DE19943497A1 - Abdeckvorrichtung für einen in einer Griffplatte o. dgl. eines Türgriffs angeordneten Schliesszylinders eines Kraftfahrzeugtürverschlusses - Google Patents
Abdeckvorrichtung für einen in einer Griffplatte o. dgl. eines Türgriffs angeordneten Schliesszylinders eines KraftfahrzeugtürverschlussesInfo
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Abstract
Abdeckvorrichtung für einen in einer Griffplatte oder dergleichen eines Türgriffs angeordneten Schließzylinder eines Kraftfahrzeugtürverschlusses, mit einer Abdeckkappe mit zumindest einer schließzylinderseitig angeordneten Rastfeder. Die Rastfeder greift zum Befestigen der Abdeckkappe im Wege einer Rastverbindung in eine Rastausnehmung in der Griffplatte. Zum Lösen der Rastverbindung weist die Abdeckkappe eine Betätigungsdurchbrechung auf, durch welche ein Fahrzeugschlüssel oder dergleichen Werkzeug einführbar ist. Die Abdeckkappe bietet einen dauerhaften und zuverlässigen Schutz des Schließzylinders vor Schmutz und Feuchtigkeit. Dabei läßt sich die Abdeckkappe einfach, schnell und funktionsgerecht befestigen und entfernen, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Abdeckkappe von Unbefugten unauffällig beim Passieren des Fahrzeugs entfernt werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine Abdeckvorrichtung für einen in
einer Griffplatte oder dergleichen eines Türgriffs angeord
neten Schließzylinder eines Kraftfahrzeugtürverschlusses,
mit einer Abdeckkappe mit zumindest einer schließzylinder
seitig angeordneten Rastfeder, welche zum Befestigen der
Abdeckkappe im Wege einer Rastverbindung in eine Rastaus
nehmung in der Griffplatte greift. - An den Schließzylinder
ist regelmäßig ein Verbindungselement, z. B. ein Verbin
dungspaddel zur mechanischen Anbindung an das Türschloß
angeschlossen. Der Schließzylinder läßt sich mittels eines
mechanischen Schlüssels zum Öffnen des Türschlosses betäti
gen. Bei fernbedienbaren Schließsystemen beschränkt sich
der Gebrauch des herkömmlichen mechanischen Schlüssels in
der Regel als gleichsam Notfallschlüssel auf solche Situa
tionen, in denen sich das Türschloß nicht mittels der Fern
bedienung öffnen läßt, z. B. mangels ausreichender Energie
versorgung nach Batterieentleerung. Folglich wird der
Schließzylinder, wenn überhaupt, nur selten betätigt. Durch
die Abdeckkappe wird der Schließzylinder deshalb vor Um
welteinflüssen, insbesondere vor Schmutz und Feuchtigkeit,
aber auch vor Beschädigungen geschützt. Darüber hinaus
spielt die Abdeckkappe auch eine ästhetische Rolle.
Bei einer bekannten Abdeckvorrichtung der eingangs
beschriebenen Ausführungsform ist die Abdeckkappe schließ
zylinderseitig mit zwei Rastfedern ausgebildet, die in zwei
beidseitig des Schließzylinders angeordnete Rastausnehmun
gen eingreifen (vgl. DE 197 24 573 A1). Nachteilig ist bei
der bekannten Abdeckvorrichtung vor allem, daß eine nur
schwer lösbare Verbindung verwirklicht wird, so daß sich
die Abdeckkappe bei Bedarf nicht ohne weiteres entfernen
läßt, um den Schließzylinder zugänglich zu machen. Bei
einem gewaltsamen Entfernen der Abdeckkappe besteht außer
dem die Gefahr, daß der Türverschluß oder auch die Fahr
zeuglackierung im Bereich des Türverschlusses beschädigt
wird. - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abdeckvor
richtung der eingangs beschriebenen Ausführungsform zu
schaffen, die nicht nur einen dauerhaften und zuverlässigen
Schutz des Schließzylinders bietet, sondern bei der sich
die Abdeckkappe auch einfach, schnell und funktionsgerecht
befestigen und entfernen läßt.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Abdeckvorrich
tung für einen in einer Griffplatte oder dergleichen eines
Türgriffs angeordneten Schließzylinder eines Kraftfahrzeug
türverschlusses dadurch gelöst, daß die Abdeckkappe eine
Betätigungsdurchbrechung aufweist, durch welche ein Fahr
zeugschlüssel oder dergleichen Werkzeug zum Lösen der Rast
verbindung einführbar ist. - Dabei geht die Erfindung
zunächst von der Erkenntnis aus, daß die Rastverbindung
derart ausgelegt werden kann, daß ein einfaches Abziehen
der Abdeckkappe vom Schließzylinder nicht möglich ist.
Vielmehr ist zum Lösen der Rastverbindung ein Werkzeug not
wendig. Dieses wird in eine speziell dafür vorgesehene
Betätigungsdurchbrechung in der Abdeckkappe eingeführt, um
die Rastverbindung zu lösen. Folglich besteht bei der Ver
wendung des Werkzeuges nicht die Gefahr von Beschädigungen,
vielmehr kann die Abdeckkappe bei Bedarf auch von technisch
unbegabten Personen einfach entfernt werden. Da allerdings
ein einfaches Abziehen der Abdeckkappe ohne Werkzeug nicht
länger möglich ist, besteht nicht mehr die Gefahr, daß die
Abdeckkappe von Unbefugten unauffällig beim Passieren des
Fahrzeuges entfernt werden kann. Bei dem Werkzeug kann es
sich insbesondere um den mechanischen Schlüssel bzw. Not
fallschlüssel handeln, den der Benutzer nach dem Entfernen
der Abdeckkappe ohnehin benötigt, um den Schließzylinder zu
betätigen. Die Form der Betätigungsdurchbrechung ist dann
vorzugsweise an die Form des Schlüssels angepaßt. Grund
sätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Abdeck
kappe mit einem anderen schlüsselähnlichen Flachgegenstand
aus der Anordnung entfernt wird. Dabei stellt die erfin
dungsgemäße Abdeckvorrichtung eine sehr zuverlässige
Abdichtung des Schließzylinders bzw. der Schließzylinder
öffnung dar, so daß die Funktionsfähigkeit des Schließzy
linders bei Bedarf jederzeit sichergestellt ist. Darüber
hinaus genügt sie auch in ästhetischer Hinsicht allen
Anforderungen, weil die Betätigungsdurchbrechung in der
Abdeckkappe verhältnismäßig klein ausgebildet sein kann.
Nach bevorzugter Ausführungsform steht die Betätigungs
durchbrechung mit der als Durchbrechung in der Griffplatte
ausgebildeten Rastausnehmung in Verbindung, wobei die Rast
feder die Griffplatte mit ihrem abgewinkelten Rastende hin
tergreift. Der Querschnitt der Rastausnehmung ist größer
als die Länge des abgewinkelten Rastendes ausgeführt. Folg
lich läßt sich das Werkzeug durch die Betätigungsdurchbre
chung hindurch gegen die Rastfeder führen, so daß das abge
winkelte Rastende freigegeben wird und die Abdeckkappe ent
fernt werden kann. Durch das abgewinkelte Rastende wird
eine besonders feste Verbindung zwischen Abdeckkappe und
Griffplatte erreicht, die jedoch mit dem Werkzeug ohne wei
teres gelöst werden kann.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung, dem selbstän
dige Bedeutung zukommt, weist die Rastfeder einen in die
Flucht der Betätigungsdurchbrechung ragenden Federschenkel
auf, gegen welchen der Fahrzeugschlüssel zum Lösen der
Rastverbindung im Zuge des Einführens in die Betätigungs
durchbrechung wirkt und die Rastfeder aus ihrem Rastsitz in
eine Freigabestellung drückt. Dabei steht der Federschenkel
mit vorgegebener Länge unter vorgegebenem Winkel von der
Rastfeder ab, so daß er um ein vorgegebenes Maß in die
Flucht der Betätigungsdurchbrechung ragt und mit dem
Schlüssel leicht erreichbar ist. Folglich wirkt der Schlüs
sel nicht unmittelbar gegen die Rastfeder oder das abgewin
kelte Rastende, sondern gegen den Federschenkel, so daß die
Rastfeder mit ihrem abgewinkelten Rastende aus dem Rastsitz
hinter der Griffplatte in die Freigabestellung gedrückt
wird. Besonders vorteilhaft bei dieser Ausgestaltung ist,
daß der Federschenkel durch die Federkraft gegen den
Schlüssel gedrückt wird, nachdem die Schlüsselspitze am
Federschenkel vorbeigeführt worden ist. Folglich läßt sich
die Abdeckkappe gemeinsam mit dem Schlüssel von der Träger
platte abnehmen, weil eine Art Klemmverbindung zwischen
Abdeckkappe und Schlüssel besteht. Dabei ist vorgesehen,
daß die Rastausnehmung der Griffplatte im Querschnitt mit
einer Stufe ausgebildet ist, deren Rückseite den Rastsitz
für das abgewinkelte Rastende der Rastfeder bildet und
deren Vorderseite einen Freiraum begrenzt, in den der
Federschenkel der Rastfeder vorkragt. Wird zum Lösen der
Rastverbindung nicht der Schlüssel sondern ein langer und
gegebenenfalls spitzer Gegenstand benutzt, so kann die Vor
derseite der Stufe zugleich einen Anschlag bilden, so daß
Beschädigungen verhindert werden.
In zweckmäßiger Weiterbildung schlägt die Erfindung vor,
daß die Abdeckkappe schließzylinderseitig zusätzlich zu der
Rastfeder einen abstehenden Fixierungsbolzen aufweist, wel
cher in eine korrespondierende Fixierungsausnehmung in der
Griffplatte einsteckbar ist. Der Fixierungsbolzen ist dabei
beispielsweise als Zylinderstift und die Fixierungsausneh
mung als Zylinderbohrung ausgebildet. Dadurch wird
erreicht, daß die Abdeckkappe mit einer einzigen Rastfeder
an der Griffplatte befestigt werden kann, so daß das Ent
fernen der Abdeckkappe durch Einführen eines einzigen Werk
zeuges z. B. des Schlüssels erfolgen kann. Um zu gewährlei
sten, daß durch Einführen des Fixierungsbolzens in die
Fixierungsausnehmung eine Befestigung der Griffplatte in
diesem Bereich erfolgt, können der Fixierungsbolzen
und/oder die Fixierungsausnehmung konisch zulaufend bzw.
sich im Querschnitt verjüngend ausgebildet sein.
Die Rastfeder ist in zweckmäßiger Weise gabelförmig mit
zwei in etwa parallel verlaufenden Rastschenkeln mit
jeweils einem abgewinkelten Rastende ausgebildet. Diese
Ausgestaltung ermöglicht eine besondere feste Verbindung
zwischen Abdeckkappe und Griffplatte, die zugleich auf ein
fache Weise lösbar ist. Bei einer Abdeckvorrichtung, bei
welcher die Griffplatte im Bereich des Schließzylinders mit
einem Deckblech versehen ist, welches bündig mit der Stirn
fläche des Schließzylinders abschließt, ist vorgesehen, daß
das Deckblech Durchbrechungen für die Rastfeder und gegebe
nenfalls für den Fixierungsbolzen sowie für ein oder meh
rere Befestigungsschrauben aufweist. Im Zuge der Montage
des Türverschlusses wird der Schließzylinder zunächst von
der Fahrzeuginnenseite in die Griffplatte eingesetzt. Von
der Fahrzeugaußenseite wird dann das Deckblech aufgesetzt,
und von der Fahrzeuginnenseite her verschraubt. An
schließend wird dann die erfindungsgemäße Abdeckkappe auf
gesetzt, wobei die Rastfeder und gegebenenfalls der Fixie
rungsbolzen die entsprechenden Durchbrechungen in dem Deck
blech durchdringen.
Die Rastfeder kann aus Metall, vorzugsweise aus Federstahl
gefertigt sein. Die Abdeckkappe ist aus Kunststoff, z. B.
aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Dabei ist
vorgesehen, daß die Rastfeder bereichsweise in die Abdeck
kappe eingebettet ist. Dies kann z. B. dadurch geschehen,
daß die Rastfeder bereits im Zuge der Fertigung der Abdeck
kappe an der Abdeckkappe befestigt wird, indem das Ende der
Rastfeder mit dem Kunststoff der Abdeckkappe umspritzt
wird. Grundsätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, daß
die Rastfeder form- und/oder kraftschlüssig in einer Ein
stecköffnung fixiert ist.
Schließlich kann zwischen Abdeckkappe und Griffplatte
zumindest ein Dichtungselement, z. B. eine Flachdichtung
angeordnet sein, um einen noch weitergehenden Schutz des
Schließzylinders vor Schmutz und Feuchtigkeit zu erreichen.
Die Flachdichtung kann dabei umlaufend in den Rand der
Abdeckkappe eingesteckt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu
tert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Abdeckvorrichtung in einer
schematischen Sprengdarstellung,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1 in
vormontiertem Zustand,
Fig. 3 den Gegenstand nach Fig. 2 mit montierter Abdeck
kappe,
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 mit eingeführtem Werk
zeug und
Fig. 5 den Gegenstand nach Fig. 4 bei abgenommener
Abdeckkappe.
In den Figuren ist eine Abdeckvorrichtung für einen in
einer Griffplatte 1 eines Türgriffs 2 angeordneten Schließ
zylinder 3 eines Kraftfahrzeugtürverschlusses dargestellt.
Um den Schließzylinder 3 vor Umwelteinflüssen, z. B. vor
Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, wird eine Abdeckkappe
4 mit einer schließzylinderseitig angeordneten Rastfeder 5
auf die Griffplatte 1 aufgesteckt. Die Rastfeder 5 greift
zum Befestigen der Abdeckkappe 4 im Wege einer Rastverbin
dung in eine Rastausnehmung 6 in der Griffplatte 1. Die
Abdeckkappe 4 weist eine Betätigungsdurchbrechung 7 auf,
durch welche ein Fahrzeugschlüssel 8 zum Lösen der Rastver
bindung einführbar ist. Die Betätigungsdurchbrechung 7
steht bei aufgesteckter Abdeckkappe 4 mit der als Durchbre
chung ausgebildeten Rastausnehmung 6 in Verbindung. Dabei
hintergreift die Rastfeder 5 die Griffplatte 1 mit ihrem
abgewinkelten Rastende 9. Der Querschnitt der Rastausneh
mung 6 ist größer als die Länge des abgewinkelten Rastendes
9 ausgeführt, um ein einfaches Einführen der Rastfeder in
die Rastausnehmung zu ermöglichen.
Insbesondere die Fig. 3 bis 5 zeigen, daß die Rastfeder 5
einen in die Flucht der Betätigungsdurchbrechung 7 ragenden
Federschenkel 10 aufweist. Dabei ist in Fig. 3 die Grund
stellung mit an der Griffplatte 1 befestigter Abdeckkappe 4
dargestellt. Ohne weiteres ist erkennbar, daß die Abdeck
kappe 4 durch das abgewinkelte Rastende 9 gegen Abziehen
von der Griffplatte 1 gesichert ist. Im Zuge des Einführens
des Fahrzeugschlüssels 8 in die Betätigungsdurchbrechung 7
und die Rastausnehmung 6 wirkt der Fahrzeugschlüssel 8 zum
Lösen der Rastverbindung gegen den Federschenkel 10 und
drückt die Rastfeder 5 aus ihrem Rastsitz in eine Freigabe
stellung (vgl. Fig. 4). Anschließend läßt sich die Abdeck
kappe 4 mit dem Fahrzeugschlüssel 8 abnehmen, denn durch
die Federkraft der Rastfeder 5 drückt der Federschenkel 10
gegen den Schlüssel 8. Dieses wird insbesondere bei einer
vergleichenden Betrachtung der Fig. 4 und 5 deutlich.
Die Rastausnehmung 6 der Griffplatte 1 ist im Querschnitt
mit einer Stufe 11 ausgebildet, deren Rückseite 12 den
Rastsitz für das abgewinkelte Rastende 9 der Rastfeder 5
bildet und deren Vorderseite 13 einen Freiraum 14 begrenzt,
in welchen der Federschenkel 10 der Rastfeder 5 vorkragt.
Außerdem kann die Vorderseite 13 der Stufe 11 einen
Anschlag für den Fahrzeugschlüssel 8 bzw. für das einge
führte Werkzeug bilden. Insbesondere wenn lange und/oder
spitze Gegenstände zum Lösen der Rastverbindung verwendet
werden, wird auf diese Weise eine Beschädigung verhindert.
Im Ausführungsbeispiel ist die Abdeckkappe 4 mit einer ein
zigen Rastfeder 5 und folglich einer einzigen Betätigungs
durchbrechung 7 versehen. Zusätzlich zu der Rastfeder 5
weist die Abdeckkappe 4 schließzylinderseitig einen abste
henden Fixierungsbolzen 15 auf, welcher in eine korrespon
dierende Fixierungsausnehmung 16 in der Griffplatte 1 ein
steckbar ist. Gemäß Fig. 1 ist die Rastfeder 5 gabelförmig
mit zwei parallel verlaufenden Rastschenkeln 17 mit jeweils
einem abgewinkelten Rastende 9 ausgebildet. Ferner ist
erkennbar, daß der vom Fahrzeugschlüssel 8 betätigbare
Federschenkel 10 gleichsam zentral an der Rastfeder 5 ange
ordnet ist, so daß die beiden Rastschenkel 17 mit ihren
abgewinkelten Rastenden 9 gleichermaßen in die Freigabe
stellung gedrückt werden.
Schließlich ist die Griffplatte 1 im Bereich des Schließzy
linders 3 mit einem Deckblech 18 versehen, welches bündig
mit der Stirnfläche des Schließzylinders 3 abschließt. Die
ses Deckblech 18 weist Durchbrechungen 19, 20, 21 für die
Rastfeder 5 und für den Fixierungsbolzen 15 sowie für eine
Befestigungsschraube 22 auf. Die Montage des Schließzylin
ders und der Abdeckvorrichtung verdeutlichen die Fig. 1 und
2. Zunächst wird der Schließzylinder 3 mit dem daran ange
schlossenen Verbindungspaddel 23, welches der mechanischen
Anbindung an das Türschloß dient, von der Fahrzeuginnen
seite in die Griffplatte 1 eingesetzt. Anschließend wird
von der Fahrzeugaußenseite das Deckblech 18 aufgesetzt,
welches den überstehenden Schließzylinderaustritt umgibt,
so daß es zum bündigen Abschluß des Deckbleches 18 mit der
Stirnfläche des Schließzylinders 3 kommt. Dabei wird das
Deckblech 18 von der Fahrzeuginnenseite her mit der Befe
stigungsschraube 22 fixiert. Anschließend läßt sich die
Abdeckkappe 4 aufsetzen, wobei der Fixierungsbolzen 15 in
die Fixierungsausnehmung 16 und die Rastfeder 5 in die
Rastausnehmung 6 eingesteckt werden. Folglich wird durch
die in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Montage
die Grundstellung in Fig. 3 mit montierter Abdeckkappe 4
erreicht. Das Abnehmen der Abdeckkappe 4 erfolgt dann bei
Bedarf wie beschrieben (vgl. Fig. 4 und 5).
Im Ausführungsbeispiel ist die Rastfeder 5 aus Federstahl
gefertigt. Die Abdeckkappe 4 besteht aus glasfaserverstärk
tem Kunststoff, wobei die Rastfeder 5 bereichsweise in die
Abdeckkappe 4 eingebettet ist, indem sie im Zuge der Her
stellung der Abdeckkappe 4 von Kunststoff umspritzt worden
ist. Im übrigen ist vorgesehen, daß zwischen der Abdeck
kappe 4 und der Griffplatte 1 eine Flachdichtung angeordnet
ist. Dieses ist in den Figuren nicht dargestellt. Im
übrigen ist die Abdeckkappe 4 vorzugsweise als Fortsetzung
des Türgriffs 2 ausgebildet.
Claims (10)
1. Abdeckvorrichtung für einen in einer Griffplatte (1)
oder dergleichen eines Türgriffs (2) angeordneten Schließ
zylinder (3) eines Kraftfahrzeugtürverschlusses, mit einer
Abdeckkappe (4) mit zumindest einer schließzylinderseitig
angeordneten Rastfeder (5), welche zum Befestigen der
Abdeckkappe (4) im Wege einer Rastverbindung in eine Rast
ausnehmung (6) in der Griffplatte (1) greift, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Abdeckkappe (4) eine Betätigungsdurchbrechung (7)
aufweist, durch welche ein Fahrzeugschlüssel (8) oder der
gleichen Werkzeug zum Lösen der Rastverbindung einführbar
ist.
2. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Betätigungsdurchbrechung (7) mit der als
Durchbrechung in der Griffplatte (1) ausgebildeten Rastaus
nehmung (6) in Verbindung steht, wobei die Rastfeder (5)
die Griffplatte (1) mit einem abgewinkeltem Rastende (9)
hintergreift und der Querschnitt der Rastausnehmung (6)
größer als die Länge des abgewinkelten Rastendes (9) ausge
führt ist.
3. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastfeder (5) einen in die Flucht
der Betätigungsdurchbrechung (7) ragenden Federschenkel
(10) aufweist, gegen welchen der Fahrzeugschlüssel (8) zum
Lösen der Rastverbindung im Zuge des Einführens in die
Betätigungsdurchbrechung (7) wirkt und die Rastfeder (5)
aus ihrem Rastsitz in eine Freigabestellung drückt.
4. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmung (6) der
Griffplatte (1) mit einer Stufe (11) ausgebildet ist, deren
Rückseite (12) den Rastsitz für das abgewinkelte Rastende
(9) der Rastfeder (5) bildet und deren Vorderseite (13)
einen Freiraum (14) begrenzt, in welchen der Federschenkel
(10) der Rastfeder (5) vorkragt.
5. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (4) schließzylin
derseitig zusätzlich zu der Rastfeder (5) einen abstehenden
Fixierungsbolzen (15) aufweist, welcher in eine korrespon
dierende Fixierungsausnehmung (16) in der Griffplatte (1)
einsteckbar ist.
6. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfeder (5) gabelförmig
mit zwei in etwa parallel verlaufenden Rastschenkeln (17)
mit jeweils einem abgewinkelten Rastende (9) ausgebildet
ist.
7. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Griffplatte (1) im Bereich des Schließzylinders
(3) mit einem Deckblech (18) versehen ist, welches bündig
mit der Stirnfläche des Schließzylinders (3) abschließt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblech (18) Durchbre
chungen (19, 20, 21) für die Rastfeder (5) und gegebenen
falls für den Fixierungsbolzen (15) sowie für eine oder
mehre Befestigungsschrauben (22) aufweist.
8. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfeder (5) aus Metall,
z. B. aus Federstahl gefertigt ist.
9. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (4) aus Kunst
stoff, z. B. aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt
ist, und daß die Rastfeder (5) bereichsweise in die Abdeck
kappe (4) eingebettet ist, z. B. von Kunststoff umspritzt
oder form- und/oder kraftschlüssig in einer Einstecköffnung
fixiert ist.
10. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Abdeckkappe (4)
und der Griffplatte (1) zumindest ein Dichtungselement,
z. B. eine Flachdichtung angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1999143497 DE19943497A1 (de) | 1999-09-10 | 1999-09-10 | Abdeckvorrichtung für einen in einer Griffplatte o. dgl. eines Türgriffs angeordneten Schliesszylinders eines Kraftfahrzeugtürverschlusses |
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| DE19943497A1 true DE19943497A1 (de) | 2001-03-15 |
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| DE1999143497 Withdrawn DE19943497A1 (de) | 1999-09-10 | 1999-09-10 | Abdeckvorrichtung für einen in einer Griffplatte o. dgl. eines Türgriffs angeordneten Schliesszylinders eines Kraftfahrzeugtürverschlusses |
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