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Hintergrund
der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein rechnerimplementiertes Verfahren der Bereitstellung
von Daten aus einer Datenbank an einer Bedieneinheit. Ferner betrifft die
Erfindung ein Rechnersystem zum Bereitstellen von Daten aus einer
Datenbank an einer Bedieneinheit mit einem Prozessor, einer Datenbank
und einem Speicher zum Speichern eines Programms sowie einen Datenträger mit
einem darauf gespeicherten Programm.
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Bei
modernen Datenverarbeitungssystemen spielt das Bereitstellen von
Daten aus einer Datenbank in möglichst
effizienter Weise und unter sparsamer Nutzung der zur Verfügung stehenden
Rechnerressourcen eine überaus
wichtige Rolle. Neben effizienten Suchstrategien innerhalb der Datenbank
ist es sehr wichtig, dass die innerhalb des bzw. der Rechnersystems/e übertragene
Menge an Daten möglichst
gering ist, damit bei Abfragen zwischen den Rechnereinheiten mit
kleinen Leistungskapazitäten und
schnellen Reaktionszeiten gearbeitet werden kann.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein rechnerimplementiertes
Verfahren der Bereitstellung von Daten aus einer Datenbank an einer
Bedieneinheit bereitzustellen, bei dem eine solche effiziente Nutzung
der zur Verfügung
stehenden Ressourcen gewährleistet
ist.
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Die
Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einem rechnerimplementierten
Verfahren der Bereitstellung von Daten aus einer Datenbank an einer
Bedieneinheit gelöst,
welches die folgenden Schritte umfasst: Ablegen der Daten in einer
Datenbank geordnet nach Objekten, die jeweils durch Attribute gekennzeichnet sind,
welche einen Attributsinhalt aufweisen, und Bereitstellen von einer
ersten Ebene von Attributsinhalten an der Bedieneinheit, wobei die
erste Ebene von Attributsinhalten in Abhängigkeit von einer vorbestimmten
Reihenfolge der Attribute bestimmt wird, die Attributsinhalte innerhalb
der ersten Ebene zusammengefasst in einzelnen Gruppen mit gleichem Attributsinhalt
bereitgestellt werden, und an der Bedieneinheit eine Anzeige jeweils
eines Repräsentanten
der einzelnen Gruppen mit gleichem Attributsinhalt erzeugt wird.
Ferner ist die Aufgabe mit einem Rechnersystem zum Bereitstellen
von Daten aus einer Datenbank an einer Bedieneinheit mit einem Prozessor,
einer Datenbank und einem Speicher zum Speichern eines Programms
gelöst,
wobei der Prozessor im Zusammenwirken mit dem Programm dazu eingerichtet
ist, ein solches erfindungsgemäßes Verfahren
auszuführen.
Schließlich
ist die Aufgabe auch mit einem Datenträger mit einem darauf gespeicherten
Programm gelöst,
das im Zusammenwirken mit einem Prozessor dazu eingerichtet ist,
ein solches erfindungsgemäßes Verfahren
auszuführen.
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Erfindungsgemäß wird bei
einem Bereitstellen von Daten aus einer Datenbank an einer Bedieneinheit
nicht eine Vielzahl von Attributinhalten zur Bedieneinheit übertragen,
sondern es wird gezielt unter einzelnen Ebenen von Attributsinhalten
unterschieden, die durch jene die Objekte kennzeichnenden Attribute
definiert werden. Ferner wird zunächst eine Reihenfolge der Attribute
bestimmt, woraus dann eine erste Ebene von Attributsinhalten abgeleitet
wird. Innerhalb dieser ersten Ebene von Attributsinhalten werden
wiederum nicht sämtliche
Attributsinhalte übertragen,
sondern es werden Gruppen mit gleichen Attributsinhalten gebildet.
Zur Bedieneinheit wird dann lediglich ein Repräsentant der einzelnen Gruppe
mit gleichem Attributsinhalt übertragen
und dort zur Anzeige gebracht. Auf diese Weise kann erfindungsgemäß die zwischen
der Datenbank und der Bedieneinheit zu übertragende Datenmenge in erheblichem
Ausmaß verringert
werden.
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Bei
einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen rechnerimplementierten
Verfahrens wird eine weitere Ebene von gruppierten Attributsinhalten
an der Bedieneinheit wiederum in Abhängigkeit der vorbestimmten
Reihenfolge der Attribute bereitgestellt. Durch die erfindungsgemäße Bildung
von Ebenen von Attributsinhalten und einer vorbestimmten Reihenfolge
der Attribute werden Teilansichten auf den Datenbestand innerhalb
der Datenbank ausgerichtet, welche geordnet aufeinander folgend übertragen
und zur Anzeige gebracht werden können. Neben dem Vorteil, dass
diese Art der Datenübertragung
besonders weniger Rechnerressourcen bedarf, hat sich gezeigt, dass
die derart dargestellten Daten für
einen Benutzer der Bedieneinheit besonders plakativ und einprägsam zur
Anzeige gebracht werden können.
Dies geschieht insbesondere mit der erfindungsgemäßen Gliederung
der Attributsinhalte in einzelne Ebenen, deren Reihenfolge durch die
Reihenfolge der Attribute vorgegeben wird.
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Damit
eine Benutzer des erfindungsgemäßen Rechnersystems
die gewünschten
Daten besonders rasch in der von ihm beabsichtigten Weise aus der
Datenbank entnehmen kann, sollte die Reihenfolge der Attribute durch
Erzeugen einer zugehörigen Abfrage
an der Bedieneinheit vom Benutzer vorgegeben bzw. manipuliert werden
können.
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Damit
ferner bei der Bedienung durch den Benutzer dessen optische Wahrnehmungsfähigkeit vorteilhaft
genutzt werden kann, sollte insbesondere die Reihenfolge der Attribute
durch ein Verschieben der Attribute innerhalb einer flächigen Darstellung der
Attribute an der Bedieneinheit vorbestimmt werden können.
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Darüber hinaus
ist es vorteilhaft, wenn das Bereitstellen einer weiteren Ebene
von gruppierten Attributsinhalten in Abhängigkeit einer an der Bedieneinheit
in der vorhergehenden Ebene ausgewählten Gruppe mit gleichem Attributsinhalt
erfolgt. Die Abfrage und das Übertragen
von Daten der weiteren Ebene von gruppierten Attributsinhalten beziehen sich
dann nicht auf sämtliche
Objekte der Datenbank, sondern lediglich auf die Objekte der ausgewählten Gruppe
mit gleichem Attributsinhalt. Die zu übertragende Datenmenge kann
auf diese Weise weiter reduziert und für den Benutzter der Bedieneinheit
eine logisch aufeinander folgende und zu der von ihm gewünschten
Zielinformation führende
Abfrage generiert werden.
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Die
Darstellung bzw. Bereitstellung der gewünschten Information, welche
gegebenenfalls auch an der Bedieneinheit rechnertechnisch weiterverarbeitet
werden kann und soll, kann sehr einfach und dennoch besonders leicht
verständlich
realisiert werden, indem eine Gruppe mit gleichem Attributsinhalt durch
ein Anzeigen eines einzelnen Attributsinhalts als Repräsentant
der Gruppe innerhalb des Rechnersystems dargestellt wird.
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Vorteilhaft
kann dann z.B. auch an der Bedieneinheit eine Abfrage zum Bereitstellen
einer weiteren Ebene von gruppierten Attributsinhalten durch Auswählen eines
Repräsentanten
von mindestens einer Gruppe mit gleichem Attributsinhalt erzeugt werden.
Zu der vom Repräsentanten
dargestellten Gruppe wird dann in Abhängigkeit der vorbestimmten Reihenfolge
der Attribute wiederum eine Ebene von gruppierten Attributsinhalten
generiert und dem Benutzer zur Verfügung gestellt.
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Vorteilhaft
werden dabei innerhalb der einzelnen Ebene sämtliche relevanten Objekte
der Datenbank durchsucht und deren gruppierte Attributsinhalte bereitgestellt.
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Alternativ
können
innerhalb einer einzelnen Ebene gruppierte Attributsinhalte nur
von ausgewählten
Objekten der Datenbank bereitgestellt werden. Dabei kann dem Benutzer
der Bedieneinheit eine weitere Auswahlmöglichkeit gegeben werden, indem an
der Bedieneinheit eine Abfrage zum Auswählen der Objekte erzeugt wird.
So kann beispielsweise eine Abfrage generiert werden, die prüft ob ein
vorbestimmter Teil eines Attributsinhalts vorliegt. Ferner kann
an der Bedieneinheit vorteilhaft eine Funktion erzeugt werden, die
auf den bzw. die Attributinhalt/e angewendet wird und durch die
dann jene Attributsinhalte gruppiert übertragen werden, mit denen
die Funktion erfüllt
wird. So können
beispielsweise aus den Attributinhalten des Attributs Datum jene
Datumsangaben ausgewählt
werden, die in einem vorbestimmten Jahr oder Monat liegen. Die dazu
erforderliche Funktion kann an der Bedieneinheit manuell oder rechnerunterstützt generiert
werden. Wenn es aufgrund der Datenmenge und der vom Benutzer gewünschten
Information sinnvoll erscheint, kann mit Hilfe von Funktionen auch
eine sich über
mehrere Ebenen erstreckende Abfrage und eine nachfolgend in Ebenen
von gruppierten Attributsinhalten gegliederte Ausgabe bzw. Darstellung
der Inhalte der Datenbank von Vorteil sein.
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Nachfolgend
wird ein Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen rechnerimplementierten Verfahrens
anhand der beigefügten
schematischen Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigt:
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1 eine
stark vereinfachte Ansicht eines erfindungsgemäßen Rechnersystems zum Bereitstellen
von Daten aus einer Datenbank,
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2 eine
Prinzipdarstellung der Daten der Datenbank des Rechnersystems gemäß 1,
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3 eine erste erfindungsgemäße Anzeige von
Daten des Rechnersystems gemäß 1,
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4 eine
tabellarische Anzeige von Daten des Rechnersystems gemäß 1,
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5 eine
zweite Anzeige von Daten des Rechnersystems gemäß 1,
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6 eine
dritte Anzeige von Daten des Rechnersystems gemäß 1,
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7 eine
Eingabe zum Erzeugen einer auf die Daten anzuwendenden Funktion
des Rechnersystems gemäß 1 und
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8 eine
vierte erfindungsgemäße Anzeige
von Daten des Rechnersystems gemäß 1.
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In 1 ist
ein Rechnersystem 10 dargestellt, welches einen Prozessor 12 mit
einer daran betrieblich angekoppelten Datenbank 14 umfasst.
An dem Prozessor 12 ist ferner ein Speicher 16 angeschlossen,
der mit einer Leseeinheit 18 für einen Datenträger 20 gekoppelt
ist. Auf dem Datenträger 20 ist ein
Programm gespeichert, welches mit Hilfe der Leseeinheit 18 in
den Speicher 16 eingelesen werden kann. Nachfolgend stellt
das Programm im Zusammenwirken mit dem Prozessor 12 ein
rechnerimplementiertes Verfahren der Bereitstellung von Daten aus
der Datenbank 14 an einer ebenfalls an den Prozessor 12 angekoppelten
Bedieneinheit 22 bereit.
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Die
Bedieneinheit 22 umfasst einen Terminalrechner 24,
an den ein Monitor 26 und eine Tastatur 28 angeschlossen
sind. Der Monitor 26 und die Tastatur 28 sind
für einen
Benutzer des Rechnersystems 10 vorgesehen, welcher Daten
aus der Datenbank 14 abrufen und gegebenenfalls verarbeiten möchte.
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Die
Daten in der Datenbank 14 sind geordnet abgelegt und zu
so genannten Objekten zusammengefasst, welche durch insbesondere
in 2 veranschaulichte Attribute 30 gekennzeichnet
sind. Ein Objekt innerhalb der Datenbank kann beispielsweise ein
Dokumente in Form einer gespeicherten Textdatei sein, der als Attribute 30 eine „Dokumentenart", „Bezeichnung", „Herkunft", „Datum", „Adresse" usw. zugeordnet
sind.
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Die
Attribute 30 der einzelnen Objekte weisen dann jeweils
einen Attributsinhalt 32 auf, der in 2 vereinfacht
mit jeweils einer Variablen a bis e dargestellt ist.
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Die
mittels des Prozessors 12 im Zusammenwirken mit dem Speicher 16,
der Datenbank 20 und der Bedieneinheit 22 erzeugte
Abfrage von Daten aus der Datenbank 14 geschieht derart,
dass an dem Monitor 26 in einem Abfragebereich 34 eine
Reihenfolge der Attribute 30 vom Benutzer der Bedieneinheit 22 vorgegeben
werden kann. Die Reihenfolge der Attribute 30 wird dabei
durch ein Umsortieren vorgegebener Attribute eingegeben, welche
innerhalb einer flächigen
Darstellung der Attribute in dem Abfragebereich 34 am oberen
Rand eines Fensters am Monitor 26 verschoben werden können.
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Wie
in 3 veranschaulicht ist, sind dargestellten
Beispiel als Reihenfolge der Attribute 30 zunächst das
Attribut „Dokumentenart", dann das Attribut „Herkunft", dann das Attribut „Adresse", dann das Attribut „Datum" und schließlich das
Attribut „Bezeichnung" vom Benutzer gewählt bzw.
vorgegeben worden.
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Auf
diese vorbestimmte Reihenfolge der Attribute 30 hin wird
vom Prozessor 12 in einem sich unter dem Abfragebereich 34 befindenden
Anzeigebereich 36 eine erste Ebene 38 von gruppierten
Attributsinhalten 32 erzeugt. Die erste Ebene von Attributsinhalten 32 wird
dabei als senkrecht dargestellter Ast von Repräsentanten dargestellt, die
einzeln jeweils eine Gruppe mit gleichem Attributsinhalt repräsentieren.
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In
dem in 3 dargestellten Beispiel gibt
es eine Mehrzahl Objekte bzw. Dokumente deren Dokumentenart ein
Brief, ein Dokument/Datei, eine E-Mail, ein Fax, eine Notiz oder
eine Rechnung ist. Entsprechend werden diese Repräsentanten
der Gruppen von Attributsinhalten 32 des Attributs „Dokumentart" im Anzeigebereich 36 dargestellt.
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Über die
erste Ebene 38 von gruppierten Attributsinhalten 32 hinaus
sind bei dem Beispiel gemäß 3 noch zwei weitere Ebenen 40 und 42 von gruppierten
Attributsinhalten 32 zur Anzeige gebracht werden. Von diesen
weiteren Ebenen ist die Ebene 40 angezeigt worden, nachdem
ein Benutzer der Bedieneinheit 22 das vor dem Repräsentanten „E-Mail" dargestellte Kästchen,
welches ein Plus-Zeichen anzeigte, angewählt hat. Das Plus-Zeichen ist daraufhin
zu einem Minus-Zeichen gewandelt worden und unter dem Repräsentanten „E-Mail" sind die Attributsinhalte 32 der
in der Datenbank 14 gespeicherten Objekte gruppiert dargestellt
worden, die unter dem Attribut „Herkunft" aufzufinden waren. Die gruppierten
Attributsinhalte 32 dieses Attributs 30 waren
dabei „Ausgang" und „Eingang".
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Nachfolgend
ist vom Benutzer der Bedieneinheit 22 zum gruppierten Attributsinhalt „Eingang" eine dritte Ebene 42 von
gruppierten Attributsinhalten 32 zur Anzeige gebracht worden.
Diese dritte Ebene 42 bezieht sich gemäß der im Abfragebereich 34 vorgegebenen
Reihenfolge der Attribute 30 nun auf das Attribut „Adresse" und umschießt die Attributsinhalte „Deutsche
Greenfield", „Gerald" und „Heinrich". Innerhalb dieser
Attributsinhalte 32 kann vom Benutzer nochmals der Baum
mit Attributsinhalten weiter verfeinert werden, indem zum Attributsinhalt „Deutsche Greenfield" gemäß dem in
der Reihe folgenden Attribut „Datum" eine vierte Ebene 44 geöffnet wird,
in der all jene Datumsangaben aufgeführt werden, die unter der Adresse „Deutsche
Greenfield" als „E-Mail" eingegangen sind
(vgl. 5).
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Mit
der derartigen Ausgabe der Daten aus der Datenbank in strukturierter
Form hat sich der Benutzer des Rechnersystems 10 entlang
eines Weges bewegt, den er besonders leicht nachvollziehen kann und
der ihm einen sehr guten Kompromiss zwischen Einzelinformation und
Gesamtüberblick
bietet.
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Die
erzielte Ausgabe von Daten ermöglicht es
dem Benutzter ferner, dass er eine Auswahlmarkierung 46 in
dieser Datenstruktur setzt, die dann zu einer weiteren bzw. besonderen
Ausgabe von Daten aus der Datenbank 14 führen kann
und soll. So kann beispielsweise bei dem in 3 oder 5 dargestellten
Beispiel durch das Setzen einer Auswahlmarkierung 46 auf
den Attributsinhalt bzw. Repräsentanten „E-Mail" eine tabellarische
Ansicht generiert werden, in der dann sämtliche in der Datenbank 14 gespeicherten
E-Mails, die als Ausgang oder Eingang erfasst worden sind, mit zugehörigen Attributsinhalten
ausgegeben werden können
(siehe
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4).
Die Abfolge und der Umfang der Attributsinhalte kann dabei vorteilhaft
wieder gemäß der im
Abfragebereich 34 vorgegebenen Reihenfolge getätigt werden.
Alternativ kann auch eine anders gestaltete Reihenfolge oder ein
fest vorgegebenes Darstellungsmuster gewählt werden.
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Wie
in 6 veranschaulicht ist, kann der Benutzer durch
das Setzen einer Auswahlmarkierung 46 in der ersten Ebene 38 ferner
zu einer ähnlichen
tabellarischen Ansicht gelangen, wie sie in 4 dargestellt
ist. Es kann also mit der erfindungsgemäßen Vorgehensweise auf Wunsch
dem Benutzer auch sehr schnell ein Überblick auf eine größere Anzahl
von Daten der Datenbank 14 übermittelt werden. Durch das
in den 3, 5 und 6 dargestellte
und oben erläuterte
iterative Vorgehen der Datenauswahl, Übertragung und Darstellung
aus der Datenbank 14 wird dem Benutzer zugleich aber ständig ein
derartiger Überblick
gewährt,
dass er selbst größere aus
der Datenbank 14 entnommene Datenmengen innerhalb des gesamten
Datenbestands einordnen kann.
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Neben
der stufenweisen Ausgabe von gruppierten Attributsinhalten 32 ermöglicht das
Rechnersystem 10 ferner, dass der Benutzer beim Auslesen von
Attributsinhalten 32 aus der Datenbank 14 Funktionen
generiert und anwendet, die zu einem besonderen Exzerpt von Daten
aus der Datenbank 14 führen.
Es ist dazu vorgesehen, dass an der Bedieneinheit 22 eine
Funktionseingabe 48 aufgerufen werden kann, in der der
Benutzer dann eine neue Funktion hinzufügt. In einer zur Funktionseingabe 48 zugehörigen Bezeichnungseingabe 50 vergibt
der Benutzer der neuen Funktion eine Spaltenüberschrift, die dann im Abfragebereich 34 eingetragen
wird. Diese Spaltenüberschrift
kann genauso wie ein Attribut 30 innerhalb des Abfragebereichs
durch räumliches
Umgruppieren an einem Platz innerhalb der gewählten Reihenfolge eingeordnet
werden. Innerhalb dieser Ordnung bzw. Reihenfolge wirkt die Funktion
dann bei einer Abfrage von Attributsinhalten eines Attributs und führt dazu,
dass jene Inhalte des Attributs (vorliegend vom Attribut „Datum") zur Anzeige gebracht
werden, welche die Funktion erfüllen.
Bei dem in 7 und 8 dargestellten
Beispiel werden hierbei jeweils die Jahreszahl und das Monat der
Erstellung von Dokumenten als einzelne Gruppen ausgegeben. Innerhalb
des jeweiligen Monats kann dann durch eine entsprechende Anwahl
eines Repräsentanten
dieser Gruppen aus der ersten Ebene 38 eine zweite Ebene 40 geöffnet werden,
in der die zugehörigen
gruppierten Attributsinhalte 32 aus dem im Abfragebereich 34 nachfolgenden
Attribut „Adresse" zur Anzeige gebracht
werden.
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Es
ist daher mit diesem Vorgehen sehr leicht möglich, dass auf den Datenbestand
der Datenbank 14 gezielt Suchfunktionen ausgerichtet und
angewendet werden, die nachfolgend in der strukturierten und durch
gruppierte Attributsinhalte 32 vereinfachten Form übertragen
und dargestellt werden. Wiederum ist ein schrittweises Vorgehen
des Benutzers vorgegeben, welches ihm einen stufenweisen Eintritt
in die ansonsten unüberschaubare
Menge an Daten innerhalb der Datenbank 14 ermöglicht.
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- 10
- Rechnersystem
- 12
- Prozessor
- 14
- Datenbank
- 16
- Speicher
- 18
- Leseeinheit
- 20
- Datenträger
- 22
- Bedieneinheit
- 24
- Terminalrechner
- 26
- Monitor
- 28
- Tastatur
- 30
- Attribut
- 32
- Attributsinhalt
- 34
- Abfragebereich
- 36
- Anzeigebereich
- 38
- erste
Ebene
- 40
- zweite
Ebene
- 42
- dritte
Ebene
- 44
- vierte
Ebene
- 46
- Auswahlmarkierung
- 48
- Funktionseingabe
- 50
- Bezeichnungseingabe