DE19963702A1 - Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare Bauteile - Google Patents
Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare BauteileInfo
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Abstract
Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare Bauteile 1, 2 insbesondere für ein Scharnier. Ein Zahnsegment 4 ist an einem Bauteil angebracht und weist eine Stirnfläche auf, die wenigstens teilweise mit zahnartigen Vorsprüngen versehen ist. Ein Gegenlager am anderen Bauteil 1 rastet während der Schwenkbewegung der beiden Bauteile 1 und 2 an bestimmten Schwenkpositionen an dem Zahnsegment 4 ein. Das Gegenlager ist aus einem Federelement 5, 5a und einem daran drehbaren angebrachten Nockenrad 6 aufgebaut. Bei einer Schwenkbewegung der Bauteile 1, 2 um die Schwenkachse 3 rollt das Nockenrad 6 gegen die Federkraft der Feder 5, 5a auf der Stirnfläche des Zahnsegmentes 4 ab und rastet das Nockenrad 6 mit seinen Nocken in die Zwischenräume zwischen die zahnartigen Vorsprünge des Zahnsegmentes 4 ein.
Description
Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung für zwei
gegeneinander schwenkbare Bauteile, insbesondere für ein Schar
nier, mit einem Rastteil, das an einem der Bauteile angebracht
ist, und einem Gegenlager, das am anderen Bauteil angebracht
ist, derart, daß das Gegenlager und das Rastteil während der
Schwenkbewegung der beiden Bauteile an bestimmten Schwenkposi
tionen einrasten.
Eine derartige Feststellvorrichtung ist auf dem Gebiet der
Kraftfahrzeugtechnik für das Türscharnier beim Typ Corvette C5
von General Motors bekannt.
Bei diesem Türscharnier sind die beiden Scharnierteile über
zwei Bolzen verbunden, die die Schwenkachse bilden. An einem
Scharnierteil befindet sich das in Form einer Kulisse ausgebil
dete und über einen weiteren Bolzen drehbar gelagerte Rastteil.
An diesem Scharnierteil ist weiterhin ein um 90° abgestellten
Lappen vorgesehen, zwischen dem und der Kulisse eine Druckfeder
befestigt ist. Am anderen Scharnierteil befindet sich ein nicht
drehbarer Zapfen, gegen den die Kulisse durch die Druckfeder
gepresst ist.
Beim Öffnen und Schließen der Tür über dieses bekannte
Türscharnier werden die beiden Scharnierteile um die Drehachse
geschwenkt, so daß sich die Kulisse relativ zum Bolzen bewegt.
Aufgrund der Form der Kulisse kann der Bolzen in einer oder
mehreren Schwenkpositionen, d. h. bei einem oder mehreren Türöff
nungswinkeln an der Kulisse einrasten. An diesen Positionen, die
die Feststellpositionen, der Tür sind, ist ein erhöhter Kraft
aufwand erforderlich, um die Scharnierteile weiter gegeneinander
zu verschwenken und die Tür weiter zu öffnen bzw. zu schließen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Feststellvorrichtung
besteht darin, daß sich der Bolzen an der Kulisse unter einer
hohen Flächenpressung relativ translatorisch bewegt. Diese er
gibt sich aufgrund der konvex-konvexen Berührung der Feststell
elemente, nämlich des Bolzens und der Kulisse, was zu einer sehr
hohen Hertzschen Pressung führt. Die Folge ist ein hoher Ver
schleiß der Kulisse und des Bolzens.
Bei einer Ausführung des Scharniers aus Stahl muß dieses
zur Korrosionsvorbeugung lackiert sein. Da die Lackschicht je
doch im Bereich der Kulisse und des Bolzens schon nach mehrmali
gem Öffnen und Schließen der Tür beschädigt wird, tritt nach
wenigen Wochen eine Korrosion bzw. Rostbildung auf. Das wiederum
wirkt sich negativ auf die optischen Ansprüche der Benutzer aus,
da die Scharniere im Sichtbereich liegen. Desweiteren treten
Knack- und Schleifgeräusche beim Öffnen und Schließen der Tür
auf.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher
darin, eine Feststellvorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, die keine hohen lokalen Spannungen im Betrieb entwic
kelt und dadurch aus Leichtmetallwerkstoffen wie Aluminium her
gestellt werden kann und einem geringeren Verschleiß ausgesetzt
ist.
Gemäß der Erfindung soll weiterhin erreicht werden, daß der
Platzbedarf bei hohen Anforderungen an die Funktion und Festig
keit verringert ist, wodurch gleichfalls das Bauteilgewicht
herabgesetzt ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
das Rastteil ein Zahnsegment mit einer wenigstens teilweise mit
zahnartigen Vorsprüngen versehenen Stirnfläche ist und das Ge
genlager aus einem Federelement und einem daran drehbaren ange
brachten Nockenrad aufgebaut und so angeordnet ist, daß bei
einem Schwenken der Bauteile das Nockenrad gegen die Federkraft
der Feder auf der Stirnfläche des Zahnsegmentes abrollt und mit
seinen Nocken in die Zwischenräume zwischen den zahnartigen
Vorsprüngen des Zahnsegmentes einrastet.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung ergibt sich immer eine
konkav-konvexe Berührung der Feststellelemente nämlich des Zahn
segmentes und des Nockenrades, was die Hertzsche Pressung und
daher den Verschleiß herabsetzt. Da auf Grund der niedrigeren
Hertzschen Pressung keine lokalen hohen Spannungen im Betrieb
auftreten, kann die Feststellvorrichtung aus Leichtmetallwerk
stoffen wie Aluminium hergestellt werden.
Besonders bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildung der
Erfindung sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 5.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung beson
ders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher be
schrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbei
spiels bei einem Fahrzeugtürscharnier im geschlossenen Zustand
der Tür,
Fig. 2 bis 6 jeweils Schnittansichten senkrecht auf die
Scharnierachse des Ausführungsbeispiels bei verschiedenen Öff
nungswinkeln der Tür, und
Fig. 7 und 8 eine Seitenansicht und eine Schnittansicht
eines weiteren Ausführungsbeispiels.
Das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeugtürscharnier umfaßt zwei
Scharnierteile 1 und 2, von denen eines an der Fahrzeugtür und
das andere am Fahrzeugrahmen angebracht wird. Die Scharnierteile
1 und 2 sind über einem Bolzen 3 schwenkbar verbunden, der die
Scharnierachse bestimmt.
Beim Öffnen oder Schließen der Tür schwenkt das Scharnier
teil 2 um den Bolzen 3 relativ zum anderen Scharnierteil 1, so
daß die Fahrzeugtür unter einem gewissen Türöffnungswinkel an
geordnet wird, wie es im einzelnen in den Fig. 2 bis 6 darge
stellt ist.
Im Scharnierteil 1 befindet sich eine parallel zur Schar
nierachse verlaufende Bohrung mit einem länglichen Querschnitt
mit abgerundeten Enden. In dieser Bohrung sitzt ein Federele
ment, das bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei
spiel aus einer Torsionsfeder ggf. mit überlagertem Biegefeder
anteilen in Form einer Doppelstabfeder 5 besteht. Ein Stab die
ser Doppelstabfeder 5 ist aufgeteilt und ein Teil 5a des aufge
teilten Stabes ist aus der Doppelstabfederebene in eine dazu
unter einem spitzen Winkel verlaufende Ebene abgebogen. Diese
Ausbildung der Doppelstabfeder 5 ist deutlicher in den Fig.
2 bis 6 dargestellt.
Auf dem abgebogenen Teil 5a der Feder 5 sitzt ein Nockenrad
6, das bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier in glei
chem Winkelabstand angeordnete Nocken aufweist. Das Nockenrad 6
ist drehbar auf dem Federteil 5a angeordnet.
An dem anderen Scharnierteil 2 ist ein Zahnsegment 4 an
geordnet oder ausgebildet, das eine Stirnfläche aufweist, die
mit zahnartigen Vorsprüngen versehen ist. Bei dem in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier derartige Vor
sprünge vorgesehen, die Anzahl der Vorsprünge hängt aber davon
ab, in wieviel definierten Positionen die beiden Scharnierteile
1 und 2 festgestellt werden sollen.
Die zahnartigen Vorsprünge bestehen aus Kreissegmenten und
sind nicht aus Evolventen aufgebaut. Diese Geometrie ist kom
plementär am Nockenrad 6 vorgesehen.
Die Anordnung des Zahnsegmentes 4 mit seinen zahnartigen
Vorsprüngen und des Nockenrades 6 ist derart, daß beim Schwenken
der beiden Scharnierteile 1, 2 um die Achse 3 das Nockenrad 6
gegen die Federkraft des Federteils 5a auf der Stirnfläche des
Zahnsegmentes 4 abrollt und mit seinen Nocken in die Zwischen
räume zwischen den zahnartigen Vorsprüngen des Zahnsegmentes 4
einrastet.
Das Scharnierteil 2 ist weiterhin mit einem Anschlag 7
versehen, der eine Endposition der Schwenkbewegung der beiden
Scharnierteile 1 und 2 relativ zueinander bestimmt. Diese Endpo
sition ist in einer Seitenansicht in Fig. 6 dargestellt, aus der
entnehmbar ist, daß in dieser Position das Scharnierteil 2 mit
seinem Anschlag 7 zur Anlage an der Außenfläche des Scharnier
teils 1 kommt.
Im folgenden wird anhand der Fig. 2 bis 6 die Funktions
weise der in Fig. 1 dargestellten Feststellvorrichtung im ein
zelnen beschrieben.
Fig. 2 zeigt die Stellung der beiden Scharnierteile 1 und
2 im geschlossenen Zustand einer Tür, die am Scharnierteil 2
angebracht ist, wenn das Scharnierteil 1 am zugehörigen Rahmen
insbesondere am Fahrzeugrahmen angebracht ist.
Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, steht in dieser Position
das Zahnsegment 4 nicht mit dem Nockenrad 6 in Eingriff und ist
ein freies Schwenken des Scharnierteils 2 gegenüber dem Schar
nierteil 1 um einen gewissen Winkelbereich möglich, ohne daß
hierzu größere Kräfte aufzuwenden sind. Dieser Bereich ent
spricht dem Endbereich der Schließbewegung der Tür. In Fig. 2
ist beispielsweise ein Schwenkwinkel von 85° dargestellt, der
dem geschlossenem Zustand der Tür entspricht.
Wenn aus der in Fig. 2 dargestellten Position die Tür ge
öffnet wird, kommt gemäß Fig. 3 das Zahnsegment mit seinem er
sten zahnartigen Vorsprung mit dem Nockenrad 6 in Berührung, was
bei einem Schwenkwinkel von etwa 98° der Fall ist, wie es in
Fig. 3 dargestellt ist. Ein weiteres Öffnen der Tür und damit
ein weiteres Verschwenken des Scharnierteils 2 kann dann nur
unter Aufbringung einer zusätzlichen Kraft erfolgen, da hierzu
bei gleichzeitigem Drehen des Nockenrades 6 der Federteil 5a
federnd abgebogen werden muß und zwar bei der Darstellung in der
Zeichnung nach unten, bis gemäß Fig. 4 ein Nocken des Nockenra
des 6 in den ersten Zwischenraum zwischen den ersten beiden
zahnartigen Vorsprüngen des Zahnsegmentes 4 einrastet. Diese
Position ist z. B. bei einem Schwenkwinkel von 116° erreicht.
Damit ist die erste Feststellposition erreicht, da zum erneuten
Schließen der Tür oder zum weiteren Öffnen der Tür, d. h. zum
Schwenken des Scharnierteils 2 im Uhrzeigersinn oder entgegen
dem Uhrzeigersinn eine Kraft aufgebracht werden muß, um den
Federteil 5a erneut abzubiegen und das Nockenrad 6 zu drehen.
Wenn das Scharnierteil 2 weiter entgegen dem Uhrzeigersinn
geschwenkt wird, d. h. die Tür weiter geöffnet wird und die dazu
notwendige Kraft zum Abbiegen des Federteils 5a aufgebracht
wird, kommt das Nockenrad 6 mit dem zweiten Zwischenraum zwi
schen dem zweiten und dem dritten zahnartigen Vorsprung des
Zahnsegmentes 4 in Eingriff, wie es in Fig. 5 dargestellt ist.
Die in dieser Figur dargestellte Position ist die zweite Fest
stellposition, in der wiederum eine zusätzliche Kraft aufge
bracht werden muß, um das Scharnierteil 2 in welche Richtung
auch immer weiter zu schwenken und damit die Tür weiter zu öff
nen oder wieder zu schließen.
Diese Position zeichnet sich beispielsweise durch einen
Schwenkwinkel von 46° aus.
Fig. 6 zeigt eine dritte Feststellposition, d. h. die Endpo
sition der vollständig geöffneten Tür, die dadurch erreicht
wird, daß aus der Position von Fig. 5 erneut eine zusätzliche
Kraft zum Abbiegen des Federteils 5a aufgebracht wird, um das
Nockenrad 6 zu drehen, damit ein Nocken dieses Rades mit dem
dritten Zwischenraum zwischen dem dritten und vierten zahnarti
gen Vorsprung des Zahnsegmentes 4 in Eingriff kommt. Ein weite
res Verschwenken des Scharnierteils 2 ist dann durch den An
schlag 7 verhindert.
Das Schließen der Tür aus der in Fig. 6 dargestellten Posi
tion erfolgt in der gleichen Weise über die vorangegangenen
Feststellpositionen, wobei in jeder Feststellposition eine er
neute Kraft aufgebracht werden muß, um diese Position zu ver
lassen.
Die Kraft, die in den jeweiligen Feststellpositionen aufge
bracht werden muß, um das Scharnierteil 2 aus diesen Feststell
positionen weiter zu schwenken, ist durch die Federkraft des
Federteils 5a der Torsionsfeder 5 und/oder die relative Anord
nung und Ausbildung des Nockenrades 6 und des Zahnsegmentes 4
bestimmt. Sie kann, wie bei dem dargestellten Ausführungsbei
spiel, von Feststellposition zu Feststellposition verschieden
sein und beispielsweise um so größer sein, je weiter das Schar
nierteil 2 in Richtung auf die vollständige Öffnung der Tür
verschwenkt ist. Die größte aufzubringende Kraft wäre dann die
Kraft, die ein Verschwenken aus der Position in Fig. 6 ermög
licht. Das kann dadurch erreicht sein, daß die zu überwindenden
Drehmomente in den einzelnen Feststellpositionen verschieden
sind, indem der Mittelpunkt der einzelnen Halbkreisflächen der
zahnartigen Vorsprünge am Zahnsegment 4 in verschiedenen Abstän
den zur Scharnierachse, d. h. zum Bolzen 3 angeordnet sind. Die
Kräfte bzw. die zu überwindenden Drehmomente sind beim Öffnen
und Schließen der Tür in den einzelnen Feststellpositionen al
lerdings im wesentlichen gleich groß.
Bei dem obigen Ausführungsbeispiel sind an dem Zahnsegment
vier zahnartige Vorsprünge mit dementsprechend drei Zwischenräu
men zwischen den zahnartigen Vorsprüngen und am Nockenrad 6 vier
Nocken vorgesehen, die eine Feststellung des Scharniers in drei
bestimmten Positionen erlauben. Ein Bereich ohne zahnartige
Vorsprünge am Zahnsegment 4 erlaubt ein freies Schwenken des
Scharniers in der Endphase des Schließens der Tür. Diese Aus
bildungen können je nach Bedarf abgewandelt werden, falls weni
ger oder mehr Feststellpositionen erforderlich sind oder der
Bereich der freien Verschwenkbarkeit eingeschränkt oder erwei
tert werden soll.
Wie es in Fig. 7 und 8 dargestellt ist, kann das Nockenrad
6 formschlüssig über das Scharnierteil 1 und das am anderen
Scharnierteil 2 angeordnete Sicherungsteil 9 gegen eine axiale
Verschiebung gesichert sein. Das Sicherungsteil 9 kann ein ange
klebtes Blechteil sein, kann jedoch auch in einem Stück in dem
Scharnierteil 2 als Gußteil integriert sein.
Bei den obigen Ausführungsbeispielen ist es möglich, den
Kostennachteil von Aluminium im Vergleich zu Stahl dadurch zu
kompensieren, daß die Bauelemente durch Integration in einige
wenige Bauteile zusammengefasst sind. Beispielsweise kann das
Scharnierteil 2 als Druckgußteil mit integrierter Zahnausbildung
und Fixierung der Position des Nockenrades 6 ausgebildet sein.
Die Feststellvorrichtung ist weiterhin selbstsynchronisie
rend. Wenn sich bei den obigen Ausführungsbeispielen das Nocken
rad 6 in der geschlossenen Türposition verdreht, stellt sich die
Vorrichtung nach einem Öffnungsvorgang der Tür selbstständig
wieder richtig ein.
Claims (5)
1. Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare
Bauteile, insbesondere für ein Scharnier, mit einem Rastteil,
das an einem der Bauteile angebracht ist, und einem Gegenlager,
das am anderen Bauteil angebracht ist, derart, daß das Gegen
lager und das Rastteil während der Schwenkbewegung der beiden
Bauteile an bestimmten Schwenkpositionen einrasten, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rastteil ein Zahnsegment (4) mit einer
wenigstens teilweise mit zahnartigen Vorsprüngen versehenen
Stirnfläche ist und das Gegenlager aus einem Federelement (5,
5a) und einem daran drehbar angebrachten Nockenrad (6) aufgebaut
und so angeordnet ist, daß bei einer Schwenkbewegung der beiden
Bauteile (1, 2) das Nockenrad (6) gegen die Federkraft der Feder
(5, 5a) auf der Stirnfläche des Zahnsegmentes (4) abrollt und
mit seinen Nocken in die Zwischenräume zwischen den zahnartigen
Vorsprüngen des Zahnsegmentes (4) einrastet.
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Federelement (5, 5a) eine Torsionsfeder ist.
3. Feststellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Torsionsfeder eine in einer schlitzartigen
Bohrung in einem der Bauteile (1, 2) sitzende Doppelstabfeder
(5) mit einem durchgeschnittenen Federstab ist, dessen einer
Teil (5a) aus der Ebene der Doppelstabfeder (5) abgebogen ist,
und das Nockenrad (6) auf dem abgebogenen Teil (5a) sitzt.
4. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken des Nockenrads
(6) und die zahnartigen Vorsprünge des Zahnsegmentes (4) zuein
ander komplementär geformt sind.
5. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, gekennzeichnet durch ein Sicherungsteil (9), das an dem
Bauteil (2) angebracht ist, das mit dem Zahnsegment (4) versehen
ist, und das Nockenrad (6) axial sichert.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999163702 DE19963702A1 (de) | 1999-12-29 | 1999-12-29 | Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare Bauteile |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE19963702A1 true DE19963702A1 (de) | 2001-07-12 |
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| DE1999163702 Ceased DE19963702A1 (de) | 1999-12-29 | 1999-12-29 | Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare Bauteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19963702A1 (de) |
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1999
- 1999-12-29 DE DE1999163702 patent/DE19963702A1/de not_active Ceased
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