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DE19960685A1 - Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten

Info

Publication number
DE19960685A1
DE19960685A1 DE19960685A DE19960685A DE19960685A1 DE 19960685 A1 DE19960685 A1 DE 19960685A1 DE 19960685 A DE19960685 A DE 19960685A DE 19960685 A DE19960685 A DE 19960685A DE 19960685 A1 DE19960685 A1 DE 19960685A1
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DE
Germany
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expansion
displacement
heating
cooling
expansion fluid
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19960685A
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer L M Klopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kamat Pumpen GmbH and Co KG
Original Assignee
Kamat Pumpen GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kamat Pumpen GmbH and Co KG filed Critical Kamat Pumpen GmbH and Co KG
Priority to DE19960685A priority Critical patent/DE19960685A1/de
Publication of DE19960685A1 publication Critical patent/DE19960685A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/073Pumps having fluid drive the actuating fluid being controlled by at least one valve
    • F04B43/0736Pumps having fluid drive the actuating fluid being controlled by at least one valve with two or more pumping chambers in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten mit einer Förderleitung (2), mit einer Ansaugleitung (3), mit mindestens zwei Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8), die jeweils einen Ausdehnungsraum (12) und einen Verdrängungsraum (11) aufweisen, der mit der Förderleitung (2) und der Ansaugleitung (3) verbunden ist und dessen Volumen sich einhergehend mit einer Veränderung des Volumens von in dem Ausdehnungsraum (12) enthaltenem Ausdehnungsfluid (A) ändert, mit einer Erwärmungseinrichtung (20) für das Erwärmen von Ausdehnungsfluid (A), mit einer Kühleinrichtung (21) zum Abkühlen von Ausdehnungsfluid (A) und mit einer Steuereinrichtung (17), welche in wechselnder Folge in jeweils einem Arbeitszyklus den Ausdehnungsraum (12) einer der Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8) mit der Erwärmungseinrichtung (20) verbindet, um erwärmtes Ausdehnungsfluid (A) aus der Erwärmungseinrichtung (20) in den Ausdehnungsraum der jeweiligen Verdrängereinrichtung (6, 7, 8) fließen zu lassen, und den Ausdehnungsraum (12) jeweils einer anderen Verdrängungseinrichtung (8, 7, 6) mit der Kühleinrichtung (21) verbindet, um abgekühltes Ausdehnungsfluid (A) von der Kühleinrichtung (21) in den Ausdehnungsraum (12) der jeweiligen Verdrängereinrichtung (8, 7, 6) fließen zu lassen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere von chemisch oder biologisch belasteten Flüssigkeiten, die nicht in die freie Umgebung gelangen oder keinen Kontakt mit dieser haben dürfen.
Eine zu diesem Zweck vorteilhaft einsetzbare Pumpe ist aus der DE 196 45 500 A1 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung besitzt einen in den Förderweg der Flüssigkeit geschalteten Verdrängungsraum und einen Ausdehnungsraum, der durch eine flexible Membran gegenüber dem Verdrängungsraum abgegrenzt ist. In dem Ausdehnungsraum ist ein Ausdehnungsfluid enthalten, das sich bei Erwärmung durch eine Heizeinrichtung erwärmt. Dabei ist diese Ausdehnungsflüssigkeit so beschaffen, daß das durch ihre Ausdehnung geförderte Volumen auch dann noch beträchtlich ist, wenn die zu fördernde Flüssigkeit gegen einen hohen Druck gefördert wird. So ist nachgewiesen worden, daß sich bei Wahl einer geeigneten Flüssigkeit bis etwa 25% des Ursprungsvolumens dieses Ausdehnungsfluids zum Fördern einer unter hohen Drücken von weit mehr als 15 bar, insbesondere 50 bar und mehr, stehenden Flüssigkeit nutzen lassen.
Der besondere Vorzug der aus der DE 196 45 500 A1 bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die bekannte Vorrichtung mit einfachen Mitteln hermetisch dicht gegenüber der Umgebung abgeschlossen werden kann. So sind keine beweglichen Teile vorhanden, über welche die zu fördernde Flüssigkeit aus der Vorrichtung hinaus in die Umgebung gelangen könnte. Nachteilig an einer derartigen Vorrichtung ist jedoch, daß jeweils nur relativ kleine Volumenströme pro Zeiteinheit gefördert werden können. Dieser Nachteil ist dadurch bedingt, daß nach jedem Verdrängungshub zunächst das in dem Ausdehnungsraum, den Verbindungsleitungen und der Erwärmungseinrichtung selbst enthaltene Ausdehnungsfluid abgekühlt werden muß, bis es sein Ausgangsvolumen wieder erreicht hat.
Es ist versucht worden, die Leistungsfähigkeit der voranstehend erläuterten Pumpe durch eine beschleunigte Abkühlung des Ausdehnungsfluids nach erfolgter Verdrängung zu erhöhen. Zu diesem Zweck sind Kühleinrichtungen erforderlich, die den während der Verdrängungsphase entstehenden hohen Drücken gewachsen sind. Um dies zu gewährleisten, müssen Kühlaggregate eingesetzt werden, welche schon aufgrund der erforderlichen Wandstärken der verwendeten Bauelemente und der damit einhergehend niedrigen Wärmeabfuhr keinen hohen Wirkungsgrad bei der Kühlung besitzen. Hinzu kommen erhebliche zusätzliche Herstellkosten, die derart hoch belastbare Kühler mit sich bringen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine kostengünstig herstellbare Vorrichtung der voranstehend erläuterten Art zu schaffen, mit der sich bei erhöhter Leistung insbesondere stark umweltgefährdende Flüssigkeiten sicher fördern lassen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeit gelöst, welche mit einer Förderleitung, mit einer Ansaugleitung, mit mindestens zwei Verdrängungseinrichtungen, die jeweils einen Ausdehnungsraum und einen Verdrängungsraum aufweisen, der mit der Förderleitung und der Ansaugleitung verbundenen ist und dessen Volumen sich einhergehend mit einer Veränderung des Volumens von in dem Ausdehnungsraum enthaltenem Ausdehnungsfluid ändert, mit einer Erwärmungseinrichtung für das Erwärmen von Ausdehnungsfluid, mit einer Kühleinrichtung zum Abkühlen von Ausdehnungsfluid und mit einer Steuereinrichtung ausgestattet ist, welche in wechselnder Folge in jeweils einem Arbeitszyklus den Ausdehnungsraum einer der Verdrängungseinrichtungen mit der Erwärmungseinrichtung und den Ausdehnungsraum jeweils einer anderen Verdrängungseinrichtung mit der Kühleinrichtung verbindet.
Gemäß der Erfindung sind mindestens zwei Verdrängungseinrichtungen vorgesehen, welche gemeinsam an eine Förderleitung angeschlossen sind. In diese Förderleitung fördern die Verdrängungseinrichtungen nacheinander das bei Erwärmung des in ihrem Ausdehnungsraum jeweils enthaltenen Ausdehnungsfluids verdrängte Flüssigkeitsvolumen. Somit fördert jeweils mindestens eine der Verdrängungseinrichtungen in die Förderleitung, während sich mindestens eine andere Verdrängungseinrichtung in der Abkühlphase befindet.
Die Verdrängungseinrichtungen sind jeweils im Grundsatz so aufgebaut, wie die aus der DE 196 45 500 A1 bekannte Pumpe. Im Unterschied zu der bekannten Pumpe besitzen die Verdrängungseinrichtungen jedoch keine eigene Heizung zum Erwärmen des Ausdehnungsfluids. Statt dessen ist gemäß der Erfindung eine zentrale Erwärmungseinrichtung vorgesehen, mit der die Ausdehnungsräume der Verdrängungseinrichtungen zyklisch nacheinander verbunden werden.
Gleichzeitig ist eine Kühleinrichtung vorgesehen, mit der die Verdrängungseinrichtungen ebenfalls zyklisch nacheinander verbunden werden; und zwar derart, daß jeweils eine der Verdrängungseinrichtungen sich in der Abkühlphase befindet, während das Ausdehnungsfluid einer anderen Verdrängungseinrichtung erwärmt wird.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Trennung von Erwärmungs-, Kühl- und Verdrängungseinrichtungen wird nicht nur der apparative Aufwand für das Erwärmen und Abkühlen des Ausdehnungsfluids auf ein Minimum reduziert, sondern es wird auch möglich, die für die Rückkühlung des Ausdehnungsfluids benötigte Kühleinrichtung vollständig von dem Bereich zu trennen, in welchem das erwärmte Ausdehnungsfluid unter hohem Druck steht. So können kostengünstige Kühlaggregate herkömmlicher Bauart verwendet werden, die hinsichtlich ihrer Kühlwirkung optimiert sind.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dementsprechend dadurch gekennzeichnet, daß bei erwärmtem Ausdehnungsfluid in der Kühleinrichtung ein niedrigerer Druck herrscht als in der Erwärmungseinrichtung.
Günstig ist es darüber hinaus, wenn eine Fördereinrichtung vorgesehen ist, welche das Ausdehnungsfluid aus dem Ausdehnungsraum der jeweiligen Verdrängungseinrichtung in die Kühleinrichtung fördert. Mit einer solchen Fördereinrichtung kann das noch warme Ausdehnungsfluid nach Abschluß der Erwärmungsphase innerhalb kurzer Zeit in die Kühleinrichtung gefördert werden. Auf dieser Weise wird die für das Kühlen zur Verfügung stehende Zeit optimal genutzt, deren Länge durch die Dauer des Erwärmungszyklus der gerade in der Verdrängungsphase befindlichen Verdrängungseinrichtung begrenzt wird.
Selbstverständlich ist die Anzahl der Verdrängungseinrichtungen nicht auf zwei beschränkt. Für eine größere Anzahl von Verdrängungseinrichtungen spricht beispielsweise auch, daß die Gleichförmigkeit des mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung geförderten Volumenstroms mit der Anzahl der Verdrängungseinrichtungen und Erwärmungseinrichtungen/Druckbehälter steigt. Eine besonders wirtschaftliche und gleichzeitig einen ausreichend stetigen Förderstrom liefernde Ausgestaltung der Erfindung ist dann dadurch gekennzeichnet, daß drei Verdrängungseinrichtungen und mindestens zwei Erwärmungseinrichtungen/Druckbehälter vorhanden sind.
Sind mehrere Verdrängungseinrichtungen vorhanden, so ist es zweckmäßig, wenn die Kühleinrichtung mindestens einen Zwischenspeicher zum Speichern von abgekühltem Ausdehnungsfluid umfaßt. Die Verwendung eines solchen Zwischenspeichers eröffnet zum einen die Möglichkeit, das Ausdehnungsfluidvolumen aufbezubewahren, welches zwar schon abgekühlt ist, welches im jeweiligen Arbeitszyklus jedoch noch nicht wiedererwärmt werden kann, da zu diesem Zeitpunkt die Ausdehnflüssigkeit einer anderen Verdrängungseinrichtung erwärmt wird. Diese Einbindung des Zwischenspeichers in den Prozeß des Förderns hat den Vorteil, daß ein besonders kostengünstiger, lediglich für Niedertemperaturen geeigneter Speicherbehälter verwendet werden kann. Zum anderen besteht die Möglichkeit, den Zwischenspeicher als Vorkühler einzusetzen. In diesem Fall kann ein für niedrigere Anfangstemperaturen ausgelegter und folglich kostengünstiger Kühler für das eigentliche Abkühlen eingesetzt werden.
Ist eine große Zahl von Verdrängungseinrichtungen vorhanden, so ist es zweckmäßig, wenn die Verdrängungseinrichtungen in Gruppen zusammengefaßt sind und jeder Gruppe jeweils eine Erwärmungseinrichtung, eine Kühleinrichtung und eine Steuereinrichtung zugeordnet sind. Auf diese Weise läßt sich das Fördervolumen der einzelnen Verdrängungseinrichtungen optimal nutzen, so daß große, gleichförmiger geförderte Volumenströme zur Verfügung gestellt werden können.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Förderns von Flüssigkeiten mittels Wärmeenergie besteht darin, daß als Erwärmungseinrichtung ein Wärmetauscher eingesetzt werden kann, welcher das Ausdehnungsfluid unter Ausnutzung von aus einem Fremdprozeß zur Verfügung stehender Prozeßwärme erwärmt. Auf diese Weise läßt sich im Umfeld der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Verfügung stehende Wärmeenergie so nutzen, daß der Betrieb der Vorrichtung bei minimierten Kosten erfolgt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Fördern einer umweltbelastenden Flüssigkeit;
Fig. 2 bis 4 die aufeinander folgenden Arbeitszyklen der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Die Vorrichtung 1 zum Fördern einer umweltbelastenden Flüssigkeit F weist eine Förderleitung 2 und eine Ansaugleitung 3 auf. An die Förderleitung 2 und die Ansaugleitung 3 sind mit ihrem jeweiligen Zuströmanschluß 4 und ihrem jeweiligen Abströmanschluß 5 drei Verdrängungseinrichtungen 6, 7, 8 angeschlossen. Dabei ist durch geeignete, im Bereich der Zuström- und Abströmanschlüsse 4 bzw. 5 angeordnete Rückschlagventile 9, 10 sichergestellt, daß während des Förderns von Flüssigkeit F die Ansaugleitung 3 und während des Ansaugens die Förderleitung 2 verschlossen ist.
Jede Verdrängungseinrichtung 6, 7, 8 weist einen mit den Zuström- und Abströmanschlüssen 4, 5 verbundenen Verdrängungsraum 11 auf, von dem jeweils ein Ausdehnungsraum 12 durch eine flexible, dichte Membran 13 abgetrennt ist. Über jeweils eigene Leitungen 14, 15, 16 sind die Ausdehnungsräume 12 der Verdrängungseinrichtungen 6, 7, 8 jeweils mit einer Steuereinrichtung 17 verbunden.
Die Steuereinrichtung 17 umfaßt einen Steuerblock 18 und eine elektrische Steuereinheit 19, welche entsprechend dem jeweiligen Arbeitszyklus die in dem Steuerblock 18 enthaltenen Ventile steuert. Der Steuerblock 18 kann elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch betrieben werden, wobei ein Vorteil des hydraulischen oder pneumatischen Betriebs darin liegt, daß hohe Schaltkräfte zur Verfügung stehen und keine elektrische Energie in die Nähe der zu fördernden Flüssigkeit gebracht werden muß.
Zusätzlich sind an die Steuereinrichtung 17 eine Erwärmungseinrichtung 20 sowie eine Kühleinrichtung 21 angeschlossen. Die Erwärmungseinrichtung 20 umfaßt einen Druckbehälter 22, dessen Inhalt durch eine Heizung 23 beheizt werden kann. Die Kühleinrichtung 22 ist mit einem handelsüblichen, für den Niederdruck-Einsatz bestimmten Kühler 24 und einem Zwischenspeicher 25 ausgestattet.
Darüber hinaus ist in der Zuströmleitung 26, über welche die Kühleinrichtung 21 mit dem Steuerblock 18 verbunden ist, eine Pumpe 27 angeordnet. Vorteilhafterweise kann eine weitere Pumpe 28 in die Zuström- oder Abströmleitung der Erwärmungseinrichtung 20 geschaltet sein.
In den Ausdehnungsräumen 12 der Verdrängungseinrichtungen 6, 7, 8 ist Ausdehnungsfluid A enthalten. Dieses Ausdehnungsfluid A ist derart beschaffen, daß sein Volumen einerseits bei Erwärmung stark zunimmt. Andererseits weist es auch bei hohen Temperaturen eine derart geringe Kompressibilität auf, daß trotz des auf der Förderleitung 2 anstehenden hohen Gegendrucks 10 bis 25% des Volumens des kalten Ausdehnungsfluids A für das Verdrängen von zu fördernder Flüssigkeit F zur Verfügung stehen.
Die zyklische Erwärmung und Abkühlung des im jeweiligen Ausdehnungsraum 12 vorhandenen Ausdehnungsfluids A wird durch die Steuereinrichtung 17 gesteuert. Dabei wird in einem ersten Arbeitszyklus der Ausdehnungsraum 12 der ersten Verdrängungseinrichtung 6 mit der Erwärmungseinrichtung 20 verbunden. Das in diesem Ausdehnungsraum 12 enthaltene Ausdehnungsfluid A wird mittels der Pumpe 28 im Kreislauf zwischen dem Druckbehälter 22 und dem betreffenden Ausdehnungsraum 12 der Verdrängungseinrichtung 6 zirkuliert. Alternativ kann auch ein geeigneter Druckspeicher für diesen Zweck eingesetzt werden. Gleichzeitig wird dem Ausdehnungsfluid A über die Heizung 23 Wärme zugeführt. Durch die Zirkulation des Ausdehnungsfluid A wird dessen Erwärmung vergleichmäßigt.
Parallel dazu wird mit Hilfe der Pumpe 27 im vorhergehenden Arbeitszyklus erwärmtes Ausdehnungsfluid A aus dem Ausdehnungsraum 12 der dritten Verdrängungseinrichtung 8 beschleunigt in den Kühler 24 gefördert. Gleichzeitig wird das zuvor in dem Kühler 24 gekühltes Ausdehnungsfluid A in den Zwischenspeicher 25 gefördert.
Währenddessen ist der Zwischenbehälter 25 hydraulisch mit dem Ausdehnungsraum 12 der Verdrängungseinrichtung 7 verbunden. Auf diese Weise ist das der Verdrängungseinrichtung 7 zugeordnete Gesamtvolumen an Ausdehnungsfluid A zwischengespeichert, welches durch das im betreffenden Ausdehnungsraum 12, im Zwischenspeicher 25 und in den Verbindungsleitungen zwischen dem Zwischenspeicher 25 und dem Ausdehnungsraum 12 enthaltene Volumen gebildet ist.
Mit zunehmender Erwärmung des Ausdehnungsfluids A nimmt dessen Volumen so stark zu, daß die Membran 13 in den Verdrängungsraum 11 der Verdrängungseinrichtung 6 gedrängt wird. Einhergehend damit wird zu fördernde Flüssigkeit F aus dem betreffenden Verdrängungsraumes 11 in die Förderleitung 2 gepreßt (Fig. 2).
Sobald das Ausdehnungsfluid A seine maximale Erwärmungstemperatur und damit sein maximales Volumen erreicht hat, beginnt der zweite Arbeitszyklus. In diesem wird zunächst die Verbindung zwischen dem Ausdehnungsraums 11 der ersten Verdrängungseinrichtung 6 und dem Druckbehälter 22 getrennt. Der betreffende Ausdehnungsraum 11 wird nun mit dem Kühler 24 der Kühleinrichtung 21 verbunden. Gleichzeitig wird eine Verbindung zwischen dem Druckbehälter 22 und dem Ausdehnungsraum 12 der zweiten Verdrängungseinrichtung 7 hergestellt und das im Zwischenspeicher 25 enthaltene Flüssigkeitsvolumen in den zu diesem Zeitpunkt drucklosen Druckbehälter 22 gefördert. Das zuvor im Kühler 24 gekühlte Ausdehnungsfluid A wird in den Zwischenspeicher 25 gefüllt und es wird eine Verbindung zwischen dem Zwischenspeicher 25 und dem Ausdehnungsraum 12 der Verdrängungseinrichtung 8 hergestellt, deren Ausdehungsfluid A sich in diesem Zyklus weder in der Erwärmungs- noch in der Abkühlphase befindet.
Während der Erwärmung des dem Ausdehnungsraum 12 der zweiten Verdrängungseinrichtung 7 zugeordneten Volumens an Ausdehnungsfluid A wird das Ausdehnungsfluid A der ersten Verdrängungseinrichtung 6 in dem Kühler 24 der Kühleinrichtung 20 gekühlt (Fig. 3).
In gleicher Weise werden anschließend in einer zyklisch sich wiederholenden Abfolge die in den Ausdehnungsräumen 12 der Verdrängungseinrichtungen 6, 7, 8 enthaltenen Volumina an Ausdehnungsfluid A erwärmt, abgekühlt und zwischengespeichert. Es ergibt sich demnach folgende sich regelmäßig wiederholende Folge von Arbeitszyklen:
Die einzelnen voranstehend erläuterten Elemente der Vorrichtung 1 können problemlos in einem geschlossenen, hermetisch dichten Gehäuse untergebracht werden. Bewegte Teile, durch welche die zu fördernde Flüssigkeit F in die Umwelt gelangen könnte, sind nicht vorhanden. Statt dessen lassen sich alle Bauteile der Vorrichtung 1 zu einer kompakten Baueinheit zusammenfassen.
Die Kühleinrichtung 21 kann ohne weiteres so ausgelegt werden, daß in diesem Bereich der Vorrichtung 1 stets ein niedriger Druck herrscht. Auf diese Weise lassen sich handelsübliche, kostengünstige Kühler 24 und Zwischenspeicher 25 verwenden.
BEZUGSZEICHENLISTE
A Ausdehnungsfluid
F Flüssigkeit
1
Vorrichtung zum Fördern der Flüssigkeit F
2
Förderleitung
3
Ansaugleitung
4
Zuströmanschluß
5
Abströmanschluß
6
,
7
,
8
Verdrängungseinrichtungen
9
,
10
Rückschlagventile
11
Verdrängungsraum
12
Ausdehnungsraum
13
Membran
14
,
15
,
16
Leitungen
17
Steuereinrichtung
18
Steuerblock
19
Steuereinheit
20
Erwärmungseinrichtung
21
Kühleinrichtung
22
Druckbehälter
23
Heizung
24
Kühler
25
Zwischenspeicher
26
Zuströmleitung
27
Pumpe
28
Pumpe

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten
  • - mit einer Förderleitung (2),
  • - mit einer Ansaugleitung (3),
  • - mit mindestens zwei Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8), die jeweils einen Ausdehnungsraum (12) und einen Verdrängungsraum (11) aufweisen, der mit der Förderleitung (2) und der Ansaugleitung (3) verbundenen ist und dessen Volumen sich einhergehend mit einer Veränderung des Volumens von in dem Ausdehnungsraum (12) enthaltenem Ausdehnungsfluid (A) ändert,
  • - mit einer Erwärmungseinrichtung (20) für das Erwärmen von Ausdehnungsfluid (A),
  • - mit einer Kühleinrichtung (21) zum Abkühlen von Ausdehnungsfluid (A) und
  • - mit einer Steuereinrichtung (17), welche in wechselnder Folge in jeweils einem Arbeitszyklus den Ausdehnungsraum (12) einer der Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8) mit der Erwärmungseinrichtung (20) und den Ausdehnungsraum (12) jeweils einer anderen Verdrängungseinrichtung (8, 7, 6) mit der Kühleinrichtung (12) verbindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei erwärmtem Ausdehnungsfluid (A) in der Kühleinrichtung (21) ein niedrigerer Druck herrscht als in der Erwärmungseinrichtung (20).
3. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fördereinrichtung (26) vorgesehen ist, welche das Ausdehnungsfluid (A) aus dem Ausdehnungsraum (12) der jeweiligen Verdrängungseinrichtung (6, 7, 8) in die Kühleinrichtung (21) fördert.
4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8) vorhanden sind.
5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung (21) einen Zwischenspeicher (25) zum Speichern von abgekühltem Ausdehnungsfluid (A) umfaßt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicher (25) als Vorkühler ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8) vorhanden ist, daß die Verdrängungseinrichtungen (6, 7, 8) in Gruppen zusammengefaßt sind und daß jeder Gruppe jeweils eine Erwärmungseinrichtung (20), eine Kühleinrichtung (21) und eine Steuereinrichtung (17) zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmungseinrichtung (20) einen Wärmetauscher (23) umfaßt, welcher das Ausdehnungsfluid (A) unter Ausnutzung von aus einem Fremdprozeß zur Verfügung stehender Prozeßwärme erwärmt.
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Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3122097A1 (de) * 1981-06-03 1982-12-23 Licencia Találmányokat Ertékesítö Vállalat, Budapest Vorrichtung zur steigerung des druckes von in rohrleitungen foerderbaren materialien, verfahren zum betreiben dieser vorrichtung und steuerkonstruktion zur durchfuehrung des verfahrens
DE19635424A1 (de) * 1996-09-02 1998-03-05 Joerg Beyer Hochdruckverdrängerpumpe
DE19645500A1 (de) * 1996-11-05 1998-05-20 Rainer L M Dipl Ing Klopp Hermetisch dichte Thermodynamische Verdrängerpumpe und Arbeitsverfahren

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