der Ausdruck "Zuoker" wasserlösliche Monosaccharide Bowie die reduzierenden und nloht-reduzierenden Polysaccharide und deren Zersetzunga- bzw. Abbauprodukte. Im allgemeinen sollte der Zucker so niedriges Molekulargewicht besitzen, daß er eine beträchtliche Wirkung bezüglich der Erhöhung des osmotisohen Drucks der das Material der Futtermatrix durchdringenden Zuckerlösung besitzt.
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Der Ausdruck "mehrwertiger Alkohol" soll die zwei- und dreiwertigen Zuckeralkohole einschließen, deren typische Vertreter Glycerin und Sorbit sind. Für die meisten Katzen-Futtermittel ist jedoch der Mengenanteil dieses mehrwertigen Alkohols notwendigerweise niedrig zu halten, da zahlreiche mehrwertige Alkohole und insbesondere Propylenglykol von Katzen nicht bevorzugt werden. Ein allgemeiner Bereich des Gehalts an angewandtem mehrwertigen AnkoBol liegt daher bei 0-12$ und vorzugsweise 5 - 10$.
Von hauptsächlicher Wirksamkeit bezüglich der mikrobiologischen Stabilität des erfindungsgemäßen Futtermittels ist die Verwendung eines für Nahrungsmittel geeigneten Säuerungsstoffs, wie Phosphor-, Weinstein-, Apfel-, Zitronen-, Fumar- oder Salzsäure oder ähnlicher eßbarer Nahrungsmittelsäuren, welche eine Wasserstoffionen-Säuerungswirkung bieten und eine Einstellung des pH-Werts.des Produkts von einem Neutralwert herab bis . auf 4-5,5 bewirken, obgleich auch niedrigere oder auch höhere pH-Werte angewandt werden können. Die Anwendung irgend einer Nahrungsmittel-Säure ist in ,jedem Fall erforderlich, um der erfindungsgemäßen Zusammensetzung Bakteriostase zu verleihen. Ein zweiter funktioneller Zusatzstoff zum Zucker oder Zuckeralkohol ist Salz, das ähnlich wie Zucker einen großen Einfluß auf die Erhöhung des osmotischen Drucks in der das Matrixmaterial verwendenden wässrigen lösung hat. Natriumchlorid Natriumzitrat und Kalziumchlorid sind Beispiele für die Gruppe von ein-, zwei- und dreiwertigen Salzen organischer und anorganischer Säuren, die angewandt werden können. Die Einsatzmenge an Salz liegt bei 0,5 - 6$, wobei es sich gezeigt hat, daß in
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den meisten Fällen die Anwendung eines gewissen Salzgehalts vorteilhaft ist, um allgemeine mikrobiologische S1ä)ilität zu gewährleisten. Ein Salzgehalt von beispielsweise mehr als 2% ist nicht erforderlich, und zwar insbesondere dann, wenn ein ausreichend hoher Gehalt an anderen stabilisierenden Lösungsstoffen in der Größenordnung von mehr als 20$, bezogen auf das Gewicht der Masse, vorhanden ist.
Infolge des hohen Feuchtigkeitsgehalts der Zusammensetzung wird in dieser ein antimycotischer Stoff, beispielsweise eine Sorbitsäureverbindung, wie Kaliumsorbat oder Sorbitsäure selbst, angewandt. Andere brauchbare, dem Fachmann bekannte antimycotische Stoffe sind Propion-, Benzoe- und Crotonsäure sowie ahnliehe antimycotische Stoffe. Eine Sorbitsäureverbindung dient nicht nur als antimycotischer Stoff, sondern auch als Bgföeriostat, da es sich herausgestellt hat, daß eine Sorbitsäureverbindung eine definitive vorteilhafte Wirkung bezüglich der Ergänzung der Wirkung der angewandten Zucker und anderen Lösungsstoffe gewährleistet. Im allgemeinen überschreitet die angewandte Menge«der SorbitSäureverbindung einen Wert von 1$ nicht und liegt im Bereich von 0,3 - 0,5%.
Wie erwähnt, enthält die Zusammensetzung auch eine gelatinierte Stärke, vorzugsweise in Verbindung mit einem proteinhaltigen Fleisch-Bindemittel, Es wird angenommen, daß die Verwendung solcher Zusatzstoffe in kolloidaler Suspension durch die ganze pasteurisierte Matrix der heißen, stranggepressten Futterrationen hindurch die Stabilinierun/x des Futtermittels vn mikrobiologische Zersetzung unterntUtzt, und zwar insbe-
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sondere bei solchen Futterrationen, deren Stabilität infolge von vergleichsweise reduzierten Gehalten an Lösungsstoffen und • hohem Feuchtigkeitsgehalt, speziell bei Werten von mehr als 409έ, stark an der Grenze liegt. Is wird angenommen, daß die gelatinierte Stärke und, soweit verwendet, der proteinhaltige Extrakt den Theologischen Zustand des Produkts in der Weise
inniger stabilisieren, daß die darin enthaltenen Lösungsstoffe in/Verbindung mit dem zerkleinerten Fleischanteil der Putterration diskret dispergiert werden und hierbei dem Produkt vorherbestimmbare und zuverlässige Lagerstabilität verleihen.
Es ist bekannt, daß Katzen eine Futterzusammensetzung bevorzugen, die einen beträchtlichen Feuchtigkeitsgehalt besitzt. Erfindungsgemäß hat es sich herausgestellt, daß durfih Erhöhung des Fettgehalts ein Produkt mit geringerem Feuchtigkeitsgehalt hergestellt werden kann, das für Katzen von hoher Verzehrqualität ist. Das erfindungsgemäße Produkt enthält folglich etwa 4 - 15$ und vorzugsweise etwa 6-10 Gew.-# Fett. Falls der natürliche Fettgehalt der zur Herstellung.des Produkts verwendeten Stoffe unzureichend ist, um den gewünschten Fettgehalt zu liefern, können zur Ergänzung des natürlichen Fetts zusätzliche Fettstoffe hinzugefügt werden. Typische Beispiele für Fettstoffe, die der Zusammensetzung zugegeben werden können, sind Talg, Schweinefett, Geflügelfett usw.
Daß erfindungsgemäße Verarbeitungaverfahren erfordert im allgemeinen ein Brei-Kochen von Fleiaoh, fetten und allen flüssigen Bestandteilen gwwim«;«*:?: Busammen mit den jedooh vorzugsweise vorher gugegefeetum StabillsitrttngB-liöaungeatof-
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ORlGtNAL INSPECTED
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fen. Das Brei-Kochen wird bis zum Erreichen einer Brei-Temperatur von 820C oder höher und vorzugsweise von mehr als 930C fortgeführt, wobei sich der Brei an diesem Punkt in einem verflüssigten Zustand befindet. In bevorzugter Ausführungsform wird der Brei bis zum Sieden erhitzt und dann etwa 30 - 120 min lang auf einer Temperatur über etwa 930C gehalten. Daraufhin wird der Brei mikropulverisiert und emulgiert, so daß sich eine gewünschte kleine Teilchengröße und Emulgierung der Bestandteile ergibt. Der Brei nimmt hierbei eine dicke, viskose Konsistenz an, in welcher er fließfähig ist und genau zugemessen werden kann. Dem emulgierten Brei werden die Rohstärke-Bestandteile und-vorzugsweise auch die proteinhaltigen Bindemittel in Verbindung mit den hauptsächlichen stabilisierenden Lösungsstoffen sowie den anderen genießbar machenden und charakterisierenden Besiandteilen, wie LNahrung -nittel-Farb- und -Aromastoffe · sowie antimycotische Stoffe, zugesetzt. Der
während des Strangpreß-Koehens fertige Brei wird/auf erhöhter Temperatur von mehr als 71 C gehalten und unter heftigem Rühren mit den Stärke- und anderen genannten Trockengemisch-Bestandteilen vermischt, wobei die Stärke bei fortgesetztem Rühren und Erhitzen praktisch bis zu dem Punkt gelatiniert wird, bei welchem sie ihre Doppelbrechung bei Betrachtung unter polarisiertem Licht verliert. Dieses heftige und fortgesetzte Rühren erfolgt typieoherweise in einem
kocher
kontinuierlich arbeitenden StrangpreßiÄtaHnr mit einer Förderschnecke, und einen mit Dampfmantel versehenen Kammer, in welcher eich der fertige Brei und die augeeetzten Feststoffe unter Bildung der genannten thermoplaetliohen Strangpreß-Masse vereinigen· wobei dee Innige Vermiaohen bei ausreichend erhöh-■ ter Temperatur erfolgt, um ein praktisch vollständiges öelati-
-14- _ ... 001141/0101 ORIGINAL
-νκ
M 190077G
nieren zu gewährleisten. Die Dauer des Strangpreß-Kochens kann beliebig sein und hängt von der Mischfähigkeit der Ausrüstung ab; diese Zeitspanne beträgt typischerweise etwa acht Minuten bei einem kontinuierlich arbeitenden Baker-Perkins-Schnellmischkocher, der mit einer Spitzen-Kochtemperatur von 121° in seiner Kammer arbeitet. Das heiße, thermoplastische Strangpreß-Fertigprodukt besitzt im allgemeinen die Form von Stücken in Bißgröße mit einem kleinsten Querschnittsmaß in der Größenordnung von 6,35 - 12,7 mm. Nach dem Austreten aus der Strangpreßdüse wird das Produkt abgekühlt, um die Gelatinierung zu beenden bzw. anzuhalten und das Strangpreßprodukt in seiner formbeständigen Gestalt zu verfestigen. Hierbei wird das Strangpreßprodukt vorzugsweise auf ein laufendes, aus Maschendraht bestehendes Förderband aufgebracht und von einem Kühlluftstrahl beaufschlagt, wobei das Produkt in möglichst kurzer üeit, üblicherweise in einigen Minuten, auf Umgebungstemperatur und im allgemeinen auf weniger als 380C, vorzugsweise 26,70C, abgekühlt wird; an diesem Punkt läßt sich das Produkt ohne weiteres handhaben. Schnelles Abkühlen zur Aufrechterhaltung der Formfestlegung ist beim erfndungsgemäßen Verfahren nicht erforderlich, wird jedoch bevorzugt, um die Stärke zu verfestigen und auf bestmögliche Weise die vorher genannten, für die angegebenen Vorteile des Produkts verantwortlichen rheologiaohen Eigenschaften zu erzielen. Wenn die Form für das Aussehen dea Produkts nicht so kritisoh ist, braucht keine sohneile Abkühlung zu erfolgen, doch aollte die Ktihl-Zeitspanne nicht bo lang sein, daß eine wesentliche Herabsetzung des Feuchtigkeitsgehalts auf unter 35# auftritt.
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Die Fieischb-estandteile der in die Heiß-Strangpreßzone eintretenden Fleischemulsion können in praktisch denaturiertem oder teilweise · denaturiertem Zustand vorliegen, wobei es tatsächlich innerhalb des Grundgedankens der Erfindung liegt, daß die Fleischstoffe je nach dem für Katzenfutter erforderlichen nährmittelmäßigen Ausgleich £x»lbb±SBli eowie den erforderlichen rheologischen Eigenschaften des heißen Strangpreßprodukts ο praktisch unternatariert sein können.. In vielen Fällen ist es .zweckmäßig, die Nahrungsmittel-Säuerungsstoffe dem Fleischstoffbrei bei seiner Pasteurisierung, Zerkleinerung oder Emulgierung zuzugeben und hierbei die Fleischbestandteile teilweise zu denaturieren oder anderweitig zu modifizieren. In anderen Fällen kann eine Base, wie Kalzium- oder Natriumhydroxyd, zugegeben werden, welche den pH-Wert auf über 7,0, beispielsweise auf 8-9 und sogar auf 11,bei nachfolgender Senkung nach der Protein-Lösung auf einen pH-Wert von 6,0 oder weniger während dieser Pasteurisierung, Zerkleinerung und/oder Emulgierung einstellt. In noch anderen Fällen werden keine Säuren oder Alkalien, welche das Fleischmaterial der Emulsion denaturieren, zugegeben, sondern wird das Fleischmaterial in einen Emulsionszustand umgewandelt, in welchem das vorhandene Protein praktisch undenaturiert ist, und zwar insbesondere in Zusammensetzungen, die einen hohen Anteil an frischen im Gegensatz zu mehlförmigen Fleischbestandteilen enthalten. Ebenso kann dem Brei vor der Breibildung, Zerkleinerung oder Emulgierung ein proteolyiisohes Enzym, wie iines mit tryptlseher, peptlsoher enzymatiseher Aktivität otter GeÄisohe davon, zugegeben werden, wobei |ie Emulsion währ«n4 άβτ Ifastettiiisierung und Sterilisierung gur Aktivierung de? JBilgyme erwärmt wird, so daß Üese die
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190077
entsprechende Aufbereitung bewirken. In vielen Fällen werden durch eine peptische, bromolytische, papaische oder trypische Aufbereitung die aromareichen Aminosäuren freigesetzt, welche dem Endprodukt weitere Verzehrquelität verleihen, und zwar insbesondere bei Verwendung von reduzierenden Zuckern als stabilisierende Lösungsstoffe.
Die beim Eintritt in den Heiß-Strangpreßabschnitt ÄÄx£iKisshkH±±±gMxiMHis±iSJi in praktisch pathogenfreiem Zustand befindliche fleischhaltige Emulsion wird im allgemeinen einer weiteren Wärmebehandlung unterworfen, durch welche nicht nur eine Gelatinierung der zugesetzten Rohstärke-Bstandteile hervorgebracht wird, sondern dem straggepressten Produkt auch Aromabzw. Geschmackswerte verliehen werden. Bei Fleischemulsionen, die einen beträchtlichen Mengenanteil an undenaturiertem Proteinmaterial enthalten, kann die Emulsion einer weiteren Temperaturerhöhung unterworfen werden, die ein Denaturieren und Koagulieren des Proteinmaterials bewirkt, was im. heißen S.trangpreßprodukt ebenfalls zu den Theologischen Eigenschaften des Produkts beiträgt. Die Zugabe eines praktisch undenaturierten Fleisch-Bindemittels, wie der vorher genannten konzentrierten Jrotein-Extrakte z.B. aus Sojabohnenmehi, welche Globuline, Gluteline und Albuminoide enthalten, führt in ähnlicher Weise unter dem Einfluß von ausreichend erhöhten Temperaturen zu einer Denaturierung und Koagulierung in der thermoplastischen Masse vor dem oder beim Strangpressen. In einigen Pollen kann es wünschenswert sein, die einen beträchtlichen Gehalt an unde-•naturiertemProtein besitzenden Pi eisch-Bmulsionen einer starken Rührwirkung auszusetzen, durih welche ein schnelles Erw&rv
ORIGiNAL INSPECTED
men und ein praktisch orientiertes Protein-Molekulargefüge hervorgebracht und dem Strangpreßprodukt eine faserige Konsistenz verliehen wird. Im allgemeinen werden durch die Zugabe einer erforderlichen Menge an Säurerungsstoffen zu den Fleischbestandteilen entweder vor ihrer Umwandlung zu einer Emulsion oder während des Heiß-Strangpressens die Fleisch-Proteinstoffe zumindest teilweise abgebaut, so daß der koagulierte Zustand der thermoplastischen Masse weniger betont ist als dies bei niedrigem Säuregehalt der Fall wäre. Es wird angenommen, daß die Zugabe einer Säure an einem beliebigen Punkt des Verfahrens die gewünschte Homogenität des Gefüges zu erzielen gestattet.
In jedem Fall ist die Zugabe eines beliebigen rohen Amylase-Stoffs, bei dem es sich um ein beliebiges Getreide- oder Knollenmehl handeln kann, zur Heiß-Strangpresse zwecks Ergänzung des Mengenanteils des in der Emulsion enthaltenen ftmylase-Stoffs und zur Erzielung der gewünschten Theologischen Eigenschaften des heißen Strangpreßprodukts wesentlich.Die Zugabemenge dieses Stoffs hängt in gewissem Ausmaß von der Menge des anfänglich in der Emulsion enthaltenen Amylase-Stoffs ab.
Das Vorhandensein von Säuerungsstoffen in der im Heiß-Strangpreßabschnitt befindlichen Emulsion bewirkt in Verbindung mit dem rohen Amylase-Stoff eine gewisse Hydrolyse der Starte bei ihrer Gelatinierung} diese Hyirolyae bewirkt eine molekulare Aufspaltung der Stärke unter Bildung einiger "Zucker" sowie einiger Kolloide, die jeweils gegenseitig zur mikrobiologischen Stabilität sowie zur Gleichförmigkeit und Homogenität
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des heißen Strangpreßprodukts beitragen.
Im folgenden ist die Erfindung anhand von lediglich der Erläuterung dienenden Beispielen näher veranschaulicht.
Beispiel 1
Halbfeuchtes Katzenfutter - Fischgeschmack Herstellung von
bei 37/o Feuchtigkeit
kg zur
Bestandteile 100 ,
18,00
15,50
Fisch
+Dexrose
* 10,00
Geflügel, ganze Stücke 10,00
Schweineleber 6,30
+Rohes Maismehl 6,50
+Gemahlene Haferflocken 4,50
Fischmehl 6,30
Natriumkaseinat 8,50
Eßbares Htihnerfett 0,33
Emulgator (Mono- und Diglycerid) 1,80
+Carboxymethylcellulose 1,80
+Solka-Floc (nicht aufbereitete, gemah
lene, merzerisierte Zellulose)
1,50
Iodisiertes Salz 1,50
Phosphorsäure 0,90
+Torulahefe 0,50
+Kaliumsorbat 0,4405
+Cholinchlorid 0,0726
+Vitaminzusatz 0,0165
+Kobaltsulfat 0,02
+Gelber Farbstoff 0,01
+Roter Farbstoff Rest auf 100 kg
. Wasser
-19-
0098A1/0501
Beispiel 2
Weiches, feuchtes Katzenfutter - Huhngeschmack Beispiel 3 1,50
Bestandteile kg zur Herstellung von 100 kg
bei 37$ Feuchtigkeit
1,50
Huhn 30,00 0,90
+dextrose 15,50 0,50
0,0726
Schweineleber 10,00 0,4405
+Rohes Maismehl 7,30 0,0165
+Gemahlene Haferflocken 6,50 0,0881
Geflügelmehl 5,50 Rest auf 100 kg
+Natriumkaseinat 5,10
Tierisches Fett 4,50
Emulgator 0,33 '
+CarboxymethylZellulose 1,80
+Solka-Floc (nicht aufbereitete^ gemah
lene, merzerisierte Zellulose) 1,80
Iodisiertes Salz
Phosphorsäure
+Torulahefe
+Kaliumsorbat
+Vi t am3! Vor gemi s ch
+Oholinchlorid
+Kobaltsulfat
+Gelber Farbstoff
Wasser
Lebergeschmack
Bestandteile kg zur Herstellung von 100 kg
bei 37# Feuchtigkeit
• Sohweineleber 28,00
+Dextrose 15,50
Huhn 10,00
+•Rohte Ä&l stiefel:!,. 6,30
Hsftrflocken 6,50
-i . 4,77
ÖÖI041/OSO1 ~20-
ORIGINAL INSPECTED
£0 1900773
+Natriumkaseinat 6,31
Eßbares Schweinefett 8,50
Emulgator 0,33
+Carboxymethylzellulose 1 ,80
+Solka-Floc (nicht aufbereitete, gemah
lene, merzerisierte Zellulose) 1,80
Iodisiertes Salz 1,50
Phosphorsäure 1,50
+Torulahefe 0,90
+Kaliumsorbat 0,50
+Vitamin-Vorgemisch 0,0726
+Oholinchlorid 0,4405
+Kobaltsulfat 0,0165
+Eisenoxyd-Farbstoffe 0,0
+Wasser Rest auf 100 kg
Die Zusammensetzungen gemäß den Beispielen 1, 2 und 3 werden nach dem folgenden typischen Verfahren zu fiem gewünschten halbfeuchten Produkt umgewandelt, wobei Fisch, Fleisch, Fleisch-Nebenprodukte, Leber, Geflügel, Ggflügel-Nebenprodukte je nach der Art der Zusammensetzung untereinander austauschbar sind. Die bei der Aufstellung der Bestandteile einer vorgegebenen Zusammensetzung gemäß den Beispielen 1 bis 3 nicht mit einem Kreuz bezeichneten Bestandteile werden zur Zubereitung eines Breis verwendet. Die Fleischbestandteile des Bj-eis werden zu kleinen Stückchen zerkleinert, die dann zusammen mit den Emulgatoren, wie Mono- und Diglycerid, Talg, Fleischmehl (falls verwendet) wie Geflügel, Fisch, Fleisch und leber sowie Sorbitsäure und Salz in einen Mischkocher eingegeben werden. Diese Bestandteile werden auf eine Temperatur von 1000G erwärmt und etwa eine Stunde lang auf dieser Temperatur gehalten, wobei die Erwärmung der Bestandteile auf diese Temperatur etwa 15-20 min dauert; hierdurch wird eine Pasteurisierung bewirkt und
-21-
n π ο ο /. ι / η ς η ι
■ 19Q077Ü
eine verflüssigte Fleischbreimasse gebildet. Hierauf wird der genannte Brei fein vermählen und durch eine Emulgiervorrichtung geschickt, um ihm eine mehr oder weniger schlammige, pumpfähige, fließfähige Püree-Konsistenz zu verleihen. Die fertige Emulsion wird dann in einen mit Dampfmantel versehenen Wärmekessel eingebracht, in welchem die* Masse heftig gerührt und auf einer Temperatur von 71 - 770O gehalten wird.
Die im folgenden als Emulsion bezeichnete heiße, püreein· den angegebenen Proportionen
artige Breimasse wird anschließend pajroestsadäcas&k mit den restlichen Trockenbestandteilen einer vorgegebenen Zusammensetzung/ IHHSKtKeILt, die in den Aufstellungen der Beispiele 1 bis 3 mit
vermischt
einem Kreuz bezeichnet sindj/Das Vermischen erfolgt in einem mit Dampfmantel versehenen, kontinuierlich arbeitenden Kocher, in welchem der Brei etwa acht Minuten lang verbl? ibt und erhöhten Temperaturen von etwa 1210C ausgesetzt wird,-wodurch das Gemisch zu einer heißen, thermoplastischen, strangpreßbaren Masse umgewandelt wird, die während des gesamten Kochvorgangs ständig gerührt wird.. Wie erwähnt, bewirkt die Zugabe der Bestandteile zur Emulsion im kontinuierlich arbeitenden Kocher eine praktisch vollständige Gelatinierung . ihrer Stärke—bestandteile, wobei das zusammen mit dem Hafermehl und dem Maismehl wirkende Natriumkaseinat die aus dem Fleisch der Emulsion stammenden proteinhaltigen Bestandteile zur gewünschten strangpreßbaren Masse bindet.
Das in praktisch pasteurisiertem Zustand vorliegende heiße Strangpreßprodukt tritt aus dem kontinuierlich arbeitenden Kocher mit einer Temperatur von etwa 1000O aus und
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besitzt einen Feuchtigkeitsgehalt von 40 - 47$; "beim Austritt aus dem Kocher erfährt das heiße Strangpreßprodukt eine blitz-"bzw. schlagartige Verdampfung eines sehr geringen Anteils der vorhandenen Feuchtigkeit. Das aus dem kontinuierlich arbeitenden Kocher austretende Produkt gelangt durch eine Strangpreßform, die jede beliebige Form, beispielsweise Stern- oder
Zylinderform,besitzen kann, wobei die Sternform beispielsweise von Spitze zu Mitte etwa 6,35 mm mißt. Das Strangpreßprodukt wird ständig in Stücke von 6,35 - 3,2 mm Dicke zer*
kleinert. Die stranggepressten Stücke bzw. "Pellets" werden
sodann sofort angekühlt, indem sie über ein Kühlsieb geleitet werden, auf welchem sie durch trockene Kühlluft von 90$
relativer Feuchtigkeit bei 26,7°G auf Umgebungstemperatur von 26,70C gebracht werden. An diesem Punkt steht das Produkt für das Verpacken bereit. Während dieses Abkühlens wird das gelatinierte Produkt sowohl verfestigt als auch, wie erwähnt,
einem gewissen Feuchtigkeitsverlust unterworfen.
Nachdem das Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt worden ist, wird es auf einen Rüttelförderer aufgebracht und zu einer schwingenden, sich selbst beschickenden Waage überführt, die jeweils 42,5 g der Stückchen abwiegt und diese Menge dann in· eine herkömmliche, mit hoher Geschwindigkeit arbeitende Formund Füll-Packungsherstellungsm&hine abgibt, welche mit Polyäthylen beschichtete Aluminiumfolie zu Beuteln formt und dann den so geformten Beutel füllt und zu einer Packung verklebt,
und zwar vorzugsweise zu einer luftdicht abgeschlossenen Pakkung. Das verpackte Produkt besitzt einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 45$. Das verpackte Produkt kann unter extremen
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Bedingungen beispielsweise in jedem repräsentativen Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika während eines Zeitraums von mindestens einem Jahr gelagert werden, ohne einer bakteriellen Zersetzung zu unterliegen oder Hefe- oder Schimmelbildung zu zeigen. Das Produkt besitzt ein feuchtes, fleischiges, saftiges Aussehen und ein Gefüge, welches es dem Produkt erlaubt, in Form von diskreten Stückchen frei aus dem Beutel herauszufallen.
Beispiel 4
Zusammensetzung
Kg zur Herstellung von 100 kg
(S) Golffisch (gefroren) 10
(S) Hühnergurgeln oder -teile 10
(S) Leber 10
(S) Rindsbackenfleischabfalle 10
(S) Fischmehl 5,5
Maismehl 7,3
Gemahlene Haferflocken 6,5
Natriumkaseinat 6,3
(S) Tierisches Fett (Talg) 4,5
(S) Emulgator (Mono- und Di-
glycerid.) 0,33
CarboxymethylZellulose 1,8
Solka-Floc 1,8
Iodisiertes Salz 1,5
(S) Phoaphorsäure 3,9
Torulahefe 0,9
Kaliumsorbat 0,5
Gholinchlorid 0,44
Vitaminzusatz 0,07
Kobaltsulfat 0,02
Gelber Farbstoff 0,02
Eiser.oxyd 0,13
009841/0501
Λ 1900773
(S) Natriumhydroxyd 1,5
(S) Wasser Rest auf 100'kg
(S = Βτ-ei-Bestandteil)
Verfahrensdurchführung
Bei obiger Zusammensetzung werden der Gefrierfisch, das Fleisch, die Fleisch-Nebenprodukte, die Leber, das Geflügelfleisch und die Geflügel-Nebelprodukte zu kleinen Stücken zer-
g Ιτιθιϊι
kleinert, die dann zusammen miynono- und Digylcerid-Emulgator, Talg, Fischmehl (oder anderem Fleischmehl, wie Geflügel- oder Lebermehl), Natriumhydroxyd, Salz und Sorbat in einen Mischkocher eingegeben und innerhalb von 15-20 min auf eine Temperatur von 1000C erwärmt werden, um das Gemisch zu pasteurisieren und eine verflüssigte, breiartige Fleischmase zu bilden. Der genannte Bj-ei wird sodann mittels einer Mikropulverisiervorrichtung fein vermählen, so daß er mehr oder weniger schlammartige, pump- und fließfähige Konsistenz erhält.
Dieser Brei wurdeisodann unter ständigem Rühren in einen mit Dampfmantel versehenen Kessel eingebracht, um das Fleischprotein abzubauen, und in diesem Kessel' 30 min lang bei 880C unter alkalischen Bedingungen belassen, die bei einem pH-Wert von 7 bis 11 und typischerweise von 8 bis 9 liegen können. Dieser Aufbereitungsvorgang kann entweder unter einem Druck von bis zu etwa 2,46 kg/om (absolut) oder in einem Vakuumkocher durchgeführt werden. Die angegebene Säuremenge wird sodann dem Brei zugegeben und fünf Minuten lang untergemischt. Der nunmehr einen pH-"Ort von 5,0 besitzende Bvei wird dann propor-
009841/0S01
-25-
1900770
tional mit den restlichen Trockenbestandteilen einschließlich des Natriumkaseinats, des Hafermehls und des Maismehls vermischt und in einem mit Dampfmantel versehenen, kontinuierlich arbeitenden Kocher durchgemischt, in welchem der Brei etwa 5 min lang bei einer Temperatur von etwa 1210G verbleibt, wobei das Produkt während dieses Kochens ständig gerührt wird. Boi dieser Behandlung werden das Hafer- und das Maismehl gelatiniert. Die Einverleibung des Natriumkaseinats und des gelatinierten Hafer- und Maismehls spiäit eine tragende Rolle bei der Bindung der heißen . . thermoplastischen Masse in der Weise, daß das auf vorher beschriebene Weise pasteurisierte Produkt bei 10O0O mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 40 - 47$ einwandfrei stranggepreßt werden kann. Beim Strangpressen können verschiedene Formen gebildet werden, beispielsweise Stern- oder Zylinderformen; die Sternform mißt dabei von Spitze zu Mitte etwa 6,35 mm bei einer Dicke im Bereich von 6,35 - 3,-2 mm.
Das abschließende Abkühlen und Verpacken erfolgt auf die vorher in Verbindung mit den Beispielen 1-3 besohriebene Weise.
009841/0501 original hNC
(S) Nieren ι auu / /b
Beispiel 5 (S) Hühnergurgeln oder -teile
Enzymbehandeltes Katzenfutter (S) Leber
Zusammensetzung (S) Rindsbackenfleischabfälle
kg (S) Fischmehl zur Herstellung von 100 kg
Maismehl -10
Gemahlene Haferflocken 10
Natriumkaseinat 10
(S) Tierisches Fett (Talg) 10
(S) Emulgator 5,5
Garboxyme thylzellulose 7,3
Solka-Floc 6,5
(S) Iodisiertes Salz 6,3
(S$ Phosphorsäure 4,5
Torulahefe 0,33
(S) Kaliumsorbat 1,8
Gholinchlorid 1,8
Vitaminzusatz 1,5
Kobaltsulfat 1,5
Gelber Farbstoff 0,9
Schwarzeisenoxyd 0,5
(S) Wasser 0,44
Verfahrensdurchführung 0,07.
0,017
0,018
0,131
Rest auf 100 kg
Gefrierfleisch, Fleisch-Nebenprodukte, Leber, Geflügel und Geflügel-Nebenprodukte werden zu kleinen Stücken zerkleinert, die dann zusammen mit den Emulgatoren, wie Mono- und üiglycerid, •dem Talg, dem Mehl, wie Geflügel-, Fisch-, Fleisch- und Lebermehl, dor Phosphorsäure, dem Salz und dem Sorbat in einen Misch-
009841/0501
cfr 190 077C
kocher eingebracht und innerhalb von 15-20 min auf eine Temperatur von 1000C erwärmt werden, um die Masse zu pasteurisieren und eine verflüssigte, breiartige Zusammensetzung zu bilden. Dieser Brei wird sodann mittels einer Emulgierungsvorrichtung fein vermählen, so daß er mehr oder weniger schlammartige, pump- und
püreeartige
fließfähige/Konsistenz besitzt.
Dem genannten Brei'werden 0,0005% eines Enzymgemisches aus BromeMn und einem proteolytischen Enzym von Aspergillus bryza lactose zugegeben, wobei der pH-Wert des Breis 5,0 beträgt. Der Brei wird dann unter ständigem Rühren bei 600C 20 min lang aufbereitet.
Anstelle des obengenannten Enzymgemisches kann auch eine Bakterienkultur von Pedioccus cerevisiae angewandt werden. Die Zugabe dieser Kultur erfordert ein ruhiges Stehenlassen des Breis über 21 Std. bei 380C, wobei die Kultur in einer Menge von 2,2% dem Brei zugesetzt wird, während sich der Brei infolge der Weglassung der Phosphorsäure auf einem neutralen pH-Wert befindet. Nach der Aufbereitung wird der Brei zur Deaktivierung der Bakterienkultur auf 820O erwärmt und wird die Säure zugegeben.
Anschließend werden die Trockenbestandteile dem auf die beschriebene Weise aufbereiteten Brei zugegeben und wird der B-pei auf vorher beschriebene Weise in einem mit Dampfmantel versehenen, kontinuierlich arbeitenden Kocher durchgemischt. Das Strangpreftprodukt wird unter denselben Bedingungen wie bei den vorheripen hf»iapielen abgekühlt und verpackt.
009841/0501 original inspected
Alle vorstehend beschriebenen Katzenfutter-Zusammensetzungen zeichnen sich in vorteilhafter Weise durch einen vergleichsweise hohen Feuchtigkeitsgehalt, Weichheit des Produkts und wünschenswertes, angenehmes Ggfüge aus und bieten dem Haustier ein halbfestes, teilchenförmiges und formbeständiges '.
Stückprodukt, das seine Form während der Verpackung und der anderen Produkt-Behandlungsvorgänge sowohl vor als auch nach dem Vertrieb aufrechtzuerhalten vermag. Nach dem Öffnen der dieses Produkt enthaltenden Packung behält das Produkt in
vorteilhafter Weise diese Vorzüge während der vorgesehenen
normalen Verfütterungsz.eitspanne von beispielsweise drei
Wochen oder weniger bei.
-29-
009841/0501

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung eines stabilen,f!eisenhaltigen Tierfutters, das sich unter aerobischen Bedingungen verpacken läßt, aus pasteurisiertem, zerkleinerten Fleisch unter Zugabe von Zucker und einem kolloiden Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß das zerkleinerte bzw. gemahlene Fleisch in einen pasteurisierten, emulgierten wässrigen Brei umgewandelt wird, dem Brei sodann eine beträchtliche Menge eines ungelatinierten Amylase-Stoffs zusammen mit mindestens 10$ Zucker als stabilisierende Lösungsstoffe, Salz und Säuerungsstoffen in solcher Menge, daß dem Brei ein pH-Wert unter 6,0 verliehen wird, zugegeben wird, wobei der osmotische Druck der Zusammensetzung hoch genug ist, um ihr Bakteriostase zu verleihen, das einen Feuchtigkeitsgehalt von J55 - ^5$ besitzende Gemisch anschließend in einer geschlossenen Zone erwärmt und gerührt wird, wobei das Amylase-Material praktisch gelatiniert und die in diese Zone eingebrachte Charge in einen plastischen homogenen Zustand überführt wird, worauf die heiße plastische Masse über eine Formdüse austritt, und schließlich das heiße Strangpreßprodukt auf Umgebungstemperatur abgekühlt wird, um vor dem Verpacken die gelatinierte Amylasezusammensetzung zu verfestigen.
    Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Fettgehalt des Produkts 4-15 Gew.-#, bezogen, auf das Gewicht de3 Endprodukts, beträgt.
    009841/0501
    3. Verfahren nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Fett Talg, Schweinefett oder Geflügelfett verwendet wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 his 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Brei ein undenaturiertes Protein in einer kleineren Menge als der Gewichtsmenge des zugesetzten Amylase-Stoffs zugegeben wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Brei zugegebenen stabilisierenden Lösungsstoffe einen mehrwertigen Alkohol enthalten.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Strangpreßprodukt einen pH-Wert
    unter 5,5 besitzt.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Strangpreßprodukt einen pH-Wert von 5,0 bis 5,5 besitzt.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der größte prozentuale Gewichtsanteil des Zuckers aus Dextrose besteht.
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der ungelatinierte Amylase-Stoff in
    einer MPnge von mindestens 5 Gew.-^, bezogen auf das
    Gewicht der Gesamtmasse, aufgesetzt wird.
    -■51-009841/0501
    ORIGINAL INSPECTED
    10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das abgekühlte Strangpreßprodukt zerteilt "bzw. zerkleinert und unter aerobischen Bedingungen
    Verpackt wird.
    11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10., dadurch gekennzeichnet, daß die Lösungsstoffe in einer Menge von 10 - 355^ angewandt werden und der Zuckergehalt 10 - 30% des abgekühlten Strangpreßprodukts ausmacht.
    12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zugesetzte Amylasematerial 5-20 Gew.-^ der abgekühlten Masse ausmacht und der Fieischanteil 10 - 50 Gew.-^ davon beträgt.
    009841/0501
DE19691900779 1968-01-08 1969-01-08 Verfahren zur Herstellung eines stabilen, fleischhaltigen Tierfutters Expired DE1900779C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US69615568A 1968-01-08 1968-01-08
US69615568 1968-01-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1900779A1 true DE1900779A1 (de) 1970-10-08
DE1900779B2 DE1900779B2 (de) 1973-02-08
DE1900779C DE1900779C (de) 1973-08-30

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19855176A1 (de) * 1998-11-30 2000-05-31 Thorsten Schiffner Tierfutter-Konserve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19855176A1 (de) * 1998-11-30 2000-05-31 Thorsten Schiffner Tierfutter-Konserve

Also Published As

Publication number Publication date
JPS4720372B1 (de) 1972-06-09
GB1217662A (en) 1970-12-31
DE1900779B2 (de) 1973-02-08
BE726580A (de) 1969-07-08
FR2000064A1 (de) 1969-08-29

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