DE10243212B4 - Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller - Google Patents
Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller Download PDFInfo
- Publication number
- DE10243212B4 DE10243212B4 DE2002143212 DE10243212A DE10243212B4 DE 10243212 B4 DE10243212 B4 DE 10243212B4 DE 2002143212 DE2002143212 DE 2002143212 DE 10243212 A DE10243212 A DE 10243212A DE 10243212 B4 DE10243212 B4 DE 10243212B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- rotor
- door hinge
- hinge according
- locking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D11/00—Additional features or accessories of hinges
- E05D11/10—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
- E05D11/1028—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in two or more positions, e.g. intermediate or fully open
- E05D11/1042—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in two or more positions, e.g. intermediate or fully open the maintaining means being a cam and a torsion bar, e.g. motor vehicle hinge mechanisms
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/50—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
- E05Y2900/53—Type of wing
- E05Y2900/531—Doors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinge Accessories (AREA)
Abstract
– zwei Konsolen, nämlich
– einer Säulenkonsole und
– einer Türkonsole,
– die über einen Scharnierzapfen drehgelenkig miteinander verbunden sind,
– wobei der Feststeller ein aus Vertiefungen und Erhebungen bestehendes Rastprofil an einer der beiden Konsolen aufweist,
– mit dem ein Rastelement an der anderen der beiden Konsolen unter Druck insbesondere unter Federdruck in Eingriff steht,
– wobei das Rastelement beim Verschwenken der Tür eine Relativbewegung längs des Rastprofils ausführt und
– zum Feststellen der Tür beim Öffnen oder Schließen in eine der Vertiefungen des Rastprofils einrastet,
dadurch gekennzeichnet, daß
– das Rastelement aus einem Rotor (24)
– mit mindestens zwei Flügeln (25) besteht
– und die Flügel (25) beim Abwälzen des Rotors (24) auf dem Rastprofil (21) Eingriffspaarungen mit benachbarten Vertiefungen (22) bilden, sowie
– zum Feststellen der...
Description
- Die Erfindung betrifft ein Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststelle bestehend aus zwei Konsolen, nämlich
- – einer Säulenkonsole und
- – einer Türkonsole,
- – die über einen Scharnierzapfen drehgelenkig miteinander verbunden sind,
- – wobei der Feststeller ein aus Vertiefungen und Erhebungen bestehendes Rastprofil an einer der beiden Konsolen aufweist,
- – mit dem ein Rastelement an der anderen der beiden Konsolen unter Druck insbesondere unter Federdruck in Eingriff steht,
- – wobei das Rastelement beim Verschwenken der Tür eine Relativbewegung längs des Rastprofils ausführt und
- – zum Feststellen der Tür beim Öffnen oder Schließen in eine der Vertiefungen des Rastprofils einrastet.
- Bei einem aus
DE 198 11 108 bekannten Türscharnier dieser Art ist das aus Vertiefungen und Erhebungen bestehende Rastprofil des Feststellers als Mitnehmerplatte an dem Scharnierzapfen befestigt, der axial und radial gesichert im Scharnierauge der Türkonsole befestigt ist, so daß die Mitnehmerplatte den Öffnungs- und Schließbewegungen der Tür folgt. Das mit dem Rastprofil unter Federdruck in Eingriff stehende Rastelement ist als Rolle ausgebildet, die am freien Ende des Bügels an einer an der Säulenkonsole befestigten Torsionsfeder drehbar gelagert ist und durch die Torsionsfeder an das Rastprofil angedrückt wird. Bei Bewegungen der Tür wird die Mitnehmerplatte durch den Scharnierbolzen um dessen Achse verschwenkt, wobei die Rolle an dem Rastprofil der Mitnehmerplatte entlangrollt und in die nächstgelegene Vertiefung des Rastprofils gedrückt wird, wenn die Bewegung der Tür nachläßt und eine dem gewünschten Öffnungswinkel der Tür entsprechende Zwischenposition oder die dem größtmöglichen Öffnungswinkel der Tür entsprechende Endposition eingenommen werden soll. - Dieser Feststeller hat sich in der Praxis bewährt. Die Feststellung der Tür in der Endposition oder in einer Zwischenposition erfordert jedoch einen relativ hohen Federdruck, damit die Rolle sicher in die entsprechende Vertiefung des Rastprofils gedrückt wird. Entspre chend hohe Kräfte sind erforderlich, um die Tür aus der Endposition oder aus einer Zwischenposition heraus weiterzubewegen, weil sich der Druck der Feder beim Herausrollen aus der Vertiefung bis zum Überrollen der angrenzenden Erhebung noch verstärkt. Deshalb erfordert der bekannte Feststeller zum Aufbringen sicherer Haltekräfte relativ starke Torsionsfedern mit entsprechendem Platzbedarf der übrigen Scharnierteile, und der Verschleiß durch Reibung ist entsprechend hoch.
- Aus der
DE 199 63 702 ist eine Feststellvorrichtung für Scharniere bekannt, bei der ein als Zahnsegment ausgebildetes Rastteil, nämlich ein Rastprofil, unter Federwirkung mit einem drehbaren Nockenrad in Eingriff steht. Bei einer Schwenkbewegung der beiden Bauteile, die durch das Scharnier drehbar miteinander verbunden sind, rollt das Nockenrad auf der Stirnfläche des Zahnsegmentes ab und seine Nocken rasten in die Zwischenräume zwischen den zahnartigen Vorsprüngen des Zahnsegmentes ein. Hierbei ergeben sich beim Abrollen des Nockenrades auf dem Zahnsegment Wälzpaarungen mit den Vertiefungen des Zahnsegmentes, wobei stets ein Nocken mit einer Vertiefung in Eingriff kommt. Deshalb unterscheidet sich diese Feststellvorrichtung in ihrer Wirkung nicht grundsätzlich von dem vorstehend angegebenen Feststeller. - Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Türfeststeller zu schaffen, der zum sicheren Festhalten der Tür in Zwischenpositionen oder in der Endposition einen geringeren Kraftaufwand zuläßt und den Spielraum für Änderungen und Anpassungen des Scharnieraufbaus vergrößert.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
- – das Rastelement aus einem Rotor
- – mit mindestens zwei Flügeln besteht
- – und die Flügel beim Abwälzen des Rotors auf dem Rastprofil Wälzpaarungen mit benachbarten Vertiefungen bilden, sowie
- – zum Feststellen der Tür in vorbestimmten Positionen zwei Flügel gleichzeitig in benachbarte Vertiefungen einrasten.
- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine sichere Feststellung der Tür in einer Zwischenposition bzw. in der Endposition erreicht wird, wenn das Rastelement unter Federdruck nicht nur in eine einzige Vertiefung gedrückt wird, sondern sich unter Federdruck gleichzeitig in zwei benachbarten Vertiefungen abstützt. Hierfür geht die Erfindung von den bisher bekannten Rastelementen wie der vorstehend erwähnten Rolle oder wie einem bloßen Federbügelende mit kreisrundem Querschnitt, das an dem Rastprofil entlanggleitet, ab, und es wird stattdessen erfindungsgemäß ein Rotor vorgesehen, der mindestens zwei Flügel aufweist, die so gestaltet sind, daß sie bei einer Relativbewegung von Rastprofil und Rastelement beim Abwälzen des Rotors auf dem Rastprofil nacheinander mit benachbarten Vertiefungen in Eingriff kommen und in der Zwischenposition sowie in der Endposition jeweils zwei Flügel gleichzeitig in benachbarten Vertiefungen einrasten.
- Die Erhebungen zwischen den Vertiefungen müssen beim Stand der Technik stets ausgeformt, nämlich möglichst bogenförmig ausgebildet, sein, damit das z.B. rollenförmige Rastelement unter Federdruck an den Flanken der Erhebungen entlang bis zum Grund der benachbarten Vertiefung rollt. Nach dem erfindungsgemäßen Prinzip kommt das Rastelement, nämlich der Rotor, in der Regel nur noch mit den Vertiefungen in Eingriff. Dabei bildet das in die Vertiefung eingreifende Flügelende ein Schwenklager für den Rotor, so daß dieser eine Schwenkbewegung um das Schwenklager ausführt, bis der nächste Flügel mit seinem Ende in die nächste Vertiefung eingreift und so das nächste Schwenklager bildet usw. Weil die Drehbewegung des Rotors um seine Mittelachse die vorgenannte Schwenkbewegung überlagert, besteht die Bahn der Mittelachse des Rotors aus aneinander anschließenden Kreisbahnabschnitten.
- Nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung ist vorgesehen, daß die radial nach außen weisenden Flügel des Rotors und die Vertiefungen des Rastprofils jeweils bogenförmig ausgebildet sind. Auf diese Weise wird ein definierter Eingriff zwischen den Flügelenden und den Vertiefungen des Rastprofils erreicht, wenn das betreffende Flügelende in der Vertiefung eine Drehbewegung ausführt, wenn nämlich der Rotor um dieses Flügelende bis zum Eingriff des nächsten Flügelendes in die benachbarte Vertiefung verschwenkt wird.
- Für die vorgenannte Schwenklagerfunktion ist es vorteilhaft, wenn die Enden der Flügel des Rotors und die Vertiefungen des Rastprofils der Form nach jeweils einem Kreisbogenabschnitt entsprechen. Dabei soll der Radius der Kreisbogenabschnitte des Flügelendes und der Vertiefung möglichst jeweils gleich sein. Die Bogenabschnitte der Vertiefungen sollen halbkreisförmig sein.
- Der Rotor und die Flügel des Rotors lassen sich in verschiedener Weise ausbilden. Nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung ist deshalb vorgesehen, daß der Rotor ein Nabenteil für eine Drehachse und wahlweise hiervon einteilig mit dem Nabenteil ausgehende Flügel, wie bei einem Zahnrad, oder alternativ hierzu eine das Nabenteil umfassende Aufnahme z. B. mindestens eine Scheibe aufweist, auf der als Flügel Rollen drehfest oder vorzugsweise drehbar angeordnet sind, die die Kreisbogenabschnitte zum Einrasten in die Vertiefungen des Rastprofils bilden, wobei der Radius der Kreisbogenabschnitte, wie bereits vorstehend erwähnt, jeweils möglichst gleich sein soll. Auf diese beiden bevorzugten Ausführungsformen ist die Erfindung keineswegs beschränkt. Der zahnradförmige Rotor zeichnet sich durch ein hohes Maß an Robustheit aufgrund seiner einteiligen Ausführung aus. Als drehfeste Zapfen oder vorzugsweise als drehbare Rollen ausgebildete Flügel auf mindestens einer Scheibe, vorzugsweise zwischen zwei Scheiben angeordnet, lassen eine einfache Herstellung des Rotors zu. Darüber hinaus können drehbar angeordnete Rollen auf dem Rastprofil leichter abrollen und bilden dennoch die erfindungsgemäß angestrebte stabile Lage der Tür in der jeweiligen Zwischen- bzw. Endposition. Im folgenden umfaßt der Begriff "Flügel" und "Flügelende" sowohl zahnförmige Arme und deren Enden als auch die Rollen und deren nach außen weisenden Abschnitte, ohne daß hierauf besonders hingewiesen wird.
- Wegen der vorgenannten Bewegungsverhältnisse des Rotors beim Abwälzen auf dem Rastprofil ist nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung vorgesehen, daß die Form und Größe der Vertiefungen sowie ihr Abstand voneinander so auf die Anzahl und auf die Ausbildung der Flügel des Rotors abgestimmt sind, daß ein Flügelende und eine Vertiefung, wenn sie im Eingriff miteinander stehen, jeweils ein Schwenklager für den Rotor bilden, so daß die Drehachse des Rotors beim Abwälzen des Rotors auf dem Rastprofil jeweils eine bogenförmige vorzugsweise kreisbogenförmige Schwenkbewegung zwischen zwei Raststellungen ausführt. Insofern bildet der Eingriff der Flügelenden in den Vertiefungen auch eher Schwenklagerpaarungen statt Wälzpaarungen.
- Vorzugsweise weist der Rotor zwei, drei oder vier Flügel in symmetrischer Anordnung auf, ohne daß hiermit eine Beschränkung der Erfindung vorgenommen wird.
- Zwischen der ersten und der letzten Vertiefung des Rastprofils sind zweckmäßig drei weitere Vertiefungen angeordnet, so daß zwei Zwischenpositionen des Rotors zusätzlich zu der äußeren Endposition und der Schließposition, die der geschlossenen Lage der Tür entspricht, möglich sind. Je nach Größe des maximalen Öffnungswinkels der Tür sowie in Abhängigkeit von der Anzahl der gewünschten Rastpositionen der Tür beim Öffnen und Schließen sind jedoch ohne weiteres auch mehr Zwischenpositionen möglich.
- Zum Ausgleichen von Einbautoleranzen läßt sich das erfindungsgemäße Türscharnier dadurch sehr einfach anpassen, daß die erste Vertiefung, mit der ein Flügel des Rotors in Eingriff steht, wenn die Tür geschlossen ist, eine Verlängerung aufweist, so daß der Rotor in der geschlossenen Lage der Tür über die sog. 0-Position des Scharniers hinausbewegt werden kann. Die 0-Position des Scharniers würde der letzten Raststellung entsprechen, in der sich der Rotor mit zwei Flügeln in den beiden letzten Vertiefungen des Rastprofils bei geschlossener Tür abstützt. Durch eine einfache Verlängerung der ersten bzw. letzten Vertiefung kann die 0-Position des Türscharniers jedoch ohne weiteres „überfahren" werden, so daß sich beispielsweise für das Türscharnier eine Position von –5° in der Schließlage der Tür ergibt. Unter diesen Umständen würde ein Flügelende des Rotors in der Verlängerung der ersten Vertiefung stehen, während der benachbarte Flügel des Rotors an der ersten Erhebung des Rastprofils anliegt. Diese Position des Rotors kann ohne weiteres in Kauf genommen werden, weil die Tür geschlossen ist und es deshalb nicht darauf ankommt, die Tür in einer Zwischenposition festzuhalten.
- Vorzugsweise ist das Rastprofil an der Innenseite oder an der Außenseite eines Bogens ausgebildet, der mit der einen der beiden Konsolen fest verbunden ist, und der Rotor ist dann zum Verschwenken mit der anderen Konsole ausgebildet. Ein bogenförmiger Verlauf des Rastprofils läßt es zu, daß das Rastelement, nämlich der Rotor, längs einer entsprechend bogenförmigen Bahn, vorzugsweise längs einer Kreisbogenbahn bewegt wird, deren Mittelpunkt auf der Achse des Scharnierzapfens liegt. Dadurch werden Weiterbildungen der Erfindung möglich, die noch erläutert werden.
- Für den notwendigen Andruck des Rotors an das Rastprofil ist nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung vorgesehen, daß der Rotor auf einer in Richtung auf das Rastprofil hin unter Federdruck stehenden Achse drehbar gelagert ist. Eine besonders einfache Lösung hierfür ergibt sich, wenn die federbelastete Drehachse am freien Ende eines Arms einer Bügelfeder ausgebildet ist. Wenn der andere Arm der Bügelfeder an dem Scharnierzapfen befestigt ist, ergibt sich eine sehr einfache Konstruktion für eine federbelastete Drehachse des Rotors. Vorzugsweise erstreckt sich dabei der andere Arm der Bügelfeder durch eine koaxiale Bohrung in dem Scharnierzapfen, und in dieser Lage ist der Arm der Bügelfeder in dem Scharnierzapfen zweckmäßig radial und axial gesichert. Hierdurch ergibt sich eine sehr platzsparende Konstruktion, bei der die Bügelfeder ohne zusätzlichen Platzbedarf mit ihrem anderen Arm sicher im Scharnierzapfen angeordnet und gehalten ist, während der freie Arm als Drehlager für den Rotor dient und die Federkraft der Bügelfeder den freien Arm und damit den Rotor gegen das Rastprofil drückt, das im wesentlichen konzentrisch zu der Scharnierachse angeordnet ist. Deshalb besteht eine erfindungsgemäße Weiterbildung darin, daß der freie Arm der Bügelfeder den Rotor unter Federvorspannung an das Rastprofil an der Innenseite oder an der Außenseite des Bogens drückt.
- Damit die Bewegung des Rotors längs des Rastprofils exakt der Schwenkbewegung der Tür folgen kann, ist es zweckmäßig, daß der freie Arm der Bügelfeder, an dem der Rotor drehbar gelagert ist, geführt wird, ohne daß die Schwenkbewegungen des Rotors behindert werden. Denn während der Schwenkbewegung ändert sich der Abstand zwischen dem Drehlager und der Achse des Scharnierzapfens ständig. Als erfindungsgemäße Weiterbildung ist deshalb eine Führung des freien Arms der Bügelfeder in einer radialen Nut eines Führungsarms vorgesehen, der an dem Scharnierzapfen befestigt ist. Der Führungsarm wird entsprechend der Drehung des Scharnierzapfens mitverschwenkt, wobei er den freien Arm der Bügelfeder mitnimmt, der ungehindert in der radialen Nut des Führungsarms hin- und herbewegt wird entsprechend der aus Kreisbogenabschnitten bestehenden Bahn der Drehachse des Rotors.
- Was den übrigen Aufbau des erfindungsgemäßen Türscharniers anbelangt, ist nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung vorgesehen, daß der Bogen, an dessen Innenseite das Rastprofil ausgebildet ist, eine Ausnehmung einer Bogenplatte begrenzt, die mit einer der beiden Konsolen fest verbunden ist, während die Drehlagerung des Rotors mit der anderen der beiden Konsolen verbunden ist. An dieser Stelle wird deutlich, daß für die Erfindung – einer Innenverzahnung vergleichbar – bevorzugt wird, daß der Rotor in einer Ausnehmung einer Bogenplatte angeordnet ist, an deren einer Seite sich das bogenförmig verlaufende Rastprofil befindet. Es ist auch möglich, den Rotor mit einem außenliegenden Rastprofil z.B. an der Außenseite eines Bogens, zusammenwirken zu lassen. Für die Erfindung wird jedoch bevorzugt, daß der Rotor innen läuft. Zum einen wird dadurch der Aufbau des Türscharniers kompakter, und zum anderen ergibt sich ein geschlossener Aufbau des Türscharniers im Gegensatz zum Stand der Technik, und es besteht auch eine bessere Möglichkeit zum Einsatz reibungsmindernder Mittel wie z.B. die Benutzung reibungsmindernder Überzüge für die Rotorflügel und mindestens für die Vertiefungen des Rastprofils und/oder die Verwendung einer Dauerschmierung, ohne daß äußere Störein flüsse wirksam werden können.
- Ob das Rastprofil wie beim Stand der Technik über den Scharnierzapfen mit der Türkonsole oder umgekehrt das Rastelement, also im vorliegenden Fall der Rotor, über den Scharnierzapfen mit der Türkonsole verbunden wird, hängt von den konstruktiven Erfordernissen des jeweiligen Anwendungsfalls ab. Für die Erfindung wird, wie oben bereits deutlich wurde, bevorzugt, daß das Rastprofil innen an einem Aufnahmeteil (z.B. an dem Bogen einer Bogenplatte) ausgebildet ist, das mit der Türkonsole fest verbunden ist, und daß den Rotor tragende Teile fest mit dem Scharnierzapfen verbunden sind, der sich in der montierten Lage des Scharnier durch das Scharnierauge der Türkonsole erstreckt, wo er drehbar gelagert ist, und der verdrehsicher sowie gegen axiale Verschiebung gesichert in dem Scharnierauge der Säulenkonsole befestigt ist.
- Zum Schutz des Rastprofils sowie des Rastelements und der übrigen insbesondere der bewegten und beanspruchten Bauteile des Feststellers wird bevorzugt, daß das Aufnahmeteil (z. B. Bogenplatte) an der an die Türkonsole angrenzenden Seite durch eine Deckplatte abgeschlossen ist.
- Wenn das Scharnierauge der Türkonsole mit der Bogenplatte um den Scharnierzapfen drehbar auf dem Scharnierauge der Säulenkonsole gelagert ist, reicht es aus, wenn der Scharnierzapfen unten in axialer Richtung durch eine Klemme gesichert wird.
- Wenn die Vorteile der kompakten Bauweise des erfindungsgemäßen Türscharniers und ebenso die Möglichkeiten einer relativ geschlossenen Bauweise durch eine innere Anordnung des Rotors z. B. in der Ausnehmung einer Bogenplatte benutzt werden, wirkt es sich besonders vorteilhaft aus, wenn die den Feststeller bildenden Bauteile, insbesondere das Rastprofil und der Rotor sowie die Andrück- bzw. Federvorrichtung mit einer Schutzkappe abgedeckt sind. Denn in diesem Fall ergibt sich nicht nur eine sehr kompakte sondern auch eine weitgehend geschlossene Bauweise des erfindungsgemäßen Türscharniers. Hieraus ergeben sich primär eine Reihe von Vorteilen für die Funktion des Feststellers sowie auch im Gebrauch, weil Türscharniere mit Feststeller gewöhnlich, wie der Stand der Technik zeigt, Verschmutzungen ausgesetzt sind und dabei auch die Gefahr der Berührung verschmutzter Scharnierteile mit der Hand oder mit Kleidungsstücken oder dergleichen besteht. Vorzugsweise entspricht die Schutzkappe im Querschnitt im wesentlichen dem Umrissprofil der Bogenplatte des Feststellers, so daß die Schutzkappe nicht mehr Raum als nötig beansprucht und sich auch ein ansprechendes Design ergibt. Außerdem ergibt sich dadurch eine leichte Befestigung der Schutzkappe unmittelbar an der Bogenplatte, z.B. durch federndes Einrasten des Schutzkappenrandes unterhalb der Bogenplatte.
- Das erfindungsgemäße Türscharnier soll zur Montage der Tür teilbar sein. Hierfür wird bevorzugt, daß der Scharnierzapfen in vormontierter Lage des Türscharniers mit dem Scharnierauge der jeweiligen Konsole – vorzugsweise der Türkonsole – durch einen Stift gesichert ist, der durch das Scharnierauge hindurch in eine Öffnung, insbesondere in eine Nut, am Umfang des Scharnierzapfens greift.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß als Rotor eine drehbar am freien Ende der Bügelfeder gelagerte ringförmige Rolle bzw. ein Rad mit einem entsprechenden an der Innenseite der Bogenplatte ausgebildeten Rastprofil in Eingriff steht.
- Für die Anwendung der Erfindung auf das sog. "Einheitsscharnier", für das sich in der eingangs berücksichtigten
DE 198 11 108 ein Ausführungsbeispiel befindet, wird zur Erreichung einer weitestgehenden Beibehaltung des grundsätzlichen Aufbaus dieses Scharniertyps nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung vorgeschlagen, daß die Bogenplatte mit an der Außenseite des Bogens angeordneten Vertiefungen des Rastprofils verdrehfest mit dem Scharnierzapfen und dieser einerseits verdrehfest mit dem Scharnierauge der Türkonsole und andererseits drehbar in dem Scharnierauge der Säulenkonsole angeordnet ist. - Insbesondere für diese Ausführungsform nach der Erfindung ist vorgesehen, daß sich der freie den Rotor drehbar tragende Arm der Bügelfeder unterhalb der Säulenkonsole erstreckt und sich in einem vorzugsweise zweifach U-förmig gebogenen Federteil fortsetzt, der an dem Flügel der Säulenkonsole befestigt ist. Dabei wird der Rotor am oberen freien Ende des freien Arms der Bügel- bzw. Torsionsfeder vorzugsweise drehbar gelagert und an das Rastprofil federnd angedrückt.
- Für eine sichere axiale Führung des Rotors an der Bogenplatte, wenn sich die Bogenplatte während des Verschwenkens der Tür an der Bogenplatte entlangbewegt, ist vorzugsweise vorgesehen, daß oberhalb und/oder unterhalb des Rotors eine Scheibe drehbar befestigt ist, die die Bogenplatte teilweise übergreift. Vorzuziehen ist ein Rotor mit zwei Scheiben, und zwar vor allem dann, wenn die Flügel des Rotors aus Rollen gebildet werden.
- Im Falle der Ausbildung der Flügel des Rotors mit Rollen sind zweckmäßig Lagerzapfen als Drehlager für die Rollen zwischen zwei Scheiben befestigt.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
-
1 eine Seitenansicht eines Türscharniers im Schnitt entlang der Linie I-I von2 ; -
2 eine Draufsicht des Scharniers von1 zur Darstellung des bereits in der Ansicht des Türscharniers von1 sichtbaren Türfeststellers, jedoch ohne Schutzkappe, sowie zur Verdeutlichung der Einbaulage des Scharniers an einem Rahmen und an einer Tür eines Kraftfahrzeuges; -
3 eine Ansicht eines Türscharniers mit einer Bogenplatte, die außer den beiden Endpositionen eine Zwischenposition des Türscharniers und damit der Tür zuläßt; -
4 eine Ansicht einer Einzelheit des Türscharniers in Draufsicht, nämlich eines Rotors in der Schließlage der Tür; -
5 eine Ansicht eines Türfeststellers mit Bogenplatte in einer Zwischenstellung, die einem Öffnungswinkel der Tür von 40° entspricht; -
6 eine ähnliche Ansicht wie in5 , jedoch mit vollständig geöffneter Tür mit einem Öffnungswinkel von 75°; -
7 eine Ansicht eines Türfeststellers mit Rastpositionen in symmetrischer Verteilung und einer variablen Endstellung des Türscharniers in der Schließlage der Tür; -
8 eine ähnliche Ansicht eines Türfeststellers wie in7 , jedoch mit nur teilweise symmetrischer Verteilung der Rastpositionen; -
9 eine ähnliche Darstellung eines Türfeststellers wie in7 und8 , jedoch mit asymmetrischer Verteilung der Rastpositionen; -
10 eine Ansicht eines Türfeststellers – ähnlich wie in7 –9 –, jedoch mit einem Rotor mit zwei Flügeln statt drei Flügeln wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen; -
11 eine Ansicht zur Veranschaulichung des Zusammenfügens eines vormontierten Türscharniers beim Einsetzen der Tür in den Rahmen; -
12 eine perspektivische Ansicht einer Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Türscharniers; -
13 eine perspektivische auseinandergezogene Darstellung des Türscharniers von12 ; -
14 eine noch weiter auseinandergezogene Darstellung eines im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel von12 und13 entsprechenden Türscharniers mit zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen des Rotors. - In
1 –3 weist ein Türscharnier mit Feststeller eine Türkonsole1 mit einem Flügel1a zum Anbringen an einem teilweise in2 dargestellten Türrahmen T eines Kraftfahrzeugs und eine Säulenkonsole2 mit einem Flügel2a zum Befestigen an einem teilweise dargestellten Rahmen R auf, wobei die Rahmenöffnung durch Verschwenken der Tür geöffnet und geschlossen wird. Gewöhnlich sind zwei Türscharniere im Abstand übereinander angeordnet. Es reicht aus, wenn eines der beiden Scharniere mit einem Türfeststeller wie im Fall der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung ausgerüstet wird und das andere Scharnier nur eine Trag- und Schwenkfunktion übernimmt. Der erfindungsgemäße Türfeststeller ist, wie noch deutlich wird, zum Feststellen der Tür in einer Endposition und in mehreren Zwischenpositionen vorgesehen. - Auf einem Scharnierauge
2b der Säulenkonsole2 ist ein Scharnierauge1b der Türkonsole1 um einen Scharnierzapfen3 drehbar gelagert. Hierfür ist der Scharnierzapfen3 über einen Absatz2c in einer Bohrung des Scharnierauges2b mittels einer Abflachung3a verdrehfest angeordnet. Das Scharnierauge1b der Türkonsole1 ist gegenüber dem Scharnierzapfen3 um eine Drehachse27 verdrehbar. In einer entsprechenden Bohrung des Scharnierauges1b der Türkonsole1 befindet sich ein Radiallager14 , und zwischen den beiden Scharnieraugen1b und2b ist ein Axiallager13 vorgesehen. - Wie insbesondere
1 zeigt, erstreckt sich der Scharnierzapfen3 durch einen Führungsarm8 , der über einen Absatz10 verdrehfest mit dem Scharnierzapfen3 verbunden ist, ferner durch eine als Aufnahmeteil dienende Bogenplatte4 , gegenüber der der Scharnierzapfen3 relativ drehbar ist, anschließend durch eine mit der Bogenplatte4 fest verbundene Deckplatte7 , gegenüber der der Scharnierzapfen3 ebenfalls relativ drehbar ist, sowie durch die beiden Scharnieraugen1b ,2b . In einer entsprechenden Nut11a nahe dem Scharnierauge2b sowie in einer Nut12a nahe dem Führungsarm8 sind jeweils Klemmen11 ,12 als äußere axiale Sicherungen der Lage des Scharnierzapfens3 und des Zusammenhalts der vorgenannten Bauteile vorgesehen. - Durch den Scharnierzapfen
3 hindurch erstreckt sich koaxial in Längsrichtung eine Bohrung3b , in der ein Arm19 einer Bügelfeder17 angeordnet und mit geeigneten Mitteln wie einer engstmöglichen Passung und/oder einer formschlüssigen Sicherung wie Nut und Feder oder dergleichen gegen axiale und radiale Verschiebungen gesichert ist. An dem unter dem Scharnierauge2b vorstehenden Ende des Scharnierzapfens3 ist durch entsprechende Verformung dieses Endes an einer Einschnürung des Arms19 der Bügelfeder17 eine axiale Sicherung20 hergestellt. - Ein quer zur Längsachse des Scharnierzapfens
3 in das Scharnierauge1b einsteckbarer Stift15 greift in eine Nut16 an dem Scharnierzapfen3 zur Sicherung des Türscharniers in vormontiertem Zustand. - Die Bogenplatte
4 weist für die Ausbildung eines Türfeststellers eine Ausnehmung5 in der insbesondere aus2 ersichtlichen Form und Lage auf, die auf einer Seite von einem Bogen6 begrenzt wird. An der Innenseite des Bogens6 erstreckt sich ein Rastprofil21 bestehend aus etwa halbkreisförmigen Vertiefungen22 , zwischen denen relativ flach verlaufende Erhebungen23 liegen. - Am Ende des freien Arms
18 der Bügelfeder17 ist, wie vor allem1 in Verbindung mit2 zu entnehmen ist, eine Drehachse26 ausgebildet, auf der ein Rotor24 drehbar gelagert ist, der drei Flügel25 in symmetrischer Anordnung, wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit halbkreisförmigen Flügelenden aufweist, deren Radius im wesentlichen dem Halbkreisbogen der Vertiefungen22 entspricht. - Wie aus
1 zu entnehmen ist, ist das Türscharnier an der Seite, an der sich der Türfeststeller befindet, mit einer Schutzkappe11b abgedeckt, die im Querschnitt im wesentlichen der Umrissform der Bogenplatte4 (vgl.2 ) entspricht und vorzugsweise federnd unter die Bogenplatte4 greifend auf das Türscharnier aufgeklemmt ist. Während alle bisher beschriebenen Komponenten des Türscharniers aus Stahl bzw. Stahlblech bestehen, kann die Schutzkappe11b entweder aus Kunststoff geformt oder im Tiefziehverfahren aus Stahlblech hergestellt sein. - Der Rotor
24 bildet mit den Flügeln25 ein Rastelement, das unter Federdruck eine Relativbewegung längs des Rastprofils21 ausführen, sich nämlich auf diesem abwälzen kann, und von der Bügelfeder17 gegen das Rastprofil21 gedrückt wird. Beim Verschwenken der Tür findet eine Drehbewegung der türseitigen Scharnierteile, nämlich der Türkonsole1 mit dem Flügel1a , dem Scharnierauge1b und den Feststellerbauteilen wie vor allem der Bogenplatte4 um den an der Säulenkonsole2 festgelegten Scharnierzapfen3 statt. Auch die Bügelfeder17 und ihr freier Arm18 mit dem Rotor24 sind festgelegt und werden entsprechend nicht mitverschwenkt (vgl.5 und6 ). Diese Festlagerung wird durch den Führungsarm8 unterstützt, in dessen Schlitz bzw. Nut9 sich der freie Arm18 und insbesondere dessen Ende mit der Drehachse26 des Rotors24 hin- und herbewegen kann, wenn die Bogenplatte4 mit dem Türscharnier verschwenkt und dabei der Rotor24 auf dem sich vorbeibewegenden Rastprofil21 abgewälzt wird. So drückt der freie Arm18 der Bügelfeder17 den Rotor24 in jeder Winkelstellung des Türscharniers gegen das Rastprofil21 . Das Abwälzen des Rotors24 auf dem Rastprofil21 vollzieht sich – von der Drehachse26 des Rotors24 her gesehen – längs einer aus nebeneinander liegenden Halbkreisen gebildeten Bahn (vgl.3 ), so daß die Drehachse26 des Rotors24 ihren Abstand gegenüber der Drehachse27 während einer Schwenkbewegung ständig ändert und hierfür entsprechende Ausweichbewegungen der Drehachse26 in der Nut9 erforderlich werden. - Die Wälzbewegung des Rotors
24 relativ zu dem Rastprofil21 läuft so ab, daß, wenn ein Flügel25 des Rotors24 mit seinem halbkreisförmigen Ende mit einer der Vertiefungen22 im Eingriff steht, der Rotor24 eine Schwenkbewegung um dieses von der betreffenden Vertiefung22 und dem damit in Eingriff stehenden Flügel25 gebildete Schwenklager ausführt, bis der nächste Flügel25 mit der nächsten Vertiefung22 in Eingriff kommt und damit ein neues Schwenklager gebildet wird, das das bisherige ablöst. Insofern kommt der Rotor24 nur mit den Vertiefungen22 in Eingriff. Jedenfalls werden für die Wälzbewegung des Rotors24 nur die Vertiefungen22 gebraucht. Eine Ausnahme bildet die – mit Bezug auf2 – rechts gelegene erste Erhebung23 , die aufgrund einer Verlängerung22a der ersten Vertiefung22 aus Gründen, die noch erläutert werden, mit einem Flügel25 in Eingriff kommen kann (vgl.4 und8 ). - In dem Ausführungsbeispiel von
2 kann der Rotor24 an dem Rastprofil21 insgesamt vier Raststellungen einnehmen. Die erste Rastposition entspricht der in2 dargestellten Endposition in der Schließlage der Tür. Die zweite Rastposition entspricht einer ersten Zwischenposition der Tür, in der zwei Flügel25 des Rotors24 in der – von rechts nach links in2 gesehen – zweiten und dritten Vertiefung22 angeordnet sind (ähnlich wie in5 ). Entsprechend stehen nach einer weiteren Schwenkbewegung des Rotors24 zwei Flügel25 des Rotors24 in der dritten und vierten Vertiefung22 (ähnlich wie in6 ), so daß der Rotor24 damit eine zweite Zwischenposition einnimmt. Nach der letzten Schwenkbewegung nimmt der Rotor24 seine äußerste Position und Raststellung ein, in der sich zwei seiner Flügel25 in der vierten und fünften bzw. letzten Vertiefung22 befinden und die Tür vollständig geöffnet ist. - Wird die Tür gleich aus der Schließlage in die äußerste Öffnungsposition gebracht, überfährt das Rastprofil
21 die beiden Zwischenpositionen, und der Rotor24 gelangt gleich in die äußerste Raststellung. Wird die Türbewegung beim Öffnen oder Schließen in der Nähe einer Zwischenposition verzögert, drückt der freie Arm18 der Bügelfeder17 den Rotor24 in die betreffende definierte Zwischenposition, in der die entsprechenden Enden von zwei benachbarten Flügeln25 in den zugeordneten Vertiefungen22 angeordnet sind. - In dieser Position und ebenso in jeder anderen Zwischenposition oder in der äußersten Raststellung stützt sich der Rotor
24 unter Federdruck stets in zwei Vertiefungen22 ab, so daß die Tür bereits mit vergleichsweise geringer Federkraft sicher in dieser Position gehalten wird. Dennoch läßt sich diese Feststellkraft durch erneutes Bewegen der Tür zum Verschwenken derselben ohne Probleme überwinden. - Eine besonders leichtgängige Betätigung des Feststellers ergibt sich, wenn der Rotor
24 und das Rastprofil21 einen reibungsmindernden Überzug und/oder eine Dauerschmierung erhalten. Letztere kommt – im Gegensatz zum Stand der Technik – bei erfindungsgemäßen Türscharnieren ohne weiteres in Betracht, weil erfindungsgemäße Türscharniere vorzugsweise gekapselt sind, d.h. der Feststeller ist innenliegend im Türscharnier angeordnet und zusätzlich durch die Schutzkappe11b geschützt und gegen Berührung gesichert. - In
3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem Feststeller dargestellt, der außer der dargestellten Rastposition in der Schließlage der Tür und der äußeren Rastposition bei vollständig geöffneter Tür (Öffnungswinkel ca. 70°) eine Zwischenposition von ca. 35° zuläßt. Die Richtung der Schwenkbewegung der Tür und damit des Flügels1a der Türkonsole1 ist in3 mit einem Pfeil30 gekennzeichnet. - In
4 ist eine Einzelheit des Feststellers von3 zur Erklärung dargestellt, wie bei den Ausführungsbeispielen der Erfindung Montageungenauigkeiten, Abweichungen der vorgegebenen Herstellungsmaße sowie Spannungen beseitigt, bzw. kompensiert werden können. Der Rotor24 des Feststellers steht in4 in seiner ersten Stellung, nämlich in der Schließlage der Tür. Die 0-Position des Rotors24 entspricht der vorgegebenen Ideallage des Rotors24 an dem Rastprofil21 , wenn nämlich in der Schließlage der Tür zwei Flügel25 in der ersten und zweiten Vertiefung22 stehen. Durch die Verlängerung22a der ersten Vertiefung22 kann der Rotor24 , wie durch die Winkelangabe –2°, –5° angezeigt und dargestellt ist, die 0-Position überfahren, bis die Tür tatsächlich ihre Schließlage in diesem Toleranzwinkelbereich des Türscharniers erreicht hat. - In
5 ist dargestellt, welche Lage der Rotor24 an dem Rastprofil21 des Feststellers von3 einnimmt, wenn die Tür halboffen ist und der Flügel1a der Türkonsole1 eine Stellung einnimmt, die einem Öffnungswinkel der Tür von 40° entspricht. In der Darstellung von6 ist die Position dargestellt, die dem größtmöglichen Öffnungswinkel der Tür von 75° entspricht. - Das Ausführungsbeispiel von
7 zeigt einen Feststeller mit vier möglichen Raststellungen, nämlich den beiden äußeren Positionen und zwei Zwischenpositionen mit gleichen bzw. symmetrischen Winkelbeträgen zwischen den Positionen. Demgegenüber ist in8 ein Feststeller mit teilweise symmetrischen Winkelabschnitten zwischen den einzelnen Positionen dargestellt, während9 in einem Ausführungsbeispiel eines Feststellers mit nur einer Zwischenposition eine asymmetrische Aufteilung der Winkelbeträge zeigt. - Das Ausführungsbeispiel von
10 unterscheidet sich von den bisherigen Ausführungsbeispielen vor allem dadurch, daß der Rotor24 nicht drei sondern nur zwei Flügel aufweist. Im übrigen gibt es im Hinblick auf den Aufbau und die Funktion dieses Türscharniers keine wesentlichen Unterschiede zu den bisherigen Ausführungsbeispielen. Die Bogenplatte4 mit der Ausnehmung5 weist gegenüber den vorstehend beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen einen eher quadratischen Umriß mit abgerundeten Ecken auf, und der an seiner Innenseite das Rastprofil21 tragende Bogen6 fällt entsprechend kürzer aus als bei den übrigen Ausführungsbeispielen. Für die zweiflügelige Ausführung des Rotors24 wird die dargestellte bumerangähnliche Form gegenüber der Sternform der dreiflügeligen Rotoren24 bevorzugt. Dadurch stützt sich der Rotor24 in der Schließstellung der Tür, wie dargestellt, mit seinem Rücken an einem Kontaktpunkt31 des Rastprofils21 ab. Entsprechend ergibt sich eine Abstützung an einem zweiten Kontaktpunkt32 in der vollständig geöffneten Lage der Tür T. Zwischen diesen beiden Stellungen ist eine gestrichelt dargestellte Zwischenposition möglich. Wenn beim Öffnen der Tür die Bogenplatte4 mit dem Flügel1a des Türscharniers1 verschwenkt wird, wälzt sich der zweiflügelige Rotor24 , wie gestrichelt dargestellt, an dem Rastprofil21 mit entsprechenden Eingriffsstellungen zwischen den Flügeln25 und den entsprechenden halbkreisförmigen Vertiefungen22 ab. Auch ein Überfahren der 0°-Lage ist möglich, weil hierfür Spiel an der Flügelseite vorgesehen ist, die dem im Eingriff mit der letzten Vertiefung22 stehenden Flügel25 gegenüberliegt. Im übrigen vermittelt die Darstellung in Verbindung mit den mit gleichen Bezeichnungen wie in den bisherigen Ausführungsbeispielen versehenen Bauteile das Verständnis für den Aufbau und die Funktion dieser vereinfachten Ausführungsform. - In
11 ist ein Türscharnier der Art von1 vor dem Zusammenbau dargestellt, wobei deutlich wird, daß das Türscharnier an dem Türrahmen T fertig vormontiert ist für die Montage und für den endgültigen Zusammenbau durch Einsetzen des Scharnierzapfens3 in das Scharnierauge2b der Säulenkonsole2 am Rahmen R und Sichern des Scharniers in dieser Lage mit der Klemme11 . - Dem in
12 –14 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Türscharniers, das im grundsätzlichen Aufbau dem sog. "Einheitsscharnier" entspricht, ist die Bogenplatte4 mit dem an ihrer Außenseite angeordneten Rastprofil21 unten an dem Scharnierzapfen3 befestigt. Hierfür erstreckt sich ein am unteren Ende des Scharnierzapfens3 ausgebildetes Mehrkantprofil36 durch ein entsprechendes Innen-Mehrkantprofil37 der Bogenplatte4 . Im übrigen ist der Scharnierzapfen3 im Scharnierauge2b des Flügels2a der Säulenkonsole2 mit der Lagerhülse35 drehbar gelagert und an seinem oberen Ende, wie die Zeichnung zeigt, formschlüssig verdrehfest in dem Scharnierauge1b der Türkonsole1 angeordnet und mittels einer Spannschraube39 befestigt. Der untere Abschluß des Scharnierzapfens3 unterhalb der Bogenplatte4 und einer Abschlußscheibe38 erfolgt in üblicher Weise mittels einer Kontermutter oder einer Konterschraube (nicht dargestellt). Wie aus14 hervorgeht, kann die Bogenplatte4 wahlweise in einem segmentförmigen Schutzgehäuse40 angeordnet sein. Die Bügelfeder17 ist im übrigen in üblicher Weise mit zweifach U-förmig gebogenem Verlauf, wie in12 und13 dargestellt ist, an dem Flügel2a der Säulenkonsole2 befestigt. - Im unteren Teil der auseinandergezogenen Darstellung von
14 ergeben sich zwei nebeneinander dargestellte verschiedene Ausführungsformen des Rotors24 . In dem in der Zeichnung links gelegenen Teil ist ein zahnradförmiger Rotor24 mit vier Flügeln25 dargestellt, der zwischen zwei Scheiben33 befestigt und drehbar auf der Drehachse26 am freien Ende des freien Arms18 der Bügelfeder17 gelagert ist. Alternativ hierzu sind in dem davon rechts gelegenen Zeichnungsteil vier Rollen25a als Flügel dargestellt und mittels Lagerzapfen34 zwischen zwei Scheiben33 drehbar gelagert, und der so gebildete Rotor24 ist mit einer Lagerhülse35 drehbar auf dem freien Ende des freien Arms18 der Bügelfeder angeordnet. Die Lagerzapfen34 bestehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel jeweils aus Hülsen41 und Stiften42 . Die Lagerzapfen34 können jedoch auch einteilig ausgebildet und so zur Bildung eines käfigförmigen Rotors24 mit den beiden Scheiben33 und den Rollen25a verbunden sein. In jeder der beiden Ausführungsarten ist ein zentrales Nabenteil24a für die drehbare Lagerung des Rotors24 vorgesehen. - Bei beiden Ausführungsarten können – je nach Bedarfsfall – zwei, drei oder, wie dargestellt, vier Flügel
25 bzw. Rollen25a für die Bildung des Rotors24 verwendet werden. - Die Wirkungsweise der in den
12 –14 dargestellten Ausführungsbeispiele von Türscharnieren mit Feststeller ergibt sich ohne weiteres aus der vorhergehenden Beschreibung der Wirkungsweise der anderen Ausführungsbeispiele. Daß heißt, daß der Rotor24 federnd an das Rastprofil21 der Bogenplatte4 angedrückt wird und jeweils zwei Flügel25 bzw.25a in den halbkreisförmigen Vertiefungen22 des Rastprofils21 einrasten, wenn die Tür verschwenkt und in einer Zwischen- oder Endposition angehalten wird. Eine weitergehenden Erläuterung des Aufbaus sowie der Wirkungsweise dieser Ausführungsbeispiel erübrigt sich aufgrund der Zeichnungen, denen der Aufbau und die Wirkungsweise dieser Scharniertürart ohne weiteres zu entnehmen ist.
Claims (28)
- Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller, bestehend aus – zwei Konsolen, nämlich – einer Säulenkonsole und – einer Türkonsole, – die über einen Scharnierzapfen drehgelenkig miteinander verbunden sind, – wobei der Feststeller ein aus Vertiefungen und Erhebungen bestehendes Rastprofil an einer der beiden Konsolen aufweist, – mit dem ein Rastelement an der anderen der beiden Konsolen unter Druck insbesondere unter Federdruck in Eingriff steht, – wobei das Rastelement beim Verschwenken der Tür eine Relativbewegung längs des Rastprofils ausführt und – zum Feststellen der Tür beim Öffnen oder Schließen in eine der Vertiefungen des Rastprofils einrastet, dadurch gekennzeichnet, daß – das Rastelement aus einem Rotor (
24 ) – mit mindestens zwei Flügeln (25 ) besteht – und die Flügel (25 ) beim Abwälzen des Rotors (24 ) auf dem Rastprofil (21 ) Eingriffspaarungen mit benachbarten Vertiefungen (22 ) bilden, sowie – zum Feststellen der Tür in vorbestimmten Positionen zwei Flügel (25 ) gleichzeitig in benachbarte Vertiefungen (22 ) einrasten. - Türscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial nach außen weisenden Enden der Flügel (
25 ) des Rotors (24 ) und die Vertiefungen (22 ) des Rastprofils (21 ) jeweils bogenförmig ausgebildet sind. - Türscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Flügel (
25 ) des Rotors (24 ) und die Vertiefungen (22 ) des Rastprofils (21 ) der Form nach jeweils einem Kreisbogenabschnitt entsprechen. - Türscharnier nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (
24 ) ein Nabenteil (24a ) für eine Drehachse (26 ) und wahlweise hiervon einteilig mit dem Nabenteil (24a ) ausgehende Flügel (25 ) wie bei einem Zahnrad oder alternativ hierzu eine das Nabenteil (24a ) umfassende Aufnahme z. B. mindestens eine Scheibe (33 ) aufweist, auf der als Flügel (25 ) Rollen (25a ) drehfest oder vorzugsweise drehbar angeordnet sind, die die Kreisbogenabschnitte zum Einrasten in die Vertiefungen (22 ) des Rastprofils (21 ) bilden, wobei der Radius der Kreisbogenabschnitte jeweils gleich ist. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 2–4, dadurch gekennzeichnet, daß die Form und Größe der Vertiefungen (
22 ) sowie ihr Abstand voneinander so auf die Anzahl und auf die Ausbildung der Flügel (25 ) des Rotors (24 ) abgestimmt sind, daß ein Flügelende und eine Vertiefung (22 ), wenn sie im Eingriff miteinander stehen, jeweils ein Schwenklager für den Rotor (24 ) bilden, so daß die Drehachse (26 ) des Rotors (24 ) beim Abwälzen des Rotors (24 ) auf dem Rastprofil (21 ) jeweils eine bogenförmige vorzugsweise kreisbogenförmige Schwenkbewegung zwischen zwei Raststellungen ausführt. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (
24 ) zwei, drei oder vier Flügel (25 ) in symmetrischer Anordnung aufweist. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten und der letzten Vertiefung (
22 ) des Rastprofils (21 ) drei weitere Vertiefungen (22 ) angeordnet sind, so daß zwei Zwischenpositionen des Rotors (24 ) möglich sind. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vertiefung (
22 ), mit der ein Flügel (25 ) des Rotors (24 ) in Eingriff steht, wenn die Tür geschlossen ist, eine Verlängerung (22a ) aufweist, so daß der Rotor (24 ) in der geschlossenen Lage der Tür über die sog. 0-Position des Scharniers hinaus bewegt werden kann. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastprofil (
21 ) an der Innenseite oder an der Außenseite eines Bogens (6 ) ausgebildet ist, der mit der einen der beiden Konsolen (1 oder2 ) fest verbunden ist, und der Rotor (24 ) zum Verschwenken mit der anderen Konsole (2 oder1 ) ausgebildet ist. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastprofil (
21 ) einen Kreisbogen bildet, dessen Mittelpunkt auf der Achse (27 ) des Scharnierzapfens (3 ) liegt. - Türscharnier nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (
24 ) auf einer in Richtung auf das Rastprofil (21 ) hin unter Federdruck stehenden Drehachse (26 ) drehbar gelagert ist. - Türscharnier nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelastete Drehachse (
26 ) am freien Ende eines Arms (18 ) einer Bügelfeder (17 ) ausgebildet ist. - Türscharnier nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Arm (
19 ) der Bügelfeder (17 ) an dem Scharnierzapfen (3 ) befestigt ist. - Türscharnier nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich der andere Arm (
19 ) der Bügelfeder (17 ) durch eine koaxiale Bohrung (3b ) in dem Scharnierzapfen (3 ) erstreckt und in dieser Lage radial und axial gesichert ist. - Türscharnier nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Arm (
18 ) der Bügelfeder (17 ) den Rotor (24 ) unter Federvorspannung an das Rastprofil (21 ) an der Innenseite oder an der Außenseite des Bogens (6 ) drückt. - Türscharnier nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Arm (
18 ) der Bügelfeder (17 ) in einer radialen Nut (9 ) eines Führungsarms geführt ist, der an dem Scharnierzapfen (3 ) befestigt ist. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 9–16, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen (
6 ), an dessen Innenseite oder an dessen Außenseite das Rastprofil (21 ) ausgebildet ist, eine Ausnehmung (5 ) einer Bogenplatte (4 ) begrenzt, die mit einer der beiden Konsolen (1 oder2 ) fest verbunden ist, während die Drehlagerung des Rotors (24 ) mit der anderen der beiden Konsolen (2 oder1 ) verbunden ist. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–17, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastprofil (
21 ) innen an einem Aufnahmeteil z.B. an dem Bogen (6 ) einer Bogenplatte (4 ) ausgebildet ist, das mit der Türkonsole (1 ) fest verbunden, ist, und daß den Rotor (24 ) tragende Teile fest mit dem Scharnierzapfen (3 ) verbunden sind, der sich in der montierten Lage des Scharniers durch das Scharnierauge (1b ) der Türkonsole (1 ) erstreckt, wo er drehbar gelagert ist, und der verdrehsicher sowie gegen axiale Verschiebung gesichert in dem Scharnierauge (2b ) der Säulenkonsole (2 ) befestigt ist. - Türscharnier nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die das Aufnahmeteil umfassende Bogenplatte (
4 ) an der an die Türkonsole (1 ) angrenzenden Seite durch eine Deckplatte (7 ) abgeschlossen ist. - Türscharnier nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierzapfen (
3 ) an beiden Enden axial wirkende Sicherungen insbesondere Klemmen (11 ,12 ) trägt. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 18–20, dadurch gekennzeichnet, daß die den Feststeller bildenden Bauteile, insbesondere das Rastprofil (
21 ) und der Rotor (24 ) sowie die Andrück- bzw. Federvorrichtung mit einer Schutzkappe (11a ) abgedeckt sind. - Türscharnier nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (
11a ) im Querschnitt im wesentlichen dem Umrissprofil der Bogenplatte (4 ) des Feststellers entspricht. - Türscharnier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–22, dadurch gekennzeichnet, daß, der Scharnierzapfen (
3 ) in vormontierter Lage des Türscharniers mit dem Scharnierauge der jeweiligen Konsole – vorzugsweise der Türkonsole (1 ) – durch einen Stift (15 ) gesichert ist, der durch das Scharnierauge (1b ) hindurch in eine Öffnung, insbesondere in eine Nut (16 ), am Umfang des Scharnierzapfens (3 ) greift. - Türscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenplatte (
4 ) mit an der Außenseite des Bogens (6 ) angeordneten Vertiefungen (22 ) des Rastprofils (21 ) verdrehfest mit dem Scharnierzapfen (3 ) und dieser einerseits verdrehfest mit dem Scharnierauge (1b ) der Türkonsole (1 ) und andererseits drehbar in dem Scharnierauge (2b ) der Säulenkonsole (2 ) angeordnet ist (12 ). - Türscharnier nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß sich der freie den Rotor (
24 ) drehbar tragende Arm (18 ) der Bügelfeder (17 ) unterhalb der Säulenkonsole (2 ) erstreckt und sich in einem vorzugsweise zweifach U-förmig gebogenen Federteil fortsetzt, der an dem Flügel (2a ) der Säulenkonsole (2 ) befestigt ist (12 ). - Türscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (
24 ) am oberen freien Ende des freien Arms (18 ) der Bügelfeder (17 ) drehbar gelagert und an das Rastprofil (21 ) der Bogenplatte (4 ) federnd angedrückt ist. - Türscharnier nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und/oder unterhalb des Rotors (
24 ) eine Scheibe (33 ) drehbar befestigt ist, die die Bogenplatte (4 ) teilweise übergreift. - Türscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Ausbildung der Flügel (
25 ) des Rotors (24 ) als Rollen (25a ) Lagerzapfen (24 ) als Drehlager für die Rollen (25a ) befestigt sind.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002143212 DE10243212B4 (de) | 2002-09-17 | 2002-09-17 | Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller |
| EP03773628A EP1540121B1 (de) | 2002-09-17 | 2003-09-17 | Türscharnier für kraftfahrzeuge mit einem türfeststeller |
| AT03773628T ATE348237T1 (de) | 2002-09-17 | 2003-09-17 | Türscharnier für kraftfahrzeuge mit einem türfeststeller |
| AU2003282017A AU2003282017A1 (en) | 2002-09-17 | 2003-09-17 | Door hinge for motor vehicles comprising a door arrester |
| ES03773628T ES2279185T3 (es) | 2002-09-17 | 2003-09-17 | Bisagra de puerta para vehiculos automoviles con dispositivo de retencion de puerta. |
| PCT/EP2003/010323 WO2004027190A1 (de) | 2002-09-17 | 2003-09-17 | Türscharnier für kraftfahrzeuge mit einem türfeststeller |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002143212 DE10243212B4 (de) | 2002-09-17 | 2002-09-17 | Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10243212A1 DE10243212A1 (de) | 2004-03-25 |
| DE10243212B4 true DE10243212B4 (de) | 2004-07-08 |
Family
ID=31896122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002143212 Expired - Fee Related DE10243212B4 (de) | 2002-09-17 | 2002-09-17 | Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10243212B4 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004036166B3 (de) * | 2004-07-26 | 2006-01-12 | Ise Innomotive Systems Europe Gmbh | Kraftfahrzeugtürscharnier mit stufenloser Rastierung |
| FR2910044B1 (fr) * | 2006-12-19 | 2009-02-20 | Renault Sas | Agencement pour le maintien d'une porte pivotante de vehicule automobile selon plusieurs positions |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3381332A (en) * | 1966-09-20 | 1968-05-07 | Ajax Hardware Mfg Corp | Self-latching hinge |
| DE2308720A1 (de) * | 1972-03-13 | 1973-09-20 | Atwood Vacuum Machine Co | Tuerangel mit haltevorrichtung fuer die ofgenstellung |
| DE2404291A1 (de) * | 1973-02-12 | 1974-08-15 | Atwood Vacuum Machine Co | Tuerangel mit haltevorrichtung fuer die offenstellung |
| DE2312513A1 (de) * | 1973-03-13 | 1974-09-26 | Scharwaechter Kg | Mit einem scharnier baulich vereinigte tueraufhaltvorrichtung |
| DE2907413C2 (de) * | 1979-02-26 | 1983-04-14 | Ed. Scharwächter GmbH + Co KG, 5630 Remscheid | Mit einem Blechscharnier baulich vereinigter Türfeststeller für Kraftwagentüren |
| DE3125966C2 (de) * | 1981-07-01 | 1991-05-02 | Ed. Scharwaechter Gmbh & Co Kg, 5630 Remscheid, De | |
| DE19642597A1 (de) * | 1996-10-15 | 1998-07-09 | Scharwaechter Gmbh Co Kg | Türfeststeller für Kraftwagentüren |
| DE19811108A1 (de) * | 1997-08-08 | 1999-02-11 | Lunke & Sohn Ag | Türscharnier mit Feststeller |
| DE19963702A1 (de) * | 1999-12-29 | 2001-07-12 | Euromotive Gmbh | Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare Bauteile |
-
2002
- 2002-09-17 DE DE2002143212 patent/DE10243212B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3381332A (en) * | 1966-09-20 | 1968-05-07 | Ajax Hardware Mfg Corp | Self-latching hinge |
| DE2308720A1 (de) * | 1972-03-13 | 1973-09-20 | Atwood Vacuum Machine Co | Tuerangel mit haltevorrichtung fuer die ofgenstellung |
| DE2404291A1 (de) * | 1973-02-12 | 1974-08-15 | Atwood Vacuum Machine Co | Tuerangel mit haltevorrichtung fuer die offenstellung |
| DE2312513A1 (de) * | 1973-03-13 | 1974-09-26 | Scharwaechter Kg | Mit einem scharnier baulich vereinigte tueraufhaltvorrichtung |
| DE2907413C2 (de) * | 1979-02-26 | 1983-04-14 | Ed. Scharwächter GmbH + Co KG, 5630 Remscheid | Mit einem Blechscharnier baulich vereinigter Türfeststeller für Kraftwagentüren |
| DE3125966C2 (de) * | 1981-07-01 | 1991-05-02 | Ed. Scharwaechter Gmbh & Co Kg, 5630 Remscheid, De | |
| DE19642597A1 (de) * | 1996-10-15 | 1998-07-09 | Scharwaechter Gmbh Co Kg | Türfeststeller für Kraftwagentüren |
| DE19811108A1 (de) * | 1997-08-08 | 1999-02-11 | Lunke & Sohn Ag | Türscharnier mit Feststeller |
| DE19963702A1 (de) * | 1999-12-29 | 2001-07-12 | Euromotive Gmbh | Feststellvorrichtung für zwei gegeneinander schwenkbare Bauteile |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10243212A1 (de) | 2004-03-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2231974B1 (de) | Gelenkband insbesondere für glaspendeltüren | |
| DE4239358A1 (de) | Gelenkband | |
| DE3603852A1 (de) | Sonnenblende fuer fahrzeuge | |
| EP1239496B1 (de) | Schaltscharnier | |
| WO2000014371A1 (de) | Anschraubscharnier mit raststellung | |
| DE3401252A1 (de) | Demontierbares kfz-tuerscharnier | |
| DE4330828A1 (de) | Türhalter für Fahrzeugtüren | |
| DE102013100293A1 (de) | Türschließerantrieb | |
| DE10243212B4 (de) | Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller | |
| DE29914042U1 (de) | Türscharnier für Kraftfahrzeugtüren mit integriertem Feststeller | |
| DE19642637C2 (de) | Türscharnier zur schwenkbaren Lagerung eines Türflügels an einem Türrahmen | |
| EP1306505A2 (de) | Scharnier, insbesondere für Türen von Kraftfahrzeugen | |
| EP0144628A2 (de) | Weitwinkelscharnier | |
| DE102018112708B3 (de) | Zweistufiges Doppelgelenkscharnier | |
| EP1540121B1 (de) | Türscharnier für kraftfahrzeuge mit einem türfeststeller | |
| DE102008028598B4 (de) | Insektenschutztür | |
| EP0931897A1 (de) | Scharnier mit integriertem Feststeller | |
| EP0643185B1 (de) | Türhalter für Fahrzeugtüren | |
| EP2802723A1 (de) | Band für eine verdeckte anordnung zwischen zarge und flügel | |
| DE102009057214A1 (de) | Türfeststeller für eine Tür eines Kraftwagens und Lagerung für eine Tür eines Kraftwagens mit einem Türfeststeller | |
| EP0628692B1 (de) | Lagerelement eines oberen Drehlagers für einen wenigstens drehbar gelagerten Flügel eines Fensters, einer Tür oder dergleichen | |
| DE20220031U1 (de) | Türscharnier für Kraftfahrzeuge mit Feststeller | |
| DE4335962C2 (de) | Lageranordnung, insbesondere für ein Display einer Schreibmaschine, eines Personalcomputers od.dgl. | |
| DE102005039445B4 (de) | Pendeltürband | |
| CH709360A2 (de) | Selbstschliessendes Rollentürband. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: HOLZRICHTER, DAVID, 51647 GUMMERSBACH, DE Inventor name: KUMOR, GYULA, BUDAPEST, HU Inventor name: LöWEN, JAKOB, 51647 GUMMERSBACH, DE Inventor name: OLFERT, JOHANN, 51702 BERGNEUSTADT, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AUTOMOTIVE GROUP ISE INNOMOTIVE SYSTEMS EUROPE, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ISE AUTOMOTIVE GMBH, 51702 BERGNEUSTADT, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: KALKOFF & PARTNER PATENTANWAELTE, DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: METALSA AUTOMOTIVE GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: ISE AUTOMOTIVE GMBH, 51702 BERGNEUSTADT, DE Effective date: 20130812 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: KALKOFF & PARTNER PATENTANWAELTE, DE Effective date: 20130812 |