DE19941683A1 - Messvorrichtung zur Ermittlung des drehmomentbedingten Torsionswinkels einer Welle - Google Patents
Messvorrichtung zur Ermittlung des drehmomentbedingten Torsionswinkels einer WelleInfo
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Abstract
Meßvorrichtung zur Ermittlung des drehmomentbedingten Torsionswinkels einer Welle (1), insbesondere zur Berechnung des über die Welle (1) übertragenen Drehmoments, mit mindestens zwei an der Welle (1) angeordneten und bezüglich der Welle (1) feststehenden GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) zur Ermittlung des jeweiligen Drehwinkels der Welle (1), wobei die beiden GMR-Sensoren (2.1, 3.1 bzw. 2.2, 3.2) axial zueinander beabstandet angeordnet sind, um aus den beiden gemessenen Drehwinkeln den drehmomentbedingten Torsionswinkel der Welle (1) im Bereich zwischen den beiden GMR-Sensoren (2.1, 3.1 bzw. 2.2, 3.2) zu bestimmen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung zur Ermittlung des
drehmomentbedingten Torsionswinkels einer Welle, insbesondere
zur Berechnung des über die Welle übertragenen Drehmomentes,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, zur Messung des über eine Antriebswelle über
tragenen Drehmomentes Dehnungsmeßstreifen auf der Mantelflä
che der Antriebswelle anzubringen, wobei die Dehnungsmeß
streifen durch die drehmomentbedingte Torsion der Antriebs
welle verformt werden, so daß die Verformung der Dehnungsmeß
streifen eine Berechnung des über die Antriebswelle übertra
genen Drehmomentes ermöglicht. Hierzu ist auf der Welle eine
rotierende Meßelektronik befestigt, die ihre Daten kontaktlos
an eine stationäre Elektronik überträgt. Nachteilig an diesem
bekannten Meßverfahren ist also die Notwendigkeit einer ro
tierenden Meßelektronik mit einer aufwendigen Datenübertra
gung von der rotierenden Meßelektronik zu der feststehenden
Auswertungseinheit.
Bei einem weiteren bekannten Verfahren zur Messung des über
eine Welle übertragenen Drehmomentes sind an der Welle in ei
nem vorgegebenen axialen Abstand zueinander zwei Sensoren an
gebracht, welche jeweils den Drehwinkel der Welle an den bei
den Meßpunkten messen, so daß sich der Torsionswinkel und da
mit indirekt auch das Drehmoment als Differenz der beiden ge
messenen Drehwinkel ergibt. Als Sensoren für die Bestimmung
des Drehwinkels können beispielsweise optische Inkrementalge
ber (engl. rotary encoder) verwendet werden. Nachteilig an
dieser Meßmethode ist jedoch die relativ geringe Drehwinke
lauflösung, so daß das Drehmoment nur relativ ungenau be
stimmt werden kann.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Meßvor
richtung zur Ermittlung des drehmomentbedingten Torsionswin
kels einer Welle zu schaffen, die bei möglichst geringem bau
lichen Aufwand eine möglichst genaue Drehmomentbestimmung er
möglicht.
Die Aufgabe wird, ausgehend von der vorstehend beschriebenen
bekannten Meßvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung umfaßt die allgemeine technische Lehre, als
Sensor zur Bestimmung des Drehwinkels einer Welle einen soge
nannten GMR-Sensor (Giant Magneto Resistor) zu verwenden,
dessen elektrischer Widerstand durch ein äußeres Magnetfeld
verändert werden kann, was eine erheblich größere Drehwinke
lauflösung und damit eine exaktere Drehmomentbestimmung als
bei Verwendung von optischen Drehwinkelgebern erlaubt. Derar
tige GMR-Sensoren sind bekannt, so daß im folgenden auf eine
detaillierte Beschreibung von GMR-Sensoren verzichtet und
diesbezüglich auf den einschlägigen Stand der Technik verwie
sen wird.
In einer Variante der Erfindung erfolgt die Ansteuerung der
GMR-Sensoren jeweils durch eine an der Welle befestigte Ma
gnetanordnung, die sich mit der Welle dreht, so daß sich das
auf die GMR-Sensoren wirkende Magnetfeld und damit deren
elektrischer Widerstand bei einer Drehung der Welle laufend
ändert.
Bei einer anderen Variante der Erfindung ist dagegen zur An
steuerung der GMR-Sensoren eine bezüglich der Welle festste
hende Magnetanordnung vorgesehen, die neben den GMR-Sensoren
angeordnet ist, wobei sich auf der Mantelfläche der Welle im
Bereich der GMR-Sensoren eine zahnradartige Struktur befin
det. Bei einer Drehung der Welle liegt dem GMR-Sensor also
abwechselnd ein Zahn und ein Luftspalt gegenüber, so daß sich
das auf den GMR-Sensor wirkende Magnetfeld und damit dessen
elektrischer Widerstand bei einer Drehung der Welle laufend
ändert.
Vorzugsweise sind an der Welle axial zueinander beabstandet
mindestens zwei bezüglich der Welle feststehende GMR-Sensoren
angeordnet, die durch zwei Magnetanordnungen angesteuert wer
den, die sich mit der Welle drehen. Eine Drehung der Welle
führt also zu einer Widerstandsänderung der beiden GMR-
Sensoren, so daß der elektrische Widerstand der beiden Senso
ren eine Berechnung des Drehwinkels erlaubt. Der Torsionswin
kel und damit indirekt auch das über die Welle übertragene
Drehmoment ergeben sich als Differenz der von den beiden GMR-
Sensoren erfaßten Drehwinkel.
In einer vorteilhaften Variante der Erfindung weist die Meß
vorrichtung nicht nur zwei zueinander axial beabstandete GMR-
Sensoren auf, sondern es sind in einem vorgegebenen axialen
Abstand zueinander an der Welle zwei bezüglich der Welle
feststehende Paare von GMR-Sensoren angeordnet. Entsprechend
sind auf der Welle zwei Paare von Magnetanordnungen ange
bracht, die sich mit der Welle drehen und dabei die GMR-
Sensoren ansteuern. Wichtig ist hierbei, daß die Magnetanord
nungen eines Paares und/oder die GMR-Sensoren eines Paares
bezüglich der Drehachse der Welle um einen vorgegebenen Win
kel relativ zueinander verdreht angeordnet sind, damit zu
sätzlich zur Bestimmung des Torsionswinkels auch die Tor
sionsrichtung der Welle ermittelt werden kann. Vorzugsweise
sind die Magnetanordnungen eines Paares und/oder die GMR-
Sensoren eines Paares hierbei um einen Winkel von 90° relativ
zueinander verdreht angeordnet.
Bei einer Drehung der Welle mit einer konstanten Winkelge
schwindigkeit liefern die einzelnen GMR-Sensoren jeweils ein
sinusförmiges Ausgangssignal, wobei sich der Drehwinkel di
rekt aus dem Ausgangssignal des GMR-Sensors ergibt, wohinge
gen die Drehrichtung aus dem Verhältnis der Ausgangssignale
der beiden GMR-Sensoren eines Paars ermittelt wird. Die vor
stehend beschriebene Anordnung mit um 90° relativ zueinander
verdrehten GMR-Sensoren bietet den Vorteil, daß stets einer
der beiden GMR-Sensoren eines Paares im weitgehend linearen
Bereich ausgesteuert ist und deshalb ein relativ gutes Klein
signalverhalten aufweist. Bei der Bestimmung des Drehwinkels
bzw. bei der Berechnung des Torsionswinkels aus den beiden
gemessenen Drehwinkeln werden deshalb vorzugsweise die Aus
gangssignale derjenigen GMR-Sensoren verwendet, deren Aus
gangssignal gerade im weitgehend linearen Bereich der Si
nuskurve liegt. Hierzu können die Ausgangssignale der beiden
GMR-Sensoren eines Paares jeweils mit einem Schwellwert ver
glichen werden, wobei die Auswertungseinheit auf den anderen
GMR-Sensor umschaltet, wenn der Absolutwert des Ausgangs
signals des aktuellen GMR-Sensors den vorgegebenen Schwell
wert überschreitet, da das Ausgangssignal des aktuellen GMR-
Sensors dann in den nichtlinearen Bereich der Sinuskurve hin
einläuft.
Die vorstehend erwähnten Magnetanordnungen zur Ansteuerung
der GMR-Sensoren bestehen vorzugsweise aus einer auf der Man
telfläche der Welle angeordneten und über den gesamten Umfang
der Welle umlaufenden Magnetschicht, wobei die Polarisierung
der Magnetschicht über den Umfang wechselt, so daß sich die
Richtung des auf die GMR-Sensoren wirkenden Magnetfeldes bei
einer Drehung der Welle ständig ändert. Vorzugsweise besteht
eine derartige Magnetschicht aus einer Vielzahl von über den
Umfang der Mantelfläche der Welle verteilt angeordneten Per
manentmagneten, die alle im wesentlichen axial, radial oder
in Umfangsrichtung ausgerichtet sind.
In einer vorteilhaften Variante der Erfindung ist zur Lage
rung der Welle ein Gleitlager vorgesehen, das als öl
eigenförderndes Gleitlager ausgebildet ist, wobei die auf der
Mantelfläche der Welle angebrachte Magnetschicht mit einem
Teil ihrer Ausdehnung eine Lagerfläche dieses Gleitlagers
bildet. Vorzugsweise erfolgt die Zufuhr von Öl hierbei durch
einen Feinstfilter.
Schließlich ist es auch möglich, die Magnetanordnung zur An
steuerung der GMR-Sensoren nicht auf der Mantelfläche der
Welle, sondern an deren Stirnseiten anzuordnen, was insbeson
dere bei solchen Wellen in Frage kommt, bei denen die Stirn
seiten der Welle frei sind.
Besonders vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Meßvorrichtung
ist, daß die Drehwinkelauflösung und damit die Genauigkeit
bei der Bestimmung des von der Welle übertragenen Drehmomen
tes wesentlich größer ist als bei dem eingangs beschriebenen
optischen Drehwinkelgeber, da die auf einer Mantelfläche der
Welle angebrachte Magnetschicht wesentlich feiner aufgeteilt
werden kann. So läßt sich beispielsweise ein Polabstand von
10-15 µm realisieren, was bei einem Wellendurchmesser von
21 mm zu einer Dipoldichte von 3,3 . 106 Dipolen/mm und ent
sprechend zu einer Winkelauflösung von 10-4°/Schritt führt.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusam
men mit der Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zei
gen:
Fig. 1 als bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfin
dung eine Meßvorrichtung zur Bestimmung des
drehmomentbedingten Torsionswinkels einer An
triebswelle,
Fig. 2 die Ausgangssignale der beiden GMR-Sensoren
der Meßvorrichtung aus Fig. 1 als Diagramm,
Fig. 3 bis 5 verschiedene mögliche Magnetanordnungen zur An
steuerung der GMR-Sensoren sowie
Fig. 6 eine alternative Anordnung der GMR-Sensoren
mit einer feststehenden Magnetanordnung.
Die in Fig. 1 dargestellte Meßvorrichtung dient zur Bestim
mung des drehmomentbedingten Torsionswinkels einer Antriebs
welle 1 - beispielsweise einer Brennkraftmaschine - mit einem
Durchmesser von 21 mm, um anschließend aus dem gemessenen
Torsionswinkel das über die Antriebswelle 1 übertragene
Drehmoment berechnen zu können.
Hierzu sind seitlich neben der Antriebswelle 1 in einem vor
gegebenen axialen Abstand zueinander zwei Paare von GMR-
Sensoren 2.1, 2.2, 3.1, 3.2 angebracht, wobei jedes Paar der
GMR-Sensoren 2.1, 2.2 bzw. 3.1, 3.2 jeweils den Drehwinkel
und die Drehrichtung der Antriebswelle 1 an den jeweiligen
Meßpunkten erfaßt. Die Ansteuerung der GMR-Sensoren 2.1, 2.2,
3.1, 3.2 erfolgt durch Magnetschichten 4.1, 4.2 bzw 5.1, 5.2,
die auf die Mantelfläche der Antriebswelle 1 jeweils im Be
reich der GMR-Sensoren 2.1, 2.2 bzw. 3.1, 3.2 aufgebracht
sind, wobei jede der Magnetschichten 4.1, 4.2 bzw. 5.1, 5.2
aus einer Vielzahl von über den Umfang der Mantelfläche der
Antriebswelle 1 verteilt angeordneten Permanentmagneten 6 mit
abwechselnder Polarität besteht. So zeigt Fig. 3 die Anord
nung der einzelnen Permanentmagneten 6 in den einzelnen Ma
gnetschichten 4.1, 4.2, 5.1, 5.2, wobei ersichtlich ist, daß
die einzelnen Permanentmagneten 6 jeweils axial ausgerichtet
sind. Bei einer Drehung der Antriebswelle 1 ändert sich also
laufend das auf die GMR-Sensoren 2.1, 2.2, 3.1, 3.2 wirkende
Magnetfeld und damit der elektrische Widerstand des jeweili
gen GMR-Sensors 2.1, 2.2, 3.1, 3.2, so daß sich ein sinusför
miger Verlauf des Ausgangssignals der einzelnen GMR-Sensoren
2.1, 2.2, 3.1, 3.2 ergibt, wie er in Fig. 2 dargestellt ist.
Die einzelnen Magnetschichten 4.1, 4.2 bzw. 5.1, 5.2 eines
Paares sind hierbei jeweils um einen Winkel relativ zueinan
der verdreht angeordnet, welcher der halben Breite eines der
Permanentmagneten 6 entspricht, so daß die Ausgangssignale
der GMR-Sensoren 2.1, 2.2, 3.1, 3.2 eines Paares jeweils um
90° zueinander zeitlich versetzt sind, wie aus Fig. 2 er
sichtlich ist. Zum einen ermöglicht dies neben der Bestimmung
des Drehwinkels und damit des Torsionswinkels auch die Er
mittlung der Drehrichtung und damit der Torsionsrichtung, in
dem die Ausgangssignale der GMR-Sensoren 2.1, 2.2 bzw. 3.1,
3.2 eines Paares miteinander verglichen werden. Zum anderen
ermöglicht die Verwendung von zwei Paaren von GMR-Sensoren
2.1, 2.2, 3.1, 3.2 eine exaktere Erfassung auch von kleinen
Drehwinkeländerungen, da sich stets einer der beiden GMR-
Sensores 2.1, 2.2 bzw. 3.1, 3.2 eines Paares im weitgehend
linearen Bereich der jeweiligen Sinuskurve befindet, so daß
die Auswerteelektronik zur Bestimmung des Drehwinkels laufend
zwischen den beiden GMR-Sensoren 2.1, 2.2 bzw. 3.1, 3.2 eines
Paares umschaltet.
Weiterhin zeigt Fig. 1 ein Gleitlager 7 sowie ein Notlaufla
ger 8, wobei sich die Magnetschicht 4.1 bis in den Bereich
des Notlauflagers 8 und des Gleitlagers 7 erstreckt und somit
ein Lagerfläche für diese Lager bildet.
Fig. 4 zeigt eine alternative Anordnung der einzelnen Perma
nentmagneten 6 in der Magnetschicht, wobei die Permanentma
gneten 6 in der Darstellung gemäß Fig. 4 in Umfangsrichtung
ausgerichtet sind.
Fig. 5 zeigt schließlich schematisch die Antriebswelle 1 mit
einer Magnetschicht, in der die einzelnen Permanentmagneten
jeweils radial ausgerichtet sind, wobei die Größenverhältnis
se in der Zeichnung zur Verdeutlichung der radialen Ausrich
tung der Permanentmagneten verändert wurden. Tatsächlich wei
sen die einzelnen Permanentmagenten nur eine radiale Erstrec
kung von einem Bruchteil des Durchmessers der Antriebswelle
auf.
Die in Fig. 6 dargestellte Anordnung eines GMR-Sensors 9 un
terscheidet sich von den vorstehend beschriebenen Ausfüh
rungsformen im wesentlichen dadurch, daß die Ansteuerung des
GMR-Sensors 9 hierbei durch einen feststehenden Permanentma
gneten 10 erfolgt, der auf der der Antriebswelle abgewandten
Seite des GMR-Sensors 9 angeordnet ist, wobei die Antriebs
welle hierbei nur ausschnittweise im Bereich ihrer Mantelflä
che dargestellt ist. Zur Modulierung des Ausgangssignals des
GMR-Sensors 9 ist auf der Mantelfläche der Antriebswelle eine
zahnradartige Struktur mit hervorstehenden Zähnen 11 ange
bracht ist, so daß dem GMR-Sensor 9 bei einer Drehung der An
triebswelle abwechselnd ein Zahn 11 und ein Luftspalt 12 ge
genübersteht. Das auf den GMR-Sensor 9 wirkende Magnetfeld
und damit der elektrische Widerstand des GMR-Sensors 9 ändert
sich also bei einer Drehung der Antriebswelle, was eine Be
rechnung des Drehwinkels aus dem elektrischen Widerstand des
GMR-Sensors 9 ermöglicht.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf
die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele.
Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von
der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gear
teten Ausführungen Gebrauch macht.
Claims (10)
1. Meßvorrichtung zur Ermittlung des drehmomentbedingten Tor
sionswinkels einer Welle (1), insbesondere zur Berechnung des
über die Welle (1) übertragenen Drehmoments, mit
mindestens zwei an der Welle (1) angeordneten und bezüglich der Welle (1) feststehenden Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) zur Ermittlung des jeweiligen Drehwinkels der Welle (1),
wobei die beiden Sensoren (2.1, 3.1 bzw. 2.2, 3.2) axial zu einander beabstandet angeordnet sind, um aus den beiden ge messenen Drehwinkeln den drehmomentbedingten Torsionswinkel der Welle (1) im Bereich zwischen den beiden Sensoren (2.1, 3.1 bzw. 2.2, 3.2) zu bestimmen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) als GMR-Sensoren ausgebildet sind.
mindestens zwei an der Welle (1) angeordneten und bezüglich der Welle (1) feststehenden Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) zur Ermittlung des jeweiligen Drehwinkels der Welle (1),
wobei die beiden Sensoren (2.1, 3.1 bzw. 2.2, 3.2) axial zu einander beabstandet angeordnet sind, um aus den beiden ge messenen Drehwinkeln den drehmomentbedingten Torsionswinkel der Welle (1) im Bereich zwischen den beiden Sensoren (2.1, 3.1 bzw. 2.2, 3.2) zu bestimmen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) als GMR-Sensoren ausgebildet sind.
2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Ansteuerung der beiden GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1,
3.2) zwei Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) vorgesehen
sind, wobei die beiden Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2)
jeweils einem der beiden GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2)
zugeordnet sind und sich mit der Welle (1) drehen.
3. Meßvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur zusätzlichen Bestimmung der Torsionsrichtung neben dem Torsionswinkel zwei axial zueinander beanstandete und be züglich der Welle (1) feststehende Paare von GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) vorgesehen sind, und
daß an der Welle (1) zur Ansteuerung der GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) entsprechend zwei Paare von Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) befestigt sind, die sich mit der Welle (1) drehen,
wobei die Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) eines Paares und/oder die GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) eines Paares bezüglich der Drehachse der Welle (1) um einen vorgegebenen Winkel relativ zueinander verdreht angeordnet sind.
daß zur zusätzlichen Bestimmung der Torsionsrichtung neben dem Torsionswinkel zwei axial zueinander beanstandete und be züglich der Welle (1) feststehende Paare von GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) vorgesehen sind, und
daß an der Welle (1) zur Ansteuerung der GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) entsprechend zwei Paare von Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) befestigt sind, die sich mit der Welle (1) drehen,
wobei die Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) eines Paares und/oder die GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) eines Paares bezüglich der Drehachse der Welle (1) um einen vorgegebenen Winkel relativ zueinander verdreht angeordnet sind.
4. Meßvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) eines Paares
oder die GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) eines Paares je
weils um einen halben Polwinkel relativ zueinander verdreht
angeordnet sind.
5. Meßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die GMR-Sensoren (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) jeweils zu der Man
telfläche der Welle (1) benachbart angeordnet sind und die
Magnetanordnungen (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) jeweils aus einer auf
der Mantelfläche der Welle (1) umlaufenden Magnetschicht mit
über den Umfang wechselnder Polarisierung bestehen.
6. Meßvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die umlaufende Magnetschicht (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) eine
Vielzahl von Permanentmagneten (6) enthält, die alle im we
sentlichen axial, radial oder in Umfangsrichtung ausgerichtet
sind.
7. Meßvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Lagerung der Welle (1) ein Gleitlager vorgesehen ist,
wobei die Magnetschicht (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) mit einem Teil
ihrer Ausdehnung eine Lagerfläche des Gleitlagers bildet.
8. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetschicht (4.1, 4.2, 5.1, 5.2) durch einen
Schreibkopf beschreibbar ist, um die wechselnde Polarisierung
zu erzeugen.
9. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der Magnetanordnungen (4.1, 4.1, 5.1,
5.2) an einer Stirnseite der Welle (1) angeordnet ist.
10. Meßvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erregung der beiden GMR-Sensoren (9) eine bezüglich
der Welle feststehende Magnetanordnung (10) vorgesehen ist,
wobei zur Modulierung des Ausgangssignals der beiden GMR-
Sensoren (9) auf der Mantelfläche der Welle ein zahnradartige
Struktur (11, 12) angebracht ist, die sich mit der Welle
dreht.
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|---|---|---|---|
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| DE19941683A1 true DE19941683A1 (de) | 2001-03-22 |
| DE19941683C2 DE19941683C2 (de) | 2001-06-21 |
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ID=7920455
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| DE19941683A Expired - Fee Related DE19941683C2 (de) | 1999-09-01 | 1999-09-01 | Messvorrichtung zur Ermittlung des drehmomentbedingten Torsionswinkels einer Welle |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19941683C2 (de) |
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