DE19942153A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines zweiteiligen Kunststoffgegenstandes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines zweiteiligen KunststoffgegenstandesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung einer zweiteiligen Kunststoffanordnung 10 aus einem einzelnen Formensatz mit einer Schrittabfolge. Eine Formvorrichtung mit einer ersten zwischen ersten und zweiten Positionen bewegbaren Form 12 und einer zweiten Form 14 wird zur Herstellung der Kunststoffgegenstände 10 eingesetzt. Die erste Form 12 besitzt eine erste 16 und eine zweite 18 Oberfläche. Die zweite Form 14 besitzt eine dritte 22 und eine vierte 24 Oberfläche. Die Vorrichtung bewegt die erste Form 12 in die erste Position und schließt. Die Vorrichtung bringt die ersten und zweiten Formen zusammen, wobei die erste und dritte Formoberfläche 16, 22 einen ersten Gegenstandshohlraum 30 und die zweite 18 und vierte 24 Oberfläche einen zweiten Gegenstandshohlraum 32 ausbilden. Ein geschmolzenes erstes Kunststoffmaterial wird in den ersten Gegenstandshohlraum 30 injiziert. Ein zweites Kunststoffmaterial wird in den zweiten Gegenstandshohlraum 32 injiziert. Nachdem das erste und zweite Material abgekühlt sind, bilden sie jeweils einen ersten 38 und zweiten 40 Gegenstand. Die Vorrichtung wird geöffnet und die erste Form 12 in eine zweite Position bewegt. Die Vorrichtung wird geschlossen und die erste Form 12 positioniert den ersten Gegenstand 38 gegenüber dem zweiten Gegenstand 40 und bildet dazwischen einen Verbindungshohlraum 42 aus. Ein drittes Kunststoffmaterial wird in den Verbindungshohlraum 42 injiziert und verbindet den ersten 38 und zweiten ...
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Spritzgießen einer
zweiteiligen Kunststoffanordnung. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren
und eine Vorrichtung, die einen sich linear bewegenden Formwagen verwendet, um
eine Kunststoffanordnung gleichzeitig zu formen und zu verbinden.
Das US-Patent 5,413,743, lehrt ein Verfahren zur Herstellung einer zweiteiligen
Kopflampenanordnung unter Verwendung einer rotierenden Form. Die rotierende
Form verwendet zumindest zwei Formsätze (zwei Paare zueinander passender
Formen um einen Kunststoffgegenstand herzustellen. Ein erster Formsatz wird dazu
eingesetzt, eine transparente Linse herzustellen. Ein zweiter Formensatz wird dazu
verwendet, einen Reflektor herzustellen, der mit der Linse zusammenpaßt. Die Linse
wird an einem ersten Ort auf der Rotationsform spritzgegossen. Der
Reflektorabschnitt wird an einem zweiten Ort in der Rotationsformanordnung
gleichzeitig mit der Linse geformt, Reflektor- und Linsen-Formsätze werden geöffnet
und der Formabschnitt, der die Linse enthält, wird mit dem Formabschnitt, der den
Reflektor enthält, an einem dritten Ort auf der Rotations-Formeinrichtung
zusammengepaßt. Wenn Linse und Reflektor zusammengebracht werden, bilden sie
einen Hohlraum. Ein Kunststoffmaterial wird in diesen Hohlraum eingespritzt, um
Linse und Reflektor zu verbinden. Die im US-Patent 5,413,743 beschriebene
Erfindung verwendet mindestens zwei getrennte Formsätze (vier Formen), die eine
Bewegung zwischen ihrer Formposition und ihrer Verbindungsposition voraussetzen.
Diese Bewegung wird durch einen Rotationstisch bewirkt.
Es ist erwünscht, eine Spritzgußvorrichtung zu verwenden, die die beiden
Kunststoffkomponenten spritzgießen und dann die Komponenten unter Verwendung
eines einzigen Formensatzes verbinden kann. Es ist ferner erwünscht, daß eine
einzelne Spritzgußpresse eingesetzt werden kann, um die Komponenten zu formen
und sodann eine Verbindung dazwischen auszubilden. Es ist auch erwünscht, daß bei
jedem Zyklus der Formvorrichtung sowohl die Komponenten ausgeformt werden als
auch eine Verbindung zwischen einem vorher geformten Paar
Kunststoffkomponenten hergestellt wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Patentanspruches 1 sowie eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
12 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist also auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung einer
zweiteiligen Kunststoffanordnung aus einem einzelnen Formsatz mittels einer
Schrittabfolge gerichtet. Eine Formgebungsvorrichtung mit einer ersten Form, die
zwischen ersten und zweiten Stellungen bewegbar ist und einer zweiten Form wird für
die Herstellung der Kunststoffartikel eingesetzt. Die erste Form besitzt eine erste
Oberfläche und eine zweite Oberfläche. Die zweite Form besitzt eine dritte Oberfläche
und eine vierte Oberfläche. Die Vorrichtung bewegt die erste Form in die erste
Position und schließt. Die Vorrichtung bringt die ersten und zweiten Formen
zusammen, wodurch die ersten und dritten Formoberflächen einen ersten
Gegenstandshohlraum und die zweite und vierte Formoberflächen einen zweiten
Gegenstandshohlraum bilden. Ein erstes geschmolzenes Kunststoffmaterial wird in
den ersten Gegenstandshohlraum eingespritzt. Ein zweites Kunststoffmaterial wird in
den zweiten Gegenstandshohlraum eingespritzt. Nachdem das erste und zweite
Material abgekühlt sind, bilden sie einen entsprechenden ersten und zweiten
Gegenstand. Die Vorrichtung wird geöffnet und die erste Form in eine zweite Position
bewegt. Die Vorrichtung wird geschlossen und die erste Form positioniert den ersten
Gegenstand gegenüber dem zweiten Gegenstand und bildet dazwischen einen
Verbindungshohlraum. Ein drittes Kunststoffmaterial wird in den
Verbindungshohlraum eingespritzt und verbindet den ersten und zweiten Gegenstand
unter Ausbildung einer Kunststoffanordnung.
Die Erfindung kann gegebenenfalls weitere Formoberflächen umfassen, so daß ein
zweites Paar erster und zweiter Gegenstände ausgebildet werden kann, während ein
erstes Paar der ersten und zweiten Gegenstände verbunden wird. Diese zusätzlichen
Oberflächen nehmen geschmolzenes Kunststoffmaterial auf, um ein weiteres Paar
erster und zweiter Gegenstände auszuformen, während das erste Paar der ersten
und zweiten Artikel miteinander verbunden wird.
Die Erfindung kann unter Verwendung eines sich linear bewegenden Formschlittens
durchgeführt werden. Der Formschlitten umfaßt eine stationäre Form und eine linear
entlang einer Linie senkrecht zur Formschließbewegung bewegbaren Form. Der
Formschlitten ermöglicht es, daß ein einzelner Formsatz die ersten und zweiten
Gegenstände formen und die geformten Gegenstände im Formsatz rückhalten kann,
wenn die erste Form zwischen einer ersten und zweiten Position bewegt wird. Die
ersten und zweiten Gegenstände werden zusammengebracht und verbunden,
während die erste Form in die zweite Position bewegt wird. Erfindungsgemäß wird
das Ausformen und Verbinden einer zweiteiligen Kunststoffanordnung unter
Verwendung einer einzelnen Kunststoffspritzeinrichtung und einem Paar
gegenüberliegender Formen (Formsätze) ermöglicht. Ein vollständig geformter
Gegenstand wird bei jedem Zyklus der Formgebungsvorrichtung hergestellt.
Diese und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich für den
Fachmann bei der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung, in der bevorzugte
Ausführungsbeispiele, auf die die Erfindung keineswegs beschränkt ist, anhand der
begleitenden Zeichnung erläutert sind.
Darin zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines Querschnitts durch einen Formschlitten in der geöffneten
ersten Position;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der in Fig. 1 dargestellten Form in der ersten
geschlossenen Position;
Fig. 3 eine Ansicht eines Querschnitts der in Fig. 1 dargestellten Form in der
geöffneten ersten Position mit Linse und Reflektor auf den Formen;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht der in Fig. 1 dargestellten Form in der geöffneten
zweiten Position;
Fig. 5 eine Ansicht eines Querschnitts der in Fig. 1 dargestellten Form in
geschlossener zweiter Position, wobei ein Verbindungsmaterial zwischen Linse und
Reflektor injiziert und ein weiteres Linsen-/Reflektorpaar geformt wird;
Fig. 6 eine Ansicht eines Querschnitts der in Fig. 1 gezeigten Form beim Entfernen
der vervollständigten Lampenanordnung und bei der Vorbereitung für das Verbinden
eine weitere Linse/Reflektor;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die stationäre Form;
Fig. 8 eine Draufsicht auf den bewegbaren Formschlitten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Herstellung von Linsen-/Re
flektorkomponenten beschrieben werden. Dabei wird auch eine Vorrichtung mit
einem Formschlitten erläutert, der zwei Teile-Formoberflächen besitzt, es kann aber
auch eine Formvorrichtung mit einem einzelnen Paar Oberflächen erfindungsgemäß
eingesetzt werden.
In Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm dargestellt, das die verschiedenen
Herstellungsschritte gemäß der Erfindung erläutert. Eine Formanordnung wird dazu
verwendet, eine Linsen-/Reflektoranordnung herzustellen. Die Formspritzpresse und
entsprechende Ausrüstung sind aus Gründen der Klarheit nicht dargestellt. Die
Anordnung 10 umfaßt ein Paar gegenüberliegender Formen 12, 14. Die als "Formen"
und "Formteile" bezeichneten werden manchmal auch als Formen oder Formensätze
bezeichnet. Die Form 12 besitzt zwei Hohlraumoberflächen 16, 18 und eine
Kernoberfläche 20. Die Form 14 besitzt zwei Hohlraumoberflächen 22, 24 und zwei
Kernoberflächen 26, 28.
Die Formen 12, 14 sind zwischen geöffneter und geschlossener Position wie in den
Fig. 1 und 2 gezeigt, betreibbar. Die Form 14 wird allgemein in Richtung der Form
12 bewegt, um die Formen zu schließen. Die Hohlraumoberfläche 16 und die
Kernoberfläche 26 passen aufeinander unter Herstellung eines ersten
Gegenstandshohlraums 30 dazwischen, falls die Formen 12, 14 in die geschlossene
erste Position, wie in Fig. 2 gezeigt, bewegt werden. Die Hohlraumoberfläche 22 und
die Kernoberfläche 20 passen aufeinander unter Ausbildung eines zweiten
Gegenstandshohlraums 32. Es ist eine Automobillinse dargestellt, die im ersten
Gegenstandshohlraum 30 hergestellt ist sowie ein dazu passender Reflektor, der im
zweiten Gegenstandshohlraum 32 hergestellt ist. Ein klares geschmolzenes
Kunststoffmaterial wird in den ersten Gegenstandshohlraum 30 durch einen
Harzeinlaß 34 eingespritzt. Ein opakes geschmolzenes Kunststoffmaterial wird in den
zweiten Gegenstandshohlraum 32 durch einen Harzeinlaß 36 injiziert. Das klare und
opake Kunststoffmaterial können nacheinander oder gleichzeitig injiziert werden. Das
klare Kunststoffmaterial verfestigt sich unter Ausbildung einer Linse 38 und das opake
Kunststoffmaterial verfestigt sich unter Ausbildung eines Reflektors 40.
Die Formen 12, 14 werden dann in die geöffnete Position, wie in Fig. 3 gezeigt,
bewegt. Die Linse 38 wird auf dem Formhohlraum 16 zurückgehalten und der
Reflektor 40 auf der Hohlraumsoberfläche 22. Die Form des Gegenstandes und der
Formoberflächen schaffen ein ausreichendes Rückhaltevermögen, damit geformte
Gegenstände wiederholt auf den Formhohlraumsoberflächen zurückgehalten werden
können. Die Form 12 wird sodann in die zweite Position, wie in Fig. 4 gezeigt,
bewegt (gefahren). Die Fahrbewegung verläuft allgemein linear in einer senkrecht
zur Öffnungs-/Schließachse der Formen 12, 14 verlaufenden Ebene. Die Form 14
kann durch mechanische, elektrische, hydraulische oder pneumatische Mittel
verwendet werden. Hydraulische Betätigungseinrichtungen sind bei
Spritzgußmaschinen am häufigsten.
Die Formen 12, 14 werden sodann, wie in Fig. 5 gezeigt, zusammengebracht. Die
Linse 38 paßt auf den Reflektor 40 unter Ausbildung eines Verbindungshohlraums 42
dazwischen. Der Verbindungshohlraum ist ein Raum, der allgemein durch den
peripheren Abschnitt der Linse 38, den Reflektor 40 und die Form 12 begrenzt ist.
Linse 38 und Reflektor 49 werden durch ein geschmolzenes Kunststoffmaterial, das
durch den Kunststoffeinlaß 44 injiziert wird, verbunden. Das durch den Harzeinlaß 44
injizierte Kunststoffmaterial ist mit den klaren und opaken Kunststoffmaterialien
kompatibel. Der Kunststoff verschmilzt zwischen Linse 38 und Reflektor 40 unter
Verbindung der Gegenstände zu einer Lampenanordnung 46.
Das Verfahren umfaßt gegebenenfalls den Schritt der Ausbildung eines zweiten
Linsen-/Reflektorpaares während des Verbindungsschrittes. Die Form 12 umfaßt
einen dritten Gegenstandshohlraum 48 zwischen der Reflektorkernoberfläche 20 und
der Reflektorhohlraumsoberfläche 24 und einen vierten Gegenstandshohlraum 50
zwischen der Linsenkernoberfläche 28 und der Linsenhohlraumoberfläche 18, wenn
die Form 14 sich in die geschlossene zweite Position bewegt. Das klare
Kunststoffmaterial wird durch den Harzeinlaß 42 unter Ausbildung einer zweiten Linse
54 injiziert. Das opake Kunststoffmaterial wird durch den Harzeinlaß 56 unter
Ausbildung eines zweiten Reflektors 58 injiziert. Die zweite Linse und Reflektor 54, 58
werden während des Verbindungsschrittes hergestellt.
Die Form 14 wird in eine geöffnete Position bewegt und die fertige Lampenanordnung
46 aus den Formen 12, 14 entformt. Eine Ausstoßvorrichtung (nicht gezeigt) kann,
die Entfernung der Lampenanordnung 46 unterstützen. Die zweite Linse 54 und der
zweite Reflektor 58 verbleiben in den Formen 12, 14, wie gezeigt, und werden
verbunden, falls die Form 14 in die geschlossene erste Position bewegt wird. So kann
jeder Zyklus der Formoperationen gleichzeitig ein erstes Linsen-/Reflektorpaar
ausbilden und ein zweites Linsen-/Reflektorpaar verbinden.
In Fig. 7 ist die stationäre Form 14 dargestellt. Die Form 14 formt sowohl das linke
und rechte Linsen-/Reflektorteil. In Fig. 8 ist der bewegbare Formschlitten 12 in der
ersten Position gezeigt. Form 12 bewegt sich entlang der Leitungen 60. Der
bewegbare Formschlitten 12 umfaßt Mittel (nicht gezeigt) zum Entformen der
geformten Gegenstände aus der Form 12.
Die Erfindung wurde anhand eines Verfahrens und Vorrichtung zur Herstellung einer
Automobilen Linsen-/Reflektoranordnung unter Berücksichtigung der Zeichnung und
speziellen Beschreibung erläutert. Dem Fachmann ist aber ersichtlich, daß jegliche
Kunststoffteile, die geformt und verbunden werden müssen, durch das beschriebene
Verfahren und Vorrichtung hergestellt werden können. Demzufolge können, obwohl
die Erfindung unter Verwendung verschiedener Typen Kunststoffmaterialien
beschrieben wurde, gleiche oder unterschiedliche Kunststoffmaterialien für jeden Teil
des Formverfahrens eingesetzt werden. Ferner sind verschiedenste Anpassungen
oder Abänderungen von Verfahren und Vorrichtung innerhalb des Schutzumfangs der
begleitenden Ansprüche möglich, wie sie dem Fachmann geläufig sind.
10
Anordnung
12
erste Form/bewegbarer Formschlitten
14
zweite Form
16
(erste) Hohlraumoberfläche v.
12
18
(zweite) Hohlraumoberfläche v.
12
/Linsenhohlraumoberfläche
20
Kernoberfläche v.
12
/Reflektorkernoberfläche
22
(dritte) Hohlraumoberfläche v.
14
24
(vierte) Hohlraumoberfläche v.
14
/Reflektorhohlraumoberfläche
26
Kernoberfläche v.
14
28
Kernoberfläche v.
14
30
erster Gegenstandshohlraum (zwischen
16
u.
22
)
32
zweiter Gegenstandshohlraum (zwischen
18
u.
24
)
34
Harzeinlaß
38
(erste) Linse
40
(erster) Reflektor
42
Verbindungshohlraum zwischen
38
und
40
/Kunststoffeinlaß
42
44
Kunststoffeinlaß
46
Lampenanordnung
48
Gegenstandshohlraum zw. Reflektorkernoberfläche
20
/Reflektorhohlraumoberfläche
24
50
vierter Gegenstandshohlraum zw. Linsenkernoberfl.
28
/Linsenhohlraumoberfl.
18
54
zweite Linse
56
Harzeinlaß
58
zweiter Reflektor
60
Leitungen
Claims (18)
1. Verfahren zur Herstellung einer zweiteiligen Kunststoffanordnung aus einem einzelnen
Formsatz mit den nachfolgenden Schritten:
- - Vorsehen einer Formvorrichtung mit einer ersten zwischen ersten und zweiten Positionen bewegbaren Form und einer zweiten Form, wobei die erste Form eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche und die zweite Form eine dritte Oberfläche und eine vierte Oberfläche besitzen;
- - Bewegen der ersten Form in die erste Position und Schließen der Vorrichtung, wobei die erste und dritte Oberfläche einen ersten Gegenstandshohlraum und die zweite und vierte Oberfläche einen zweiten Gegenstandshohlraum begrenzen;
- - Injizieren eines ersten Kunststoffmaterials in den ersten Gegenstandshohlraum;
- - Injizieren eines zweiten Kunststoffmaterials in den zweiten Gegenstandshohlraum;
- - Abkühlen des ersten Materials unter Ausbildung eines ersten Gegenstandes und
- - Abkühlendes zweiten Materials unter Ausbildung eines zweiten Gegenstandes;
- - Öffnen der Form;
- - Bewegen der ersten Form in die zweite Position;
- - Schließen der Form und Positionieren des ersten Gegenstandes gegenüber dem zweiten Gegenstand unter Einschluß eines Verbindungshohlraumes dazwischen;
- - Injizieren eines dritten Kunststoffmaterials in den Verbindungshohlraum und Verbinden des ersten Gegenstandes mit dem zweiten Gegenstand unter Ausbildung der Kunststoffanordnung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine
Formvorrichtung mit einem Schlitten ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Form sich linear
zwischen den ersten und zweiten Positionen bewegt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung zwischen den
ersten und zweiten Positionen senkrecht zur Öffnungs- und Schließbewegung ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Form stationär ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, zweite und dritte
Kunststoffmaterial durch die zweite Form injiziert werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die zweite Form ferner eine fünfte und siebte Oberfläche und die erste Form ferner eine sechste Oberfläche aufweist, wobei die vierten und fünften Oberflächen den zweiten Gegenstandshohlraum und siebte und sechste Oberfläche den ersten Gegenstandshohlraum umschließen, wenn die erste Form in die zweite Position bewegt wird;
- - Injizieren des ersten Kunststoffmaterials in den ersten Gegenstandshohlraum zwischen der vierten und fünften Oberfläche unter Herstellung eines Duplikats des ersten Gegenstandes; und
- - Injizieren eines zweiten Kunststoffmaterials in den zweiten Gegenstandshohlraum zwischen den siebten und sechsten Oberflächen unter Herstellung eines Duplikats des zweiten Artikels.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Duplikat des ersten
Gegenstandes und das Duplikat des zweiten Gegenstandes während des dritten
Kunststoffinjektionsschrittes ausgebildet werden.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, zweite und dritte
Kunststoffmaterial verschieden sind.
10. Verfahren zur Herstellung einer zweiteiligen Kunststoffanordnung mit einem einzelnen
Formensatz mit den nachfolgenden Schritten:
- - Vorsehen einer Formvorrichtung mit einem Schlitten, wobei eine erste Form zwischen ersten und zweiten Positionen bewegbar ist und einer zweiten stationären Form, wobei die erste Form eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche und die zweite Form eine dritte Oberfläche und eine vierte Oberfläche besitzt;
- - Bewegen der ersten Form in die erste Position und Schließen der Vorrichtung; wobei die erste und dritte Oberfläche einen ersten Gegenstandshohlraum und die zweiten und vierten Oberflächen einen zweiten Gegenstandshohlraum umschließen;
- - Injizieren eines ersten Kunststoffmaterials in den ersten Gegenstandshohlraum;
- - Injizieren eines zweiten Kunststoffmaterials in den zweiten Gegenstandshohlraum;
- - Abkühlen des ersten Materials unter Ausbildung eines ersten Gegenstandes und Abkühlen des zweiten Materials unter Ausbildung eines zweiten Gegenstandes;
- - Öffnen der Form;
- - Lineares Bewegen der ersten Form von der ersten Position in die zweite Position, wobei die lineare Bewegung senkrecht zur Öffnungs-/und Schließbewegung ist;
- - Schließen der Vorrichtung und Positionieren des ersten Gegenstandes gegenüber dem zweiten Gegenstand unter Ausbildung eines Verbindungshohlraums dazwischen; und
- - Injizieren eines dritten Kunststoffmaterials in den Verbindungshohlraum durch die zweite Form und Verbinden des ersten Gegenstandes mit dem zweiten Gegenstand unter Ausbildung der Anordnung.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Form ferner eine
fünfte und siebte Oberfläche und die erste Form ferner eine sechste Oberfläche
aufweist, wobei die fünften und vierten Oberflächen den zweiten Gegenstandshohlraum
definieren und die siebte und sechste Oberfläche den ersten Gegenstandshohlraum
umschließen, wenn die erste Form in die zweite Position bewegt wird;
- - Injizieren des ersten Kunststoffmaterials in den ersten Gegenstandshohlraum zwischen den fünften und vierten Oberflächen unter Ausbildung eines Duplikats des ersten Gegenstandes;
- - Injizieren eines zweiten Kunststoffmaterials in den zweiten Gegenstandshohlraum des zweiten zwischen den siebten und sechsten Oberflächen unter Ausbildung eines Duplikat-Gegenstandes.
12. Vorrichtung zur Herstellung einer zweiteiligen Kunststoffanordnung (10), die aufweist:
- - eine erste zwischen ersten und zweiten Positionen bewegbare Form (12) und eine zweite Form (14), wobei die erste Form (12) eine erste Oberfläche (16) und eine zweite Oberfläche (18) aufweist, die zweite Form (14) eine dritte (22) und eine vierte (24) Oberfläche aufweist, wobei die erste und dritte Oberfläche (16, 22) einen ersten Gegenstandshohlraum (30) und die zweite (18) und vierte (24) Oberfläche einen zweiten Gegenstandshohlraum (32) definieren, wenn die erste Form (12) sich in der ersten Position befindet;
- - einen ersten Harzeinlaß (34), der mit dem ersten Gegenstandshohlraum (30) verbunden ist, um ein erstes Harz zur Ausbildung des ersten Gegenstandes (38) zu injizieren;
- - einen zweiten Harzeinlaß, der mit dem zweiten Gegenstandshohlraum (32) verbunden ist, um ein zweites Herz unter Ausbildung eines zweiten Gegenstandes (40) zu injizieren; wobei die erste Oberfläche (16) den ersten Gegenstand (38) und die dritte Oberfläche (22) den zweiten Gegenstand (40) dann zurückhält, wenn die erste Form (12) in die zweite Position bewegt wird und die ersten und zweiten Formen (12, 14) den ersten Gegenstand (38) gegenüber dem zweiten Gegenstand (40) anordnen und einen Verbindungshohlraum (42) dazwischen ausbilden; und
- - einen dritten Harzeinlaß, der mit dem Verbindungshohlraum (42) verbunden ist, um ein drittes Harz zwischen die ersten und zweiten Gegenstände (38, 40) zu injizieren.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Form (12) ein
Formschlitten ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Form (12) sich
linear zwischen den ersten und zweiten Positionen bewegt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung zwischen
den ersten und zweiten Positionen senkrecht zur Öffnungs- und Schließbewegung ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Form (14)
stationär ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten, zweiten und
dritten Harzeinlässe durch die zweite Form (14) verlaufen.
18. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Form ferner eine fünfte und siebte Oberfläche und die erste Form ferner eine sechste Oberfläche aufweist, wobei die fünfte und vierte Oberfläche den zweiten Gegenstandshohlraum und die siebte und sechste Oberfläche den ersten Gegenstandshohlraum definieren, während sich die erste Form in die zweite Position bewegt
ein vierter Harzeinlaß mit dem ersten Gegenstandshohlraum zwischen der vierten und fünften Oberfläche verbunden ist, um das erste Harz zur Ausbildung eines Duplikats des ersten Gegenstandes zu injizieren; und
ein fünfter Harzeinlaß, der mit dem zweiten Gegenstandshohlraum zwischen den siebten und sechsten Oberflächen verbunden ist, um das zweite Harz unter Ausbildung eines Duplikats des zweiten Artikels zu injizieren, vorgesehen wird.
die zweite Form ferner eine fünfte und siebte Oberfläche und die erste Form ferner eine sechste Oberfläche aufweist, wobei die fünfte und vierte Oberfläche den zweiten Gegenstandshohlraum und die siebte und sechste Oberfläche den ersten Gegenstandshohlraum definieren, während sich die erste Form in die zweite Position bewegt
ein vierter Harzeinlaß mit dem ersten Gegenstandshohlraum zwischen der vierten und fünften Oberfläche verbunden ist, um das erste Harz zur Ausbildung eines Duplikats des ersten Gegenstandes zu injizieren; und
ein fünfter Harzeinlaß, der mit dem zweiten Gegenstandshohlraum zwischen den siebten und sechsten Oberflächen verbunden ist, um das zweite Harz unter Ausbildung eines Duplikats des zweiten Artikels zu injizieren, vorgesehen wird.
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