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DE19943525A1 - Befestigungsvorrichtung für Glas-Fassadenbekleidungen - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für Glas-Fassadenbekleidungen

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DE19943525A1
DE19943525A1 DE1999143525 DE19943525A DE19943525A1 DE 19943525 A1 DE19943525 A1 DE 19943525A1 DE 1999143525 DE1999143525 DE 1999143525 DE 19943525 A DE19943525 A DE 19943525A DE 19943525 A1 DE19943525 A1 DE 19943525A1
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Abstract

Die Befestigungsvorrichtung für Glas- Fassadenbekleidungen (1), insbesondere Isolierglasscheiben (Fassadenscheiben), weist eine am Baukörper festgelegte Tragkonstruktion (2) und daran angeordnete, die Fassadenbekleidungen (1) im Abstand zur Tragkonstruktion (2) klemmend tragende Halter (3) als Verglasungshalterung auf. DOLLAR A Jeder Halter (3) ist von einem an der Tragkonstruktion (2) mit Abstand festgelegten Schild (4) mit mindestens einem zwei horizontal benachbarte Fassadenscheiben (1) beiderseits deren vertikalen Fuge (F2) überfassenden Klemmteller (5) und einem horizontal ausgerichteten, unter die beiden horizontalen Fassadenscheiben (1a, 1b) greifenden und diese tragenden Schwert (6) gebildet.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für vertikale und geneigte Glas-Fassadenbekleidungen, insbesondere Fassadenscheiben aus Isolierglas, mit einer am Baukörper festlegbaren Tragkonstruktion und daran angeordneten, die Fassadenbekleidungen im Abstand zur Tragkonstruktion klemmend tragenden Haltern als Verglasungshalterung.
Eine derartige Vorrichtung zur Verkleidung eines Baukörpers im Fassaden- und/oder Fachbereich ist aus der DE 38 43 619 A1 bekannt geworden.
Dabei bestehen die Halter aus mehrarmigen Krallen, und die Isolierglasscheiben werden zwischen Kalottenlagern unter Zwischenschaltung von Dichtungen klemmend an den Haltern festgelegt.
Die Lagerung der Isolierglasscheiben erfolgt somit nur durch Klemmwirkung, so daß diese Vorrichtung praktisch nur für horizontale und leicht geneigte Fassadenbekleidungen eingesetzt werden kann, da bei vertikalen Fassadenbekleidungen durch das Gewicht die Last der Fassadenbekleidungen zu stark auf die Kalottenlager einwirken würde und die Klemmwirkung dadurch beeinträchtigt bzw. nicht ausreicht; weiterhin ergibt die Klemmung zur Fassadenscheibenhalterung eine ungünstig hohe Spannung in den Glasscheiben. Auch sind bei dieser bekannten Vorrichtung keine zusätzlichen Tragmittel für die Fassadenbekleidungen vorgesehen, sondern lediglich greift der Halter mit kleinen Schrauben durch die Fugen, die jedoch keine entscheidende Tragkraft ergeben können.
Somit ist die bekannte Fassadenbekleidungs-Befestigung nur bedingt einsetzbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von diesem Stand der Technik eine Fassadenscheibenhalterung zu schaffen, die aus wenigen, einfachen und leicht montierbaren Bauteilen besteht und eine äußerst sichere und stabile sowie spannungsfreie Traglagerung von vertikalen und geneigten Fassadenscheiben gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die sich daran anschließenden Unteransprüche beinhalten Gestaltungsmerkmale, welche vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen der Aufgabenlösung darstellen.
Die Befestigungsvorrichtung für Glas-Fassadenbekleidungen ist von einfach und kostengünstig aufgebauten Verglasungshaltern gebildet, die den Fassadenscheiben eine sichere und stabile Traglagerung geben und somit die Fassadenscheiben spannungsfrei sowohl in vertikaler als auch in geneigter Lage halten. Die Klemmwirkung auf die Fassadenscheiben durch Klemmteller ist äußerst gering, ergibt keine Spannung in den Isolierglasscheiben und dient lediglich zur Abstandsfixierung des der Traglagerung gegenüberliegenden Scheibenrandbereiches zum Baukörper.
Dieser Verglasungshalter setzt sich aus einem langgestreckten, vertikal ausgerichteten Schild zusammen, welches an einem oder an beiden Enden je einen Klemmteller aufweist, der in horizontaler Richtung benachbarte Glasscheiben beiderseits der vertikalen Fuge zwischen sich klemmend und somit im Abstand zur Baukörperwandung hält. Am Schild ist jeweils ein stegförmiges Schwert angebracht, welches in die waagerechte Fuge der neben- und übereinander angeordneten Fassadenscheiben greift und dabei immer die beiden oberen, nebeneinander liegenden Fassadenscheiben trägt, so daß sich diese Fassadenscheiben ohne innere Spannungen auf dem langgestreckten Schwert abstützen können und somit eine äußerst sichere und dauerhafte Traglagerung erhalten.
Aufgrund der Traglagerung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere für vertikale Fassadenbekleidungen geeignet, sie kann aber auch für dachseitige und anders geneigte Fassadenbekleidungen ohne weiteres eingesetzt werden, wobei das Schwert jeweils hier auch die Tragfunktion für die Fassadenscheiben einnimmt.
Die Montage der Fassadenbekleidungen an den Verglasungshaltern ist äußerst einfach, indem die an der Tragkonstruktion angebrachten Halter die Fassadenscheiben an den baukörperseitigen Anlagescheiben der Klemmteller anliegend aufnehmen und die Fassadenscheiben sich mit ihrer Unterkante jeweils auf dem halterseitigen Schwert abstützen, so daß dadurch die vertikale oder geneigte Lagefixierung der Fassadenscheiben gegeben ist und durch Festklemmen der äußeren Spannscheiben der Klemmteller mittels Schraubverbindung werden dann die Glasscheiben in Richtung Baukörper im Abstand und lagemäßig fixiert, ohne daß wesentliche Spannbelastungen auf die Fassadenscheiben einwirken.
Das langgestreckte Schwert gibt den Fassadenscheiben eine große (lange) Auflagefläche.
Die Verwendung der Schwerter zum Abtragen der vertikalen Kräfte erbringt den mehrfachen Vorteil, daß die Tragkonstruktion ohne Querriegel nur aus vertikalen Stützen auszuführen ist. Die Schwerte werden jeweils entsprechend einer schmalen Fuge in der Dicke ausgebildet und erhalten eine solche Tiefe, daß der Querschnitt ein ausreichendes Widerstandsmoment hat, um die Biege-, Scher- und Torsionskräfte aufzunehmen. Die Breitenerstreckung des Schwertes unter der Glasscheibe entspricht mindestens der Forderung der Flachglasrichtlinien.
Da keine Querriegel parallel zur Glasscheibe liegen, gibt es auch keine thermischen Ausdehnungsdifferenzen, wie sie sonst zwischen dem metallischen Riegel und der Glasscheibe auftreten, so daß nun keine Spannungskräfte auf die Scheibe ausgeübt werden, wie dies insbesondere bei durchbohrten Scheiben mit Tragbolzen der Fall ist. Da die neue Konstruktion die Richtlinien voll erfüllt, ist keine Sondergenehmigung im Einzelfall erforderlich. Es können z. B. Scheiben mit den Abmessungen 2 m × 2 m damit gehalten werden.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches nachfolgend näher erläutert wird. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines hantelförmigen Halters aus vertikalem Schild, beidendseitigen Klemmtellern und mittigem Schwert zum Tragen von Isolierglasscheiben,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Halter mit Schwert,
Fig. 3 eine Seitenansicht des an einer Tragkonstruktion festgelegten Halters und befestigten Isolierglasscheiben,
Fig. 3a einen Seiten-Ausschnitt des Halter-Schwertes mit Hohlkehle für eine Fugenmasse,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer horizontalen Fuge mit darin einfassendem Schwert und die Fuge ausfüllenden sowie das Schwert überdeckenden Fugenmasse,
Fig. 5 eine Außenansicht von vier zusammenstoßenden Isolierglasscheiben und diese fixierenden Halter,
Fig. 6 eine Draufsicht im Schnitt auf den an der Tragkonstruktion festgelegten und Isolierglasscheiben fixierenden Halter,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines unteren Eckbereiches der vertikalen und geneigten Fassadenbekleidungen mit Haltern,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Wand-Dachecke mit vertikaler und geneigter Fassadenbekleidung mit Haltern,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Dach- und Dachrinnenanschlusses mittels Halter,
Fig. 10 eine Seitenansicht der Fassadenbekleidungen mittels Halter im Bereich einer Zwischendecke.
Die Befestigungsvorrichtung für vertikale und geneigte Glas- Fassadenbekleidungen (1), insbesondere Isolierglasscheiben, erfolgt mittels einer am Baukörper (Gebäudewand, Dach, Wandstufen oder dgl.) festlegbaren Tragkonstruktion (2) und daran angeordneter, die Fassadenbekleidungen (1) im Abstand zur Tragkonstruktion (2) klemmend tragenden Haltern (3) als Verglasungshalterung. Jeder Halter (3) ist von einem an der Tragkonstruktion (2) mit Abstand festgelegten Schild (4) mit mindestens einem zwei horizontal benachbarte Isoliderglasscheiben (Fassadenscheiben) (1a, 1b) beiderseits deren vertikalen Fuge (F2) überfassenden Klemmteller (5) und einem horizontal ausgerichteten, unter die beiden horizontalen Fassadenscheiben (1a, 1b) greifenden und diese tragenden Schwert (6) gebildet.
Das Schild (4) ist als langgestrecktes, vertikal ausgerichtetes Lagerschild ausgebildet, weist an beiden Längenenden je einen die beiden benachbarten horizontalen Fassadenscheiben (1a, 1b) beiderseits deren Fuge (F2) übergreifenden Klemmteller (5) auf und zwischen den beiden Klemmtellern (5) liegt ein horizontal ausgerichtetes, in die waagerechte Fuge (F1) von vier zusammenstoßenden Fassadenscheiben (1a, 1b, 1c, 1d) einfassendes und die beiden oberen nebeneinander angeordneten Fassadenscheiben - Isolierglasscheiben (1a, 1b) - tragendes Schwert (6).
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die beiden oberen, nebeneinander liegenden Fassadenscheiben (1a, 1b) in der horizontalen Fuge (F1) von dem Schwert (6) getragen werden, indem das Schwert (6) in diese Fuge (F1) eingreift und unter die Unterkante (UK) der beiden Fassadenscheiben (1a, 1b) faßt. Die beiden darunter angeordneten, nebeneinander liegenden Fassadenscheiben (1c, 1d) liegen mit ihrer Oberkante (OK) mit geringem Abstand (Luft, Spiel) unter dem Schwert (6) und werden ebenfalls von einem unter ihre Unterkante (UK) greifenden Schwert (6) eines weiteren Halters (3) getragen.
Jeder Klemmteller (5) weist einen an das jeweilige Längenende des dem Baukörper (oder Tragkonstruktion) (2) benachbarten Schildes (4) angeformte scheibenförmige Anlageteller (5a) auf, an dem die Fassadenscheiben (1) unter Zwischenschaltung einer Dichtung (7) anliegen, und besitzt eine zweiten, unter Zwischenschaltung einer Dichtung (8) gegen die Außenseite (AS) der Fassadenscheiben (1) einwirkenden, scheibenförmigen Spannteller (5b), und beide Teller (5a, 5b) werden durch eine die vertikale Fuge (F2) der benachbarten Fassadenscheibe (1a, 1b, 1c, 1d) durchfassende Schraubverbindung (8, 9) klemmend miteinander verspannt.
Die Schraubverbindung jedes Klemmtellers (5) setzt sich aus einem am Anlageteller (5a) festgelegten Schraubenbolzen (8) und einer auf das aus dem Spannteller (5b) herausstehende Schraubenbolzenende aufgeschraubten Mutter, vorzugsweise Hutmutter (9), zusammen; um den Schraubenbolzen (8) ist in der Fuge (F2) eine Dichtungshülse (10) angeordnet, die sich über die gesamte Stärke der Fassadenscheibe (1) erstreckt (Fig. 3 und 6).
Die Fassadenscheiben (1) liegen jeweils unter Zwischenschaltung einer Dichtung (11) mit ihre Unterkante (UK) auf dem Schwert (6) auf (Fig. 3 und 5).
Das langgestreckte flache, steg- oder leistenförmige Schild (4) hat mit den beiden endseitigen Klemmtellern (5) die Form einer Hantel, wie Fig. 1 zeigt.
Das Schwert (6) ist als Edelstahlschwert von einem langgestreckten Steg (Leiste) mit eckigem, wie rechteckigem Querschnitt gebildet, welches an der der Fassadenscheibe (1) zugewandten Seite des Schildes (4) durch Schweißen oder dgl. befestigt ist und mit gleich großer Länge beiderseits der vertikalen Fuge (F2) die beiden benachbarten Isolierglasscheiben (1a, 1b) nahezu auf ihrer gesamten Scheibenstärke tragend unterfaßt. Die dauerelastische Verfugung mit Silicon ist im Auflager-Schwertbereich von außen einfach durchführbar.
Das Schwert (6) zeigt an seiner Sichtseite eine Hohlkehle (6a), in die ein Fugenmaterial (FM), vorzugsweise Silicon, einfüllbar ist, welches die horizontalen Fugen (F1) der benachbarten Fassadenscheiben (1a bis 1d) ausfüllt und absatzlos über das Schwert (6) im Bereich der Hohlkehle (6a) durchgeführt ist, so daß das Schwert (6) sichtseitig nicht in Erscheinung tritt, wie Fig. 4 zeigt. Auch die vertikalen Fugen (F2) werden durch die Fugenmasse (FM) ausgefüllt.
Der Halter (3) ist mit seinem einen oder beiden Klemmtellern (5) an einem Rohrstutzen (12) festgelegt, mit dem/denen der Halter (3) an einem Tragrohr der Tragkonstruktion (2) befestigt ist.
Die Fig. 1 bis 6 zeigen den hantelförmigen Halter (3) für die Fassadenscheibenfestlegung im Kreuzbereich von vier benachbarten Fassadenscheiben (1), bei dem die beiden oberen Scheiben (1a, 1b) vom Schwert (6) getragen werden und auf jeweils die beiden benachbarten oberen und unteren Scheiben (1) im Klemmteller (5) einwirkt, der beiderseits der vertikalen Fuge (F2) durch die Schraubverbindung (8, 9) die Fassadenscheibe (1) unter Zwischenschaltung der Dichtungen (7, 8) klemmend hält.
In Fig. 7 ist ein unterer stumpfwinkliger Fassadenbekleidungs­ bereich gezeigt, bei dem für zwei stumpfwinklig zueinander stehende Fassadenscheiben (1), und zwar eine vertikale und eine schräg nach unten und außen geneigte Fassadenscheibe (1), im Winkelbereich zwei Halter (3) vorgesehen sind. Der Halter (3) für die vertikale Fassadenscheibe (1) hat an einem kurzen Schild (4) einen Klemmteller (5) und im Abstand darunter am Schildende ein angeschweißtes, stegförmiges Schwert (6), auf dem sich die vertikale Fassadenscheibe (1) mit ihrer Unterkante (UK) abstützt; dieser Halter (3) stellt einen halben Halter dar.
Die geneigte Fassadenscheibe (1) wird durch einen hantelförmigen Halter (3) im Winkelbereich an der Tragkonstruktion (2) gehalten.
Fig. 8 zeigt eine Wand-Dach-Bekleidung. Der die entsprechend der Dachschräge geneigte Halter (3) ist entsprechend Fig. 7 als halber Halter (3) mit einem Klemmteller (5) und einem an seinem kurzen Schild (4) befestigten stegförmigen Schwert (6) ausgeführt. Die schräge Fassadenscheibe (1) stößt mit ihrer Unterkante (UK) gegen das Schwert (6). Die vertikale Fassadenscheibe (1) wird durch hantelförmige Halter (3) oben und unten an der Tragkonstruktion (2) gelagert.
Fig. 9 zeigt einen Dach-Dachrinnenanschluß. Der das obere Ende der Fassadenscheibe (1) fixierende Halter (3) hat nur an einem Ende seines Schildes (4) einen Klemmteller (5) und am Schild (4) läßt sich durch Schrauben (13) eine vertikale, unter das Dach reichende Anschlußwand (14) und eine Dachrinne (15) befestigen.
Fig. 10 zeigt die Fassadenbekleidung im Bereich einer Baukörper- Zwischendecke (16) mit einem hantelformigen Halter (3), auf dessen Schwert (6) sich die vertikale obere Fassadenscheibe (1a) abstützt, welche durch den oberen Klemmteller (5) im unteren Scheibenbereich eingeklemmt ist. Am unteren Ende des Schildes (4), welches mit seinem unteren Klemmteller (5) den oberen Bereich der unteren Fassadenscheibe (1c) klemmend fixiert, ist eine mehrteilige Tragkonsole (17) befestigt, welche über den fassadenseitigen Rand der Zwischendecke (16) faßt und an dieser einstellbar festlegbar ist und somit eine höhenmäßige Zwischenbefestigung für die Fassadenbekleidung (1) ergibt.

Claims (15)

1. Befestigungsvorrichtung für vertikale und geneigte Glas- Fassadenbekleidungen, insbesondere Isolierglasscheiben (Fassadenscheiben), mit einer am Baukörper festlegbaren Tragkonstruktion und daran angeordneten, die Fassadenbekleidungen im Abstand zur Tragkonstruktion klemmend tragenden Haltern als Verglasungshalterung, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (3) von einem an der Tragkonstruktion (2) mit Abstand festgelegten Schild (4) mit mindestens einem zwei horizontal benachbarte Fassadenscheiben (1) beiderseits deren vertikalen Fuge (F2) überfassenden Klemmteller (5) und einem horizontal ausgerichteten, unter die beiden horizontalen Fassadenscheiben (1a, 1b) greifenden und diese tragenden Schwert (6) gebildet ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schild (4) als langgestrecktes, vertikal ausgerichtetes Lagerschild ausgebildet ist, an beiden Längenenden je einen die beiden benachbarten horizontalen Isolierglasscheiben (1a, 1b und 1c, 1d) beiderseits deren Fuge (F2) übergreifenden Klemmteller (5) aufweist und zwischen den beiden Klemmtellern (5) ein horizontal ausgerichtetes, in die waagerechte Fuge (F1) von vier zusammenstoßenden Fassadenscheiben (1a bis 1d) einfassendes und die beiden oberen Fassadenscheiben (1a, 1b) tragendes Schwert (6) besitzt.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Klemmteller (5) ein an das jeweilige Längenende des dem Baukörper benachbarten Schildes (4) angeformten Anlageteller (5a) aufweist, an dem die Fassadenscheiben (1) unter Zwischenschaltung einer Dichtung (7) anliegen, und einem unter Zwischenschaltung einer Dichtung (8) gegen die Außenseite (AS) der Fassadenscheiben (1) einwirkenden Spannteller (5b) gebildet ist, und beide Teller (5a, 5b) durch eine die vertikale Fuge (F2) der benachbarten Isolierglasscheiben (1) durchfassende Schraubverbindung (8, 9) klemmend miteinander verspannt sind.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Schild (4) mit den beiden endseitigen Klemmtellern (5) die Form einer Hantel hat.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwert (6) von einem langgestreckten Steg aus Edelstahl mit eckigem, wie rechteckigem Querschnitt gebildet ist, welches an der den Fassadenscheiben (1) zugewandten Seite des Schildes (4) durch Schweißen oder dgl. befestigt ist und mit gleich großer Länge beiderseits der vertikalen Fuge (F2) die beiden benachbarten Fassadenscheiben (1a, 1b) nahezu auf ihrer gesamten Scheibenstärke tragend unterfaßt.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die beiden oberen Fassadenscheiben (1a, 1b) unter Zwischenschaltung einer Dichtung (11) sich mit ihrer Unterkante (UK) auf dem horizontalen stegförmigen Schwert (6) abstützen.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubverbindung (8, 9) der Klemmteller (5) von einem am Anlageteller (5a) festgelegten, die vertikale Fuge (F2) durchfassenden Schraubenbolzen (8) und einer auf das aus der Fuge (F2) sichtseitig herausstehende Schraubenbolzenende aufgeschraubten Hutmutter (9) sowie einer in der Fuge (F2) um den Schraubenbolzen (8) angeordneten Dichtungshülse (10) gebildet ist.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwert (6) an seiner Sichtseite eine Hohlkehle (6a) hat, und ein die Fugen (F1) der benachbarten Isolierglasscheiben (1) ausfüllendes Fugenmaterial (FM), vorzugsweise Silicon, absatzlos über das Schwert (6) in deren Hohlkehle (6a) durchläuft.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (3) mit seinem einen oder beiden Klemmtellern (5) an einem Rohrstutzen (12) festgelegt ist, mit dem/denen der Halter (3) an einem Tragrohr der Tragkonstruktion (2) befestigt ist.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (3) für einen Fassaden- Winkelstoß im Dach- oder Boden- oder Absatzbereich des Baukörpers ein verkürztes Schild (4) mit einem an einem Schildende vorgesehenen Klemmteller (5) und am anderen Schildende festgelegten Schwert (6) zum Tragen der Unterkante (UK) der geneigten Dach-Fassadenscheibe (1) und schrägen Boden- oder Absatz-Fassadenscheiben (1) hat (Fig. 7 und 8).
11. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (3) für einen Dach- und Dachrinnenanschluß ein verkürztes Schild (4) mit einem am unteren Schildende angeordneten Klemmteller (5) hat, welches eine nach oben gerichtete Befestigungsplatte zum Befestigen einer Dachrinne (15) und einer Dach-Anschlußwand (14) mittels Schrauben (13) oder dgl. bildet (Fig. 9).
12. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (3) für die Fassadenbekleidung (1) im Bereich einer Zwischendecke (16) an seinem Schild (4) zwei Klemmteller (5) und ein Schwert (6) hat, mit seinem oberen Klemmteller (5) über den Rohrstutzen (12) an der Tragkonstruktion (2) befestigt ist und an seinem unteren Schildende eine am Schild (4) festgelegte, mehrteilige, verstellbare und über die Zwischendecke (16) greifende Konsole (17) aufweist (Fig. 10).
13. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwert (6) sich unter der Glasscheibe (1) mindestens in einer solchen Länge erstreckt, wie es die Flachglasrichtlinie zum Abtragen der vertikalen Last vorgibt.
14. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwert (6) eine solche Dicke aufweist und sich in die Tiefe der Tragkonstruktion so weit erstreckt, daß dessen Widerstandsmoment der Lastabtragung gemäß der Flachglasrichtlinie genügt.
15. Flachglasfassade mit einer Tragkonstruktion, an der mit den Befestigungsvorrichtungen gemäß einem der vorstehenden Ansprüche Isolierglasscheiben (1) rahmenlos gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion (2) nur aus vertikalen Stützen ohne Querriegel besteht.
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