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DE19949784A1 - Befestigungsmodul für eine Leuchtenanordnung mit einem oder mehreren Auslegern und zugehörige Leuchtenanordnung - Google Patents

Befestigungsmodul für eine Leuchtenanordnung mit einem oder mehreren Auslegern und zugehörige Leuchtenanordnung

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Publication number
DE19949784A1
DE19949784A1 DE1999149784 DE19949784A DE19949784A1 DE 19949784 A1 DE19949784 A1 DE 19949784A1 DE 1999149784 DE1999149784 DE 1999149784 DE 19949784 A DE19949784 A DE 19949784A DE 19949784 A1 DE19949784 A1 DE 19949784A1
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DE
Germany
Prior art keywords
base body
support arm
module according
fastening module
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999149784
Other languages
English (en)
Inventor
Alessandro Andreucci
Michael Weinacht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram SBT GmbH
Original Assignee
Siteco Beleuchtungstechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siteco Beleuchtungstechnik GmbH filed Critical Siteco Beleuchtungstechnik GmbH
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Publication of DE19949784A1 publication Critical patent/DE19949784A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/10Pendants, arms, or standards; Fixing lighting devices to pendants, arms, or standards
    • F21V21/116Fixing lighting devices to arms or standards
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/10Pendants, arms, or standards; Fixing lighting devices to pendants, arms, or standards
    • F21V21/108Arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Abstract

Die Erfindung sieht ein Befestigungsmodul für eine Leuchtenanordnung mit einem oder mehreren Auslegern zum Anbringen wenigstens eines Tragarmes einer Leuchte an einem Träger vor, mit einem Grundkörper, der eine Außenfläche und wenigstens eine Bohrung zur Aufnahme des Trägers aufweist, und mit einem Verbindungselement, das mit dem Tragarm verbunden und an der Außenfläche des Grundkörpers befestigbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Befestigungsmodul zum Anbringen wenigstens eines Tragarms für eine oder mehrere Leuchten an einem Mast oder einem anderen Träger sowie eine Leuchten­ anordnung mit einem oder mehreren Auslegern, die wenigstens ein solches Befestigungsmo­ dul aufweist, um Tragarme für Leuchten an einem Mast oder Träger zu befestigen. Die Erfin­ dung eignet sich besonders für die Montage von Außenleuchten und von Leuchten zum Be­ leuchten großer Räume, z. B. Sporthallen, Montagehallen und dgl.
Aus dem Stand der Technik sind Zwischenstücke zur Montage von Außenleuchten an einem Mast bekannt, die einen Grundkörper, beispielsweise in der Form eines Rohrstücks aufwei­ sen, an dem seitlich Tragarme zur Halterung der Leuchten angeschweißt sind. Ein Beispiel eines solchen Befestigungssystems des Standes der Technik ist in den Fig. 1a und 1b gezeigt.
Fig. 1a zeigt eine Seitenansicht des Befestigungssystems, und Fig. 1b zeigt das Befestigungs­ system der Fig. 1a in Draufsicht.
Fig. 1a zeigt ein Rohr 10 zum Aufsetzen auf einen Mast, auf dem ein rohrförmiges Zwischen­ stück 12 sitzt, das mit einer Deckplatte 14 verschlossen ist. An dem Zwischenstück 12 sind drei in einem Winkel von 120° angeordnete Tragarme 18 angeschweißt, die von dem Rohr­ stück 12 nach oben schräg abstehen. An diesen Tragarmen 18 können Leuchten (nicht ge­ zeigt) befestigt werden.
Das Befestigungssystem für Leuchten des Standes der Technik hat den Nachteil, daß es un­ flexibel ist, weil sowohl für unterschiedliche Mastdurchmesser als auch für unterschiedliche Anzahlen von Auslegern oder verschiedene Neigungen der Ausleger eigens angepaßte Zwi­ schenstücke vorgesehen werden müssen.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Befestigungssystem für Leuchtenanordnungen mit einem oder mehreren Auslegern und insbesondere für Außenleuchtenanordnungen mit einem oder mehreren Auslegern anzugeben, das die Nachteile des Standes der Technik über­ windet und eine größere Flexibilität bietet.
Diese Aufgabe wird durch ein Befestigungsmodul mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
Die Erfindung sieht ein Befestigungsmodul zum Anbringen wenigstens eines Tragarmes einer Leuchte an einem Träger, insbesondere an einem freistehenden Mast, vor. Das Befestigungs­ modul umfaßt einen Grundkörper, der eine Außenfläche und wenigstens eine Bohrung zur Aufnahme des Trägers hat, wobei der Tragarm mit einem Verbindungselement verbunden ist, das an der Außenfläche des Grundkörpers befestigt wird. Die Bohrung zur Aufnahme des Trägers ist vorzugsweise eine Durchgangsbohrung, wobei der Grundkörper bei der bevor­ zugten Ausführungsform der Erfindung mehrere Durchgangsbohrungen mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist.
Mit dem erfindungsgemäßen Befestigungsmodul wird ein universelles Befestigungssystem geschaffen, das es ermöglicht, Tragarme unterschiedlicher Anzahl und Gestalt an Trägern oder Masten zur Montage einer oder mehrerer Leuchten anzubringen. Wenn der Grundkörper Bohrungen mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist, kann ein und dasselbe Modul für Masten oder Träger mit unterschiedlichem Umfang verwendet werden. Das Anbringen der Tragarme an dem Grundkörper über Verbindungselemente ermöglicht es, die Anzahl, Größe, Gestalt etc. der Tragarme zu variieren, ohne das Befestigungsmodul an sich verändern zu müssen.
Vorzugsweise ist die Innenkontur der Bohrung in dem Grundkörper an die Außenkontur des Trägers angepaßt ist. So sollten z. B. runde Masten zweckmäßig in runden Bohrungen aufge­ nommen werden etc. Der Grundkörper kann die Form eines regelmäßigen Polyeders, insbe­ sondere eines Würfels, haben, wobei die Anzahl der Seiten zweckmäßig an die gewünschte Anzahl und Aufteilung der Tragarme angepaßt wird. Der Grundkörper kann jedoch auch die Form eines Zylinders oder einer Kugel haben, wobei in diesem Fall das Verbindungselement eine gebogene, an die Außenfläche des Grundkörpers angepaßte Platte aufweisen sollte. Auch wenn der Grundkörper die Form eines Polyeders aufweist, weist das Verbindungselement zweckmäßig eine flache Platte auf, die an der Außenfläche des Grundkörpers befestigt wird und von welcher der Tragarm absteht. Dies ermöglicht es, die Tragarme schnell, einfach und sicher an dem Grundkörper zu befestigen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der Tragarm an der Platte angeschweißt. Es sind jedoch auch andere lösbare oder nicht lösbare Verbindungsarten zwischen Tragarm und Platte möglich, wie Nieten, Kleben oder dergleichen. Die Platte wird an dem Grundkörper mit Schrauben oder anderen geeigneten Mitteln lösbar befestigt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Kappe auf ein En­ de der Durchgangsbohrung aufgesetzt und an dem Grundkörper befestigt, um den Träger in der Längsrichtung der Durchgangsbohrung zu fixieren, wenn das Befestigungsmodul auf den Träger aufgesetzt worden ist. Weiterhin ist der Träger zweckmäßig in der Bohrung mit einem Spannelement gegen Verdrehen gesichert. Im einfachsten Fall kann die Kappe durch eine ebene Platte gebildet sein, die an dem Grundkörper angebracht wird und die gegebenenfalls noch mit einem ornamentalen Aufsatz auf der von dem Grundkörper abgewandten Seite ver­ sehen sein kann. Die Kappe kann auch einen nach oben abgeschlossenen Hohlraum aufwei­ sen, in den der Mast, auf den der Grundkörper aufgesetzt ist, ganz oder teilweise eintreten kann. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Kappe einen Hohlraum auf, in den sich Gußrippen erstrecken, welche im montierten Zustand auf dem Mast aufstehen. Bei dieser Ausführungsform können in vorteilhafter Weise die elektrischen Versorgungsleitungen aus dem offenen oberen Ende des Masts heraus in den Bereich zwischen den auf dem Mast aufstehenden Gußrippen und von dort weiter zu den einzelnen an den verschiedenen Tragar­ men befestigten Leuchten geführt werden.
Allgemein können elektrische Versorgungsleitungen für die Leuchte durch das Innere des Trägers geführt sein, wobei die Versorgungsleitungen entweder bei dem Grundkörper oder bei der Kappe austreten und außerhalb des Tragarmes oder durch das Innere des Tragarms zu der oder den Leuchten geführt sind.
Die Erfindung sieht auch einen Befestigungsmodulsatz mit mehreren Grundkörpern und Ver­ bindungsplatten wie oben beschrieben vor, wobei an den Enden eines oder mehrerer Tragar­ me jeweils ein Verbindungselement angebracht ist. Die Verbindungselemente an jeweils ei­ nem Ende der Tragarme werden an den Außenflächen eines ersten Grundkörpers befestigt, und die Verbindungselemente an den jeweils anderen Enden der Tragarme werden an zweiten Grundkörpern befestigt, wobei der erste Grundkörper zur Befestigung der Tragarme an einem Träger dient und die zweiten Grundkörper zur Verbindung der jeweiligen Tragarme mit den Leuchten dienen. Dieser Modulsatz macht einen weiteren Vorteil der Erfindung deutlich, nämlich die universelle Verwendbarkeit des Grundkörpers, der nicht nur zur Befestigung mehrerer Arme an einem Träger, sondern auch zur Befestigung der Leuchten, oder von Zwi­ schenstücken, an den Tragarmen verwendet werden kann. Vorzugsweise ist der zweite Grundkörper mit der Leuchte über wenigstens einen weiteren Tragarm verbunden, der in einer Bohrung in dem zweiten Grundkörper gehalten ist. Durch die unterschiedlichen Bohrungs­ durchmesser und die Möglichkeit der Anbringung unterschiedlicher Tragarme können mit dem erfindungsgemäßen Modulsatz Leuchtenanordnungen mit einem oder mehreren Ausle­ gern leicht und variabel aufgebaut werden.
Schließlich sieht die Erfindung auch eine Leuchtenanordnung mit einem oder mehreren Aus­ legern vor, die einen Träger aufweist, der in dem oben beschriebenen Befestigungsmodul auf­ genommen ist, wobei an dem Befestigungsmodul ein oder mehrere Verbindungselemente angebracht sind, von denen jeweils ein Tragarm absteht. Der Träger kann ein Mast einer Au­ ßenleuchte sein. Er kann jedoch auch ein hängendes oder anders gehaltenes Rohr, eine Stange oder dergleichen sein.
Die Erfindung ist im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Figuren zeigt:
Fig. 1a eine Seitenansicht eines Befestigungssystems des Standes der Technik, und
Fig. 1b zeigt das Befestigungssystem der Fig. 1a in Draufsicht;
Fig. 2 zeigt eine perspektivische, schematische Darstellung des Grundkörpers eines Befe­ stigungsmoduls gemäß der Erfindung;
Fig. 3 zeigt eine perspektivische, schematische Darstellung eines Befestigungsmoduls mit zwei Tragarmen gemäß der Erfindung, das an einem Mast montiert ist;
Fig. 4 zeigt eine perspektivische, schematische Darstellung eines Befestigungsmodulsat­ zes gemäß der Erfindung mit zwei Tragarmen, die an einem Mast angebracht sind; und
Fig. 5 zeigt eine perspektivische, schematische Darstellung einer Außenleuchtenanord­ nung mit einem Mehrfachausleger für zwei Leuchten, die mit einem Befestigungs­ modulsatz gemäß der Erfindung realisiert ist.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines Grundkörpers 20 eines Befestigungsmoduls gemäß der Erfindung. Der Grundkörper 20 hat die Form eines Würfels, wobei zwei Durchgangsboh­ rungen 22, 24, 26 durch jeweils zwei gegenüberliegende Seiten des Würfels 20 führen. Die Durchgangsbohrungen 22, 24 und 26 haben unterschiedliche Durchmesser, wobei der Durchmesser der Bohrung 24 am kleinsten und der Durchmesser der Bohrung 26 am größten ist.
Ferner sieht man in Fig. 2 an jeder Würfelaußenseite vier Gewindebohrungen 28 zur Auf­ nahme von Schrauben zur Befestigung von Verbindungselementen, wie unten noch näher beschrieben ist.
Obwohl der in Fig. 2 gezeigte Grundkörper 20 die Form eines Würfels hat, kann dieser Grundkörper jede geeignete andere Form haben, z. B. die eines anderen Polyeders, eines Zy­ linders oder einer Kugel oder auch eine andere unregelmäßige Gestalt. Der Grundkörper 20 ist vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff hergestellt.
Fig. 3 zeigt ein Befestigungsmodul gemäß der Erfindung, das an einem Mast 30 angebracht ist und zwei Tragarme 32, 34 umfaßt. Der Grundkörper 20 des Befestigungsmoduls ist auf ein Ende des Mastes 30 aufgeschoben. Eine Kappe 36 ist mit einer Verbindungsplatte 38 verbun­ den, die nach Art eines Flansches auf eine Seite des Grundkörpers 20 aufgeschraubt ist. Die Kappe 36 weist in ihrem Inneren einen Hohlraum mit darin ausgebildeten Rippen (nicht dar­ gestellt) auf, die sich von der Innenwand in den Hohlraum hinein erstrecken. Mit diesen Rip­ pen sitzt die Kappe 36 auf dem Mast 30 auf und verhindert dadurch eine Bewegung des Grundkörpers 20 vertikal nach unten. Die Kappe 30 und die Verbindungsplatte 38 können auch aus einem. Teil bestehen.
Die Tragarme 32 und 34 sind mit Verbindungsplatten 40 bzw. 42 verbunden, welche an ge­ genüberliegenden Seiten des Grundkörpers 20 an diesem befestigt sind. Die Tragarme 32 und 34 sind bei einer Ausführungsform der Erfindung auf die Platten 40 bzw. 42 geschweißt, wo­ bei die Erfindung jedoch auf diese Verbindungsart nicht beschränkt ist und auch eine lösbare Verbindung zwischen Tragarmen und Verbindungsplatten umfassen kann.
An der Seite 44 und der gegenüberliegenden, in der Zeichnung rückwärtigen Seite des Grundkörpers 20 sind keine Verbindungsplatten und Tragarme angebracht, wobei in Fig. 3 jedoch die Bohrungen 28 zum Anbringen einer solchen Verbindungsplatte zu sehen sind.
Bei der Montage des Befestigungsmoduls an dem Mast 30 wird die Bohrung 22, 24 oder 26 mit dem passenden Durchmesser für den Mast 30 gewählt, und der Grundkörper 20 wird über den Mast geschoben und in vertikaler Richtung durch die Kappe 36 fixiert. Zusätzlich kann eine Spannschraube (nicht gezeigt) vorgesehen sein, die durch den Grundkörper 20 ge­ schraubt wird und gegen den Mast 30 drückt, um ein Verdrehen des Grundkörpers 20 auf dem Mast 30 zu verhindern.
Während in Fig. 3 zwei Tragarme 32, 34 in Form von sich schräg nach oben erstreckenden, runden Rohren dargestellt sind, umfaßt die Erfindung selbstverständlich Tragarme jeder Ge­ stalt, Größe und Ausrichtung.
Fig. 4 zeigt einen Befestigungsmodulsatz gemäß der Erfindung sowie seine Verwendung zum Aufbauen einer Leuchtenanordnung mit einem oder mehreren Auslegern in schematischer Form. Ähnliche Teile wie in Fig. 3 sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht nochmals beschrieben. Der Grundkörper 20 ist an dem Mast 30 wie in Bezug auf Fig. 3 be­ schrieben befestigt. Er trägt zwei Tragarme 32 und 34.
An den freien Enden der Tragarme 32, 34 ist jeweils ein zweiter Grundkörper 46 bzw. 48 be­ festigt. Die zweiten Grundkörper 46, 48 sind genauso oder ähnlich aufgebaut wie der mit Be­ zug auf Fig. 2 beschriebene erste Grundkörper 20. Die Verbindung der Tragarme 32 und 34 mit den zweiten Grundkörpern 46 bzw. 48 erfolgt über entsprechende Verbindungsplatten 50 bzw. 52, die an einer Seite der zweiten Grundkörper 46, 48 angeschraubt werden.
Durch eine passende Bohrung (in der Fig. 4 nicht zu sehen) in den zweiten Grundkörpern sind zweite Tragarme 54 bzw. 56 geführt. Diese zweiten Tragarme 54, 56 können mit einer Spann­ schraube (nicht gezeigt) in den Grundkörpern 46 bzw. 48 fixiert werden, um zu verhindern, daß sie sich verschieben oder verdrehen. Die zweiten Tragarme 54, 56 können direkt oder nach Bedarf über weitere Zwischenelemente mit Leuchten verbunden werden, um eine Leuchtenanordnung mit mehreren Auslegern herzustellen, wie in Fig. 5 gezeigt und unten beschrieben ist.
Aus Fig. 4 wird deutlich, daß mit ein und demselben Verbindungsmodultyp Einzelausleger und/oder Mehrfachausleger mit entsprechenden Leuchten aufgebaut werden können, die an Masten unterschiedlichen Durchmessers angebracht sein und beliebig gestaltete Tragarme aufweisen können. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird z. B. ein Ausleger modu­ lar durch einen Tragarm 34, einen Grundkörper 48 und einen Tragarm 56 gebildet. Ferner kann das erfindungsgemäße Befestigungsmodul universell sowohl zur Befestigung eines oder mehrerer Tragarme an Masten als auch als Zwischenglied zwischen den Tragarmen und den Leuchten eingesetzt werden und so eine nahezu beliebige Verlängerung und Verzweigung der verschiedenen Ausleger der Leuchtenanordnung ermöglichen, und dies bei unterschiedlichen Durchmessern des Masts und der verschiedenen Tragarme oder Tragarmabschnitte. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem eingangs erwähnten Stand der Technik dar, bei dem die Zwischenstücke für genau einen Mastdurchmesser und eine bestimmte Anzahl und Ausgestaltungen von Leuchtenauslegern konzipiert war, wobei die Tragarme zur Aufnahme der Leuchten direkt an einem rohrförmigen Zwischenstück angeschweißt waren.
Fig. 5 zeigt eine Leuchtenanordnung mit mehreren Auslegern gemäß der Erfindung. Ähnliche Komponenten wie in Fig. 4 sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und werden hier nicht nochmals beschrieben.
Wie in Fig. 5 gezeigt, werden die zwei Tragarme 32, 34 von dem Befestigungsmodul an dem Mast 30 gehalten, wobei Aufbau und Anbringung des Befestigungsmoduls der Fig. 4 entspre­ chen. An den freien Enden der Tragarme 32, 34 sind wie in Fig. 4, jeweils zweite Grundkör­ per 46, 48 angebracht.
Durch jeweils eine passende Bohrung der zweiten Grundkörper 46, 48 sind Tragstangen 54', 56' geführt, an deren Enden eine Leuchte 58 bzw. 60 angebracht ist. Die Tragstangen 54', 56' können in den zweiten Grundkörpern 46 bzw. 48 mittels einer Spannschraube (nicht gezeigt) fixiert sein.
Die elektrischen Versorgungsleitungen (nicht gezeigt) für die Leuchten 58, 60 werden vor­ zugsweise durch das Innere des Masts 30 geführt. Bei einer Ausführungsform der Erfindung treten sie bei dem ersten Grundkörper 20 aus, wobei z. B. in der Kappe 36 hierfür Bohrungen vorgesehen sein können. Die Versorgungsleitungen werden dann außerhalb der Tragarme zu den Leuchten geführt. Sie können aber auch innerhalb der Tragarme geführt sein. Bei einer anderen Ausführungsform werden die Versorgungsleitungen von dem ersten Grundkörper 20 z. B. durch geeignete Bohrungen in den Verbindungsplatten 40, 42 durch das Innere der Tragarme 32, 34 zu den Leuchten geführt.
Die dargestellte Ausführungsform mit zwei Auslegern ist rein beispielhaft. Grundsätzlich kann auch nur ein Ausleger vorhanden sein oder es können mehr als zwei Ausleger vorgese­ hen sein.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.

Claims (18)

1. Befestigungsmodul für eine Leuchtenanordnung mit einem oder mehreren Auslegern zum Anbringen wenigstens eines Tragarmes (32, 34) einer oder mehrerer Leuchten (58, 60) an einem Träger (30), mit einem Grundkörper (20), der eine Außenfläche (44) und wenigstens eine Bohrung (22, 24, 26) zur Aufnahme des Trägers (30) aufweist, und mit einem Verbindungselement (40, 42), das mit dem Tragarm (32, 34) verbunden und an der Außenfläche des Grundkörpers befestigbar ist.
2. Befestigungsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Boh­ rung (22, 24, 26) zur Aufnahme des Trägers eine Durchgangsbohrung ist.
3. Befestigungsmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (20) mehrere Durchgangsbohrungen (22, 24, 26) mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist.
4. Befestigungsmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkontur der Bohrung (22, 24, 26) an die Außen­ kontur des Trägers (30) angepaßt ist.
5. Befestigungsmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (20) die Form eines regelmäßigen Po­ lyeders, insbesondere eines Würfels, hat.
6. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (20) die Form eines Zylinders oder einer Kugel hat.
7. Befestigungsmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (40, 42) eine Platte aufweist, die an der Außenfläche des Grundkörpers (20) befestigbar ist und von welcher der Tragarm (32, 34) absteht.
8. Befestigungsmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (32, 34) an der Platte (40, 42) angeschweißt ist.
9. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 2-8, gekennzeichnet durch eine Kappe (36), die auf ein Ende der Durchgangsbohrung (22, 24, 26) aufsetzbar und an dem Grundkörper (20) befestigbar ist, um den Grundkörper (20) an dem Träger (30) in der Längsrichtung der Durchgangsbohrung zu fixieren.
10. Befestigungsmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) in der Bohrung (22, 24, 26) mit einem Spannelement gegen Verdrehen gesichert ist.
11. Befestigungsmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Versorgungsleitungen für die Leuchte durch das Innere des Trägers (30) geführt sind.
12. Befestigungsmodul nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver­ sorgungsleitungen bei dem Grundkörper (20) austreten und außerhalb des Tragarmes (32, 34) zu der oder den Leuchten geführt sind.
13. Befestigungsmodul nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver­ sorgungsleitungen durch das Innere des Tragarms (32, 34) zu der oder den Leuchten (58, 60) geführt sind.
14. Befestigungsmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (40, 42) an dem Grundkörper (20) mit Schrauben befestigt ist.
15. Befestigungsmodulsatz mit mehreren Befestigungsmodulen nach einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Tragarmes (32, 34) jeweils ein Verbindungselement (50, 52) angebracht ist, wobei die Verbin­ dungselemente an der Außenfläche eines ersten bzw. eines zweiten Grundkörpers (20, 46, 48) befestigbar sind, und daß der erste Grundkörper (20) zur Verbindung des Tragarmes (32, 34) mit einem Grundträger (30) dient und der zweite Grundkörper (46, 49) zur Verbindung des Tragarmes (32, 34) mit der oder den Leuchten (58, 60) dient.
16. Befestigungsmodulsatz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Grundkörper (46, 48) mit der oder den Leuchten (58, 60) über wenigstens ei­ nen weiteren Tragarm (54, 56) verbunden ist, der in einer Bohrung in dem zweiten Grundkörper (46, 48) gehalten ist.
17. Leuchtenanordnung mit einem oder mehreren Auslegern, umfassend einen Träger (30), der in einem Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 14 aufgenom­ men ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Grundkörper (20) ein oder meh­ rere Verbindungselemente (40, 42) angebracht sind, von denen jeweils ein Tragarm (32, 34) absteht.
18. Leuchtenanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Trä­ ger (30) ein Mast einer Außenleuchte ist.
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