DE1995622U - Vorrichtung zum befestigen eines spiegels an einem moebelstueck, beispielsweise einem toilettentisch. - Google Patents
Vorrichtung zum befestigen eines spiegels an einem moebelstueck, beispielsweise einem toilettentisch.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Vp 6575
Harris Lebus Limited, Tottenham, London, N, 17? England
Vorrichtung zum Befestigen eine» Spiegels an einem Möbelstück,
beispielsweise einem Toilettentisch.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen
■von Spiegeln an Möbelstücken, beispielsweise Toilettentischen.
Gewöhnlich wird dies durch zwei hölzerne Leisten oder Streben
gemacht, welche an die Rückseite des Möbelstückes angeschraubt
werden, so daß sie über dessen Oberseite vorstehen. Beschlagteile,
welche an der Rückseite des Spiegels befestigt sind, kommen
mit entsprechenden Beschlagteilen an der Oberseite dieser Leisten zum Festhalten des Spiegels in Eingriff. Manchmal enthalten
diese Beschlagteile eine Befestigungsvorrichtung, um den Spiegel unter einem zweckmäßigen Winkel zu verriegeln, wenn aber
große Spiegel verwendet werden, ist das Gewicht derart, daß es oft unmöglich ist, die Vorrichtung ausreichend zu befestigen, um
den Spiegel in der gewünschten Stellung zu halten. In diesen Fällen wird gewöhnlich ein einstellbarer Winkelstützen zwischen
dem Unterteil des Spiegels und dem Oberteil des Mübelstückes vorgesehen.
-2-L/p 6375 B/We 15. Juli 1968
Gemäß der Neuerung sind bei einer Vorrichtung zum Befestigen
eines Spiegels an einem Möbelstück der Spiegel und das Möbelstück mit einem Zapfenteil und einem Fassungsteil versehen,
so daß durch Einstecken des Zapfens in die Fassung der Spiegel an dem Möbelstück befestigt wird, der Zapfen ist in der Passung
senkrecht zur Spiegelebene zwischen zwei festen Grenzstellungen verstellbar und einstellbar angeordnet, und die Zapfen- und
Fassungsteile sind mit Schultern versehen, die so geformt sind, daß ein Teil der Zapfenschulter mit einem Teil der Fassungsschulter
xn der einen Spiögelstelluiig uuu. eis anuSrsr Teil dt?
Zapfenschulter mit einem anderen Teil der Fassungsschulter in der anderen Spiegelstellung in Eingriff stehen, um den Spiegel
fest in den eingestellten Stellungen zu halten.
Vorzugsweise ist die Schulter entweder an dem Zapfenteil oder dem Fassungsteil eben und die Schulter an dem anderen Teil besteht
aus zwei ebenen Teilen, welche zueinander so geneigt sind, daß die ebene Schulter mit einem der ebenen Teile der anderen Schulter
in der einen eingestellten Stellung des Spiegels und mit dem anderen ebenen Tei^ in der anderen eingestellten Stellung des
Spiegels in Eingriff steht.
Die Zapfen- und Fassungsteile können aus zähem, festen Kunstßtoffmaterial
hergestellt und vorzugsweise mit SchrautolÖchern
versehen sein, damit sie leicht und fest an dem Spiegel und an dem Möbelstück angebracht werden können.
Vorzugsweise werden zwei solcher Vorrichtungen zur Befestigung
eines Spiegels an einem Möbelstück verwendet und symmetrisch an Jeder Seite von der Mitte des unteren Bandes des Spiegels befestigt.
Die Vorrichtung nach der Neuerung hat ein besseres Aussehen als die herkömmlichen Befestigungsmittel von Spiegeln an Möbelstücken
und verwendet keine Eeibbeschläge oder Winkelstücke, welche sich mit der Zeit iockern können, so daß der Spiegel fest in Jeöer
eingestellten Stellung gehalten wird. Die Vorrichtung kann auch
Vp 6575 15·Juli 1968 B/We
von dem Hersteller vor der Lieferung an den Wiederverkaufer oder
Verbraucher montiert werden, da sich keine Verpackungs- oder Versandprobleme ergeben, welche bei den herkömmlichen Abstützungen
durch die aufrechten Streben oder Leisten vorhanden sind.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung in einem Ausführungsboispiel
dargestellt.
Figur 1 ist ein Längsschnitt durch den Zapfenteil der Vorrichtung.
Figur 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Figur 1 in Richtung der Pfeile.
Figur 3 ist ein Längsschnitt durch den Fassungsteil der Vorrichtung.
Figur 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Figur 3.
Figur 5 zeigt in einer schaubildlichen Ansicht, wie die beiden
Teile der Vorrichtung zur Befestigung eines Spiegels ac einem Toilettentisch oder einer Frisierkommode verwendet
werden.
Figur 6 ist eine Seitenansicht der zusammengesetzten Vorrichtung
iix der Stellung, in welcher der Spiegel in der einen eingestellten
Stellung gehalten wird.
Figur 7 ißt eine der Figur 6 gleiche Ansicht, in welcher der
Spiegel in der anderen eingestellten Stellung gehalten
wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel hat die Vorrichtung einen Zapfenteil
1, welcher an einem Spiegel befestigt ist und einen Fassungsteil
2. welcher an eines.' MötXlstück befestigt werden sollt welches
als Toilettentisch oder Frisierkommode in den Zeichnungen darge-
L/p 6375 15. Juli 68 B/We
■teilt ist» Sowohl der Zapfenteil 1 als auch der Sockelteil 2
eind aus einem harten od©r zähem Kunststoffmaterial geTonnt·
Der Zapfenteil 1 hat einen Verankerungsteil 3 mit einer ebenen
Vorderfläche 4, mit welcher er sich gegen die Rückseite eines Spiegels 5 abstütsst, und mit einer unteren Fläche 6, welche rechtwinklig
zu der Vorderfläche 4 liegt* Der Verankerungsteil 3 enthält
drei versenkte Schraubenlöcher 7i 8, 9i durch welchB der
Zapfenteil 1 leicht gegen die Rückseite des Spiegels 5 geschraubt ■^exsl^n kann. Eis Sapfe™ IQ erstreckt sich senkrecht von der Bodenfläche
6, und die Fläche rund um die Wurzel des Zapfens 10 bildet eine ebene Schulter 11. Die Vorderfläche 12 des Zapfens 10 ist etwas
nach hinten mit Bezug auf die Vorderfläche 4 des Verankerungsteiles
3 geneigt.
Der Fassungsteil 2 hat eine ebene Vorderflache 13 zur Anlage gegen
die Rückseite eines Toilettentisches oder einer Frisierkommode 14. Die obere Seite eines Toilettentisches steht üblicherweise über
die Rückseite vor, und daher ist die obere Seite der Vorderfläche 13 des Fassungsteiles 2 bei 15 weggeschnitten, um den hintex-ea.
Rand 16 des Gestelloberteiles aufzunehmen. Der Ausschnitt I5 ist
groß genug, um einen Rückenstreifen in dem Falle aufzunehmen, wo er an dem Gestell 14 vorgesehen ist. Drei versenkte Schraubenlöche
17, 18, 19 machen es möglich, daß der Fassungsteil· 2 l·eicht an die
Rückseite des Gestelles 14 angeschraubt werden kann.
Der Fassungsteil 2 hat eine obere Fläche 20, welche mit einem ebenen ersten Teil 21, welcher im rechten Winkel zu der Vorderfläche
13 liegt, und einem ebenen zweiten Teil 22 versehen ist, welcher gegenüber dem ersten Teil 21 nach hinten unten geneigt
ist. Der Neigungswinkel des Teiles 22 ist gleich dem Winkel zwischen den Flächen 4 und 12 des Zapfenteiles 1. Der Ausgang der
Fassung 23 des Fassungsteiles 2 öffnet sich in die obere Fläche 20, und die Fläche um den Ausgang bildet die Schulter des Fassuugs
teiles 2. Die innere Vorderwand 24 der Fassung 23 ist zu der Vorderfläche
15 des Fassungsteiles 2 parallel.
■)—
Vp 6375 15· Juli 68 B/We
Zwei Verrichtungen werden gebraucht, um den Spiegel 5 as. cLem
Gestell 14 des Toilettentisches oder der Frisierkommode zu "befestigen. Wie in Figur 5 dargestellt ist, sind die Zapfenteile
1 an der Rückseite der Platte, auf welcher der Spiegel 5 befestigt ist, an symmetrischen Stellen um den Mittelpunkt der
Platte geschraubt, wobei die Vorderkanten der Schultern 11 etwas unter und parallel zu der unteren Kante 25 der Platte liegen,
so daß die Zapfen 10 in rechten Winkeln zu dieser unteren Kante 25 vorspringen. Die Fassungsteile 2 sind an die Rückseite des
Gestelles 14 des xoiletten^isehes oder der Frisierkossiode entsprechend
den Stellen der Zapfenteile 1 und so geschraubt, daß die vorderen Ränder ihret Schultern 20 entlang der Oberseite der
hinteren Kante 16 des Gestelles 14 liegen.
Der Spiegel 5 ist an dem Toilettentisch 14 durch Einstecken der
Zapfen 10 in die Fassung 23 befestigt und kann dann entweder in
senkrechter Lage, wie es Figur 6 zeigt, oder in einer Lage angeordnet werden, in welcher er etwas nach hinten geneigt ist, wie
es Figur 7 zeigt. In der senkrechten Lage wird er durch das Zusammenwirken
der Zapfenschulter 11 mit dem erstell Teil 21 der Fassungsschulter 20 und duxL den Zapfen 10 gehalten, welcher
sich gegen die Innenseite der Rückwand 26 der Fassung 23 abstützt. Von dieser Stellung aus kann der Spiegel 5 so verschwenkt werden,
daß er um die Stoßstelle 27 zwischen den beiden Teilen 21 und der Fassungsschulter 20 schwenkt und sich in seine geneigte
Stellung bewegt. In dieser Lage wird er durch Zusammenwirken der
Zapfenschulter 11 und des zweiten Teiles 22 der Fassungsschulter 20 und durnh den Zapfen 10 gehalten, welcher sich gegen die
Innenseite der Vorderfläche 24 der Fassung 23 abstützt.
Claims (4)
- PJUIG 392*16.7.68 7-L/p 6375 15. Juli 68 B/WeSchutz ansprücheVorrichtung zum Befestigen eines Spiegels an einem Möbelstück, beispielsweise an einem Toilettentisch oder einer Frisierkommode, dadurch gekermg-.eichnet, daß der Spiegel (5) und das Möbelstück (14) mit einem Zapfenteil (1) und einem Fassungsteil (2) zum Befestigen des Spiegels (5) an dem Möbelstück (14) durch Einstecken des Zapfens (10) in die Fassung (23) versehen ist, der Zapfen (10) in der Fassung (23) senkrecht zur Spiegelebene zwischen zwei festen G-renzsTeilungen (24· und 26) verstellbar und einstellbar ist, und die Zapfen- und Fassungsteile (1 und 2) mit Schaltern (11 und 20) versehen sind, die so geformt sind, daß ein Teil der Zapfenschulter (11) mit einem Teil (21) der Fassungsschulter (20) in der einen Spiegelstellung und ein anderer Teil der Zapfenschulter (11) mit eines anderen Teil (22) der Fassungsschulter (20) in der anderen Spi-Ägelstellung in Eingriff steht.
- 2. Vorrichtung naeh ,'nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (11) oder (20) entweder an dem Zapfenteil (1) oder dem Fasisungsteil (2) eben ist, und die Schulter (11) oder (20) an dem anderen Teil aus zwei ebenen Teilen (21) und 22) besteht, welche so zueinander geneigt sind, daß die flache Schulter (11) oder (20) mit einem der ebenen Teile (21, 22) der anderen Schulter in der einen Spiegel st ellung, und mit dem anderen der ebenen Teile (21), (22) in der anderen Spiegelstellung in Eingriff steht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die GrenaStellungen des Zapfens (10) innerhalb der Fassung (23) durch zwei gegenüberliegende Wände (24 und 26) der Fassung (23) gebildet iisx'dsa, und die Anordnung derart ist, daß der Spiegel (5) zwischen seinen eingestellten Stellungen beweglich ist, und damit der Zapfen (10) zwischen den Grenzstellungen (24, 26) verstellbar ist, und der Spiegel (5) um die Stoßstelle (27) zwischen den beiden ebenen Scaulterteilen (21, 22) schwenkt.-7-Vp 6^75 15. Juli 68 B/We
- 4. Vorrichtung nach, einem der Ansprüche 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen- und Fassungsteile (1, 2) ans hartem Kunststoff geformt sind.5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen- und Fassungsteile (1, 2) mit Schraublöchern (79 8, 9) und- (17, 18, 19) versehen sind, durch welche diese leicht und fest an dem Spiegel (5) und dein Möbelstück (14) befestigt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3961867A GB1177298A (en) | 1967-08-30 | 1967-08-30 | Improvements in Devices for Supporting Mirrors on Articles of Furniture |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1995622U true DE1995622U (de) | 1968-10-31 |
Family
ID=10410542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681995622 Expired DE1995622U (de) | 1967-08-30 | 1968-07-16 | Vorrichtung zum befestigen eines spiegels an einem moebelstueck, beispielsweise einem toilettentisch. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1995622U (de) |
| FR (1) | FR1576226A (de) |
| GB (1) | GB1177298A (de) |
-
1967
- 1967-08-30 GB GB3961867A patent/GB1177298A/en not_active Expired
-
1968
- 1968-07-16 DE DE19681995622 patent/DE1995622U/de not_active Expired
- 1968-08-13 FR FR1576226D patent/FR1576226A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1177298A (en) | 1970-01-07 |
| FR1576226A (de) | 1969-07-25 |
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