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Die vorliegende Erfindung betrifft
mehrstufige Vakuumdestillations-, Vakuumkühl- und Vakuumgefrierverfahren
für die
Lösungsabscheidung
und Meerwasser-Entsalzung, insbesondere mehrstufige Vakuumdestillations-,
Vakuumkühl-
und Vakuumgefrierverfahren für
die Lösungsabscheidung
und Meerwasser-Entsalzung, indem in einem Unterdruckbehälter mit
einem Vakuumerzeugungsverfahren ein Vakuum erzeugt wird und eine
entgaste Lösung über eine
Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle
oder eine Flüssigkeits-Festkörper-Schnittstelle
zum Verdampfen, Kühlen
und Gefrieren dieser entgasten Lösung
durchgelassen wird. Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls
Apparate zur Durchführung
der oben genannten Verfahren .
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Techniken zur Lösungsabscheidung wurden auf
vielen Gebieten angewendet, einschließlich für die allgemeine Destillation,
Konzentrierung flüssiger Arzneimittel
und für
die Entsalzung von Meerwasser.
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Beim Abscheiden einer großen Lösungsmenge
durch Erhitzen wird unwirtschaftlicherweise eine große Energiemenge
aufgebraucht. Beim Entsalzen von Meerwasser wird beispielsweise
die Lösung,
d. h. das Meerwasser, direkt erhitzt, um das Wasser durch Verdampfen
vom Salz abzutrennen. Die Wasserdämpfe werden danach mit einer
Vakuumpumpe abgesogen. Dieser Vorgang ist sehr energieaufwendig.
Außerdem
nimmt der Salzgehalt im Meerwasser während des Abtrennens des Wassers vom
Meerwasser laufend zu. Daher erweist sich die Abscheidung des Wassers
vom Meerwasser als sehr energieaufwendig und sehr unwirtschaftlich.
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Außerdem entstehen beim Erhitzen
des Meerwassers auf hohe Temperaturen unterschiedliche Salzkristalle,
was zum Problem der Verzunderung führt, was die Leistungsfähigkeit
des Rückgewinnungsbehälters herabsetzt
und daher nur begrenzte Wassermengen nach der Abtrennung von Meerwasser
gewonnen werden können,
so daß dem hohen
Wasserbedarf nicht Rechnung getragen werden kann.
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Aus diesem Grund hat der Erfinder
versucht, Prozesse und Apparate für die Lösungsabscheidung und Meerwasser-Entsalzung durch
eine mehrstufige Vakuumdestillation, Vakuumkühlung und Vakuumgefrierung
zu entwickeln, um die Nachteile der herkömmlichen Methode zur Trennung
des Wassers vom Meerwasser zu beseitigen.
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Ein erstes Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht in der Gewinnung einer gewünschten Konzentration eines
gelösten
Stoffes. Zur Erfüllung
dieses Zwecks und ohne daß dabei
zuviel Energie aufgebraucht wird sowie innerhalb eines niedrigen
Temperaturbereichs kommt ein mehrstufiges Vakuumdestillationssystem
zur Anwendung. Dieses System wendet das Vakuumerzeugungsverfahren
mit einer entgasten Lösung
an, um in den Abdampfbehältern ein
Vakuum zu erzeugen (da der Luftdruck in den Abdampfbehältern unwesentlich
ist). Da bei der Vakuumdestillation erweiterte Temperatur- und Druckbereiche
angewendet werden können,
sind mehrere Stufen der Vakuumdestillation zulässig. Bei der vorliegenden
Erfindung werden das konstante Temperaturdestillationsverfahren,
die Lösungsübertragung und
die Wiedergewinnung der heißen
Umlauflösung für die Abscheidung
einer abzuscheidenden Lösung durchgeführt und
die meiste Wärmeenergie
für eine wiederholte
Anwendung zurückgewonnen.
Die Temperaturen für
die Vakuumdestillation auf mehreren Stufen werden je nach einem
Temperaturgefälle
der heißen
Umlauflösung
geregelt, so daß die
entgaste Lösung
mit der mehrstufigen Vakuumdestillation abgeschieden werden kann.
Auf diese Weise kann mit einer Energieeinheit eine größere Lösungsmenge abgeschieden
werden, während
die konzentrierte Niedrigtemperaturlösung, die bei der Lösungsabscheidung
abgegeben wird, einer Vakuumgefrierung und Vakuumtrocknung für eine weitere
Konzentration des aufgelösten
Stoffes unterzogen werden kann.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht in der Reduzierung des Kostenaufwandes für die Meerwasser-Entsalzung. Da die
Temperatur- und Druckbereiche bei der vorliegenden Erfindung zur
Erleichterung der Zunahmen der Vakuumdestillation erweitert sind,
wird mehr reines Wasser gewonnen. Da die Verdampfungswärme für Wasser
ungefähr
siebenmal höher
als die Kondensierungswärme
für Wasser
ist, ist ein Gefrieren im Vergleich zum Erhitzen für die Gewinnung
derselben Wassermenge weniger energieaufwendig. Bei der vorliegenden
Erfindung kommt ein mehrstufiges Vakuumgefrieren zur Anwendung,
um konzentriertes Meerwasser mit einer niedrigen Temperatur und
geschmolzene Eiskristalle zu erhalten, damit die Temperatur der
heißen Umlauflösung, die
auf der letzten oder untersten Stufe der mehrstufigen Vakuumdestillation
abgegeben wird, wirksam reduziert werden kann. Dies ermöglicht wiederum
höhere
Stufen der Vakuumdestillation und ein Erhalten von einer größeren Menge
reinen Wassers. Mit der heißen
Umlauflösung
mit niedriger Temperatur kann die Abdampfhitze schließlich von
den Stufen der Vakuumdestillation von unten nach oben wiedergewonnen
werden, so daß das
Meiste der Wärmeenergie
wiederholt angewendet werden kann. Die Lösung mit niedriger Temperatur,
das heißt
das Meerwasser, das im mehrstufigen Vakuumgefrieren erforderlich
ist, wird von der letzten oder untersten Stufe des mehrstufigen
Vakuumkühlverfahrens
geliefert, wobei die Eiskristalle, die bei der mehrstufigen Vakuumgefrierung
entstehen, mit den Dämpfen,
die während
den mehrstufigen Destillations- und Kühlverfahren entstehen, geschmolzen
werden. Die vorliegende Erfindung umfaßt daher die mehrstufigen Vakuumdestillations-,
mehrstufigen Vakuumkühl- und mehrstufigen
Vakuumgefrierverfahren, um so den Kostenaufwand der Meerwasser-Entsalzung
beträchtlich
zu reduzieren.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht in der Reduzierung des Kostenaufwandes und der
Landbeanspruchung zum Erbauen einer Meerwasser-Entsalzungsanlage. Im mehrstufigen Vakuumdestillations-,
Vakuumkühl-
und dem Vakuumgefrierverfahren nach der vorliegenden Erfindung kommt
das Vakuumerzeugungsverfahren zur Anwendung, um in den Rohrleitungen,
Abdampfbehältern,
Rückgewinnungsbehältern und
Gefrierbehältern
der Apparate ein Vakuum zu erzeugen und um eine entgaste Lösung, Dämpfe oder
Kondensate durch diese fließen
zu lassen. Das Vakuumerzeugungsverfahren basiert auf dem Torricellschen
Vakuumprinzip, nämlich
daß ein
Flüssigkeitspegel
im Vakuum gehalten wird. Bei den Apparaten der vorliegenden Erfindung
werden die erste, zweite, dritte und alle weiteren Plattformen der
Abdampfbehälter
oder Gefrierbehälter
von unten nach oben übereinander wie
ein Turm angeordnet, um den Höhenunterschied zwischen
diesen Behältern
und ihren allgemeinen unteren Behältern und dessen Teile zu erhöhen. Mit diesem
aufgestapelten, turmähnlichen Aufbau
wird zudem beim Bau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage einerseits Platz und
andererseits die zur Erzeugung der Vakuen benötigte Energie eingespart. Die turmähnlich angeordneten
und mehrstufigen Apparate für
die Destillation, Kühlung
und Gefrierung ermöglichen
einen stetigen Fluß der
heißen
Umlauflösung, der
abzutrennenden Lösung
(d. h. das Meerwasser) und des Kondensats, wodurch weniger Pumpen
benötigt
werden und ebenfalls die Verzunderung und Korrosion in den Apparaten
minimiert werden.
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Zur Erreichung der oben genannten
und weiterer Ziele werden ein mehrstufiges Vakuumdestillationssystem,
ein mehrstufiges Vakuumkühlsystem
und ein mehrstufiges Vakuumgefriersystem für die mehrfachen Vakuumdestillations-,
Vakuumkühl-
und Vakuumgefrierverfahren für
die Lösungsabscheidung
und Meerwasser-Entsalzung nach der vorliegenden Erfindung eingesetzt.
Nach dem Einstellen des mehrstufigen Vakuumdestillationssystem auf
seinen Anfangsstatus, werden ein konstantes Destillationsverfahren,
eine Lösungsübertragung
und eine Wiedergewinnung der heißen Umlauflösung durchgeführt, um
eine bestimmte Lösung
abzuscheiden. Die Temperaturen für
die Vakuumdestillation auf mehrfachen Stufen sind je nach Temperaturgefälle der
heißen Umlauflösung geregelt,
um eine entgaste Lösung
mit Hilfe der mehrstufigen Vakuumdestillation abzuscheiden. Bei
der Abgabe der heißen
Umlauflösung
von der letzten oder untersten Stufe muß ihre Temperatur reduziert
werden. Die heiße
Umlauflösung
fließt
danach von unten nach oben, um der Reihe nach durch die Rückgewinnungsbehälter auf
den verschiedenen Stufen zu fließen und nimmt dabei die Verdampfungswärme auf.
Daher wird die heiße
Umlauflösung beim
Hinauffließen
allmählich
erhitzt, wobei das Meiste der Wärmeenergie
für deren
wiederholte Anwendung wiedergewonnen wird. Zum Erhöhen der Anzahl
Stufen der mehrstufigen Vakuumdestillation und zum Erhöhen der
Menge der Lösung,
die mit einer Energieeinheit abgeschieden werden kann, wird der
Bereich der brauchbaren Temperatur der heißen Umlauflösung erweitert. Mit anderen
Worten, je niedriger die Temperatur der heißen Umlauflösung, die von der letzten Stufe
der Vakuumdestillation abgegeben wird, desto mehr Stufen können bei
der mehrstufigen Vakuumdestillation mit eingeschlossen werden. Bei
einem mehrstufigen Vakuumdestillationssystem mit mehreren Destillationsstufen
muß die
Temperatur der abzuscheidenden Lösung
weiter reduziert werden, damit die Temperatur der von der letzten
Stufe abgegebenen heißen
Umlauflösung
herabgesetzt wird, um eine ausgeglichene thermische Wechselbeanspruchung
zwischen Verdampfung und Kondensierung beizubehalten. Zu diesem
Zweck kann mit der mehrstufigen Vakuumkühlung und der mehrstufigen
Vakuumgefrierung die mehrstufige Vakuumdestillation gefördert werden.
Um dies zu erreichen, werden die Systeme für mehrstufige Vakuumkühlung und
mehrstufige Vakuumgefrierung in ihren Anfangsstatus versetzt, wobei
die Lösung
durch Gefrieren und mit dem konstanten Temperaturdestillationsverfahren,
der Lösungsübertragung,
dem Vakuumerzeugungsverfahren sowie dem Gefrierverfahren abgeschieden
wird. Während
des mehrstufigen Vakuumkühlverfahrens
wird die Temperatur der abscheidenden Lösung durch einen Effekt der
Vakuumverdampfungs-Kühlung
reduziert, damit diese Lösung
als eine Lösung
mit niedriger Temperatur im mehrstufigen Vakuumgefrierverfahren
genutzt werden kann, wodurch die Kosten einer Vorkühlung eingespart
werden. Während
dieses mehrstufigen Vakuumgefrierverfahrens wird die zum Schmelzen
der Eiskristalle benötigte
Verdampfungswärme
von den Dämpfen
geliefert, die während
der mehrstufigen Vakuumdestillations- und Vakuumkühlverfahren
erzeugt werden. Die konzentrierte Lösung mit der tiefen Temperatur
und die geschmolzenen Eiskristalle, die während des mehrstufigen Vakuumgefrierverfahrens
entstanden sind, können
zum Herabsetzen der Temperatur der heißen Umlauflösung, die auf der untersten
Stufe der mehrstufigen Vakuumdestillation abgegeben wird, genutzt werden.
Somit werden die mehrstufigen Vakuumdestillations-, Vakuumkühl- und
Vakuumgefrierverfahren anhand der vorliegenden Erfindung für die Lösungsabscheidung,
Meerwasser-Entsalzung
und Konzentrierung des aufgelösten
Stoffes kombiniert.
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Bei der Anwendung des Vakuumerzeugungsverfahrens
zur Erzeugung der Vakuen in den Rohrleitungen, Abdampfbehältern, Gefrierbehältern und
Rückgewinnungsbehältern, die
in den erfindungsgemäßen Apparaten
eingebaut sind, fließen die
entgaste Lösung,
die Dämpfe
oder Kondensate durch diese hindurch, wobei der Luftdruck in diesen Bereichen
unwesentlich ist. Im kontinuierlichen Temperaturdestillationsverfahren,
bei dem das Prinzip, daß der
Siedepunkt der Flüssigkeit
bei steigendem Druck ansteigt, zur Anwendung kommt, kann das Temperaturgefälle der
heißen
Umlauflösung
auf verschiedenen Stufen genutzt werden, damit das konstante Temperaturdestillationsverfahren
mit Hilfe der mehrstufigen Vakuumdestillation ausgeführt werden kann,
wobei die Destillationstemperatur und der Druck des gesättigten
Dampfs bei dieser mehrstufigen Vakuumdestillation von den oberen
auf die unteren Stufen reduziert werden und mehr Wärme übertragen
wird und mehr Kondensat gewonnen wird. Im konstanten Temperaturdestillationsverfahren
fließt die
heiße
Umlauflösung
mit einer voreingestellten Temperatur von den oberen zu den unteren
Stufen, um kontinuierlich und der Reihe nach durch die Flüssigkeits-Gas-Schnittstellen in
den Abdampfbehältern auf
verschiedenen Stufen zu fließen
und um somit zum Verdampfen der entgasten Lösung die zum Verdampfen benötigte Hitze
zu liefern. Beim Abgeben der heißen Umlauflösung auf der letzten oder untersten
Stufe muß deren
Temperatur reduziert werden. Diese heiße Umlauflösung fließt danach von unten nach oben
und kontinuierlich und der Reihe nach durch die Rückgewinnungsbehälter auf
den verschiedenen Stufen und nimmt dabei die Verdampfungswärme auf,
um die Flüssigkeit
zu kondensieren. Dies führt
dazu, daß die
Temperatur der heißen
Umlauflösung
beim Hinauffließen
zu den höheren
Stufen allmählich
gesteigert wird, wobei das Meiste der Wärmeenergie wiederholt angewendet
werden kann. Schließlich
fließt
die heiße
Umlauflösung zurück zu einem
Heizer für
die heiße
Umlauflösung
und wird auf eine voreingestellte Temperatur erhitzt, um einen Arbeitsgang
der mehrstufigen Vakuumdestillation zu vollenden. Wegen einem Unterschied
des Sättigungsdampfdruck,
der durch einen Temperaturunterschied auf jeder Stufe zwischen dem
Abdampfbehälter
und dem Rückgewinnungsbehälter entsteht,
fließen
die durch den Abdampfbehälter
produzierten Dämpfe
zum Rückgewinnungsbehälter. Solange
die Temperatur des Rückgewinnungsbehälters niedriger ist
als die des Abdampfbehälters,
wird der Dampf vom Rückgewinnungsbehälter kontinuierlich
in Flüssigkeit
kondensiert. Das Kondensat und der Dampf fließen auf der nächsten unteren
Stufe in den Rückgewinnungsbehälter, in
dem die Temperatur und der Druck des gesättigten Dampfs niedriger ist,
um die Temperatur und Kondensierung weiter herabzusetzen. Schließlich wird
das Kondensat in einem Vakuumbehälter
gesammelt, der stets bei einer vorbestimmten niedrigen Temperatur
gehalten wird. Auf diese Weise kann die ausgeglichene thermische Wechselbeanspruchung
zwischen Verdampfung und Kondensierung beibehalten werden. Die entgaste Lösung fließt von oben
nach unten, damit sie kontinuierlich durch die Abdampfbehälter auf
verschiedenen Stufen fließt,
wobei eine konzentrierte Lösung,
die auf der letzten oder untersten Stufe abgegeben wird, für die weitere
Konzentrierung des aufgelösten
Stoffes vakuumgefriert und vakuumgetrocknet werden kann.
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Beim mehrstufigen Vakuumkühlverfahren kommt
das Prinzip der Vakuumverdampfungskühlung zur Reduzierung der Temperatur
der Lösung
zur Anwendung, damit die so erhaltene abgekühlte Lösung als eine Lösung mit
tiefer Temperatur im mehrstufigen Vakuumgefrierverfahren genutzt
werden kann. Durch die Anwendung des Destillationsverfahrens mit
konstanter Temperatur fließt
die entgaste Lösung
mit Raumtemperatur von oben nach unten, um kontinuierlich durch
die Abdampfbehälter
der Reihe nach auf allen Stufen zu fließen und so allmählich beim
Herunterfließen
durch die mehreren Stufen abgekühlt
wird. Daher können
die im mehrstufigen Vakuumkühlverfahren
entstandenen Dämpfe
zum Schmelzen der Eiskristalle im mehrstufigen Vakuumgefrierverfahren
genutzt werden.
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Die Lösung mit tiefer Temperatur,
die für
die mehrstufige Vakuumgefrierung benötigt wird, stammt vom mehrstufigen
Vakuumkühlverfahren.
Durch die Lösungsübertragung,
die Vakuumerzeugung, die Gefrierung und durch das Auslassen der
Wärme von den
Rückgewinnungsbehältern entstehen
Eiskristalle in den Gefrierbehältern.
Die konzentrierte Lösung
mit tiefer Temperatur und die geschmolzenen Eiskristalle, die während des
mehrstufigen Vakuumgefrierverfahrens abgegeben werden, können zum
Reduzieren der Temperatur der heißen Umlauflösung, die auf der letzten oder
untersten Stufe der Vakuumdestillation abgegeben wird, sowie zum
Stabilisieren der Temperatur in den Vakuumbehältern zur Wiedergewinnung des
Kondensates, genutzt werden, um somit die ausgeglichene thermische
Wechselbeanspruchung zwischen der Verdampfung und der Kondensierung
beizubehalten. Inzwischen können
die in den mehrstufigen Vakuumdestillations- und Vakuumkühlsystemen erzeugten
Dämpfe
in die Gefrierbehälter
des mehrstufigen Vakuumgefriersystems geleitet werden, um die Eiskristalle
schmelzen zu lassen. Die erzeugte konzentrierte Lösung mit
tiefer Temperatur und die geschmolzenen Eiskristalle werden danach
in den Vakuumbehältern
gesammelt.
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Nachstehend werden die Vorteile der
gleichzeitigen Anwendung der mehrstufigen Vakuumdestillations-,
Vakuumkühl-
und Vakuumgefrierverfahren zur Verbesserung des Wärmewirkungsgrades
und zur Erhöhung
der Kondensatgewinnung aufgeführt:
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- 1. Die konzentrierte Lösung mit niedriger Temperatur
und die geschmolzenen Eiskristalle, die im mehrstufigen Vakuumgefriersystem
erzeugt werden, können
zum Reduzieren der Temperatur der heißen Umlauflösung, die auf der letzten Stufe des
mehrstufigen Vakuumdestillationssystems abgegeben wird, sowie zum
Beibehalten der Temperatur des Vakuumbehälters zum Sammeln des Kondensates
genutzt werden. Der Bereich der nutzbaren Temperatur für die heiße Umlauflösung ist
erweitert, um einerseits mehrere Stufen für die mehrstufige Vakuumdestillation
zu ermöglichen und
andererseits die Menge des gewonnenen Kondensates zu erhöhen.
- 2. Die entgaste Lösung
mit niedriger Temperatur, die im mehrstufigen Vakuumgefriersystem
benötigt
wird, wird von der Lösung
geliefert, die auf der letzten Stufe des mehrstufigen Vakuumkühlsystems
abgegeben wird, um den Kostenaufwand der Vorkühlung erheblich zu reduzieren.
- 3. Die Kondensationswärme,
welches im mehrstufigen Vakuumgefriersystem zum Schmelzen der Eiskristalle benötigt wird,
wird von den Dämpfen,
die im mehrstufigen Vakuumdestillations- und Vakuumkühlsystem
erzeugt werden, geliefert.
- 4. Die kombinierten mehrstufigen Vakuumdestillations-, Vakuumkühl- und
Vakuumgefrierverfahren und -systeme ermöglichen die Benutzung eines gemeinsam
genutzten unteren Behälters
und deren Teile, um die Vakuen zu erzeugen.
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Daher werden bei der vorliegenden
Erfindung die mehrstufigen Vakuumdestillations-, Vakuumkühl- und
Vakuumgefrierverfahren gleichzeitig angewendet, um das Ziel der
Lösungsabscheidung, Meerwasser-Entsalzung
und Konzentrierung der aufgelösten
Stoffe zu erreichen.
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Der Aufbau und die technischen Mittel
der vorliegenden Erfindung zur Erreichung der oben genannten und
anderer Ziele sollen anhand der nachstehenden detaillierten Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
im Zusammenhang mit den beigelegten Zeichnungen näher erläutert werden.
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1 zeigt
eine schematische Ansicht der Destillationseinheit mit konstanter
Temperatur für
die Vakuumdestillation zum Anwenden eines Destillationsverfahrens
mit konstanter Temperatur nach der vorliegenden Erfindung.
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2 zeigt
eine schematische Ansicht eines mehrstufigen Vakuumdestillationssystems
zum Anwenden eines mehrstufigen Vakuumdestillationsverfahrens nach
der vorliegenden Erfindung.
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3 zeigt
eine schematische Ansicht eines mehrstufigen Vakuumkühlsystems
und eines mehrstufigen Vakuumgefriersystems zum Anwenden der mehrstufigen
Vakuumkühl-
und mehrstufigen Vakuumgefrierverfahren nach der vorliegenden Erfindung.
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Die 1 zeigt
eine schematische Ansicht einer Destillationseinheit mit konstanter
Temperatur für
die Vakuumdestillation 2 zum Anwenden eines Destillationsverfahrens
mit konstanter Temperatur nach der vorliegenden Erfindung. Das Destillationsverfahren mit
konstanter Temperatur wurde auf Basis der Prinzipien entwickelt,
daß der
Siedepunkt einer Flüssigkeit
unter steigendem Druck ansteigt und daß der Temperaturunterschied
zwischen zwei Vakuen zu einem Unterschied zwischen dem Druck des
gesättigten
Dampfs dazwischen führt.
In diesem Verfahren wird mit der Destillationseinheit mit konstanter
Temperatur für
die Vakuumdestillation 2 eine entgaste Lösung in
einem Abdampfbehälter
mit Unterdruck zum konstanten Kochen und zum Verdampfen bei einer eingestellten
Temperatur gebracht, ohne daß dabei der
Druck des gesättigten
Dampfs im Abdampfbehälter
verändert
wird, um auf diese Weise zwischen der Verdampfung und Kondensierung
eine ausgeglichene thermische Wechselbeanspruchung beizubehalten.
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Wie dies in der 1 gezeigt ist, ist die Destillationseinheit
mit konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation 2 hauptsächlich aus einem Abdampfbehälter 21,
einem Regelventil 22, einem Rückgewinnungsbehälter 4,
einer Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211,
einem Kondensationsrohr a, mehreren Rohrleitungen b, c, d, e, f,
g, h, i, j, k und 1 sowie aus mehreren Regelventilen 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29 und 30 aufgebaut.
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Der Abdampfbehälter 21 ist über das
Kondensationsrohr a mit dem Rückgewinnungsbehälter 4 verbunden,
damit die in diesem Abdampfbehälter 21 erzeugten
Dämpfe
zum Rückgewinnungsbehälter 4 geleitet
werden.
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Das Regelventil 22 ist an
einer vorbestimmten Stelle auf dem Kondensationsrohr a vorgesehen. Wenn
der Abdampfbehälter 21 bei
der eingestellten Temperatur für
die Vakuumdestillation unter dem Druck des gesättigten Dampfs steht, werden
mit dem Regelventil 22 die mit dem Abdampfbehälter 21 erzeugten
Dämpfe
geregelt, damit diese Dämpfe
durch das Kondensationsrohr a in den Rückgewinnungsbehälter 4 gebracht
werden und um somit den Druck des gesättigten Dampfs im Abdampfbehälter 21 beizubehalten.
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Die heiße Umlauflösung, die die Verdampfungswärme aufnimmt,
wird dazu gebracht, da! sie durch die Verbindungsrohre g bzw. h
mit einer vorbestimmten Durchflußrate in den und aus dem Rückgewinnungsbehälter 4 fließt, um die
Verdampfungswärme
der Dämpfe,
die vom Abdampfbehälter 21 erzeugt
werden, zum Erhitzen aufzunehmen. Die in den Rückgewinnungsbehälter 4 einfließenden Dämpfe werden
daher kondensiert, wonach das Kondensat in einen Vakuumbehälter 8 fließt und dort
aufgesammelt wird.
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Inzwischen wird die entgaste Lösung mit
einer geregelten Temperatur dazu gebracht, daß sie durch das Verbindungsrohr
i bzw. j und durch ihre Regelventile 23, 24 mit
einer vorbestimmten Durchflußrate
in den Abdampfbehälter 21 fließt.
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Die Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 befindet
sich im Abdampfbehälter 21.
Die heiße
Umlauflösung,
die die Verdampfungswärme
abgibt, wird dazu gebracht, daß sie
durch die Verbindungsrohre b bzw. c mit einer vorbestimmten Durchflußrate in
die und aus der Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 fliegt.
Diese Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 ermöglicht die Wärmeübertragung,
um die entgaste Lösung
im Abdampfbehälter 21 verdampfen
zu lassen. Da die Temperatur der heißen Umlauflösung, die die Verdampfungswärme liefert,
höher ist
als die der heißen Umlauflösung, die
die Verdampfungswärme
aufnimmt, ist die Betriebstemperatur des Abdampfbehälters 21 höher als
die des Rückgewinnungsbehälters 4.
Der Temperaturunterschied zwischen dem Abdampfbehälter 21 und
dem Rückgewinnungsbehälter 4 führt zu einem Unterschied
zwischen ihren Sättigungsdampfdrücken, so
daß die
vom Abdampfbehälter 21 erzeugten
Dämpfe
zum Rückgewinnungsbehälter 4 geleitet
werden, um somit eine ausgeglichene thermische Wechselbeanspruchung
beizubehalten.
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Das Verbindungsrohr i und dessen
Regelventil 23 sind mit einer weiteren Destillationseinheit mit
konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation auf einer oberen Stufe oder mit einem Heizer
zum Erhitzen der entgasten Lösung
verbunden. Das Verbindungsrohr j und dessen Regelventil 24 sind
mit einer weiteren Destillationseinheit mit konstanter Temperatur
für die
Vakuumdestillation auf einer unteren Stufe oder mit einem Vakuumbehälter 9 verbunden.
Das Verbindungsrohr j und dessen Regelventil 24 führen dieselbe
Funktion wie die des Verbindungsrohrs i und dessen Regelventil 23 aus,
wobei mit den letzteren die entgaste Lösung in die Destillationseinheit
mit konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation auf der unteren Stufe geleitet wird.
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Das Verbindungsrohr e und dessen
Regelventil 25 sind mit einer Destillationseinheit mit
konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation auf einer höheren Stufe verbunden. Falls
auf einer höheren
Stufe keine Destillationseinheit mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation
vorhanden ist, wird durch das Verbindungsrohr e mit dessen Regelventil 25 das
Gas unter einer Unterdruckerzeugung abgelassen.
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Das Verbindungsrohr f und dessen
Regelventil 26 sind mit einer Destillationseinheit mit
konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation auf einer unteren Stufe oder. mit dem Vakuumbehälter 8 verbunden.
Dabei haben das Verbindungsrohr f und dessen Regelventil 26 dieselbe
Funktion wie das Verbindungsrohr e und dessen Regelventil 25,
außer daß erstere
die Dämpfe
und das Kondensat in die Destillationseinheit mit konstanter Temperatur
für die Vakuumdestillation
auf der unteren Stufe leitet.
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Die Verbindungsrohre b und h sind
mit einer Destillationseinheit mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation
auf einer oberen Stufe oder mit einem Heizer zum Erhitzen der heißen Umlauflösung verbunden.
Die Verbindungsrohre c und g sind mit einer Destillationseinheit
mit konstanter Temperatur für die
Vakuumdestillation auf einer unteren Stufe oder mit einem Wärmetauscher
verbunden.
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Die Regelventile 27 und 30 dienen
zur Verhinderung eines Zurückfließens der
entgasten Lösung
in den Abdampfbehälter 21 und
in den Rückgewinnungsbehälter 4,
wenn in der Destillationseinheit mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation auf
der angrenzenden höheren
oder unteren Stufe ein Vakuum erzeugt wird. Daher werden die Regelventile 27 und 30 geschlossen,
um den Abdampfbehälter 21 nach
dem Erzeugen eines Vakuums darin mit der Unterdruckmethode abzudichten.
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Wie dies aus der 1 ersichtlich ist, befindet sich die
Destillationseinheit mit konstanter Temperatur in einem Anfangsstatus,
der mit dem Vakuumerzeugungsverfahren unter Anwendung einer entgasten
Lösung
(siehe deutsches Patent Nr. 102 46 599.1) hergestellt wird. In diesem
Anfangsstatus werden in den Verbindungsrohren a, e, f, i und j sowie im
Abdampfbehälter 21 und
im Rückgewinnungsbehälter 4 Vakuen
erzeugt, durch welche die entgaste Lösung, die Dämpfe oder das Kondensat fließen. Der untere
Behälter 3 und
Teile davon sind über
die Verbindungsrohre k und 1 und deren jeweilige Regelventile 27, 28 und 29, 30 mit
den Verbindungsrohren j und f verbunden. Das Vakuumerzeugungsverfahren wird
unter Berücksichtigung eines
angemessenen Höhenunterschiedes
zwischen dem unteren Behälter 3 und
der Destillationseinheit mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation 2 angewendet,
um in den oben genannten Teilen die Vakuen zu erzeugen. Beim Schließen der
Regelventile 24, 26 werden der Abdampfbehälter 21,
der Rückgewinnungsbehälter 4 und
die Verbindungsrohre a, e, f, i, j, k und 1 mit der entgasten Lösung befüllt. Danach
werden die Regelventile 23, 25 geschlossen, der
Innendruck im unteren Behälter 3 wird
eingestellt und das Vakuumerzeugungsverfahren wird gestartet. Schließlich werden die
Flußregelventile 22 und
die Regelventile 27, 30 geschlossen, wonach der
vakuumisierte Abdampfbehälter 21 mit
der entgasten Lösung
auf einen vorbestimmten Pegel befüllt und auf die Temperatur
für die Vakuumdestillation
eingestellt wird. Hier muß erwähnt werden,
daß die
Temperatur für
die Vakuumdestillation, die für
den Abdampfbehälter 21 eingestellt
wurde, niedriger als die Temperaturen der entgasten Lösung und
der heißen
Umlauflösung,
die in den Abdampfbehälter 21 gelassen
wurde, bzw. der Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 ist.
Falls die entgaste Flüssigkeit
und die entgaste Lösung
dieselbe Flüssigkeit
sind, kann der Abdampfbehälter 21 während dem
Vakuumerzeugungsverfahren teilweise vakuumisiert werden.
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Bei der Anwendung des Destillationsverfahrens
mit konstanter Temperatur und mit einer geeigneten Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 hängt die Menge
der erzeugbaren Dämpfe
von den Flüssen der
entgasten Lösung
und der heißen
Umlauflösung sowie
vom Unterschied zwischen den Temperaturen der beiden hinein- und
herausfließenden
Lösungsarten
ab. Wie dies in der 1 gezeigt
ist, erzeugt der Abdampfbehälter 21 ständig Dämpfe, wenn
die entgaste Lösung
und die heiße
Umlauflösung
in den und aus dem Abdampfbehälter 21 bzw.
in die und aus der Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 fließen. Beim
Erreichen eines Sättigungsdampfdruckes
bei der für
die Vakuumdestillation eingestellten Temperatur im Abdampfbehälter 21 wird
das Flugregelventil 22 geöffnet, damit die im Abdampfbehälter 21 erzeugten Dämpfe in
den Rückgewinnungsbehälter 4 geleitet werden.
Beim kontinuierlichen Kondensieren der Dämpfe im Rückgewinnungsbehälter 4 in
Flüssigkeit muß der Druck
des gesättigten
Dampfs im Abdampfbehälter 21 mit
dem Flußregelventil 22 stabil
gehalten werden, wobei letzteres je nach der Ausflußtemperatur
der entgasten Lösung
oder der heißen
Umlauflösung
eingestellt wird.
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Ist die Ausflußtemperatur der entgasten Lösung oder
der heißen
Umlauflösung
niedriger als die Temperatur für
die Vakuumdestillation, wird das Flußregelventil 22 so
eingestellt, um die Durchflußrate
der aus dem Abdampfbehälter 21 ausfließenden Dämpfe zu
reduzieren. Ist die Ausflußtemperatur
der entgasten Lösung
oder der heißen
Umlauflösung
jedoch höher
als die Temperatur für
die Vakuumdestillation, wird das Flußregelventil 22 so
eingestellt, um die Durchflußrate
der aus dem Abdampfbehälter 21 ausfließenden Dämpfe zu
erhöhen.
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Werden die Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 und
die Verbindungsrohre b, c, durch welche die heiße Umlauflösung, die die Verdampfungswärme liefert
und die in die und aus der Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 fließt, ausgelassen,
wird die Destillationseinheit mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation 2 in
eine für
die Vakuumkühlung
umgewandelt. In diesem Fall verwendet die entgaste Lösung ihre
eigene Temperatur als Wärmequelle.
Beim Verdampfen der entgasten Lösung
wird deren Temperatur reduziert, um einen Vakuumverdampfungs-Kühleffekt
zu erzielen. Die Destillationseinheit mit konstanter Temperatur
für die
Vakuumkühlung
kann in denselben Anfangsstatus wie den der Destillationseinheit
mit konstanter Temperatur für die
Vakuumdestillation eingestellt werden.
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Während
der Vakuumdestillation oder der Vakuumkühlung wird die in der entgasten
Lösung verbliebene
Luft kontinuierlich in den Verbindungsrohren a, e, f, i und j, im
Abdampfbehälter 21 und
im Rückgewinnungsbehälter 4 gesammelt,
durch die die entgaste Lösung,
die Dämpfe
oder das Kondensat fließen.
Falls die angesammelte Luft einen Druck erzeugt, der zum Beeinflussen
für die
Vakuumdestillation der entgasten Lösung ausreicht, muß die Destillationseinheit
mit konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation oder die Vakuumkühlung unter Anwendung der entgasten
Lösung
erneut in den Anfangsstatus gebracht werden, um dieselbe ursprüngliche Vakuumstärke in der
Einheit wiederherzustellen. Daher eignet sich eine hochentgaste
Lösung
sehr gut zur Reduzierung der Anzahl, mit welcher die für das Einstellen
der Destillationseinheit mit konstanter Temperatur in den Anfangsstatus
benötigten
Verfahren angewendet werden müssen.
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In der 2 wird
eine schematische Ansicht eines mehrstufigen Vakuumdestillationssystems
für die
Anwendung eines mehrstufigen Vakuumdestillationsverfahrens nach
der vorliegenden Erfindung dargestellt. Wie daraus ersichtlich ist,
besteht dieses mehrstufige Vakuumdestillationssystem 1 der
vorliegenden Erfindung aus einer Vorbehandlungseinrichtung, mehreren
Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation 2 und
aus einer Nachbehandlungseinrichtung.
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Die Vorbehandlungseinrichtung 1 besteht aus
einem Heizer 12 für
die entgaste Lösung
zum Erhitzen einer gereinigten entgasten Lösung auf eine eingestellte
Temperatur, sowie aus einem Heizer 13 für die heiße Umlauflösung zum Erhitzen der heißen Umlauflösung auf
eine eingestellte Temperatur.
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Die Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur
für die
Vakuumdestillation 2 werden der Reihe nach übereinander
in einem turmähnlichen, mehrstufigen
Aufbau angeordnet. Die erste Stufe, d. h. die oberste Stufe, befindet
sich über
der zweiten Stufe; die zweite Stufe ist über der dritten Stufe angeordnet,
während
die letzte Stufe die unterste Stufe bildet. Das distale Ende der
Einlaßrohrleitung
b einer jeden Destillationseinheit mit konstanter Temperatur 2 ist
mit der Auslaßrohrleitung
c einer vorherigen Einheit 2 verbunden, d. h. einer Einheit 2 auf
der höheren
Stufe. Zum Erzeugen der Vakuen nutzen sämtliche Destillationseinheiten 2 in
demselben mehrstufigen Vakuumdestillationssystem einen gemeinsamen unteren
Behälter 3 und
Teile davon.
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Die Nachbehandlungseinrichtung besteht aus
den Vakuumbehältern 8 und 9 zum
Sammeln des Kondensates bzw. der konzentrierten Lösung, einem ersten
Wärmetauscher
51 zum Reduzieren der Temperatur der von der letzten Stufe ausgelassenen
heißen
Umlauflösung,
einem zweiten Wärmetauscher 52 zum
Beibehalten des Vakuumbehälters 8 für das Sammeln
des Kondensates bei einer eingestellten Temperatur, einem gemeinsamen
unteren Behälter 3 und
Teilen davon für
alle Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation 2, und
aus einer Umlaufpumpe 53 für die heiße Umlauflösung.
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Wie dies aus der 2 ersichtlich ist, wird das mehrstufige
Vakuumdestillationssystem 1 durch Einstellen aller Destillationseinheiten
mit konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation 2 nacheinander von der unteren zur
oberen Stufe, durch das Einstellen des Temperaturgefälles der
heißen
Umlauflösung
gemäß einer
Gas-Flüssigkeits-Ausgleichkurve der
entgasten Lösung,
und durch das nachfolgende Einstellen der Temperatur für die Vakuumdestillation auf
jeder Stufe gemäß dem Temperaturgefälle der heißen Umlauflösung in
einen Anfangsstatus eingestellt. Da die Temperatur für die Vakuumdestillation von
der oberen zur unteren Stufe reduziert wird, nimmt der Druck des
gesättigten
Dampfs bei der Temperatur der Vakuumdestillation auf den verschiedenen
Stufen von der oberen zur unteren Stufe ab.
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Wie dies gezeigt ist, wird die entgaste
Lösung,
die auf eine eingestellte Temperatur erhitzt wird, während der
Lösungsübertragung
bei der mehrstufigen Vakuumdestillation nach der vorliegenden Erfindung
dazu gebracht, mit einer konstanten Durchflußrate auf jeder Stufe von der
oberen zur unteren Stufe kontinuierlich in den Abdampfbehälter 21 zu
fließen.
Beim Verdampfen der entgasten Lösung auf
jeder Stufe nimmt eine Konzentration dieser Lösung allmählich von der oberen zur unteren
Stufe zu oder Kristallniederschlag wird darin gebildet. Die auf der
untersten Stufe ausgegebene konzentrierte Lösung wird im Vakuumbehälter 9 gesammelt.
Diese gesammelte konzentrierte Lösung
kann einer weiteren Konzentrierung des aufgelösten Stoffes unter Anwendung
des Vakkumgefrierungs- und Vakuumtrocknungsverfahrens unterzogen
werden. Falls im Abdampfbehälter 21 Kristallniederschlag
gebildet wird, werden die Kristalle zuerst abgefiltert, bevor die
entgaste Lösung
in den Abdampfbehälter 21 auf
der nächsten
unteren Stufe eingelassen wird. Die Kristalle werden in einem Vakuumbehälter gesammelt.
Die aufgelöste
und damit in der entgasten Lösung
verbliebene Luft wird wiederum kontinuierlich in den Destillationseinheiten
mit konstanter Temperatur für
die Vakuumdestillation 2 gesammelt. Reicht eine Menge dieser
gesammelten Luft aus, um die Temperatur der Vakuumdestillation der
entgasten Lösung
zu beeinflussen, müssen
die Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur für die Vakuumdestillation 2,
besonders jene auf der ersten und zweiten Stufe, unter Anwendung
der entgasten Lösung
erneut in den Anfangsstatus gebracht werden, damit die erforderliche Vakuumstärke der
Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur wiederhergestellt
wird. Daher eignet sich eine hochentgaste Lösung sehr gut zum Minimieren
der Anzahl, mit der die Destillationseinheiten 2 mit konstanter
Temperatur wieder in den Anfangsstatus gebracht werden müssen.
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Bei der Wiederverwertung der heißen Umlauflösung während dem
mehrstufigen Vakuumdestillationsverfahren nach der vorliegenden
Erfindung wird die heiß Umlauflösung, die
auf eine eingestellte Temperatur erhitzt wurde, dazu gebracht, kontinuierlich
in die und aus der Flüssigkeits-Gas-Schnittstelle 211 auf
jeder Stufe von der oberen zur unteren Stufe mit einer voreingestellten
Durchflußrate
zu fließen, um
die entgaste Lösung
mit der erforderlichen Verdampfungswärme zu versorgen, so daß die Temperatur
der heißen
Umlauflösung
von der oberen zur unteren Stufe abnimmt. Mit dem Wärmetauscher 51 wird
die Temperatur der heißen
Umlauflösung,
die auf der unteren Stufe ausgelassen wird, reduziert, während mit
der Umlaufpumpe 53 die heiße Umlauflösung dazu gebracht wird, kontinuierlich
in den und aus dem Rückgewinnungsbehälter 4 auf
jeder Stufe von der unteren zur oberen Stufe zu fließen, um
die Verdampfungswärme
aufzunehmen und um somit die Dämpfe
zu kondensieren, so daß die
Temperatur der heißen
Umlauflösung
von der unteren zur oberen Stufe zunimmt. Schließlich fließt die heiße Umlauflösung zurück zum Heizer 13.
Um das Meiste der Wärmeenergie
für die
wiederholte Verwendung wiederzugewinnen, wird die heiße Umlauflösung auf
die folgende Weise zykliert: (A) Erhitzen auf eine eingestellte
Temperatur; (B) Anwenden zur Versorgung mit Verdampfungswärme, damit
die Temperatur von der oberen zur unteren Stufe abnimmt; (C) Abkühlen auf eine
niedrige Temperatur; und (D) Anwendung zur Wiedergewinnung der Verdampfungswärme, damit die
Temperatur von der unteren zur oberen Stufe zunimmt. Ist die Temperatur
der heißen
Umlauflösung, die
auf der letzten Stufe ausgelassen wird, niedriger als die Raumtemperatur,
kann das mehrstufige Vakuumdestillationsverfahren mit dem mehrstufigen
Vakuumkühl-
und Vakuumgefrierverfahren assoziiert werden, so daß die Temperatur
der heißen
Umlauflösung
mit einer konzentrierten Niedrigtemperaturlösung sowie mit geschmolzenen
Eiskristallen, die während
den mehrstufigen Vakuumkühl-
und Vakuumgefrierverfahren entstehen, reduziert werden kann. Oder
falls die Temperatur der auf der letzten Stufe ausgelassenen heißen Umlauflösung höher als die
Raumtemperatur ist, wird mit einer Flüssigkeit mit Raumtemperatur
die Temperatur dieser heißen
Umlauflösung
gesenkt.
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Das Temperaturgefälle der heißen Umlauflösung, die die Verdampfungswärme liefert,
wird je nach der Gas-Flüssigkeits-Ausgleichkurve
der entgasten Lösung
eingestellt, während
die Temperatur der Vakuumdestillation auf jeder Stufe je nach dem Temperaturgefälle der
heißen
Umlauflösung,
die die Verdampfungswärme
liefert, eingestellt wird. Da die Temperaturbereiche für die verschiedenen
Stufen einander nicht überschneiden,
weist die Temperaturkurve, die durch die heiße Lösung, die durch jede Stufe
der Vakuumdestillation fließt,
eine Trapezform auf und stellt das Temperaturgefälle der heißen Umlauflösung auf.
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3 zeigt
eine schematische Ansicht eines mehrstufigen Vakuumkühlsystems 6 und
eines mehrstufigen Vakuumgefriersystems 7 zum Anwenden der mehrstufigen
Vakuumkühl-
und mehrstufigen Vakuumgefrierverfahren nach der vorliegenden Erfindung.
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Mit den mehrstufigen Vakuumkühl- und
Vakuumgefrierverfahren für
die Lösungsabscheidung wird
durch das Gefrieren und Schmelzen ein Kondensat erzeugt. Diese Verfahren
funktionieren ebenfalls als Nebenverfahren der mehrstufigen Vakuumdestillation,
damit der Bereich der nutzbaren Temperatur der heißen Umlauflösung erweitert
und die Stufen der Vakuumdestillation erhöht werden können, um die Ausbeute des Kondensates
und der Wärmewirkungsgrad
des gesamten Systems zu verbessern. Die auf der letzten Stufe des
mehrstufigen Vakuumkühlsystems
ausgelassenen Niedrigtemperaturlösung
kann auf die erste Stufe der mehrstufigen Vakuumgefriersystems geleitet
werden, um die Energie einzusparen, die sonst für die Vorkühlung erforderlich ist. Durch
das Ausführen
der Lösungsübertragung wird
die entgaste Lösung
durch das Destillationsverfahren mit konstanter Temperatur und durch
das Unterdruck- und Gefrierverfahren dazu gebracht, Eiskristalle
zu bilden. Die Konzentration der entgasten Lösung nimmt während dem
Vakuumgefrierverfahren von der oberen zur unteren Stufe zu, während die Temperatur
dieser entgasten Lösung
von der oberen zur unteren Stufe reduziert wird.
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Wie dies in der 3 gezeigt wird, besteht das mehrstufige
Vakuumkühlsystem 6 aus
mehreren Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur für die Vakuumkühlung 61,
die übereinander
der Reihe nach angeordnet sind, um einen turmähnlichen, mehrstufigen Aufbau
zu bilden. Das distale Ende der Einlassrohrleitungen einer jeden
Destillationseinheit für
die Vakkumkühlung 61 ist
mit den entsprechenden Auslaßrohrleitungen
einer vorherigen Einheit 61 verbunden, d, h. mit einer
Einheit 61 auf einer höheren Stufe.
Die entgaste Lösung
nutzt ihre eigene Temperatur für
die Vakuumverdampfung und Vakuumkühlung. Eine entgaste Lösung bei
Raumtemperatur wird dazu gebracht, kontinuierlich in die und aus den
Abdampfbehältern 611 auf
verschiedenen Stufen von oben nach unten mit einer vorbestimmten Durchflußrate zu
fließen.
Unter Anwendung des Destillationsverfahrens mit konstanter Temperatur nimmt
die Temperatur der entgasten Lösung
von der oberen zur unteren Stufe ab. während sich ihre Konzentration
nur unwesentlich verändert.
Die Temperatur der auf der letzten Stufe ausgelassenen entgasten
Lösung
ist sehr ähnlich
mit ihrer Gefriertemperatur. Ein gemeinsamer unterer Behälter 3a und
Teile davon stehen für
mehrere Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur für die Vakuumkühlung 61 zur Verfügung.
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Das mehrstufige Vakuumgefriersystem 7 umfaßt mehrere
Gefrierbehälter 71,
die der Reihe nach übereinander
angeordnet sind, um einen turmähnlichen,
mehrstufigen Aufbau zu bilden. Jeder dieser Gefrierbehälter 71 ist
inwendig mit einer Flüssigkeit-Festkörper-Schnittstelle 711 für die Wärmeübertragung
ausgestattet. Durch die Wärmeübertragung
durch die Flüssigkeit-Festkörper-Schnittstelle 711 wird
die entgaste Lösung
durch den Rückgewinnungsbehälter 72 dazu
gebracht, die Kondensationswärme
abzugeben. Mit einem Verbindungsrohr 5 wird das mehrstufige
Vakuumgefriersystem 7 mit dem mehrstufigen Vakuumdestillationssystem
verbunden, damit die Dämpfe,
die durch die mehrstufige Vakuumdestillations und durch die mehrstufige
Vakuumkühlung
erzeugt werden, auf jeder Stufe separat in den Gefrierbehälter 71 fließen. Bei
der Bildung von Eiskristallen in den Gefrierbehältern 71 weisen sie eine
Temperatur auf, die niedriger ist als die der Abdampfbehälter 611 im
mehrstufigen Vakuumkühlsystem 6.
Auf diese Weise können
die Dämpfe,
die in den Abdampfbehältern 611 erzeugt
werden, in die Gefrierbehälter 71 zum
Schmelzen der Eiskristalle geleitet werden. Das mehrstufige Vakuumgefriersystem 7 und
das mehrstufige Vakuumkühlsystem 6 nutzen
denselben unteren Behälter 3a und
deren Teile, um ein Vakuum in den Rohrleitungen, Gefrierbehältern 71 und
in den Abdampfbehältern,
durch welche die entgaste Lösung,
die Dämpfe
oder das Kondensat fließen,
ein Vakuum zu erzeugen. Die geschmolzenen Eiskristalle und die konzentrierte
Lösung
mit niedriger Temperatur, die während
dem Unterdruck- und Gefrierverfahren erzeugt werden, werden in den Vakuumbehältern 10 bzw.
11 aufgefangen und können
zum Reduzieren der Temperatur der heißen Umlauflösung, die auf der letzten Stufe
des mehrstufigen Vakuumdestillationssystems ausgelassen wird, sowie
zum Beibehalten der Temperatur des aufgefangenen Kondensats genutzt
werden.
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Um einen Anfangsstatus des mehrstufigen Vakuumgefriersystems 7 herzustellen,
wird ein Vakuumerzeugungsverfahren mit Hilfe einer entgasten Flüssigkeit
auf allen Stufen nacheinander von unten nach oben angewendet, um
in den Rohrleitungen und Gefrierbehältern 71, durch welche
die entgaste Lösung,
die Dämpfe
oder das Kondensat fließen,
ein Vakuum zu erzeugen. So wird ein Zurückfließen der entgasten Flüssigkeit
verhindert.
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Zum Herstellen eines Anfangsstatus
des mehrstufigen Vakuumkühlsystems 6 werden
andererseits die Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur
für die
Vakuumkühlung 61 auf
allen Stufen nacheinander von der unteren zur oberen Stufe in einen
Anfangsstatus gebracht. Danach wird die Temperatur für die Destillation
durch die Vakuumkühlung für jede Stufe
eingestellt. Da die Destillationstemperatur von den oberen zu den
unteren Stufen abnimmt, wird der Druck des gesättigten Dampfs bei der Vakuumkühlung von
den oberen zu den unteren Stufen ebenfalls reduziert.
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Während
dem Unterdruck- und Gefrierverfahren wird die über den Rückgewinnungsbehälter 72 und
durch das Gefrieren abgegebene Wärme
mit dem Vakuumerzeugungsverfahren dazu genutzt, damit auf den Flüssigkeit-Festkörper-Schnittstellen 711 regelmäßig geformte
Eiskristalle durch die entgaste Lösung gebildet werden. Wie dies
aus der 3 ersichtlich
ist, ist der vakuumisierte Gefrierbehälter 71 auf der ersten
Stufen vollständig
mit der entgasten Niedrigtemperaturlösung, die auf der letzten Stufe des
Vakuumkühlsystems 6 ausgelassen
wird, gefüllt. Innen
in jedem Gefrierbehälter 71 ist
eine Flüssigkeit-Festkörper-Schnittstelle
711 zum Bilden von Eiskristallen montiert. Mit der Wärmeübertragung
beim Rückgewinnungsbehälter 72 und
den Flüssigkeits-Festkörper-Schnittstellen 711 werden
die Kondensationsund Verdampfungswärme in den Gefrierbehältern 71 ausgelassen.
Gleichzeitig wird das Vakuumerzeugungsverfahren zum Auslassen der
entgasten Lösung
angewendet, damit diese der Reihe nach auf die zweite, dritte usw.
Stufe fließt.
Die auf der letzten Stufe ausgelassene entgaste Lösung fließt in den
Vakuumbehälter 11 und
wird dort aufgefangen. Ein Flüssigkeitspegel
der entgasten Lösung in
jedem Gefrierbehälter 71 sinkt
allmählich
beim Auslassen der entgasten Lösung,
was zu einer allmählichen
Zunahme des Vakuumvolumens in den Gefrierbehältern 71 führt. Gleichzeitig
wird die entgaste Lösung
im festen Zustand durch das Abgeben von Wärme über den Rückgewinnungsbehälter 72 und
durch das Gefrierverfahren dazu gebracht, auf den Flüssigkeit-Festkörper-Schnittstellen 711 gleichmäßig geformte
Eiskristalle zu bilden, während
das Vakuumvolumen in den Gefrierbehältern 71 allmählich gesteigert
wird. Das kontinuierliche Ablassen der Wärme über den Rückgewinnungsbehälter 72 wird der
Druck im Vakuumvolumen niedriger als der Druck des gesättigten
Dampfs, während
die entgaste Lösung
auf ihrer flüssigen
Oberfläche
zu kondensieren beginnt. Im Verlauf der Oberflächenverdampfung der entgasten
Lösung
wird Wärme
aufgenommen, um die restliche Mutterflüssigkeit der entgasten Lösung abzukühlen, das
heißt,
die Temperatur der entgasten Lösung
wird wegen der Wirkung durch die Verdampfungskühlung reduziert. Die in den
vakuumisierten Gefrierbehältern 71 erzeugten
Dämpfe
werden auf den Oberflächen
der Flüssigkeits-Festkörper-Schnittstellen 711 absorbiert.
Mit dem Rückgewinnungsbehälter 72 wird
die Wärme
von den Dämpfen
reduziert, um diese in feste Eiskristalle umzuwandeln. Dies führt wiederum
dazu, daß die
entgaste Lösung
kontinuierlich verdampft wird, um einen Ausgleich des Dampfdrucks
beizubehalten sowie um mehr Eiskristalle zu produzieren. Die verbliebene
Mutterlösung wird
allmählich
konzentriert und wird langsam ausgelassen, wobei das Vakuumvolumen
in den vakuumisierten Gefrierbehältern 71 allmählich zunimmt.
Das gesteigerte Vakuumvolumen führt
wiederum zu einer vermehrten Dampferzeugung, um das Bilden von Eiskristallen
zu beschleunigen. Die Kondensation der ausgelassenen Mutterflüssigkeit
nimmt stetig zu. Zuletzt verbleiben in den Gefrierbehältern 71 nur
Eiskristalle.
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Wie dies aus der 3 ersichtlich ist, wird die Lösung von
den oberen zu den unteren Stufen übertragen, wobei sie durch
jeden Gefrierbehälter 71 fließt. Nur
nach dem kompletten Auslassen der nichtgefrorenen entgasten Lösung aus
dem Gefrierbehälter 71 auf
einer höheren
Stufe in den Gefrierbehälter 71 auf
der nächsten
unteren Stufe wird das Unterdruck- und Gefrierverfahren auf der
nächsten
unteren Stufe angewendet. Gleichzeitig werden die Dämpfe, die
im mehrstufigen Vakuumdestillationssystem und im mehrstufigen Vakuumkühlsystem
erzeugt werden, in diesem Augenblick in die Gefrierbehälter 71 geleitet,
um darin die Eiskristalle zum Schmelzen zu bringen. Schließlich wird
das erzeugte Kondensat im Vakuumbehälter 10 gesammelt.
Daher erfolgen das Bilden und Schmelzen der Eiskristalle während dem
Vakuumgefrierverfahren nicht nacheinander. Bei Vorhandensein von
Kristallniederschlag im Gefrierbehälter 71 werden die
Kristalle zuerst abgefiltert, bevor die entgaste Lösung in
den Gefrierbehälter 71 auf
der nächsten
unteren Stufe fließt.
Die Kristalle werden in einem Vakuumbehälter gesammelt. Die gelöste und
daher in der entgasten Lösung verbleibende
Luft wird daher kontinuierlich in den Destillationseinheiten mit
konstanter Temperatur für
die Vakuumkühlung
angesammelt. Wenn die Menge der angesammelten Luft dazu ausreicht,
die Vakuumdestillationstemperatur der entgasten Lösung zu
beeinflussen, müssen
die Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur für die Vakuumkühlung 61,
insbesondere die auf der ersten und zweiten Stufe, unter Anwendung
der entgasten Lösung
wieder in den Anfangsstatus gebracht werden, damit der erforderliche Vakuumgrad
in den Destillationseinheiten mit konstanter Temperatur wiederhergestellt
wird. Daher eignet sich eine hochentgaste Lösung sehr gut zur Reduzierung
der Anzahl, mit welcher die für
das Einstellen der Destillationseinheit mit konstanter Temperatur für die Vakuumkühlung 61 in
den Anfangsstatus benötigten
Verfahren angewendet werden müssen.
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Im Vergleich zu den anderen herkömmlichen Verfahren
und Apparaten für
den ähnlichen
Zweck weisen die mehrstufigen Vakuumdestillations-, Vakuumkühl- und
Vakuumgefrierverfahren und -systeme für die Lösungsabscheidung und Entsalzung
des Meerwassers nach der vorliegenden Erfindung die folgenden Vorteile
auf:
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- 1. Während
den Verfahren und in den Systemen der vorliegenden Erfindung kann
eine Abwärme mit
niedriger Temperatur oder Sonnenenergie als Wärmequelle für die Heizer in den Systemen
genutzt werden.
- 2. Bei der vorliegenden Erfindung wird das Vakuumerzeugungsverfahren
unter Anwendung einer entgasten Lösung für die Abdampfbehälter zum
Erzeugen der Vakuen angewendet, wobei der innere Luftdruck unwesentlich
ist. Dies ermöglicht
eine größere Anzahl
Stufen für
das mehrstufige Vakuumdestillationsverfahren und mehrstufige Vakuumdestillationsystem.
- 3. Aufgrund des Prinzips der Anwendung des Vakuumerzeugungsverfahrens
zum Erzeugen der Vakuen werden die Abdampfbehälter der Reihe nach übereinander
angeordnet, um einen turmähnlichen
Aufbau des mehrstufigen Vakuumdestillations- und Vakuumühlsystems
zu bilden, um Platz beim Errichten dieser Systeme einzusparen.
- 4. Mit den übereinander
turmähnlich
angeordneten Verdampfungsbehältern
befinden sich die entgaste Lösung,
die heiße
Umlauflösung
und das Kondensat des destillierten Wassers stets in einem flüssigen Zustand,
wobei die Arbeitstemperatur der Abdampfbehältern von den oberen zu den
unteren Stufen reduziert wird, um somit die Anzahl Pumpen zu reduzieren,
und um somit die Bildung von Krusten, Kesselstein und Rost in den Abdampfbehältern zu
verhindern.
- 5. Die heiße
Umlauflösung
liefert nicht nur die für die
entgaste Lösung
benötigte
Wärme,
sondern stellt ebenfalls die Verdampfungswärme wieder her, so daß das Meiste
der Wärmeenergie
wiedergeholt genutzt werden kann.
- 6. Das mehrstufige Vakuumkühlsystem
versorgt das Vakuumgefriersystem mit der erforderlichen entgasten
Lösung
mit niedriger Temperatur, um die Kosten der Vorkühlung während dem Vakuumgefrierverfahren
einzusparen.
- 7. Die konzentrierte Lösung
mit niedriger Temperatur und die geschmolzenen Eiskristalle, die
aus dem Unterdruck- und Gefrierapparat ausgelassen werden, können zum
Reduzieren der Temperatur der heißen Umlauflösung, die auf der letzten Stufe der
mehrstufigen Vakuumdestillation ausgelassen wird, genutzt werden,
um das mehrstufige Vakuumdestillationssystem mit mehr Stufen zu
versehen.
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Die vorliegende Erfindung wurde anhand
einer bevorzugten Ausführungsform
beschrieben, wobei es jedoch selbstverständlich ist, daß mehrere
Abänderungen
und Modifizierungen der beschriebenen Ausführungsform vorgenommen werden
können, ohne
dabei vom Umfang und Geist der vorliegenden Erfindung wie in den nachstehenden
Ansprüchen dargelegt
abzuweichen.