DE19944219A1 - Anordnung zur Anpassung der Leistung eines Heizgerätes an den tatsächlichen Wärmebedarf - Google Patents
Anordnung zur Anpassung der Leistung eines Heizgerätes an den tatsächlichen WärmebedarfInfo
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Abstract
Es wird eine Anordnung zur Anpassung der Leistung eines Heizgerätes an den tatsächlichen Wärmebedarf, insbesondere eines Gebäudes, angegeben. Dabei sind in den Räumen an den Heizkörpern Heizkörperthermostatventile vorgesehen und die Heizungsvorlauftemperatur des Heizgerätes ist über eine Steuerung bzw. Regelung zu bestimmen. In der Anlage ist insgesamt ein Raumtemperaturregler und in jedem wichtigen Raum ein Raumtemperaturfühler vorgesehen. Als Sollwert für die Raumtemperatur wird für alle Räume der am Raumtemperaturregler eingestellte Sollwert verwendet und die Regelung erfolgt auf die größte Regeldifferenz. Gegebenenfalls kann jeder Raumtemperaturfühler mit einem Schalter versehen und separat an- und abgeschaltet werden. Möglich ist es auch, im Raumtemperaturregler zusätzlich eine gemeinsame Zeitsteuerregelung vorzusehen, die nicht für den Leitraum wirksam ist, und nur dann, wenn es das Zeitprogramm erlaubt, werden die weiteren Räume berücksichtigt.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Anordnung zur Anpassung der
Leistung eines Heizgerätes an den tatsächlichen Wärmebedarf gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Allgemein bekannt sind Raumtemperaturregler. Dabei ist in einem
Leitraum ein Raumtemperaturfühler montiert, der die Temperatur in
diesem Raum misst. Der Fühler kann im Regler eingebaut oder mit
einem Kabel an diesen angeschlossen sein. Am Raumtemperaturregler
wird die Solltemperatur eingestellt, die selbständig nach einem
Zeitprogramm verändert werden kann, insbesondere in Form einer
Nachtabsenkung. Der Raumtemperaturfühler kann als Fernfühler
ausgestaltet sein und auch in einem anderen Raum installiert
werden als der Raumtemperaturregler selbst. Es ist auch bekannt,
je nach Bedarf vom eingebauten auf den Fernfühler umzuschalten,
wobei in beiden Fällen die gesamte Heizungsanlage nach dem
gewählten Fühler geregelt wird.
Allgemein bekannt ist außerdem die Einzelraumregelung. Dabei wird
jedem, vor allen Dingen jedem wichtigen, Raum ein eigener
Raumtemperaturfühler, eine eigene Solltemperatur und
gegebenenfalls ein eigenes Zeitprogramm zugeordnet. Im einfachsten
Fall ist der Einzelraumtemperaturregler ein Thermostatventil. Der
Raumtemperaturregler kann auch ein Fühler mit Stellglied sein,
wobei Sollwert und Zeitsteuerprogramm individuell für jeden Raum
zentral in einem gemeinsamen Regler gespeichert sind. Alternativ
kann jeder Raum einen eigenen Raumtemperaturregler mit Stellglied
haben. Das Stellglied kann ein Heizkörperventil oder ein
Zonenventil sein. Die Regler selbst können untereinander und mit
dem Wärmeerzeuger, dem Heizgerät, vernetzt sein.
Nachteilig bei Raumtemperaturregelung ist es, dass die Beheizung
weiterer Räume, in denen kein Raumtemperaturfühler und
Raumtemperaturregler vorgesehen ist, oft unbefriedigend ist. Die
Gründe dafür liegen beispielsweise darin, dass als Leitraum oft
das Wohnzimmer gewählt ist, welches nach Süden ausgerichtet ist
und große Fensterflächen aufweist, wodurch viel solare Wärme
gewonnen wird. Das Bad liegt oft dagegen auf der Nordseite und hat
kaum solaren Wärmegewinn. Bei Sonneneinstrahlung regelt der
Raumtemperaturregeler daher die Heizung entsprechend der Vorgabe
im Wohnzimmer herunter, wohingegen das Bad kalt bleibt.
Entsprechend einer anderen oder additiven Konstellation ist es so,
dass man sich im Leitraum häufig aufhält, wodurch Fremdwärme durch
Personen erzeugt wird und die Heizung daher herunterregelt. Auch
hier kann das Bad kalt bleiben. Eine weitere Möglichkeit, die in
der Praxis oft vorkommt, ist diejenige, dass die im Leitraum
installierte Heizleistung oft überdimensioniert ist, was auch im
Vergleich zu den übrigen Räumen gilt. Dadurch wird dieser Leitraum
schneller aufgeheizt als die übrigen Räume und die Heizungsanlage
regelt mit den vorstehend beschriebenen Folgen herunter.
Bei solchen Konstellationen werden nachfolgende Lösungen oft als
Abhilfe angegeben. Zum einen sollen die Thermostatventile im
Leitraum voll geöffnet werden. Die Praxis zeigt jedoch hier, dass
dies die vorstehend genannten Probleme nicht löst. Weiterhin wird
vorgeschlagen, im Leitraum Handventile statt der Thermostatventile
einzubauen und diese so einzustellen, dass im Leitraum die
Heizleistung definiert gedrosselt wird. Hier zeigt die Praxis,
dass die richtige Einstellung der Handventile sehr mühsam ist.
Werden sie zu knapp eingestellt, dann steigt der
Fremdwärmeeinfluss bei hohen Außentemperaturen. Bei niedrigen
Außentemperaturen wird der Leitraum zu langsam aufgeheizt. Werden
die Handventile zu weit geöffnet, dann bleiben die vorstehend
genannten Probleme bestehen.
Abhilfe für diese allgemein bekannten Probleme bei den bekannten
Raumtemperaturregelungen besteht darin, dass jeder Raum mit einem
Raumtemperaturfühler, mit einem Raumtemperatursollwertgeber, mit
einem Stellglied und der zugehörigen Verkabelung ausgestattet ist.
Dies ergibt jedoch einen sehr hohen Preis. Auf diese Weise ist der
Einsatzbereich dieser technisch sehr guten Lösung in der Praxis
starkt eingeschränkt.
Aus der DE 197 10 645 ist eine Anordnung und ein Verfahren zur
Anpassung der Leistung eines Heizgerätes an den tatsächlichen
Wärmebedarf durch Regelung der Heizungsvorlauftemperatur bekannt.
Dazu sind in den einzelnen Räumen thermoelektrisch oder motorisch
verstellbare Heizkörperventile an den Heizkörpern und
Raumtemperaturregler vorgesehen, welche die Heizkörperventile
beeinflussen und verstellen. Des Weiteren ist ein Bussystem, über
welches das Steuergerät, die Raumtemperaturregler und die
Heizkörperventile informativ miteinander verbunden werden können,
vorgesehen. Die Vorlauftemperatur der Heizung wird in Abhängigkeit
von der Raumtemperatur mittels des Steuergerätes optimierbar und
an den Wärmebedarf anpassbar.
In der DE 197 10 646 ist eine sehr ähnliche Anordnung wie
vorstehend beschrieben, bei der jedoch die
Heizungsvorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Öffnungsstellung
der Heizkörperventile mittels des Steuergerätes optimierbar und
somit an den Wärmebedarf anpassbar ist.
In der DE 27 14 511 ist eine Vorrichtung zur Regelung der
Vorlauftemperatur einer Sammelheizungsanlage beschrieben, bei der
in mindestens zwei Räumen angeordneten Heizkörpern
Heizkörperthermostatventile vorgesehen sind und die Anlage mit
einer Steuerung zur Betätigung eines Stellgliedes in Form eines
Mischermotors in seiner Vorlauftemperatur beeinflusst wird. Dabei
werden in Abhängigkeit von der Regelabweichung von Thermostaten
Wärmebedarfsignale erzeugt, durch welche mittels der
Steuerschaltung die Vorlauftemperatur erhöht wird. Diese wird
jeweils in Abhängigkeit vom Raum mit dem größten Wärmebedarf
gesteuert. Als Maß für den Wärmebedarf wird die Regelabweichung
zwischen Sollwert und Istwert der Raumtemperatur ausgenutzt. Der
für diese Art Regelung notwendige Aufwand ist deshalb erheblich,
da für jeden Raum die gesamten aufwendigen Komponenten vorgesehen
sein müssen.
Aufgabe vorliegende Erfindung ist es, eine Lösung vorzuschlagen,
die in ihrer Bedienung einfach ist und in den Kosten deutlich
unter denen der Einzelraumregelung liegt, dennoch jedoch die
wichtigsten Vorteile dieser Einzelraumregelung beinhaltet.
Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 hat gegenüber dem Stand der Technik den
entscheidenden Vorteil, dass bei erheblich geringerem technischen
Aufwand und damit geringeren Kosten immer genau die maximal
tatsächlich benötigte Wärmeenergie bereitgestellt wird und somit
die Heizanlage entsprechend dem tatsächlich benötigten Wärmebedarf
geregelt werden kann.
Gemäß der Erfindung wird dies prinzipiell dadurch erreicht, dass
in der Anlage insgesamt ein gemeinsamer Raumtempraturregler und in
jedem wichtigen Raum ein Raumtemperaturfühler vorgesehen ist,
wobei alle Heizkörper mit Heizkörperthermostatventilen ausgerüstet
sind. Als Sollwert für die Raumtemperatur wird für alle Räume der
am Raumtemperaturregler eingestellte Sollwert verwendet und es
wird auf die größte Regeldifferenz geregelt.
Durch die in den weiteren Ansprüchen niedergelegten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1
angegebenen Anordnung zur Anpassung der Leistung eines Heizgerätes
an den tatsächlichen Wärmebedarf möglich.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Anordnung ist jeder Raumtemperaturfühler mit
einem Schalter versehen und separat an- und abschaltbar. Somit
können auf einfache Weise einzelne Räume zugeschaltet oder
abgeschaltet werden und der Raum mit dem abgeschalteten
Raumtemperaturfühler kann abkühlen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Anordnung ist an dem einen Raumtemperaturregler zusätzlich eine
gemeinsame Zeitsteuerregelung vorgesehen, die nicht für den
Leitraum wirksam ist, und nur dann, wenn es das Zeitprogramm
dieser zusätzlichen Zeitsteuerregelung erlaubt, die weiteren Räume
berücksichtigt werden. Auf diese Weise ist eine vorteilhafte und
zweckmäßige zeitliche Begrenzung zusätzlich zu der von der
generellen Steuerung bzw. Regelung abgesehen, vorgesehen, durch
welche flexibel auf Bedürfnisse eingegangen werden kann, um das
Angebot der Wärmemenge zu optimieren und im engen Kostenrahmen zu
halten.
In weiterer Ausgestaltung und Fortbildung der erfindungsgemäßen
Anordnung ist in jedem wichtigen Raum ein zusätzlicher
Sollwertgeber vorgesehen. Dieser kann zweckmäßig als Drehknopf mit
Raumtemperaturskala ausgestaltet sein. Darüber hinaus kann der
Sollwertgeber in vorteilhafter Weise zusammen mit dem
Raumtemperaturfühler gemeinsam in einem Gehäuse untergebracht
werden.
In einer weiteren Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist am
Sollwertgeber eine Taste für Dauerheizen und eine Taste für Sparen
vorgesehen, mit denen von dem gegebenenfalls vorgegebenen
Zeitprogramm abgewichen werden kann. Dies erhöht weiterhin die
Flexibilität der erfindungsgemäß gestalteten Anordnung zur
Anpassung der Leistung des Heizgerätes an den tatsächlichen
Wärmebedarf.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Anordnung, die in zweckmäßiger Weise weiterhin die Flexibilität
wesentlich erhöht, ist vorgesehen, dass am jeweiligen
Sollwertgeber oder am gemeinsamen Raumtemperaturregler zusätzlich
für jeden Raum ein Zeitprogramm eingegeben werden kann.
In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung ist
es auch möglich, den Sollwert für jeden Raum am
Raumtemperaturregler einzugeben, ohne dass dabei ein separater
Sollwertgeber im betreffenden Raum vorgesehen ist.
Für die Verbindung zwischen dem Raumtemperaturregler, den
Raumtemperaturfühlern und den anderen Komponenten ist in
vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung in und
zu den einzelnen Räumen eine Verkabelung oder eine Bustechnik oder
eine Funkverbindung vorgesehen.
Die Erfindung wird anhand nachfolgend dargestellter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Anpassung der Leistung eines
Heizgerätes an den tatsächlichen Wärmebedarf sieht in den Räumen
an den Heizkörpern Heizkörperthermostatventile vor. Die
Heizkörpervorlauftemperatur des Heizgerätes wird über eine
Steuerung bzw. Regelung bestimmt. Erfindungsgemäß ist in der
Anlage insgesamt ein Raumtemperaturregler und in jedem wichtigen
Raum ein Raumtemperaturfühler vorgesehen. Als Sollwert für die
Raumtemperatur wird der am Raumtemperaturregler eingestellte
Sollwert verwendet und die Regelung erfolgt auf die größte
Regeldifferenz. Die an allen Heizkörpern vorgesehenen
Heizkörperthermostatventile werden auf die im jeweiligen Raum
gerade gewünschte Raumtemperatur- bzw. die demnächst gewünschte
Raumtemperatur eingestellt. Dies gilt auch für den als Leitraum
fungierenden Raum.
In Weiterbildung der grundsätzlichen Ausgestaltung der Erfindung
ist für jedem Raumtemperaturfühler ein Schalter vorgesehen, durch
den dieser separat an- und abgeschaltet werden kann. Damit kann
der Raum, in welchem der Raumtemperaturfühler abgeschaltet ist,
abkühlen bzw. auskühlen.
Möglich ist es auch, dass dem Raumtemperaturregler zusätzlich eine
gemeinsame Zeitsteuerregelung überlagert ist. Dies ist dann ein
zweites Zeitprogramm, während das erste Zeitprogramm ganz generell
die Nachtabsenkung oder zwischenzeitliche Absenkung genereller Art
abdeckt. Durch diese zusätzliche gemeinsame Zeitsteuerregelung,
die nicht für den Leitraum wirksam ist, werden die weiteren Räume
dann berücksichtigt, wenn es das Zeitprogramm dieser zusätzlichen
Zeitsteuerregelung erlaubt. Auf diese Weise ist eine von der
grundsätzlichen Zeitsteuerregelung unabhängige Zeitsteuerregelung
in flexibler Weise möglich.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung kann weiterhin in jedem
wichtigen Raum ein zusätzlicher Sollwertgeber vorgesehen sein,
durch den ein vom gemeinsamen Raumtemperaturregler unabhängiger
Sollwert einstellbar ist. Dieser zusätzliche Sollwertgeber kann
als Bedienoberfläche aus einem Drehknopf mit Raumtemperaturskala
bestehen. Der Sollwertgeber kann gemeinsam mit dem
Raumtemperaturfühler in einem Gehäuse untergebracht sein.
Weiterhin ist es möglich, den Sollwertgeber mit einer Taste für
Dauerheizen und einer Taste für Sparen auszustatten. Mit diesen
zusätzlichen Tasten kann gegebenenfalls vom vorgegebenen
Zeitprogramm abgewichen werden.
In weiterer Ausgestaltung ist es möglich, dass am jeweiligen
Sollwertgeber oder am gemeinsamen Raumtemperaturregler zusätzlich
für jeden Raum ein Zeitprogramm für diesen jeweiligen Raum
eingegebenen werden kann. Möglich ist auch, je nach der
Ausstattung der Anordnung, dass der Sollwert für jeden Raum am
gemeinsamen Raumtemperaturregler eingegeben wird, ahne dass in dem
betreffenden Raum ein besonderer Sollwertgeber vorgesehen ist.
Die einzelnen Komponenten der Anordnung, also beispielsweise
Raumtemperaturregler, Raumtemperaturfühler, Schalter und andere
Komponenten, können innerhalb der einzelnen Räume und zwischen den
einzelnen Räumen und in Kommunikation mit der am Heizgerät
befindlichen Steuerung bzw. Regelung durch eine Verkabelung, durch
eine Bustechnik oder durch Funkverbindung miteinander und
untereinander verbunden werden.
In vorteilhafter Weise kann das Heizgerät bzw. die Heizanlage mit
der erfindungsgemäßen Anordnung nach dem tatsächlichen Wärmebedarf
geregelt werden. Es wird innerhalb der Systemgrenzen immer genau
die maximal tatsächlich benötigte Wärmemenge bereitgestellt. Dies
ist auch ein Vorteil gegenüber witterungsgeführter Regelung, ohne
dass Außentemperaturfühler vorhanden sein müssen. Alle Räume
werden ausreichend beheizt. Es wird dennoch Energie eingespart.
Die vorstehend bei der Abhandlung des Standes der Technik
beschriebenen Nachteile werden weitgehend beseitigt, und zwar bei
wesentlich geringeren Kosten als sie bei Einzelraumregelung
erforderlich wären.
Claims (10)
1. Anordnung zur Anpassung der Leistung eines Heizgerätes an den
tatsächlichen Wärmebedarf, insbesondere eines Gebäudes, wobei
in den Räumen an den Heizkörpern Heizkörperthermostatventile
vorgesehen sind und die Heizungsvorlauftemperatur des
Heizgerätes über eine Steuerung bzw. Regelung bestimmbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Anlage insgesamt ein Raumtemperaturregler und
in jedem wichtigen Raum ein Raumtemperaturfühler vorgesehen
ist, als Sollwert für die Raumtemperatur für alle Räume der
am Raumtemperaturregler eingestellte Sollwert verwendet wird,
und auf die größte Regeldifferenz geregelt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder
Raumtemperaturfühler mit einem Schalter versehen und separat
an- und abschaltbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass am Raumtemperaturregler zusätzlich eine gemeinsame
Zeitsteuerregelung vorgesehen ist, die nicht für den Leitraum
wirksam ist, und nur dann, wenn es das Zeitprogramm dieser
zusätzlichen Zeitsteuerregelung erlaubt, die weiteren Räume
berücksichtigt werden.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass in jedem wichtigen Raum ein zusätzlicher Sollwertgeber
vorgesehen ist.
5. Anordnung nach Anspruch. 4, dadurch gekennzeichnet, dass der
Sollwertgeber als Drehknopf mit Raumtemperaturskala
ausgestaltet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Sollwertgeber zusammen mit dem Raumtemperaturfühler gemeinsam
in einem Gehäuse untergebracht ist.
7. Anordnung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
dass am Sollwertgeber eine Taste für Dauerheizen und eine
Taste für Sparen vorgesehen ist, mit denen von dem
gegebenenfalls vorgegebenen Zeitprogramm abgewichen werden
kann.
8. Anordnung nach Anspruch 4, 5, 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, dass am jeweiligen Sollwertgeber oder am
gemeinsamen Raumtemperaturregler zusätzlich für jeden Raum
ein Zeitprogramm eingebbar ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der
Sollwert für jeden Raum am Raumtemperaturregler eingebbar
ist, ohne dass dabei ein Sollwertgeber im betreffenden Raum
vorgesehen ist.
10. Anordnung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass für die Verbindung zwischen
Raumtemperaturregler, Raumtemperaturfühlern und den anderen
Komponenten in und zu den einzelnen Räumen eine Verkabelung,
eine Bustechnik oder eine Funkverbindung vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944219A DE19944219A1 (de) | 1999-09-15 | 1999-09-15 | Anordnung zur Anpassung der Leistung eines Heizgerätes an den tatsächlichen Wärmebedarf |
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19944219A1 (de) |
Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
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1999
- 1999-09-15 DE DE19944219A patent/DE19944219A1/de not_active Ceased
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