DE1997445U - Lenkrollenbefestigung an geraete-moebel-u. dgl. fuessen - Google Patents
Lenkrollenbefestigung an geraete-moebel-u. dgl. fuessenInfo
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)r. Ing., Dipl. Phys. ww
MorlantlroBe 14
Patentanwalt Teltfon 446271
ostscheck Köln 160823
Firma Happe & Co., Toni she icle, Wülfrather Str. 35-37
"Lenkrollenbefestigung an Geräte-, Möbel» u.dgl. Füßen"
Die Neuerung bezieht sich auf eine Iienkrollenbefestlgung
an Geräte-, Möbel- u.dgl. Füßen, mit einer einen an der Lenkrollengabel befestigten Schraubzapfen umgebenden und in
eine Ausnehmung des Gerätefußes eingesetzten, einteiligen, geschlitzten Spannhülse, die mit einer konischen Innenausnehmung
versehen ist und durch einen darin eingreifenden, auf
dem Sshraubzapfsn verstellbar geführten Spanskesus gegen äie
Innenwandung der Gerätefußausnehmung zu spreizen ist.
Bei b ekannten Lenkrollenbefestigungen obiger Art ist
die längsgeschlitzte Spannhülse an ihren beiden Enden innen mit konischen Anfasungen versehen, mit deren einer die
Spannhülse auf der konischen Umfangsfläche eines am Lenkrollengabelrücken
angebrachten, vom Schraubzapfen durchdrungenen Einges aufsitzt, während in das andere konisch
angefaste Ende der Spannhülse der auf dem Schraubzapfen
verstellbare Spannkonus eingreift, der die Spannhülse an dieser Stelle adspreizt und dadurch deren Außenumfang gegen
die Innenwandung der Gerätefußausnehmung drückt»
Eine solche Lenkrollenbefestigung hat den Kaehteil,
daß die Spannhülse von dem relativ kurzen Spannkonus praktisch nur an dem zugehörigen Ende aufgespreizt wird und in-
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folge der schmalen Spannfläche die Aufspreisspannungen an dieser Stelle des Gerätefußes so groß werden, daß letzterer
bleibend verformt werden kann. Zwar erfolgt auch eine gewisse Aufweitung am entgegengesetzten Spannhülsenende
durch den darin eingreifenden Konusring. Jedoch sind die !'
dabei aufzubringenden radialen Klemmkräfte verhältnismäßig Γ gering, so daß damit auf die Dauer kein sicherer Halt der {
Lenkrollengabel in der Gerätefußausnehmung gewährleistet ^ wird. Weiterhin ist die Verwendung von zwei Spreiaskonen
und die dadurch bedingte relativ große Schraubzapfenlänge auch mit einem nicht unerheblichen Material- und Pertigungsaufwand
verbunden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lenkrollenbefestigung
zu schaffen, welche die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist, vielmehr in fertigungstechnisch einfacher
und materialsparender Weise eine sichere und allen Erfordernissen genügend starke Klemmbefestigung der Lenkrollengabel
an dem Gerätefuß gewährleistet und durch ein günstigeres Verhältnis von axialer Spannkraft zu radialer
Spreizkraft eine bleibende Verformung der Spannhülse und des Gerätefußes verhindert. Diese Aufgabe wird bei einer
Lenkrollenbefestigung der eingangs erwähnten Gattung gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die Spannhülse nur eine,
sich über mehr als die Hälfte ihrer axialen Länge erstreckende und sich zur Lenkrollengabel hin verjüngende, konische
Innenau3nehi3tmg besitzt, in «sicke der Spannkonus mit seinem
entsprechend lang ausgebildeten konischen Außenumfang über mehr
als die Hälfte seiner Länge eingreift. Dadurch, daß die zusammenwirkenden konischen flächen von Spannhülse und Spannkonus
sich über mehr ale die Hälfte ihrer axialen Längen erstrecken,
wird ein gUnatiges Verhältnis von axialer Spannikraft zu radialer
Spreizkraft geschaffen, zudem bei vergrößerter Klemmwirkung die FlächenpresBung der Spannhülse auf die Ionenwandung
der Gerätefußausnehmung vorteilhaft verringert und somit auch
eine unerwünschte, bleibende Verformung des Gerätefußes veriiisdsrt;
Außerdem k*i*i£i 4fi4u?oh die Schraubzanfenlänge kürzer
gehalten und damit auch der Material- und Fertigungsaufwand verringert werden. Durch die spitzkegelige Ausführung des
Spannkonura sind zum Aufbringen der radialen Spreizkräfte nur relativ geringe Schraubkräfte erforderlich.
Naoh einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Neuerung kann die Spannhülse aus Kunststoff, z.B. aus Polyamid, hergestellt
werden und an ihrem der Lenkrollengabel zugewandten Ende am Außenumfang mit mindestens zwei Aussparungen versehen
werden, in die je eine Haltezunge eines in an sich bekannter Weise zwischen dem Lenkrollengabelipücken und dem Gerätefußende
angeordneten Sicherungsbleches hineinragt. SpannhüTsen aus Kunststoff haben den besonderen Vorteil, daß sie in einem
Arbeitsgang schnell und billig ohne Nachbearbeitung hergestellt werden können* Da das Sicherungsblech mit mindestens
zwei Haltezungen versehen ist, wird die Spannhülse gleichmäßiger belastet, da die resultierende Scherkraft auf die einzelnen
Haltezungen analog aufgeteilt wird. Das ist vor allem bei mit Dreh-Feststelleinriehtungen versehenen Lenkrollen von Bedeutung,
weil bei festgestellter Lenkrolle zuweilen erhebliche Eeaktionsmomente von der Spannhülse auf den Gerätefuß übertragen
werden müssen.
Um ein Ausbiegen der Haltezungen durch die Spannhülse wirksam zu verhindern und zugleich das Sicherungsblech an
dem Schraubzapfen möglichst spielfrei zu zentrieren, sind die Haltezungen aus dem Sicherungsblech derartig ausgeklinkt
und abgebogen, laß zwischen ihren Ausklinkungen und der mittig angeordneten, vom Schraubzapfen durchdrungenen Bohrung des
Sicherungsbleches Stege verbleiben? an denen die Haltezimgeri
sitzen.
Der Spannkonus ist an seinem dem Schraubaapfen a'bgewandten
Ende mehrkantig abgeflacht. Diese Flächen pressen sich beim Festziehen in die konische Bohrung der Spannhülse
ein und verhindern so ein Mitdrehen mit dem Schraubzapfen während der Montage.
Zur Erhöhung der Elastizität der Spannhülse aus Kunststoff,
dessen Nachgiebigkeit etwa zwischen Hartgummi und Stahl liegt, ist die Spannhülse zweckmäßig noch mit mehreren
längsverlaufenden Nuten versehen und im übrige» an ihrem Außenumfang der Innenkontur des G-erätefußes angepaßt, z.B.
zylinder- oder auch quaderförmig ausgebildet.
Ausführungsbeispiele nach der Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt« Dabei ζeigens
Fig. 1 einen Yertikalschnitt durch eine an einem
Gerätefuß befestigte Lenkrolle,
Fig. 2 die Ansicht des Spannkonus, Fig. 5 die Draufsicht auf den Spannkonus der Fig. 2}
Fig. 4 die Ansicht der Spannhülse, Fig. 5 die Draufsicht der Spannhülse von Fig. 4,
Fig. 6 die Draufsicht auf das Sicherungsblech und
gig. 7 die Draufsicht auf eine außen quaderförmig
gestaltete Spannhülse.
Die in Pig. 1 abgebildete Lenkrollenbefestigung besteht
im wesentlichen aus der Spannhülse 1, dem Spannkonus 2, dem
'-icherungsblech 3 und dem Schraubzapfen 4, der an der Oberseite
5' der Lenkrollengabel 5 befestigt ist. Im dargestellten Ausfiihrungsbeispiel erstreckt sich die konische Innenausnehmung
1· über nahezu die gesamte Lange der Spannhülse und geht erst im unteren Teil irres dem Sicherungsblech 3 zugewandten Endes
zwecks besserer Zentrierung durch den Schraubzapfen 4 in eine zylindrische Form über. An diesem unteren Ende sind am Außenumfang
1tfl nutenförmige Aussparungen 11' vorgesehen, um die
Haltezungen .?' des Sicherungsbleches 3 aufzunehmen. Zwischen
den Haltezungen 31 des Sicherungsbleches 3 und dem Schraubzapfen
4 ist die Y/anddicke der Spannhülse 1 zwar geschwächt,
jedoch stark genug, um ein Ausknicken und Abscheren der Haltezungen
31 in die Innenausnehmung 1' der Spannhülse 1 zu unterbinden.
Der Spannkonus 2 ist in seinem sich verjüngenden Teil 2' mit einem Innengewinde versehen, mit welchem er auf dem
Schraubzapfen 4 schraubverstellbar gelagert ist.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, ist der Spannkonus an seinem vom Schraubzapfen 4 abgewandten Ende seines Außenumf&üges
2'· mit mehrkantigen Abflachungen 2'·' versehen.
In Fig. 4 und 5 ist die Spannhülse 1 mit ihrer konischen
Innenausnehmung 1', den nutenf b'rmigen Aussparungen 1'* unä
mit einem zylindrischen Außenumfang 1MI dargestellt, der
mit drei längsverlaufenden Nuten 1 versehen ist.
Das in Fig. 6 dargestellte Sicherungsblech "besitzt
zwei Haltezungen 31, die derart ausgeklinkt und abgebogen
sind, daß zwischen ihren Ausklinkungaöffnungen 31' und der
mittig angeordneten, vom Schraubzapfen 4 zu durchdringenden
IY
Bohrung 3'11 Stege 3 verbleiben, an denen die Haltezungen 31 sitzen. An mindestens einer Stelle ihres Außenumfanges ist das Sicherungsblech 3 mit einem vorspringenden iTicherungs-
Bohrung 3'11 Stege 3 verbleiben, an denen die Haltezungen 31 sitzen. An mindestens einer Stelle ihres Außenumfanges ist das Sicherungsblech 3 mit einem vorspringenden iTicherungs-
Y
lappen 3 versehen.
lappen 3 versehen.
In Pig. 7 ist eine Spannhülse 1 mit quadratischem
Außenumfang 1 dargestellt, in dem ebenfalls längsverlaufende
IV
Nuten 1 vorgesehen sind.
Nuten 1 vorgesehen sind.
Zur Montage der Lenkrolle wird zunächst das Sicherungsblech 3 mit seiner mittigen Bohrung 3''' über den Schraubzapfen
4 geschoben. Dann wird die Spannhülse 1 derart auf das Sicherungsblech gesetzt, daß die Haltezungen 3' in die nutenförmigen
Ausnehmungen 111 der Spannhülse 1 hineinragen. Alsdann
wird der Spannkonus 2 auf dem Zapfen 4 so weit aufgeschraubt, bis einerseits seine mehrkantigen Abfasungen 2II!
leicht in die Spannhülsenausnehmung 1' hineinragen, der Konus 2 also an eineim Mitdrehen mit dem Schraubzapfen 4 gehindert
wird, und andererseits die Spannhülse 1 nur so weit aufgespreizt ist, daß sie eich gerade noch mit ihrem Außenumfang
11'1 in die Ausnehmung 61 des Gerätefußes 6 einschieben
läßt. Durch anschließendes Drehen der Lenkrollengabel mittels eines geeigneten, an ihrem mehrkantig ausgebildeten Gabelrücken
51 angreifenden Schraubenschlüssels wird der Spannkonus
2 in dl© Spannhülse 1 hineingezogen, wobei letztere soweit aufgespreizt wird, bis sie unverrüokbar in der Ausneh-
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mung ο' des Gerätefußes 6 festgeklemmt ist. Dann wird der
γ
Sicherungslappen 3 des Sicherungsbleches 3 um eine der Kanten des mehrkantig ausgebildeten Gabelrückens 51 der Lenkrollengabel 5 nach unten gebogen und somit ein unbeabsichtigtes lösen der Lenkrolle verhindert.
Sicherungslappen 3 des Sicherungsbleches 3 um eine der Kanten des mehrkantig ausgebildeten Gabelrückens 51 der Lenkrollengabel 5 nach unten gebogen und somit ein unbeabsichtigtes lösen der Lenkrolle verhindert.
Den in den Fig. b und 7 dargestellten längsveriaufenden
Nuten 1 kommt außer der Erhöhung der Elastizität der Spannhülse 1 noch die Aufgabe zu, während der Montage das Einschieben
der Spannhülse 1 in die Innenausnehmung 6r von Gerätefüßen
6, die mit einem inneren Schweißgrat o.dgl. behaftet sind, z.B. innen nicht nachgezogene geschweißte Rohre, zu
erleichtern und dabei eine Zweiflankenpressung der Spannhülse 1 zwischen dem Schweißgrat und der gegenüberliegenden Seite
der Innens^snehmung 6' wirksam zu verhindern.
Claims (6)
1. Lenkrollenbefestigung an Geräte-, Möbel- u.dgl. Füßen, mit einer einen an der Lenkrollengabel befestigten Schraubzapfen
umgebenden und in eine Ausnehmung des Gerätefußes eingesetzten, einteiligen, geschlitzten Spannhülse, die mit einer konischen
Innenausnehmung versehen und durch einen darin eingreifend ens
auf dem Schraubzapfen verstellbar geführten Spannkonus gegen die Innenwandung der G-erätefußausnehmung zu spreizen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhülse (1) nur eine, sich über mehr als die Hälfte ihrer axialen
Länge erstreckenden und sich zur Lenkrollengabel (5) hin verjüngende,
konische Innenausnehmung (11) besitzt, in welche der
Spanckont-B (2) mit seinem entsprechend lang ausgebildeten konischen
Außeuumfang (2ft) übermehr als die Hälfte seiner Länge
eingreift.
2. Lenkrollenbefestigung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
, daß die Spannhülse (1) aus Kunststoff, z.B. Polyamid, besteht und an ihrem der Lenkrollengabel
(5) zugewandten Ende am Außenumfang (1111) mindestens zwei Aussparungen
(111) aufweist, in die Je eine Haltezunge (?·) eines
in an sich bekannter Weise zwischen dem Lenkrollengabelrücken
(51) und dem Gerätefußende angeordneten Sicherungsbleches (3)
hineinragt,
3. Lenkrollenbefestigung naph Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet
, daß die Haltezungen (31) aus dem Sicherungsblech (3) derart ausgeklinkt und abgebogen sind,
daß zwischen ihren Ausklinkungsöffnungen (311) und der mittig
angeordneten, Tom Schraubzapfen (4) durchdrungenen Bohrung
(3lfl) des Sicherungsbleches (3) Stege (3 ) verbleiben, an
denen die Haltezungen (31) sitzen.
4. lenkrollenbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 3» d a durch
gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Haltezungen (31) dienenden Aussparungen (1I?) in der
Spannhülse (1) nutenförmig ausgebildet sind.
5. Lenkrollenbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 4, α a durch
gekennzeichnet, daß der Spannkonus (2) an seinem dem Schraubzapfen (4) abgewandten Ende seines
konischen Außenumfanges (211) mit mehrkantigen Abflachungen
(2''' ) versehen ist.
6. Lenkrollenbefestigung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Spannhülse (1) außen zylindrisch
gestaltet und mit mehreren längsverlaufenden Hüten (1 )
versehen ist^
7e Lenkrollenbefestigung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannhülse (1) außen quaderförmig gestaltet und mit in ihren Außenkanten vorhandenen
längsveriaufenden Nuten (1 ) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681997445 DE1997445U (de) | 1968-08-29 | 1968-08-29 | Lenkrollenbefestigung an geraete-moebel-u. dgl. fuessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681997445 DE1997445U (de) | 1968-08-29 | 1968-08-29 | Lenkrollenbefestigung an geraete-moebel-u. dgl. fuessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1997445U true DE1997445U (de) | 1968-11-28 |
Family
ID=5758381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681997445 Expired DE1997445U (de) | 1968-08-29 | 1968-08-29 | Lenkrollenbefestigung an geraete-moebel-u. dgl. fuessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1997445U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2901986A1 (de) * | 1978-01-20 | 1979-07-26 | Stellan Oernberg | Verankerungsvorrichtung fuer eine oeffnung, z.b. fuer ein rohr-ende |
-
1968
- 1968-08-29 DE DE19681997445 patent/DE1997445U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2901986A1 (de) * | 1978-01-20 | 1979-07-26 | Stellan Oernberg | Verankerungsvorrichtung fuer eine oeffnung, z.b. fuer ein rohr-ende |
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