DE19963285A1 - Vorrichtung und Verfahren zur zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pappe - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder PappeInfo
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Abstract
Die Vorrichtung zum zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pappe von einem die Bahn tragenden Trägerband (6) einer Maschine zur Herstellung oder Nachbehandlung von Papier oder Pappe umfasst eine drehbare, eine Saugzone (40) aufweisende Leitwalze (34). Die Leitwalze kann während einer Anfangsphase des Ableitvorgangs in Kontakt mit der Bahn (W) gebracht werden, so dass die Bahn mittels der Saugzone angesaugt und vom Trägerband abgehoben wird. Während der Hauptphase des Ableitvorgangs wird die Leitwalze (34) in Kontakt mit der Bahn gehalten, so dass die abzuleitende Bahn der Oberfläche der Leitwalze entlang einem Oberflächensektor folgt. Während einer Endphase des Ableitvorgangs wird die Leitwalze vom Trägerband wegbewegt und wird vorzugsweise ein Abstreifmesser (36) in Kontakt mit dem Trägerband (6) gebracht, so dass das Abstreifmesser die Bahn vom Trägerband abstreift. Der Ableitvorgang wird dadurch beendet, dass das Abstreifmesser vom Trägerband wegbewegt wird, so dass das Abstreifmesser die Bahn durchtrennt und der nachfolgende Abschnitt der Bahn wieder seinem normalen Weg am Trägerband folgt. Das Ableiten der Bahn mittels der Vorrichtung ist schonend für das Trägerband, kann schnell eingeleitet werden, erfordert keinen offenen Zug und erfordert keine Änderung der Einstellung der übrigen Elemente der Maschine.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung sowie ein, Ver
fahren zum zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pap
pe in einer Maschine, die ein bewegtes, die Bahn tragendes Trä
gerband aufweist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Ver
fahren sind zur Anwendung bei einer Maschine zur Herstellung
oder Nachbehandlung von Papier oder von Karton oder von Vollpap
pe bestimmt. In der vorliegenden Beschreibung und den Patentan
sprüchen werden der Einfachheit halber die Begriffe
"Papiermaschine" und "Papiernachbehandlungsmaschine" nicht nur
für eine Maschine zur Herstellung bzw. Nachbehandlung von Pa
pier, sondern auch für eine solche Maschine benutzt, die zur
Herstellung von bzw. Nachbehandlung von Karton oder Vollpappe
dient.
Eine Papiermaschine umfaßt grundsätzlich einen Stoffauflauf, ei
ne Bahnbildungspartie, eine der Bahnbildungspartie folgende
Pressenpartie und eine der Pressenpartie folgende Trockenpartie.
Die Entwässerung der mittels des Stoffauflaufs aufgegebenen
Stoffsuspension erfolgt in der Bahnbildungspartie auf einem Sieb
oder zwischen zwei Sieben. Das Sieb bzw. eines der beiden Siebe
der Bahnbildungspartie transportiert bzw. trägt die Bahn zu ei
ner Abnahmestelle, an der die Bahn von einem Filz oder einem im
wesentlichen nicht-wasseraufnehmenden Band der Pressenpartie
übernommen wird. Ein Filz oder mehrere Filze und gegebenenfalls
ein Band oder mehrere Bänder transportieren bzw. tragen die Bahn
durch die Pressenpartie, in der die Bahn mit Hilfe von Pressen
weiter entwässert wird. Am Ende der Pressenpartie wird die Bahn
übergeben an ein Transferband oder einen Filz der Trockenpartie,
der die Bahn in die Trockenpartie transportiert. In der Trocken
partie wird die Bahn von einem oder mehreren Filzen weitertrans
portiert. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass die Bahn aus
Papier, Karton oder Pappe in den verschiedenen Partien der Pa
piermaschine von dem jeweiligen Zweck angepaßten Sieben, Bändern
und Filzen getragen wird. Sinngemäß Gleiches gilt für Papier
nachbehandlungsmaschinen, beispielsweise für Streichmaschinen.
Für diese verschiedenen Siebe, Bänder, Filze und dergleichen
wird hier als Sammelbegriff der Begriff "Trägerband" benutzt.
Während des Betriebes einer Papiermaschine oder Papiernachbe
handlungsmaschine können Zustände auftreten, während derer es
zweckmäßig ist, zu verhindern, dass die Bahn durch die gesamte
Maschine läuft. Ein solcher Zustand kann beim Anfahren oder
Stillsetzen der Maschine vorliegen. Ferner kann ein solcher Zu
stand eintreten, wenn in der Trockenpartie oder der Pressenpar
tie eine Störung aufgetreten ist. Eine solche Störung kann bei
spielsweise darin bestehen, dass die Bahn, statt ordnungsgemäß
durch die Pressenpartie zu laufen, einer Band- oder Filzschleife
in der Pressenpartie folgt und in immer mehr Lagen auf die Band-
oder Filzschleife gewickelt wird. Es versteht sich, dass es in
diesem Fall notwendig ist, das weitere Einlaufen der Bahn in die
Pressenpartie oder einen Abschnitt derselben zu verhindern, da
mit die Störung behoben werden kann.
Während die Papiermaschine läuft und der Stoffauflauf auf das
Sieb der Bahnbildungspartie Stoffsuspension aufgibt, kann das
Einlaufen der Bahn in einen Abschnitt bzw. eine Partie der Pa
piermaschine, die der Bahnbildungspartie folgt, nur dadurch ver
hindert werden, dass die Bahn auf einen Weg geleitet wird, der
nicht durch den zu vermeidenden Abschnitt bzw. die zu vermeiden
de Partie verläuft. Dieses Leiten der Bahn auf einen Weg, der
sich vom Weg der Bahn durch die Papiermaschine bzw. die Papier
nachbehandlungsmaschine während des störungsfreien Herstellungs-
bzw. Nachbehandlungsprozesses unterscheidet und zu einer Aus
schußbütte oder dergleichen führt, wird hier als "Ableiten" be
zeichnet.
Es sind Pressenpartien bekannt, bei denen die Abnahme der Bahn
vom Sieb der Bahnbildungspartie mittels einer Abnahme-Saugwalze
erfolgt, über die ein luft- und wasserdurchlässiger Filz läuft.
Der Filz bildet mit dem Sieb einen Abnahmespalt, in dem der Un
terdruck der Abnahme-Saugwalze wirkt, so dass die Bahn vom Sieb
zum Filz überführt wird. Bei einer solchen Pressenpartie ist es
möglich, die Abnahme-Saugwalze vom Sieb wegzubewegen und dadurch
den Abnahmespalt so weit zu öffnen, dass die Bahn nicht mehr zum
Filz überführt wird, sondern mit dem Sieb weiterläuft und einer
Ausschußbütte zugeführt werden kann. Auf diese Weise wird die
Bahn abgeleitet und die weitere Zufuhr der Bahn zur Pressenpar
tie unterbrochen. Ferner ist eine Pressenpartie bekannt
(WO 97/13030), bei der die Abnahme der Bahn vom Sieb der Bahnbil
dungspartie in einem Vor-Preßspalt erfolgt. Dieser ist durch ei
ne offene Gegenwalze innerhalb der Schleife des Siebes der Bahn
bildungspartie und eine mit der Gegenwalze zusammenwirkende
Preßwalze gebildet. Durch den Vor-Preßspalt verlaufen das Sieb
der Bahnbildungspartie, die Bahn und ein im wesentlichen nicht-
wasseraufnehmendes und nicht-wasserdurchlässiges Band, das die
Bahn nach dem Vor-Preßspalt weitertransportiert. Bei dieser be
kannten Pressenpartie ist es einerseits nicht zweckmäßig, den
Vor-Preßspalt zu öffnen, und andererseits mit vertretbarem Auf
wand auch nicht möglich, den Vor-Preßspalt so schnell zu öffnen,
wie dies wünschenswert ist, wenn im Falle einer Störung der Wei
tertransport der Bahn in und durch die Pressenpartie unterbro
chen werden soll. Die vorstehend erläuterte Möglichkeit des Ab
leitens der Bahn durch Öffnen des Abnahmespaltes ist somit bei
einer Pressenpartie mit einem Vor-Preßspalt nicht vorhanden.
Papiermaschinen weisen häufig einen sogenannten offenen Zug bzw.
mehrere offene Züge auf. Ein offener Zug ist ein Abschnitt des
Bahntransportweges, in dem die Bahn auf keiner ihrer beiden Sei
ten gestützt bzw. getragen wird. An einem solchen offenen Zug
kann die Bahn auf verhältnismäßig einfache Weise abgeleitet wer
den. Im Zuge der immer weiteren Erhöhung der Bahngeschwindigkei
ten in der Papiermaschine wird jedoch angestrebt, offene Züge
möglichst weitgehend zu vermeiden. Zudem wird ein offener Zug
bis zum Einlaufen in die Pressenpartie grundsätzlich nicht vor
gesehen, da die Festigkeit der Bahn im sogenannten nassen Ab
schnitt der Papiermaschine gering ist.
Es besteht somit ein Bedürfnis nach einer Vorrichtung und einem
Verfahren, die ein zeitweiliges Ableiten einer Bahn aus Papier
oder Pappe in einer Papiermaschine oder einer Papiernachbehand
lungsmaschine ermöglichen, ohne dass hierzu ein freier Zug benö
tigt wird oder die Einstellung von Einrichtungen, die im Normal
betrieb auf die Bahn einwirken, geändert zu werden braucht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum 4
zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pappe in einer
Maschine, die ein bewegtes, die Bahn tragendes Trägerband auf
weist, zu schaffen, wobei die Vorrichtung es ermöglichen soll,
die Bahn zuverlässig abzuleiten und den Ableitvorgang zuverläs
sig zu beenden. Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein entsprechendes Verfahren zu schaffen.
Die vorstehend genannte Aufgabe wird hinsichtlich der Vorrich
tung gelöst durch eine drehbare, eine Saugzone aufweisende Leit
walze, die auf der die Bahn tragenden Seite des Trägerbandes an
geordnet ist und in eine erste Stellung, in der sie von der Bahn
und dem Trägerband beabstandet ist, sowie in eine zweite Stel
lung einstellbar ist, in der die Leitwalze mit dem Trägerband
einen Spalt bildet, durch den die Bahn läuft.
Hinsichtlich des Verfahrens wird die Aufgabe dadurch gelöst,
dass während einer Anfangsphase des Ableitvorgangs eine zuvor
von der Bahn beabstandete Leitwalze in Kontakt mit der Bahn ge
bracht wird, so dass die Bahn mittels einer Saugzone der Leit
walze angesaugt und vom Trägerband abgehoben wird, dass während
einer Hauptphase des Ableitvorgangs die Leitwalze in Kontakt mit
der Bahn gehalten wird und die Bahn der Oberfläche der Leitwalze
entlang eines Oberflächensektors folgt und dass während einer
Endphase des Ableitvorgangs die Leitwalze vom Trägerband wegbe
wegt wird, so dass die Bahn schließlich wieder dem Trägerband
folgt und der Ableitvorgang beendet ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist an einem solchen Ort der
Maschine angeordnet, an der im Bedarfsfall die Bahn abgeleitet
werden soll. Um den Ableitvorgang einzuleiten, wird die Leitwal
ze in ihre zweite Stellung bewegt, in der sie mit dem Trägerband
einen Spalt bildet und die Bahn berührt. Die Saugzone der Leit
walze ist derart angeordnet, dass sie auf die durch den Spalt
laufende Bahn eine Saugkraft ausübt und dadurch die Bahn ansaugt
und vom Trägerband abhebt. Der an der Oberfläche der sich dre
henden Leitwalze haftende Abschnitt der Bahn wird dabei von dem
stromab des Spaltes mit dem Trägerband weiterlaufenden Abschnitt
der Bahn getrennt. Dieser Trennvorgang kann im Bedarfsfall durch
zusätzliche, im folgenden noch näher erläuterte Maßnahmen unter
stützt werden.
Hier und im folgenden wird mit dem Begriff "stromab" eines ers
ten Ortes oder Elementes die Position eines zweiten Ortes bzw.
Elementes bezeichnet, den bzw. das die laufende Bahn zu einem
späteren Zeitpunkt als den ersten Ort bzw. das erste Element
passiert. Entsprechendes gilt für den Begriff "stromauf".
Während der der Anfangsphase des Ableitvorgangs folgenden Haupt
phase verbleibt die Leitwalze in ihrer zweiten Stellung und
saugt sie fortlaufend die Bahn mittels ihrer Saugzone an. Dem
entsprechend folgt die Bahn der Oberfläche der Leitwalze entlang
eines Oberflächensektors, der zumindest die Erstreckung der
Saugzone hat. Am stromab gelegenen Ende dieses Oberflächensek
tors wird die Bahn von der Leitwalze gelöst und unmittelbar oder
mit Hilfe von zusätzlichen Leiteinrichtungen einer Ausschußbütte
zugeführt.
Die Leitwalze wird während der Endphase des Ableitvorgangs vom
Trägerband wegbewegt. Dies hat zur Folge, dass der Spalt, den
die Leitwalze während der Hauptphase des Ableitvorgangs mit dem
Trägerband gebildet hat, geöffnet wird, so dass die Saugzone der
Leitwalze nicht mehr unmittelbar auf die am Trägerband haftende
Bahn wirken kann und die Bahn, statt zur Leitwalze überführt zu
werden, am Trägerband haftend an der Leitwalze vorbeiläuft. Da
bei reißt schließlich der zuvor über die Leitwalze abgeleitete
Abschnitt der Bahn ab von dem mit dem Trägerband weiterlaufenden
Abschnitt, so dass der Ableitvorgang beendet ist.
Aus der vorstehenden Erläuterung ergibt sich, dass es mittels
der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Ver
fahrens möglich ist, die Bahn abzuleiten, ohne dass hierzu ein
freier Zug notwendig ist und ohne dass die Einstellung von Ein
richtungen, die im Normalbetrieb auf die Bahn einwirken, geän
dert zu werden braucht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das
erfindungsgemäße Verfahren erfordern lediglich, dass ein Einbau
raum für die Vorrichtung vorgesehen wird. Das Erfordernis, die
Bahn im Bedarfsfall ableiten zu können, führt im übrigen zu kei
nerlei einschränkenden Bedingungen für die Konstruktion der Pa
piermaschine oder der Papiernachbehandlungsmaschine.
Ferner ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung der Erfin
dung, dass diese keine speziellen Eigenschaften des Trägerbandes
erfordert. Wie bereits einleitend dargelegt wurde, kann es sich
bei dem Trägerband um ein Sieb, einen Filz oder auch ein wasser-
und luftundurchlässiges Band handeln, so dass die Erfindung an
wendbar ist beispielsweise in der Bahnbildungspartie und der
Pressenpartie einer Papiermaschine oder auch vor und in der Trocken
partie einer Papiermaschine oder Papiernachbehandlungsma
schine.
Zu den Vorteilen der Erfindung gehört, dass während der Anfangs
phase des Ableitvorgangs die Bahn mittels der Saugzone der Leit
walze angesaugt und vom Trägerband abgehoben wird. Dadurch wird
die Bahn mit größerer Zuverlässigkeit vom Trägerband abgehoben,
als wenn zum gleichen Zweck ein Abstreifmesser zur Anwendung kä
me. Dies gilt insbesondere für dünne und leichte Papierqualitä
ten, d. h. für Papier mit einer geringen flächenbezogenen Masse.
Ferner gehört zu den Vorteilen der Erfindung, dass während der
Hauptphase des Ableitvorgangs ausschließlich die Leitwalze die
Bahn vom Trägerband abzieht, so dass während dieser Hauptphase
kein Element der Vorrichtung in schleifendem Kontakt mit dem
Trägerband steht.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die Vorrichtung ein Abstreifmesser aufweist, das auf der
selben Seite des Trägerbandes wie die Leitwalze nahe bei der
Leitwalze angeordnet ist und in eine erste Stellung, in der das
Abstreifmesser von der Bahn und dem Trägerband beabstandet ist,
sowie in eine zweite Stellung einstellbar ist, in der das Ab
streifmesser das Trägerband berührt. Entsprechend kann in vor
teilhafter Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgese
hen sein, dass während der Endphase des Ableitvorgangs die Bahn
mittels eines Abstreifmessers vom Trägerband abgestreift wird
und dass der Ableitvorgang dadurch beendet wird, dass das Ab
streifmesser vom Trägerband wegbewegt wird.
Bei der vorstehend genannten vorteilhaften Weiterbildung der Er
findung wird, um den Ableitvorgang zu beenden, das Abstreifmes
ser, das zuvor von der Bahn und dem Trägerband beabstandet war,
in seine zweite Stellung bewegt, in der es das Trägerband be
rührt. Während das Abstreifmesser seine zweite Stellung einnimmt
und die Leitwalze sich aus ihrer zweiten Stellung ihrer ersten
Stellung nähert, wird die Bahn mittels des Abstreifmessers vom
Trägerband abgestreift, und die abgestreifte Bahn wird wiederum
unmittelbar oder mit Hilfe von zusätzlichen Leiteinrichtungen
der Ausschussbütte zugeführt. Dies bedeutet, dass während der
Endphase des Ableitvorgangs die Funktion des Abhebens der Bahn
vom Trägerband von der Leitwalze auf das Abstreifmesser über
geht. Schließlich wird der Ableitvorgang dadurch beendet, dass
das Abstreifmesser vom Trägerband wegbewegt wird. Während dieser
Bewegung des Abstreifmessers tritt ein Zustand ein, bei dem die
Bahn mittels des Trägerbandes über die Kante bzw. Schneide des
Abstreifmessers gezogen wird, so dass die Bahn reißt und danach
nicht mehr vom Abstreifmesser abgestreift wird, sondern an der
Vorrichtung vorbei dem Trägerband folgt, so dass der Ableitvor
gang beendet ist.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise des
Abstreifmessers ergibt, ist der schleifende Kontakt des Ab
streifmessers mit dem Trägerband auf die Endphase des Ableitvor
gangs beschränkt. Während dieser Endphase hat die Verwendung des
Abstreifmessers den Vorteil, dass das dann notwendige Schneiden
bzw. Trennen der Bahn mittels des Abstreifmessers mit hoher Zu
verlässigkeit und Genauigkeit durchgeführt werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der Beschrei
bung von Ausführungsbeispielen der Erfindung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Be
zugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 schematisch eine Ausführungsform einer Papiermaschine,
bei der die Erfindung angewendet ist;
Fig. 2 bis 7 schematisch aufeinanderfolgende Zustände während
der Arbeitsweise einer ersten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 8 bis 13 schematisch in den Fig. 2 bis 7 ähnlicher
Weise verschiedene Zustände während der Arbeitsweise ei
ner zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor
richtung;
Fig. 14 schematisch und ausschnittsweise eine zweite Ausfüh
rungsform einer Papiermaschine, bei der die Erfindung an
gewendet ist; und
Fig. 15 schematisch und ausschnittsweise eine dritte Ausfüh
rungsform einer Papiermaschine, bei der die Erfindung an
gewendet ist.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform einer Papiermaschine um
faßt eine Bahnbildungspartie, die ein Sieb 2 aufweist, dessen
oberes Trumm sich während des Betriebes der Papiermaschine in
Richtung eines Pfeils B (von links nach rechts in Fig. 1) be
wegt. Auf das in Fig. 1 linke Ende des oberen Trums des Siebes 2
gibt ein Stoffauflauf 4 eine Stoffsuspension auf, die auf dem
oberen Trumm eine nicht dargestellte Bahn aus Papier bildet. Ei
ne auf die Bahnbildungspartie folgende Pressenpartie umfaßt ein
im wesentlichen nicht-luftdurchlässiges und nicht-
wasseraufnehmendes Band 6. Innerhalb der Schleife des Bandes 6
sind dicht beieinander zwei Preßwalzen 8 und 10 angeordnet. Die
se beiden Preßwalzen bilden zusammen mit einer in der Schleife
des Siebes 2 angeordneten, offenen Gegenwalze 12 zwei Vor-
Preßspalte, durch die das Band 6, das Sieb 2 und zwischen dem
Band 6 und dem Sieb 2 die nicht dargestellte Bahn laufen. Im
Vor-Preßspalt zwischen der Gegenwalze 12 und der Preßwalze 10
erfolgt die Übergabe der Bahn an das Band 6, so dass die Bahn
auf der Unterseite des Bandes 6 in die Pressenpartie einläuft.
Vom Band 6 auf seiner Unterseite getragen läuft die Bahn in und
durch einen ersten Preßspalt, der durch eine Gegenwalze 14 oder
eine Preßwalze 16 gebildet ist. Durch diesen Preßspalt läuft
ferner ein Filz 18 derart, dass im Preßspalt die Bahn zwischen
dem Band 6 und dem Filz 18 angeordnet ist. Stromab des ersten
Preßspaltes haftet die Bahn weiterhin am Band 6.
Vom Band 6 wird die Bahn an einer Übernahmewalze 20 zu einem
zweiten Filz 22 überführt, so dass die Bahn auf der Oberseite
des zweiten Filzes 22 in einen zweiten Preßspalt einläuft; der
durch eine Preßwalze 24 und eine Gegenwalze 26 gebildet ist. In
diesem zweiten Preßspalt ist die Bahn zwischen dem zweiten Filz
22 und einem weiteren Filz 28 eingeschlossen. Stromab des zwei
ten Preßspalts folgt die Bahn dem zweiten Filz 22 auf dessen
Oberseite, bis sie an einer zweiten Übernahmewalze 29 vom zwei
ten Filz 22 zu einem Filz 30 einer Trockenpartie überführt wird.
Getragen von diesem Filz 30 läuft die Bahn dann durch die erste
Trocknergruppe der Trockenpartie.
Bei der vorstehend beschriebenen Papiermaschine können die Preß
walzen 16 und 24 als sogenannte Langspalt-Preßwalzen ausgebildet
sein. Ferner können Einrichtungen vorgesehen sein, die die Über
führung der Bahn vom Band 6 zum zweiten Filz 22 und vom zweiten
Filz 22 zum Filz 30 unterstützen. Da es jedoch für die vorlie
gende Erfindung auf diese und weitere Einzelheiten der Papierma
schine nicht ankommt, werden diese Einzelheiten hier nicht wei
ter erläutert.
Eine mögliche Störung im Betrieb der Papiermaschine gemäss Fig.
1 kann darin bestehen, dass die Bahn an der Übernahmewalze 20
nicht ordnungsgemäß zum zweiten Filz 22 überführt wird, sondern
stromab der Übernahmewalze 20 weiterhin dem Band 6 folgt und
sich in immer mehr Lagen um die Schleife des Bandes 6 wickelt.
Eine weitere mögliche Störung im Betrieb der Papiermaschine ge
mäss Fig. 1 kann darin bestehen, dass die Bahn an der zweiten
Übernahmewalze 29 nicht ordnungsgemäß zum Filz 30 überführt
wird, sondern stromab der Übernahmewalze 29 weiterhin dem zwei
ten Filz 22 folgt und sich in immer mehr Lagen um die Schleife
des zweiten Filzes 22 wickelt. In diesen Fällen ist es zweckmä
ßig, zu verhindern, dass die Bahn fortlaufend weiter derjenigen
Stelle zugeführt wird, an der die Bahn einem "falschen" Weg
folgt, d. h. vom gewünschten Weg durch die Papiermaschine bzw.
Papiernachbehandlungsmaschine abweicht. Um diesem Zweck zu genü
gen, weist die Papiermaschine gemäss Fig. 1 eine Vorrichtung 32
zum zeitweiligen Ableiten der Bahn gemäss einer ersten Ausfüh
rungsform der Erfindung auf.
Die Vorrichtung 32, die in verschiedenen aufeinanderfolgenden
Betriebszuständen in den Fig. 2 bis 7 schematisch gezeigt
ist, umfaßt eine Leitwalze 34, ein Abstreifmesser 36, das auch
als Schaber oder Rakel bezeichnet werden kann, sowie eine Gegen
walze 38. Die Leitwalze 34 und das Abstreifmesser 36 sind nahe
beieinander auf der die Bahn tragenden Seite des Trägerbandes,
das beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch das Band 6 ge
bildet ist, angeordnet. Dies ist insbesondere in Fig. 2 erkenn
bar, in der auch die Bahn W dargestellt ist. Die Gegenwalze 38
ist auf der nicht die Bahn tragenden Seite des Trägerbandes ge
genüber dem Abstreifmesser 36 angeordnet. Dies bedeutet für das
Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 7, dass sich die
Leitwalze 34 und das Abstreifmesser 36 unterhalb des Bandes 6
befinden und dass die Gegenwalze 38 oberhalb des Bandes 6 ange
ordnet ist. Ferner ist in Fig. 1 erkennbar, dass die Vorrichtung
32 am Band 6 zwischen der Preßwalze 10 und der durch die Gegen
walze 14 und die Preßwalze 16 gebildeten Presseneinheit angeord
net ist. Dabei ist das Abstreifmesser 36 stromab der Leitwalze
34 angeordnet.
Vorzugsweise und auch beim dargestellten Ausführungsbeispiel
erstrecken sich die Leitwalze 34, das Abstreifmesser 36 und die
Gegenwalze 38 quer zur Bewegungsrichtung A (siehe Fig. 2) des
Bandes 6 über dessen gesamte Breite.
Die Leitwalze 34 weist eine Saugzone 40 auf, deren stromauf ge
legenes Ende durch eine stationäre Leiste 42 und deren stromab
gelegenes Ende durch eine stationäre Leiste 44 definiert sind,
die schematisch in den Fig. 2 bis 7 dargestellt sind. Ferner
weist die Leitwalze 34 einen drehbaren Mantel 46 auf, der mit
zahlreichen, nicht dargestellten Öffnungen versehen ist, durch
die hindurch ein in der Saugzone 40 herrschender Unterdruck zur
Oberfläche des Mantels 46 und somit zur Oberfläche der Leitwalze
34 gelangen kann. Wegen der Drehbarkeit des Mantels 46 wird die
Leitwalze trotz ihrer stationären Einbauten hier als "drehbar"
bezeichnet. Während eines Ableitvorgangs, der im folgenden noch
näher erläutert wird, wird der Mantel 46 im Uhrzeigersinn in den
Fig. 3 bis 7 gedreht. In Drehrichtung des Mantels 46 folgt
auf die Saugzone 40 eine Blaszone 48, die an ihrem stromauf ge
legenen Ende durch die Leiste 44 und an ihrem stromab gelegenen
Ende durch eine weitere Leiste 50 begrenzt ist. Beim dargestell
ten Ausführungsbeispiel folgt die Blaszone 48 somit unmittelbar
auf die Saugzone 40. In der Blaszone 48 kann ein Überdruck er
zeugt werden, so dass im Bereich der Blaszone 48 und durch die
Öffnungen im Mantel 46 ein gasförmiges Medium, üblicherweise
Luft, ausgeblasen werden kann. Beim dargestellten Ausführungs
beispiel erstreckt sich die Saugzone 40 über einen Umfangswinkel
von ungefähr 110°, während sich die Blaszone 48 über eine Um
fangswinkel von ungefähr 70° erstreckt.
Die Leitwalze 34 ist an ihren axialen Enden in einer nicht dar
gestellten Tragvorrichtung derart abgestützt, dass sie mittels
der Tragvorrichtung in eine erste Stellung und eine zweite Stel
lung einstellbar ist. Ihre erste Stellung nimmt die Leitwalze 34
in den Fig. 2, 6 und 7 ein. In dieser Stellung hat die Leit
walze 34 einen hinreichend großen Abstand von der Bahn W und dem
Band 6, so dass die Bahn W am Band 6 haftend ungehindert an der
Leitwalze 34 vorbeilaufen kann. Ihre zweite Stellung nimmt die
Leitwalze 34 in den Fig. 3 bis 5 ein. In dieser Stellung bil
det die Leitwalze 34 zusammen mit dem Band 6 einen Spalt, in dem
die Bahn W sowohl in Berührung mit der Oberfläche der Leitwalze
46 als auch in Berührung mit dem Band 6 steht.
Das Abstreifmesser 36 wird ebenfalls von einer nicht dargestell
ten Tragvorrichtung getragen, die es ermöglicht, das Abstreif
messer in eine erste und eine zweite Stellung einzustellen. Sei
ne erste Stellung nimmt das Abstreifmesser in den Fig. 2 bis
4 ein. In dieser Stellung hat das Abstreifmesser 36 einen hin
reichend großen Abstand von der Bahn W und dem Band 6, so dass
die Bahn W am Band haftend ungehindert am Abstreifmesser 36 vor
beilaufen kann. In seiner zweiten Stellung, die das Abstreifmes
ser 36 in den Fig. 5 und 6 einnimmt, berührt das Abstreifmes
ser das Band 6.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 7 die
Durchführung eines Ableitvorgangs mittels der beschriebenen Vor
richtung 32 erläutert.
Fig. 2 zeigt den Betriebszustand der Vorrichtung 32 während des
normalen Betriebes der Papiermaschine, d. h. während die Bahn W
störungsfrei dem gewünschten Weg durch die Papiermaschine folgt.
In diesem Betriebszustand nehmen die Leitwalze 34 und das Ab
streifmesser 36 jeweils ihre erste Stellung ein, wird der Mantel
46 der Leitwalze 34 nicht gedreht und sind weder die Saugzone 40
noch die Blaszone 48 aktiviert.
Wenn dann ein Ableitvorgang durchgeführt werden soll und bis da
hin der Mantel 46 der Leitwalze 34 stillsteht, wird in der An
fangsphase des Ableitvorgangs zunächst der Mantel 46 der Leit
walze 34 so in Drehung versetzt, dass die Umfangsgeschwindigkeit
des Mantels 46 im wesentlichen gleich der Lineargeschwindigkeit
des Bandes 6 ist. Ferner werden während dieser Anfangsphase die
Saugzone 40 und die Blaszone 48 aktiviert. Dies heißt mit ande
ren Worten, dass in der Saugzone 40 ein Unterdruck und in der
Blaszone 48 ein Überdruck erzeugt werden. Schließlich wird wäh
rend dieser Anfangsphase die Leitwalze 34 aus ihrer ersten Stel
lung in ihre zweite Stellung bewegt, so dass die Oberfläche des
Mantels 46 in Berührung mit der Bahn W kommt. Das stromauf gele
gene Ende der Saugzone 40 liegt etwas stromauf des in der zwei
ten Stellung der Leitwalze 34 von dieser und dem Band 6 gebilde
ten Spaltes, so dass die Leitwalze 34 die Bahn W mittels ihrer
Saugzone 40 ansaugt, vom Band 6 abhebt und zwingt, der Oberflä
che des sich drehenden Mantels 46 bzw. der Leitwalze 34 zu fol
gen. Dadurch tritt ein Riß in der feuchten und wenig festen Bahn
W zwischen deren an der Oberfläche des Mantels 46 haftendem Ab
schnitt und dem zuvor schon an der Leitwalze 34 vorbeigelaufenen
und am Band 6 haftenden Abschnitt der Bahn W auf. Der Zustand
unmittelbar nach dem Reißen ist in Fig. 3 dargestellt.
Auf vorstehend beschriebene Weise kann je nach Beschaffenheit
und Festigkeit der Bahn zuverlässig dafür gesorgt werden, dass
der abzuleitende Abschnitt der Bahn von dem vorauslaufenden Ab
schnitt der Bahn abgetrennt wird. Sollte es jedoch aufgrund der
Betriebsbedingungen der Papiermaschine und/oder der Beschaffen
heit der Bahn nicht möglich sein, auf vorstehend beschriebene
Weise für ein zuverlässiges Abreißen der Bahn zu sorgen, kann
eine der folgenden Maßnahmen ergriffen werden.
Eine erste mögliche Maßnahme besteht darin, den Mantel 46 der
Leitwalze 34 zu dem Zeitpunkt, zu dem der Mantel in Berührung
mit der Bahn W tritt, kurzzeitig mit einer Umfangsgeschwindig
keit zu drehen, die niedriger als die Lineargeschwindigkeit des
Bandes 6 und der Bahn W ist. Dadurch wird die Bahn W kurzfristig
im Spalt zwischen der Leitwalze 46 und dem Band 6 gebremst, so
dass die Bahn am Auslauf des Spaltes reißt oder anreißt. Wenn
dabei die Bahn vollständig reißt, ist der gewünschte Riß bereits
erzeugt. Wenn dabei die Bahn lediglich anreißt, ist gewährleis
tet, dass sie an der durch das Anreißen geschwächten Stelle der
Bahn vollständig abreißt, sobald die Bahn ein Stück weit von dem
sich drehenden Mantel 46 mitgenommen worden ist.
Eine weitere mögliche Maßnahme besteht darin, den Mantel 46 der
Leitwalze 34 zu dem Zeitpunkt, zu dem der Mantel in Kontakt mit
der Bahn W tritt, kurzzeitig mit einer etwas größeren Umfangsge
schwindigkeit als der Lineargeschwindigkeit des Bandes 6 zu dre
hen, so dass die Bahn W am Einlauf in den Spalt zwischen der
Leitwalze 34 und dem Band 6 reißt oder anreißt. Es treten da
durch dieselben Wirkungen wie bei der zuvor beschriebenen Maß
nahme ein.
Nachdem durch verringerte oder erhöhte Umfangsgeschwindigkeit
des Mantels 46 für das Abreißen oder Einreißen der Bahn W ge
sorgt worden ist, wird die Umfangsgeschwindigkeit des Mantels 46
der Lineargeschwindigkeit des Bandes 6 angeglichen. Vorzugsweise
ist der Leitwalze 34 eine Antriebsvorrichtung zugeordnet, die
eine Steuerung der Umfangsgeschwindigkeit des Mantels 46 ermög
licht. Es kann vorgesehen sein, dass der Mantel 46 mittels der
Antriebsvorrichtung der Leitwalze 34 ständig, d. h. auch während
des normalen Betriebes der Papiermaschine und ohne dass ein Ab
leitvorgang durchgeführt wird, angetrieben wird. Diese Betriebs
weise wird vorzugsweise angewendet, weil sie es ermöglicht, den
Ableitvorgang im Bedarfsfall sehr schnell zu beginnen, da - bei
sich ständig drehendem Mantel - keine Zeit zum Beschleunigen des
Mantels auf die für den Ableitvorgang erforderliche Umfangsge
schwindigkeit benötigt wird.
Eine weitere Maßnahme besteht darin, stromauf der Leitwalze 34
eine Bahntrennvorrichtung zum Trennen bzw. Schneiden der Bahn
quer zur Bewegungsrichtung des Bandes 6 anzuordnen. Eine solche
Bahntrennvorrichtung kann beispielsweise durch ein an sich be
kanntes Spritzrohr 52 gebildet sein, das schematisch in Fig. 3
gezeigt ist. Mit Hilfe dieses Spritzrohres 52 wird die Bahn
quergeschnitten, nachdem die Leitwalze 34 in ihre zweite Stel
lung gebracht worden ist. Sobald der Schnitt den Spalt zwischen
der Leitwalze 34 und dem Band 6 erreicht, folgt der stromab des
Schnittes befindliche Abschnitt der Bahn W ohne weiteres der
Oberfläche des Mantels 46.
Während der Hauptphase des Ableitvorgangs verbleibt die Leitwal
ze 34 in ihrer zweiten Stellung, während das Abstreifmesser 36
nach wie vor seine erste Stellung einnimmt. Dieser Zustand ist
in Fig. 4 gezeigt. Die Bahn W wird fortlaufend mittels der Saug
zone 40 angesaugt, so dass sie der Oberfläche des Mantels 46
bzw. der Saugzone 34 entlang einem Oberflächensektor folgt, der
beim dargestellten Ausführungsbeispiel ungefähr die gleiche
Erstreckung wie die Saugzone 40 hat. An die Saugzone 40 schließt
sich die Blaszone 48 an, und die im Bereich der Blaszone 48 aus
dem Mantel 46 austretenden Strahlen unterstützen das Loslösen
der Bahn W von der Oberfläche des Mantels 46. Demzufolge löst
sich die Bahn W von der Leitwalze 34. Die Bahn läuft auf nicht
dargestellte Weise, gegebenenfalls von nicht dargestellten wei
teren Leiteinrichtungen geleitet, in den Ausschuß, beispielswei
se in eine Ausschußbütte.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, hat die Blas
zone 48 die Funktion, das Ablösen der Bahn von der Leitwalze 34
zu unterstützen. Darüber hinaus erfüllt die Blaszone 48 die
Funktion, die Öffnungen im Mantel 46 von gegebenenfalls darin
haftenden Papierfasern freizublasen, damit die Funktionsfähig
keit der Leitwalze 34 erhalten bleibt. Es ist nicht notwendig,
dass die Blaszone 48 unmittelbar im Anschluß an die Saugzone 40
angeordnet ist. Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel
kann vorgesehen sein, dass sich zwischen der Saugzone 40 und der
Blaszone 48 eine neutrale Zone befindet, in der an die Öffnungen
im Mantel 46 weder ein Unterdruck noch ein Überdruck angelegt
wird.
Der vorstehend beschriebenen Hauptphase des Ableitvorgangs, die
durch Fig. 4 erläutert ist, folgt die Endphase des Ableitvor
gangs. In der Endphase des Ableitvorganges wird zunächst das Ab
streifmesser 36 aus seiner ersten Stellung in seine zweite Stel
lung gebracht, so dass das Abstreifmesser 36 das Band 6 berührt.
Dieser Zustand ist in Fig. 5 gezeigt. Dabei sorgt die vorzugs
weise vorgesehene Gegenwalze 38 für eine Abstützung der Bahn im
Bereich des anliegenden Abstreifmessers 36. Da das Abstreifmes
ser 36 stromab der Leitwalze 34 angeordnet ist und da zu dem
Zeitpunkt, zu dem das Abstreifmesser 36 in seine zweite Stellung
gebracht wird, die Bahn W nach wie vor mittels der Leitwalze 34
abgeleitet wird, tritt das Abstreifmesser bei seiner Bewegung in
seine zweite Stellung unmittelbar in Berührung mit dem Band 6,
ohne dass das Abstreifmesser 36 zuvor die Bahn W durchdringen
muß.
Nachdem in der Endphase des Ableitvorgangs der Zustand gemäß
Fig. 5 erreicht worden ist, wird die Leitwalze 34 aus ihrer
zweiten Stellung in ihre erste Stellung bewegt. Während dieser
Bewegung wird der zuvor von dem Band 6 und der Leitwalze 34 ge
bildete Spalt geöffnet und vergrößert sich der Abstand zwischen
dem Band 6 und der Leitwalze 34. Dabei tritt ein Zustand ein,
bei dem die mit dem Band 6 ankommende Bahn W an der Leitwalze 34
vorbeiläuft und bis zum Abstreifmesser 36 gelangt, so dass im
Anschluß daran das Abstreifmesser 36 die Bahn W vom Band 6 ab
streift. Dieser Zustand ist in Fig. 6 dargestellt. Spätestens
dann, wenn die Leitwalze 34 ihre erste Stellung bzw. ihre Aus
gangsstellung wieder erreicht hat, wird die Saugzone 40 entakti
viert, d. h. endet die Beaufschlagung der Saugzone 40 mit Unter
druck. Ferner wird auch die Blaszone 48 entaktiviert. Allerdings
kann diese noch für eine gewisse Zeit bei sich drehendem Mantel
46 aktiviert bleiben, wenn dies zweckmäßig ist, um die Öffnungen
im Mantel 46 zu säubern.
Die in der Endphase des Ableitvorgangs mittels des Abstreifmes
sers 36 abgestreifte Bahn wird auf gleiche Weise wie in der
Hauptphase des Ableitvorgangs in den Ausschuß geleitet.
Um den Ableitvorgang zu beenden, wird schließlich das Abstreif
messer 36 aus seiner zweiten Stellung zurück in seine erste
Stellung bewegt. Dabei vergrößert sich zunehmend der Abstand
zwischen dem Band 6 und dem Abstreifmesser 36. Während der Bewe
gung des Abstreifmessers 36 aus seiner zweiten in seine erste
Stellung tritt ein Zustand ein, bei dem die Bahn W mittels des
Bandes 6 an der Schneide bzw. der Kante des Abstreifmessers 36
vorbei und über diese Kante hinweg gezogen wird, so dass die
Bahn an der Schneide des Abstreifmessers reißt bzw. abgeschnit
ten wird. Der Zustand unmittelbar danach ist schematisch in Fig.
7 dargestellt. Nachdem die Bahn mittels des Abstreifmessers 36
geschnitten worden ist, läuft sie am Band 6 haftend sowohl an
der Leitwalze 34 als auch am Abstreifmesser 36 vorbei, so dass
sie nicht mehr abgeleitet wird und der Ableitvorgang beendet
ist. Wenn dann das Abstreifmesser 36 seine erste Stellung er
reicht hat, nimmt die Vorrichtung 32 wieder ihre Ausgangsstel
lung gemäß Fig. 2 ein und folgt die Bahn W dem gewünschten Weg
durch die Papiermaschine.
Die Zeitdauer, während der in der Endphase des Ableitvorgangs
das Abstreifmesser 36 in Berührung mit dem Band 6 steht, wird so
kurz wie möglich bemessen. Diese Zeitdauer braucht lediglich so
lang zu sein, dass in ihr die Funktion des Lösens der Bahn W vom
Band 6 von der Leitwalze 34 zum Abstreifmesser 36 übergehen
kann. Sobald der Zustand gemäß Fig. 6 erreicht ist, wird das Ab
streifmesser 36 aus seiner zweiten in seine erste Stellung ge
bracht. Dadurch ist die Zeitdauer, während der das Abstreifmes
ser in Berührung mit dem Band 6 steht und Verschleiß verursachen
kann, auf ein Minimum begrenzt. Dies ist im wesentlichen dadurch
ermöglicht, dass das Abstreifmesser während der Hauptphase des
Ableitvorgangs nicht am Ableiten der Bahn beteiligt ist und dass
das Abstreifmesser lediglich zu dem Zweck vorgesehen ist, am En
de des Ableitvorgangs den in den Ausschuß geleiteten Abschnitt
der Bahn zuverlässig von dem nachfolgenden Abschnitt der Bahn zu
trennen, der dann wieder dem normalen Weg der Bahn durch die Ma
schine folgen soll.
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, dass in der Anfangsphase des
Ableitvorgangs die Bahn mittels der Saugzone der Leitwalze 34
vom Band 6 abgenommen wird. Dadurch wird die Bahn sowohl bei
großer Dicke der Bahn als auch bei geringer Dicke der Bahn zu
verlässig vom Band 6 gelöst. Zudem kann auf diese Weise der Ab
leitvorgang vergleichsweise schnell eingeleitet werden, da es
lediglich notwendig ist, die Leitwalze 34 über eine kurze Strecke
aus ihrer ersten in ihre zweite Stellung zu bringen, mit Un
ter- und Überdruck zu beaufschlagen und in Drehung zu versetzen,
sofern ihr Mantel nicht permanent gedreht wird. Ferner hat sich
als vorteilhaft erwiesen, dass in der Hauptphase des Ableitvor
gangs die Bahn mittels der Leitwalze 34 umgelenkt und vom Band 6
gelöst wird. Keines der Elemente der Vorrichtung 32 steht wäh
rend der Hauptphase des Ableitvorgangs in schleifender Berührung
mit dem Band 6, so dass einem Verschleiß vorgebeugt ist.
Schließlich hat sich als vorteilhaft erwiesen, das am Ende des
Ableitvorganges notwendige Schneiden bzw. Trennen der Bahn mit
tels des Abstreifmessers durchzuführen, weil dadurch ein zuver
lässiges und genau steuerbares Trennen möglich ist. Dabei ist
jedoch die Zeitdauer, während der das Abstreifmesser in schlei
fendem Kontakt mit dem Band 6 steht, im Vergleich zur Gesamt
dauer des Ableitvorganges kurz.
Eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung 32 ist in den
Fig. 8 bis 13 dargestellt. Diese zweite Ausführungsform unter
scheidet sich von der ersten Ausführungsform lediglich dadurch,
dass das Abstreifmesser 36 und dementsprechend auch die Gegen
walze 38 stromauf der Leitwalze 34 angeordnet sind. Mit Ausnahme
dieses Unterschiedes gelten daher die vorstehenden Erläuterungen
der konstruktiven Ausbildung der ersten Ausführungsform auch für
die zweite Ausführungsform. Die Fig. 8 bis 13 zeigen ver
schiedene aufeinanderfolgende Zustände während der Arbeitsweise
der zweiten Ausführungsform. Dabei entspricht der Zustand gemäß
Fig. 8 dem Zustand gemäß Fig. 2, so dass die vorstehende Erläu
terung zu Fig. 2 zugleich für Fig. 8 gilt und nicht wiederholt
wird. Die vorstehenden Erläuterungen der Zustände gemäß den
Fig. 3, 4, 6 und 7 gelten zugleich für die Fig. 9, die Fig. 3
entspricht, für die Fig. 10, die Fig. 4 entspricht, für die
Fig. 12, die Fig. 6 entspricht, und für die Fig. 13, die Fig.
7 entspricht. Unterschiede in der Arbeitsweise der beiden Aus
führungsformen bestehen lediglich im Hinblick auf den Zustand
gemäß den Fig. 5 und 11. Diese Unterschiede werden im folgen
den erläutert.
Bei der zweiten Ausführungsform ist das Abstreifmesser 36 strom
auf der Leitwalze 34 angeordnet. Wenn im Anschluß an die Haupt
phase des Ableitvorgangs gemäß Fig. 10 in der Endphase des Ab
leitvorgangs das Abstreifmesser 36 aus seiner ersten Stellung in
seine zweite Stellung bewegt wird, trifft die Schneide des Ab
streifmessers 36 zunächst auf die Bahn W und nicht unmittelbar
auf das Band 6. Das Abstreifmesser 36 wird so weit in Richtung
zur Gegenwalze 38 gedrückt, dass es die Bahn W durchdringt und
schließlich den ablaufenden Abschnitt der Bahn vom zulaufenden
Abschnitt trennt und die im Anschluß daran zulaufende Bahn vom
Band 6 abstreift. Dieser Zustand ist in Fig. 11 dargestellt. Der
ablaufende und abgetrennte Abschnitt der Bahn folgt der zunächst
noch in ihrer zweiten Stellung befindlichen Leitwalze 34 und
läuft schließlich von der Leitwalze 34 ab. Abweichend von der
ersten Ausführungsform übernimmt das Abstreifmesser 36 somit das
Lösen der Bahn vom Band 6 nicht erst dann, wenn die Leitwalze 34
aus ihrer zweiten in ihre erste Stellung bewegt wird, sondern
bereits zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Leitwalze 34 noch in
ihrer zweiten Stellung befindet. Sobald das Abstreifmesser 36
seine zweite Stellung eingenommen hat und die Bahn abstreift,
kann die Leitwalze 34 in ihre erste Stellung gebracht werden, so
dass der Zustand gemäß Fig. 12 erreicht wird, der dem Zustand
gemäß Fig. 6 entspricht. Nachdem der Zustand gemäß Fig. 12 er
reicht worden ist, wird auch das Abstreifmesser 36 in seine ers
te Stellung zurückgebracht, wobei es zuverlässig die Bahn trennt
bzw. schneidet, wie dies vorstehend im Zusammenhang mit Fig. 7
erläutert wurde.
Die zweite Ausführungsform der Vorrichtung 32 ist für Bahnen mit
vergleichsweise großer Dicke, also insbesondere Vollpappebahnen,
in gleicher Weise geeignet wie die erste Ausführungsform. Für
Bahnen mit vergleichsweise geringer Dicke und für Bahnen mit ho
her Festigkeit und hohem Trockengehalt wird die erste Ausfüh
rungsform bevorzugt.
Bei beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Vor
richtung 32 ist das Abstreifmesser 36 vorgesehen, das dann
zweckmäßig ist, wenn ohne das Abstreifmesser die Bahn am Ende
des Ableitvorgangs nicht zuverlässig geschnitten bzw. getrennt
werden kann. Auf das Abstreifmesser kann jedoch dann verzichtet
werden, wenn die Bahn derart beschaffen ist, insbesondere eine
so geringe Festigkeit hat, dass sie zuverlässig stromauf der
Leitwalze reißt bzw. bricht, während die Leitwalze in der End
phase des Ableitvorgangs in ihre erste Stellung zurückbewegt
wird.
Bei der vorstehend anhand von Fig. 1 beschriebenen Papiermaschi
ne ist die Vorrichtung 32 stromab des zweiten Vor-Preßspaltes
und stromauf des von der Gegenwalze 14 und der Preßwalze 16 ge
bildeten Preßspaltes am Band 6 angeordnet. Dieser Ort ist jedoch
nicht der einzige Ort, an dem die Vorrichtung 32 angeordnet wer
den kann. Ein weiterer möglicher Einbauort P ist in Fig. 1 sche
matisch durch einen gestrichelten Kreis gezeigt. Der Einbauort P
liegt am zweiten Filz 22 stromab des durch die Preßwalze 24 und
die Gegenwalze 26 gebildeten zweiten Preßspaltes und stromauf
der Übernahmewalze 29. Am Einbauort P befinden sich die Leitwal
ze und das Abstreifmesser der nicht dargestellten Vorrichtung 32
oberhalb des in diesen Fall durch den zweiten Filz 22 gebildeten
Trägerbandes. Dadurch ist die Weiterleitung der abgeleiteten
Bahn stromab der Leitwalze erschwert. Diese Weiterleitung ist
jedoch grundsätzlich möglich. Wenn die Vorrichtung 32 am Einbau
ort P angeordnet ist, kann sie dazu dienen, die Bahn vor der
Trockenpartie abzuleiten und das Einlaufen der Bahn in die Tro
ckenpartie zeitweilig zu unterbinden.
Die Fig. 14 und 15 zeigen weitere mögliche Einbau- und Anwen
dungsbeispiele für die Vorrichtung 32.
Fig. 14 zeigt schematisch und ausschnittsweise das Ende einer
Pressenpartie und den Anfang einer Trockenpartie einer Papierma
schine. Soweit die Elemente der in Fig. 14 gezeigten Papierma
schine mit Elementen der in Fig. 1 gezeigten Papiermaschine
sinngemäß übereinstimmen, sind sie mit gleichen Bezugszeichen
versehen und werden sie nicht erneut erläutert. Bei der Papier
maschine gemäß Fig. 14 verlaufen durch den von der Preßwalze 24
und der Gegenwalze 26 gebildeten Preßspalt ein unterer Filz 54
sowie ein oberer Filz 56, die im Preßspalt die nicht dargestell
te Bahn einschließen. Die Bahn folgt stromab des Preßspaltes dem
oberen Filz 56 an dessen Unterseite und wird von dem oberen Filz
56 an der Übernahmewalze 29 zu dem Filz 30 der Trockenpartie
überführt. Bei der Papiermaschine gemäß Fig. 14 ist die Vorrich
tung 32 stromab des durch die Preßwalze 24 und die Gegenwalze 26
definierten Preßspaltes und stromauf der Übernahmewalze 29 am
oberen Filz 56 derart angeordnet, dass die mittels des oberen
Filzes 56 auf dessen Unterseite getragene Bahn mit Hilfe der
Vorrichtung 32 im Bedarfsfall abgeleitet werden kann. Dadurch
kann das Einleiten der Bahn in die Trockenpartie unterbrochen
werden.
Fig. 15 zeigt ausschnittsweise und schematisch eine weitere Aus
führungsform einer Papiermaschine. Der Papiermaschine gemäß Fig.
1 entsprechende Elemente sind wiederum mit gleichen Bezugszei
chen wie in Fig. 1 bezeichnet und werden nicht erneut erläutert.
Die Papiermaschine gemäß Fig. 15 umfaßt einen sogenannte Doppel
siebformer, d. h. eine Bahnbildungspartie, bei der die Bahn zwi
schen zwei Sieben, nämlich dem Sieb 2 und einem weiteren Sieb 58
geformt wird und der Stoffauflauf 4 die Stoffsuspension in einen
sich verjüngenden Spalt zwischen den beiden Sieben 2 und 58 auf
gibt. Die in Fig. 15 nicht dargestellte Bahn läuft an der Unter
seite eines waagrechten Abschnitts des Siebes 2 in einen Vor-
Preßspalt, der durch die Preßwalze 10 und die Gegenwalze 12 ge
bildet ist und durch den außerdem das nicht-wasseraufnehmende
Band 6 verläuft. Stromab des Vor-Preßspaltes folgt die Bahn dem
Band 6, von dem aus sie an einer Übernahmewalze 60 zu einem Filz
62 der Pressenpartie überführt wird.
Bei der Papiermaschine gemäß Fig. 15 ist die Vorrichtung 32 an
dem waagerechten Abschnitt des Siebes 2 stromauf des durch die
Preßwalze 10 und die Gegenwalze 12 gebildeten Vor-Preßspalts an
geordnet, so dass die Vorrichtung 32 die Bahn bereits vor dem
Vor-Preßspalt ableiten kann.
Es versteht sind, dass die beschriebene Vorrichtung 32 zum zeit
weiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pappe nicht nur bei
den in den Fig. 1, 14 und 15 gezeigten Maschinen und an den
in diesen gezeigten konkreten Einbauorten angewendet werden kann
und dass die Vorrichtung vielmehr auch bei anderen zur Herstel
lung oder Nachbehandlung von Papier oder Pappe dienenden Maschi
nen anwendbar ist. Ferner soll durch die vorstehende Beschrei
bung von Ausführungsbeispielen keine Beschränkung des Schutzbe
reichs auf die Einzelheiten der beschriebenen Ausführungsformen
erfolgen.
Die Vorrichtung zum zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier
oder Pappe von einem die Bahn tragenden Trägerband einer Maschi
ne zur Herstellung oder Nachbehandlung von Papier oder Pappe um
faßt eine drehbare, eine Saugzone aufweisende Leitwalze. Die
Leitwalze kann während einer Anfangsphase des Ableitvorgangs in
Kontakt mit der Bahn gebracht werden, so dass die Bahn mittels
der Saugzone angesaugt und vom Trägerband abgehoben wird. Wäh
rend der Hauptphase des Ableitvorgangs wird die Leitwalze in
Kontakt mit der Bahn gehalten, so dass die abzuleitende Bahn der
Oberfläche der Leitwalze entlang einem Oberflächensektor folgt.
Während einer Endphase des Ableitvorgangs wird die Leitwalze vom
Trägerband wegbewegt und wird vorzugsweise ein Abstreifmesser in
Kontakt mit dem Trägerband gebracht, so dass das Abstreifmesser
die Bahn vom Trägerband abstreift. Der Ableitvorgang wird da
durch beendet, dass das Abstreifmesser vom Trägerband wegbewegt
wird, so dass das Abstreifmesser die Bahn durchtrennt und der
nachfolgende Abschnitt der Bahn wieder seinem normalen Weg am
Trägerband folgt. Das Ableiten der Bahn mittels der Vorrichtung
ist schonend für das Trägerband, kann schnell eingeleitet wer
den, erfordert keinen offenen Zug und erfordert keine Änderung
der Einstellung der übrigen Elemente der Maschine.
Claims (23)
1. Vorrichtung zum zeitweiligen Ableiten einer Bahn (W) aus Pa
pier oder Pappe in einer Maschine, die ein bewegtes, die Bahn
tragendes Trägerband (6) aufweist,
gekennzeichnet durch,
eine drehbare, eine Saugzone (40) aufweisende Leitwalze (34),
die auf der die Bahn tragenden Seite des Trägerbandes (6) ange
ordnet ist und in eine erste Stellung, in der sie von der Bahn
und dem Trägerband beabstandet ist, sowie in eine zweite Stel
lung einstellbar ist, in der die Leitwalze mit dem Trägerband
einen Spalt bildet, durch den die Bahn läuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Leitwalze (34) quer zur Bewegungsrichtung (A) des
Trägerbandes (6) über dessen gesamte Breite erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Saugzone (40) der Leitwalze (34) in Umfangsrichtung
der selben über weniger als 360° erstreckt und dass sich das
stromauf gelegene Ende der Saugzone im Bereich des Spaltes zwi
schen dem Trägerband (6) und der Leitwalze in deren zweiter
Stellung befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Saugzone (40) in Axialrichtung der Leitwalze (34)
über die gesamte Breite des Trägerbandes (6) erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitwalze (34) eine Blaszone (48) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Blaszone (48) in Umfangsrichtung der Leitwalze (34) un
mittelbar auf die Saugzone (40) folgt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch
eine stromauf der Leitwalze (34) angeordnete Bahntrennvor
richtung (52) zum Trennen der Bahn (W) quer zur Bewegungsrich
tung (A) des Trägerbandes (6).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bahntrennvorrichtung ein Spritzrohr (52) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch
ein Abstreifmesser (36), das auf derselben Seite des Träger
bandes (6) wie die Leitwalze (34) nahe bei der Leitwalze ange
ordnet ist und in eine erste Stellung, in der das Abstreifmesser
von der Bahn (W) und dem Trägerband beabstandet ist, sowie in
eine zweite Stellung einstellbar ist, in der das Abstreifmesser
das Trägerband berührt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich das Abstreifmesser quer zur Bewegungsrichtung (A) des
Trägerbandes (6) über dessen gesamte Breite erstreckt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
gekennzeichnet durch
eine Gegenwalze (38), die auf der nicht die Bahn (W) tragen
den Seite des Trägerbandes (6) gegenüber dem Abstreifmesser (36)
angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abstreifmesser (36) stromauf der Leitwalze (34) angeord
net ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abstreifmesser (36) stromab der Leitwalze (34) angeord
net ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitwalze (34) unterhalb des Trägerbandes (6) angeordnet
sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitwalze (34) oberhalb des Trägerbandes (6) angeordnet
sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Trägerband ein im wesentlichen nichtwasseraufnehmendes
Band (6) einer Pressenpartie einer Papiermaschine ist.
17. Verfahren zum zeitweiligen Ableiten einer Bahn (W) aus Pa
pier oder Pappe in einer Maschine, die ein bewegtes, die Bahn .
tragendes Trägerband (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
während einer Anfangsphase des Ableitvorgangs eine zuvor von der Bahn beabstandete Leitwalze (34) in Kontakt mit der Bahn ge bracht wird, so dass die Bahn mittels einer Saugzone (40) der Leitwalze angesaugt und vom Trägerband abgehoben wird,
dass während einer Hauptphase des Ableitvorgangs die Leitwalze in Kontakt mit der Bahn gehalten wird und die Bahn der Oberflä che der Leitwalze entlang eines Oberflächensektors folgt, und
dass während einer Endphase des Ableitvorgangs die Leitwalze vom Trägerband wegbewegt wird, so dass die Bahn schließlich wie der dem Trägerband folgt und der Ableitvorgang beendet ist.
während einer Anfangsphase des Ableitvorgangs eine zuvor von der Bahn beabstandete Leitwalze (34) in Kontakt mit der Bahn ge bracht wird, so dass die Bahn mittels einer Saugzone (40) der Leitwalze angesaugt und vom Trägerband abgehoben wird,
dass während einer Hauptphase des Ableitvorgangs die Leitwalze in Kontakt mit der Bahn gehalten wird und die Bahn der Oberflä che der Leitwalze entlang eines Oberflächensektors folgt, und
dass während einer Endphase des Ableitvorgangs die Leitwalze vom Trägerband wegbewegt wird, so dass die Bahn schließlich wie der dem Trägerband folgt und der Ableitvorgang beendet ist.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
während der Hauptphase des Ableitvorgangs das Ablösen der
Bahn (W) von der Leitwalze (34) mittels einer Blaszone (48) der
selben unterstützt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, dass
während der Anfangsphase des Ableitvorgangs die Umfangsgeschwin
digkeit der Leitwalze (34) größer als die Lineargeschwindigkeit
des Trägerbandes (6) ist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, dass
während der Endphase des Ableitvorgangs die Bahn (W) mittels eines Abstreifmessers (36) vom Trägerband abgestreift wird und
dass der Ableitvorgang dadurch beendet wird, dass das Abstreif messer vom Trägerband (6) wegbewegt wird.
während der Endphase des Ableitvorgangs die Bahn (W) mittels eines Abstreifmessers (36) vom Trägerband abgestreift wird und
dass der Ableitvorgang dadurch beendet wird, dass das Abstreif messer vom Trägerband (6) wegbewegt wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, dass
während der Endphase des Ableitvorgangs das Abstreifmesser (36)
in Kontakt mit dem Trägerband (6) gebracht wird, bevor die Leit
walze (34) vom Trägerband wegbewegt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abstreifmesser (36), das stromab der Leitwalze (34) angeord
net ist, bereits in Kontakt mit dem Trägerband (6) steht, bevor
das Trägerband die Bahn (W) während der Endphase des Ableitvor
gangs erstmalig zum Ort des Abstreifmessers transportiert.
23. Verfahren nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abstreifmesser (36), das stromauf der Leitwalze (34) ange
ordnet ist, die Bahn (W) durchdringt und trennt, bevor es in
Kontakt mit dem Trägerband (6) tritt.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE1999163285 DE19963285A1 (de) | 1999-12-27 | 1999-12-27 | Vorrichtung und Verfahren zur zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pappe |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999163285 DE19963285A1 (de) | 1999-12-27 | 1999-12-27 | Vorrichtung und Verfahren zur zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pappe |
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ID=7934688
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999163285 Withdrawn DE19963285A1 (de) | 1999-12-27 | 1999-12-27 | Vorrichtung und Verfahren zur zeitweiligen Ableiten einer Bahn aus Papier oder Pappe |
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| Publication number | Publication date |
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| WO2001048309A1 (de) | 2001-07-05 |
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Free format text: DIE BEZEICHNUNG IST ZU AENDERN IN: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ZEITWEILIGEN ABLEITEN EINER BAHN AUS PAPIER ODER PAPPE |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |