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DE19938406C2 - Feldbegrenzungs-Erkennungssystem für eine Feld-Ballsportart - Google Patents

Feldbegrenzungs-Erkennungssystem für eine Feld-Ballsportart

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DE19938406C2
DE19938406C2 DE19938406A DE19938406A DE19938406C2 DE 19938406 C2 DE19938406 C2 DE 19938406C2 DE 19938406 A DE19938406 A DE 19938406A DE 19938406 A DE19938406 A DE 19938406A DE 19938406 C2 DE19938406 C2 DE 19938406C2
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein System für eine Feld-Ballsportart, insbesondere Squash, zum Bestimmen, ob Bälle außerhalb einer Feldbegrenzung auftreffen, wobei mindestens ein Teil einer Feldbegrenzungslinie und/oder ein an eine Feldbegrenzungslinie angrenzender, außerhalb des Spielfeldes liegender Teilbereich eine Sensorvorrichtung aufweisen. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein entsprechendes Verfahren, bei dem das Auftreffen eines Balls auf einer Feldbegrenzungslinie und/oder in einem an die Feldbegrenzungslinie angrenzenden, außerhalb des Spielfeldes liegenden Bereich mittels eines Sensors registriert wird, der Sensor ein Signal erzeugt und das Signal eine Anzeige steuert.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein System und auf ein Verfahren für eine Feld-Ballsportart, insbesondere Squash, zum Bestimmen, ob Bälle außerhalb einer Feldbegrenzung auftreffen. Der Begriff "Ball" ist in diesem Zusammenhang nicht einschränkend auszulegen, sondern betrifft den Spielgegenstand der Feldsportart allgemein, umfaßt damit auch Federbälle beim Badminton oder ähnliches.
Bei Feld-Ballsportarten wird das Spielfeld in der Regel durch Feldbegrenzungslinien defi­ niert. Je nach Sportart zählen die Feldbegrenzungslinien noch zum Spielfeld oder sie gelten bereits als "Aus-Bereich".
Da in der Regel lediglich durch die Spieler selbst oder aber durch einen Schiedsrichter beur­ teilt wird, ob der Ball noch innerhalb des Feldes aufgetroffen ist oder bereits "im Aus" gewe­ sen ist, ist die Beurteilung darüber häufig streitig. Insbesondere bei schnellen Ballsportarten, wie z. B. Squash, bei denen die Bälle häufig Geschwindigkeiten von über 200 km/h erreichen können, ist eine korrekte Beurteilung darüber sehr schwierig und teilweise unmöglich. Re­ gelmäßig werden daher durch die Spieler oder die Schiedsrichter auch Fehlentscheidungen getroffen, die spielentscheidend sein können. Dies ist insbesondere bei professionellen oder hochklassigen Veranstaltungen problematisch.
Aus der DE 37 22 843 C2 ist eine Vorrichtung zur Bestimmung des Ortes des Auftreffens eines Gegenstands auf eine Fläche, insbesondere zur Überwachung des Überschreitens von Begrenzungslinien wie Spielfeldlinien eines Tennisplatzes bekannt. Dabei werden zwei an Spannung angeschlossene Kontaktflächen, die in der Überwachungszone übereinander lie­ gend auf Abstand gehalten sind, durch ein Auftreffen eines Gegenstandes so zusammenge­ drückt, daß sie in elektrisch leitende Berührung gelangen, wodurch ein Signal abgegeben wird.
Aus der DE 36 39 096 A1 ist ferner eine Übungsfläche für Ballspiele bekannt, bei der mittels mehrerer Sensoren die Spielgenauigkeit und die Schlagstärke eines Spielers überwacht wer­ den kann.
Es ist demnach Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System und ein Verfahren für Feld- Ballsportarten, insbesondere für Squash, zur Verfügung zu stellen, mit dem zuverlässig be­ stimmt werden kann, ob Bälle innerhalb oder außerhalb einer Feldbegrenzung auftreffen und entsprechende Fehlentscheidungen vermieden werden, wobei das System und das Verfahren sehr flexibel sein sollen, um es auf unterschiedliche Feld-Ballsportarten oder auch auf unter­ schiedliche Spielertypen anpassen zu können.
Diese Aufgabe wird durch ein System nach Anspruch 1 und durch ein Verfahren nach An­ spruch 19 gelöst. Die Ansprüche 2 bis 18 und 20 bis 24 betreffen besonders bevorzugte Aus­ führungsformen des erfindungsgemäßen Systems bzw. besonders vorteilhafte Abwandlungen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Gemäß der Erfindung umfaßt mindestens ein Teilbereich einer Feldbegrenzungslinie und/oder ein an eine Feldbegrenzungslinie angrenzender, außerhalb des Spielfelds liegender Teilbe­ reich eine Sensorvorrichtung zum Registrieren des Auftreffens eines Balls.
Gehört die Feldbegrenzungslinie noch zum Spielfeld, so weist sie vorteilhafterweise keinen Sensor auf, sondern nur der angrenzende, außerhalb des Spielfelds liegende Teilbereich. Ge­ hört die Feldbegrenzungslinie jedoch bereits nicht mehr zum gültigen Spielfeld, also zum "Aus-Bereich", so weist zumindest die Feldbegrenzungslinie selbst einen Sensor auf.
Die Sensorvorrichtung erkennt automatisch in dem kritischen Bereich in der Nähe der Feld­ begrenzungslinien, ob der Ball außerhalb des definierten Spielfeldes aufgetroffen ist. Trifft der Ball in einem kritischen Bereich in der Nähe der Feldbegrenzungslinie auf und reagiert der Sensor nicht, so ist eindeutig, daß der Ball noch innerhalb des definierten Spielfeldes aufgekommen ist. Durch dieses automatische Erkennungssystem werden Fehlentscheidungen bei der Beurteilung, ob ein Ball "im Aus" gewesen ist oder nicht, zuverlässig vermieden. Diskus­ sionen und spielentscheidende Fehlentscheidungen, die insbesondere bei professionellen Spielen vermieden werden müssen, werden zuverlässig ausgeschlossen.
Erfindungsgemäß ist ferner die Sensitivität der Sensorvorrichtung einstellbar, so daß die Sen­ sorvorrichttung auf unterschiedliche Feld-Ballsportarten angepaßt werden kann. Insbesondere kann auch ein bereits installiertes System für eine Feld-Ballsportart, beispielsweise in einem Squasch-Court, mittels der einstellbaren Sensorvorrichtung auf bestimmte Spielertypen und beispielsweise ihre Schlagstärken und die damit verbundenen mittleren Ballgeschwindigkei­ ten angepaßt werden, so daß eine hohe Zuverlässigkeit des Systems erzielt wird.
Die Sensorvorrichtung umfaßt bevorzugt einen Sensor, der auf Druck und/oder einen Impuls bzw. einen Stoß reagiert. Dadurch können die gebräuchlichen und standardisierten Bälle ver­ wendet werden, die auch den nicht-professionellen Spielern und den Freizeitspielern zur Ver­ fügung stehen und relativ preiswert sind. Spezialbälle, die auf irgendeine Weise mit dem Sen­ sor wechselwirken, sind nicht notwendig.
Bevorzugt ist als Sensorvorrichtung ein Sensorband vorgesehen, das direkt als Feldbegren­ zungslinie eingesetzt werden kann. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Feldbegren­ zungslinie nicht mehr zu dem definierten Spielfeld zählt, sondern als "Aus-Bereich" zu wer­ ten ist. Insbesondere kann ein solches Sensorband als Begrenzungslinie für den unteren, als "Playboard" bezeichneten Bereich der Stirnseite eines Squashcourts verwendet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Sensorband wenigstens zwei elektrisch leitende Schichten, die mit Abstand voneinander angeordnet sind. Das Sensorband ist dabei elastisch ausgeführt, so daß durch Druck und/oder einen Stoß auf das Sensorband eine Kom­ pression stattfindet und die beiden Schichten in Kontakt miteinander gebracht werden. Sobald sich zwei elektrisch leitende Schichten berühren, wird ein Signal erzeugt, das einen Aufprall eines Balles auf dem Sensorband anzeigt.
Die Sensorvorrichtung kann ferner einen Sensor umfassen, der auf Erschütterungen reagiert. Auch dadurch wird der Aufprall eines Balles auf einen bestimmten Bereich zuverlässig ange­ zeigt.
Bei einem Squashcourt ist es beispielsweise vorteilhaft, die Begrenzungslinie des Playboards als Sensorband auszuführen, wie es oben beschrieben ist, während der darunter liegende Teil des Playboards einen Sensor aufweist, der auf Erschütterungen oder Schwingungen reagiert.
Bei einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Squashcourts ist nicht nur die Begrenzungslinie des Playboards mit einem Sensorband ausgestattet, sondern auch der ge­ samte Restbereich des Playboards mit einem breitflächigen oder mehreren einzelnen Sensor­ bändern versehen. Die Signale der einzelnen Sensorbänder werden dabei bevorzugt getrennt voneinander verarbeitet, um nicht nur zu signalisieren, daß ein Ball das Playboard getroffen hat, sondern auch um eine spezifizierte Auftreffposition des Balles angeben zu können.
Ferner ist es möglich, daß eine Sensorvorrichtung vorgesehen ist, die mit bestimmten Mate­ rialien, die in dem Ball vorgesehen sind, wechselwirkt. Beispielsweise könnte der Ball ein magnetisches Material beinhalten, wobei in der Sensorvorrichtung ein Strom- bzw. Span­ nungsimpuls erzeugt würde, wenn der entsprechend präparierte Ball die mit dem Sensor ver­ sehene Feldbegrenzungslinie oder den angrenzenden Teilbereich trifft. Möglich wäre auch, daß der Ball aus leitendem Material besteht, wodurch bei Berührung mit der Sensorvorrich­ tung ein Strom- oder Spannungsimpuls generiert wird.
Bei dem oben beschriebenen Sensorband mit mindestens zwei voneinander mit Abstand an­ geordneten elektrisch leitenden Schichten können z. B. mehrere Schichten vorgesehen sein, die unterschiedliche Abstände voneinander aufweisen. Je größer der Abstand zwischen zwei Schichten, desto größer muß der Druck oder Impuls, und damit eine Ballgeschwindigkeit, sein, um das Sensorband so weit zu komprimieren, daß sich die zwei Schichten berühren. Es werden dann in dem Sensorband nur die Schichten aktiviert, die den der gewünschten Sensiti­ vität entsprechenden Abstand aufweisen. Bei erschütterungsabhängigen Sensoren können z. B. Teilbereiche wie das Playboard beim Squash gegen Federn aufgehängt sein, wobei ein entsprechendes Signal erst ab einer einstellbaren, minimalen Auslenkung des Playboards ge­ neriert wird. Neben diesen bevorzugten Maßnahmen, die erfindungsgemäße einstellbare Sen­ sitivität sicherzustellen, können in Abhängigkeit von dem Sensorsystem durch den Fachmann auch andere Maßnahmen ergriffen werden, ohne vom Gegenstand der Erfindung abzuwei­ chen.
Das System umfaßt vorteilhafterweise eine Anzeigevorrichtung, wobei die Anzeige bevorzugt optischer und/oder akustischer Art ist. Intensität, Anzeigedauer und/oder Lautstärke bzw. Far­ be des von der Anzeigevorrichtung erzeugten Signals können einstellbar sein. Auch kann der Ort der Anzeigevorrichtung frei gewählt werden. So ist es z. B. bei einem Squashcourt mög­ lich, die Anzeigevorrichtung innerhalb des Courts anzubringen, um die Spieler selbst direkt zu informieren, oder aber außerhalb des Courts, um die Informationen einem Schiedsrichter zu übermitteln, ohne beispielsweise die Konzentration der Spieler zu beeinträchtigen.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht die optische Anzeige aus einem Leuchtband, das auf der entsprechenden Feldbegrenzungslinie oder auf Teilen davon ange­ bracht ist. Das Signal des Sensors wird an das Leuchtband bzw. eine entsprechende Steuer­ vorrichtung übertragen, so daß ein Aufleuchten oder Blinken des Leuchtbandes beim Anspre­ chen der Sensorvorrichtung generiert wird.
Die Feldbegrenzungslinie, beispielsweise des Playboards in einem Squashcourt, leuchtet dann beim Treffen derselben oder beim Treffen des darunter liegenden Playboards auf, wodurch für die Spieler, aber auch für Zuschauer oder Schiedsrichter, ein deutliches und klar zu identifi­ zierendes Signal entsteht.
Bevorzugt sind sämtliche Feldbegrenzungslinien mit einem Sensor und/oder mit einem Leuchtband versehen, wie es oben beschrieben ist.
Insbesondere können die Leuchtbänder auch unabhängig von den Sensoren geschaltet werden. Es können beispielsweise bei einem unbespielten Squashcourt sämtliche Leuchtbänder einge­ schaltet werden, was insbesondere bei einem ansonsten unbeleuchteten Court sehr auffällig und werbewirksam ist. So wird auf effektive Weise sowohl auf einen Court mit den erfin­ dungsgemäßen Möglichkeiten als auch auf den Hersteller oder Betreiber dieser Anlagen hin­ gewiesen, darüber hinaus wird auch ein besonderer ästhetischer Effekt erzielt. So ist es auch möglich, z. B. in einer Squashanlage, einen oder mehrere Courts durch ein Einschalten der Leuchtbänder besonders hervorzuheben, gleichsam als "Center-Courts" zu kennzeichnen, in denen Wettbewerbe stattfinden und besonders gute Spieler spielen.
Neben den Leuchtbändern sind aber auch andere Anzeigevorrichtungen möglich, beispiels­ weise können als optische Anzeigen Signallampen vorgesehen werden oder eine Anzeigevor­ richtung in einer Spielstandsanzeige integriert werden. Es ist auch möglich, die Anzeigevor­ richtung, bzw. die Sensorsignale, mit der Spielstandsanzeige oder einer Auswertevorrichtung zu koppeln, um beispielsweise Statistiken über Fehlerursachen der Spieler erstellen zu kön­ nen.
Ferner ist es möglich, mit der erfindungsgemäßen Sensorvorrichtung nicht nur anzuzeigen, daß, sondern auch wie weit ein Ball "im Aus" gewesen ist. Dazu müssen gestaffelte Sensorbe­ reiche vorgesehen werden. Dadurch können ebenfalls interessante Informationen über den Spielverlauf gewonnen werden, die zu einer besseren Beurteilung der Spieler beitragen kön­ nen, was insbesondere für das Training von erhöhter Bedeutung ist.
Die Erfindung betrifft ferner ein entsprechendes Verfahren, wobei das Auftreffen eines Balls auf einer Feldbegrenzungslinie und/oder in einem an die Feldbegrenzungslinie angrenzenden, außerhalb des Spielfeldes liegenden Bereich mittels eines Sensors registriert wird, der Sensor ein Signal erzeugt und das Signal eine Anzeige beeinflußt, wobei die Sensitivität des Sensors einstellbar ist.
Bevorzugt wird ein optisches und/oder ein akustisches Signal erzeugt, wobei ein Licht- und/oder Tonsignal für einen bestimmten Zeitraum festgelegt wird, der bevorzugt kürzer als drei Sekunden ist.
Es ist insbesondere möglich, den Zeitraum abhängig vom Abstand des Auftreffpunkt des Balls von der Feldbegrenzungslinie zu variieren. Dadurch werden den Spielern oder den Zu­ schauern auch diese zusätzlichen Informationen differenziert über die Anzeige dargestellt.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anzeigeart anders zu differenzieren, beispielswei­ se durch unterschiedliche Tonhöhen bei einer akustischen Anzeige oder durch unterschiedli­ che Farben bei einer optischen Anzeige. Es kann beispielsweise eine Lichterkette vorgesehen werden, an der genau absehbar ist, wie weit der Ball außerhalb der Feldbegrenzungslinie auf­ getroffen ist.
Die Erfindung sowie Vorteile der Erfindung werden anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen verdeutlicht. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Stirnwand eines Squashcourts, der mit einer Ausführungsform des erfindungsge­ mäßen Systems ausgestattet ist,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Teilbereich einer Ausführungsform einer als Sensor­ band ausgebildeten Sensorvorrichtung, und
Fig. 3 die in Fig. 2 dargestellte Sensorvorrichtung beim Auftreffen eines Balls.
Fig. 1 zeigt die Stirnseite eines Squashcourts, die durch einem unteren "Aus-Bereich", der als Playboard 10 bezeichnet wird, und eine obere Feldbegrenzungslinie 40 definiert wird.
Das Playboard 10 hat eine Gesamthöhe von 48 cm und wird durch eine 5 cm hohe Feldbe­ grenzungslinie 11 in seinem oberen Bereich abgegrenzt. Die Feldbegrenzungslinie 11 ist kon­ kav gewölbt ausgeführt und besteht aus einem druck- und stoßsensitiven Sensorband 12 und einem darauf aufgebrachten Leuchtband 15. Sobald das Sensorband 12 von einem Ball getrof­ fen wird, erzeugt es ein Signal, das ein Aufleuchten des Leuchtbandes 15 generiert.
Der Aufbau der Feldbegrenzungslinie 11 und der analog aufgebauten oberen Feldbegren­ zungslinie 40 wird anhand der Fig. 2 und 3 näher erläutert werden.
Das beim Auftreffen eines Balls erzeugte Signal des Sensorbandes 12 wird ferner an eine in einer Spielstandsanzeige 20 integrierte Anzeigelampe 21 übertragen, die beim Empfangen eines Signals ebenfalls aufleuchtet.
Das unter der Feldbegrenzungslinie 11 liegende Playboard 10 umfaßt darüber hinaus eine schwingungs- oder erschütterungsabhängige Sensorvorrichtung 5, so daß auch ein Auftreffen des Balls auf das Playboard 10 unterhalb der Feldbegrenzungslinie 11 durch die Anzeigevor­ richtung 21 angezeigt wird. In diesem Falle wird kein Signal an das Leuchtband 15 weiterge­ geben, so daß lediglich die Lampe 21 in der Anzeigevorrichtung 20 aufleuchtet, wenn das Playboard 10 unterhalb der Feldbegrenzungslinie 11 getroffen wird.
Die optischen Anzeigen sind darüber hinaus durch akustische Anzeigen unterstützt.
Die nur für den Aufschlag relevante Begrenzungslinie 45 ist bei dieser Ausführungsform nicht mit einem Sensor versehen, es soll aber angemerkt werden, daß auch für diese Begren­ zungslinie 45 z. B. ein Sensorband wie für die Linien 11 und 40 eingesetzt werden kann. Be­ vorzugt ist in diesem Fall der Sensor von außerhalb des Squash-Courts schaltbar, um den Sensor nach dem Aufschlag zu deaktivieren.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Teilbereich der Ausführungsform der Feldbegren­ zungslinie 11. Die Feldbegrenzungslinie 11 besteht aus einem Sensorband 12, das eine obere leitende Schicht 13 und eine untere leitende Schicht 14 umfaßt. Das Sensorband 12 ist ela­ stisch, so daß es in einer Richtung senkrecht zu den Schichten 13, 14 komprimiert werden kann.
Auf das Sensorband 12 ist ein Leuchtband 15 aufgebracht, das durch das Sensorband 12 bzw. eine entsprechende Steuervorrichtung (nicht gezeigt) gesteuert wird und aufleuchtet, sobald die leitenden Schichten 13, 14 in Kontakt miteinander sind.
Fig. 3 zeigt schematisch einen Aufprall eines Squashballs 30 auf die Feldbegrenzungslinie 11. Durch den Aufprall wird das Sensorband 12 in Aufprallrichtung komprimiert, so daß sich die leitenden Schichten 13, 14 berühren und ein Signal erzeugt wird. Das Signal wird von einer Steuervorrichtung (nicht gezeigt) verarbeitet, die automatisch ein Signal an das Leuchtband 15 und die Anzeigevorrichtung 20 weiterleitet. Das Leuchtband 15 und die Anzeigelampe 21 der Anzeigevorrichtung 20 leuchten für einen vorbestimmten Zeitraum, z. B. eine Sekunde, auf. Fehlentscheidungen bei der Beurteilung, ob ein Ball "im Aus" war oder noch im Feld, werden zuverlässig vermieden.
Die in der vorangehenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

Claims (24)

1. System für eine Feld-Ballsportart, insbesondere Squash, zum Bestimmen, ob Bälle au­ ßerhalb einer Feldbegrenzung auftreffen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil einer Feldbegrenzungslinie (11, 40, 45) und/oder ein an eine Feld­ begrenzungslinie (11, 40, 45) angrenzender, außerhalb des Spielfeldes liegender Teilbe­ reich (10) eine Sensorvorrichtung (5, 12) aufweisen, wobei die Sensitivität der Sensor­ vorrichtung (5, 12) einstellbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorvorrichtung einen Sensor (12) umfaßt, der auf Druck und/oder einen Impuls reagiert.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorvorrichtung ein Sensorband (12) ist.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorband (12) wenig­ stens zwei, mit Abstand voneinander angeordnete elektrisch leitende Schichten (13, 14) aufweist, die durch Druck und/oder einen Impuls auf das Sensorband (12) in Kontakt gebracht werden, wodurch ein Signal erzeugt wird.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere elektrisch leitende Schichten (13, 14) vorgesehen sind, die unterschiedliche Abstände voneinander aufwei­ sen, wobei lediglich zwei Schichten aktiviert werden, die einen vorbestimmten Abstand aufweisen.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensor­ vorrichtung einen Sensor (5) umfaßt, der auf Erschütterungen reagiert.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensor­ vorrichtung mit in einem Spielball vorgesehenen Materialien wechselwirkt.
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das System ferner eine Anzeigevorrichtung (15, 20) umfaßt.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung eine optische (15, 20) und/oder eine akustische Anzeige umfaßt.
10. System nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigedauer, In­ tensität und/oder Farbe einer optischen Anzeige (15, 20) einstellbar ist.
11. System nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Signal­ dauer, Lautstärke und/oder Tonhöhe einer akustischen Anzeige einstellbar ist.
12. System nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Anzeige ein Leuchtband (15) umfaßt.
13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtband (15) zumin­ dest teilweise auf einer Feldbegrenzungslinie (11) verläuft.
14. System nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Anzeige eine Signallampe (21) umfaßt.
15. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Signallampe (21) in einer Spielstandsanzeige (20) integriert ist.
16. System nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzei­ gevorrichtung (15, 20) unabhängig von einer Sensorvorrichtung (5, 12) schaltbar ist.
17. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorvorrichtung (5, 12) mit der Spielstandsanzeige (20) und/oder einer Auswerteein­ richtung gekoppelt ist.
18. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorvorrichtung (12) gestaffelte Sensorbereiche umfaßt.
19. Verfahren für eine Feld-Ballsportart, insbesondere Squash, zum Bestimmen, ob Bälle außerhalb einer Feldbegrenzung auftreffen, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftref­ fen eines Balls (30) auf einer Feldbegrenzungslinie (11, 40, 45) und/oder in einem an die Feldbegrenzungslinie (11, 40, 45) angrenzenden, außerhalb des Spielfeldes liegen­ den Bereich mittels eines Sensors (5, 12) registriert wird, der Sensor (5, 12) ein Signal erzeugt und das Signal eine Anzeige (15, 21) steuert, wobei die Sensitivität des Sensors (5, 12) einstellbar ist.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein optisches und/oder ein akustisches Signal erzeugt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht- und/oder Tonsignal über einen festgelegten Zeitraum generiert wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitraum kürzer ist als 3 Sekunden.
23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitraum in Abhängigkeit von dem Abstand des Auftreffpunkts des Balls (30) von der Feldbegren­ zungslinie (11) variiert.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe einer optischen Anzeige und/oder die Tonhöhe einer akustischen Anzeige in Ab­ hängigkeit von dem Abstand des Auftreffpunkts des Balls (30) von der Feldbegren­ zungslinie (11) variiert.
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