DE19962705A1 - Tragestruktur für eine Schleifbürste eines Motors sowie Pumpe mit einem mit einer solchen Tragestruktur versehenen Motor - Google Patents
Tragestruktur für eine Schleifbürste eines Motors sowie Pumpe mit einem mit einer solchen Tragestruktur versehenen MotorInfo
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Abstract
Bei einer Tragestruktur für eine Schleifbürste (66) eines Motors (17) weist letzterer ein Gehäuse (30) mit einem abnehmbaren Deckel (29), eine Abtriebswelle (23) und einen an dieser angebrachten Kommutator (33) auf. Ferner sind eine Schleifbürste (66), die einem Kommutator (33) gegenüberliegt, ein federndes Element (61), das diese zum Kommutator (33) drückt, eine Basis (60), die am Deckel (29) befestigt ist, und ein Halteteil (62) zum Zurückhalten des federnden Elementes (61) sowie eine Eingriffsstruktur (62b, 62d, 62e, 62f) vorgesehen. Letztere ist zwischen dem federnden Element (61) und dem Halteteil (62) so vorgesehen, daß das federnde Element (61) lösbar am Halteteil (62) befestigt ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragestruktur für eine Schleifbürste eines Motors,
der ein Gehäuse mit einem abnehmbaren Deckel, eine Abtriebswelle und einen an
dieser angebrachten Kommutator aufweist. Sie betrifft ferner eine Tragestruktur für
eine Schleifbürste eines Motors, der ein Gehäuse, eine Abtriebswelle und einen an
dieser angebrachten Kommutator aufweist, wobei das Gehäuse eine flache Wand
umfaßt, die innerhalb eines das Gehäuse umschreibenden imaginären Kreises liegt.
Schließlich bezieht sich die Erfindung auch noch auf eine Pumpe mit einem Motor, der
eine solche Tragestruktur aufweist.
Solche Pumpen bzw. Motoren werden vorzugsweise bei Wascheinrichtungen
eingesetzt, mit denen Reinigungsflüssigkeit auf die Windschutzscheibe von
Fahrzeugen gespritzt wird.
Eine typische Wascheinrichtung für Fahrzeuge umfaßt einen Tank zur Aufnahme von
Reinigungsflüssigkeit und eine Spritzpumpe zum Pumpen der Reinigungsflüssigkeit
aus dem Tank zu einer Spritzdüse. Eine Spritzpumpe, die in der japanischen
Offenlegungsschrift 4-129863 beschrieben ist, weist ein Gehäuse mit einer
Motorkammer und einer Pumpenkammer auf. In der Motorkammer ist ein
Gleichstrommotor untergebracht. Die Pumpenkammer weist ein Flügelrad auf, das von
einem Motor gedreht wird und die Reinigungsflüssigkeit aus dem Tank zur Spritzdüse
pumpt.
Man bevorzugt kompakte und leichte Fahrzeug-Wascheinrichtungen. Um die Größe
und das Gewicht einer solchen Wascheinrichtung zu verringern, ist es erforderlich, die
Größe und das Gewicht das Motors zu reduzieren, da dieser einen großen Teil des
Gewichtes der Spritzpumpe ausmacht. Eine bloße Verringerung der Motorgröße setzt
jedoch das Drehmoment herab und mindert die Leistung der Spritzpumpe.
Um Größe und Gewicht des Motors zu reduzieren, ohne das Drehmoment zu
verringern, ist ein flacher Motor erwünscht. Genauer gesagt ist der Querschnitt des
Motors vorzugsweise so geformt, als wären bei einem Kreis zwei sich
gegenüberliegende Seiten abgeschnitten. Solche Motoren sind in der japanischen
Offenlegungsschrift Nr. 4-129863, in der (ungeprüften) japanischen Gebrauchsmuster
veröffentlichung Nr. 61-43768, in der (ungeprüften) japanischen Gebrauchsmuster
veröffentlichung Nr. 6-52370 und in der (ungeprüften) japanischen Gebrauchsmuster
veröffentlichung Nr. 4-111263 beschrieben. Jeder in einer dieser Veröffentlichungen
beschriebene Motor weist ein Paar sich gegenüberliegender bogenförmiger Abschnitte
und ein Paar einander gegenüberliegender flacher Abschnitte auf.
Der Motor ist mit einem Anker und einem Kommutator, die auf der Abtriebswelle
sitzen, einem Paar von Magneten, die den Anker umgeben, einem Paar von
Schleifbürsten, die mit dem Kommutator in Kontakt stehen, und einem Paar von
Stützen für die Schleifbürsten versehen. Die genannten japanischen
Veröffentlichungen Nr. 61-43768 und 6-52370 beschreiben eine Stütze mit einer
Plattenfeder, die ein proximales Ende, das durch den Deckel des Motorgehäuses
gestützt wird, und ein distales Ende, an dem die Schleifbürste befestigt ist, umfaßt.
Durch die Biegsamkeit der Plattenfeder wird die Schleifbürste gegen den Kommutator
gedrückt.
Der Schleifbürsten-Kontaktdruck auf den Kommutator hat einen starken Einfluß auf die
Betriebsverluste des Motors, wie z. B. die Widerstandsverluste und die
Reibungsverluste. Daher muß der Schleifbürsten-Kontaktdruck auf den Kommutator
möglichst genau beibehalten werden. Durch die Abnutzung der Schleifbürste ändert
sich jedoch die Kraft der Plattenfeder, welche die Schleifbürste abstützt, wodurch sich
auch der Kontaktdruck der Schleifbürste ändert.
Um die Kraftänderung der Plattenfeder aufgrund der Abnutzung der Schleifbürste
minimal zu halten, ist es erforderlich, den Abstand zwischen dem befestigten Ende der
Plattenfeder und der Schleifbürste am distalen Ende der Plattenfeder möglichst groß
zu machen. Mit anderen Worten, es ist notwendig, die Länge des Armabschnittes der
Plattenfeder zu maximieren. Je länger dieser Armabschnitt der Plattenfeder ist, desto
geringfügiger ist die Änderung der Kraft der Plattenfeder infolge des
Bürstenverschleißes. Auf diese Weise kann die Anfangsleistung des Motors über einen
relativ langen Zeitraum beibehalten werden.
Bei dem in den genannten japanischen Veröffentlichungen Nr. 61-43768 und 6-52370
beschriebenen Motor verläuft der Armabschnitt der Plattenfeder jedoch senkrecht zu
den flachen Flächen des Motors. Der Abstand zwischen den sich gegenüberliegenden
flachen Flächen ist relativ klein. Daher ist es unmöglich, die Länge des Armabschnittes
der Plattenfeder nennenswert zu vergrößern. Mit anderen Worten, die Größe des
Motors kann nicht durch weiteres Abflachen des Motors reduziert werden, wenn nicht
auch die Länge des Armabschnittes der Plattenfeder verringert wird. Deshalb stellt die
in diesen Veröffentlichungen gezeigte Anordnung der Plattenfeder ein Hindernis für
eine weitere Verkleinerung der Größe des Motors dar.
Bei dem in den genannten japanischen Veröffentlichungen 61-43768 und 6-52370
beschriebenen Motor ist ein Paar von Plattenfedern am Deckel des Motorgehäuses
befestigt. Die Schleifbürsten an den Plattenfedern sind so angeordnet, daß sie den
Kommutator umgeben. Zum Einbauen des Kommutators zwischen den Schleifbürsten
muß ein Arbeiter die Plattenfedern bei der Montage des Motors voneinander trennen,
was die Montage des Motors erschwert.
Bei dem in der oben erwähnten japanischen Veröffentlichung 6-52370 beschriebenen
Motor ist die Eingangsklemme, die mit einer externen Ausgangsklemme verbunden ist,
am Deckel des Motorgehäuses angebracht. Die Stütze für die Schleifbürsten ist so am
Deckel befestigt, daß sie in Kontakt mit der Eingangsklemme steht. Letztere und die
Stütze sind jedoch unabhängig voneinander und jeweils am Deckel befestigt, was nicht
nur die Motorstruktur kompliziert macht, sondern auch eine weitere Verkleinerung des
Motors begrenzt.
Ein Ziel der Erfindung besteht darin, eine Tragestruktur für die Schleifbürste(n) eines
Motors bereitzustellen, durch welche die Größe des Motors verringert und dessen
Ausgangsleistung über einen relativ langen Zeitraum beibehalten werden kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer Tragestruktur für die
Schleifbürste(n) eines Motors, welche die Montage des Motors erleichtert.
Noch ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Pumpe mit einer solchen
Tragestruktur für die Schleifbürste(n) des Motors zu liefern.
Um die obigen Ziele zu erreichen, wird erfindungsgemäß eine Tragestruktur für die
Schleifbürste(n) eines Motors vorgeschlagen, bei welcher der Motor ein Gehäuse mit
einem abnehmbaren Deckel, eine Abtriebswelle und einen an der Abtriebswelle
angebrachten Kommutator aufweist, wobei die Tragestruktur eine Schleifbürste, ein
federndes Element, eine Basis und eine Eingriffsstruktur aufweist. Dabei liegt die
Schleifbürste dem Kommutator gegenüber, und das federnde Element drückt die
Schleifbürste so gegen den Kommutator, daß sie in Kontakt mit dem Kommutator tritt.
Die Basis ist am Deckel angebracht und weist ein Halteteil zum Halten des federnden
Elementes auf. Die Eingriffsstruktur ist zwischen dem federnden Element und dem
Halteteil so angebracht, daß das federnde Element abnehmbar am Halteteil befestigt
ist.
Bei einer anderen erfindungsgemäßen Tragestruktur für die Schleifbürste(n) eines
Motors, wie sie gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung vorgesehen ist, weist der
Motor ein Gehäuse, eine Abtriebswelle und einen an der Abtriebswelle angebrachten
Kommutator auf. Das Gehäuse hat hier eine flache Wand, die innerhalb eines das
Gehäuse umschreibenden, imaginären Kreises liegt. Erfindungsgemäß umfaßt hier die
Tragestruktur eine Schleifbürste und ein federndes Element. Die Schleifbürste ist
gegenüber dem Kommutator angeordnet, und das federnde Element drückt die
Schleifbürste so gegen den Kommutator, daß die Schleifbürste mit dem Kommutator in
Kontakt steht. Das federnde Element weist dabei einen befestigten Abschnitt, der
durch das Gehäuse gestützt ist, und einen federnden Armabschnitt auf, an dem die
Schleifbürste befestigt ist. Der federnde Armabschnitt erstreckt sich vom befestigten
Abschnitt aus derart, daß er im wesentlichen senkrecht zur Abtriebswelle und parallel
zur flachen Wand verläuft.
Außerdem schlägt die Erfindung auch eine Pumpe vor, die eine solche Tragestruktur
für die Schleifbürste(n) eines Motors aufweist. Die Pumpe umfaßt ein Gehäuse, das
mit einer Motorkammer zur Aufnahme des Motors versehen ist, und ein Flügelrad, das
durch den Motor zum Ansaugen und Abpumpen von Flüssigkeit angetrieben wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Erfindungen sind in den abhängigen Ansprüchen
2 bis 5, 7 bis 11 und 13 bis 20 beschrieben.
Weitere Aspekte und Vorteile der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden
Figurenbeschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip rein beispielshalber
noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Spritzpumpe gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Darstellung einer Wascheinrichtung mit einer
Spritzpumpe gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt entlang Linie 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 einen Querschnitt längs Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Motor längs Linie 5-5 in Fig. 1;
Fig. 6 eine Perspektivansicht der Schleifbürsten-Tragestruktur am Deckel des Motors
aus Fig. 5;
Fig. 7 eine vergrößerte Perspektivdarstellung der Bürstenstütze von Fig. 6;
Fig. 8 eine Perspektivansicht einer Basisplatte, die einen Teil der Bürstenstütze von
Fig. 7 bildet;
Fig. 9 eine Perspektivdarstellung einer Plattenfeder, die einen Teil der Bürstenstütze
von Fig. 7 bildet;
Fig. 10(a) eine Querschnittdarstellung entsprechend Fig. 4, die ein Gehäuse vor dem
Einbau eines Motors in eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 10(b) eine Querschnittansicht, die das Gehäuse von Fig. 10(a) mit dem darin
aufgenommenen Motor zeigt;
Fig. 11(a) einen Querschnitt entlang Linie 11a-11a in Fig. 13 durch ein Gehäuse vor
dem Einbau eines Motors in eine weitere Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 11(b) einen Querschnitt durch das Gehäuse von Fig. 11(a), in dem ein Motor
aufgenommen ist;
Fig. 12 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Wascheinrichtung;
Fig. 13 einen Querschnitt durch eine Spritzpumpe der Wascheinrichtung von Fig. 12;
Fig. 14 einen Querschnitt durch eine Spritzpumpe gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 15 einen Querschnitt durch ein Gehäuse einer Spritzpumpe nach einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 sei nun eine Ausführungsform der
Erfindung beschrieben. Fig. 2 zeigt eine Wascheinrichtung 10 für Fahrzeuge, die einen
Tank 11 zur Aufnahme von Reinigungsflüssigkeit und eine am Tank 11 angebrachte
Spritzpumpe 12 aufweist. Die Spritzpumpe 12 pumpt Reinigungsflüssigkeit aus dem
Tank 11 zu einer (nicht dargestellten) Spritzdüse.
Der Tank 11 ist allgemein rechteckig ausgebildet und weist an seinem oberen Ende
eine Zuführöffnung 13 auf. Am unteren Abschnitt des Tanks 11 ist eine
zurückspringende, vertikale Seitenwand 11a ausgebildet, in der eine Einbauöffnung 14
zur Aufnahme der Spritzpumpe 12 vorgesehen ist. Die Spritzpumpe 12 sitzt mittels
einer Steckhülse 15 in der Einbauöffnung 14, und die Achse der Spritzpumpe 12
verläuft horizontal. Etwa die eine Hälfte der Spritzpumpe 12 liegt in dem Tank 11 und
die andere Hälfte außerhalb desselben.
Wie in Fig. 1 gezeigt, weist die Spritzpumpe 12 ein allgemein zylindrisches Gehäuse
16, einen in dem Gehäuse 16 angebrachten Motor 17 und ein Flügelrad 27 auf. Das
Gehäuse 16 besteht z. B. aus faserverstärklem Harz und umfaßt einen hohlen,
zylindrischen Körper 19, ein Pumpengehäuse 20 und einen Deckel 21. Das
Pumpengehäuse 20 steht mit einem geschlossenen Ende des zylindrischen Körpers
19 und der Deckel 21 mit einem offenen Ende des Körpers 19 in Eingriff. Das
geschlossene Ende des Körpers 19 befindet sich im Tank 11, und das offene Ende
des Körpers 19 liegt außerhalb des Tanks 11.
Der Deckel 21 verschließt das offene Ende des Körpers 19 und bildet im Körper 19
eine Motorkammer 24 aus. Die Innenfläche der Motorkammer 24 oder die Innenfläche
des Körpers 19 weist eine innere Umfangsfläche 22 und eine innere Endfläche 18 auf.
Ein Motor 17, bei dem es sich um einen Gleichstrommotor handelt, sitzt in der
Motorkammer 24.
Zwischen dem geschlossenen Ende des Körpers 19 und dem Pumpengehäuse 20 ist
eine Pumpenkammer 25 ausgebildet, in der das Flügelrad 27 untergebracht ist. Eine
Abtriebswelle 23 des Motors 17 läuft durch das geschlossene Ende des Körpers 19
oder durch eine Trennwand 19a hindurch und erstreckt sich in die Pumpenkammer 25
hinein. Die Trennwand 19a ist zwischen der Motorkammer 24 und der Pumpenkammer
25 angeordnet. Am entfernten (distalen) Ende der Abtriebswelle 23 ist das Flügelrad
27 befestigt. Zwischen der Abtriebswelle 23 und der Trennwand 19a sitzt eine
Dichtung, welche die Motorkammer 24 gegenüber der Pumpenkammer 25 abdichtet.
Im zentralen Abschnitt des Pumpengehäuses 20 befindet sich ein Einlaß 20a zum
Ansaugen von Reinigungsflüssigkeit aus dem Tank 11 in die Pumpenkammer 25.
Ein Gehäuse zum Abdecken des Motors 17 umfaßt ein Rohr 28 mit einem offenen
Ende und einen Deckel 29 zum Verschließen des geöffneten Endes des Rohres 28.
Das Rohr 28 dient als Joch. Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, weist das Rohr 28 ein
Paar einander gegenüberliegender flacher Wände 28a und ein Paar einander
gegenüberliegender bogenförmiger Wände 28b auf. Mit anderen Worten, die
Querschnittfläche des Motors 17 ist so geformt, als seien zwei sich gegenüberliegende
Seiten eines Zylinders abgeschnitten worden. Dies bedeutet, daß der Motor 17 mit
zurückspringenden Abschnitten (flachen Wänden 28a) versehen ist, die innerhalb
eines gedachten, imaginären Kreises liegen, dessen Mittelpunkt sich auf der Achse
des Motors 17 befindet und der einen dem maximalen Radius des Motors 17
entsprechenden Radius aufweist.
Wie in Fig. 4 gezeigt, entspricht die Querschnittsform der Motorkammer 24 im
wesentlichen der Querschnittsform des Motors 17. Der Körper 19 des Gehäuses 16
weist dicke Abschnitte 19b auf, die den flachen Wänden 28a oder den
zurückspringenden Abschnitten des Motors 17 entsprechen.
An den Innenflächen der bogenförmigen Wände 28b in dem Gehäuse 30 ist ein Paar
von Magneten 31 befestigt. Das Rohr 28 verbindet die Magneten 31 magnetisch
miteinander. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist ein Anker 32, der aus einem Eisenkern und
einer Spule besteht, von den Magneten 31 im Gehäuse 30 umgeben. In dem Gehäuse
30 befindet sich auch noch ein Kommutator 33. Der Anker 32 und der Kommutator 33
sind an der Abtriebswelle 23 angebracht. Am geschlossenen Ende des Rohres 28 ist
ein Lager 34 mittels eines Halters 35 befestigt, das die Abtriebswelle 23 verdrehbar
abstützt.
An der Außenfläche des Deckels 21 des Gehäuses 16 ist ein Anschluß 36a für die
Stromversorgung vorgesehen. Der Anschluß 36a weist ein Paar von Klemmsteckern
36b auf, die sich in das Gehäuse 16 hineinerstrecken. Wie in Fig. 3 zu sehen ist,
werden die Klemmstecker 36b jeweils in einem Paar von Anschlußöffnungen 37
aufgenommen, die in dem Deckel 29 des Motors 17 ausgebildet sind.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, weist das Gehäuse 16 einen Auslaß 38 zur
Abgabe von Reinigungsflüssigkeit auf. Das Gehäuse 16 ist, wie dies die Fig. 1 und
4 zeigen, auch noch mit einem Auslaßkanal 39 zum Anschluß der Pumpenkammer 25
an den Auslaß 38 versehen. Der Auslaßkanal 39 verläuft in axialer Richtung des
Motors im Körper 19 des Gehäuses 16 oder im unteren dicken Abschnitt 19b.
Zumindest ein Teil des Auslaßkanals 39 befindet sich innerhalb des zuvor erwähnten,
gedachten Kreises, siehe Fig. 4.
Wie Fig. 1 zeigt, weist die Innenumfangsfläche 22 des Körpers 19 eine Paßfläche 40
und eine Fläche 41 mit großem Durchmesser auf. Die Fläche 41 mit großem
Durchmesser, deren Durchmesser größer als der der Paßfläche 40 ist, liegt in der
Nähe des offenen Endes des Körpers 19. Auf der Endfläche 18 des Körpers 19 ist ein
ringförmiger Vorsprung 42 ausgebildet, der in Eingriff mit dem Halter 35 steht.
Zwischen der Innenfläche des Körpers 19 und der Außenfläche des Motors 17 ist ein
vorderer ringförmiger Zwischenraum 43 ausgebildet.
Wie aus den Fig. 3 und 4 entnehmbar, sind Vorsprünge 44, die in Axialrichtung des
Motors verlaufen, auf der Paßfläche 40 in gleichen Winkelabständen so angeordnet,
daß sie den bogenförmigen Wänden 28b des Motors 17 zugewandt sind und diese
kontaktieren. Sie legen Längskanäle 51 zwischen der Paßfläche 40 sowie den
bogenförmigen Wänden 28b fest. Die Längskanäle 51 erstrecken sich in Axialrichtung
des Motors. Zudem verbinden die Längskanäle 51 zwischen dem Motor 17 und dem
Gehäuse 16 den vorderen Zwischenraum 43 der Motorkammer 24 mit einem hinteren
Raum (entsprechend der Fläche 41 mit großem Durchmesser) der Motorkammer 24.
Im Gehäuse 16 ist, wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt, eine Ablaßstruktur 47
ausgebildet, welche die Motorkammer 24 mit der Außenseite des Gehäuses 16
verbindet. Die Ablaßstruktur 47 führt Wasser aus der Motorkammer 24 zur Außenseite
des Gehäuses 16, um zu verhindern, daß das Wasser in der Motorkammer 24
verbleibt. Die Ablaßstruktur 47 befindet sich am untersten Teil der Motorkammer 24.
Die Ablaßstruktur 47 weist einen ersten oder Hauptkanal 48, ein Paar von zweiten
oder Einlaßkanälen 49 und einen dritten oder Auslaßkanal 50 auf. Die Teile der
Ablaßeinrichtung 47 verlaufen jeweils in unterschiedlichen Richtungen. Der erste oder
Hauptkanal 48 ist in dem unteren dicken Abschnitt 19b des Körpers 19 ausgebildet
und verläuft in Axialrichtung des Gehäuses. Die zweiten oder Einlaßkanäle 49 laufen
um den Gehäuseumfang und verbinden die Motorkammer 24 mit einem Ende des
Hauptkanals 48. Der dritte oder Auslaßkanal 50 verläuft in radialer Richtung und
verbindet ein inneres Ende des Hauptkanals 48 mit der Außenseite des Gehäuses 16.
Zumindest ein Teil der Ablaßstruktur 47 liegt innerhalb des gedachten Kreises, der den
Motor 17 umschreibt. Wie in Fig. 3 gezeigt, befindet sich ein Teil des Hauptkanals 48
innerhalb des gedachten Kreises, der den Motor 17 umschreibt.
Wenn der Motor 17 das Flügelrad 27 dreht, wird Reinigungsflüssigkeit im Tank 11
durch den Einlaß 20a in die Pumpenkammer 25 gezogen. Dann wird die
Reinigungsflüssigkeit aus der Pumpenkammer 25 durch den Auslaßkanal 39 und den
Auslaß 38 der (nicht dargestellten) Spritzdüse zugeführt.
Nun sei die Bauweise des Motors 17 beschrieben.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, dient der. Deckel 29 als Stütze für die
Schleifbürsten-Tragestruktur und weist eine Hauptplatte 54 aus Metall auf, die so
geformt ist, daß sie zum offenen Ende des Rohres 28 paßt. An der Hauptplatte 54 ist
ein Isolator 56 aus Harz befestigt. Die Hauptplatte 54 wird z. B. durch Preßstanzen
einer Metallplatte hergestellt. Der Isolator 56 wird, z. B. durch Outserting, integral mit
der Hauptplatte 54 geformt.
Wie die Fig. 3 und 5 zeigen, bildet der Teil des Isolators 56, welcher der
Außenfläche der Hauptplatte 54 ausgesetzt ist, ein Paar von Verbindungsstücken 55,
in denen jeweils Anschlußöffnungen 37 ausgebildet sind. Diese Öffnungen 37 laufen
durch den Isolator 56. Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, weist der Isolator 56 auch
ein Paar von Vorsprüngen 59 auf, die auf der Innenfläche der Hauptplatte 54
ausgebildet sind.
Das Lager 57 ist am zentralen Abschnitt der Innenfläche der Hauptplatte 54
angebracht. In den Fig. 5 und 6 ist das Lager 57 ein Gleitlager, es kann aber auch
ein Kugel- und Tonnenlager sein. Das proximale Ende der Abtriebswelle 23 wird vom
Lager 57 drehbar abgestützt, und die Abtriebswelle 23 steht mit der Hauptplatte 54 in
Kontakt. Dadurch ist die Abtriebswelle 23 elektrisch an die Hauptplatte 54
angeschlossen.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, ist ein Paar von Bürstenstützen 58 am Isolator 56
an sich gegenüberliegenden Seiten des Lagers 57 angebracht. Die Bürstenstützen 58
sind so angeordnet, daß sie den Kommutator 33 umgeben, der an der Abtriebswelle
23 angebracht ist, und zur Achse der Abtriebswelle 23 symmetrisch liegen. Fig. 7 zeigt
eine der Bürstenstützen 58. Jede Bürstenstütze 58 weist eine Basisplatte 60 auf, die
auf einen entsprechenden Vorsprung 59 aufgepreßt ist, und eine Plattenfeder 61, die
von der Basisplatte 60 lösbar getragen wird.
Wie in Fig. 8 dargestellt, wird die Basisplatte 60 durch Biegen einer federnden
Metallplatte gebildet. Die Basisplatte 60 weist dabei einen am Isolator 56 angebrachten
Befestigungsabschnitt 53, ein Halteteil 62 zum Festhalten der Plattenfeder 61 und eine
Steckklemme 63 auf, die als Eingangsklemme dient. Das Halteteil 62 und die
Steckklemme 63 werden durch rechtwinkliges Abbiegen der Seiten des
Befestigungsabschnittes gebildet.
Der Befestigungsabschnitt 53 weist eine Eingriffsöffnung 53a auf, die den Vorsprung
59 aufnimmt. Wenn sich der Vorsprung 59 im Eingriff mit der Eingriffsöffnung 53a
befindet, wird er zwischen dem Halteteil 62 und der Steckklemme 63 gehalten (siehe
Fig. 5). Das Halteteil 62 weist eine ebene Haltefläche 62a auf, die auf der der
Steckklemme 63 gegenüberliegenden Seite des Halters 62 liegt. Ein Klemmarm 62b ist
vom oberen Teil des Halteteils 62 zur Haltefläche 62a hin gekrümmt. Die Plattenfeder
61 wird zwischen der Haltefläche 62a und dem Klemmarm 62b durch die Federkraft
des Klemmarms 62b gehalten (siehe Fig. 7). Wenn die Plattenfeder 61 von der
Basisplatte 60 gelöst wird, tritt das distale Ende des Klemmarmes 62b in einen Schlitz
62c in der Haltefläche 62a ein.
Auf der Haltefläche 62a sind obere und untere säulenförmige Eingriffsvorsprünge 62d
benachbart dem Klemmarm 62b ausgebildet. Außerdem ist auf der Haltefläche 62a
eine keilförmige Eingriffsklaue 62e vorgesehen, die zwischen den Eingriffsvorsprüngen
62d sitzt. Die Eingriffsklaue 62e weist eine geneigte Fläche auf, die zum Klemmarm
62b hin niedriger ist. Obere und untere Eingriffsteile 62f werden durch Biegen eines
Teils des Halteteils 62 gebildet und befinden sich auf der den Eingriffsvorsprüngen 62d
gegenüberliegenden Seite des Klemmarmes 62b.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, ist jede Steckklemme 63 der Basisplatten 60 mit
der zugeordneten Anschlußöffnung 37 ausgerichtet, wenn der Deckel 29 am Rohr 28
angebracht ist. Zudem ist jede Steckklemme 63 in dem Halteteil 62 radial zur
Abtriebswelle 23 angeordnet. Mit anderen Worten, jede Steckklemme befindet sich
zwischen dem Halteteil 62 und dem Kommutator 33 radial zur Abtriebswelle 23, die
parallel zu den flachen Wänden 28a verläuft. Wenn die Klemmstecker 36b in den
Anschlußöffnungen 37 aufgenommen sind, halten die Steckerklemmen 63 die
Klemmstecker 36b federnd fest.
Wenn der Deckel 29 am Rohr 28 befestigt ist, befindet sich jedes Halteteil 62 der
Basisplatten 60 in der Nähe der entsprechenden bogenförmigen Wände 28b des
Rohres 28. Mit anderen Worten, das Halteteil ist so beschaffen, daß es dem Abschnitt
des Motors 17 mit dem größten Durchmesser entspricht.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, sind an den Ecken des Isolators 56
Begrenzungszapfen 67 ausgebildet. Die Begrenzungszapfen 67 verlaufen parallel zur
Achse des Motors 17 oder zur Achse der Abtriebswelle 23. Jedes Halteteil 62 wird von
innen durch den entsprechenden Begrenzungszapfen 67 gestützt. Die beiden
Begrenzungszapfen 67 stützen die entsprechenden Halteteile 62 so ab, daß jedes
Halteteil 62 parallel zur Achse der Abtriebswelle 23 und senkrecht zu den flachen
Wänden 28a des Rohres 28 verläuft.
Die Bürstenstützen 58 sind im wesentlichen gleich, so daß im folgenden der
Einfachheit halber nur eine Bürstenstütze 58 beschrieben wird. Wie in Fig. 9 gezeigt,
wird die Plattenfeder 61 dadurch gebildet, daß eine federnde Metallplatte nahe ihrer
Mitte im rechten Winkel gebogen wird. Die Plattenfeder 61 weist einen festgehaltenen
Abschnitt 64, der durch das Halteteil 62 der Basisplatte 60 gehalten wird, und einen
Armabschnitt 65 auf, der von einem Ende des gehaltenen Abschnitts 64 aus verläuft.
Der festgehaltene Abschnitt 64 erstreckt sich vom proximalen Ende bis zur Mitte der
Plattenfeder 61. Der Armabschnitt 65 verläuft von der Mitte bis zum distalen Ende der
Plattenfeder 61.
Das proximale Ende der Plattenfeder 61 weist eine Eingriffsöffnung 64a auf. Zudem ist
das proximale Ende des festgehaltenen Abschnittes 64 auch noch mit einem Paar von
Kerben 64b versehen, die auf einander gegenüberliegenden Seiten der
Eingriffsöffnung 64a ausgebildet sind. Am distalen Ende der Plattenfeder 61 oder am
distalen Ende des Armabschnittes 65 ist eine Schleifbürste 66 befestigt.
Wie in Fig. 7 gezeigt, wird der festgehaltene Abschnitt 64, wenn die Plattenfeder 61 an
der Basisplatte 60 befestigt ist, zwischen der Haltefläche 62a und dem Klemmarm 62b
festgehalten. In diesem Zustand tritt die Eingriffsklaue 62e auf der Haltefläche 62a in
Eingriff mit der Eingriffsöffnung 64a des festgehaltenen Abschnittes 64. Die
Eingriffsabschnitte 62d treten auch noch mit den Innenecken der Kerben 64b in
Eingriff. Darüber hinaus greifen die Eingriffsstücke 62f des Halteteils 62 in die Seiten
des festgehaltenen Abschnittes 64 ein. Dies führt dazu, daß der festgehaltene
Abschnitt 64 der Plattenfeder 61 an der Basisplatte 60 befestigt ist. Der Klemmarm
62b, die Eingriffsklaue 62e, die Eingriffsvorsprünge 62d und die Eingriffsstücke 62f
bilden eine Eingriffsstruktur oder eine Positionieranordnung, mit welcher der
festgehaltene Abschnitt 64 an der Basisplatte 60 befestigt wird.
Wie in den Fig. 5 und 6 zu sehen ist, sind zwei Positionierzapfen 68 auf zwei sich
gegenüberliegenden Seiten des Isolators 56 ausgebildet, die den Bürstenstützen 58
entsprechen. Die Positionierzapfen 68 verlaufen parallel zur Achse des Motors 17 oder
zur Achse der Abtriebswelle 23. Jeder festgehaltene Abschnitt 64 der Plattenfeder 61
wird von außen durch den entsprechenden Positionierzapfen 68 abgestützt.
Jeder Positionierzapfen 68 positioniert auch den entsprechenden Magneten 31 im
Gehäuse 30 in Axialrichtung des Motors 17. Dies bedeutet, daß, wenn der Deckel 29,
wie in Fig. 5 gezeigt, am Rohr 28 befestigt ist, das distale Ende jedes
Positionierzapfens 68 in Kontakt mit einem Ende des entsprechenden Magneten 31
steht. Andererseits steht das andere Ende jedes Magneten 31 mit einem
Positioniervorsprung 28c in Kontakt (Fig. 5), der nahe dem geschlossenen Ende des
Rohres 28 ausgebildet ist. Daher ist jeder Magnet 31 axial zwischen dem
Positionierzapfen 68 und dem Positioniervorsprung 28c ausgerichtet. Zudem wird
durch einen (nicht dargestellten) Anschlag verhindert, daß sich die Magneten 31 in
Radialrichtung des Motors 17 bewegen können.
Wie bereits beschrieben, befinden sich die Basisplatten 60, wenn der Deckel 29 am
Rohr 28 angebracht ist, jeweils nahe den bogenförmigen Wänden 28b des Rohres 28.
Daher sind die festgehaltenen Abschnitte 64 der Plattenfeder 61, wie in den Fig. 5
und 6 zu sehen ist, ebenfalls nahe den bogenförmigen Wänden 28b oder an
Positionen angeordnet, die den Abschnitten des Motors 17 entsprechen, welche die
größten Durchmesser haben. Jeder festgehaltene Abschnitt 64 wird auch von dem
entsprechenden Halteteil 62 so gehalten, daß er parallel zur Achse der Abtriebswelle
23 und senkrecht zu den flachen Wänden 28a verläuft.
Wie in den Fig. 1, 5 und 6 gezeigt, verlaufen die Armabschnitte 65 senkrecht zur
Achse der Abtriebswelle 23 an einer Position, die den flachen Wänden 28a entspricht,
oder an Positionen, die den ausgesparten Abschnitten des Motors 17 entsprechen.
Jeder Armabschnitt 65 drückt die entsprechende Schleifbürste 66 mit einer
vorgegebenen Kraft gegen die Außenfläche des Kommutators 33. Wenn eine der
Schleifbürsten 66 den Kommutator 33 kontaktiert, verläuft der entsprechende
Armabschnitt 65 im allgemeinen parallel zu den flachen Wänden 28a und drückt die
Schleifbürste 66 in eine senkrecht zu den flachen Wänden 28a verlaufende Richtung.
Als nächstes wird das Montageverfahren für den Motor 17 beschrieben. Dabei wird
zuerst das proximale Ende der Abtriebswelle 23 im Lager 57 des Deckels 29
aufgenommen. Die Basisplatten 60 werden bereits vorher am Deckel 29 befestigt. Der
Anker 32 und der Kommutator 33 befinden sich an der Abtriebswelle 23.
Dann werden die Plattenfedern 61 jeweils an den entsprechenden Basisplatten 60
befestigt. Genauer gesagt befindet sich jeder festgehaltene Abschnitt 64 der
Plattenfedern 61 zwischen den entsprechenden Eingriffsteilen 62f und wird zwischen
der Haltefläche 62a und dem Klemmarm 62b festgehalten. In diesem Zustand wird
jeder festgehaltene Abschnitt 64 so längs der entsprechenden Haltefläche 62a bewegt,
daß er zwischen die Eingriffsvorsprünge 62d eintritt. Dies führt dazu, daß die
Eingriffsvorsprünge 62d mit den entsprechenden Kerben 64b und die Eingriffsklaue
62e mit der Eingriffsöffnung 64a in Eingriff treten. Daher ist jeder festgehaltene
Abschnitt 64 an der entsprechenden Basisplatte 60 befestigt.
Bei dem Verfahren zum Anbringen jeder Plattenfeder 61 an der entsprechenden
Basisplatte 60 wird die entsprechende Schleifbürste 66 allmählich näher an die äußere
Fläche des Kommutators 33 und dann mit dieser in Kontakt gebracht. Dann wird die
entsprechende Schleifbürste 66 durch die vorgegebene Kraft des federnd verformten
Armabschnittes 65 gegen den Kommutator 33 gedrückt.
Anschließend wird der Deckel 29 so am Rohr 28 befestigt, daß der Anker 32 im Rohr
28 aufgenommen ist. Die Magneten 31 werden bereits vorher an den Innenflächen der
bogenförmigen Wände 28b des Rohres 28 angebracht. Wenn der Deckel 29 am Rohr
28 befestigt ist, werden die Magneten 31 durch die Positionierzapfen 68 und die
Positioniervorsprünge 28c in Axialrichtung des Motors 17 positioniert. Dies hat zur
Folge, daß die Magneten 31 in geeigneter Weise, dem Anker 32 zugewandt,
angeordnet sind.
Die Schleifbürsten 66 des montierten Motors 17 verschleißen aufgrund der Reibung
zwischen ihnen und dem Kommutator 33 nach langem Gebrauch. Durch den
Verschleiß der Schleifbürsten 66 wird die Auslenkung der Armabschnitte 65
zunehmend reduziert, weshalb die entsprechenden Druckkräfte ebenfalls laufend
verringert werden. Wird die Kraft jedes Armabschnittes 65 so stark verringert, daß der
Kontakt zwischen den Schleifbürsten 66 und dem Kommutator 33 nicht
aufrechterhalten werden kann, können die Plattenfedern 61, einschließlich der
Schleifbürsten 66, ausgetauscht werden.
Das Austauschen der Plattenfedern 61 wird wie folgt durchgeführt. Zuerst wird der
Deckel 29 vom Rohr 28 entfernt. Gleichzeitig wird die Abtriebswelle mit dem Anker 32
und dem Kommutator 33 mit dem Deckel 29 vom Rohr 28 entfernt. Anschließend
werden die Plattenfedern 61 von den Basisplatten 60 gelöst. Sodann werden neue
Plattenfedern 61 an den Basisplatten 60 angebracht, und der Deckel 29 wird am Rohr
28 befestigt.
Die dargestellte Ausführungsform weist die folgenden Vorteile auf:
Jeder Armabschnitt 65 der Plattenfedern 61 verläuft im wesentlichen parallel zu den
flachen Wänden 28a des Rohres 28. Zudem ist das proximale Ende jeder Plattenfeder
61 oder das befestigte Ende jedes Armabschnittes 65 radial innerhalb einer
entsprechenden bogenförmigen Wand 28b des Rohres 28 angeordnet. Dadurch wird
die Länge jedes Armabschnittes 65 oder der Abstand vom befestigten Ende des
Armabschnittes 65 zur Schleifbürste 66 im begrenzten Innenraum des Rohres 28
maximiert.
Je größer die Länge jedes Armabschnittes 65 ist, desto geringer ist der Verlust an
Druckkraft des Armabschnittes 65 aufgrund des Reibverschleißes der Schleifbürste 66.
Da die Länge des Armabschnittes 65 bei der gezeigten Ausführungsform maximiert ist,
bleibt die Kraft, welche die Schleifbürste 66 gegen den Kommutator 33 drückt, folglich
über einen langen Zeitraum hinweg stabil. Deshalb kann die Anfangsleistung des
Motors 17 über einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden.
Da der Armabschnitt 65 im allgemeinen parallel zu den flachen Wänden 28a verläuft,
ist der Abstand zwischen den flachen Wänden 28a unabhängig von der Länge des
Armabschnittes 65 festgelegt. Daher kann der Motor 17 flacher gestaltet werden, ohne
daß die Länge der Armabschnitte 65 verringert wird. Damit werden die Größe und das
Gewicht des Motors 17 verkleinert, ohne das Drehmoment des Motors und die
Lebensdauer der Schleifbürsten 66 herabzusetzen. Durch Verwendung des Motors 17
in der Spritzpumpe 12 können Größe und Gewicht der Spritzpumpe 12 reduziert
werden, wobei die Fördermenge der Spritzpumpe 12 nicht verringert und die
Lebensdauer der Teile nicht verkürzt werden.
Das Halteteil 62 der Basisplatte 60 verläuft allgemein senkrecht zu den flachen
Wänden 28a. Die Steckerklemmen 63 sind zwischen den entsprechenden Halteteilen
62 und dem Kommutator 33 radial zur Abtriebswelle 23, d. h. parallel zu den flachen
Wänden 28a, angeordnet. Mit anderen Worten, die Halteteile 62 sind in Radialrichtung
des Motors 17 parallel zu den flachen Wänden 28a mit den Steckerklemmen 63
ausgerichtet. Bei dieser Anordnung sitzen die Steckerklemmen 63 auf dem Deckel 29,
ohne die Abflachung des Motors 17 zu begrenzen. Zudem sind die Halteteile 62 nahe
den Steckerklemmen 63 angebracht, wodurch eine Verkleinerung der Schleifbürsten-
Tragestruktur möglich ist. Zudem ist der Aufbau, da die Steckerklemmen 63 aus einem
Stück mit den Basisplatten 60 ausgebildet sind, einfach und die Anzahl der Teile
reduziert.
Bekannte Plattenfedern müssen manuell gespreizt werden, um den Kommutator
zwischen den Schleifbürsten anzuordnen, wenn die Abtriebswelle, die den Anker und
den Kommutator trägt, am Deckel angebracht wird, der die Plattenfedern trägt. Bei der
Erfindung wird die Abtriebswelle 23, die den Anker 32 und den Kommutator 33 trägt,
jedoch am Deckel 29 befestigt, bevor die Plattenfedern 61 an den Basisplatten 60 auf
dem Deckel 29 angebracht werden. Dadurch entfällt der mühsame Schritt des
manuellen Spreizens der Plattenfedern, was die Montage des Motors 17 erleichtert.
Beim Austausch der Plattenfedern 61 ist es nicht erforderlich, die den Anker 32 und
den Kommutator 33 tragende Abtriebswelle vom Deckel 29 zu entfernen. Dies
vereinfacht den Austausch der Plattenfedern 61.
Die Klemmarme 62b, die Eingriffsklauen 62e, die Eingriffsvorsprünge 62d und die
Eingriffsteile 62f sind mit den entsprechenden Basisplatten 60 einstückig ausgebildet.
Damit sind zur Befestigung der abnehmbaren Plattenfedern 69 an den Basisplatten 60
keine anderen unabhängigen Teile erforderlich, wodurch die Anzahl der Teile, welche
die Bürstenstützen 58 bilden, auf zwei minimiert ist. Dies erleichtert das Anbringen der
Plattenfedern 61 an den Basisplatten 60.
Die Plattenfedern 61 werden dadurch an den Basisplatten 60 angebracht, daß sie so
bewegt werden, daß die Schleifbürsten 66 sich dem Kommutator 33 nähern. Mit
anderen Worten, die Richtung, in welche die Plattenfedern 61 bei ihrer Befestigung an
den Basisplatten 60 bewegt werden, ist dieselbe, wie die Richtung, in welcher die
Schleifbürsten 66 durch die Plattenfedern 61 gegen den Kommutator 33 gedrückt
werden. Dies verhindert, daß übermäßige Kräfte auf die Schleifbürsten 66 ausgeübt
werden, wenn die Plattenfedern 61 an den Basisplatten 60 befestigt werden, was das
Anbringen der Plattenfedern 61 an den Basisplatten 60 zusätzlich erleichtert.
Der Isolator 56, der die isolierten Basisplatten 60 abstützt, trägt auch das Lager 57 für
die Abtriebswelle 23. Dadurch wird die Anzahl der Teile reduziert und die Struktur
vereinfacht.
Der Deckel 29 umfaßt die Positionierzapfen 68 zum Ausrichten und Festhalten der
Magneten 31 im Motor 17. Dadurch werden die Magneten 31 relativ zum Anker 32 in
der rechten Stellung gehalten, wenn der Deckel 29 am Rohr 28 angebracht wird.
Die Hauptplatte 54 des Deckels 29 ist eine Metallplatte. Wenn der Deckei 29 am Rohr
28 befestigt wird, das als Joch dient, wird die Hauptplatte 54 elektrisch an das Rohr 28
angeschlossen. Daher schirmt das Gehäuse 30, das durch das Rohr 28 und den
Deckel 29 gebildet wird, den inneren Magnetkreis des Motors 17 elektromagnetisch
ab. Dies verhindert, daß Elektromagnetengeräusche aus dem Motor 17 herausdringen.
Da die Abtriebswelle 23 elektrisch an die Hauptplatte 54 angeschlossen ist, wird auch
ein Herausdringen von Elektromagnetengeräuschen von der Abtriebswelle 23
verhindert.
Der Auslaßkanal 39 ist im unteren dicken Abschnitt 19b so ausgebildet, daß zumindest
ein Teil des Auslaßkanals 39 innerhalb des gedachten, den Motor 17 umschreibenden
Kreises liegt. Mit anderen Worten, der Auslaßkanal 39 ist so angeordnet, daß er mit
der unteren flachen Wand 28a des Motors 17 zusammenfällt. Daher wird der
Innenraum der Spritzpumpe 12 effizient genutzt, wodurch die Spritzpumpe kompakt
wird. Anders gesagt, die Fördermenge der Pumpe 12 wird durch Vergrößerung der
Querschnittfläche des Auslaßkanals 39 vergrößert, ohne die Pumpe 12 zu vergrößern.
Da der Motor 17 so flach wie möglich ausgebildet wird, läßt sich die Querschnittfläche
des Auslaßkanals 39 mühelos vergrößern.
Der vordere Raum 43 der Motorkammer 24 ist durch den Längskanal 51 mit der
hinteren Fläche der Motorkammer 24 verbunden. Der hintere Raum der Motorkammer
24 ist über die Ablaßstruktur 47 an die Außenseite des Gehäuses 16 angeschlossen.
Daher ist die Motorkammer 24 stets zur Atmosphäre hin geöffnet. Dies verhindert, daß
Reinigungswasser aufgrund von Druckveränderungen in der Motorkammer 24 über die
Pumpenkammer 25 aus dem Tank 11 in die Motorkammer 24 gezogen wird. Dadurch
werden Störungen des Motors 17 aufgrund von Wasserleckage verhindert.
Selbst wenn Reinigungsflüssigkeit aus der Pumpenkammer 25 in den vorderen Raum
43 der Motorkammer 24 eintritt, strömt die Reinigungsflüssigkeit durch die inneren
Längskanäle 51 zum hinteren Raum der Motorkammer 24. Kondenswasser im
vorderen Raum der Motorkammer 24 wird durch die Längskanäle 51 ebenfalls dem
hinteren Raum der Motorkammer 24 zugeführt. Reinigungsflüssigkeit und
Kondenswasser werden durch die Ablaßstruktur 47 aus dem hinteren Raum der
Motorkammer 24 zur Außenseite des Gehäuses 16 abgezogen. Somit können
Reinigungsflüssigkeit und Kondenswasser nicht im Innenraum der Spritzpumpe 12
verbleiben.
Die Ablaßstruktur 47, die zur Außenseite des Gehäuses 16 hin offen ist, umfaßt den
Haupt-, den Einlaß- und den Auslaßkanal 48, 49 bzw. 50, die sich jeweils in
unterschiedliche Richtungen erstrecken. Wenn die Spritzpumpe 12 mit Wasser
bespritzt wird, gelangt daher kein Wasser in die Motorkammer 24 und in den
Innenraum des Motors 17.
Der Hauptteil der Ablaßstruktur 47 ist im unteren dicken Abschnitt 19b des Körpers 19
so ausgebildet, daß zumindest ein Teil der Ablaßstruktur 47 innerhalb des gedachten,
den Motor 17 umschreibenden Kreises liegt. Anders gesagt, die Ablaßstruktur 47 ist so
angeordnet, daß sie der unteren flachen Wand 28a des Motors 17 entspricht. Der
Innenraum der Spritzpumpe 12 wird dadurch effektiv genutzt, daß der Hauptteil der
Ablaßstruktur 47 in ungenutztem Raum ausgebildet ist, was die Pumpe 12 kompakt
macht.
Die in den Fig. 1 bis 9 dargestellte Ausführungsform kann wie folgt verändert
werden:
Die Steckerklemmen 63 können auch an einer radial äußeren Seite der Halteteil 62 der
Basisplatten 60 angebracht werden.
Die Steckerklemmen 63 (Eingangsklemmen) können auch unabhängig von den
Basisplatten 60 sein. In diesem Falle sind die Eingangsklemmen über spezielle
Anschlüsse, wie Kabeldrähte oder Drahtkonfigurationen, an die Plattenfedern 61
angeschlossen. Diese Eingangsklemmen können auch so angeordnet werden, daß sie
zur Außenseite des Deckels 29 hin vorstehen und z. B. an die Ausgangsklemmen 36b
gelötet werden. In diesem Fall benötigen die Eingangsklemmen keinen Platz im
Inneren des Deckels 29. Daher können sich die festgehaltenen Abschnitte 64 der
Plattenfedern 61 in einer Richtung erstrecken, die nicht senkrecht zu den flachen
Wänden 28a verläuft.
Bei den Ausgangsklemmen 36b kann es sich um Steckerklemmen und bei den
Eingangsklemmen 63 um Klemmstecker handeln.
Das geschlossene Ende des Rohres 28 kann ein abnehmbarer Deckel sein. In diesem
Fall kann sich die Schleifbürsten-Tragestruktur im Deckel auf der distalen Seite der
Abtriebswelle 23 (statt im Deckel 29 auf der proximalen Seite der Abtriebswelle 23)
befinden.
Bei jeder der zwei Bürstenstützen 58 können die Basisplatte 60 und die Plattenfeder
61 auch einstückig ausgebildet sein.
Die Plattenfedern 61 können statt der Basisplatten 60 von Gegenständen getragen
werden, die einstückig mit dem Isolator 56 ausgebildet sind.
Die Schleifbürsten-Tragestruktur kann durch ein spezielles Trageteil abgestützt
werden, das statt am Deckel 29 am Gehäuse 30 des Motors 17 angebracht ist.
Die Eingriffsstruktur zum lösbaren Eingriff der Plattenfedern 61 in die Basisplatten 60
ist nicht auf die in Fig. 6 gezeigte Struktur beschränkt. Die Plattenfedern 61 können
auch nur mit den Basisplatten 60 durch die Klemmarme 62b der Basisplatten 60 in
Eingriff treten. Ebenso können die Klemmarme 62b zum Festhalten der Basisplatten
60 auf den Plattenfedern 61 ausgebildet werden. Zudem kann die Eingriffsstruktur
auch unabhängig von den Plattenfedern 61 oder den Basisplatten 60 sein.
Die vier Positionierzapfen 68 können sich an den vier Ecken des Isolators 56 befinden.
Das Gehäuse 16 muß nicht den Körper 19, das Pumpengehäuse 20 und den Deckel
21 umfassen. Beispielsweise kann das Gehäuse 16 aus zwei Gehäuseteilen gebildet
werden, die längs einer Axialebene geteilt sind. Das Gehäuse 16 kann jedoch auch
aus mehr als zwei Teilen gebildet werden.
Die Richtungen, in welche sich die Ablaßstruktur 47 erstreckt, sind nicht auf die
Radial-, Axial- und Umfangsrichtung des Gehäuses 16 begrenzt. Die Ablaßstruktur 47
kann sich auch in jede Richtung verzweigen.
Die Ablaßstruktur 47 könnte auch eine beliebige andere Form aufweisen, sofern sie
nicht als ein einziger, gerader Kanal ausgebildet und zumindest ein Teil von ihr
gebogen ist. Dies bedeutet, daß die Ablaßstruktur 47 so gebogen sein sollte, daß sie
sich in zwei Richtungen erstreckt. Beispielsweise kann auf den Hauptkanal 48
verzichtet werden, und die Einlaßkanäle 49 können direkt an den Auslaßkanal 50
angeschlossen werden. Statt als gerader Kanal könnte der Hauptkanal 48 auch als ein
gekrümmter Kanal ausgebildet sein. Zudem kann die Ablaßstruktur 47 auch eine
bogenförmige Gestalt aufweisen.
Der Hauptkanal 48 kann unterhalb des vorderen Raumes 43 der Motorkammer 24
verlaufen, und der vordere Raum 43 kann direkt mit dem Hauptkanal 48 verbunden
sein.
Zusätzlich zur in Fig. 1 gezeigten Ablaßstruktur 47 kann auch noch ein anderer
Luftkanal zum Anschluß der Motorkammer 24 an die Außenseite des Gehäuses 16
vorgesehen sein. In diesem Fall wird Luft durch den anderen Luftkanal in die
Motorkammer 24 angesaugt, während Wasser aus der Ablaßstruktur 47 abgelassen
wird. Die erleichtert das Abziehen von Wasser aus der Motorkammer 24. Der Luftkanal
ist vorzugsweise aus einer Mehrzahl von Kanälen gebildet, die sich in wenigstens zwei
Richtungen erstrecken.
Zusätzlich zu oder anstelle der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Längskanäle 51
kann auch ein anderer Kanal zur Verbindung des vorderen Raumes 43 der
Motorkammer 24 mit dem hinteren Raum der Motorkammer 24 in einem geeigneten
Abschnitt des Körpers 19 ausgebildet sein.
Der Motor 17 muß nicht zwingend flache Wände 28a aufweisen, sondern kann auch
zylindrisch geformt sein.
Das Rohr 28, das als Joch dient, muß nicht unbedingt als Gehäuse für den Motor 17
dienen, sondern es kann auch ein anderes Gehäuse den Motor 17 bedecken.
Nun sei eine weitere Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Die in den Fig.
10(a) und 10(b) gezeigte Ausführungsform bezieht sich auf die Bauweise des
Gehäuses 16 zur Aufnahme des Motors 17. Teile, die denen der in den Fig. 1 bis 9
dargestellten Ausführungsformen ähnlich sind, haben dieselben Bezugszeichen, und
ihre Beschreibung wird sich auf die Unterschiede zur in den Fig. 1 bis 9 gezeigten
Ausführungsform konzentrieren.
Fig. 10(a) zeigt einen Querschnitt durch den Körper 19 des Gehäuses 16 vor dem
Einbau des Motors 17. Wie in Fig. 10(a) zu sehen ist, verläuft eine Mehrzahl erster
Vorsprünge 70 in Axialrichtung des Körpers 19 entsprechend den flachen Wänden 28a
des Motors 17. Die distalen Enden der ersten Vorsprünge 70 sind flach und lassen
sich nicht leicht verformen. Die Vorsprünge 70 können entweder einstückig mit dem
Körper 19 oder unabhängig von diesem ausgebildet sein.
Zweite Vorsprünge 71, die in Fig. 10(a) gezeigt sind, entsprechen den in Fig. 4
gezeigten Vorsprüngen 4. Die zweiten Vorsprünge 71 verlaufen in Axialrichtung des
Körpers 19 auf der Paßfläche 40 entsprechend den bogenförmigen Wänden 28b des
Motors 17. Jeder zweite Vorsprung 71 weist einen dreieckigen Querschnitt auf und läßt
sich leicht verformen. Die zweiten Vorsprünge 71 können entweder einstückig mit dem
Körper 19 oder unabhängig von diesem ausgebildet werden. Wenn sie unabhängig
vom Körper 19 ausgebildet sind, können sie auch aus einem elastischen Material, wie
Gummi, bestehen.
Wenn der Motor 17 im Körper 19 aufgenommen ist, werden, wie in Fig. 10(b) gezeigt,
die flachen Wände 28a des Motors 17 von den ersten Vorsprüngen 70 und die
bogenförmigen Wände 28b des Motors 17 von den zweiten Vorsprüngen 71 gehalten.
Das spitze, distale Ende jedes zweiten Vorsprungs 71 absorbiert Kraft durch
Verformung, wenn auf dasselbe eine Kraft ausgeübt wird.
Der Abstand zwischen den oberen ersten Vorsprüngen 70 und den unteren ersten
Vorsprüngen 70 wird so festgelegt, daß die flachen Wände 28a des Motors 17 sicher
gehalten werden. Der Durchmesser eines gedachten Kreises, der die distalen Enden
der zweiten Vorsprünge 71 berührt, ist etwas kleiner als der Durchmesser des
gedachten Kreises, der durch die bogenförmigen Wände 28b festgelegt ist, oder als
ein gedachter Kreis, der den Motor 17 umschreibt.
Wenn das Flügelrad 27, das mit der Abtriebswelle 23 des Motors 17 verbunden ist,
vom Mittelpunkt der Pumpenkammer 25 versetzt wird, wird die Reinigungsflüssigkeit
nicht effizient gepumpt. Daher muß der Motor 17 so am Gehäuse 16 angebracht
werden, daß die Abtriebswelle 23 koaxial zur Pumpenkammer 25 verläuft.
Daher wird der Motor 17, wenn er, wie in Fig. 10(b) gezeigt, in das Gehäuse 16
eingebaut ist, relativ zum Gehäuse 16 in einer parallel zu den flachen Wänden 28a
verlaufenden Richtung bewegt, so daß die Abtriebswelle 23 koaxial zur
Pumpenkammer 25 angeordnet ist. Zu diesem Zeitpunkt werden Kräfte von den
bogenförmigen Wänden 28b auf die zweiten Vorsprünge 71 ausgeübt. Da die zweiten
Vorsprünge 71 verformt werden können, wenn eine Kraft aufgebracht wird, kann sich
der Motor in einer parallel zu den flachen Wänden 28a verlaufenden Richtung
bewegen. Andererseits werden die flachen Wände 28a sicher von den ersten
Vorsprüngen 70 gehalten, wodurch verhindert wird, daß sich der Motor 17 relativ zum
Gehäuse 16 verschiebt, nachdem die Achsen zusammenfallen.
Falls die zweiten Vorsprünge 71 Kräfte von den bogenförmigen Wänden 28b
aufnehmen, während die Achsen zusammenfallen, werden die Kräfte durch die
Verformung der zweiten Vorsprünge 71 absorbiert. Somit nehmen die bogenförmigen
Wände 28b keine übermäßigen Reaktionskräfte von den zweiten Vorsprüngen 71 auf.
Daher werden die bogenförmigen Wände 28b nicht verformt, wenn die Achsen
zusammenfallen. Dies verhindert, daß sich der Abstand zwischen den Magneten 31
und dem Anker 32 ändert. Daher werden Störungen des Motors 17 aufgrund von
Veränderungen des Abstandes zwischen den Magneten 31 und dem Anker 32
verhindert.
Wenn die Achsen zusammenfallen, sind die zweiten Vorsprünge 71 nicht von denn
bogenförmigen Wänden 28b getrennt, obwohl sie verformt werden. Dies bedeutet, daß
die zweiten Vorsprünge 71 verhindern, daß der Motor 17 sich relativ zum Gehäuse 16
durch Kräfte bewegt, die kleiner als die der ersten Vorsprünge 70 sind. Die
verformbaren zweiten Vorsprünge 71 erleichtern das Einsetzen des Motors in das
Gehäuse 16.
Nun sei eine weitere Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die
Fig. 11(a) bis 13 beschrieben. Teile, die denen der in den Fig. 1 bis 10b
beschriebenen Ausführungsformen entsprechen, weisen dieselben Bezugszeichen
auf, und die Beschreibung wird sich auf die Unterschiede zu den Ausführungsformen
der Fig. 1 bis 10(b) beschränken.
Wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt, unterscheidet sich eine Wascheinrichtung 100
dieser Ausführungsform von der in Fig. 2 dargestellten Wascheinrichtung 10 dadurch,
daß die Achse der Spritzpumpe 120 vertikal verläuft, wenn sie am Tank 11 angebracht
ist. Das Gehäuse 16 der Spritzpumpe 120 weist ein Einlaßrohr 16a auf, das im Tank
11 sitzt. Wenn der Motor 17 das Flügelrad 27 dreht, wird Reinigungsflüssigkeit durch
das Einlaßrohr 16a zur Pumpenkammer 25 gezogen und durch einen Auslaß 38 zu
einer (nicht dargestellten) Spritzdüse gepumpt. Die Spritzpumpe 120 weist, wie in Fig.
13 gezeigt, keinen Auslaßkanal 39 wie die in Fig. 1 gezeigte Spritzpumpe 12 auf.
Fig. 11 (a) zeigt einen Querschnitt durch den Körper 19 des Gehäuses 16 vor dem
Einbau des Motors 17. Fig. 11 (b) ist ein Querschnitt durch den Körper 19 nach dem
Einbau des Motors 17. Wie in den Figuren gezeigt, sind die ersten Vorsprünge 70, wie
bei der in den Fig. 10(a) und 10(b) dargestellten Ausführungsform, auf der
Paßfläche 40 des Körpers 19 ausgebildet, um die flachen Wände 28a des Motors 17
zu tragen. Zudem sind die zweiten Vorsprünge 71 so auf der Paßfläche 40
angeordnet, daß sie den bogenförmigen Wänden 28b des Motors 17 gegenüberliegen.
Der einzige Unterschied zu der in den Fig. 10(a) und 10(b) gezeigten
Ausführungsform besteht darin, daß die oberen ersten Vorsprünge 70 symmetrisch zu
den unteren ersten Vorsprüngen 70 sind. Die oberen und unteren dicken Abschnitte
19b sind hohl.
Die illustrierte Ausführungsform, die in den Fig. 11(a) bis 13 gezeigt ist, weist
dieselben Vorteile auf wie die in den Fig. 10(a) und 10(b) dargestellte
Ausführungsform.
Jede in den Fig. 10(a) bis 13 gezeigte Ausführungsform kann wie folgt verändert
werden:
Das Gehäuse 16 aus Fig. 14 unterscheidet sich von dem in den Fig. 10(a) und
10(b) dargestellten dadurch, daß die zweiten Vorsprünge 71 weggelassen wurden.
Folglich sind zwischen dem Gehäuse 16 und den bogenförmigen Wänden des Motors
17 Spalte 16b ausgebildet. Die Spalte 16b lassen es zu, daß sich der Motor 17 in einer
parallel zu den flachen Wänden 28a verlaufenden Richtung bewegt. Die Spalte 16b
verhindern aber auch, daß vom Gehäuse 16 Kräfte auf die bogenförmigen Wände 28b
ausgeübt werden. Dies verhindert, daß sich der Spalt zwischen den Magneten 31 und
dem Anker 32 ändert. Da die flachen Wände 28a von den ersten Vorsprüngen 70
sicher festgehalten werden, bewegt sich der Motor 17 nicht relativ zum Gehäuse 16,
nachdem die Achsen zusammenfallen. Daher weist die Ausführungsform von Fig. 14
ebenfalls allgemein dieselben Vorteile wie die in den Fig. 10(a) und 10(b) gezeigte
Ausführungsform auf.
Die zweiten Vorsprünge 71 können bei dem in den Fig. 11(a) und 11(b)
dargestellten Gehäuse weggelassen werden.
Die Ausführungsform von Fig. 15 unterscheidet sich von der aus den Fig. 11(a)
und 11(b) dadurch, daß die zweiten Vorsprünge 71 statt der ersten Vorsprünge 70
angebracht sind. In diesem Fall kann der Motor 17 sich im Gehäuse nicht nur in einer
parallel zu den flachen Wänden 28a verlaufenden Richtung, sondern auch in einer
senkrecht zu den flachen Wänden 28a verlaufenden Richtung bewegen. Auf diese
Weise fallen die Achsen genauer zusammen.
Die in den Fig. 10(a) und 10(b) dargestellten ersten Vorsprünge 70 können auch in
die zweiten Vorsprünge 71 umgewandelt werden.
Statt der zweiten Vorsprünge 71 kann ein elastisches Element wie Gummi an der
gesamten oder an einem Teil der Innenfläche des Körpers 19 gegenüber den
bogenförmigen Wänden 28b des Motors 17 angebracht sein. Das elastische Element
ermöglicht es, daß der Motor 17 sich in einer parallel zu den flachen Wänden 28a
verlaufenden Richtung bewegt.
Die ersten Vorsprünge 70 können weggelassen werden, und die flachen Wände 28a
können durch die gesamte Innenfläche des Körpers 19, die den flachen Wänden 28a
gegenüberliegt, gehalten werden.
Anzahl und Größe der Vorsprünge 71, 70 können nach Bedarf geändert werden.
Die Querschnittsform jedes zweiten Vorsprungs 71 ist nicht zwingend dreieckig. Die
distalen Enden können eine flache Fläche aufweisen. Außerdem können auch die
ersten und zweiten Vorsprünge 70, 71 voneinander verschieden sein.
Die zweiten Vorsprünge 71 können statt auf den beiden sich gegenüberliegenden
Seiten auch nur auf einer Seite des Körpers 19 ausgebildet sein.
Claims (20)
1. Tragestruktur für eine Schleifbürste (66) eines Motors (17), wobei der Motor (17)
ein Gehäuse (30) mit einem abnehmbaren Deckel (29), eine Abtriebswelle (23) und
einen an der Abtriebswelle (23) angebrachten Kommutator (33) aufweist,
gekennzeichnet durch:
eine Schleifbürste (66), die dem Kommutator (33) gegenüberliegt;
ein federndes Element (61), das die Schleifbürste (66) so zum Kommutator (33) drückt, daß sie mit dem Kommutator (33) in Kontakt gelangt;
eine Basis (60), die am Deckel (29) angebracht ist und ein Halteteil (62) zum Zurückhalten des federnden Elementes (61) aufweist, und
eine Eingriffsstruktur (62b, 62d, 62e, 62f), die zwischen dem federnden Element (61) und dem Halteteil (62) so angebracht ist, daß das federnde Element (61) abnehmbar am Halteteil (62) befestigt ist.
eine Schleifbürste (66), die dem Kommutator (33) gegenüberliegt;
ein federndes Element (61), das die Schleifbürste (66) so zum Kommutator (33) drückt, daß sie mit dem Kommutator (33) in Kontakt gelangt;
eine Basis (60), die am Deckel (29) angebracht ist und ein Halteteil (62) zum Zurückhalten des federnden Elementes (61) aufweist, und
eine Eingriffsstruktur (62b, 62d, 62e, 62f), die zwischen dem federnden Element (61) und dem Halteteil (62) so angebracht ist, daß das federnde Element (61) abnehmbar am Halteteil (62) befestigt ist.
2. Tragestruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Eingangsklemme (63) am Deckel (29) angebracht ist, um die Schleifbürste (66) mit
Strom zu versorgen, wobei die Eingangsklemme (63) zwischen dem Halteteil (62) und
dem Kommutator (33) angeordnet ist.
3. Tragestruktur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eingangsklemme (63) einstückig mit der Basis (60) ausgebildet ist.
4. Tragestruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Basis (60) eines von zwei Basisteilen (60) ist, wobei der Deckel (29) einen Isolator
(56) aufweist, der die Basisteile (60) voneinander isoliert und trägt und an dem (56) ein
Lager (57) zum Tragen der Abtriebswelle (23) befestigt ist.
5. Tragestruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Motor (17) einen im Gehäuse (30) untergebrachten Magneten (31) und der Deckel
(29) ein Positionierteil (68) zur Festlegung der Position des Magneten (31), wenn der
Deckel (29) am Gehäuse (30) befestigt ist, aufweist.
6. Tragestruktur für eine Schleifbürste eines Motors (17), bei welcher der Motor
(17) mit einem Gehäuse (30), einer Abtriebswelle (23) und einem an der Abtriebswelle
(23) angebrachten Kommutator (33) versehen ist und das Gehäuse (30) eine flache
Wand (28a) aufweist, die innerhalb eines das Gehäuse (30) umschreibenden,
gedachten Kreises liegt, gekennzeichnet durch:
eine Schleifbürste (66), die dem Kommutator (33) gegenüberliegt, und
ein federndes Element (61), das die Schleifbürste (66) so zum Kommutator (33) drückt, daß sie mit dem Kommutator (33) in Kontakt gelangt, wobei das federnde Element (61) einen festgelegten Abschnitt (64), der durch das Gehäuse (30) abgestützt wird, und einen federnden Armabschnitt (65) aufweist, an dem die Schleifbürste (66) befestigt ist, wobei sich der federnde Armabschnitt (65) so vom festgelegten Abschnitt (64) aus erstreckt, daß er im wesentlichen senkrecht zur Abtriebswelle (23) und im wesentlichen parallel zur flachen Wand (28a) verläuft.
eine Schleifbürste (66), die dem Kommutator (33) gegenüberliegt, und
ein federndes Element (61), das die Schleifbürste (66) so zum Kommutator (33) drückt, daß sie mit dem Kommutator (33) in Kontakt gelangt, wobei das federnde Element (61) einen festgelegten Abschnitt (64), der durch das Gehäuse (30) abgestützt wird, und einen federnden Armabschnitt (65) aufweist, an dem die Schleifbürste (66) befestigt ist, wobei sich der federnde Armabschnitt (65) so vom festgelegten Abschnitt (64) aus erstreckt, daß er im wesentlichen senkrecht zur Abtriebswelle (23) und im wesentlichen parallel zur flachen Wand (28a) verläuft.
7. Tragestruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(30) einen Abschnitt (28b) mit maximalem Durchmesser aufweist, der den gedachten
Kreis festlegt, wobei der festgelegte Abschnitt (64) radial innerhalb des Abschnittes
(28b) mit maximalem Durchmesser liegt.
8. Tragestruktur nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Eingangsklemme (63) am Gehäuse (30) angebracht ist, um die Schleifbürste (66) mit
externer Elektrizität zu versorgen, wobei sich die Eingangsklemme (63) zwischen dem
befestigten Abschnitt (64) und dem Kommutator (33) befindet.
9. Tragestruktur nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (30) ein rohrförmiges Joch (28) mit einem offenen Ende aufweist und ein
leitfähiges Trageteil (29) zum elektrischen Anschluß an das Joch (28) an diesem
offenen Ende angebracht ist, wobei das federnde Teil (61) gegenüber dem Trageteil
(29) isoliert ist und von diesem getragen wird.
10. Tragestruktur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lager (57) am
Trageteil (29) so angebracht ist, daß die Abtriebswelle (23) in Kontakt mit dem
Trageteil (29) steht und vom Lager (57) getragen wird.
11. Tragestruktur nach den Ansprüchen 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Motor (17) einen in dem Joch (28) aufgenommenen Magneten (31) und das
Trageteil (29) ein Positionierteil (68) zum Festlegen der Position des Magneten (31),
wenn das Trageteil (29) am Joch (28) befestigt ist, aufweist.
12. Pumpe mit einem Motor (17), der die Tragestruktur nach einem der Ansprüche 6
bis 11 aufweist, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (16), das eine Motorkammer
(24) zur Aufnahme des Motors (17) und ein Flügelrad (27) umfaßt, das vom Motor (17)
angetrieben wird, um Flüssigkeit anzusaugen und abzupumpen.
13. Pumpe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) mit
einem Auslaßkanal (39) versehen ist, durch den Flüssigkeit vom Flügelrad (27) strömt,
wobei der Auslaßkanal (39) radial zur flachen Wand (28a) so ausgerichtet ist, daß
wenigstens ein Teil des Auslaßkanals (39) innerhalb des gedachten Kreises liegt.
14. Pumpe nach den Ansprüchen 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (16) eine Ablaßstruktur (47) zum Verbinden der Motorkammer (24) mit der
Außenseite des Gehäuses (16) aufweist, wobei die Ablaßstruktur (47) dazu
vorgesehen ist, Flüssigkeit aus der Motorkammer (24) zur Außenseite des Gehäuses
(16) zu führen, und Kanäle (48, 49, 50) aufweist, die in wenigstens zwei verschiedene
Richtungen verlaufen, wobei die Ablaßstruktur (47) radial zur flachen Wand (28a) so
ausgerichtet ist, daß zumindest ein Teil der Ablaßstruktur (47) innerhalb des
gedachten Kreises liegt.
15. Pumpe nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Motor (17) in der Motorkammer (24) durch das Gehäuse (16) so gehalten wird, daß er
in einer senkrecht zur Achse der Abtriebswelle (23) verlaufenden Richtung beweglich
ist.
16. Pumpe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) es
zuläßt, daß sich der Motor (17) wenigstens in einer parallel zur flachen Wand (28a)
verlaufenden Richtung bewegt.
17. Pumpe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (30) mit
einem Abschnitt (28b) mit maximalem Durchmesser versehen ist, der den gedachten
Kreis festlegt, wobei ein Halteteil (71) an einer Innenfläche des Gehäuses (16)
ausgebildet ist, dem Abschnitt (28b) mit maximalem Durchmesser gegenüberliegt,
sowie mit diesem Abschnitt (28b) mit maximalem Durchmesser in Kontakt steht und
diesen festhält, und wobei das Halteteil (71) deformiert wird, wenn eine Kraft vom
Abschnitt (28b) mit maximalem Durchmesser auf das Halteteil (71) ausgeübt wird.
18. Pumpe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (71) ein
Vorsprung ist, der von der Innenfläche des Gehäuses (16) radial vorsteht.
19. Pumpe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (30)
einen Abschnitt (28b) mit maximalem Durchmesser aufweist, der den gedachten Kreis
festlegt, wobei ein Spalt (16b) zwischen dem Abschnitt (28b) mit maximalem
Durchmesser und dem Gehäuse (16) ausgebildet ist, damit sich der Motor (17) in einer
parallel zur flachen Wand (28a) verlaufenden Richtung bewegen kann.
20. Pumpe nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Halteteil (70) zum sicheren Festhalten der flachen Wand (28a) an einer Innenfläche
des Gehäuses (16) ausgebildet ist und der flachen Wand (28a) gegenüberliegt.
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