DE2304950A1 - Elastische tragkonstruktion fuer einen fahrzeugsitz - Google Patents
Elastische tragkonstruktion fuer einen fahrzeugsitzInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60N2/50—Seat suspension devices
- B60N2/502—Seat suspension devices attached to the base of the seat
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
30041
KAEL GÖSTA NYSTRÖM
Umea (Schweden)
Elastische Tragkonstruktion für einen Fahrzeugsitz
Die Erfindung betrifft eine elastische Tragkonstruktion für einen Fahrzeugsitz mit einem zwischen
zwei Gliedern der Tragkonstruktion eingeschalteten Stoßdämpfer.
In "bekannten Tragkonstruktionen der angegebenen Art ist der Stoßdämpfer zwischen einem ortsfesten und
einem beweglichen Glied der Tragkonstruktion eingeschaltet. Damit dem Stoßdämpfer bei einer Veränderung der
Höhenlage eines von der Tragkonstruktion getragenen Sitzkörpers eine möglichst 'große Bewegung erteilt wird, ist
es erwünscht, die vertikale Bewegung des Sitzkörpers ohne Untersetzung auf den Stoßdämpfer zu übertragen. Eine derartige
Untersetzung der dem Stoßdämpfer erteilten Bewegung kann auf einfache Weise vermieden werden, wenn man
den Stoßdämpfer stehend unter dem Sitzkörper anordnet. In der Praxis ist eine derartige Orientierung des Stoßdämpfers
jedoch gewöhnlich nicht zulässig, weil sie zu einer sehr großen Bauhöhe der Tragkonstruktion führt. In
modernen Tragkonstruktionen für Fahrzeugsitze ist daher
der Stoßdämpfer im wesentlichen horizontal angeordnet. In diesem Fall wird die Bewegung des Sitzkörpers mittels
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eines*Schwenkarms oder dergleichen auf den Stoßdämpfer übertragen, wobei die dem Stoßdämpfer erteilte Bewegung
gegenüber der von dem Sitzkörper ausgeführten, vertikalen Bewegung beträchtlich untersetzt ist. Daher muß der
Stoßdämpfer stärker ausgelegt werden, damit er dieselbe stoßdämpfende Wirkung hat wie einstehend angeordneter
Stoßdämpfer.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten'[Tragkonstruktion, welche
die vorstehend angegebenen Nachteile vermeidet und es ermöglicht, dem Stoßdämpfer eine größere Bewegung zu
erteilen, ohne daß die Bauhöhe der Tragkonstruktion vergrößert wird, wie dies bei Verwendung eines stehend angeordneten
Stoßdämpfers der Fall ist.
In der erfindungsgemäß vorgesehenen, elastischen Tragkonstruktion für einen Fahrzeugsitz ist der
Stoßdämpfer zwischen zwei beweglichen Gliedern der Tragkonstruktion eingeschaltet und bewegen sich diese Glieder
bei Veränderungen der Höhenlage eines von der Tragkonstruktion getragenen Sitzkörpers, wobei die Anordnung so
getroffen ist, daß die beiden Glieder derart miteinander zusammenwirken, daß jedes der Glieder zu einem resultierenden
Zusammendrücken oder Ausfahren des Stoßdämpfers beiträgt,-wenn sich der Sitzkörper unter dem Einfluß von
auf ihn wirkenden, vertikalen Kräften von einer Höhenlage in eine andere bewegt.
In einem bevorzugten Ausführungsbeiapiel besteht das eine der genannten Glieder auB einem Schwenkarm
und das andere Glied aus einem Eahmen, der im wesentlichen vertikal beweglich und vorzugsweise am oberen Ende
der Tragkonstruktion gelagert ist.
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Nachstehend wird der Erfindungsgegenstand anhand
der "beigefügten Zeichnungen ausführlicher beschrieben. In diesen zeigt
Fig. 1 im Vertikallängsschnitt eine Tragkonstruktion für einen Fahrzeugsitz nach' einem Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 2 in einer Draufsicht die Tragkonstruktion gemäß Fig. 1.
Auf einem kastenförmigen Gehäuse 1 ist ein Rahmen 2 mit Hilfe eines vorderen Tragarmpaars 3 und
eines hinteren Tragarmpaars 4 gelagert. Diese Tragarme sind am einen Ende an den Rahmen 2 angelenkt und mit
ihren entgegengesetzten Enden an einer vorderen Welle 5 bzw. einer hinteren Welle 6 befestigt. Die Wellen sind
in dem Gehäuse 1 drehbar gelagert. Der am oberen Ende der Tragkonstruktion angeordnete Rahmen 2 kann den Sitzkörper
und die Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes tragen. Diese beiden Teile können an einem nicht gezeigten oberen
'Rahmen befestigt sein, der auf dem Rahmen 2 verschiebbar gelagert ist.
Ein Lenker 7 bildet einen Teil eines Lenkerparallelogramms, das gewährleistet, daß sich die Tragarme
3 und 4 stets gemeinsam bewegen. Das hintere Ende des Lenkers 7 ist an einen Arm 8 angelenkt, der sich von
der hinteren Welle 6 weg erstreckt. Der Lenker 7 ist an seinem vorderen Ende drehbar auf einem Wellenstummel 9
gelagert, der sich parallel zu der Welle 5 von einem auf
der vorderen Welle 5 montierten Arm 10 zu dem einen Schenkel eines auf der Welle 5 befestigten Joches 11 erstreckt.
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Gemäß der schematischen Darstellung in '"'ig. 2
trägt das Joch 11 einen Gewindebolzen 12, der mit Hilfe eines Ratschenhebels 13 drehbar ist. Der bolzen 12 erstreckt
sich parallel zu den beiden Schenkeln des Joches 11 zwischen ihnen und trägt eine Mutter H>
die an den freien Enden von zwei parallelen Schenkeln eines Joches schwenkbar gelagert ist. Der Steg des Joches 15 dient als
bewegliches 'Widerlager für eine Druckfeder 16, die mit
ihrem anderen Ende anveinem ortsfesten Tragstück 17 angreift.
Gemäß den -"-'iguren 1 und 2 ist in der Feder 16
eine Stange 18 konzentrisch angeordnet, die mit ihrem einen Ende in einer Wand des Gehäuses 1 und mit dem anderen
Ende in dem 'Tragstück 17 befestigt ist. Der Steg des
Joches 15 besitzt eine durchgehende Bohrung für die zum Führen des Joches dienende Stange 18.
Die von der Feder 16 erzeugte Kraft wird über das Joch 15 auf die Mutter 15 übertragen. Die Wirkung der
Federkraft auf einen von den Armen 3 und 4 getragenen · Sitzkörper kann durch Verstellen der Mutter 14 längs des
Bolzens 12 verändert werden. Diese Bewegung kann der Mutter 14 mit Hilfe des Ratschenhebels 13 erteilt werden
und führt zu einer Veränderung der Länge des Hebelarms, über, den die Federkraft auf die Welle 5 übertragen wird.
Ein Stoßdämpfer 19 ist an seinem einen Ende mit
einer in dem Rahmen 2 angeordneten Querstange 20 verbunden und mit seinem anderen Ende mit einem Zapfen 21, der
an dem äußeren Ende des Schwenkarms 8 befestigt ist. Der Stoßdämpfer kann vorzugsweise so ausgebildet sein, daß
er einer Aufwärtsbewegung des Rahmens 2 einen größeren Widerstand entgegensetzt als einer Abwärtsbewegung desselben.
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Aus der Zeichnung erkennt man, daß der Stoßdämpfer so angeordnet und verbunden ist, daß bei einer
Bewegung des Rahmens 2 aus einer Höhenlage in die andere die dem Stoßdämpfer erteilte Bewegung insgesamt im wesentlichen
ebensogroß ist wie die Bewegung des Rahmens 2 selbst. Infolgedessen braucht der Stoßdämpfer nicht so
stark dimensioniert zu sein wie wenn er in bekannter Vfeise zwischen dem äußeren ioade des Schwenkarms 8 und
einem ortsfesten Glied eingeschaltet wäre.
Um das Verständnis der Bewegungen zu erleichtern, welche die verschiedenen Elemente bei einer Veränderung
der auf den aitzkörper und den Rahmen 2 wirkenden, vertikalen Kräfte ausführen, sind der Rahmen 2, die
Arme 3, 4, 8 und 10 und der Stoßdämpfer 19 selbst in zwei verschiedenen Stellungen gezeigt, wobei die mit ausgezogenen
Linien gezeigte Stellung der oberen -^ndstellung und die gestrichelt gezeichnete Stellung der untere Endstellung
des Rahmens 2 entspricht.
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Claims (2)
- 230A950Patentansprüche:1^- 1 AElastische Tragkonstruktion für einen Fahrzeugsitz mi$/ einem zwischen zwei Gliedern der 'Tragkonstruktion eingeschalteten Stoßdämpfer, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßdämpfer zwischen zwei beweglichen Gliedern der Tragkonstruktion eingeschaltet ist und sich diese Glieder bei Veränderungen der Höhenlage eines von der Tragkonstruktion getragenen öitzkörpers bewegen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die beiden Glieder derart miteinander zusammenwirken, daß jedes der Glieder zu einem resultierenden 2'usammendrücken oder Ausfahren des Stoßdämpfers beiträgt, wenn sich der Sitzkörper unter dem Einfluß von auf ihn wirkenden, vertikalen Kräften von einer Höhenlage in eine andere bewegt,
- 2. Tragkonstruktion für einen Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der genannten Glieder aus einem Schwenkarm und das andere Glied aus einem Rahmen besteht, der im wesentlichen vertikalbeweglich und vorzugsweise am oberen &nde der Tragkonstruktion gelagert ist.309832/0527
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE131172A SE371141B (de) | 1972-02-04 | 1972-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2304950A1 true DE2304950A1 (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=20257977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732304950 Ceased DE2304950A1 (de) | 1972-02-04 | 1973-02-01 | Elastische tragkonstruktion fuer einen fahrzeugsitz |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR2170759A5 (de) |
| GB (1) | GB1429241A (de) |
| SE (1) | SE371141B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2721926A1 (de) * | 1976-05-24 | 1977-12-01 | Deere & Co | Federung fuer einen fahrzeugsitz |
| US4228984A (en) | 1978-11-13 | 1980-10-21 | Deere & Company | Vibration attenuator seat |
| US5253853A (en) * | 1992-09-15 | 1993-10-19 | Applied Power Inc. | Vibration dampening device |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN111237383B (zh) * | 2020-02-12 | 2020-09-25 | 中国地震局工程力学研究所 | 一种用于文物保护的三维隔震装置 |
-
1972
- 1972-02-04 SE SE131172A patent/SE371141B/xx unknown
-
1973
- 1973-01-29 GB GB434973A patent/GB1429241A/en not_active Expired
- 1973-02-01 DE DE19732304950 patent/DE2304950A1/de not_active Ceased
- 1973-02-02 FR FR7303718A patent/FR2170759A5/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2721926A1 (de) * | 1976-05-24 | 1977-12-01 | Deere & Co | Federung fuer einen fahrzeugsitz |
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| US5253853A (en) * | 1992-09-15 | 1993-10-19 | Applied Power Inc. | Vibration dampening device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2170759A5 (de) | 1973-09-14 |
| GB1429241A (en) | 1976-03-24 |
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