DE19960595A1 - Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden Faserverbandes - Google Patents
Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden FaserverbandesInfo
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Abstract
Zum Transportieren eines pneumatisch zu verdichtenden Faserverbandes über einen Saugschlitz einer Verdichtungszone einer Spinnmaschine ist ein Transportband vorgesehen, welches aus Filamentfäden gewebt ist. Die Maschenweite der Filamentfäden beträgt höchstens 0,08 mm. Zum Erreichen einer freien Luftströmungsfläche von wenigstens 22% ist die Maschenweite größer als der Durchmesser der Filamentfäden.
Description
Die Erfindung betrifft ein als Gewebeband ausgebildetes luftdurchlässiges Transportband zum
Transportieren eines pneumatisch zu verdichtenden Faserverbandes über einen Saugschlitz
einer Verdichtungszone einer Spinnmaschine.
Für das pneumatische Verdichten eines ein Streckwerk einer Spinnmaschine verlassenden
Faserverbandes ist es wesentlich, dass der Faserverband in noch ungedrehten Zustand mit im
Wesentlichen parallel zueinander liegenden Fasern in der Verdichtungszone auf einem
luftdurchlässigen Transportelement aufliegend transportiert wird und dass in der
Verdichtungszone eine durch das Transportelement hindurchgehende Luftströmung erzeugt wird,
die auf Grund ihrer Breite und/oder Richtung das Maß der Verdichtung bestimmt und die Fasern
quer zur Transportrichtung positioniert und damit den Faserverband bündelt oder verdichtet. Bei
einem derart verdichteten Faserverband tritt dann bei der Drallerteilung kein Spinndreieck mehr
auf, so dass der entstehende Faden gleichmäßiger, reißfester und weniger haarig wird.
Ein Transportband der eingangs genannten Art ist in der DE 198 46 268 A1 im Zusammenhang
mit einer Vorrichtung zum Verdichten beschrieben. Das Transportband ist dort perforiert und als
engmaschiges Gewebeband ausgebildet, welches über ein den Saugschlitz enthaltendes
Hohlprofil gleitend angetrieben ist. Bei der Ausbildung als Gewebeband ist es möglich, auf
engstem Raum eine Vielzahl von Öffnungen vorzusehen, so dass eine sehr homogene
Luftströmung entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Transportband der eingangs genannten Art
hinsichtlich der Luftdurchströmung zu optimieren.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Transportband aus Filamentfäden gewebt ist, deren
Maschenweite höchstens 0,08 mm beträgt und zum Erreichen einer freien Luftströmungsfläche
von wenigstens 22% größer ist als der Durchmesser der Filamentfäden.
Es hat sich gezeigt, dass die Homogenität der Luftströmung durch das Gewebeband umso
gleichmäßiger ist, je kleiner die Maschenweite ist. Eine kleine Maschenweite ist darüber hinaus
sehr vorteilhaft im Hinblick auf ein Verstopfen der Perforation, da Fasern durch die sehr kleine
Perforation im Regelfall nicht hindurchtreten können. Auf der anderen Seite soll trotz der kleinen
Maschenweite eine ausreichend große freie Luftströmungsfläche vorhanden sein, wobei sich eine
freie Fläche von wenigstens 22% als günstig herausgestellt hat. Dies lässt sich in der Regel nur
dann erreichen, wenn der Durchmesser der Filamentfäden kleiner ist als die Maschenweite.
In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist der Durchmesser der Filamentfäden kleiner als
0,06 mm. Nach unten ist der Durchmesser praktisch nur dadurch beschränkt, dass ein allzu
großer Verschleiß bzw. eine zu geringe Lebensdauer nicht wünschenswert ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels.
Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht durch eine Ausführung einer
Verdichtungsvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Transportband,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 auf die Verdichtungszone,
Fig. 3 in stark vergrößertem Maßstab eine Teilansicht auf das als Gewebeband ausgebildete
Transportband.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist von einem Streckwerk 1 einer Spinnmaschine nur
der Bereich eines Ausgangswalzenpaares 2 und eines vorangehenden Riemchenwalzenpaares 3
dargestellt. Das Ausgangswalzenpaar 2 enthält in bekannter Weise eine in Maschinenlängs
richtung durchlaufende angetriebene Ausgangsunterwalze 4, der pro Spinnstelle jeweils eine
Ausgangsdruckwalze 5 zugeordnet ist. Dadurch wird eine Ausgangsklemmlinie 6 gebildet, an
welcher die Verzugszone des Streckwerks 1 beendet ist.
Durch das Streckwerk 1 wird in Transportrichtung A ein Faserband oder Vorgarn 7
hindurchgeführt und bis zur gewünschten Feinheit verzogen. Im Anschluss an die
Ausgangsklemmlinie 6 liegt dann ein verstreckter, aber noch drehungsfreier Faserverband 8 vor.
Dem Streckwerk 1 folgt eine Verdichtungszone 9 zum pneumatischen Verdichten des noch in
ungedrehtem Zustand befindlichen Faserverbandes 8. Der Verdichtungszone 9 ist ein unter
Unterdruck stehendes und sich über mehrere Spinnstellen, vorzugsweise eine Maschinensektion,
erstreckendes Hohlprofil 10 zugeordnet, welches über einen Unterdruckanschluss 11 an eine
nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen ist. Jeder Verdichtungszone 9 ist ein
Saugschlitz 12 zugeordnet, der sich im Wesentlichen in Transportrichtung A erstreckt, jedoch
vorzugsweise etwas geneigt dazu, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
Die Außenkontur des Hohlprofils 10 ist zumindest im Bereich des Saugschlitzes 12 als Gleitfläche
für ein luftdurchlässiges Transportband 13 ausgebildet, welches umlaufend angetrieben ist und
den Faserverband 8 über den Saugschlitz 12 und durch die Verdichtungszone 9 transportiert.
Das Transportband 13 ist in später anhand der Fig. 3 noch zu beschreibender Weise als
Gewebeband ausgebildet.
Das Transportband 13 ist durch eine Klemmwalze 14 angetrieben, die ihrerseits ihren Antrieb von
der Ausgangsdruckwalze 5 über eine Übertragungswalze 15 erhält. Die Klemmwalze 14 bildet mit
dem Transportband 13 und dem Hohlprofil 10 eine Klemmlinie 16, welche die Verdichtungszone
9 und den Saugschlitz 12 auslaufseitig begrenzt und bezüglich des zu erspinnenden Fadens 17
einen Drallstopp bewirkt, der das Zurücklaufen des erteilten Spinndralles in die Verdichtungszone
9 verhindert. Der Faden 17 wird im Anschluss an die Verdichtungszone 9 in Lieferrichtung B
einem nichtdargestellten Drallorgan, beispielsweise einer Ringspindel zugeführt.
Das Verdichten des Faserverbandes 8 dient dem Zweck, an der Klemmlinie 16, bis zu welcher
der Drall zurückläuft, kein Spinndreieck entstehen zu lassen. Der ersponnene Faden 17 wird
dann gleichmäßiger, reißfester und weniger haarig.
Das Transportband 13 ist, wie aus der sehr stark vergrößerten Darstellung nach Fig. 3
hervorgeht, als Gewebeband 18 ausgebildet. Dieses Gewebeband 18 ist aus Filamentfäden 19
gewebt, die vorzugsweise aus Polyamid bestehen und deren Durchmesser d sowohl für die Kette
als auch den Schuss gleich ist.
Zum Erzielen einer möglichst homogenen Luftströmung durch das Transportband 13 und zum
Vermeiden von Faserflug durch die Perforation hindurch, ist vorgesehen, dass die Maschenweite
w des Gewebebandes 18 höchstens 0,08 mm beträgt. Zum Erzielen einer guten
Verdichtungswirkung sollte andererseits aber die freie Luftströmungsfläche 20 wenigstens 22%
der gesamten Gewebefläche betragen. Dies ist dann erreichbar, wenn der Durchmesser d der
Filamentfäden 19 kleiner ist als die Maschenweite w. Der Durchmesser d ist also entsprechend
anzupassen und kann in einer bevorzugten Ausgestaltung sogar kleiner als 0,06 mm sein.
Claims (2)
1. Als Gewebeband ausgebildetes luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines
pneumatisch zu verdichtenden Faserverbandes über einen Saugschlitz einer Verdichtungszone
einer Spinnmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (13) aus Filamentfäden
(19) gewebt ist, deren Maschenweite (w) höchstens 0,08 mm beträgt und zum Erreichen einer
freien Luftströmungsfläche (20) von wenigstens 22% größer ist als der Durchmesser (d) der
Filamentfäden (19).
2. Transportband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (d) der
Filamentfäden (19) kleiner als 0,06 mm ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999160595 DE19960595A1 (de) | 1999-12-16 | 1999-12-16 | Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden Faserverbandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999160595 DE19960595A1 (de) | 1999-12-16 | 1999-12-16 | Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden Faserverbandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19960595A1 true DE19960595A1 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=7932818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999160595 Withdrawn DE19960595A1 (de) | 1999-12-16 | 1999-12-16 | Luftdurchlässiges Transportband zum Transportieren eines zu verdichtenden Faserverbandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19960595A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102936773A (zh) * | 2012-12-10 | 2013-02-20 | 丹阳市丹盛纺织有限公司 | 光电子涤纶精梳棉紧密纱的生产方法 |
| DE102013113510A1 (de) * | 2013-12-05 | 2015-06-11 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Siebriemchen |
| CN116770470A (zh) * | 2023-04-19 | 2023-09-19 | 无锡万宝纺织机电有限公司 | 一种高效集聚纺纱装置及纺纱方法 |
-
1999
- 1999-12-16 DE DE1999160595 patent/DE19960595A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102936773A (zh) * | 2012-12-10 | 2013-02-20 | 丹阳市丹盛纺织有限公司 | 光电子涤纶精梳棉紧密纱的生产方法 |
| DE102013113510A1 (de) * | 2013-12-05 | 2015-06-11 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Siebriemchen |
| CN116770470A (zh) * | 2023-04-19 | 2023-09-19 | 无锡万宝纺织机电有限公司 | 一种高效集聚纺纱装置及纺纱方法 |
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