DE19960685A1 - Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern von FlüssigkeitenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten mit einer Förderleitung (2), mit einer Ansaugleitung (3), mit mindestens zwei Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8), die jeweils einen Ausdehnungsraum (12) und einen Verdrängungsraum (11) aufweisen, der mit der Förderleitung (2) und der Ansaugleitung (3) verbunden ist und dessen Volumen sich einhergehend mit einer Veränderung des Volumens von in dem Ausdehnungsraum (12) enthaltenem Ausdehnungsfluid (A) ändert, mit einer Erwärmungseinrichtung (20) für das Erwärmen von Ausdehnungsfluid (A), mit einer Kühleinrichtung (21) zum Abkühlen von Ausdehnungsfluid (A) und mit einer Steuereinrichtung (17), welche in wechselnder Folge in jeweils einem Arbeitszyklus den Ausdehnungsraum (12) einer der Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8) mit der Erwärmungseinrichtung (20) verbindet, um erwärmtes Ausdehnungsfluid (A) aus der Erwärmungseinrichtung (20) in den Ausdehnungsraum der jeweiligen Verdrängereinrichtung (6, 7, 8) fließen zu lassen, und den Ausdehnungsraum (12) jeweils einer anderen Verdrängungseinrichtung (8, 7, 6) mit der Kühleinrichtung (21) verbindet, um abgekühltes Ausdehnungsfluid (A) von der Kühleinrichtung (21) in den Ausdehnungsraum (12) der jeweiligen Verdrängereinrichtung (8, 7, 6) fließen zu lassen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von
Flüssigkeiten, insbesondere von chemisch oder biologisch
belasteten Flüssigkeiten, die nicht in die freie Umgebung
gelangen oder keinen Kontakt mit dieser haben dürfen.
Eine zu diesem Zweck vorteilhaft einsetzbare Pumpe ist
aus der DE 196 45 500 A1 bekannt. Diese bekannte
Vorrichtung besitzt einen in den Förderweg der
Flüssigkeit geschalteten Verdrängungsraum und einen
Ausdehnungsraum, der durch eine flexible Membran
gegenüber dem Verdrängungsraum abgegrenzt ist. In dem
Ausdehnungsraum ist ein Ausdehnungsfluid enthalten, das
sich bei Erwärmung durch eine Heizeinrichtung erwärmt.
Dabei ist diese Ausdehnungsflüssigkeit so beschaffen, daß
das durch ihre Ausdehnung geförderte Volumen auch dann
noch beträchtlich ist, wenn die zu fördernde Flüssigkeit
gegen einen hohen Druck gefördert wird. So ist
nachgewiesen worden, daß sich bei Wahl einer geeigneten
Flüssigkeit bis etwa 25% des Ursprungsvolumens dieses
Ausdehnungsfluids zum Fördern einer unter hohen Drücken
von weit mehr als 15 bar, insbesondere 50 bar und mehr,
stehenden Flüssigkeit nutzen lassen.
Der besondere Vorzug der aus der DE 196 45 500 A1
bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die bekannte
Vorrichtung mit einfachen Mitteln hermetisch dicht
gegenüber der Umgebung abgeschlossen werden kann. So sind
keine beweglichen Teile vorhanden, über welche die zu
fördernde Flüssigkeit aus der Vorrichtung hinaus in die
Umgebung gelangen könnte. Nachteilig an einer derartigen
Vorrichtung ist jedoch, daß jeweils nur relativ kleine
Volumenströme pro Zeiteinheit gefördert werden können.
Dieser Nachteil ist dadurch bedingt, daß nach jedem
Verdrängungshub zunächst das in dem Ausdehnungsraum, den
Verbindungsleitungen und der Erwärmungseinrichtung selbst
enthaltene Ausdehnungsfluid abgekühlt werden muß, bis es
sein Ausgangsvolumen wieder erreicht hat.
Es ist versucht worden, die Leistungsfähigkeit der
voranstehend erläuterten Pumpe durch eine beschleunigte
Abkühlung des Ausdehnungsfluids nach erfolgter
Verdrängung zu erhöhen. Zu diesem Zweck sind
Kühleinrichtungen erforderlich, die den während der
Verdrängungsphase entstehenden hohen Drücken gewachsen
sind. Um dies zu gewährleisten, müssen Kühlaggregate
eingesetzt werden, welche schon aufgrund der
erforderlichen Wandstärken der verwendeten Bauelemente
und der damit einhergehend niedrigen Wärmeabfuhr keinen
hohen Wirkungsgrad bei der Kühlung besitzen. Hinzu kommen
erhebliche zusätzliche Herstellkosten, die derart hoch
belastbare Kühler mit sich bringen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine
kostengünstig herstellbare Vorrichtung der voranstehend
erläuterten Art zu schaffen, mit der sich bei erhöhter
Leistung insbesondere stark umweltgefährdende
Flüssigkeiten sicher fördern lassen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Fördern von
Flüssigkeit gelöst, welche mit einer Förderleitung, mit
einer Ansaugleitung, mit mindestens zwei
Verdrängungseinrichtungen, die jeweils einen
Ausdehnungsraum und einen Verdrängungsraum aufweisen, der
mit der Förderleitung und der Ansaugleitung verbundenen
ist und dessen Volumen sich einhergehend mit einer
Veränderung des Volumens von in dem Ausdehnungsraum
enthaltenem Ausdehnungsfluid ändert, mit einer
Erwärmungseinrichtung für das Erwärmen von
Ausdehnungsfluid, mit einer Kühleinrichtung zum Abkühlen
von Ausdehnungsfluid und mit einer Steuereinrichtung
ausgestattet ist, welche in wechselnder Folge in jeweils
einem Arbeitszyklus den Ausdehnungsraum einer der
Verdrängungseinrichtungen mit der Erwärmungseinrichtung
und den Ausdehnungsraum jeweils einer anderen
Verdrängungseinrichtung mit der Kühleinrichtung
verbindet.
Gemäß der Erfindung sind mindestens zwei
Verdrängungseinrichtungen vorgesehen, welche gemeinsam an
eine Förderleitung angeschlossen sind. In diese
Förderleitung fördern die Verdrängungseinrichtungen
nacheinander das bei Erwärmung des in ihrem
Ausdehnungsraum jeweils enthaltenen Ausdehnungsfluids
verdrängte Flüssigkeitsvolumen. Somit fördert jeweils
mindestens eine der Verdrängungseinrichtungen in die
Förderleitung, während sich mindestens eine andere
Verdrängungseinrichtung in der Abkühlphase befindet.
Die Verdrängungseinrichtungen sind jeweils im Grundsatz
so aufgebaut, wie die aus der DE 196 45 500 A1 bekannte
Pumpe. Im Unterschied zu der bekannten Pumpe besitzen die
Verdrängungseinrichtungen jedoch keine eigene Heizung zum
Erwärmen des Ausdehnungsfluids. Statt dessen ist gemäß
der Erfindung eine zentrale Erwärmungseinrichtung
vorgesehen, mit der die Ausdehnungsräume der
Verdrängungseinrichtungen zyklisch nacheinander verbunden
werden.
Gleichzeitig ist eine Kühleinrichtung vorgesehen, mit der
die Verdrängungseinrichtungen ebenfalls zyklisch
nacheinander verbunden werden; und zwar derart, daß
jeweils eine der Verdrängungseinrichtungen sich in der
Abkühlphase befindet, während das Ausdehnungsfluid einer
anderen Verdrängungseinrichtung erwärmt wird.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Trennung von Erwärmungs-,
Kühl- und Verdrängungseinrichtungen wird nicht nur der
apparative Aufwand für das Erwärmen und Abkühlen des
Ausdehnungsfluids auf ein Minimum reduziert, sondern es
wird auch möglich, die für die Rückkühlung des
Ausdehnungsfluids benötigte Kühleinrichtung vollständig
von dem Bereich zu trennen, in welchem das erwärmte
Ausdehnungsfluid unter hohem Druck steht. So können
kostengünstige Kühlaggregate herkömmlicher Bauart
verwendet werden, die hinsichtlich ihrer Kühlwirkung
optimiert sind.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
ist dementsprechend dadurch gekennzeichnet, daß bei
erwärmtem Ausdehnungsfluid in der Kühleinrichtung ein
niedrigerer Druck herrscht als in der
Erwärmungseinrichtung.
Günstig ist es darüber hinaus, wenn eine
Fördereinrichtung vorgesehen ist, welche das
Ausdehnungsfluid aus dem Ausdehnungsraum der jeweiligen
Verdrängungseinrichtung in die Kühleinrichtung fördert.
Mit einer solchen Fördereinrichtung kann das noch warme
Ausdehnungsfluid nach Abschluß der Erwärmungsphase
innerhalb kurzer Zeit in die Kühleinrichtung gefördert
werden. Auf dieser Weise wird die für das Kühlen zur
Verfügung stehende Zeit optimal genutzt, deren Länge
durch die Dauer des Erwärmungszyklus der gerade in der
Verdrängungsphase befindlichen Verdrängungseinrichtung
begrenzt wird.
Selbstverständlich ist die Anzahl der
Verdrängungseinrichtungen nicht auf zwei beschränkt. Für
eine größere Anzahl von Verdrängungseinrichtungen spricht
beispielsweise auch, daß die Gleichförmigkeit des mit
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung geförderten
Volumenstroms mit der Anzahl der
Verdrängungseinrichtungen und
Erwärmungseinrichtungen/Druckbehälter steigt. Eine
besonders wirtschaftliche und gleichzeitig einen
ausreichend stetigen Förderstrom liefernde Ausgestaltung
der Erfindung ist dann dadurch gekennzeichnet, daß drei
Verdrängungseinrichtungen und mindestens zwei
Erwärmungseinrichtungen/Druckbehälter vorhanden sind.
Sind mehrere Verdrängungseinrichtungen vorhanden, so ist
es zweckmäßig, wenn die Kühleinrichtung mindestens einen
Zwischenspeicher zum Speichern von abgekühltem
Ausdehnungsfluid umfaßt. Die Verwendung eines solchen
Zwischenspeichers eröffnet zum einen die Möglichkeit, das
Ausdehnungsfluidvolumen aufbezubewahren, welches zwar
schon abgekühlt ist, welches im jeweiligen Arbeitszyklus
jedoch noch nicht wiedererwärmt werden kann, da zu diesem
Zeitpunkt die Ausdehnflüssigkeit einer anderen
Verdrängungseinrichtung erwärmt wird. Diese Einbindung
des Zwischenspeichers in den Prozeß des Förderns hat den
Vorteil, daß ein besonders kostengünstiger, lediglich für
Niedertemperaturen geeigneter Speicherbehälter verwendet
werden kann. Zum anderen besteht die Möglichkeit, den
Zwischenspeicher als Vorkühler einzusetzen. In diesem
Fall kann ein für niedrigere Anfangstemperaturen
ausgelegter und folglich kostengünstiger Kühler für das
eigentliche Abkühlen eingesetzt werden.
Ist eine große Zahl von Verdrängungseinrichtungen
vorhanden, so ist es zweckmäßig, wenn die
Verdrängungseinrichtungen in Gruppen zusammengefaßt sind
und jeder Gruppe jeweils eine Erwärmungseinrichtung, eine
Kühleinrichtung und eine Steuereinrichtung zugeordnet
sind. Auf diese Weise läßt sich das Fördervolumen der
einzelnen Verdrängungseinrichtungen optimal nutzen, so
daß große, gleichförmiger geförderte Volumenströme zur
Verfügung gestellt werden können.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Förderns von
Flüssigkeiten mittels Wärmeenergie besteht darin, daß als
Erwärmungseinrichtung ein Wärmetauscher eingesetzt werden
kann, welcher das Ausdehnungsfluid unter Ausnutzung von
aus einem Fremdprozeß zur Verfügung stehender Prozeßwärme
erwärmt. Auf diese Weise läßt sich im Umfeld der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Verfügung stehende
Wärmeenergie so nutzen, daß der Betrieb der Vorrichtung
bei minimierten Kosten erfolgt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Fördern einer
umweltbelastenden Flüssigkeit;
Fig. 2 bis 4 die aufeinander folgenden Arbeitszyklen der
Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Die Vorrichtung 1 zum Fördern einer umweltbelastenden
Flüssigkeit F weist eine Förderleitung 2 und eine
Ansaugleitung 3 auf. An die Förderleitung 2 und die
Ansaugleitung 3 sind mit ihrem jeweiligen Zuströmanschluß
4 und ihrem jeweiligen Abströmanschluß 5 drei
Verdrängungseinrichtungen 6, 7, 8 angeschlossen. Dabei ist
durch geeignete, im Bereich der Zuström- und
Abströmanschlüsse 4 bzw. 5 angeordnete Rückschlagventile
9, 10 sichergestellt, daß während des Förderns von
Flüssigkeit F die Ansaugleitung 3 und während des
Ansaugens die Förderleitung 2 verschlossen ist.
Jede Verdrängungseinrichtung 6, 7, 8 weist einen mit den
Zuström- und Abströmanschlüssen 4, 5 verbundenen
Verdrängungsraum 11 auf, von dem jeweils ein
Ausdehnungsraum 12 durch eine flexible, dichte Membran 13
abgetrennt ist. Über jeweils eigene Leitungen 14, 15, 16
sind die Ausdehnungsräume 12 der
Verdrängungseinrichtungen 6, 7, 8 jeweils mit einer
Steuereinrichtung 17 verbunden.
Die Steuereinrichtung 17 umfaßt einen Steuerblock 18 und
eine elektrische Steuereinheit 19, welche entsprechend
dem jeweiligen Arbeitszyklus die in dem Steuerblock 18
enthaltenen Ventile steuert. Der Steuerblock 18 kann
elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch betrieben
werden, wobei ein Vorteil des hydraulischen oder
pneumatischen Betriebs darin liegt, daß hohe Schaltkräfte
zur Verfügung stehen und keine elektrische Energie in die
Nähe der zu fördernden Flüssigkeit gebracht werden muß.
Zusätzlich sind an die Steuereinrichtung 17 eine
Erwärmungseinrichtung 20 sowie eine Kühleinrichtung 21
angeschlossen. Die Erwärmungseinrichtung 20 umfaßt einen
Druckbehälter 22, dessen Inhalt durch eine Heizung 23
beheizt werden kann. Die Kühleinrichtung 22 ist mit einem
handelsüblichen, für den Niederdruck-Einsatz bestimmten
Kühler 24 und einem Zwischenspeicher 25 ausgestattet.
Darüber hinaus ist in der Zuströmleitung 26, über welche
die Kühleinrichtung 21 mit dem Steuerblock 18 verbunden
ist, eine Pumpe 27 angeordnet. Vorteilhafterweise kann
eine weitere Pumpe 28 in die Zuström- oder Abströmleitung
der Erwärmungseinrichtung 20 geschaltet sein.
In den Ausdehnungsräumen 12 der Verdrängungseinrichtungen
6, 7, 8 ist Ausdehnungsfluid A enthalten. Dieses
Ausdehnungsfluid A ist derart beschaffen, daß sein
Volumen einerseits bei Erwärmung stark zunimmt.
Andererseits weist es auch bei hohen Temperaturen eine
derart geringe Kompressibilität auf, daß trotz des auf
der Förderleitung 2 anstehenden hohen Gegendrucks 10 bis
25% des Volumens des kalten Ausdehnungsfluids A für das
Verdrängen von zu fördernder Flüssigkeit F zur Verfügung
stehen.
Die zyklische Erwärmung und Abkühlung des im jeweiligen
Ausdehnungsraum 12 vorhandenen Ausdehnungsfluids A wird
durch die Steuereinrichtung 17 gesteuert. Dabei wird in
einem ersten Arbeitszyklus der Ausdehnungsraum 12 der
ersten Verdrängungseinrichtung 6 mit der
Erwärmungseinrichtung 20 verbunden. Das in diesem
Ausdehnungsraum 12 enthaltene Ausdehnungsfluid A wird
mittels der Pumpe 28 im Kreislauf zwischen dem
Druckbehälter 22 und dem betreffenden Ausdehnungsraum 12
der Verdrängungseinrichtung 6 zirkuliert. Alternativ kann
auch ein geeigneter Druckspeicher für diesen Zweck
eingesetzt werden. Gleichzeitig wird dem Ausdehnungsfluid
A über die Heizung 23 Wärme zugeführt. Durch die
Zirkulation des Ausdehnungsfluid A wird dessen Erwärmung
vergleichmäßigt.
Parallel dazu wird mit Hilfe der Pumpe 27 im
vorhergehenden Arbeitszyklus erwärmtes Ausdehnungsfluid A
aus dem Ausdehnungsraum 12 der dritten
Verdrängungseinrichtung 8 beschleunigt in den Kühler 24
gefördert. Gleichzeitig wird das zuvor in dem Kühler 24
gekühltes Ausdehnungsfluid A in den Zwischenspeicher 25
gefördert.
Währenddessen ist der Zwischenbehälter 25 hydraulisch mit
dem Ausdehnungsraum 12 der Verdrängungseinrichtung 7
verbunden. Auf diese Weise ist das der
Verdrängungseinrichtung 7 zugeordnete Gesamtvolumen an
Ausdehnungsfluid A zwischengespeichert, welches durch das
im betreffenden Ausdehnungsraum 12, im Zwischenspeicher
25 und in den Verbindungsleitungen zwischen dem
Zwischenspeicher 25 und dem Ausdehnungsraum 12 enthaltene
Volumen gebildet ist.
Mit zunehmender Erwärmung des Ausdehnungsfluids A nimmt
dessen Volumen so stark zu, daß die Membran 13 in den
Verdrängungsraum 11 der Verdrängungseinrichtung 6
gedrängt wird. Einhergehend damit wird zu fördernde
Flüssigkeit F aus dem betreffenden Verdrängungsraumes 11
in die Förderleitung 2 gepreßt (Fig. 2).
Sobald das Ausdehnungsfluid A seine maximale
Erwärmungstemperatur und damit sein maximales Volumen
erreicht hat, beginnt der zweite Arbeitszyklus. In diesem
wird zunächst die Verbindung zwischen dem
Ausdehnungsraums 11 der ersten Verdrängungseinrichtung 6
und dem Druckbehälter 22 getrennt. Der betreffende
Ausdehnungsraum 11 wird nun mit dem Kühler 24 der
Kühleinrichtung 21 verbunden. Gleichzeitig wird eine
Verbindung zwischen dem Druckbehälter 22 und dem
Ausdehnungsraum 12 der zweiten Verdrängungseinrichtung 7
hergestellt und das im Zwischenspeicher 25 enthaltene
Flüssigkeitsvolumen in den zu diesem Zeitpunkt drucklosen
Druckbehälter 22 gefördert. Das zuvor im Kühler 24
gekühlte Ausdehnungsfluid A wird in den Zwischenspeicher
25 gefüllt und es wird eine Verbindung zwischen dem
Zwischenspeicher 25 und dem Ausdehnungsraum 12 der
Verdrängungseinrichtung 8 hergestellt, deren
Ausdehungsfluid A sich in diesem Zyklus weder in der
Erwärmungs- noch in der Abkühlphase befindet.
Während der Erwärmung des dem Ausdehnungsraum 12 der
zweiten Verdrängungseinrichtung 7 zugeordneten Volumens
an Ausdehnungsfluid A wird das Ausdehnungsfluid A der
ersten Verdrängungseinrichtung 6 in dem Kühler 24 der
Kühleinrichtung 20 gekühlt (Fig. 3).
In gleicher Weise werden anschließend in einer zyklisch
sich wiederholenden Abfolge die in den Ausdehnungsräumen
12 der Verdrängungseinrichtungen 6, 7, 8 enthaltenen
Volumina an Ausdehnungsfluid A erwärmt, abgekühlt und
zwischengespeichert. Es ergibt sich demnach folgende sich
regelmäßig wiederholende Folge von Arbeitszyklen:
Die einzelnen voranstehend erläuterten Elemente der
Vorrichtung 1 können problemlos in einem geschlossenen,
hermetisch dichten Gehäuse untergebracht werden. Bewegte
Teile, durch welche die zu fördernde Flüssigkeit F in die
Umwelt gelangen könnte, sind nicht vorhanden. Statt
dessen lassen sich alle Bauteile der Vorrichtung 1 zu
einer kompakten Baueinheit zusammenfassen.
Die Kühleinrichtung 21 kann ohne weiteres so ausgelegt
werden, daß in diesem Bereich der Vorrichtung 1 stets ein
niedriger Druck herrscht. Auf diese Weise lassen sich
handelsübliche, kostengünstige Kühler 24 und
Zwischenspeicher 25 verwenden.
A Ausdehnungsfluid
F Flüssigkeit
F Flüssigkeit
1
Vorrichtung zum Fördern der Flüssigkeit F
2
Förderleitung
3
Ansaugleitung
4
Zuströmanschluß
5
Abströmanschluß
6
,
7
,
8
Verdrängungseinrichtungen
9
,
10
Rückschlagventile
11
Verdrängungsraum
12
Ausdehnungsraum
13
Membran
14
,
15
,
16
Leitungen
17
Steuereinrichtung
18
Steuerblock
19
Steuereinheit
20
Erwärmungseinrichtung
21
Kühleinrichtung
22
Druckbehälter
23
Heizung
24
Kühler
25
Zwischenspeicher
26
Zuströmleitung
27
Pumpe
28
Pumpe
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten
- - mit einer Förderleitung (2),
- - mit einer Ansaugleitung (3),
- - mit mindestens zwei Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8), die jeweils einen Ausdehnungsraum (12) und einen Verdrängungsraum (11) aufweisen, der mit der Förderleitung (2) und der Ansaugleitung (3) verbundenen ist und dessen Volumen sich einhergehend mit einer Veränderung des Volumens von in dem Ausdehnungsraum (12) enthaltenem Ausdehnungsfluid (A) ändert,
- - mit einer Erwärmungseinrichtung (20) für das Erwärmen von Ausdehnungsfluid (A),
- - mit einer Kühleinrichtung (21) zum Abkühlen von Ausdehnungsfluid (A) und
- - mit einer Steuereinrichtung (17), welche in wechselnder Folge in jeweils einem Arbeitszyklus den Ausdehnungsraum (12) einer der Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8) mit der Erwärmungseinrichtung (20) und den Ausdehnungsraum (12) jeweils einer anderen Verdrängungseinrichtung (8, 7, 6) mit der Kühleinrichtung (12) verbindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß bei erwärmtem
Ausdehnungsfluid (A) in der Kühleinrichtung (21) ein
niedrigerer Druck herrscht als in der
Erwärmungseinrichtung (20).
3. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Fördereinrichtung (26) vorgesehen ist, welche
das Ausdehnungsfluid (A) aus dem Ausdehnungsraum (12)
der jeweiligen Verdrängungseinrichtung (6, 7, 8) in die
Kühleinrichtung (21) fördert.
4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens drei Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8)
vorhanden sind.
5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kühleinrichtung (21) einen Zwischenspeicher (25)
zum Speichern von abgekühltem Ausdehnungsfluid (A)
umfaßt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Zwischenspeicher (25) als Vorkühler ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vielzahl von Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8)
vorhanden ist, daß die Verdrängungseinrichtungen
(6, 7, 8) in Gruppen zusammengefaßt sind und daß
jeder Gruppe jeweils eine Erwärmungseinrichtung (20),
eine Kühleinrichtung (21) und eine Steuereinrichtung
(17) zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Erwärmungseinrichtung (20) einen Wärmetauscher
(23) umfaßt, welcher das Ausdehnungsfluid (A) unter
Ausnutzung von aus einem Fremdprozeß zur Verfügung
stehender Prozeßwärme erwärmt.
Priority Applications (1)
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| DE19960685A DE19960685A1 (de) | 1999-12-15 | 1999-12-15 | Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten |
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| DE19960685A DE19960685A1 (de) | 1999-12-15 | 1999-12-15 | Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19960685A1 (de) |
Citations (3)
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| DE3122097A1 (de) * | 1981-06-03 | 1982-12-23 | Licencia Találmányokat Ertékesítö Vállalat, Budapest | Vorrichtung zur steigerung des druckes von in rohrleitungen foerderbaren materialien, verfahren zum betreiben dieser vorrichtung und steuerkonstruktion zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE19635424A1 (de) * | 1996-09-02 | 1998-03-05 | Joerg Beyer | Hochdruckverdrängerpumpe |
| DE19645500A1 (de) * | 1996-11-05 | 1998-05-20 | Rainer L M Dipl Ing Klopp | Hermetisch dichte Thermodynamische Verdrängerpumpe und Arbeitsverfahren |
-
1999
- 1999-12-15 DE DE19960685A patent/DE19960685A1/de not_active Withdrawn
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