DE1900104U - Hoehenverstellbarer sitz fuer kraftfahrzeuge od. dgl. - Google Patents
Hoehenverstellbarer sitz fuer kraftfahrzeuge od. dgl.Info
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Description
tA. 511843*20. Uk
Karl Schürmann
4980 Südlengern
4980 Südlengern
SS SäSF B=S=
"Mohenversteirbarer Sitz für Kraftfahrzeuge od.dgl.."
Die feuerung betrifft einen höhenverstellbaren Sitz,
für Kraftfahrzeuge od.dgl., bestehend aus einer Bodenplatte und einer ^itzplatte, die über Gestänge und unter
Zwischenschaltung eines Stoßdämpfers verstellbar
miteinander verbunden sind.
Bei fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, sind höhenverstellbare
Sitze allgemein bekannt, insbesondere bei dem Pahrzeugführersitz, spielt die Sitzhöhe und
Gewichtseinstellung in Zeusammenhang mit der Stoßdämpfung des Fahrzeugs bei schlechten Wegstrecken für die Bequemlichkeit
der betreffenden Person eine große Rolle.
Es sind demzufolge zahlreiche Vorrichtungen bekannt, um beide Komponenten den Wünschen des Fahrers anpaßbar
zu machen. Der Nachteil bei den bekannten Vorrichtungen liegt jedoch darin, daß dieselbe verhältnismäßig
kompliziert ausgebildet sind. Auch ist als Nachteil anzusehen, daß diese bekannten Vorrichtungen unterhalb
des eigentlichen Normteiles mehraan Raum in Anspruch
nehmen als in den Fahrzeugen oftmals zur Verfügung steht.
Der Gegenstand der Neuerung hat sich nun die Aufgabe
gestellt, auf dem Gebiet der höhenverstellbaren Sitze eine weitere Ausführungsart zu offenbaren, bei der
die aufgezeigten Nachteile der bisher bekannten Vorrichtungen
beseitigt sind.
Zu diesem Zweck ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestänge auf der einen Seite an der Bodenplatte bzw. an der Sitzplatte angelenkt und an der gegenüberliegenden
Seite unter Zwischenschaltung einer Gummimetallbuchse gehaltert ist, derart, daß bei Belastung
der Sitzplatte infolge der Torsion der Gummimetallbuchse
eine Ökmskxf ederung entsteht.
Ferner ist der Gegenstand der Neuerung dadurch, gekennzeichnet,daß
die Boden- und ^itzplatte U-förmig ausgebildet sind und zur Halterung der Gestänge Achsen
aufweisen.
Die Gummimetallbuchse besteht aus einem äußeren und einem inneren Metallrohr mit dazwischen liegendem fest einvulkanisiertem
Gummi, wobei das innere Metallrohr mit dem U-förmigen Schenkel der bodenplatte bzw. Sitzplatte
lösbar verbunden ist, während die äußere Metallbüchse
einen Teil des Gestänges darstellt bzw. mit dem Gestänge verbunden ist.
Weiterhin ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verstellung der Gestänge und somit der Oberplatte
Druckstücke mit Gewindebolzen und Handrad angeordnet
sind.
Es wird a"ber nicht nur Schutz für die Merkmale beansprucht,
die den Ansprüchen zu entnehmen sind, sondern
in
auch für solche, die/der Zeichnung in Verbindung mit
auch für solche, die/der Zeichnung in Verbindung mit
der Beschreibung offenbart sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Neuerung ist in den Zeichnungen dargestellt, es zeigen:
I1Ig. 1 den Sitzfuß in Seitenansicht,
Pig. 2 eine Vorderansicht gemäß I1Ig. 1.
Gemäß den I1Ig. 1 und 2 ist das zwischen Bodenplatte
und Sitzplatte 4 angel'enkte Gestänge mit 1 und 2 bezeichnet. Quer zur Sitzplatte 4 und Bodenplatte 3 sind
Achsen 5 und 6 in den Lagerstellen 7 und 8 in an sich bekannter Weise durch Scheiben 9 und Mutter 10 gehalten,
In der Mitte von der Achse 5 und 6 ist ein schmales Rohr 11 angeordnet, an dem ein Hebel 12 angeschweißt
ist.
Von beiden Seiten werden die neuerungsgemäßen Smmi-Metallbuchsen
13 und 14 fest geklemmt. Die Gummi-Metallbuchsen
13 und 14 sind wiederum in einer durchgehenden
Nabe 1f, 21 des Gestänge 1 bzw. 2 fest eingepreßt. Von
der jeweiligen labe führen die Gestänge Arme zu einer weiteren mm urehmesser kleiner ausgebildeten ETabe
1·', 2'· des Gestänges 1 und 2. Die Nabe 1I!, 2!t weist
an den Enden jeweils eingepreßte Buchsen 15 und 16 auf,
die die Lagerstellen auf der oberen Achse 6 bewirken, welche wie die untere Achse 5 aif der Sitzplatte 4 in
lagerstellen 17 und 18 ruht.
Ba die Hebel vom Gestänge 1, 2 die gleichen Lagerstellen aufweisen, entsteht hierdurch ein sogen.
Parallelogramm. Das Druckstück 19 bewirkt eine Höhenverstellung dieses Parallelogramms. Da der Hebel 12
fest an dem Gewinde b ο !fen 20 anliegt,, werden die Gummimetallbuchsen
15, 14) wenn eine Kraft P senkrecht auf die
Sitzplatte 4 drückt, auf Verdrehung beansprucht. Dadurch geben die Gummimetallbuchsen 13, 14 dem
Mechanismus einen Pedereffekt. Die gleiche Wirkung
wie der Hebel 12 bewirkt der Hebel 21 an der Sitzplatte 4, der über eine Gabel 22 und ein Handrad 23
in Verbindung mit einer Gewindestange 24 eine Vorspannung der Gummimetallbuehsen 13, 14 bewerkstelligt.
Diese Verstellung stellt eine Gewichtseinstellung bei unterschiedlichen Gewichten der jeweiligen Fahrzeugführer
dar.
Die Lasche 25 an derBodenplatte 5 und die lasche 26 an
der Sitzplatte 4 dienen zur Aufnahme eines auf Zug "beanspruchten Stossdämpfers 27, der ein unmittelbares Zurückschnellen
des Parallelogramms nach einem vertikalen Stoss auf die Sitzplatte 4 verhindert. Der Stossdämpfer 27 "bewirkt
auf Grund seiner Ausführungsart sowie Anbringung ein weiches Zurückfedern der das Parallelogramm "bildenden
Gestänge 1, 2.
Der Vorteil "beim Gegenstand der Neuerung gegenüber dem
Bekannten liegt darin, dass mit niedrigen Matärialkosten
und geringem Raumbedarf ein Sitzfuss: für Kraftfahrzeuge, inshes. solchen, "bei denen mit beträchtlichen vertikalen
Fahrstössen zu rechnen ist, herstellbar ist. Der 3?edereffekt
beim neuerungsgemassen Gegenstand wird durch die Gummimetallbuehsen, die bei Belastung der Sitzplatte
auf Verdrehung beansprucht werden, erreicht.
Claims (3)
1.) Höhenverstellbarer Sitz für Kraftfahrzeuge od. dgl«, bestehend
aus einer Bodenplatte und einer Sitzplatte, die über Gestänge und unter Zwischenschaltung eines
Stoßdämpfers verstellbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gestänge (l, 2) auf der einen Seite an der Bodenplatte (3) bzw. an der Sitzplatte (4) angelenkt und an der
gegenüberliegenden Seite unter Zwischenschaltung einer Gummimetallbuchse (13 u. 14) gehaltert ist, daß bei Belastung
der Sitzplatte (4) infolge der Torsion der Gummimetallbuchse (13 u» 14) eine Druckfeder entsteht,
2.) Höhenverstellbarer Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Boden- (3) und
Sitzplatte (4) U-förmig ausgebildet sind und zur Halterung der Gestänge (l, 2) Achsen (5 u. 6) aufweisen*
3.) Höhenverstellbarer Sitz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gununimetallbuchse (13 u. 14) aus einem äußeren und
einem inneren Metallrohr mit dazwischen liegendem fest einvulkanieiertem Gummi besteht, wobei das innere Metallrohr
mit den U-förinigen Sehenkeln der BodenpäL atte (3)
bzw. Sitzplatte (4) lösbar verbunden ist, während die äußere Metallbuchse einen Teil des Gestänges (1 u«, 2)
darstellt, bzw. mit den Gestänge (l u. 2) verbunden ist.
2 -
4*) Höhenversteilbarer Sitz nach Anspruch Ij da durch
gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Gestänge (in, 2) und somit der Sitzplatte (4) Druekstücke
(4iH) mit Gewindebolzen (20 u. 24) und Handrad
(23) angeordnet *»ΐ, sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH35635U DE1900104U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Hoehenverstellbarer sitz fuer kraftfahrzeuge od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH35635U DE1900104U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Hoehenverstellbarer sitz fuer kraftfahrzeuge od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1900104U true DE1900104U (de) | 1964-09-03 |
Family
ID=33180718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH35635U Expired DE1900104U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Hoehenverstellbarer sitz fuer kraftfahrzeuge od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1900104U (de) |
-
1964
- 1964-03-28 DE DESCH35635U patent/DE1900104U/de not_active Expired
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