DE19957174C1 - Cabrio-Fahrzeug - Google Patents
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Abstract
Ein Cabrio-Fahrzeug weist ein variables, in einem Verdeckkasten ablegbares Dach auf. Der Verdeckkasten ist benachbart zu einem Kofferraum angeordnet und von diesem mittels einer Trennvorrichtung abgeteilt, welche zwischen einer oberen, den Kofferraum vergrößernden und einer unteren, den Verdeckkasten vergrößernden Position bewegbar ist. Die Trennvorrichtung ist im Querschnitt wenigstens annähernd U-förmig ausgebildet, wobei die beiden Schenkel der U-förmigen Trennvorrichtung seitliche Wände bilden, welche starr ausgebildet sind und den Kofferraum an jedem Punkt der Bewegung der Trennvorrichtung in seitlicher Richtung wenigstens annähernd vollständig von dem Verdeckkasten abtrennen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Cabrio-Fahrzeug mit einem
variablen, in einem Verdeckkasten ablegbaren Dach nach
der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten
Art.
Ein gattungsgemäßes Cabrio-Fahrzeug ist aus der DE 298
09 008 U1 bekannt.
Bei solchen Cabrio-Fahrzeugen mit sogenannten varia
blen Dächern, also Verdecken oder Hardtops, kann das
Dach entweder in seiner geschlossenen bzw. ausgefahre
nen Position den Fahrgastraum bedecken oder in seiner
offenen bzw. eingefahrenen Position in einem bestimm
ten Stauraum innerhalb des Fahrzeugs verstaut sein.
Innerhalb dieses Stauraumes, der im allgemeinen als
Verdeckkasten bezeichnet wird, beansprucht das Dach
einen bestimmten Bereich, den es zu seiner Ablege-
bzw. Öffnungsbewegung benötigt und in dem sich keine
anderen Gegenstände befinden dürfen. Andererseits be
deutet dies jedoch, daß, wenn sich das Dach in seiner
geschlossenen Position befindet, der frei gewordene
Stauraum für zusätzliches Ladegut genutzt werden kann.
Allerdings ist, um Kollisionen zwischen dem Dach bei
dessen Ablegebewegung und dem Ladegut zu verhindern,
eine Vorrichtung notwendig, die den Stauraum bzw. Ver
deckkasten von dem Kofferraum trennt.
Aus der DE 44 45 920 C2 ist es hierzu bekannt, ein in
Führungsprofilen abgestütztes Rollo, einen Faltvorhang
oder dergleichen zu verwenden, welches entsprechend
dem jeweiligen Anwendungsfall geöffnet oder geschlos
sen werden kann. Eine ähnliche Vorrichtung ist auch
aus der DE 298 09 007 U1 bekannt.
Nachteilig bei diesen bekannten Lösungen ist jedoch,
daß das dabei verwendete Rollo, der Faltvorhang oder
die Plane gegenüber stark andrückendem Ladegut nach
gibt und es aus diesem Grund möglich ist, daß ein Be
reich durch das Ladegut beansprucht wird, welcher für
das variable Dach in seiner abgelegten Position benö
tigt wird. Außerdem ist hierdurch keine dauerhafte
Abtrennung zwischen dem Kofferraum und dem Verdeckka
sten gegeben, weil das Rollo jederzeit entfernt und
somit Ladegut ungehindert über den Kofferraum in einem
Bereich eingeladen werden kann, welcher eigentlich zu
dem Verdeckkasten gehört und in dem sich kein Ladegut
befinden darf. Hierdurch kann es bei fahrlässiger bzw.
unbedachter Benutzung des Rollos zu Kollisionen zwi
schen dem variablen Dach bzw. dessen Mechanik und dem
Ladegut kommen, was zu beiderseitigen Schäden führen
kann.
Bei der oben genannten DE 298 09 008 U1 ist nachtei
lig, daß durch die Art und Weise, wie die Trennvor
richtung mittels eines Klappmechanismus nach unten
bewegt wird, ein zusätzlicher Schwenkbereich benötigt
wird, in dem sich während des Bewegungsvorgangs kein
Gepäck befinden darf. Es ist allerdings nur sehr
schwer bzw. gar nicht möglich, das Gepäck von diesem
Schwenkbereich fernzuhalten, so daß es zwangsläufig zu
Kollisionen mit der Trennvorrichtung kommen muß.
Des weiteren treten bei der Bewegung des dort be
schriebenen Klappmechanismus örtlich sehr hohe Kräfte
auf, was entweder zu einer Beschädigung desselben füh
ren kann oder eine entsprechende Überdimensionierung
zur Folge hat. Ebenso können diese hohen Kräfte auch
zu einer Beschädigung von Gepäck führen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Cabrio-Fahrzeug zu schaffen, bei welchem zum einen
eine möglichst sichere und zuverlässige Trennung zwi
schen dem Kofferraum und dem Verdeckkasten gegeben
ist, wobei jedoch zum anderen bei geschlossenem Dach
ein möglichst großer zusätzlicher Raum für Ladegut zur
Verfügung stehen soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kenn
zeichnenden Teil von Anspruch 1 genannten Merkmale
gelöst.
Durch die im Querschnitt U-förmig ausgebildete Trenn
vorrichtung, deren Schenkel bzw. seitliche Wände starr
ausgebildet sind, ist es für Personen einerseits nicht
möglich, Ladegüter in Räumen abzulegen, in welchen
später das variable Dach Platz finden soll, wodurch
Kollisionen jeder Art zuverlässig vermieden werden
können. Durch die starren Seitenwände ergibt sich au
ßerdem eine insgesamt sehr stabile Trennvorrichtung.
Andererseits benötigt die Trennvorrichtung bei ihrer
Bewegung vorteilhafterweise nur einen sehr geringen
Raum, wodurch der für das Ladegut zur Verfügung ste
hende Platz verhältnismäßig groß ist. Des weiteren
kann die erfindungsgemäße Trennvorrichtung aufgrund
ihrer einfachen Konstruktion auch sehr unkompliziert
angesteuert werden und stellt somit keine potentielle
Fehlerquelle dar.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie
aus den nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig
dargestellten Ausführungsbeispielen.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Teil eines erfindungsgemäßen Cabrio-
Fahrzeugs mit einem Verdeckkasten und einem
Kofferraum in einer räumlichen Darstellung;
Fig. 2 den Teil des Cabrio-Fahrzeugs aus Fig. 1 mit
einer erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in
einer oberen Position;
Fig. 3 den Teil des Cabrio-Fahrzeugs aus Fig. 1 mit
einer erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in
einer unteren Position;
Fig. 4 den Teil des Cabrio-Fahrzeugs aus Fig. 1 mit
einer erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in
einer oberen Position sowie seitlichen
Schlitzen in den Radkästen;
Fig. 5 den Teil des Cabrio-Fahrzeugs aus Fig. 1 mit
einer erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in
einer mittleren Position sowie einem flexi
blen Trennelement in einer ersten Ausfüh
rungsform;
Fig. 6 den Teil des Cabrio-Fahrzeugs aus Fig. 1 mit
einer erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in
einer mittleren Position sowie einem flexi
blen Trennelement in einer zweiten Ausfüh
rungsform;
Fig. 7 den Teil des Cabrio-Fahrzeugs aus Fig. 1 mit
einer erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in
einer mittleren Position sowie einer zusätz
lichen Durchladeöffnung zu einem Innenraum;
Fig. 8 den Teil des Cabrio-Fahrzeugs aus Fig. 1 mit
einer erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in
einer mittleren Position sowie einer Betäti
gungseinrichtung zum Steuern der Trennvor
richtung;
Fig. 9 eine erste Ausführungsform für einen Antrieb
zum Bewegen der Trennvorrichtung in einer
stark schematisierten Draufsicht;
Fig. 10 eine zweite Ausführungsform für einen Antrieb
zum Bewegen der Trennvorrichtung in einer
stark schematisierten Draufsicht;
Fig. 11 eine dritte Ausführungsform für einen Antrieb
zum Bewegen der Trennvorrichtung in einer
stark schematisierten Vorderansicht; und
Fig. 12 eine Einrichtung zur Synchronisierung der
Bewegung der Trennvorrichtung in einer stark
schematisierten Darstellung.
Fig. 1 zeigt einen Verdeckkasten 1 eines in seiner
Gesamtheit nicht dargestellten Cabrio-Fahrzeugs, an
welchen sich unmittelbar ein Kofferraum 2 anschließt.
In der Draufsicht nimmt der Kofferraum 2 einen etwa T-
förmigen Raum, bestehend aus einem länglichen, schma
len Raum 2a und einem in Querrichtung verlaufenden und
in Fahrtrichtung hinter dem Raum 2a angeordneten Raum
2b ein. Der Raum 2a wird an seinen schmalen Seiten in
bekannter Weise jeweils von Radkästen 3 eingeschränkt.
Der Verdeckkasten 1 befindet sich oberhalb des Koffer
raums 2 und ist zur Aufnahme eines nicht dargestellten
variablen Daches, z. B. eines Hardtops oder eines Ver
decks, vorgesehen. Je nach Geometrie und Ablegebewe
gung dieses Daches besitzt der Verdeckkasten 1 eine
daran angepaßte Form.
An seiner Oberseite ist der Verdeckkasten 1 durch ei
nen Verdeckkastendeckel 4 und der Kofferraum 2 durch
einen Kofferraumdeckel 5 verschlossen. An der Obersei
te befindet sich zwischen dem Verdeckkasten 1 und dem
Kofferraum 2 ein Querträger 6, der in diesem Bereich
den Verdeckkasten 1 von dem Kofferraum 2 trennt.
Fig. 2 zeigt zusätzlich zu der Darstellung gemäß Fig.
1 eine Trennvorrichtung 7, welche den gesamten Bereich
des Verdeckkastens 1 von dem gesamten Bereich des Kof
ferraums 2 abtrennt. Die Trennvorrichtung 7 ist im
Querschnitt U-förmig mit zwei Schenkeln 8 ausgebildet
und erstreckt sich oberhalb des länglichen Raumes 2a
in Längsrichtung des Cabrio-Fahrzeugs. Die Schenkel 8
sind nach unten in Richtung des Raumes 2a gerichtet
und trennen den Bereich oberhalb der Radkästen 3 von
dem Kofferraum 2. In der Darstellung gemäß Fig. 2 ist
die Trennvorrichtung 7 in ihrer oberen Position darge
stellt, in welcher sich das variable Dach des Cabrio-
Fahrzeugs in seiner geschlossenen Position befindet
und somit nicht in dem Verdeckkasten 1 abgelegt ist.
In dieser Position ist also der Kofferraum 2 nach oben
vergrößert, wodurch mehr Ladegüter in demselben Platz
finden.
In Fig. 3 befindet sich die Trennvorrichtung 7 in ih
rer abgesenkten Position, in welcher der Kofferraum 2
verkleinert und der Verdeckkasten 1 vergrößert wurde.
In dieser Position kann das Dach in den Verdeckkasten
1 abgelegt werden, wobei sich im gesamten Verdeckka
sten 1 kein Ladegut befinden kann. Die Trennvorrich
tung 7 kann also in senkrechter Richtung bewegt werden
und wird je nachdem, ob das Dach in dem Verdeckkasten
1 abgelegt werden soll oder nicht, in die entsprechen
de Position gebracht. An jedem Punkt der Bewegung der
Trennvorrichtung 7 ist auf diese Weise der Kofferraum
2 wenigstens annähernd vollständig von dem Verdeckka
sten 1 abgetrennt.
In Fig. 2 und Fig. 3 ist außerdem erkennbar, daß die
Schenkel 8 der U-förmigen Trennvorrichtung 7 selbst
starr ausgeführt und auch starr mit derselben verbun
den sind. Die Schenkel 8 verlaufen entlang der Radkä
sten 3, welche den Raum 2a des Kofferraums 2 nach au
ßen begrenzen. Durch die Trennvorrichtung 7 ist es
Personen, die den Kofferraum 2 beladen, nicht möglich,
Ladegut in den Verdeckkasten 1 einzuladen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 sind die beiden
Radkästen 3 jeweils mit einem länglichen Schlitz 9
versehen, in welchen die Schenkel 8 bei ihrer Abwärts
bewegung eintauchen. Hierdurch sind eventuell in den
Kofferraum 2 eingeladene Gepäckstücke oder sonstiges
Ladegut davor geschützt, von der Trennvorrichtung 7
bei deren Abwärtsbewegung beschädigt zu werden.
Selbstverständlich sind die Schlitze 9 dabei so ausge
führt, daß die Trennvorrichtung 7 stets innerhalb des
Fahrzeugs verbleibt.
Durch ein zusätzliches, flexibles Trennelement 10,
welches in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, wird
der Verdeckkasten 1 auch gegen eine Beladung aus der
hinteren Richtung vom Kofferraum 2 her gesichert. Das
flexible Trennelement 10 ist durch eine Folie bzw.
Plane gebildet und bei der Ausführungsform gemäß Fig.
5 zum einen an dem Querträger 6 und zum anderen an der
Trennvorrichtung 7 befestigt. Hierdurch wird es aufge
spannt, wenn die Trennvorrichtung 7 nach unten bewegt
wird. Wie in Fig. 6 dargestellt, kann auch eine Rolle
11 vorgesehen sein, die das flexible Trennelement 10
bei der Auf- bzw. Abwärtsbewegung der Trennvorrichtung
7 automatisch auf- bzw. abwickelt.
Fig. 7 zeigt eine Durchladeöffnung 12 im vorderen Be
reich des Kofferraums 2, die sich zu einem nicht dar
gestellten Innenraum des Cabrio-Fahrzeugs öffnet.
Durch die Durchladeöffnung 12, welche ebenfalls durch
ein flexibles Trennelement 13 verschließbar ist, kön
nen nicht dargestellte Gegenstände, wie z. B. Snow
boards, von dem Kofferraum 2 in den Innenraum durchge
reicht werden. Das Einladen von Snowboards in den Kof
ferraum 2 ist insbesondere im Winter sehr gut möglich,
da hier das Dach sowieso geschlossen ist und sich die
Trennvorrichtung 7 somit in ihrer oberen Position be
findet. Auch das flexible Trennelement 13 kann an der
Trennvorrichtung 7 angebracht werden und so dessen
Auf- und Abwärtsbewegung mitmachen. Das flexible
Trennelement 13 ist hierbei identisch mit dem bereits
oben beschriebenen flexiblen Trennelement 10. Um den
Innenraum gegenüber dem Kofferraum 2 abzutrennen, kann
selbstverständlich noch eine zusätzliche Abdeckung für
die Durchladeöffnung 12 vorgesehen sein, welche sowohl
vom Innen- als auch vom Kofferraum 2 aus geöffnet wer
den kann.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 8 ist zusätzlich zu Fig.
2 und Fig. 3 eine Betätigungseinrichtung 14 vorgese
hen, mittels welcher die Trennvorrichtung 7 nach unten
bzw. oben bewegt werden kann. Eine hierfür notwendige
Antriebseinrichtung wird im folgenden beschrieben. Die
Betätigungseinrichtung 14 ist an einer Wand des Kof
ferraums 2 angebracht und kann von Hand bedient wer
den. Die Betätigungseinrichtung 14 kann sich hierbei
auch in dem Innenraum des Cabrio-Fahrzeugs befinden.
Als eine Lösung zum Antrieb und zur Synchronisation
der Trennvorrichtung 7 sind in Fig. 9 zwei in Längs
richtung durch die Trennvorrichtung 7 verlaufende Wel
len 15 dargestellt, welche über eine Getriebe 16, näm
lich ein Schneckenradgetriebe, von einer als Elektro
motor 17 ausgebildeten Antriebseinrichtung angetrieben
werden. Das Schneckenradgetriebe 16 weist zwei Schnec
kenräder 16a auf, die jeweils in Eingriff mit auf den
Wellen 15 befestigten Zahnrädern 16b stehen und diese
somit antreiben.
Zur Führung der Wellen 15 und somit der Trennvorrich
tung 7 befinden sich an den Enden der Wellen 15 je
weils Zahnräder 18, welche sich entlang von Zahnschie
nen 19 abwälzen. Die Zahnschienen 19 sind dabei in
nicht dargestellter Art und Weise mit der Karosserie
des Cabrio-Fahrzeugs verbunden. Durch das Schnecken
radgetriebe 16 ist eine Synchronisation der Wellen 15
gegeben.
Alternativ können die Wellen 15 auch in Querrichtung
der Trennvorrichtung 7 verlaufen, wie dies in Fig. 10
dargestellt ist. Die Anordnung der Zahnräder 18 und
der Zahnschienen 19 erfolgt entsprechend, d. h. die
Zahnräder 18 befinden sich wiederum an den Enden der
Wellen 15 und stehen in Eingriff mit entsprechenden
Zahnschienen 19.
In Fig. 11 ist eine alternative Möglichkeit zum An
trieb der Trennvorrichtung 7 dargestellt, wobei wie
derum der Elektromotor 17 vorgesehen ist, der direkt
in Eingriff mit flexiblen Zahnstangen 20 steht. Die
flexiblen Zahnstangen 20 sind jeweils in einem Rohr 21
angeordnet, welches in einem Teilbereich entlang der
Schenkel 8 der Trennvorrichtung 7 verläuft. In diesem
Teilbereich weist jedes der an den vier Ecken der
Trennvorrichtung 7 angeordneten Rohre 21 eine längli
che Ausnehmung 22 auf, aus welchem ein an den Schen
keln 8 der Trennvorrichtung 7 angreifender Zapfen 23
ragt. Durch Antrieb des Elektromotors 17 werden somit
die beiden Zahnstangen 20 angetrieben und die Trenn
vorrichtung 7 wird durch die Zapfen 23 angehoben bzw.
abgesenkt.
Um eine Führung der Trennvorrichtung 7 zu gewährlei
sten, sind auch bei dieser Ausführungsform die Wellen
15, die Zahnräder 18 und die Zahnschienen 19 vorgese
hen, wobei die Zahnschienen 19 allerdings der Über
sichtlichkeit halber nicht dargestellt sind. Alterna
tiv ist auch hier, wie oben beschrieben, eine Anord
nung der Wellen 15 in Querrichtung der Trennvorrich
tung 7 möglich.
Fig. 12 zeigt eine weitere Möglichkeit der Synchroni
sation der beiden Wellen 15, nämlich durch ein Um
schlingungsglied 24, wie einen Zahnriemen, einer Kette
oder dergleichen. Das Umschlingungsglied 24 verbindet
die Wellen 15 und es ist somit eine Synchronisierung
der Wellen 15 und dadurch eine gleichförmige Bewegung
der Trennvorrichtung 7 gewährleistet. Dieser Aufbau
kann eingesetzt werden, wenn durch die Antriebsein
richtung 17 eine Synchronisation der Wellen 15 nicht
gegeben ist.
Wie bereits oben beschrieben, kann die Ansteuerung der
Trennvorrichtung 7 über die Betätigungseinrichtung 14
von Hand erfolgen, es ist jedoch auch eine vollständig
manuelle Bedienung der Trennvorrichtung 7 ohne An
triebseinrichtung möglich, wozu dann entsprechende
Elemente notwendig wären, um die Trennvorrichtung 7 in
der oberen Position zu verriegeln.
Alternativ zu beiden beschriebenen Lösungen wäre auch
eine Ansteuerung des Elektromotors 17 auf elektroni
sche Weise möglich, wozu dann entsprechende Sensoren
vorgesehen wären. Beispielsweise könnte in diesem Zu
sammenhang vorgesehen sein, daß eine automatische Ab
senkung der Trennvorrichtung 7 dann blockiert ist,
wenn sich ein Teil des Gepäcks innerhalb einer "verbo
tenen" Zone befindet, deren Raumbeanspruchung durch
den vollständigen Bewegungsbereich der Trennvorrich
tung 7 beschrieben ist.
Des weiteren sind auch pneumatische oder hydraulische
Antriebseinrichtungen für die Trennvorrichtung 7 denk
bar.
Claims (17)
1. Cabrio-Fahrzeug mit einem variablen, in einem Ver
deckkasten ablegbaren Dach, wobei der Verdeckka
sten benachbart zu einem Kofferraum angeordnet und
von diesem mittels einer Trennvorrichtung abge
teilt ist, welche zwischen einer oberen, den Kof
ferraum vergrößernden und einer unteren, den Ver
deckkasten Vergrößernden Position bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Trennvorrichtung (7) im Querschnitt wenigstens
annähernd U-förmig ausgebildet ist, wobei die bei
den Schenkel (8) der U-förmigen Trennvorrichtung
(7) seitliche Wände bilden, welche starr ausgebil
det sind und auch starr mit derselben verbunden
sind sowie den Kofferraum (2) an jedem Punkt der
Bewegung der Trennvorrichtung (7) in seitlicher
Richtung wenigstens annähernd vollständig von dem
Verdeckkasten (1) abtrennen.
2. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Trennvorrichtung (7) und einem den
Kofferraum (2) und den Verdeckkasten (1) in ihrem
oberen Bereich voneinander trennenden Element
(Querträger 6) ein flexibles Trennelement (10) an
geordnet ist.
3. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das flexible Trennelement (10) durch eine Folie
bzw. Plane gebildet ist.
4. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Folie (10) bzw. Plane bei der Bewegung der
Trennvorrichtung (7) auf einer Rolle (11) aufwic
kelbar ist.
5. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zum
Bewegen der Trennvorrichtung (7) eine Antriebsein
richtung (Elektromotor 17) vorgesehen ist.
6. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebseinrichtung (Elektromotor 17) zum An
trieb von zwei mit der Trennvorrichtung (7) ver
bundenen Wellen (15) vorgesehen ist.
7. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Antriebseinrichtung (Elektromotor 17)
und den beiden Wellen (15) ein Schneckenradgetrie
be (16) vorgesehen ist.
8. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Antrieb der beiden mit der Trennvorrichtung
(7) verbundenen Wellen (15) durch die Antriebsein
richtung (Elektromotor 17) über flexible Zahnstan
gen (20) erfolgt.
9. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die flexiblen Zahnstangen (20) in einem Rohr (21)
angeordnet sind, wobei das Rohr (21) eine Ausneh
mung (22) aufweist, aus welcher ein an der Trenn
vorrichtung (7) angreifender Zapfen (23) ragt.
10. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebseinrichtung als Elektromotor (17) aus
gebildet ist.
11. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
an den Enden der Wellen (15) Zahnräder (18) ange
ordnet sind, welche in Zahnschienen (19) geführt
sind.
12. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Synchronisation der beiden Wellen (15) ein
Zahnriemen, eine Kette oder dergleichen vorgesehen
ist, welche die beiden Wellen (15) verbindet.
13. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wellen (15) in Längsrichtung der Trennvorrich
tung (7) verlaufen.
14. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wellen (15) in Querrichtung der Trennvorrich
tung (7) verlaufen.
15. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich im vorderen Bereich des Kofferraums (2) eine
verschließbare Durchladeöffnung (12) zu einem In
nenraum befindet.
16. Cabrio-Fahrzeug nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchladeöffnung (12) mit einem flexiblen
Trennelement (13) verschließbar ist.
17. Cabrio-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schenkel (8) der Trennvorrichtung (7) bei der
Abwärtsbewegung der Trennvorrichtung (7) in
Schlitze (9) einfahren, welche sich in Radkästen
(3) befinden.
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