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DE19960595A1 - Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden Faserverbandes - Google Patents

Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden Faserverbandes

Info

Publication number
DE19960595A1
DE19960595A1 DE1999160595 DE19960595A DE19960595A1 DE 19960595 A1 DE19960595 A1 DE 19960595A1 DE 1999160595 DE1999160595 DE 1999160595 DE 19960595 A DE19960595 A DE 19960595A DE 19960595 A1 DE19960595 A1 DE 19960595A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
spinning machine
air
filament threads
pore size
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999160595
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1999160595 priority Critical patent/DE19960595A1/de
Publication of DE19960595A1 publication Critical patent/DE19960595A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/72Fibre-condensing guides
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/86Aprons; Apron supports; Apron tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Abstract

Zum Transportieren eines pneumatisch zu verdichtenden Faserverbandes über einen Saugschlitz einer Verdichtungszone einer Spinnmaschine ist ein Transportband vorgesehen, welches aus Filamentfäden gewebt ist. Die Maschenweite der Filamentfäden beträgt höchstens 0,08 mm. Zum Erreichen einer freien Luftströmungsfläche von wenigstens 22% ist die Maschenweite größer als der Durchmesser der Filamentfäden.

Description

Die Erfindung betrifft ein als Gewebeband ausgebildetes luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines pneumatisch zu verdichtenden Faserverbandes über einen Saugschlitz einer Verdichtungszone einer Spinnmaschine.
Für das pneumatische Verdichten eines ein Streckwerk einer Spinnmaschine verlassenden Faserverbandes ist es wesentlich, dass der Faserverband in noch ungedrehten Zustand mit im Wesentlichen parallel zueinander liegenden Fasern in der Verdichtungszone auf einem luftdurchlässigen Transportelement aufliegend transportiert wird und dass in der Verdichtungszone eine durch das Transportelement hindurchgehende Luftströmung erzeugt wird, die auf Grund ihrer Breite und/oder Richtung das Maß der Verdichtung bestimmt und die Fasern quer zur Transportrichtung positioniert und damit den Faserverband bündelt oder verdichtet. Bei einem derart verdichteten Faserverband tritt dann bei der Drallerteilung kein Spinndreieck mehr auf, so dass der entstehende Faden gleichmäßiger, reißfester und weniger haarig wird.
Ein Transportband der eingangs genannten Art ist in der DE 198 46 268 A1 im Zusammenhang mit einer Vorrichtung zum Verdichten beschrieben. Das Transportband ist dort perforiert und als engmaschiges Gewebeband ausgebildet, welches über ein den Saugschlitz enthaltendes Hohlprofil gleitend angetrieben ist. Bei der Ausbildung als Gewebeband ist es möglich, auf engstem Raum eine Vielzahl von Öffnungen vorzusehen, so dass eine sehr homogene Luftströmung entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Transportband der eingangs genannten Art hinsichtlich der Luftdurchströmung zu optimieren.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Transportband aus Filamentfäden gewebt ist, deren Maschenweite höchstens 0,08 mm beträgt und zum Erreichen einer freien Luftströmungsfläche von wenigstens 22% größer ist als der Durchmesser der Filamentfäden.
Es hat sich gezeigt, dass die Homogenität der Luftströmung durch das Gewebeband umso gleichmäßiger ist, je kleiner die Maschenweite ist. Eine kleine Maschenweite ist darüber hinaus sehr vorteilhaft im Hinblick auf ein Verstopfen der Perforation, da Fasern durch die sehr kleine Perforation im Regelfall nicht hindurchtreten können. Auf der anderen Seite soll trotz der kleinen Maschenweite eine ausreichend große freie Luftströmungsfläche vorhanden sein, wobei sich eine freie Fläche von wenigstens 22% als günstig herausgestellt hat. Dies lässt sich in der Regel nur dann erreichen, wenn der Durchmesser der Filamentfäden kleiner ist als die Maschenweite.
In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist der Durchmesser der Filamentfäden kleiner als 0,06 mm. Nach unten ist der Durchmesser praktisch nur dadurch beschränkt, dass ein allzu großer Verschleiß bzw. eine zu geringe Lebensdauer nicht wünschenswert ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht durch eine Ausführung einer Verdichtungsvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Transportband,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 auf die Verdichtungszone,
Fig. 3 in stark vergrößertem Maßstab eine Teilansicht auf das als Gewebeband ausgebildete Transportband.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist von einem Streckwerk 1 einer Spinnmaschine nur der Bereich eines Ausgangswalzenpaares 2 und eines vorangehenden Riemchenwalzenpaares 3 dargestellt. Das Ausgangswalzenpaar 2 enthält in bekannter Weise eine in Maschinenlängs­ richtung durchlaufende angetriebene Ausgangsunterwalze 4, der pro Spinnstelle jeweils eine Ausgangsdruckwalze 5 zugeordnet ist. Dadurch wird eine Ausgangsklemmlinie 6 gebildet, an welcher die Verzugszone des Streckwerks 1 beendet ist.
Durch das Streckwerk 1 wird in Transportrichtung A ein Faserband oder Vorgarn 7 hindurchgeführt und bis zur gewünschten Feinheit verzogen. Im Anschluss an die Ausgangsklemmlinie 6 liegt dann ein verstreckter, aber noch drehungsfreier Faserverband 8 vor.
Dem Streckwerk 1 folgt eine Verdichtungszone 9 zum pneumatischen Verdichten des noch in ungedrehtem Zustand befindlichen Faserverbandes 8. Der Verdichtungszone 9 ist ein unter Unterdruck stehendes und sich über mehrere Spinnstellen, vorzugsweise eine Maschinensektion, erstreckendes Hohlprofil 10 zugeordnet, welches über einen Unterdruckanschluss 11 an eine nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen ist. Jeder Verdichtungszone 9 ist ein Saugschlitz 12 zugeordnet, der sich im Wesentlichen in Transportrichtung A erstreckt, jedoch vorzugsweise etwas geneigt dazu, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
Die Außenkontur des Hohlprofils 10 ist zumindest im Bereich des Saugschlitzes 12 als Gleitfläche für ein luftdurchlässiges Transportband 13 ausgebildet, welches umlaufend angetrieben ist und den Faserverband 8 über den Saugschlitz 12 und durch die Verdichtungszone 9 transportiert. Das Transportband 13 ist in später anhand der Fig. 3 noch zu beschreibender Weise als Gewebeband ausgebildet.
Das Transportband 13 ist durch eine Klemmwalze 14 angetrieben, die ihrerseits ihren Antrieb von der Ausgangsdruckwalze 5 über eine Übertragungswalze 15 erhält. Die Klemmwalze 14 bildet mit dem Transportband 13 und dem Hohlprofil 10 eine Klemmlinie 16, welche die Verdichtungszone 9 und den Saugschlitz 12 auslaufseitig begrenzt und bezüglich des zu erspinnenden Fadens 17 einen Drallstopp bewirkt, der das Zurücklaufen des erteilten Spinndralles in die Verdichtungszone 9 verhindert. Der Faden 17 wird im Anschluss an die Verdichtungszone 9 in Lieferrichtung B einem nichtdargestellten Drallorgan, beispielsweise einer Ringspindel zugeführt.
Das Verdichten des Faserverbandes 8 dient dem Zweck, an der Klemmlinie 16, bis zu welcher der Drall zurückläuft, kein Spinndreieck entstehen zu lassen. Der ersponnene Faden 17 wird dann gleichmäßiger, reißfester und weniger haarig.
Das Transportband 13 ist, wie aus der sehr stark vergrößerten Darstellung nach Fig. 3 hervorgeht, als Gewebeband 18 ausgebildet. Dieses Gewebeband 18 ist aus Filamentfäden 19 gewebt, die vorzugsweise aus Polyamid bestehen und deren Durchmesser d sowohl für die Kette als auch den Schuss gleich ist.
Zum Erzielen einer möglichst homogenen Luftströmung durch das Transportband 13 und zum Vermeiden von Faserflug durch die Perforation hindurch, ist vorgesehen, dass die Maschenweite w des Gewebebandes 18 höchstens 0,08 mm beträgt. Zum Erzielen einer guten Verdichtungswirkung sollte andererseits aber die freie Luftströmungsfläche 20 wenigstens 22% der gesamten Gewebefläche betragen. Dies ist dann erreichbar, wenn der Durchmesser d der Filamentfäden 19 kleiner ist als die Maschenweite w. Der Durchmesser d ist also entsprechend anzupassen und kann in einer bevorzugten Ausgestaltung sogar kleiner als 0,06 mm sein.

Claims (2)

1. Als Gewebeband ausgebildetes luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines pneumatisch zu verdichtenden Faserverbandes über einen Saugschlitz einer Verdichtungszone einer Spinnmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (13) aus Filamentfäden (19) gewebt ist, deren Maschenweite (w) höchstens 0,08 mm beträgt und zum Erreichen einer freien Luftströmungsfläche (20) von wenigstens 22% größer ist als der Durchmesser (d) der Filamentfäden (19).
2. Transportband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (d) der Filamentfäden (19) kleiner als 0,06 mm ist.
DE1999160595 1999-12-16 1999-12-16 Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden Faserverbandes Withdrawn DE19960595A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102936773A (zh) * 2012-12-10 2013-02-20 丹阳市丹盛纺织有限公司 光电子涤纶精梳棉紧密纱的生产方法
DE102013113510A1 (de) * 2013-12-05 2015-06-11 Maschinenfabrik Rieter Ag Siebriemchen
CN116770470A (zh) * 2023-04-19 2023-09-19 无锡万宝纺织机电有限公司 一种高效集聚纺纱装置及纺纱方法

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8127 New person/name/address of the applicant

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8128 New person/name/address of the agent

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