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DE102007008328A1 - Mast - Google Patents

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DE102007008328A1
DE102007008328A1 DE200710008328 DE102007008328A DE102007008328A1 DE 102007008328 A1 DE102007008328 A1 DE 102007008328A1 DE 200710008328 DE200710008328 DE 200710008328 DE 102007008328 A DE102007008328 A DE 102007008328A DE 102007008328 A1 DE102007008328 A1 DE 102007008328A1
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DE
Germany
Prior art keywords
mast
contact surfaces
foot
profile
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710008328
Other languages
English (en)
Inventor
Volker Von Kardorff
Udo Bansbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Selux GmbH
Original Assignee
SEMPERLUX AG - LICHTTECHNISCHE WERKE -
Selux GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEMPERLUX AG - LICHTTECHNISCHE WERKE -, Selux GmbH filed Critical SEMPERLUX AG - LICHTTECHNISCHE WERKE -
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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Abstract

Ein Mast für Straßen oder Plätze, an welchen ein oder mehrere Endgeräte oder Zubehör in unterschiedlicher Höhe befestigbar sind, wobei der Mast entlang seines Außenprofils Anlageflächen zur Aufnahme von Hebelkräften aufweist, welche von einem Endgerät und/oder Zubehör über ein formschlüssig angelegtes Befestigungselement auf den Mast ausgeübt werden, ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anlagefläche gegenüber der Umhüllenden des Mastes konkav nach innen erstreckt. Das Querschnittsprofil des Mastes ist über die gesamte Mastlänge gleich. Der Mast kann insbesondere aus Aluminium bestehen. Zwischen den Anlageprofilen ist eine Längsnut zur Aufnahme von Muttern, Schienen oder Ankern vorgesehen.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft einen Mast für Straßen oder Plätze, an welchen ein oder mehrere Endgeräte in unterschiedlicher Höhe befestigbar sind, wobei der Mast entlang seines Außenprofils Anlageflächen zur Aufnahme von Hebelkräften aufweist, welche von einem Endgerät über ein formschlüssig angelegtes Befestigungselement auf den Mast ausgeübt werden.
  • Solche Maste sind zusammen mit entsprechenden Leuchten gewöhnlich für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und dergleichen vorgesehen. Sie dienen aber auch zum Befestigen von anderen Endgeräten und sonstigem Zubehör. Solche Endgeräte sind zum Beispiel Ampeln, Papierkörbe, Werbemittel oder Schilder.
  • Stand der Technik
  • Die DE 3511693 C2 offenbart einen Mast, auf welchen halbkugelförmige, zylindrische oder sonstige Befestigungselemente aufgesteckt, aufgeschweißt oder aufgeschraubt sind. Diese Befestigungselemente weisen auf der dem Mast abgewandten Seite eine Bohrung auf, welche es erlaubt, Endgeräte an dem Mast zu befestigen. Der Mast bietet eine hohe Flexibilität, da unterschiedliche Endgeräte beliebig befestigt werden können. Nachteilig ist jedoch, dass durch die Höhe der Befestigungselemente die Höhe der Endgeräte vorab festgelegt ist. Weiterhin werden eine Vielzahl von Befestigungselementen benötigt um eine ausreichende Flexibilität zu ermöglichen. Diese bleiben jedoch zu einem großen Teil ungenutzt. Die Herstellung von Masten mit Befestigungselementen ist teuer.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Es ist Aufgabe der Erfindung einen Mast zu schaffen, welcher Möglichkeiten zum einfachen und/oder nachträglichen Befestigen von Endgeräten schafft und kostengünstig herstellbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass sich die Anlagefläche gegenüber der Umhüllenden des Mastes konkav nach innen erstreckt. Endgeräte, welche ein Befestigungselement mit einem korrespondierenden gekrümmten Außenprofil aufweisen, können in Anlage an die Anlagefläche in beliebiger Höhe befestigt werden.
  • Wenn ein Befestigungselement verwendet wird, welches sich über eine ausreichende Länge erstreckt, können auch bei langen Auslegern, z. B. bei Ampeln oder Leuchten, starke Hebelkräfte aufgenommen werden. Die flächenhafte Aufnahme ist insofern gegenüber der punktförmigen Befestigung nach dem Stand der Technik von Vorteil. Der konkave Charakter der Anlagefläche ermöglicht große Anlageflächen ohne den maximalen Querschnitt der Anordnung unangemessen zu vergrößern. Die Befestigung erfolgt ohne mechanische Verletzung des Mastes.
  • Vorzugsweise ist das Querschnittsprofil des Mastes über die gesamte Mastlänge gleich. Dann hat der Mast ein über die Länge gleichförmiges Profil, welches kostengünstig z. B. durch Strangpressen aus Aluminium herstellbar ist.
  • Aluminium ist ein besonders geeignetes Material für den Mast. Aluminium ist kostengünstig, leicht, und leicht zu verarbeiten. Die Oberfläche des Materials kann nach ästhetischen Gesichtspunkten und zur Vermeidung von Korrosion behandelt, zum Beispiel eloxiert sein.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung sind Anlageflächen für wenigstens vier Befestigungselemente vorgesehen, welche jeweils um 90° entlang des Mastumfangs versetzt anlegbar sind.
  • Im Bereich der jeweiligen Anlagefläche kann eine Nut zur Aufnahme von Befestigungsmuttern oder -ankern vorgesehen sein. In diese Nut kann eine Mutter eingreifen, in welche eine Befestigungsschraube geschraubt wird. Es kann aber auch ein Befestigungsanker, Bajonettverbinder oder dergleichen in der Aussparung zur Befestigung der Endgeräte vorgesehen sein. Die Aussparung erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Mastlänge. Der Querschnitt bleibt somit über die gesamte Mastlänge gleich und lässt sich als Pressprofil leicht herstellen.
  • Zur Stabilisierung eines hohlen Mastes können die Anlageflächen und/oder Nuten rückseitig über einen Hohlzylinder verstärkt sein. Der Hohlzylinder kann sich über die gesamte Mastlänge erstrecken. Es sind aber auch andere Formen denkbar, mit denen der Mast im Inneren stabilisiert wird.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Mast mit einer Kabelführungsnut versehen. Eine solche Kabelführungsnut kann sich über die gesamte Mastlänge erstrecken. Die Nut kann entweder in einer Anlagefläche gebildet sein oder innerhalb der Nut zur Aufnahme von Befestigungsmuttern oder -ankern kann ein Teilbereich für die Kabelführung vorgesehen sein. Die Kabelführungsnut dient zur Kabelführung von Strom-, Licht- und Daten-führenden Kabeln. Durch die Kabelführungsnut außerhalb des Mastinnenraums können die Kabel sicher geführt werden ohne dass die Mastoberfläche aufgebohrt oder sonstwie durchbrochen werden muß. Der Hohlraum kann durch eine einfache Kappe, ein Abdeckprofil oder dergleichen verschlossen und so gegen unerwünschten Zugriff und Umwelteinflüsse gesichert werden. Die Kabel sind auf jeder Befestigungshöhe verfügbar und nicht an die Höhe von Bohrungen o. ä. gebunden.
  • In einer ersten Ausgestaltung der Erfindung sind die Anlageflächen gekrümmt. Die Krümmung bewirkt eine Aufnahme der Kräfte sowohl in lateraler, als auch in radialer Richtung. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung bilden die Anlageflächen ein Zylindersegment. Dann kann das Befestigungselement des Endgeräts innerhalb des von den Anlageflächen umschlossenen Hohlraums in unterschiedlichen Winkelpositionen befestigt werden. Auf diese Weise wird eine größere Flexibilität erreicht.
  • In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind die Anlageflächen von planen, vertikalen Oberflächen gebildet, welche um eine Mastlängsachse winkelversetzt entlang des Mastumfangs angeordnet sind. Die Anlageflächen können von einer Masthülle gebildet sein, innerhalb der Stützelemente aus Stahl vorgesehen sind. Die Stützelemente sind immer dann erforderlich, wenn besonders große Lasten, wie zum Beispiel Ampelausleger oder dergleichen an dem Mast gehalten werden sollen. Besonderer Vorteil ist hier, dass das äußere Erscheinungsbild bei unterschiedlicher statischer Belastbarkeit gleich bleibt.
  • In einer besonders einfachen Ausgestaltung dieser Ausführungsform sind die Stützelemente und/oder der Mast mit einer verankerbaren Grundplatte verschweißt.
  • Es kann aber auch eine Mastanordnung vorgesehen sein enthaltend einen Mast mit mehreren, über den Umfang verteilten Anlageflächen für die Aufnahme von Befestigungselementen und einen im Boden verankerbaren Fuß zur Aufnahme des Mastes, wobei der Fuß eine Mehrzahl von vertikalen Stangen mit einem dem Profil der Anlageflächen entsprechenden Profil umfasst, so dass die Stangen in die Längsnuten eingreifend angeordnet sind. Der Fuß kann eine Grundplatte umfassen, auf welche die Stangen aufgeschweißt sind.
  • Der Mast hat also keinen integrierten Fuß mit breiterem Querschnitt und besonders großem Gewicht, wie dies bei Masten nach dem Stand der Technik der Fall ist. Der Mast behält seinen Querschnitt vielmehr auch im unteren Bereich bei. Dies führt zu Erleichterungen bei Transport und Herstellung. Der Fuß zur Verankerung stellt ein separates Bauteil dar. Der Fuß kann eine Grundplatte umfassen, auf welche die Stangen aufgeschweißt sind. Vorzugsweise ist der Fuß aus einem schweren Material, wie Stahl oder ähnlichem. Stahl lässt sich gut schweißen und im Boden verankern. Zur galvanischen Trennung kann eine Kunststoffzwischenschicht in Form eine Beschichtung oder einer Kunststofffolie im Kontaktbereich vorgesehen sein. Die Stangen können quasi unsichtbar unterhalb des Erdbodens versenkt sein, oder sich sichtbar nach oben erstrecken. Der Fuß kann separat transportiert werden. Dies ist aufgrund seiner geringeren Abmessungen auch bei großem Gewicht einfacher, als ein in einen Mast integrierter Fuß.
  • Der durch die Umhüllende des Mastes konkav nach innen erstreckenden Anlagefläche gebildete Hohlraum und/oder die Kabelführungsnut können auch illuminiert werden.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Ein Ausführungsbeispiel ist nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Querschnitt durch einen Mast mit vier Aufnahmeprofilen und integrierterten Kabelführungsnuten.
  • 2 ist eine Explosionsdarstellung des Mastes aus 1 mit Verkabelung und Befestigungselement.
  • 3 ist eine perspektivische Darstellung des Mastes aus 1 im unteren Bereich mit Mastfuß und Befestigungselement.
  • 4 ist eine geschnittene Darstellung entlang der Schnittlinie A-A in 3.
  • 5 ist ein Längsschnitt durch die Darstellung in 3.
  • 6 ist eine Draufsicht auf einen Mast mit Leuchte.
  • 7 ist eine seitliche Ansicht des oberen Mastbereichs der Anordnung aus 6.
  • 8 ist eine geschnittene Ansicht des in 7 dargestellten Bereichs.
  • 9 ist eine perspektivische Ansicht des in 7 dargestellten Bereichs.
  • 10 ist eine Explosionsdarstellung der Anordnung aus 7.
  • 11 ist ein Querschnitt durch einen Mast ähnlich wie der Mast in 1, aber ohne Kabelführungsnut.
  • 12 ist ein Längsschnitt durch einen Ausschnitt des Mastes aus 11.
  • 13 ist eine Seitenansicht eines Ausschnittes des Mastes aus 11.
  • 14 ist eine perspektivische Darstellung des Mastes aus 11.
  • 15 ist eine Explosionsdarstellung des Mastes aus 11.
  • 16 ist ein Querschnitt durch den unteren Bereich des Mastes aus 11 mit Fuß und Papierkorb.
  • 17 ist ein Längsschnitt durch den unteren Bereich des Mastes aus 11 mit Fuß und Papierkorb.
  • 18 ist eine Seitenansicht des unteren Bereichs des Mastes aus 11 mit Fuß und Papierkorb.
  • 19 ist eine perspektivische Darstellung des unteren Bereichs des Mastes aus 11 mit Fuß und Papierkorb.
  • 20 ist eine Explosionsdarstellung des unteren Bereichs des Mastes aus 11 mit Fuß und Papierkorb.
  • 21 ist eine perspektivische Darstellung eines Mastfußes.
  • 22 ist ein Querschnitt durch einen alternativen Mast.
  • 23 ist ein Querschnitt durch den Mast aus 22 mit Stütze.
  • 24 ist eine perspektivische Darstellung des Mastes aus 22.
  • 25 ist ein Längsschnitt durch einen Ausschnitt eines Mastes aus 22.
  • 26 zeigt einen Gehäuse für Kabel- und Leitungsanschlüsse.
  • 27 ist eine perspektivische Darstellung eines Fußes für den Mast aus 22.
  • 28 ist ein Vertikalschnitt durch einen Mastauschnitt des Mastes aus 22 mit Ausleger und einer Leuchte.
  • 29 ist eine perspektivische Ansicht des Auslegers aus 28.
  • 30 ist ein Horizontalschnitt durch den Ausleger aus 28.
  • 31 ist eine Explosionsdarstellung des Auslegers aus 28.
  • 32 ist ein Horizontalschnitt durch den Mast aus 22, an dem ein Banner befestigt ist.
  • 33 ist ein Vertikalschnitt durch die Anordnung aus 32.
  • 34 ist eine perspektivische Darstellung der Anordnung aus 32.
  • 35 ist eine perspektivische Darstellung eines in der Anordnung aus 32 verwendeten Befestigungselements im Detail.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • 1 zeigt den Querschnitt eines allgemein mit 10 bezeichneten Mastes nach einem ersten Ausführungsbeispiel. Der Mast 10 hat über seine gesamte Länge einen gleichförmigen Querschnitt. Das Profil besteht aus einer kreisförmigen Grundform 12. Die Grundform weist vier Aufnahmeprofile 14 mit gerundetem Querschnitt auf. Die Aufnahmeprofile 14 sind jeweils um 90° versetzt entlang des Umfangs angeordnet. Jedes Aufnahmeprofil 14 erstreckt sich über die gesamte Mastlänge.
  • Jedes Aufnahmeprofil 14 umfasst zwei kreissegmentförmig nach innen gekrümmte Schenkel 16 und 18. Ein zylinderförmiges Befestigungselement 20 mit korrespondierendem Außenprofil liegt über seine Länge an den Schenkeln 16 und 18 an. Dies ist in 2 dargestellt. Die Schenkel 16 und 18 münden in einer Längsnut 22, welche sich ebenfalls über die gesamte Länge des Mastes erstreckt.
  • Die Befestigungselemente 20 weisen zumindest ein Paar von gegenüberliegenden Bohrungen 24 und 26 auf. Im Bereich 28 der Bohrungen 24 und 26 ist das Befestigungselement 20 innen verstärkt. Durch jeweils ein Paar dieser Bohrungen 24 und 26 erstrecken sich Schrauben 30 und 32 mit Führungshülsen 34 und 36 und Mutter 38 und 40. Die Schrauben 30 und 32 werden mit einer Schiene 42 verschraubt. Die Schiene 42 ist in der Längsnut 22 verankert. Die Längsnut 22 weist zu diesem Zweck Ränder 44 und 46 auf, in welche stufenförmige Profile 48 entlang der vorderen, vertikalen Kanten der Schiene 42 eingreifen.
  • Es ist leicht zu erkennen, dass der Mast 10 keine Bohrungen für Befestigungszwecke aufweist. Dadurch wird die Korrosionsgefahr verringert. Weiterhin kann die Befestigung von Endgeräten in jeder beliebigen Höhe erfolgen.
  • Das Befestigungselement 20 ist mit einer Öffnung 50 versehen, die mit einer Kappe 52 verschließbar ist. Je nach Anwendung sind auch die oberen und unteren Enden 54 und 56 des zylinderförmigen Befestigungselements 20 mit Kappen 58 und 60 verschließbar.
  • Die Befestigungselemente 20 können ein Endgerät, z. B. eine Leuchte, Schalter oder Taster zur Steuerung von Ampeln oder dergleichen enthalten. Sie können aber auch modulartig mit verschiedenen Endgeräten verbunden werden. Der flächenhafte Kontakt ermöglicht im Gegensatz zu punktförmigen Befestigungen, z. B. mit Schrauben, die Aufnahme von großen Kräften.
  • Durch verschiedene, winkelversetzte Paare von Bohrungen in den Befestigungselementen können die Endgeräte um eine Achse 28 winkelversetzt an dem Mast 10 befestigt werden.
  • Wenn das Endgerät mit elektrischer Energie, Daten, Licht oder dergleichen versorgt werden muß, können die erforderlichen Zuleitungen 62 in einer dafür vorgesehenen Kabelführungsnut 64 geführt werden. Die Kabelführungsnut 64 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Bereich der Längsnut 22 vorgesehen. Die Kabel 62 sind versteckt geführt und vor Zugriff von Außen und Umwelteinflüssen geschützt. Zusätzlich kann die Kabelführungsnut mit einem Verschluss versehen werden. Da die Kabel 62 aber außerhalb des Innenraums 66 geführt werden, sind keine Bohrungen oder dergleichen erforderlich. Auf diese Weise wird die an Bohrungen oder Durchbrüchen häufig auftretende Korrosion vermieden. Auch ist die Herstellung des Mastes einfacher.
  • 3 zeigt den unteren Bereich eines Mastes 10 mit einem daran befestigten Befestigungselement 20. Die Figur zeigt weiterhin den oberen Teil eines Mastfußes 70. Der Mast 10 ist in den Fuß 70 eingesteckt, der aus einer Grundplatte 80 (4) besteht, auf die vier Stangen 72, 74, 76 und 78 aufgeschweißt sind. Die Grundplatte 80 und die Stangen 72, 74, 76 und 78 bestehen aus Stahl. Der Mast 10 besteht aus stranggepresstem Aluminium. Zwischen dem Mast 10 und den Stahlkomponenten ist eine Kunststofffolie angeordnet. Die Stangen 72, 74, 76 und 78 liegen in den Aufnahmeprofilen 14 des Mastes 10 und erstrecken sich nur über den unteren Bereich. Der Mast 10 wird auf diese Weise in seiner Position gehalten. Die Enden der Stangen sind mit einer Schräge 82 versehen. Durch diese Schräge 82 gehen Bohrungen 84 mit Schrauben 86 zur Befestigung der Stangen 72, 74, 76 und 78 an dem Mast 10. 5 zeigt einen Querschnitt, in dem die Verschraubung deutlich zu erkennen ist.
  • Auf der Höhe des Fußes 70 weist der Mast eine mit einer Klappe 88 verschlossene Öffnung (3) auf. Diese Revisionsöffnung dient dem Zugang zu den Versorgungsleitungen, die zum Beispiel für eine Endleuchte innerhalb des Mastes geführt sind.
  • Der Fuß 70 des Mastes ist zumindest teilweise im Erdboden versenkt. Je nach Gegebenheiten, kann der Fuß 70 so tief versenkt werden, dass die Stangen 72, 74, 76 und 78 des Fußes nicht oder nur teilweise sichtbar sind.
  • In den 6 bis 10 ist die Anbringung einer Leuchte 90 dargestellt. 6 ist eine Draufsicht auf einen Mast 10 mit Leuchte 90. 7 ist eine seitliche Ansicht des oberen Mastbereichs. 8 ist eine geschnittene Ansicht des in 7 dargestellten Bereichs. 9 ist eine perspektivische Ansicht. Die Leuchte 90 ist an einem Ausleger 92 befestigt. Der Ausleger 92 weist eine Stütze 84 auf. Der Ausleger 92 ist im oberen Bereich und die Stütze 94 im unteren Bereich eines Befestigungselements 96 integriert. Ansonsten ist das Befestigungselement 96 gleich aufgebaut und befestigt, wie das Befestigungselement 20 der 1 bis 5. Durch die flächenhafte Kräfteübertragung über das Befestigungselement 96 auf den Mast 10 können auch vergleichsweise große Ausleger verwendet werden.
  • 10 ist eine Explosionsdarstellung der Anordnung. Man erkennt die Modulbauweise. Die Leuchte 90 weist einen Rohrstück 98 auf. Das Rohrstück 98 wird auf ein Auslegerende 100 mit verringertem Durchmesser des Auslegers 92 aufgesteckt. Am anderen Ende wird das Rohrstück 98 mit einer Kappe 102 verschlossen. Auf diese Weise können unterschiedliche Lampen an der gleichen Auslegeranordnung 92, 96 befestigt werden.
  • 11 bis 14 zeigt eine alternative Mastgestaltung. Hier ist ein Mast 110 ohne Kabelführungsnut ausgebildet. Ansonsten ist der Mast 110 baugleich zu dem oben beschriebenen Mast 10. Ein erstes Befestigungselement 120 ist im oberen Bereich des Mastes befestigt. Das Befestigungselement 120 ist auf die gleiche Weise an dem Mast 110 befestigt, wie das Befestigungselement 20 des vorhergehenden Ausführungsbeispiels. Das Befestigungselement 120 ist in seinem oberen Bereich mit einem integrierten Ausleger 122 versehen. Ein zweites Befestigungselement 124 ist im unteren Mastbereich befestigt. Das zweite Befestigungselement 124 ist auf die gleiche Weise an dem Mast 110 befestigt, wie das Befestigungselement 20 des vorhergehenden Ausführungsbeispiels. Das untere Befestigungselement 124 ist in seinem unteren Bereich mit einem integrierten Ausleger 126 versehen. Beide Ausleger 122 und 126 erstrecken sich in horizontaler Richtung. Zwischen den Auslegern 122 und 126 wird ein WerbeBanner 128, eine Fahne oder dergleichen aus festem oder flexiblem Material gespannt. Da die Befestigungselemente 120 und 124 in beliebiger Höhe befestigbar sind, ist die Größe (Höhe) des WerbeBanners oder der Fahne 128 frei wählbar. 14 ist eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der Anordnung aus 11 bis 13. 15 ist eine Explosionsdarstellung des oberen Befestigungselements 120 aus 11 bis 14. Das Befestigungselement 120 wird wie das Befestigungselement 20 mittels Schrauben 130, 132 und Schiene 134 an dem Mast 110 befestigt.
  • 16 bis 20 zeigt die gleiche Mastgestaltung, wie 11 bis 15. Auch hier ist ein Mast 110 ohne Kabelführungsnut ausgebildet. Ein Befestigungselement 136 ist im unteren Bereich des Mastes befestigt. Das Befestigungselement 136 ist auf die gleiche Weise an dem Mast 110 befestigt, wie das Befestigungselement 20 und das Befestigungselement 122 der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Das Befestigungselement 136 ist in seinem oberen Bereich und in seinem unteren Bereich mit einem integrierten Abstandsstück 138 versehen. Das Abstandsstück 138 erstreckt sich in horizontaler Richtung. An dem Abstandsstück wird ein Papierkorb 140 angeschraubt. Da der Abstandshalter 138 lösbar mit dem Papierkorb 140 verbunden ist, kann auch anderes Zubehör mit anderen Designs und Funktionalitäten an dem Abstandsstück befestigt werden. 19 ist eine perspektivische Darstellung der Anordnung aus 16 bis 18. 20 ist eine Explosionsdarstellung des Befestigungselements 136 aus 16 bis 19. Das Befestigungselement 136 wird wie das Befestigungselement 20 mittels Schrauben 142, 144 und Schiene 146 an dem Mast 110 befestigt.
  • 21 ist eine perspektivische Darstellung eines Mastfußes 70 mit Stangen 72, 74, 76 und 78. Der Mastfuß 70 wird mit der Bodenplatte 80 im Boden verankert. Er besteht aus Stahl.
  • 22 ist ein Querschnitt durch eine alternative Ausgestaltung eines Mastes 210. Auch hier hat der Mast über die Mastlänge den gleichen Querschnitt. Der Mast 210 umfasst zwei identische Mastteile 212 und 214. BannerBannerBanner Die Mastteile 212 und 214 werden zu einem Mast mit vier „Hüllprofilen" 216, 218, 220 und 222 zusammengesetzt. Die Hüllprofile 216 und 220 sind vollständig von einem Mastteil gebildet. Die Hüllprofile 218 und 222 werden mit den überlappenden Kanten 224 und 226 bzw. 228 und 230 der Mastteile 212 und 214 zusammengesetzt.
  • Die vier Hüllprofile 216, 218, 220 und 222 weisen jeweils zwei gegenüberliegende, vertikale, plane Anlageflächen auf. Die Anlageflächen des Hüllprofils 216 sind in 22 mit 232 und 234 bezeichnet. Zwischen jeweils zwei einander zugewandten Anlageflächen, zum Beispiel zwischen Anlagefläche 232 des Hüllprofils 214 und der Anlagefläche 236 des Hüllprofils 218 ist im Schnittbereich der durch die Anlageflächen definierten Ebene eine Längsnut 238 vorgesehen. Die Längsnut 238 und die Kabelführungsnut 264 haben die gleiche Funktion wie die Längsnut 22 und die Kabelführungsnut 64 der vorhergehenden Ausführungsbeispiele und braucht daher hier nicht näher beschrieben werden.
  • Durch die Verwendung zweier identischer Mastteile 212 und 214 wird die Herstellung des Mastes vereinfacht. Das Profil der Mastteile 212 und 214 weist keine Kammern auf. Die überlappenden Kanten 224 und 226 verhindern eine sichtbare Trennfuge. Durch vorspringende Kanten 240 und 242 werden die Mastteile 212 und 214 in ihrer Lage gehalten. Die Mastteile 212 und 214 können mittels Fügeverbindung, Steckverbindung, Rastverbindung oder Klebeverbindung miteinander verbunden werden.
  • Der in 22 gezeigte Mast ist aus stranggepresstem Aluminium gefertigt. Die Stabilität ist für Anwendungen ohne große Kräfte ausreichend. Bei höherer Belastung wird der Mast auf der Innenseite gestützt. Dies ist in 23 daragestellt. Im Zentrum des Innenraums 244 des Mastes 210 ist ein Stahlrohr 246 angeordnet. Die nach innen ragenden Wandungen 248 der Längsnuten 238 liegen an dem Stahlrohr 246 an. Je nach Anwendung sind die Wandungen an das Stahlrohr angenietet oder angeschraubt.
  • Innerhalb der Hüllprofile sind vertikale Stahlflügel 250, 252, 254 und 256 angeordnet. Die Flügel liegen mit einer Innenkante 258 an dem Stahlrohr an und sind entlang der Kanten 260 an das Stahlrohr angeschweißt oder angeheftet. Die Verwendung einer solchen aus Stahlrohr 246 und Flügeln 250, 252, 254 und 256 gebildeten Stütze erlaubt auch die Aufnahme großer Kräfte durch größere Ausleger und dergleichen. Insbesondere werden auch Torsionskräfte um die Mittenachse 258 gut aufgenommen.
  • 24 ist eine perspektivische und 25 eine Seitenansicht des Mastes 210 aus 22 und 23. Zur weiteren Stabilisierung gegen Torsionskräfte ist in regelmäßigen Abständen eine horizontale Stahlplatte 260 vorgesehen. Ein Gehäuse 262 kann von außen an der Längsnut befestigt werden. 26 zeigt das Gehäuse 262 separat. Es kann der Unterbringung von Steuerelementen, Tastern und Lautsprechern dienen. In 27 ist dargestellt, wie das Gehäuse 262 mittels eines Verbindungsteils 268 und Schrauben 270 mit einer Schiene 266 verbunden wird. Die Schiene 266 wird auf oben beschriebene Weise in der Längsnut 272 in dem Mast befestigt.
  • 27 zeigt weiterhin den Fuß 274 des Mastes mit Bodenplatte 276 und Revisionsklappe 278.
  • 28 bis 31 zeigen die Befestigung einer Leuchte 280 an einem Ausleger 282 an dem Mast 210. Der Ausleger besteht aus zwei Teilen 284 und 286. Jedes der Teile 284 und 286 weist eine horizontale Fläche 288 und eine vertikale Fläche 290 auf. Am Ende des Ausleger ist ein Profil 292 vorgesehen, das zum Außenprofil des Mastes 210 komplementär ist. Das Profil 292 ist mit vier Bohrungen 294 versehen. Jeds Teil 284 und 286 wird mittels Schrauben 296 mit einer Schiene verschraubt, die in der Längsnut geführt ist.
  • Die Außenseite des Profils 292 liegt an den Anlageflächen des Mastes 210 an. Auf diese Weise werden die Kräfte auf den Mast übertragen.
  • 32 bis 35 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel. Dabei wird ein Banner 298 oder eine Fahne ähnlich wie bei der anderen Mastform mittels zweier Befestigungselement 300 und vier Schrauben an dem Mast befestigt. Das Befestigungselement 300 weist wie bei der Ausgestaltung nach 28 bis 31 zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Anlageflächen 302 und 304 auf. Diese liegen an den Anlageflächen des Mastes 210 an. Zur weiteren Abstützung des Bannerhalters 306 ist eine Stütze 308 vorgesehen.
  • Die Art der Befestigungselemente ist an die Mastform angepasst. Es versteht sich, dass die Form der Befestigungselemente entsprechend variieren kann. Wichtig ist es, dass die Befestigungselemente flächig anliegen und so auch große Kräfte und Torsionskräfte aufnehmen können. Durch die konkave Ausbildung der zusammenwirkenden Anlageflächen gegenüber der Umhüllenden des Mastes bleibt der Mastumfang unverändert.
  • Im vorliegenden Fall wurde eine modulare Bauweise mit separaten Befestigungselementen dargestellt. Die Befestigungselemente können aber auch in die Endgeräte bzw. das Zubehör integriert sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3511693 C2 [0003]

Claims (14)

  1. Mast (10, 110, 210) für Straßen oder Plätze, an welchen ein oder mehrere Endgeräte oder Zubehör (90, 128, 140, 262, 280) in unterschiedlicher Höhe befestigbar sind, wobei der Mast entlang seines Außenprofils Anlageflächen (16, 18; 232, 234, 236) zur Aufnahme von Hebelkräften aufweist, welche von einem Endgerät oder Zubehör (90, 128, 140, 262, 280) über ein formschlüssig angelegtes Befestigungselement (20; 96; 120, 124, 136, 268; 292) auf den Mast ausgeübt werden, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anlagefläche (16, 18; 232, 234, 236) gegenüber der Umhüllenden des Mastes konkav nach innen erstreckt.
  2. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Querschnittsprofil des Mastes über die gesamte Mastlänge gleich ist.
  3. Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast aus Aluminium besteht.
  4. Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Anlageflächen (16, 18; 232, 234, 236) für wenigstens vier Befestigungselemente (20; 96; 120, 124, 136, 268; 292) vorgesehen sind, welche jeweils um 90° entlang des Mastumfangs versetzt anlegbar sind.
  5. Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der jeweiligen Anlagefläche (16, 18; 232, 234, 236) eine Nut (22; 238) zur Aufnahme von Befestigungsmuttern, -schienen oder -ankern (42, 134, 146, 266) vorgesehen ist.
  6. Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast mit einer Kabelführungsnut (64) versehen ist.
  7. Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (16, 18) gekrümmt sind.
  8. Mast nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (232, 234, 236) von planen, vertikalen Oberflächen gebildet sind, welche um eine Mastlängsachse entlang des Mastumfangs winkelversetzt angeordnet sind.
  9. Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (232, 234, 236) von einer Masthülle (212, 214) gebildet sind, innerhalb der Stützelemente (246; 250, 252, 254, 256) aus Stahl oder Aluminium vorgesehen sind.
  10. Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast und/oder Stützelemente mit einer verankerbaren Grundplatte (80; 276) verschweißt sind.
  11. Mastanordnung enthaltend einen Mast nach einem der vorgehenden Ansprüche mit mehreren, über den Umfang verteilten Anlageflächen (16, 18; 232, 234, 236) für die Aufnahme von Befestigungselementen (20; 96; 120, 124, 136, 268; 292) und einen im Boden verankerbaren Fuß zur Aufnahme des Mastes (10; 110; 210), wobei der Fuß eine Mehrzahl von vertikalen Stangen (72, 74, 76, 78) mit einem dem Profil der Anlageflächen entsprechenden Profil umfasst, so dass die Stangen in die Profile eingreifend angeordnet sind.
  12. Mastanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß eine Grundplatte (80) umfasst, auf welche die Stangen (72, 74, 76, 78) aufgeschweißt sind.
  13. Fuß zur Verwendung in einer Mastanordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß eine Mehrzahl von vertikalen Stangen (72, 74, 76, 78) aufweist, die mit einem dem Profil der Anlageflächen eines Mastes (10; 210) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 entsprechenden Profil zur Aufnahme eines solchen Mastes versehen sind.
  14. Fuß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß aus Stahl ist und eine Grundplatte (80) aufweist, auf welche die vertikalen Stangen (72, 74, 76, 78) aufgeschweißt sind.
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