DE1998016U - Scharniervorrichtung fuer feststellbar angelenkte kippteile, insbesondere fuer sonnenblenden von kraftfahrzeugen - Google Patents
Scharniervorrichtung fuer feststellbar angelenkte kippteile, insbesondere fuer sonnenblenden von kraftfahrzeugenInfo
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Description
PATENTANWALT 7 stuttcaet 13
DIPL.-ING. GERD COMMENTZ kuppeheckstrassb*
TELEFON (0711)47109
H. August 1968 A 1096 Gm
LYS FUSIOH" S.r.l. Pont St. Martin (Aosta) Italien
Via Emilio Ghanöux 76
Scharniervorrichtung für feststellbar angelenkte
Kippteile, insbesondere für Sonnenblenden von Kraftfahrzeugen.
Die Erfindung betrifft eine Scharniervorrichtung für feststellbar
angelenkte Kippteile, wie insbesondere Sonnenblenden für Kraftfahrzeugs.
Zum Feststellen und Anlenken von Sonnenblenden, die/Inneren
eines Kraftfahrzeuges oberhalb der Windschutzscheibe kippbar angebracht sind, sind die bisher verwendeten, bereits
bekannten Scharniervorrichtungen ungeeignet, einen ständigen und gleichbleibenden, ausreichenden Reibungswiderstand auszuüben,
der das freie und unerwünschte Umkippen der Sonnenblende verhindert. So kommt es oft vor, daß nach einer gewissen
Zeit diese bekannten Vorrichtungen infolge des unzureichenden Reibungswiderstandes nicht mehr in der lage
sind, die Sonnenblende in der hochgekippten Stellung zu halten, so daß die Sonnenblende völlig unvorhergesehen
plötzlich umkippen kann, was für den hierdurch in seiner
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Sicht behinderten Fahrer eine erhebliche Gefahr bedeutet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Scharniervorrichtung
der erwähnten Art zu schaffen, die durch ihre besondere Ausbildung einen wirksameren und ständig gleichbleibenden
Reibungswiderstand ausübt und dadurch den zuvor dargelegten Nachteil der bekannten Vorrichtungen behebt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Scharuiervorrichtung aus einer umgebogenen, vor ihrem Einbau
ein offenes Auge sowie zwei von diesem ausgehende Schenkel aufweisenden Platte besteht, wobei in die beiden Schenkel
je eine Bohrung für eine Klemmschraube eingearbeitet ist
und das freie Ende des einen Schenkels derart gegen den anderen Schenkel abgewinkelt ist, daß beim Einbau der Vorrichtung
das freie Ende des ^weiten Schenkels in das abgev/inkelte
freie Endstück des ersten Schenkels eingreift, ζ wodurch beide Schenkel unverstellbar und die beiden Schenkelbohrungen
koaxial zueinander festgehalten werden und der von dem Scharnierauge auf den Scharnierbolzen ausgeübte Reibungsschluß dauerhaft konstant bleibt, während die erwähnte Klemmschraube
die beiden Schenkel fest aneinandergeklemmt hält.
Die Abwinkelung des freien Endes des einen Schenkels betragt
vorzugsweise 90°. Di« sum Einführen äs die beiden Schenkel—
bohrungen bestimmte Sleaaasehraabe dagegen ist vorteit
C selbstschneidend ausgebildet.
IQQOi) 1
JL Ό U O U A
- 3 - 14. 8. 1968
Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher
beschrieben.
Die Scharniervorrichtung besteht aus einer vorzugsweise aus einem beispielsweise unter dem Handelsnamen "Sylos.·1 bekannten.
Polyamid-Fasern, bildenden Kunststoff gefertigten Platte 1, die derart zusammengebogen ist, u.aß sie ein Auge 2 mit zwei
von diesem ausgehenden Schenkeln 3 und 4 bildet, wobei dieses Auge 2 vor dem Einbau der Vorrichtung an der Stelle 2a
offen ist. Der Schenkel 3 und der Schenkel 4 weisen je eine Bohrung 3a bzw. 4a auf, die zur Aufnahme einer nicht besonders
dargestellten Klemmschraube da enen. Hierbei ist der Durchmesser der Bohrung 3a etwas größer als der Durchmesser
der Bohrung 4a, was nachstehend noch näher begründet wird. Ferner weist das fre_e Ende des Schenkels 3 einen in Richtung
des gegenüberliegenden Schenkels 4 verlaufende Abkröpfung 5 b «■λ» TrnjvaiiTjMiio ■? jao QH ran "P
Soll diese erfindungsgemäße Scharniervorrichtung beispielsweise zum Anlenken vcn Sonnenblenden in Kraftfahrzeugen
dienen, so ist der Einbau in das Fahrzeug wie folgt vorzunehmen: Bis Yorrichtung wird mit ihrem Auge 2 auf den als Kipplager
dienenden Scharnierbolzen aufgeschoben und die Sonnenblende
εη die Außenfläche 3c des Schenkels 3 angelegt* Anschließend
vird eine vorzugsweise selbstschneidende Klemmschraube durch, eine den Bohrungen 3a und 4a der Schenkel 3 und 4
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entsprechend angeordnete Bohrung der Sonnenblende eingeführt, wobei die Klemmschraube dann durch die größere Bohrung 3a
frei hindurchgreift und durch ein Anziehen mittels eines Schraubenziehers ihren Gewindesitz in der kleineren Bohrung 4a
einschneidet» Im Verlauf des weiteren Anziehens dieser Klemmschraube wird dann soweit gegen den Schenkel 3 gezogen,
bis der Schenkel 4 fest an dem Schenkel 3 anliegt.
\ Nach Abschluß dieses Vorganges umschließt das Auge 2 der
Vorrichtung den ganzen Umfang des Scharnierbolzens, dessen Durchmesser im wesentlichen dem Durchmesser des geschlossenen
Auges 2 entspricht. Dadurch, daß sich bei dem Zusammenklemmen der beiden Schenkel 3 und 4 das freie Ende des Schenkels
an der Äbkröpfung 3b des anderen Schenkels 3 anlegt ist
ein ständig wirkender und gleichbleibender Reibungsschluß zwischen der Innenfläche des Auges 2 und dem Scharnierbolzen
gewährleistet.
Es versteht sich, daß je nach den Abmessungen der anzulenkenden Sonnenblende entweder nur eine oder auch mehrere solche
Vorrichtungen verwendet werden können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist selbstverständlich
nicht nur zum Anlenken von Sonnenblenden für Kraftfahrzeuge sondern auch für andere Kippteile beliebiger Art verwendbar.
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Claims (4)
1. Scha:cniervorriehtung für feststellbar angelenkte Kippteile,
insbesondere für Sonnenblenden von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet t daß diese aus einer umgebogenen, vor dem
Einbau ein offenes Auge (2) sowie zwei von diesem ausgehende Schenkel (5,4) aufweisenden Platte (1) besteht, wobei in
die beiden Schenkel (5,4) je eine Bohrung (3a,4a) für eine
Klemmschraube eingearbeitet ist und das freie Ende (3b)
des einen Schenkels (3) derart gegen den anderen Schenkel (4) abgewinkelt ist, daß beim Einbau der Vorrichtung das freie
Ende des zweiten Schenkels (4) in das freie, abgewinkelte Endstück (3b) des ersten Schenkels (3) eingreift, wodurch
beide Schenkel (3,4) unverstellbar und die beiden Schenkelbohrungen (3a, 4a) koaxial zueinander festgehalten werden
und der von dem Scharnierauge (2) auf den Scharnierbolzen ausgeübte Reibungsschluß dauerhaft konstant bleibt, während
4*e die erwähnte Klemmschraube die beiden Schenkel (3»4)
fest aneinandergeklemmt hält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Bildung eines Scharnierauges (2) umgebogene
Platte (1) aus einem beispielsweise unter dem Handelsnamen "Nylon" bekannten, Polyamid-Fasern bildenden Kunststoff besteht.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn-
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zeichnet, daß die KleinmschrauTbe selbstschneidend ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Eade (3"b) des einen Schenkels (3) um ungefähr
90° abgewinkelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT125482 | 1967-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1998016U true DE1998016U (de) | 1968-12-05 |
Family
ID=11101279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681998016 Expired DE1998016U (de) | 1967-08-24 | 1968-08-16 | Scharniervorrichtung fuer feststellbar angelenkte kippteile, insbesondere fuer sonnenblenden von kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1998016U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1780199B1 (de) * | 1968-08-16 | 1969-10-23 | Ludwig Betz | Blendschutzeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE2811429A1 (de) * | 1978-03-16 | 1979-09-20 | Eugen Otto Butz | Sonnenblende fuer kraftfahrzeuge |
-
1968
- 1968-08-16 DE DE19681998016 patent/DE1998016U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1780199B1 (de) * | 1968-08-16 | 1969-10-23 | Ludwig Betz | Blendschutzeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE2811429A1 (de) * | 1978-03-16 | 1979-09-20 | Eugen Otto Butz | Sonnenblende fuer kraftfahrzeuge |
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