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DE19962787A1 - Verfahren zur Behandlung von Datenobjekten - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Datenobjekten

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Publication number
DE19962787A1
DE19962787A1 DE19962787A DE19962787A DE19962787A1 DE 19962787 A1 DE19962787 A1 DE 19962787A1 DE 19962787 A DE19962787 A DE 19962787A DE 19962787 A DE19962787 A DE 19962787A DE 19962787 A1 DE19962787 A1 DE 19962787A1
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DE
Germany
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information
vector
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19962787A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Sternemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Combionic Holding Ag Ch
Original Assignee
STERNEMANN KARL HEINZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7892638&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE19962787(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by STERNEMANN KARL HEINZ filed Critical STERNEMANN KARL HEINZ
Priority to DE19962787A priority Critical patent/DE19962787A1/de
Publication of DE19962787A1 publication Critical patent/DE19962787A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/048Interaction techniques based on graphical user interfaces [GUI]
    • G06F3/0481Interaction techniques based on graphical user interfaces [GUI] based on specific properties of the displayed interaction object or a metaphor-based environment, e.g. interaction with desktop elements like windows or icons, or assisted by a cursor's changing behaviour or appearance
    • G06F3/04815Interaction with a metaphor-based environment or interaction object displayed as three-dimensional, e.g. changing the user viewpoint with respect to the environment or object
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S707/00Data processing: database and file management or data structures
    • Y10S707/99941Database schema or data structure
    • Y10S707/99944Object-oriented database structure

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Abstract

Verfahren zur Behandlung von Datenobjekten mit einem Datenraum, in welchem Datenobjekte angeordnet sind und einem mehrdimensionalen Informationsraum mit mehreren virtuellen Dimensionen, wobei in jeder Dimension eine Vielzahl von diskreten Speicherstellen vorgesehen ist, die dazu geeignet sind, Informationsobjekte zu repräsentieren. Jedes Informationsobjekt repräsentiert wenigstens ein Informationsgrundobjekt, welches wenigstens eine Zeigerangabe umfaßt, die charakteristisch für die Position wenigstens eines Datenobjekts im Datenraum ist. Weiterhin ist bei dem Informationsgrundobjekt wenigstens eine Eigenschaftsangabe für wenigstens eine virtuelle Dimension dieses Informationsraums vorgesehen. Mittels Instruktionen eines Instruktionssatzes wird das Datenobjekt behandelt. Mit einer einen Prozessor aufweisenden Recheneinrichtung ist das Informationsobjekt im Informationsraum identifizierbar und eine Behandlung des Datenobjekts gemäß dem Instruktionssatz veranlaßbar.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Datenobjekten.
Im Stand der Technik sind Verfahren zur Behandlung von Daten bekannt, die z. B. die Speicherung oder die Wiedergewinnung von Daten oder Dokumenten in einem bzw. aus einem großen Datenbe­ stand ermöglichen. Insbesondere durch die elektronischen Medi­ en, wie z. B. das Internet, steht dem Benutzer heutzutage eine Vielzahl an Informationen zur Verfügung; allerdings ist der Zeitaufwand, um nach Informationen im Internet oder im Informa­ tionsbestand des eigenen Unternehmens zu suchen, u. U. nicht gering. Während einerseits die Zahl der verfügbaren Daten stän­ dig wächst, wird andererseits ein Informationsmangel festge­ stellt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Behandlung von Datenobjekten zur Verfügung zu stellen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist Gegenstand des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprü­ che.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Behandlung von Datenobjekten weist einen Datenraum auf, in welchem Datenobjekte angeordnet sind. Ein mehrdimensionaler Informationsraum mit wenigstens zwei virtuellen Dimensionen und vorzugsweise wenigstens auch einer dritten virtuellen Dimension weist in wenigstens einer Dimension eine Vielzahl von diskreten Speicherstellen oder Speichereinheiten bzw. Speicherbereichen auf, die dazu geeignet sind, Informationsobjekte zu repräsentieren. Jedes der Informa­ tionsobjekte repräsentiert wenigstens ein Informationsgrundob­ jekt oder ist vorzugsweise durch Vererbung davon abgeleitet. Ein Informationsgrundobjekt umfaßt wenigstens eine Zeigeranga­ be, die charakteristisch für die Position wenigstens eines Da­ tenobjekts im Datenraum ist und wenigstens eine Eigenschaftsan­ gabe für wenigstens eine virtuelle Dimension des Informations­ raums und vorzugsweise für jede virtuelle Dimension des Dimen­ sionsraums. Weiterhin ist ein Instruktionssatz mit wenigstens einer Instruktion zur Behandlung des Datenobjektes vorgesehen.
Mit wenigstens einer Recheneinrichtung, die wenigstens einen Prozessor aufweist, ist das Informationsobjekt in dem Informa­ tionsraum (vorzugsweise eindeutig) identifizierbar und mit der wenigstens einen Recheneinrichtung kann eine Behandlung des In­ formationsobjektes bzw. des Datenobjektes gemäß diesem wenig­ stens einen Instruktionssatz veranlaßt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat viele Vorteile.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Datenobjekte im Datenraum angeordnet, also z. B. gespeichert, was auch auf eine nach dem konventionellen Stand der Technik bekannte Art durch­ geführt werden kann. Zusätzlich dazu ist ein mehrdimensionaler Informationsraum vorgesehen, der Informationsobjekte beinhal­ tet, wobei jedes Informationsobjekt charakteristisch für wenig­ stens ein Datenobjekt im Datenraum ist. Durch diese Trennung von Daten- und Informationsraum wird eine flexible Informati­ onsdarstellung erlaubt.
Insbesondere die Mehrdimensionalität des Informationsraums ist sehr vorteilhaft, da für zwei oder mehr virtuelle Dimensionen des Informationsraums Eigenschaftsangaben für ein Datenobjekt definiert werden können und eine spezifische Sichtweise auf die Datenobjekte im Datenraum ermöglicht wird. Beispielsweise kön­ nen, einer virtuellen Dimension im Informationsraum Prozeßin­ formationsaspekte zugeordnet werden, während eine andere virtu­ elle Dimension Informationsaspekte bezüglich des Wirkungsbe­ reichs oder der Organisation enthält. Dadurch kann eine nutzer- oder anwendungsspezifische Sicht auf Informationsobjekte bzw. Datenobjekte erstellt werden.
Neben der wenigstens einen Eigenschaftsangabe bezüglich wenig­ stens einer virtuellen Dimension des Informationsraums beinhal­ tet ein Informationsobjekt eine wenigstens für ein Datenobjekt charakteristische Zeigerangabe. Dies bedeutet, daß in dem In­ formationsobjekt mindestens eine charakteristische Angabe über die Position eines Datenobjektes vorgesehen ist; es ist jedoch auch möglich, daß das Datenobjekt in das Informationsobjekt in­ tegriert ist, so daß sich Informations- und Datenraum teilweise überlagern. Eine solche Überlagerung von Informations- und Da­ tenraum ist auch vorteilhaft, da der Verfahrensaufbau und die einzelnen Komponenten einfacher zu gestalten sind. Die Trennung von Daten- und Informationsraum ist allerdings bevorzugt, da dies eine flexiblere Struktur ermöglicht, die einfacher ska­ lierbar ist.
In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens ist wenigstens eine, und vorzugsweise im wesentlichen jede virtuelle Dimension des Informationsraums hierarchisch ge­ gliedert, wobei vorzugsweise die Position eines Informationsob­ jekts innerhalb der Hierarchie durch die Eigenschaftsangabe be­ züglich dieser virtuellen Dimension des Informationsobjekts be­ stimmt wird.
Eine hierarchische Gestaltung bzw. Anordnung der Informati­ onsobjekte im Informationsraum ist besonders vorteilhaft, da z. B. eine Gliederung der Informationsobjekte bezüglich vorge­ gebener oder wählbarer Informationsaspekte ermöglicht wird. Wird z. B. einer virtuellen Dimension der Informationsgesichts­ punkt Prozeß zugeordnet, so kann z. B. eine hierarchische Glie­ derung nach den Gesichtspunkten Gefahrenabwehr, Störfallbehe­ bung, Wartung, Produktverbesserung, Genehmigungsverfahren und Produktentwicklung erfolgen.
Je nach Bedarf ist es möglich, eine, zwei oder mehr Unterglie­ derungen einzuführen, um z. B. den Informationsgesichtspunkt Prozeß feiner zu untergliedern. Durch die Zuordnung einer Ei­ genschaftsangabe in Form einer hierarchischen Angabe zu einem Datenobjekt wird eine strukturierte Anordnung von Daten- bzw. Informationsobjekten im Informationsraum erzielt, die dann dem Benutzer ein einfacheres Einordnen, Auffinden, Ausführen oder Visualisieren oder dergleichen mehr von Datenobjekten ermög­ licht.
Vorzugsweise werden die Eigenschaftsangaben in Form von Symbo­ len in dem Informationsobjekt abgelegt, wobei diese Symbole vorzugsweise Zeichen wie Buchstaben und Zahlen, ASCII-Zeichen oder DBCS-Zeichen (Double Byte Character System) repräsentie­ ren.
Besonders bevorzugt ist, daß wenigstens eine hierarchischen Ei­ genschaftsangabe als Zahlentupel angegeben ist, wobei zwischen den einzelnen Gliederungsebenen Trennzeichen, wie z. B. Doppel­ punkte oder einfache Punkte oder dergleichen vorgesehen sein können. Die erste Zahl des Tupels beschreibt dann vorzugsweise die höchste bzw. erste Gliederungsebene, während die folgende die zweite Gliederungsebene charakterisiert.
Bevorzugt ist, daß das Informationsgrundobjekt bzw. das davon abgeleitete Informationsobjekt für im wesentlichen und beson­ ders bevorzugt für jede virtuelle Dimension wenigstens eine Ei­ genschaftsangabe aufweist. Weiterhin ist bevorzugt, daß für mehrere virtuelle Dimensionen die Eigenschaftsangaben als Ei­ genschaftsvektor dargestellt werden können, wobei in diesen Vektor oder Zeiger die einzelnen Eigenschaftsangaben eine fe­ ste, vorbestimmte Reihenfolge aufweisen können. Es ist auch möglich, daß die Reihenfolge der Eigenschaftsangaben veränder­ bar ist, wobei dann vorzugsweise für jede Eigenschaftsangabe einer charakteristische Größe angegeben wird, die die entspre­ chende virtuelle Dimension charakterisiert. Es ist z. B. mög­ lich, daß der Eigenschaftsvektor die Form "x: 6, y: 0, z: 3.2" aufweist. In diesem Beispiel charakterisiert "x" eine erste virtuelle Dimension und die Trennung zwischen charakterisieren­ der Größe und Eigenschaftsangabe kann durch ein Trennzeichen ermöglicht werden, das hier ":" ist.
Es ist aber ebenso möglich, daß keine (aufgrund eindeutiger Stelleninformation) oder beliebige andere Trennungssymbole vor­ gesehen sind, oder daß die Größenangabe nach der Eigenschafts­ angabe erfolgt. Die Zusammenfassung von Eigenschaftsangaben in einem Eigenschaftsvektor ist sehr vorteilhaft, da der Eigen­ schaftsvektor bzw. die Eigenschaftsliste oder die Eigenschafts­ aufzählungen oder dergleichen separat verwendet werden können.
Werden die entsprechende virtuelle Dimension charakterisierende Kenngrößen angegeben, so wird es auch ermöglicht, eine geringe­ re Anzahl von Eigenschaftsangaben in dem Eigenschaftsvektor an­ zugeben, als die Anzahl der virtuellen Dimensionen beträgt. Werden die Eigenschaften bezüglich einer oder mehrerer virtuel­ ler Dimensionen oder sogar aller virtueller Dimensionen nicht benötigt, so kann auch ein nur teilweise gefüllter oder sogar ein Leervektor vorliegen. Dadurch wird eine größere Flexibili­ sierung des Verfahrens erzielt.
Vorzugsweise beinhalten zwei, drei oder mehr virtuelle Dimen­ sionen Informationsobjekte bzw. Zeigerangaben auf Informati­ onsobjekte.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird wenig­ stens ein Instruktionssatz einer Gruppe von Instruktionssätzen entnommen, welche Organisations- oder Grund- sowie Abfrage-, Erstellungs-, Veränderungs-, Suchen-, Wiedergabe-, Darstel­ lungs-, Druck-, Generierungs-, Ausführungs-, Steuerungs-, Be­ rechnungs-, Auswertungs-, Regelungs-, Abspiel- und Umwandlungs- Instruktionssätze, sowie dergleichen mehr umfaßt.
Ein Organisations- bzw. Grundinstruktionssatz kann dann bei­ spielsweise zu den anderen genannten Instruktionssätzen ver­ zweigen, so daß mit einem Organisations-Instruktionssatz auch die anderen genannten Instruktionssätze durchgeführt werden können.
Die genannten Instruktionssätze ermöglichen die Erstellung bzw. Generierung oder Veränderung von Informations- und Datenobjek­ ten sowie eine Abfrage von Datenobjekten oder ein Suchen nach bestimmten Informationsobjekten.
Weiterhin ist eine Wiedergabe, Präsentation oder Darstellung sowie das Ausdrucken oder Abspielen von graphischen, akusti­ schen oder Video-Datenobjekten möglich. Genauso können Steue­ rungs- oder Regelungs-Instruktionssätze ausgeführt werden, die eine genaue Kontrolle über z. B. Produktionsprozesse oder Busi­ ness Objekte mit zugehörigen Transaktionen wie z. B. SAP (z. B. R3) ermöglichen.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann das Ver­ fahren durch Übergabe wenigstens eines Steuerungsvektors ge­ steuert werden, wobei der Steuerungsvektor wenigstens einen Adreßvektor umfaßt, der für eine Position eines Grund- oder Or­ ganisations-Instruktionssatzes charakteristisch ist. Wird das Verfahren durch Übergabe eines Adreßvektors bzw. einer Adreßan­ gabe gestartet oder gesteuert, so ermöglicht es diese Form des Verfahrens, daß kein spezieller Instruktionssatz angegeben wer­ den muß. Allein die Angabe einer Grundadresse bzw. des Adreß­ vektors reicht vorzugsweise aus, um einen Grundinstruktionssatz auszuführen.
In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens umfaßt der Steuerungsvektor neben dem Adreßvektor bei­ spielsweise, aber nicht nur, in Form einer URN, URI oder URL, wie sie von der W3C standardisiert sind, z. B. "www.verfahren.steuerung" wenigstens einen Instruktionsvektor bzw. einen Instruktionszeiger, z. B. "data.asp", der charakte­ ristisch für einen bestimmten Instruktionssatz ist.
Wird dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Steuerungsvektor über­ geben, der einen nicht-leeren Instruktionsvektor umfaßt, so wird der entsprechende charakteristische Instruktionssatz aus­ geführt, während bei einem Steuerungsvektor, der keinen oder nur einen leeren Instruktionsvektor aufweist, der Grundinstruk­ tionssatz bzw. der Organisations-Instruktionssatz ausgeführt wird, z. B. "default.asp". Dadurch wird eine flexible Verfah­ renssteuerung erzielt, da z. B. ein unerfahrener Benutzer nur einen Adreßvektor angibt und der Grundinstruktionssatz ausge­ führt wird, der in einer bevorzugten Weiterbildung der Erfin­ dung es dem Benutzer gestattet, zu einem der obengenannten spe­ ziellen Instruktionssätze zu verzweigen.
In einer spezielleren Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens kann das Verfahren über einen Internet-Browser gesteu­ ert werden, wobei dann der Adreßvektor der URL in der Form "www.verfahren.steuerung" entspricht.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung um­ faßt der Steuerungsvektor wenigstens einen Eigenschaftsvektor (z. B. "Dimensionl = 0.2 = 0.2.3 = 0.4.6"), der einen Bereich des Informationsraumes charakterisiert. Wird der Informationsraum hierarchisch gegliedert, so kann durch Angabe des Eigenschaftsvektors ein genau definierter Gliederungsbe­ reich im mehrdimensionalen Informationsraum definiert werden, wobei dieser Bereich ein oder mehrere Informationsobjekte um­ fassen kann. Vorzugsweise wird bei Übergabe eines Steuerungs­ vektors der keinen Eigenschaftsvektor oder einen leeren Eigen­ schaftsvektor aufweist, ein vorbestimmter Eigenschaftsvektor angenommen, der bei einem hierarchisch gegliederten Informati­ onsraum der höchsten Gliederungsebene (d. h. keine Gliederung) entspricht.
Die zusätzliche Möglichkeit der Übergabe eines Eigenschaftsvek­ tors in dem Steuerungsvektor ist sehr vorteilhaft, da eine be­ sonders flexible Steuerung des Verfahrens ermöglicht wird. Die Anwendung des Instruktionssatzes kann so gezielt auf ein Infor­ mationsobjekt oder auf einen Bereich oder den gesamten Informa­ tionsraum ausgerichtet werden.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung einer oder mehrerer der zuvor beschriebenen Weiterbildungen wird das Verfahren durch Übergabe eines Steuerungsvektors und einer Zeigerangabe derart gesteuert, daß wenigstens ein neues Informationsobjekt mit den Übergabevektoren bzw. -Parametern erstellt wird. In diesem Fall enthält der Steuerungsvektor wenigstens einen Adreßvektor und einen Instruktionsvektor, wobei der Steuerungs­ vektor in einer Zerlegeeinrichtung in wenigstens diese Bestand­ teile zerlegt wird. Nach erfolgter Zerlegung wird der durch den Instruktionsvektor charakterisierte Instruktionssatz aufgeru­ fen, und es wird für das durch die Zeigerangabe definierte Da­ tenobjekt ein Eigenschaftsvektor mit der Prozessoreinrichtung erzeugt. Die wenigstens eine Prozessoreinrichtung erstellt aus der Zeigerangabe und dem Eigenschaftsvektor dann wenigstens ein Informationsobjekt und speichert das wenigstens eine Informati­ onsobjekt vorzugsweise eindeutig im Informationsraum.
Ein derartiges Verfahren zur Behandlung bzw. zur Erstellung ei­ nes Informationsobjekts ist sehr vorteilhaft, da durch die Übergabe einer Zeigerangabe auf das Datenobjekt auch schon be­ stehende Datenobjekte in den Informationsraum integriert werden können, so daß sich über diesen Instruktionssatz bestehende Da­ tenobjekte oder Datensysteme in das Informationssystem bzw. den Informationsraum integrieren lassen.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens wird das Verfahren durch Übergabe eines Steue­ rungsvektors und eines Datenobjektes derart gesteuert, daß ein Instruktionssatz ausgeführt wird, der wenigstens ein neues In­ formationsobjekt aus der Übergabeliste bzw. aus den im Steue­ rungsvektor definierten Parametern erstellt.
Dazu wird der Steuerungsvektor in wenigstens einen Adreßvektor und in einen Instruktionsvektor in einer Zerlegeeinrichtung zerlegt, und es wird der durch den Instruktionsvektor charakte­ risierte Instruktionssatz aufgerufen.
Aus dem Steuerungsvektor wird der Eigenschaftsvektor abgelei­ tet, der entweder direkt in dem Steuerungsvektor enthalten sein kann, oder, gemäß der zuvor beschriebenen vorteilhaften Weiter­ bildung generiert werden kann, wobei dann vorbestimmte Eigen­ schaften angenommen werden.
Das Datenobjekt wird im Datenraum gespeichert und eine Zei­ gerangabe, die die Position des Datenobjekts im Datenraum be­ schreibt, wird abgeleitet. Anschließend wird wenigstens ein In­ formationsobjekt mit dieser Zeigerangabe und dem Eigenschafts­ vektor mit einer Prozessoreinrichtung erstellt.
Das wenigstens eine neu generierte Informationsobjekt wird im Informationsraum gespeichert, wobei vorzugsweise eine Speicher­ position bzw. die Hierarchieanordnung des wenigstens einen In­ formationsobjekts im Informationsraum aus dem Eigenschaftsvek­ tor abgeleitet wird.
Diese Weiterbildung ist auch sehr vorteilhaft, da im Ablauf des Verfahrens neue Datenobjekte erstellt werden können, die dann gleich im Datenraum und im Informationsraum an definierten Po­ sitionen abgelegt werden können. Ebenso ist es möglich, daß dem Verfahren ein fertiges Datenobjekt übergeben wird und dann ei­ nes oder mehrere Informationsobjekte erzeugt wird.
In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens wird das Verfahren durch Übergabe eines Steuerungsvek­ tors derart gesteuert, daß ein Auffinden eines Informationsob­ jekts vorzugsweise anhand bestimmter, besonders bevorzugt, wählbarer Kriterien ermöglicht wird.
Dazu wird im Verfahren ein Steuerungsvektor übergeben, der in einer Zerlegeeinrichtung wenigstens in einen Adreßvektor, einen Instruktionsvektor und einen Eigenschaftsvektor aufgespalten wird. Ist im Steuerungsvektor kein bzw. nur ein leerer Eigen­ schaftsvektor enthalten, kann ein vorbestimmter Eigenschafts­ vektor gemäß einer zuvor beschriebenen Weiterbildung der Erfin­ dung generiert werden.
Zunächst wird der durch den Instruktionsvektor charakterisierte Instruktionssatz aufgerufen, der einen (temporären) Bearbei­ tungsvektor mit der Recheneinrichtung generiert. Der Bearbei­ tungsvektor enthält vordefinierte Eigenschaftsangaben für im wesentlichen jede virtuelle Dimension des Dimensionsraums. Die­ ser Bearbeitungsvektor entspricht in seinem Aufbau dem Aufbau des Eigenschaftsvektors, und er wird durch Ableitung aus einem vordefinierten Eigenschaftsvektor abgeleitet.
Der aus dem Steuerungsvektor abgeleitete Eigenschaftsvektor wird in einer Zerlegeeinrichtung in Eigenschaftsangaben für die entsprechenden virtuellen Dimensionen aufgespalten. Die Eigen­ schaftsangaben für die enthaltenen virtuellen Dimensionen wer­ den im Bearbeitungsvektor übernommen, so daß der Bearbeitungs­ vektor anschließend die dem Verfahren übergebenen Eigenschafts­ angaben in den entsprechenden virtuellen Dimensionen enthält und vordefinierte Eigenschaftsangaben für die virtuellen Dimen­ sionen, die in dem übergebenen Eigenschaftsvektor nicht enthal­ ten waren.
Dadurch wird es ermöglicht, dieser bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens gar keine Eigenschaftsangabe oder nur Eigenschaftsangaben für eine oder wenige virtuelle Di­ mensionen zu übergeben.
Weiterhin wird eine leere Ergebnisliste erzeugt, die dazu ge­ eignet ist, eines oder mehrere Informationsobjekte zu repräsen­ tieren.
Das Verfahren führt eine Suche nach Informationsobjekten im In­ formationsraum durch, welche wenigstens im wesentlichen über­ einstimmende Eigenschaftsvektoren aufweisen. Dazu wird in einer Vergleichseinrichtung für im wesentlichen jede virtuelle Dimen­ sion die Eigenschaftsangabe im Bearbeitungsvektor mit der Ei­ genschaftsangabe in den Informationsobjekten des Informations­ raums verglichen. Ein Informationsobjekt oder eine Referenz auf ein Informationsobjekt im Informationsraum wird zu der Ergeb­ nisliste hinzugefügt, wenn im wesentlichen alle Eigenschaftsan­ gaben des Informationsobjektes mit den Eigenschaftsangaben im Bearbeitungsvektor übereinstimmen.
Unter der Formulierung "im wesentlichen . . . übereinstimmen" ist hier zu verstehen, daß beispielsweise eine exakte Übereinstim­ mung vorliegt; es ist jedoch auch möglich, daß im Falle der hierarchischen Strukturierung der Eigenschaftsangaben im Infor­ mationsraum es für eine Übereinstimmung genügt, wenn das Infor­ mationsobjekt im Informationsraum eine detailliertere Eigen­ schaftsangabe aufweist, so daß die Eigenschaftsangabe im Bear­ beitungsvektor ein Oberbegriff der Eigenschaftsangabe im Infor­ mationsobjekt ist.
Würde z. B. in einer Informationsdimension in einer Hierarchie eine Eigenschaftsangabe definiert, die einem "Verkehrsmittel" entspricht, so wäre eine logische Ableitung auf einer unterge­ ordneten Hierarchieebene z. B. die Eigenschaftsangabe "Auto".
Wenn gemäß einer zuvor beschriebenen Weiterbildung die Eigen­ schaftsangaben in Form von Zahlen definiert werden, wobei un­ terschiedliche Gliederungsebenen durch z. B. Punkte getrennt sein können, so könnte die Gliederungsebene "Verkehrsmittel" der Zahl "2" entsprechen und die davon abgeleitete Gliede­ rungsebene "Auto" könnte z. B. die Gliederungsebene "2.2" auf­ weisen. Würde nun eine Suche im Informationsraum nach Informa­ tionsobjekten durchgeführt, die bezüglich dieser virtuellen Di­ mension die Eigenschaftsangabe "2" aufweisen, so würden bevor­ zugterweise alle Informationsobjekte der Ergebnisliste zuge­ fügt, die auf der Gliederungsebene "2" oder darunter, z. B. in "2.1", "2.2" etc. angeordnet sind.
Nach der Suche über im wesentlichen alle im Informationsraum angeordneten Informationsobjekte wird vorzugsweise eine Ergeb­ nisdatei erzeugt, die im wesentlichen alle Elemente der Ergeb­ nisliste umfaßt. Vorzugsweise wird diese Ergebnisdatei ausgege­ ben, wobei unter "Ausgabe" auch eine Speicherung der Ergebnis­ liste in einem flüchtigen oder nicht-flüchtigen Speicher zu verstehen ist.
Beispielsweise kann die Ergebnisdatei als HTML-Datei (hyper text markup language) oder als XML-Datei (extensible markup language) erstellt werden, die als Referenzen (Hyperlinks) die Informations- oder Datenobjekte enthält, die während der Suche gefunden wurden.
Diese bevorzugte Weiterbildungen ist sehr vorteilhaft, da unter unterschiedlichen Informationsgesichtspunkten gezielt nach In­ formationen bzw. Informations- oder Datenobjekten gesucht wer­ den kann.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens wird durch Übergabe eines Steuerungsvektors eine Navigation durch den Informationsraum ermöglicht. Dazu wird im Verfahren ein Steuerungsvektor übergeben, der in einer Zerlege­ einrichtung wenigstens in einen Adreßvektor und einen Instruk­ tionsvektor sowie einen Eigenschaftsvektor zerlegt wird.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird das Ver­ fahren bzw. der wenigstens eine Instruktionssatz auf einer er­ sten Recheneinrichtung durchgeführt, wobei das Verfahren von einer zweiten, auch entfernten, Recheneinrichtung steuerbar ist, wobei die erste Recheneinrichtung mit der zweiten Rechen­ einrichtung über wenigstens eine Datenverbindung verbunden ist.
Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Verfahren von einem Be­ nutzer, vorzugsweise interaktiv, steuerbar. Die Art der Daten­ verbindung ist dabei grundsätzlich beliebig, die Datenverbin­ dung kann z. B. einer Gruppe von Datenverbindungen entnommen sein, die Datenverbindungen über Telefonleitungen, Funk, Netz­ werke, Internet, Kabel sowie virtuelle Datenverbindungen, seri­ elle Datenverbindungen und dergleichen mehr umfaßt.
Mit einer Datenverbindung über z. B. das Internet, Intranet oder Extranet, wird es einem Benutzer ermöglicht, das erfin­ dungsgemäße Verfahren von nahezu beliebigen Orten zu steuern.
Ebenso ist es möglich, daß über eine virtuelle Datenverbindung, die über eine virtuelle Schnittstelle in einer Recheneinrich­ tung kommuniziert, das erfindungsgemäße Verfahren auf nur einer Rechenvorrichtung durchzuführen.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß unter dem in dieser Anmeldung verwendeten Begriff Recheneinrichtung sowohl eine einzelne Recheneinrichtung oder Rechenvorrichtung als auch ein Verbund aus räumlich getrennten Rechenvorrichtungen ver­ standen werden soll. So umfaßt der Begriff Recheneinrichtung einen einzeln stehenden Personal Computer ebenso wie einen Großrechner oder einen Cluster aus einer Vielzahl, auch unter­ schiedlicher oder räumlich getrennter Rechenvorrichtungen oder Recheneinrichtungen.
Vorzugsweise erfolgt die Kommunikation zwischen einzelnen Re­ cheneinrichtungen bzw. darin enthaltener Recheneinheiten wenig­ stens teilweise über ein Verbindungs- und/oder Schnittstellen­ protokoll. Zur Steuerung der Datenverbindung bzw. des Verfah­ rens werden vorzugsweise Standardprotokolle wie z. B. TCP/IP, UUCP, UDP, NETBIOS, NETBEUI oder andere bekannte Verbindungs­ protokolle eingesetzt.
Weiterhin wird als Dienste- oder Schnittstellenprotokoll ein bekanntes Protokoll wie HTTP, FTP, NTP, SMTP, POP, IMAP, oder dergleichen eingesetzt, wobei besonders bevorzugt als grundle­ gendes Protokoll HTTP oder HTTPS über TCP/IP eingesetzt wird. Bevorzugt ist, daß das Verfahren oder wenigstens ein Informati­ onsobjekt über COM bzw. DCOM-Funktionalität (distributed compo­ nent object model) oder DOM-Eigenschaften (Document Object Mo­ del) verfügt. Bevorzugt ist auch, daß wenigstens ein Teil der Informationsobjekte über OLE-Funktionalität (object linking and embedding) verfügt. Ebenso ist es möglich, daß wenigstens ein Teil der Objekte der CORBA Spezifikation genügt.
Wenigstens ein Teil des Verfahrens bzw. darin enthaltener Ob­ jekte weist vorzugsweise eine Active-X Funktionalität auf, wo­ bei es ebenso möglich ist, daß einzelne Teile über JAVA bzw. RMI (remote method invocation) bzw. gemäß der JINI- Spezifikation ablaufen bzw. diese Eigenschaften aufweisen.
Bezüglich Datenbankabfragen ist es bevorzugt, standardisierte Verfahren wie SQL (structured query language), English Query, ODBC oder ADO oder sonstige im Startd der Technik bekannte Ab­ frageverfahren durchzuführen.
Die Verwendung bekannter oder standardisierter Verbindungs-, Dienste- oder Schnittstellenprotokolle ist sehr vorteilhaft, da die Funktionalität des erfindungsgemäßen Verfahren sicherer ge­ staltet werden kann.
In einer bevorzugten Weiterbildung einer oder aller zuvor be­ schriebenen Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in dem Informationsraum wenigstens eine virtuelle Typdimen­ sion vorgesehen, wobei in dieser virtuellen Typdimension für im wesentlichen jedes Informationsobjekt des Informationsraums we­ nigstens eine Typangabe über einen Typ des zugehörigen Datenob­ jekts enthalten ist. Mit einer solchen Typdimension wird es z. B. ermöglicht, gezielt nach bestimmten Datenobjekttypen zu suchen oder die Anwendung eines Instruktionssatzes auf einen vorbestimmten oder wählbaren Datenobjekttyp zu beschränken.
In einer bevorzugten Weiterbildung der zuletzt beschriebenen Weiterbildung wird für wenigstens ein Informationsobjekt wenig­ stens eine Typangabe aus der Zeigerangabe oder dem Namen des Datenobjekts abgeleitet. Dazu wird in einer Zerlegeeinrichtung wenigstens eine Zeigerangabe des Informationsobjekts, die ein Datenobjekt im Datenraum repräsentiert, in Zeigerangabenteile zerlegt und aus diesen Zeigerangabenteilen wird wenigstens eine Typangabe aus wenigstens einem charakteristischen Zeigeranga­ benteil (z. B. dem Dateinamen bzw. der Dateiendung: *.txt, *.c etc.) abgeleitet.
In einer bevorzugten Weiterbildung wird aus der Zeigerangabe der Name des Datenobjekts oder der Datei in der Zerlegeeinrich­ tung extrahiert. Erfolgt in dem System die Namensgebung gemäß vorbestimmter Regeln, so wird es ermöglicht, aus dem Namen des Datenobjekts Rückschlüsse auf den Typ des Datenobjekts zu zie­ hen. In einigen bekannten Betriebsystemen wird z. B. der Typ eines Datenobjekts in einer sogenannten Dateiendung festgelegt. Bei anderen Betriebssystemen kann der Typ eines Datenobjekts aus den erweiterten Attributen abgefragt werden, die bei Spei­ cherung eines Datenobjektes generiert werden.
Eine solche Weiterbildung ist sehr vorteilhaft, da auch eine automatisierte Klassifizierung bzw. Typeinteilung der Datenob­ jekte vorgenommen werden kann.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird für wenigstens ein Informationsobjekt wenigstens eine Typangabe aus wenigstens einem Teil des Inhalts des Datenobjekts abgelei­ tet. Dazu wird in einer Zerlege- oder Extrahiereinrichtung we­ nigstens ein Teil des Inhalts des Datenobjekts in Inhaltsbe­ standteile zerlegt, die dann auf charakteristische Eigenschaf­ ten untersucht werden. Mit einer Vergleichseinrichtung kann we­ nigstens ein Inhaltsbestandteil mit vordefinierten, vorzugswei­ se veränderbaren Vergleichsinhaltsbestandteilen verglichen wer­ den und bei Übereinstimmung wenigstens eine Typangabe für das untersuchte Datenobjekt abgeleitet werden.
Diese Weiterbildung ist sehr vorteilhaft, da viele Dateitypen eine charakteristische Bytefolge aufweisen. Durch einen Ver­ gleich mit einer charakteristischen Bytefolge wird es dann er­ möglicht, den Typ eines Datenobjekts (z. B. Microsoft Word Do­ kument, Unix-Shell Programm, HTML-Dateien, ausführbare Dateien und dergleichen mehr) oder logische Objekte wie z. B. Auftrags­ bestätigung, Rechnung, (betrieblicher) Verbesserungsvorschlag oder dergleichen mehr mit hoher Zuverlässigkeit zu bestimmen.
Es können auch unterschiedliche Objekttypen für ein Dateiformat definiert sein, so daß z. B. ein Textdokument den Objekttyp "Rechnung", "Auftragsbestätigung" oder "Betrieblicher Verbesse­ rungsvorschlag" aufweist. Der Typ kann nicht nur nach Art des Dokuments, sondern auch nach Inhalt festgelegt werden.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung um­ faßt wenigstens ein Informationsobjekt und vorzugsweise alle Informationsobjekte wenigstens eine weitere Objektangabe, wobei wenigstens eine Objektangabe einer Gruppe von Objektangaben entnommen ist, die wenigstens eine Zeiterstellungs-, Zeitinter­ valls-, Gültigkeits-, (Zugriffs-) Häufigkeits-, Eigentümer-, Gruppen-(Zugehörigkeits-), Zugriffs-, Lese-, Schreib-, Ände­ rungs- und Ausführungsangabe und dergleichen mehr umfaßt.
Werden eine oder mehr oder sogar alle der genannten Objektanga­ ben in einem Informationsobjekt realisiert, so ermöglicht dies eine sehr genaue Steuerung der Zugriffsrechte und eine stati­ stische Auswertung z. B. der Zugriffshäufigkeit. Beispielsweise wird es ermöglicht, das Recht zum Anzeigen, Ändern oder Erstel­ len eines Informationsobjektes auf bestimmte Benutzerkennungen oder Gruppenkennungen oder dergleichen mehr einzuschränken. Un­ ternehmenskritische Daten könnten dann z. B. nur von Benutzern abgerufen werden, die über eine entsprechende Berechtigung ver­ fügen. Ebenso ist es möglich, daß Informationsobjekte, die aus­ führbare Instruktionssätze beinhalten, nur von dazu berechtig­ ten Benutzern aufgerufen bzw. ausgeführt werden können.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Typan­ gabe eines Informations- bzw. Datenobjekts eine Gruppe von Ob­ jekttypen bzw. Typangaben entnommen, die die bekannten Typen von Text-, Bild-, Graphik-, Tabellenkalkulations-, Sourcecode-, XML-, CAD-(computer aided design), Programm-, Audio- und Video­ dateien und dergleichen mehr in unterschiedlichen Datenformaten umfaßt.
In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens ist für wenigstens ein Informationsobjekt wenigstens ein Beschreibungs- und/oder Infofeld vorgesehen, auf welches über das Informationsobjekt zugegriffen werden kann vorzugswei­ se wird wenigstens eine das Informationsobjekt oder das Da­ tenobjekt kennzeichnende Angabe in das Beschreibungsfeld aufge­ nommen. Es können auch z. B. kurze Notizen oder Post-it-In­ formationen in das Beschreibungsfeld integriert werden. Das Beschreibungsfeld kann dann im Informationsobjekt enthalten sein, oder es ist ein Zeiger auf eine separate Beschreibungsli­ ste vorhanden.
In einer bevorzugten Weiterbildung einer oder mehrerer der zu­ vor beschriebenen Weiterbildungen kann wenigstens ein Informa­ tionsobjekt wenigstens eine Verknüpfung zu wenigstens einem weiteren Informationsobjekt aufweisen, so daß eine Navigation von einem ersten Informationsobjekt zu einem damit verknüpften zweiten Informationsobjekt ermöglicht wird.
Solche Verknüpfungen zwischen Informationsobjekten sind sehr vorteilhaft, da sie es dem Benutzer erlauben, schnell und un­ kompliziert zwischen z. B. thematisch verwandten Informati­ onsobjekten zu navigieren.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird für we­ nigstens ein Informationsobjekt wenigstens ein Teil des Inhalts des wenigstens einen Beschreibungsfeldes des Informationsob­ jekts in einer Zerlegeeinrichtung in wenigstens eine kennzeich­ nende Angabe zerlegt, und es wird wenigstens eine charakteri­ stische Inhaltsangabe für dieses wenigstens eine Informati­ onsobjekt festgelegt. Dabei ist es möglich, daß die charakteri­ stische Inhaltsangabe in einem Speicherbereich des Informati­ onsobjekts abgelegt wird; es ist allerdings auch möglich, daß die kennzeichnende Angabe durch den gezielten Aufruf eines In­ struktionssatzes bei jedem Zugriff neu generiert wird.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird in einer Vergleichseinrichtung wenigstens eine charakteristi­ sche Inhaltsangabe eines Informationsobjekts mit wenigstens ei­ ner charakteristischen Inhaltsangabe wenigstens eines anderen Informationsobjekts verglichen. Wenn die charakteristischen In­ haltsangaben wenigstens im wesentlichen übereinstimmen, ist es möglich, daß eine Verknüpfung des einen Informationsobjekts zu diesem anderen Informationsobjekt erzeugt wird, wobei dies auch automatisch erfolgen kann.
Eine solche Weiterbildung ist sehr vorteilhaft, da z. B. eine automatische Verknüpfung ähnlicher Informationsobjekte erfolgen kann. Die Verknüpfungen können auch manuell erzeugt werden.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung einer oder mehrerer der zuvor beschriebenen Weiterbildungen ist wenigstens ein vir­ tueller Verknüpfungsraum vorgesehen, der bzw. die jeweils we­ nigstens zwei Verknüpfungsdimensionen aufweist und diskrete Speicherstellen umfaßt, wobei diese Speicherstellen derart be­ schaffen sind, daß sie wenigstens eine Verknüpfungsangabe zur Charakterisierung wenigstens unidirektionaler Beziehungen zwi­ schen wenigstens zwei unterschiedlichen Informationsobjekten enthalten.
Die Speicherstellen in wenigstens einem Verknüpfungsraum können z. B. derart beschaffen sein, daß nur logische Werte wie 1 oder 0 aufgenommen werden. Dann würde eine logische 1 eine Verknüp­ fung zwischen zwei Informationsobjekten bedeuten, während eine logische 0 keine Verknüpfung charakterisieren würde.
Es ist auch möglich, daß die Speicherstelle derart beschaffen ist, daß sie eine Vielzahl unterschiedlicher Werte annehmen kann. Eine 0 könnte dann keine Verknüpfung zwischen zwei Infor­ mationsobjekten definieren, während eine 1 eine Verknüpfung von dem ersten zu dem zweiten und eine 2 eine bidirektionale Ver­ knüpfung zwischen den beiden Informationsobjekten beschreiben würde. Durch kontinuierliche Werte (Fließkomma, ganze Zahl etc.) kann eine Verknüpfungsintensität beschrieben werden, die dann auch berücksichtigt werden kann.
Ebenso ist es auch möglich, daß in der Verknüpfungsangabe eine Bezeichnung oder ein Wert definiert wird, der z. B. ein Infor­ mationsobjekt direkt mit einer Gattung oder einer Gruppe von Informationsobjekten verknüpft. Z. B. könnte die Verknüpfungs­ angabe auf einen Bereich im Informationsraum verweisen, so daß eine Verknüpfung mit einer Vielzahl von Informationsobjekten über die Angabe z. B. eines Eigenschaftsvektors ermöglicht wird.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens ein virtueller Verknüpfungsraum als wenigstens zwei­ dimensionale Verknüpfungstabelle vorgesehen, wobei dann vor­ zugsweise innerhalb wenigstens eines Teils der Zeilen jede Zei­ le vorzugsweise ein unterschiedliches Informationsobjekt reprä­ sentiert und wobei innerhalb wenigstens eines Teils der Spalten vorzugsweise jede Spalte vorzugsweise ein unterschiedliches In­ formationsobjekt beschreibt.
In einer bevorzugten Weiterbildung der zuletzt beschriebenen Weiterbildung ist die wenigstens eine Verknüpfungstabelle zwei­ dimensional mit einer quadratischen Größe, so daß die Zeilen­ zahl gleich der Spaltenzahl ist und vorzugsweise beide gleich der Zahl der Informationsobjekte in wenigstens einer virtuellen Dimension sind. Dann repräsentiert jede Zeile ein unterschied­ liches Informationsobjekt, und es wird auch jedes Informati­ onsobjekt durch genau eine Spalte repräsentiert. Kann in diesem Fall ein Tabellenelement der Verknüpfungstabelle z. B. die lo­ gischen Werte 0 bis 1 annehmen, bedeutet z. B. eine logische 1 in der 3. Zeile und 5. Spalte, daß das 3. Informationsobjekt eine gerichtete Beziehung zu dem 5. Informationsobjekt auf­ weist.
Eine solche Ausgestaltung ist sehr vorteilhaft, da nur ein ge­ ringer Speicherplatz benötigt wird und eine hohe Funktionalität erzielt wird. Jedes Objekt kann mit jedem Objekt verknüpft wer­ den, so daß durch eine Abfrage des Verknüpfungsraums die Ver­ weise von dem aktuellen Informationsobjekt zu anderen Informa­ tionsobjekten abgerufen werden können, so daß es dem Benutzer ermöglicht wird, durch verknüpfte Informationsobjekte zu navi­ gieren, um alle relevanten Informationen eines Gebietes abzu­ fragen oder z. B. zu benachbarten Informationsgebieten zu ge­ langen.
Vorzugsweise umfaßt der Verknüpfungsraum Verknüpfungstabellen oder -matrizen für im wesentlichen jede virtuelle Dimension.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens ein Instruktionssatz vorgesehen, der beim Löschen oder Entfer­ nen eines Informationsobjektes aus dem Informationsraum den In­ formationsraum neu organisiert, wobei die freigewordene Spei­ cherstelle für ein Informationsobjekt sowohl durch ein neu er­ stelltes bzw. neu zu erstellendes Informationsobjekt belegt werden kann als auch im wesentlichen der gesamte Informations­ raum neu reorganisiert werden kann, so daß im wesentlichen kei­ ne leeren Speicherstellen für Informationsobjekte verbleiben.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist es bevorzugt, daß bei Löschung eines Informationsobjektes aus dem Informationsraum der Verknüpfungsraum aktualisiert wird, so daß in den Dimensionen des Verknüpfungsraums keine Referenz mehr auf das gelöschte Informationsobjekt besteht. Es ist be­ vorzugt, daß bei Organisation des Verknüpfungsraums in Form we­ nigstens einer zweidimensionalen Tabelle die Zeile und die Spalte, die das gelöschte Informationsobjekt repräsentierten entfernt werden, so daß bei einer Löschung des Informationsob­ jektes im Informationsraum ebenfalls alle Verknüpfungen bzw. Zeigerangaben von anderen Informationselementen auf das nun ge­ löschte Informationsobjekt entfernt werden.
Eine solche Weiterbildung ist sehr vorteilhaft, da "tote" Ver­ knüpfungen oder Links, die ins Leere laufen weitestgehend ver­ mieden werden.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens wird durch Übergabe eines Steuerungsvektors eine Navigation durch die Informationsobjekte des Informationsraums bzw. durch das Informationssystem ermöglicht. Dazu wird der Steuerungsvektor wenigstens in einen Adressvektor und wenig­ stens einen Instruktionsvektor und wenigstens einen Eigen­ schaftsvektor in einer Recheneinrichtung aufgespalten.
Ähnlich einer zuvor beschriebenen bevorzugten Weiterbildung wird ein Bearbeitungsvektor mit vordefinierter Eigenschaftsan­ gaben in einer Prozessoreinrichtung erzeugt. Der dem Verfahren übergebene Eigenschaftsvektor wird, wie in der zuvor beschrie­ benen Weiterbildung, in die einzelnen Eigenschaftsangaben zer­ legt und die Eigenschaftsangaben im Bearbeitungsvektor werden mit diesen überschrieben.
Nach Erzeugung einer leeren Sucheliste, die zur Aufnahme von Informationsobjekten dient, wird eine Suche nach Informati­ onsobjekten im Informationsraum durchgeführt, die Eigenschafts­ angaben bzw. -vektoren aufweisen, die im wesentlichen mit dem Bearbeitungsvektor übereinstimmen. Wenn ein Informationsobjekt im Informationsraum die Bedingungen im wesentlichen erfüllt wird eine Referenz oder eine Kopie des Informationsobjekts oder dieses selbst zu dieser Sucheliste zugefügt.
Nach Erzeugung einer leeren Ergebnisliste, die ebenfalls zur Aufnahme von Referenzen oder Informationsobjekten dient, wird für jedes Element oder Informationsobjekt der Sucheliste im Verknüpfungsraum nach Verknüpfungen bzw. Links oder Verweisen zu anderen Informationsobjekten gesucht. Wird im Verknüpfungs­ raum ein Informationsobjekt gefunden, welches wenigstens unidi­ rektional mit dem aktuellen Element der Ergebnisliste verknüpft ist, wird eine Referenz, eine Kopie oder das Informationsobjekt selbst zu dieser Ergebnisliste hinzugefügt. Dabei ist es mög­ lich, daß von dem Element ausgehende und/oder auf das Element verweisende Verknüpfungen sowie eventuell deren Intensitäten berücksichtigt werden.
Aus der Ergebnisliste wird eine Ergebnisdatei erzeugt, die im wesentlichen alle Elemente der Ergebnisliste umfaßt. Vorzugs­ weise wird diese Datei in einem Standardformat, wie z. B. im HTML-Format erstellt und enthält Referenzen auf die Informati­ ons- oder Datenobjekte in Form von Hyperlinks. Es sei aller­ dings darauf hingewiesen, daß in dieser und in den zuvor be­ schriebenen Weiterbildungen, die eine Ergebnisliste oder -datei verwenden, diese nicht physikalisch auf z. B. einer Festplatte vorliegen muß, sondern auch als virtuelle Liste oder Datei in einem flüchtigen Speicher wie z. B. dem Hauptspeicher vorliegen kann.
Die Navigationsmöglichkeit zu verknüpften Informationsobjekten ist sehr vorteilhaft, da es z. B. ermöglicht wird, die Verknüp­ fungsbeziehungen zwischen einzelnen Informations- oder Datenob­ jekten graphisch darzustellen, so daß ein Benutzer eine über­ sichtliche Ansicht der Verknüpfungen bzw. Informationsbeziehun­ gen erhält. Ebenso wird es dem Benutzer ermöglicht sich durch im wesentlichen alle Informationen eines Informationsgebietes zu bewegen.
In einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens kann wenig­ stens ein Teil des Instruktionssatzes auch auf entfernten Re­ cheneinrichtungen durchgeführt werden, z. B. auf einem Rechner, den ein Benutzer bedient. Beispielsweise kann die Zerlegung des Steuerungsvektors wenigstens teilweise entfernt erfolgen.
Besonders bevorzugt ist, daß jedes Informationsobjekt eindeutig in Informationsvektors identifizierbar ist, z. B. durch eine eindeutige Nummer, einen Namen, ein Label oder einen Vektor.
In einer bevorzugten Weiterbildung einer oder mehrerer der zu­ vor beschriebenen Weiterbildungen ist ein Informationsobjekt derart strukturiert, daß es wenigstens ein Informationselement umfassen kann, wobei ein Informationselement ein Informati­ onsobjekt repräsentieren kann. Durch eine solche Strukturierung wird es ermöglicht, daß ein Informationsobjekt ein oder mehrere Informationsobjekte enthalten kann, so daß eine Aggregation, Anhäufung oder strukturierte Anordnung von Informationsobjekten in einem Informationsobjekt ermöglicht werden.
Diese Weiterbildung ist sehr vorteilhaft, da eine Anordnung von Informationsobjekten in Informationsobjekten ermöglicht wird, so daß z. B. bei Blockschaltbildern oder Ablaufplänen ein Ab­ laufplan ein Informationsobjekt darstellen kann und jedes darin enthaltene Element ebenfalls ein Informationsobjekt sein kann. So wird es z. B. ermöglicht, daß bei Darstellung eines Ablauf­ plans oder eines Blockschaltbilds durch Auswahl einer Komponen­ te oder eines Elements zu diesem verzweigt werden kann und dann dieses Element als eigener Ablaufplan bzw. als eigenes Block­ schaltbild detaillierter dargestellt werden kann.
Durch eine strukturierte Anordnung von Informationselementen bzw. Informationsobjekten kann auch eine hierarchische Darstel­ lung von Informationen erzielt werden, wobei in einer ersten groben Ansicht nur die wesentlichen Komponenten enthalten sind. Durch Auswahl einer einzelnen Komponente können entsprechende Details dargestellt werden, die wiederum Informationsobjekte enthalten können.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vor­ liegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be­ schreibung von Ausführungsbeispielen mit den Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung einer Vorrichtung, auf der das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt wird;
Fig. 2 eine prinzipielle Übersichtsdarstellung;
Fig. 3 eine prinzipielle Darstellung der Hierarchie einer Strukturdimension;
Fig. 4 eine Darstellung eines dreidimensionalen Informations­ raums;
Fig. 5 ein semantisches Netzwerk mit zugehöriger Verknüpfungs­ matrix;
Fig. 6 eine Bedienungsoberfläche;
Fig. 7 eine andere Bedienungsoberfläche;
Fig. 8 ein Flußdiagramm eines Instruktionssatzes;
Fig. 9 eine Ergebnisliste einer Informationssuche;
Fig. 10 ein Flußdiagramm eines weiteren Instruktionssatzes;
Fig. 11 eine weitere Bedienungsoberfläche;
Fig. 12 ein Blockschaltbild als Informationsobjekt;
Fig. 13 eine Bearbeitungsansicht des Informationsobjekts nach Fig. 12;
Fig. 14 eine Bearbeitungsansicht des Informationsobjekts nach Fig. 12;
Fig. 15 eine Bearbeitungsansicht des Informationsobjekts nach Fig. 12;
Fig. 16 eine Bedienungsoberfläche zur Verknüpfungsverwaltung;
Fig. 17 eine Bedienungsoberfläche zur Prozeßsteuerung; und
Fig. 18 ein Verknüpfungsdiagramm eines Informationsobjektes.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Behandlung von Datenobjekten wird nun in Bezug auf die Fig. 1 beschrieben.
Ein Informationssystem 20 weist einen Prozessor 10, eine Einga­ beeinrichtung in Form einer Tastatur 1 und eine Ausgabeeinrich­ tung in Form eines Bildschirms 2 auf. In einer Speichereinrich­ tung 4, die ein flüchtiges und nicht-flüchtiges Element aufwei­ sen kann, ist wenigstens ein Instruktionssatz 8 vorgesehen, durch welchen das Verfahren gesteuert wird. Über eine Datenver­ bindung 18, die im Ausführungsbeispiel über das Internet erfol­ gen kann, kann Verbindung zu einem externen Computer 3 aufge­ nommen werden, so daß z. B. ein Benutzer über den externen Com­ puter 3 das Verfahren auf der Recheneinrichtung 20 bzw. dem Computer 20 steuert.
Weiterhin ist ein Datenraum 6 vorgesehen, der im Ausführungs­ beispiel eine Festplatte 11, eine CD-ROM 12 und z. B. ein Band­ laufwerk 13 umfaßt und in dem einzelne Datenobjekte 19 in Form von Dateien und dergleichen angeordnet sind. In dem virtuellen Informationsraum 5 sind Informationsobjekte 7 angeordnet, die jeweils eine Zeigerangabe 9 aufweisen, die auf ein Datenob­ jekt 19 verweist. Die Zeigerangabe 9 kann in der Form einer URL als "http:/ /www.x.y." angegeben sein. Bei anderen Informati­ onsobjekten kann die Zeigerangabe auch auf ein lokal verfügba­ res Dokument in der Form "c:\Information\Beispiel.txt" ausge­ führt sein. Ein Informationsobjekt 7 weist ferner einen Infor­ mationsvektor 14 auf, der für die drei virtuellen Dimensionen Eigenschaftsangaben 14a, 14b und 14c umfaßt, die jeweils die Position des Informationsobjekts im Informationsraum definie­ ren.
In einer anderen Ausführung ist für jede virtuelle Dimension 61, 62, 63 jeweils ein Informationsobjekt 7 vorgesehen, die je­ weils wenigstens eine Eigenschaftsangabe 14a, 14b und 14c um­ fassen.
In Fig. 2 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 eine prinzipielle Übersicht dargestellt. Über Datenverbindungen 18 sind Datenobjekte in Datenbanken 13 oder auch lokale Dateien 13 mit der Rechenvorrichtung verbunden und über den Prozessor 10 werden Instruktionssätze 8 auf die Informationsobjekte 7 bzw. die Datenobjekte 19 angewendet. Ein Informationsobjekt 7 kann über eine Zeigerangabe bzw. eine virtuelle Verbindung 17 mit einem Instruktionssatz verbunden sein sowie über eine Zeigeran­ gabe als virtuelle Verbindung mit einem Datenobjekt 19.
Die Strukturierung einer virtuellen Dimension des Informations­ raums ist beispielhaft in Fig. 3 dargestellt. Ein Grundelement einer Strukturdimension 21 weist ein oder mehrere Unterelemen­ te 22, 23 auf, wobei in dem Strukturbeispiel gemäß Fig. 4 das Strukturelement 23 in der Ebene-0 Unterelemente 24, 25 und 26 in der Ebene-1 aufweist. Unterhalb der Ebene-1 ist eine Ebene-2 angeordnet, die Strukturelemente 27 und 28 umfaßt, wobei das Strukturelement 27 von dem Strukturelement 22 abgeleitet wurde, welches zwei Ebenen höher angeordnet ist. Jede virtuelle Dimen­ sion des Informationsraums stellt einen unterschiedlichen Ge­ sichtspunkt eines Informationsraums dar, wobei die unterschied­ lichen Dimensionen linear unabhängig voneinander sind.
Fig. 4 zeigt beispielhaft den kollektiven Informationsraum 5 als dreidimensionalen Würfel, der Informationsobjekte 7 ent­ hält, die bezüglich der drei virtuellen Dimensionen frei ange­ ordnet werden können. Mit einem Eigenschaftsvektor kann ein einzelnes Informationsobjekt 7 identifiziert werden. Es ist al­ lerdings auch möglich, daß ein Informationsbereich 30 durch ei­ nen Eigenschaftsvektor beschrieben wird, da durch die Struktu­ rierung der Eigenschaftsangaben kleinere und größere Informati­ onsbereiche 38 aufgespannt werden. Jedes Informationsobjekt 7 kann Informationselemente 31 enthalten, wobei jedes Informati­ onselement 31 wiederum ein Informationsobjekt 7 sein kann, so daß sich hierarchisch gestaltete Informationsobjekte ergeben. Je nach Sichtweise kann auch ein Informationsbereich 30 (dynamisch) als Informationselement 7 dargestellt werden.
In Fig. 5 ist ein semantisches Netzwerk zwischen einzelnen Informationsobjekten 32, 33, 34, 35, 36, 37 und 38 mit einem zugehörigen Verknüpfungsraum 40 dargestellt. In der Darstellung gemäß Fig. 5 zeigen Verbindungslinien mit den zugehörigen Pfeilenden die Informationsbeziehungen oder Informationsver­ knüpfungen zwischen den einzelnen Informationsobjekten. Im Ausführungsbeispiel werden die Verknüpfungsbeziehungen zwischen den einzelnen Informationsobjekten in den Verknüpfungsräumen 40, die in diesem Beispiel als Beziehungsmatrizen ausgeführt sind, gespeichert. Jeder Verknüpfungsraum bzw. jede Beziehungs­ matrix weist eine Anzahl von Zeilen und Spalten auf, die jeweils der Anzahl der Informationselemente in der virtuellen Dimension entsprechen, wobei das erste Informationsobjekt Zeile 1 und Spalte 1 zugeordnet ist, während das fünfte Informationsobjekt der fünften Zeile und der fünften Spalte zugeordnet ist.
Durch Markierung einer Zelle in der Beziehungsmatrix des Verknüpfungsraums wird festgelegt, daß eine unidirektionale Beziehung von dem Element der entsprechenden Zeile mit dem Informationsobjekt der entsprechenden Spalte vorhanden ist. Durch die Beziehungsmatrix 40 bzw. den Verknüpfungsraum 40 kann durch Abfrage des Zellinhalts 43 leicht festgestellt werden, ob eine Informationsbeziehung zwischen zwei Informationsobjekten, besteht.
In Fig. 6 ist eine Bedienungsoberfläche für das erfindungsgemä­ ße Verfahren dargestellt, die z. B. auch auf einem entfernten Rechner dargestellt und bedient werden kann.
Die in Fig. 6 dargestellte Bedienungsoberfläche 50 für das er­ findungsgemäße Verfahren wird in einem Internet-Browser darge­ stellt. Es ist jedoch auch möglich, daß die Oberfläche von ei­ nem separaten Programm dargestellt wird. Die graphische Bedie­ nungsoberfläche 50 weist eine bekannte Browser-Dateileiste 52 und eine Browser-Navigationsleiste 53 auf.
Zur Steuerung des Verfahrens dient daneben im wesentlichen eine Navigationsleiste 51, die in einem linken Bereich der Bedie­ nungsoberfläche angeordnet ist. Weiterhin ist in einem rechten Bereich der Bedienungsoberfläche eine Anzeigefläche 54 angeord­ net, in der Informations- und Datenobjekte sowie Ergebnislisten und dergleichen mehr dargestellt werden können. In der Adreß­ leiste des Browsers ist ein Eingabefeld vorgesehen, in welches der Steuerungsvektor 49 zur Steuerung des Verfahrens eingegeben oder auch automatisch erzeugt werden kann. In der Darstellung gemäß Fig. 6 weist der Steuerungsvektor 49 nur einen Adreßvek­ tor "http:/ /inforaum.atelier" auf, der das erfindungsgemäße Verfahren auf der Rechenvorrichtung identifiziert.
In der Navigationsleiste ist ein Eingabefeld 55 für einen Such­ begriff vorgesehen sowie Schalter 57, 58 und 59, die den Such­ bereich nach Informationen auf Zeigerangaben für Datenobjekte oder Informationsobjekte (Schalter 57), Verknüpfungs- oder Link-Beschreibungen (Schalter 58) und Verknüpfungs- bzw. Link-In­ formationen (Schalter 59) beschränken.
Eine Schaltfläche 56 kann vom Benutzer z. B. mit einer Maus be­ tätigt werden und führt anhand des im Eingabefeld 55 eingegebe­ nen Suchbegriffs eine Suche im Informationsraum durch.
In Abb. 7 ist der Strukturanzeigebereich 60, der eine spe­ zielle Ausgestaltung der Navigationsleiste 50 darstellt, abge­ bildet. Der Strukturanzeigebereich umfaßt drei Struktur­ browser 61, 62, 63, für die drei unterschiedlichen virtuellen Dimensionen x, y, z des Informationsraums.
Entsprechend der Eigenschaftsstrukturierung 21 der einzelnen virtuellen Dimensionen des Informationsraums sind in den drei Strukturbrowsern 61, 62 und 63 die Eigenschaftsangaben hierar­ chisch dargestellt, wobei für jede Ebene der Eigenschaftsangabe und für jede Eigenschaftsangabe unterschiedliche Bezeichnungen gewählt wurden. Die Eigenschaftsangabe 64 ist auf der Ebene-0 der ersten Strukturdimension angeordnet, während das Eigen­ schaftsobjekt 65 der dritten Strukturdimension 63 auf Ebene-1 und das Eigenschaftsobjekt 66 auf der zweiten Ebene der dritten Strukturdimension 63 angeordnet ist.
Weiterhin ist eine Typdimension 61a vorgesehen, die eine Be­ schränkung der Suche auf bestimmte Dokumenttypen 61b erlaubt.
Durch Markierung, z. B. mit der Maus, einer Eigenschaftsangabe in einer oder mehreren Strukturdimensionen wird eine Suche im Informationsraum auf einen Informationsbereich 30 beschränkt, so daß durch Auswahl einer detaillierten Gliederungsebene in jeder Strukturdimension die Anzahl der relevanten Datenobjekte bzw. Dateien beschränkt wird.
Durch Betätigung der Schaltfläche 56 wird der Suchvorgang ge­ startet, und es wird eine Liste von Dokumenten generiert, die den Eigenschaftsangaben in den Strukturdimensionen genügen, wo­ bei bei Auswahl einer bestimmten Ebene-1 in einer Strukturdi­ mension alle von dieser Ebene-1 abgeleiteten Ebene-2 und darun­ terliegenden Dokumente in die Liste mit aufgenommen werden. Mit Bezug auf Fig. 3 bedeutet dies, daß bei Auswahl der Eigen­ schaftsangabe 23 in der Ebene-1 die Informationsobjekte 24, 25, 26 und 28 berücksichtigt werden, da diese von der Eigenschafts­ angabe 23 abgeleitet wurden, während Informationsobjekte mit der Eigenschaftsangabe 27 nicht berücksichtigt werden, da diese von der Eigenschaftsangabe 22 in der Ebene-1 und nicht von der Eigenschaftsangabe 23 in der Ebene-1 abgeleitet wurden. Wird hingegen in Fig. 3 in der Ebene-0 die Eigenschaftsangabe 21 ge­ wählt, so werden alle Informationsobjekte 21 bis 28 in Fig. 3 berücksichtigt.
Der Verfahrensablauf, wenn die Schaltfläche 56 gemäß Fig. 7 be­ tätigt wird, wird nun in Bezug auf Fig. 8 beschrieben. Durch Auslösen der Schaltfläche 56 wird das Startsignal 71 für einen Instruktionssatz zum Auffinden von Informationen gegeben. Die Prozessoreinrichtung 10 baut eine Datenbankverbindung 72 auf und liest die Parameter 73 aus dem Steuerungsvektor 49 aus. Als nächstes folgt eine Verzweigung 74. Wurde in der Typdimension 61a der Objekttyp 61b "Alles" ausgewählt, so wird ein SQL-Ab­ fragestring für unbestimmte Dokumente generiert und die Da­ tenbankabfrage 78 eingeleitet. Wurde hingegen der Dokumenttyp 61b z. B. auf Textdokumente oder ähnliches eingeschränkt, so wird im Verfahrensschritt 77 ein SQL-Abfragestring für Dokumen­ te entsprechend der übergebenen Parameter generiert, der dann dem Verfahrensschritt 78 zur Datenbankabfrage übergeben wird.
Eine Ergebnisliste 82 der gefundenen Informationsobjekte 7 wird anschließend in einer Schleife bearbeitet, wobei aus der Ergeb­ nisliste eine HTML-Seite 82 (oder auch ein XML-Dokument 82) ge­ neriert wird, die die gefundenen Dokumente als Hyperlink 87 enthält. Falls der aktuell bearbeitete Datensatz der letzte in der Ergebnisliste 82 ist, verzweigt die Verzweigungsstelle 79 zum Verfahrensschritt 81, der die Datenbank schließt. Falls noch mehr Datensätze vorhanden sind, wird der aktuelle Daten­ satz im Verfahrensschritt 80 dem HTML-Dokument 82 hinzugefügt und dort als Hyperlink 87 integriert.
Nach dem Schließen der Datenbank im Verfahrensschritt 81 wird das generierte HTML-Dokument 82 zurückgeliefert und in der An­ zeigefläche 54 als Ergebnisdokument bzw. Ergebnisliste 82 dar­ gestellt (vgl. Fig. 9).
Navigationsknöpfe 83, 84 und 85 dienen zur Navigation in Ergeb­ nislisten 82, die eine Vielzahl von gefundenen Dokumenten 87 bzw. Informationsobjekten 7 enthalten. Mit dem Navigations­ knopf 83 kann die vorhergehende Seite angezeigt werden, während durch Betätigung des Navigationsknopfes 84 die folgende Doku­ mentseite dargestellt wird.
In der Ergebnisliste 82 wird zu jedem Informationsobjekt 7 ein Dokumenttyp 86 und ein Dokumenttitel 87 dargestellt, wobei ein Klicken auf den Dokumenttitel zu diesem Dokument verweist. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die in einer Ergebnisliste referenzierten bzw. enthaltenen Informationsob­ jekte Bearbeitungsmethoden haben bzw. sein können, so daß durch Klicken auf einen Dokumenttitel auch ein unter Umständen kom­ plexes Steuerungsverfahren gestartet werden kann.
Ein weiterer Instruktionssatz bzw. Verfahrensablauf wird nun in bezug auf die Fig. 10 bis 15 beschrieben. Wurde gemäß dem oben beschriebenen Verfahrensablauf eine Objektliste 82 generiert, so kann diese bei geeigneten Dokumenttypen 61b auch als Block­ schaltbild oder Prozeßschaubild dargestellt werden, wobei die Verknüpfungen aus dem Verknüpfungsraum 40 als gerichtete Pfeile zwischen die einzelnen Komponenten im Blockschaubild einge­ zeichnet werden. Nach Betätigung der Startschaltfläche 101 wird ein neues Block- oder Prozeßschaubild 102 erstellt.
Im Verfahrensschritt 103 wird eine Verbindung zur Datenbank aufgebaut, und es werden die Parameter 104 eingelesen, worauf­ hin eine Informationsobjektabfrage 105 erfolgt. Falls der letz­ te Datensatz vorliegt, wird von der Verzweigung 106 zur Verbin­ dungsabfrage 108 verzweigt, während andernfalls im Verfahrens­ schritt 107 ein weiterer Objektaufruf generiert bzw. eine Ob­ jektabfrage durchgeführt wird.
Im Verfahrensschritt 108 wird die Datenbankabfrage mit den Pa­ rametern gestartet, und für die einzelnen Elemente wird die Verzweigung 109 und die Elementgenerierungsroutine 110 aufgeru­ fen. Die einzelnen Elemente 91 bis 94 des Blockschaltbildes 90 werden generiert und angeordnet und nach dem Schließen der Da­ tenbank im Verfahrensschritt 111 und dem Ende der Blockschalt­ bildgenerierung 112 als Blockschaltbild 90 auf der Anzeigeflä­ che 54 dargestellt.
Im einzelnen enthält das Blockschaltbild 90 in diesem Fall ein erstes Startelement 91, welches über eine gerichtete Verbindung 91a mit einem zweiten Element 92 verbunden ist. Über die Ver­ bindung 92a ist das Element 92 mit einem Kontrollreihenfol­ genelement 93 verbunden. Das Blockschaltbild 90 stellt in ver­ einfachter Form einen Verfahrensablauf dar, dessen Start durch das Element 91 repräsentiert wird. Am Ende des Verfahrens ver­ deutlicht das Element 94 die Dokumentation.
Diese Art des Blockschaltbilds 90 eignet sich nicht nur zur Vi­ sualisierung eines Verfahrens in Form eines Blockschaltbildes, sondern auch zur Modifizierung oder Erstellung von Prozeßleit­ plänen oder Verfahrensschritten. Deshalb kann das Informati­ onsobjekt 90, welches hier dynamisch aus dem Informationsraum 5 generiert wurde, mit der Bearbeitungsleiste 95, die Bearbei­ tungselemente 96 enthält, geändert werden. Über die Bearbei­ tungselemente 96 können Auswahlelemente 97 und 98 gewählt wer­ den.
Über ein Kontextmenü 120 der zur Bearbeitung verwendeten Maus können Menüelemente 121, 122 aufgerufen werden, wobei bei Auf­ ruf des Menüelements 121 ein neues Objekt gemäß der Auswahlele­ mente 97, 98 erstellt wird.
Je nachdem, welches Blockelement 91 bis 94 im Blockschaltbild aktiv ist, kann über ein Kontextmenü 124 des Blockelements 91 bis 94 eines von mehreren Menüelementen 124 aufgerufen werden, die unterschiedliche Modifikationen des markierten bzw. akti­ vierten Elements erlauben.
Bei der Bearbeitung eines solchen Blockschaltbildes wird nicht nur eine Graphik bearbeitet, sondern es werden die beteiligten Informationsobjekte im Informationsraum direkt modifiziert, so daß durch eine einfache graphische Aufbereitung des Verfahrens komplexe Informationsobjekte und Verknüpfungen dazwischen er­ stellt werden können.
Ebenso ist es möglich, daß ein Blockschaltbild oder ein Prozeß­ schaubild 90 einen Prozeß in einer "groben" Ansicht darstellt, da eine Einzeichnung aller Komponenten, Objekte und Verbindun­ gen zu viele Details offenbaren würde. Dann ist es möglich, daß jedes einzelne Blockelement 91 bis 94 im Blockschaltbild 90 ei­ nen Informationsbereich 30 des Informationsraumes 5 repräsen­ tiert, der jeweils einzelne Informationsobjekte 7 oder Informa­ tionselemente 31 aufweist.
Dann kann z. B. durch ein Doppelklicken mit der Maus auf ein Element das Objekt in einem neuen Fenster oder in dem Anzeige­ bereich 54 separat vergrößert dargestellt werden, wobei die im Informationsobjekt enthaltenen Informationselemente oder Infor­ mationsobjekte detaillierter dargestellt werden.
Durch diese rekursive bzw. aggregierende Eigenschaft des Infor­ mationsraums kann in Prozesse hineingezoomt werden, so daß ein­ zelne Details in einer "groben" Sichtweise verborgen bleiben und der Benutzer die Übersicht bewahrt.
In Fig. 16 ist die Anzeige in der Anzeigefläche 54 eines Ver­ waltungsinstruktionssatzes dargestellt, der über diese Oberflä­ che interaktiv vom Benutzer gesteuert werden kann.
Je nach Auswahl einzelner Strukturelemente in den Strukturdi­ mensionen 61 bis 63 durch z. B. Gliederungsebenen bzw. Elemente 64 bis 66 wird in der Anzeigefläche 54 der entsprechende Be­ reich dargestellt.
Durch Betätigung der Schaltflächen bzw. Schalter 141, 142 und 143 wird die Anzeige in der Anzeigefläche 154 auf die entspre­ chenden Informationen bzw. Angaben eingeschränkt, so daß bei Betätigung der Schaltfläche 141 die Verknüpfungs- bzw. Link- Verwaltung dargestellt wird, während nach Auslösen der Schalt­ fläche 142 die Sichtweise auf die Abonnementsverwaltung einge­ schränkt wird.
Durch die Abonnementsverwaltung, die im Verfahren integriert ist, wird eine weitgehende Information der Benutzer über Ände­ rungen erzielt. Erstellt z. B. ein Benutzer ein neues Informa­ tionsobjekt in einem Informationsbereich bzw. in einer virtuel­ len Dimension, die ein anderer Benutzer abonniert hat, so wird dem anderen Benutzer nach Erstellung eine e-Mail zugesandt, die einige wesentliche Angaben über das neu erstellte Informati­ onsobjekt beinhaltet.
Auf diese Weise wird es den Benutzern ermöglicht, im wesentli­ chen ständig den Überblick über Änderungen im System zu behal­ ten. Je nach Bedarf kann die Abonnementsverwaltung auf Modifi­ zierungen, Revisionsänderungen, Beschreibungsänderungen und dergleichen mehr ausgedehnt werden, so daß es ermöglicht wird, daß ein Benutzer umfassend über Änderungen im System informiert wird.
In einer Ausführungsform des Informationssystems wird in den Informationsobjekten eine Liste oder ein Verweis auf eine Liste integriert, die Angaben über den Zugriff auf das Informations­ objekt enthält. Darin kann z. B. die Zugriffszeit, die Zu­ griffsart (Modifizierung, Schreiben, Lesen) und der Benutzerna­ me, eine Benutzerkennung oder eine Gruppenkennung protokolliert werden, so daß über das Informationsobjekt auch eine Zugriffs­ statistik ermöglicht wird.
Unter anderem ermöglicht es eine solche Protokollierung, daß beim Löschen eines Informationsobjektes vor dem endgültigen Lö­ schen die Benutzer, die Zugriff auf das Informationsobjekt we­ nigstens in einem gewissen Zeitraum hatten, ihr Einverständnis zur Löschung geben müssen, bevor das Informationsobjekt und/oder das zugehörige Datenobjekt vorläufig oder endgültig physikalisch gelöscht wird.
Möchte z. B. ein Benutzer ein Informationsobjekt löschen, kann über die Protokolldatei automatisch jeweils eine e-Mail an die relevanten Benutzer geschickt werden, die dann eine Antworte-Mail an das System schicken, die z. B. vom System automatisch ausgewertet werden kann. Stimmen alle relevanten Benutzer einer Löschung zu, entfernt das System das Informationsobjekt und/oder das Datenobjekt zu einem geeigneten Zeitpunkt, der auch von der Last des Systems abhängen kann.
Eine automatische Löschung kann auch durch Auswahl eines Gül­ tigkeitszeitraumes im Informationsobjekt erfolgen.
Die Verwaltungsoberfläche weist eine Schaltfläche 131 zur Er­ stellung eines neuen Informationsobjektes auf, die bei Betäti­ gung zu einem entsprechenden Instruktionssatz verweist.
Eine Schaltfläche 132 dient dazu, ein ausgewähltes Informati­ onsobjekt zu bearbeiten, während eine Schaltfläche 133 eine Löschung eines Informationsobjektes vorbereitet, wobei eine Be­ tätigung dieser Schaltfläche zu den oben beschriebenen Vorgän­ gen führen kann.
In einem Listenfeld 140 sind die Informationsobjekte des ausge­ wählten Informationsbereiches 30 aufgelistet, wobei in der Li­ ste einerseits ein Beschreibungsfeld 144 für jedes Informati­ onsobjekt und ein Feld 145 für den Dokumenttyp vorgesehen ist.
Bei Auswahl eines Informationsobjektes in der Liste 140 werden in den Feldern 134, 135, 136, 137, 138 und 139 nähere Informa­ tionen über das relevante Informationsobjekt dargestellt.
Im Revisionsfeld 134 kann eine Revisionsnummer des entsprechen­ den Dokuments angegeben werden, während das Feld 135 Statusan­ gaben beinhaltet. Das Informationsfeld 136 und das Beschrei­ bungsfeld 137 dienen jeweils zur Aufnahme von beschreibenden Informationen, während das Feld 138 die Zeigerangabe 9 beinhal­ tet, die auf das zugehörige Datenobjekt 19 verweist.
Im Typfeld 139 wird der Typ des Informationsobjektes angezeigt.
In Fig. 18 ist ein Informationsobjekt in einer Prozeßsteue­ rungsansicht dargestellt. Die als Blockschaubild dargestellte Prozeßansicht 150 weist verschiedene Informationsobjekte 151, 152 auf, wobei das Informationsobjekt 152 über eine gerichtete Verknüpfung 153 mit dem Informationsobjekt 151 verbunden ist.
Die einzelnen Informationsobjekte stellen in dieser Darstel­ lungsvariante Elemente eines Prozesses dar, wobei z. B. das In­ formationsobjekt 152 eine Pumpe in einem Produktionskreislauf darstellen kann, deren Drehzahl durch das Informationsobjekt 151 repräsentiert wird. Wählt der Benutzer das Informationsob­ jekt 151 aus, so kann in der Anzeigefläche 154 das Informati­ onsobjekt 151 detaillierter dargestellt werden, wobei z. B. auch die aktuelle Drehzahl der Pumpe, die durch das Informati­ onsobjekt 152 repräsentiert wird, aufgelistet sein kann. Durch JAVA, JINI, Active-X oder RPC (remote procedure call) oder grundsätzlich durch verteilte Methoden kann so der Benutzer auf einem Rechner die Prozeßsteuerung für ein System übernehmen, welches an einem entfernten Standort ausgeführt wird und wel­ ches z. B. durch ein SAP-System verwaltet wird.
In Fig. 18 ist ein Verknüpfungsdiagramm 160 eines Informati­ onsobjektes 161 dargestellt, welches durch Auswahl eines Ver­ knüpfungs-Instruktionssatzes generiert wurde. Durch Abfrage ei­ nes Verknüpfungsraumes werden die Objekte 162 bestimmt und in­ nerhalb der Diagrammfläche 160 automatisch angeordnet, die eine Verknüpfung aufweisen, die vom Informationsobjekt 161 auf ein Informationsobjekt 162 gerichtet ist.
Je nach Auswahl der Gliederungstiefe können auch Informati­ onsobjekte aufgelistet sein, die erst über eine zweite Verknüp­ fung 169 auf ein Informationsobjekt 164 verweisen.
Ebenso ist es möglich, daß die Informationsobjekte 165, 166, die direkt oder indirekt auf das aktuelle Informationsobjekt 161 verweisen, dargestellt werden. Das Informationsobjekt 166 ist über die gerichtete Beziehung 171 mit dem Informationsob­ jekt 165 verbunden, welches über eine gerichtete Beziehung 170 auf das aktuelle Informationsobjekt 161 verweist. In dieser Darstellung werden zwei Verknüpfungsebenen berücksichtigt, es ist jedoch möglich, nur eine Verknüpfungsebene oder auch mehre­ re Ebenen zu berücksichtigen. Bei einer höheren Zahl an berück­ sichtigten Verknüpfungsebenen ist allerdings zu berücksichti­ gen, daß die Zahl der relevanten Informationsobjekte und Ver­ knüpfungsbeziehungen hoch sein kann.

Claims (32)

1. Verfahren zur Behandlung von Datenobjekten mit:
einem Datenraum (6), in welchem Datenobjekte (19) angeord­ net sind;
einem mehrdimensionalen Informationsraum (5), der wenig­ stens zwei virtuelle Dimensionen (x, y), und vorzugsweise wenigstens auch eine dritte virtuelle Dimension (z) auf­ weist;
wobei dieser Informationsraum (5) in wenigstens einer Di­ mension eine Vielzahl von diskreten Speicherstellen (7) aufweist, die dazu geeignet sind, Informationsobjekte (7) zu repräsentieren;
wobei jedes dieser Informationsobjekte (7) wenigstens ein Informationsgrundobjekt (7) repräsentiert und wobei jedes Informationsgrundobjekt wenigstens folgende Eigenschaften umfaßt:
wenigstens eine Zeigerangabe (9), die charakteristisch für die Position wenigstens eines Datenobjekts (19) im Datenraum (6) ist; und
wenigstens eine Eigenschaftsangabe (14) für wenigstens eine virtuelle Dimension dieses Informationsraums;
wobei wenigstens ein Instruktionssatz (8) vorgesehen ist, welcher wenigstens eine Instruktion zur Behandlung des Da­ tenobjektes (19) beinhaltet; und
wobei weiterhin wenigstens eine von wenigstens einem Pro­ zessor (10) gesteuerte Recheneinrichtung (20) vorgesehen ist, mit der dieses Informationsobjekt (7) in diesem Infor­ mationsraum (5) identifizierbar ist, und durch welche die Behandlung dieses Datenobjekts (19) gemäß diesem Instrukti­ onssatz veranlaßt werden kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine virtuelle Dimension (21) hierarchisch gegliedert ist, wobei eine Position eines Informationsob­ jekts (7) innerhalb der Hierarchie vorzugsweise durch die­ se Eigenschaftsangabe (14) dieses Informationsobjekts (7) bestimmt wird.
3. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Informationsgrundobjekt (7) für im wesentlichen jede virtuelle Dimension wenigstens eine Eigenschaftsanga­ be (14) aufweist, wobei die Eigenschaftsangaben (14) für mehrere virtuelle Dimensionen als Eigenschaftsvektor dar­ gestellt werden können.
4. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieser wenigstens eine Instruktionssatz (8) einer Gruppe von Instruktionssätzen entnommen ist, welche Grund- Organisations-, Abfrage- (70), Erstellungs-, Verände­ rungs-, Suchen-, Wiedergabe-, Darstellungs-, Druck-, Gene­ rierungs-, Ausführungs-, Steuerungs-, Interaktions-, Be­ rechnungs-, Auswertungs-, Regelungs-, Abspielinstruktions­ sätze und dergleichen mehr umfaßt.
5. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Verfahren durch Übergabe wenigstens eines Steuerungsvektors (49) beeinflußt werden kann, welcher we­ nigstens einen Adressvektor (70) umfaßt, wobei dieser Adressvektor für eine Position eines Instruktionssatzes (8) charakteristisch ist.
6. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Steuerungsvektor (49), wenigstens einen In­ struktionsvektor (14) umfaßt, welcher charakteristisch für wenigstens einen vorbestimmten Instruktionssatz (8) ist.
7. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Steuerungsvektor (49), wenigstens einen Eigen­ schaftsvektor (14) umfaßt, welcher wenigstens einen Be­ reich (30) des Informationsraums (5) charakterisiert.
8. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß durch Übergabe eines Steuerungsvektors (49) und einer Zeigerangabe (9) die folgenden Verfahrensschritte zur Er­ stellung eines Informationsobjekts (7) durchgeführt wer­ den:
  • a) Zerlegung des Steuerungsvektors (49) wenigstens in ei­ nen Adressvektor (49) und einen Instruktionsvektor in einer Zerlegeeinrichtung;
  • b) Aufruf eines durch den Instruktionsvektor charakteri­ sierten Instruktionssatzes (8);
  • c) Ableitung eines Eigenschaftsvektors (14) für ein Da­ tenobjekt mit der Prozessoreinrichtung (10);
  • d) Erzeugung eines Informationsobjekt (7) aus dieser Zei­ gerangabe und diesem Eigenschaftsvektor (14) mit die­ ser Prozessoreinrichtung (10)
  • e) Speicherung dieses Informationsobjekts (7) in diesem Informationsraum (5).
9. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß durch Übergabe eines Steuerungsvektors (49) und eines Datenobjekts (19), die folgenden Verfahrensschritte zur Erstellung eines Informationsobjekts (7) durchgeführt wer­ den:
  • a) Zerlegung des Steuerungsvektors (49) wenigstens in ei­ nen Adressvektor (49) und wenigstens einen Instrukti­ onsvektor in einer Zerlegeeinrichtung (10);
  • b) Aufruf eines durch den Instruktionsvektor charakteri­ sierten Instruktionssatzes (8);
  • c) Ableitung eines Eigenschaftsvektors (14) für dieses Datenobjekt (19) mit der Prozessoreinrichtung (10);
  • d) Speicherung dieses Datenobjekts (19) im Datenraum (6) und Ableitung einer Zeigerangabe (9);
  • e) Erzeugung eines Informationsobjekt (7) aus dieser Zei­ gerangabe (9) und diesem Eigenschaftsvektor (14) mit dieser Prozessoreinrichtung (10);
  • f) Speicherung dieses Informationsobjekts (7) in diesem Informationsraum.
10. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß durch Übergabe eines Steuerungsvektors (49) die fol­ genden Verfahrensschritte zum Auffinden eines Informati­ onsobjekts (7) durchgeführt werden:
  • a) Zerlegung des Steuerungsvektors (49) wenigstens in ei­ nen Adressvektor (49) und wenigstens einen Instrukti­ onsvektor und wenigstens einen Eigenschaftsvektor (14) in einer Zerlegeeinrichtung;
  • b) Erzeugung eines Bearbeitungsvektors mit vordefinierten Eigenschaftsangaben (14) für im wesentlichen jede vir­ tuelle Dimension in der Pozessoreinrichtung (10);
  • c) Zerlegung des Eigenschaftsvektors (14) in Eigen­ schaftsangaben (14a) für die im Eigenschaftsvektor (14) enthaltenen virtuellen Dimensionen in der Prozes­ soreinrichtung (10) und Überschreibung der Eigen­ schaftsangaben (14a) des Bearbeitungsvektors mit den Eigenschaftsangaben des Eigenschaftsvektors;
  • d) Erzeugung einer leeren Ergebnisliste;
  • e) Durchführung einer Suche nach Informationsobjekten (7) im Informationsraum (5), welche im wesentlichen über­ einstimmende Eigenschaftsvektoren (14) aufweisen, in­ dem für im wesentlichen jede virtuelle Dimension die Eigenschaftsangabe (14a) mit der Eigenschaftsangabe (14) in diesem Bearbeitungsvektor verglichen wird;
  • f) Zufügen einer Referenz (87) auf ein Informationsobjekt (7) zu dieser Ergebnisliste (82), wenn im wesentlichen alle Eigenschaftsangaben (14a) im wesentlichen über­ einstimmen;
  • g) Erzeugung und Ausgabe einer Ergebnisdatei (82), welche im wesentlichen alle Elemente der Ergebnisliste um­ faßt.
11. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Verfahren auf einer ersten Recheneinrichtung (20) durchgeführt wird, wobei ein Benutzer dieses Verfah­ ren von einer zweiten Recheneinrichtung (3) steuern kann, welche über wenigstens eine Datenverbindung (18) mit der ersten Recheneinrichtung verbunden ist.
12. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsraum (5) wenigstens eine virtuelle Typdimension (61a) umfaßt, wobei in dieser virtuellen Typ­ dimension für im wesentlichen jedes Informationsobjekt (7) wenigstens eine Typangabe (61b) über einen Typ des zugehö­ rigen Datenobjekts (19) enthalten ist.
13. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß für wenigstens ein Informationsobjekt (7) wenigstens eine Typangabe (61b) aus der Zeigerangabe (9) des Datenob­ jekts (19) abgeleitet wird, wobei in einer Zerlegeeinrich­ tung (10) die Zeigerangabe (9) des Datenobjekts (19) in Namensbestandteile zerlegt wird und diese wenigstens eine Typangabe (61b) aus wenigstens einem charakteristischen Namensbestandteil abgeleitet wird.
14. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß für wenigstens ein Informationsobjekt (7) wenigstens eine Typangabe (61b) aus wenigstens einem Teil des Inhalts des Datenobjekts (19) abgeleitet wird, wobei in einer Zer­ legeeinrichtung (10) wenigstens ein Teil des Inhalts des Datenobjekts (19) in Inhaltsbestandteile zerlegt wird und diese wenigstens eine Typangabe (61b) aus wenigstens einem charakteristischen Inhaltsbestandteil abgeleitet wird.
15. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Informationsobjekt (7) wenigstens eine weitere Objektangabe beinhaltet, welche einer Gruppe von Objektangaben entnommen ist, die wenigstens eine Zeit-, Erstellungs-, Zeitintervalls-, Gültigkeits-, Häufigkeits-, Eigentümer-, Gruppen-, Zugriffsrechts-, Lese-, Schreib-, Änderungsrechts- und Ausführungsangabe und dergleichen mehr umfaßt.
16. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Objekttyp dieses Datenobjekts (19) einer Gruppe von Objekttypen entnommen ist, welche die Typen von Text-, Bild-, Grafik-, Tabellenkalkulations-, CAD-, Programm-, Audio- und Videodateien in unterschiedlichen bekannten Da­ teiformaten umfaßt.
17. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß für wenigstens ein Informationsobjekt(7) wenigstens ein Beschreibungsfeld (62a) vorgesehen ist, auf welches über dieses Informationsobjekt (7) zugegriffen werden kann, wobei das Beschreibungsfeld (62a) zur Aufnahme we­ nigstens einer kennzeichnenden Angabe dieses Informati­ onsobjekts (7) dient.
18. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Informationsobjekt (7) wenigstens eine Verknüpfung (43) zu wenigstens einem weiteren Informationsobjekt (7) aufweisen kann, so daß eine Navigation zwischen verknüpf­ ten Informationsobjekten ermöglicht wird.
19. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß für wenigstens ein Informationsobjekt (7) ein Inhalt dieses wenigstens einen Beschreibungsfelds (62a) dieses Informationsobjekts in einer Zerlegeeinrichtung (10) in wenigstens eine kennzeichnende Angabe zerlegt wird, und wenigstens eine charakteristische Inhaltsangabe festgelegt wird.
20. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Vergleichseinrichtung (10) wenigstens eine erste charakteristische Inhaltsangabe eines Informati­ onsobjektes (7) mit wenigstens einer zweiten charakteri­ stischen Inhaltsangabe wenigstens eines anderen Informati­ onsobjektes (7) verglichen wird, wobei bei Übereinstimmung dieser ersten und zweiten charakteristischen Inhaltsangabe eine Verknüpfung (43) dieses Informationsobjektes (7) zu diesem anderen Informationsobjekt (7) erzeugt wird.
21. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein virtueller Verknüpfungsraum (40) mit wenigstens zwei Verknüpfungsdimensionen (41, 42)vorgesehen ist, welcher diskrete Speicherstellen umfaßt, wobei diese Speicherstellen derart beschaffen sind, daß diese Spei­ cherstellen wenigstens eine Verknüpfungsangabe (43) zur Charakterisierung wenigstens unidirektionaler Beziehungen zwischen unterschiedlichen Informationsobjekten (7) ent­ halten.
22. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieser wenigstens eine virtuelle Verknüpfungsraum (40) wenigstens eine zweidimensionale Verknüpfungstabelle auf­ weist, wobei innerhalb wenigstens eines Teils der Zeilen (41) jede Zeile ein unterschiedliches Informationsobjekt (7) repräsentiert und wobei innerhalb wenigstens eines Teils der Spalten (42) jede Spalte ein unterschiedliches Informationsobjekt (7) repräsentiert.
23. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß durch Übergabe eines Steuerungsvektors (49) die fol­ genden Verfahrensschritte zur Navigation in dem Informati­ onssystem durchgeführt werden:
  • a) Zerlegung des Steuerungsvektors (49) wenigstens in ei­ nen Adressvektor und wenigstens einen Instruktionsvek­ tor in einer Zerlegeeinrichtung (10);
  • b) Ableitung eines Eigenschaftsvektors (14) aus diesem Steuerungsvektor (49);
  • c) Erzeugung eines Bearbeitungsvektors mit vordefinierten Eigenschaftsangaben (14a) für im wesentlichen jede virtuelle Dimension (61, 62, 63) in der Prozessorein­ richtung (10);
  • d) Zerlegung des Eigenschaftsvektors (14) in Eigen­ schaftsangaben (14a) für die im Eigenschaftsvek­ tor (14) enthaltenen virtuellen Dimensionen in der Prozessoreinrichtung (10) und Überschreibung der Ei­ genschaftsangaben (14a) des Bearbeitungsvektors mit den Eigenschaftsangaben (14a) des Eigenschaftsvek­ tors(14);
  • e) Erzeugung einer leeren Sucheliste;
  • f) Durchführung einer Suche nach Informationsobjekten (7) im Informationsraum (5), welche im wesentlichen über­ einstimmende Eigenschaftsvektoren (14a) aufweisen, in­ dem für im wesentlichen jede virtuelle Dimension (61, 62, 63) die Eigenschaftsangabe (14a) mit der Eigen­ schaftsangabe (14a) in diesem Bearbeitungsvektor ver­ glichen wird;
  • g) Zufügen einer Referenz auf ein Informationsobjekt (7) zu dieser Sucheliste, wenn im wesentlichen alle Eigen­ schaftsangaben (14a) im wesentlichen übereinstimmen;
  • h) Erzeugung einer leeren Ergebnisliste;
  • i) Durchführung einer Suche für im wesentlichen jedes Element dieser Sucheliste nach Informationsobjekten (7) im Verknüpfungsraum (40), welche mit dem durch dieses Element repräsentierten Informationsobjekt (7) wenigstens unidirektional verknüpft ist;
  • j) Zufügen eines Referenz (87) auf ein Informationsobjekt (7) zu dieser Ergebnisliste (87), wenn wenigstens eine unidirektionale Verknüpfung (43) besteht;
  • k) Erzeugung und Ausgabe einer Ergebnisdatei (82), welche im wesentlichen alle Elemente (87) der Ergebnisliste (82) umfaßt.
24. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Informationsobjekt (7) wenigstens ein Informationselement (31) umfassen kann, wobei das Informa­ tionselement (31) wenigstens ein Informationsobjekt (7) repräsentieren kann.
25. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß diese Datenverbindung (18) einer Gruppe von Datenver­ bindungen entnommen ist, welche Datenverbindungen über Te­ lefonleitungen, Funk, Netzwerk, Internet, Kabel, virtuelle Datenverbindungen und dergleichen mehr umfaßt.
26. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsprotokoll zur Steuerung der Datenver­ bindung (18) verwendet wird, welches einer Gruppe von Ver­ bindungsprotokollen entnommen ist, welche seriellen Ver­ bindungen und Verbindungsprotokolle wie TCP/IP, UUCP, UDP, NETBIOS, NETBEUI und andere standardisierte Verbindungs­ protokolle umfaßt.
27. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Protokoll mit diesem Verbindungsproto­ koll verwendet wird, welches Schnittstellen- und Dienste­ protokolle wie http, ftp, ntp, smtp, pop, imap, OLE, Acti­ veX, COM, DCOM, RMI, ODBC, JINI, STEP, DTD, SQL, ADO sowie Standardisierungen nach CORBA und dergleichen mehr umfaßt.
28. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Datenobjekt (19) im Datenbereich oder in einer konventionellen Datenbank (13) abgelegt ist, wie sie im Stand der Technik bekannt ist.
29. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß für wenigstens drei virtuelle Dimensionen (61, 62, 63) jeweils ein virtueller Verknüpfungsraum (40) vorgesehen ist.
30. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Verknüpfungsangabe (43) eine Kenngröße über eine Verknüpfungsintensität beinhaltet.
31. Datenträger zur Ausführung des Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Verfahrensschritte in wenigstens einem auf dem Da­ tenträger gespeicherten Instruktionssatz integriert sind.
32. Recheneinrichtung bestehend aus
wenigstens einer Prozessoreinrichtung; und
wenigstens einer Speichereinrichtung;
wobei die einzelnen Komponenten dieser Recheneinrichtung räumlich benachbart oder räumlich verteilt angeordnet sind;
wobei diese Recheneinrichtung dafür eingerichtet ist, das Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 1-30 aus­ zuführen.
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