DE19956501C1 - Zündkapsel mit Sicherheitseinrichtung für ein Insassen-Rückhaltesystem - Google Patents
Zündkapsel mit Sicherheitseinrichtung für ein Insassen-RückhaltesystemInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Zündkapsel mit Sicherheitseinrichtung für den Gasgenerator eines Insassen-Rückhaltesystems in einem Kraftfahrzeug, insbesondere für ein aufblasbares Aufprallschutzkissen (Airbag). Erfindungsgemäß ist mindestens ein Meßfühler vorgesehen, durch welchen eine Explosion des in der Zündkapsel enthaltenen Zündstoffes zuverlässig erfaßt werden kann. Im Falle einer Fehlzündung wird durch das vom Meßfühler an eine Auswerteschaltung gesendete Signal eine Sicherheitseinrichtung aktiviert, welche die Detonation der Treibladung des Gasgenerators verhindert, die freigesetzte Gasmenge reduziert oder aber die Gasmenge in unschädlicher Weise aus dem Gasgenerator in die Umgebung ableitet. Somit wird wirkungsvoll verhindert, daß dem Fahrer des Kraftfahrzeugs bei einer Fehlzündung durch den Airbag die Sicht genommen wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrisch aktivier
bare Zündkapsel für ein Insassen-Rückhaltesystem in einem
Kraftfahrzeug.
Ein derartiges Rückhaltesystem kann z. B. als aufblasbares Auf
prallschutzkissen (Airbag), Gurtstraffer oder dergleichen
ausgebildet sein. Diese Sicherheitssysteme arbeiten jeweils
mit einer elektrisch aktivierbaren Zündkapsel(Initialzünder).
Im Falle eines Aufpralls des Kraftfahrzeugs wird der Zünd
kapsel mittels einer von einem Aufprallsensor angesteuerten
elektrischen Schaltung ein Auslösestrom zugeführt, welcher den
Widerstandsdraht des Zündelements erhitzt, wodurch der diesen
Draht umgebende Zündstoff zur Explosion gebracht wird. Durch
die Explosion des Zündstoffes wird eine Treibladung gezündet,
welche sodann die zur Betätigung des Insassen-Rückhaltesystems
erforderliche Gasmenge freisetzt, wodurch also z. B. das Auf
prallschutzkissen in kürzester Zeit aufgeblasen oder ein Tur
binenrad in Rotation versetzt wird, welches den Sicherheits
gurt spannt. Eine Zündkapsel der eingangs genannten Art ist
z. B. in der DE 197 33 353 C1 beschrieben.
Damit ein Insassen-Rückhaltesystem im Notfall seine Aufgabe
erfüllen kann, muß es in regelmäßigen Zeitabständen auf seine
Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. In diesem Zusammen
hang ist aus der DE 198 14 589 A1 bekannt, die beiden Zulei
tungen der Zündkapsel mit einem Prüfgerät zu verbinden, wel
ches ein elektrisches Prüfsignal erzeugt. Dieses Prüfsignal
entspricht dem Auslösesignal, ist jedoch von so geringer Amp
litude, daß sich eine zum Zünden ausreichende Spannung nicht
aufbauen kann. Anhand der Größe und Verzögerung des von der
Zündkapsel rückgekoppelten Antwortsignals kann das Prüfgerät
feststellen, ob die Zündfähigkeit gegeben ist oder nicht.
Gleichwohl kommt es gerade bei etwas älteren Kraftfahrzeugen
immer wieder vor, daß Airbags, Gurtstraffer oder dergleichen
ausgelöst werden, ohne daß sich ein Aufprall ereignet hat.
Diese Fehlauslösungen haben oftmals fatale Folgen, beispiels
weise wenn der Airbag Insassen verletzt oder dem Fahrer bei
hoher Geschwindigkeit die Sicht genommen wird. Nachdem bei
einem unbeabsichtigten Auslösen des Airbags aufgrund tech
nischer Fehler keine Crash-Situation vorliegt und somit auf
den Airbag keine Krafteinwirkung durch den nach vorne ge
schleuderten Oberkörper des Fahrers erfolgt, muß der Airbag
das eingeströmte Treibgas allein durch sein Eigengewicht über
die Gasabströmöffnungen verdrängen. Deshalb dauert die Sicht
behinderung für den Fahrer mehrere Sekunden, bis der Airbag in
sich zusammengefallen ist. Bei Verwendung sog. Mehrstufengas
generatoren wird diese Zeitspanne noch erheblich verlängert.
Eine mögliche Ursache für die Fehlauslösung von Insassen-
Rückhaltesystemen kann z. B. sein, daß der Widerstandsdraht des
Zündelements im Laufe der Zeit korrodiert, wobei sich sein
Querschnitt an einer Stelle deutlich verringert. Der ohmsche
Widerstand an einer solchen Engstelle wird dann unter Umstän
den so groß, daß das Prüfsignal der soeben erörterten Prüf
schaltung den Widerstandsdraht lokal zum Glühen bringt und so
die Explosion des Zündstoffs herbeiführt. Im Falle eines
Bruches des Widerstandsdrahtes infolge von Erschütterungen
kann das Prüfsignal zwischen den Bruchenden zu einem elektri
schen Überschlag führen, was ebenfalls eine Explosion des
Zündstoffes zur Folge hat. Eine weitere Ursache für Fehl
auslösungen von Insassen-Rückhaltesystemen können elektrosta
tische Aufladungen im Kraftfahrzeug sein, welche ebenfalls zu
einer ungewollten Explosion des in der Zündkapsel enthaltenen
Zündstoffs führen können.
Zur Lösung des angesprochenen Problems wird in der DE 198 01
777 A1 ein Airbag aus transparentem Material vorgeschlagen.
Der durchsichtige Airbag ermöglicht dem Fahrer im Falle einer
Fehlauslösung eine weitgehend freie Sicht nach vorne, so daß
er das Fahrzeug noch sicher zum Stehen bringen kann. Die Nach
teile dieses Standes der Technik sind allerdings darin zu
sehen, daß der Fahrer durch den sich auch bei einer Fehlaus
lösung explosionsartig aufblähenden Airbag erschreckt wird,
was ebenfalls zu einem Unfall führen kann, und die gesamte,
aus Gasgenerator, Airbag, Lenkrad- bzw. Armaturenabdeckung
bestehende Sicherheitseinrichtung erneuert werden muß. Darüber
hinaus kann natürlich auch die transparente Ausführungsform
nicht verhindern, daß bei einer Fehlauslösung der Beifahrer zu
Schaden kommt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zündkapsel des
Gasgenerators für ein Insassen-Rückhaltesystem, insbesondere
für ein aufblasbares Aufprallschutzkissen, derart auszugestal
ten, daß es im Falle einer Fehlzündung zu keiner aktiven Be
tätigung des Insassen-Rückhaltesystems kommt, daß mit anderen
Worten der Airbag nicht aufgeblasen oder der Sicherheitsgurt
nicht gestrafft wird.
Diese Aufgabe wird durch die Zündkapsel mit den im Anspruch 1
aufgeführten Merkmalen gelöst.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die Zündkapsel mit
mindestens einem Meßfühler auszustatten, durch welchen die
Explosion des in der Zündkapsel enthaltenen Zündstoffes zuver
lässig registriert werden kann. Das vom Meßfühler im Falle
einer Explosion abgegebene Signal wird einer Auswerteschaltung
zugeführt; diese ist mit dem Aufprallsensor des Insassen-Rück
haltesystems verbunden. Im Falle einer Fahrzeugkollision emp
fängt die Auswerteschaltung vom Aufprallsensor ein Stoppsig
nal, aufgrund dessen sie in ihrer Funktion blockiert wird.
Gleichzeitig wird in an sich bekannter Weise dem Zünddraht der
Zündkapsel ein Stromimpuls zugeführt, der den Zünddraht zum
Glühen oder Schmelzen bringt und so die Explosion des den
Zünddraht umgebenden Zündstoffes herbeiführt. Im Falle einer
Fehlzündung bleibt das vom Aufprallsensor gesendete Stoppsig
nal aus. Die Auswerteschaltung empfängt lediglich vom Meßfüh
ler die Meldung, daß eine Explosion des Zündstoffes erfolgt
ist. Aufgrund dessen gibt sie ein Auslösesignal an eine
Sicherheitseinrichtung ab, welche die Detonation der Treibla
dung im Gasgenerator entweder unterbindet oder aber das durch
die Detonation der Treibladung freigesetzte Gas in unschädli
cher Weise ableitet, ohne daß z. B. der Airbag aufgeblasen oder
der Sicherheitsgurt gestrafft wird.
Die Verwendung von Meßfühlern in Insassen-Rückhaltesystemen
von Kraftfahrzeugen ist an sich bereits bekannt. So wird in
der DE 197 43 304 A1 ein Verfahren zum Steuern des Aufblasens
eines Airbags beschrieben, bei welchem ein Gasgenerator auf
ein Zündsignal hin aktiviert wird und bei welchem die Tempera
tur des Gasgenerators und/oder der Gasdruck gemessen werden
und der Aufblasvorgang derart erfolgt, daß ein Solldruckver
lauf im Airbag erzielt wird. Als Meßfühler für die im Gasgene
rator herrschende Temperatur kann dabei der Widerstand einer
Zündpille verwendet werden.
In der älteren, nachveröffentlichten DE 199 28 691 A1 ist ein
Airbagsystem offenbart, bei welchem die Detonation der Treib
ladung des Gasgenerators mittels Sensoren überwacht wird.
Bleibt im Falle einer vom Aufprallsensor gemeldeten Fahrzeug
kollision das Signal dieser Sensoren infolge einer Fehlfunk
tion des Gasgenerators aus, wird ein Programmschaltwerk akti
viert, auf dessen Signal hin eine Reservezündpille gezündet
wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert:
Die Figur zeigt schematisch einen Schnitt durch die erfin
dungsgemäße Zündkapsel 1 sowie in Form eines Blockschaltbildes
die zugehörigen elektronischen Komponenten. Die Zündkapsel 1
verfügt über ein Gehäuse 2, dessen Oberseite durch Einkerbun
gen veranschaulichte Sollbruchstellen aufweist. Im oberen Teil
des Gehäuses 2 befindet sich der für die sog. Initialzündung
des zugehörigen Gasgenerators erforderliche Zündstoff 3. Bei
dem Gasgenerator kann es sich in an sich bekannter Weise auch
um einen Mehrstufengenerator oder einen sog. Hybridgenerator
handeln, bei welchem neben der eigentlichen Treibladung noch
ein in einem Behältnis vorgespanntes Gas vorhanden ist. Das
Gehäuse 2 der Zündkapsel 1 ist an seiner Unterseite durch
einen Isolierkörper 7 abgeschlossen, der zugleich als Halte
rung für die in das Gehäuse ragenden Kontaktstifte 4, 5 dient.
Die Kontaktstifte 4, 5 sind an ihrem im Gehäuse befindlichen
Ende durch einen Zünddraht 6, der den Zündstoff 3 durchsetzt,
elektrisch leitend miteinander verbunden. Der Isolierkörper 7
ist in einer bevorzugten Ausführungsform aus einem transparen
ten Material gefertigt, beispielsweise aus Glas.
Das Gehäuse 2 der Zündkapsel 1 ist in dem hier gezeigten Aus
führungsbeispiel von einem ringförmig gestalteten Meßfühler 8
umgeben. Bei einer solchen Anordnung des Meßfühlers 8 wird
dieser zweckmäßigerweise als Dehnungsmeßstreifen, piezoelek
trischer Wandler oder als Thermoelement ausgebildet. Im Falle
einer gewollten oder ungewollten Explosion des Zündstoffes 3
registriert ein solcher Meßfühler zuverlässig die durch die
Explosion hervorgerufene Ausdehnung des Gehäuses oder dessen
Erwärmung. Ebenso kann der Meßfühler 8 ein Drucksensor oder
Mikrophon sein oder bei entsprechender Plazierung in der Nähe
der Sollbruchstellen den durch die Explosion freigesetzten
Lichtblitz erfassen. In diesem Falle würde der Meßfühler z. B.
als Photoelement ausgebildet sein, welches einen Stromimpuls
an die Auswerteschaltung 10 sendet, oder es könnte einen
Lichtleiter umfassen, der den Lichtblitz unmittelbar an die
entsprechend ausgestaltete Auswerteschaltung 10 weiterleitet.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Meßfühler 8 an
der Unterseite des Isolierkörpers 7 befestigt oder in den
Isolierkörper 7 eingebettet. Ist der Isolierkörper 7 aus
transparentem Material wie z. B. Glas gefertigt, dann lassen
sich bevorzugt Meßfühler verwenden, die nach optischen Prin
zipien arbeiten. In jedem der möglichen Ausführungsbeispiele
ist vorgesehen, den Meßfühler 8 über eine geeignete erste
Signalleitung 9 mit der Auswerteschaltung 10 zu verbinden.
Die Auswerteschaltung 10 liefert aufgrund des vom Meßfühler 8
her rührenden Explosionssignals über eine zweite Signalleitung
13 ein vorzugsweise elektrisches Auslösesignal an die Sicher
heitseinrichtung 11. Diese Sicherheitseinrichtung 11 kann bei
spielsweise ein Absperrelement, das eine im Gehäuse des Gasge
nerators befindliche Notablaßöffnung verschließt, entriegeln,
so daß das Absperrelement durch den Gasdruck der detonierenden
Treibladung aufgestoßen wird und das Gas nahezu ungehindert
nach außen entweichen läßt, ohne daß der Airbag aufgeblasen
oder das Turbinenrad eines Gurtstraffers in Rotation versetzt
wird. Die Sicherheitseinrichtung 11 kann auch so beschaffen
sein, daß sie im Falle einer Fehlzündung ein flüssiges,
schaum-, gas- oder pulverförmiges Löschmittel in den Gas
generator einspritzt, durch welches die Treibladung
befeuchtet, "erstickt" oder chemisch derart verändert wird,
daß sie trotz der Explosion des Zündstoffes 3 der Zündkapsel 1
nicht detonieren kann oder aber nur vergleichsweise wenig Gas
freisetzt.
Der Meßfühler 8 gibt sein Explosionssignal an die Auswerte
schaltung 10 ab, unabhängig davon, ob es sich um eine gewollte
oder eine ungewollte Explosion, d. h. um eine Fehlzündung han
delt. Entscheidend für die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen
Zündkapsel ist, ob die Auswerteschaltung 10 vom Aufprallsensor
12 eine Fahrzeugkollision gemeldet bekommt oder nicht. Bleibt
die entsprechende Meldung aus, liegt zweifelsfrei eine Fehl
zündung vor und das System arbeitet in der soeben geschilder
ten Art und Weise. Meldet der Aufprallsensor 12 jedoch eine
Fahrzeugkollision, wird mit an sich bekannten Mitteln der
Zündstoff 3 in der Zündkapsel 1 zur Explosion gebracht.
Gleichzeitig sendet der Aufprallsensor 12 über die dritte Sig
nalleitung 14 ein Stoppsignal an die Auswerteschaltung 10.
Diese wird hierdurch in ihrer Funktion blockiert und gibt
somit kein Auslösesignal an die Sicherheitseinrichtung 11 ab.
Die Notablaßöffung im Gehäuse des Gasgenerators bleibt demnach
verschlossen bzw. es erfolgt keine Einspritzung eines Lösch
mittels in das Innere des Gasgenerators. Das Fahrzeuginsassen-
Rückhaltesystem arbeitet mit anderen Worten in der bei einer
Kollision tatsächlich erwünschten Art und Weise: Der Airbag
wird aufgeblasen bzw. der Sicherheitsgurt gestrafft.
Claims (25)
1. Elektrisch aktivierbare Zündkapsel für den Gasgenerator
eines Insassen-Rückhaltesystems in einem Kraftfahrzeug,
insbesondere für ein aufblasbares Aufprallschutzkissen, mit
einem Gehäuse, welches zumindest teilweise mit einem
Zündstoff gefüllt ist, und mit zwei in das Gehäuse ragenden
Kontaktstiften, deren Enden im Gehäuse mit einem Zünddraht
elektrisch leitend verbunden sind, und wobei der Zünddraht
den Zündstoff durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein Meßfühler (8), mindestens eine Auswerte
schaltung (10) und mindestens eine Sicherheitseinrichtung
(11) vorgesehen sind, wobei der mindestens eine Meßfühler
(8) bezüglich des Gehäuses (2) der Zündkapsel (1) so ange
ordnet ist, daß er die Explosion des Zündstoffes (3) er
faßt, wobei der mindestens eine Meßfühler (8) mit der min
destens einen Auswerteschaltung (10) verbunden ist, die so
beschaffen ist, daß sie infolge des ihr vom Meßfühler (8)
zugeführten Explosionssignals ein Auslösesignal an die min
destens eine Sicherheitseinrichtung (11) abgibt, aufgrund
dessen die mindestens eine Sicherheitseinrichtung (11) im
Falle einer Fehlzündung der Zündkapsel (1) eine Detonation
der Treibladung des Gasgenerators verhindert, die durch die
Detonation der Treibladung freigesetzte Gasmenge reduziert
oder die freigesetzte Gasmenge in unschädlicher Weise ab
leitet.
2. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine Meßfühler (8) vom Gehäuse (2) der Zündkap
sel (1) geringfügig beabstandet ist.
3. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine Meßfühler (8) am Gehäuse (2) der Zündkapsel
(1) angeordnet ist.
4. Zündkapsel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine Meßfühler (8) am Gehäuse (2) der Zündkapsel
(1) befestigt ist.
5. Zündkapsel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine Meßfühler (8) in die Wand des Gehäuses (2)
der Zündkapsel (1) integriert ist.
6. Zündkapsel nach Anspruch 3, bei welcher das Gehäuse (2)
durch einen Isolationskörper (7) verschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Meßfühler (8) am
Isolationskörper (7) befestigt ist.
7. Zündkapsel nach Anspruch 3, bei welcher das Gehäuse (2)
durch einen Isolationskörper (7) verschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Meßfühler (8) in
den Isolationskörper (7) eingebettet ist.
8. Zündkapsel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Isolationskörper (7) aus transparentem Material
besteht.
9. Zündkapsel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolationskörper (7) aus Glas besteht.
10. Zündkapsel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Meßfühler (8) im Gehäuse (2) der Zünd
kapsel (1) angeordnet ist.
11. Zündkapsel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Meßfühler (8) in den Zündstoff (3) der
Zündkapsel (1) ragt.
12. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gasgenerator ein Mehrstufengasgenerator ist.
13. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gasgenerator ein Hybridgasgenerator ist.
14. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Meßfühler (8) die Explosion des Zünd
stoffes (3) der Zündkapsel (1) auf mechanischem, optischem,
akustischem, thermischem, elektrischem oder chemischem Wege
erfaßt.
15. Zündkapsel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Meßfühler (8) ein Thermoelement, ein
Drucksensor, ein Mikrophon, ein Dehnungsmeßstreifen oder
ein piezo-elektrischer Wandler ist.
16. Zündkapsel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Meßfühler (8) ein Photoelement, ein
Photowiderstand oder ein Lichtleiter ist.
17. Zündkapsel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Meßfühler (8) ein Widerstandsdraht ist.
18. Zündkapsel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Meßfühler (8) ein Rauchgassensor ist.
19. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Meßfühler (8) vorgesehen sind, die nach gleichen
oder unterschiedlichen physikalischen oder chemischen
Prinzipien arbeiten.
20. Zündkapsel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens einen Auswerteschaltung
(10) vom Aufprallsensor (12) im Falle einer Fahrzeug
kollision ein Stoppsignal zugeführt wird, aufgrund dessen
sie kein Auslösesignal an die mindestens eine Sicherheits
einrichtung (11) abgibt.
21. Zündkapsel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die mindestens eine Sicherheitsein
richtung (11) Ventilmittel umfaßt, durch die im Falle einer
Fehlzündung der Zündkapsel (1) das von der Treibladung des
Gasgenerators erzeugte Gas aus dem Gehäuse des Gasgene
rators abgeleitet wird.
22. Zündkapsel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die mindestens eine Sicherheitseinrich
tung (11) Löschmittel umfaßt, aufgrund derer die Detonation
der Treibladung des Gasgenerators verhindert oder die hier
bei freigesetzte Gasmenge reduziert wird.
23. Zündkapsel nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Einspritzvorrichtung für das Löschmittel in das Ge
häuse des Gasgenerators vorgesehen ist.
24. Zündkapsel nach Anspruch 23, daß das Löschmittel eine
Detonation der Treibladung auf chemischem oder physika
lischem Wege verhindert oder die bei der Detonation frei
gesetzte Gasmenge reduziert.
25. Zündkapsel nach Anspruch 23, daß das Löschmittel flüssig,
schaum- oder gasförmig ist oder aus einem pulverisierten,
festen Material besteht.
Priority Applications (3)
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| AU25033/01A AU2503301A (en) | 1999-11-24 | 1999-11-23 | Firing capsule with a safety device for an occupant restraining system |
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| DE1999156501 Expired - Fee Related DE19956501C1 (de) | 1999-11-24 | 1999-11-24 | Zündkapsel mit Sicherheitseinrichtung für ein Insassen-Rückhaltesystem |
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