DE19933035A1 - Verstelleinrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer - Google Patents
Verstelleinrichtung für einen KraftfahrzeugscheinwerferInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verstelleinrichtung (1) für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer für mindestens zwei Leuchtfunktionen, insbesondere für Abblendlicht und Fernlicht, mit einer Antriebseinheit (2), die über eine Kupplungseinheit (3) ein Verstellelement (45) entgegen der Kraft eines Rückstellelements (5) betätigt, wobei die Kupplungseinheit (3) zwei relativ zueinander bewegbare Kupplungselemente (8, 9) aufweist, die durch ein Halteelement (12) in eingekuppeltem Zustand relativ zueinander festlegbar sind. Damit beim Umschalten der Lichtquelle des Kraftfahrzeugscheinwerfers von einer Leuchtfunktion in eine andere durch das Rückstellelement (5) möglichst geringe Beschleunigungswerte auftreten, wird vorgeschlagen, dass in der Kupplungseinheit (3) Führungsmittel vorgesehen sind, durch die zumindest eines der Kupplungselemente (8, 9) derart geführt ist, dass eine Drehung des Kupplungselements (9) um die Kupplungsachse (7) durch die Kraft des Rückstellelements (5) dazu führt, dass das geführte Kupplungselement (9) zumindest mittelbar in den Arbeitsbereich des Halteelements (12) gelangt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verstelleinrichtung
für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer für mindestens zwei
Leuchtfunktionen, insbesondere für Abblendlicht und
Fernlicht, mit einer Antriebseinheit, die über eine
Kupplungseinheit ein Verstellelement entgegen der Kraft
eines Rückstellelements betätigt, wobei die
Kupplungseinheit zwei in ausgekuppeltem Zustand relativ
zueinander bewegbare Kupplungselemente aufweist, die durch
ein Halteelement in eingekuppeltem Zustand relativ
zueinander festlegbar sind.
Die Erfindung betrifft außerdem einen
Kraftfahrzeugscheinwerfer für mindestens zwei
Lichtfunktionen, insbesondere für Abblendlicht und
Fernlicht, mit einem Reflektor, einer zum Umschalten der
Leuchtfunktion relativ zu dem Reflektor bewegbaren
Lichtquelle und einer Verstelleinrichtung zum Bewegen der
Lichtquelle.
Kraftfahrzeugscheinwerfer, die durch Bewegen der
Lichtquelle relativ zu dem Reflektor Abblendlicht und
Fernlicht erzeugen können, sind aus dem Stand der Technik
als sog. Bi-Funktions-Scheinwerfer bekannt. Darüber hinaus
sind aus dem Stand der Technik Kraftfahrzeugscheinwerfer
bekannt, die außer Abblendlicht und Fernlicht noch weitere
Leuchtfunktionen erzeugen können. So können die unter der
Bezeichnung Tri-Funktions-Scheinwerfer bekannten
Kraftfahrzeugscheinwerfer neben Abblendlicht und Fernlicht
auch Nebellicht erzeugen. Weitere Leuchtfunktionen, die
neben Abblendlicht und Fernlicht von einem
Kraftfahrzeugscheinwerfer der eingangs genannten Art
erzeugt werden können, sind bspw. Standlicht und
Blinklicht.
Ein Kraftfahrzeugscheinwerfer der eingangs genannten Art
ist aus der DE 197 10 632 A1 bekannt. Dort wird in den
Fig. 10 bis 12 und der dazugehörigen Figurenbeschreibung
ein Kraftfahrzeugscheinwerfer für Abblendlicht und
Fernlicht offenbart, mit einem Reflektor, einer zum
Umschalten der Leuchtfunktion relativ zu dem Reflektor
bewegbaren Lichtquelle und einer Verstelleinrichtung zum
Bewegen der Lichtquelle.
Die Verstelleinrichtung weist eine als Elektromotor
ausgebildete Antriebseinheit auf, die über eine
Kupplungseinheit ein als längsverschiebbare Koppelstange
ausgebildetes Verstellelement betätigt. Die Betätigung des
Verstellelements erfolgt entgegen der Kraft eines als
Rückstellfeder ausgebildeten Rückstellelements. Die
Betätigungsbewegung des Verstellelements wird zumindest
mittelbar auf die Lichtquelle des
Kraftfahrzeugscheinwerfers zum Umschalten der
Leuchtfunktion übertragen.
Die Kupplungseinheit der Verstelleinrichtung weist zwei
parallel zu einer Kupplungsachse relativ zueinander
bewegbare Kupplungselemente auf, von denen das eine als
Antriebselement und das andere als Abtriebselement
bezeichnet wird. Die beiden Kupplungselemente sind durch
die Bewegung relativ zueinander parallel zu der
Kupplungsachse einkuppelbar und auskuppelbar. Die
Kupplungseinheit weist außerdem ein als Haftmagnet
ausgebildetes Halteelement auf, durch das die
Kupplungselemente in eingekuppeltem Zustand relativ
zueinander festlegbar sind. Das Haftmagnet weist einen eng
begrenzten Arbeitsbereich auf. Als Arbeitsbereich des
Haftmagneten wird der Bereich bezeichnet, in dem sich das
Kupplungselement mindestens befinden muss, damit es von dem
bestromten Haftmagneten noch angezogen werden kann.
Zumindest eines der Kupplungselemente muss sich in dem
Arbeitsbereich befinden, damit der Haftmagnet die beiden
Kupplungselemente bei Bedarf in dem eingekuppelten Zustand
festlegen kann. Aus diesem Grund ist bei der aus dem Stand
der Technik bekannten Verstelleinrichtung eine Druckfeder
vorgesehen, die sich zumindest mittelbar an den beiden
Kupplungselementen derart abstützt, dass zum einen die
beiden Kupplungselemente in dem eingekuppelten Zustand
federnd gehalten sind und zum anderen das Abtriebselement
stets in dem Arbeitsbereich des Halteelements angeordnet
ist.
In der Stellung für Abblendlicht ist bei der bekannten
Verstelleinrichtung der Elektromotor ausgeschaltet und der
Haftmagnet stromlos. Das Antriebselement der
Kupplungseinheit wird durch die Druckfeder, die zwischen
den beiden Kupplungselementen wirkt, mittelbar über ein
Übertragungselement und einen Teller in dem Arbeitsbereich
des Haftmagneten gehalten und an diesem zur Anlage
gebracht.
Um von Abblendlicht auf Fernlicht umzuschalten, wird
zunächst der Haftmagnet bestromt, wodurch der Teller des
Abtriebselements von dem Haftmagneten angezogen und die
beiden Kupplungselemente in dem eingekuppelten Zustand
relativ zueinander festgelegt werden. Dann wird der
Elektromotor eingeschaltet. Die Drehbewegung des
Elektromotors wird über ein Schneckenradgetriebe auf das
Antriebselement der Kupplungseinheit übertragen. Da die
Kupplungseinheit eingekuppelt ist, wird die Drehbewegung
von dem Antriebselement an das Abtriebselement und von
diesem weiter an die längsverschiebbare Koppelstange
übertragen. Die Betätigungsbewegung der Koppelstange führt
zu einer Bewegung der Lichtquelle relativ zu dem Reflektor
des Kraftfahrzeugscheinwerfers und zu einem Umschalten der
Leuchtfunktion von Abblendlicht auf Fernlicht.
In der Stellung für Fernlicht bleibt der Haftmagnet weiter
eingeschaltet, um die Kupplungseinheit während der Dauer
des Fernlichts in eingekuppeltem Zustand zu halten. Je nach
dem, ob das Schneckenradgetriebe zwischen dem Elektromotor
und der Kupplungseinheit selbsthemmend ausgebildet ist oder
nicht, kann der Elektromotor in der Stellung für Fernlicht
ausgeschaltet werden bzw. muss er weiter eingeschaltet
bleiben, um die Lichtquelle in ihrer Stellung für Fernlicht
zu halten.
Um den bekannten Kraftfahrzeugscheinwerfer aus der Stellung
für Fernlicht wieder in die Stellung für Abblendlicht
umzuschalten, wird der Haftmagnet stromlos geschaltet,
wodurch die Kupplungseinheit nicht mehr in dem
eingekuppelten Zustand festgelegt ist. Falls der
Elektromotor in der Stellung für Fernlicht bestromt war,
wird er nun zum Umschalten auf Abblendlicht stromlos
geschaltet. Die Koppelstange und damit auch die Lichtquelle
des Kraftfahrzeugscheinwerfers wird von der Kraft der
Rückstellfeder wieder in die Stellung für Abblendlicht
bewegt. Dabei muss im Bereich der Kupplungseinheit die
Kraft überwunden werden, die von der Druckfeder, die
zwischen den beiden Kupplungselementen wirkt, aufgebracht
wird.
Auf den wirksamen Flächen der Kupplungselemente sind Zähne
mit schrägen Zahnflanken ausgebildet, die in
eingekuppeltem Zustand miteinander in Eingriff treten. Wenn
die Kupplungseinheit von dem Haftmagnet in eingekuppeltem
Zustand gehalten wird, liegen die schrägen Zahnflanken der
Zähne des Antriebselements einerseits und des
Abtriebselements andererseits aneinander an und die
Kupplungseinheit kann ein Drehmoment übertragen. Bei
gelöstem Haftmagnet zum Rückstellen der Lichtquelle aus der
Stellung für Fernlicht in ihre Stellung für Abblendlicht
gleiten die schrägen Zahnflanken der Zähne der
Kupplungselemente übereinander, genauer gesagt gleiten die
Zahnflanken der Zähne des Abtriebsrads über die Zahnflanken
der Zähne des Antriebsrads, das von dem Elektromotor und
dem Schneckenradgetriebe in einer Drehstellung gehalten
wird. Durch die Schrägen der Zahnflanken wird eine durch die
Rückstellfeder bewirkte Drehbewegung der Kupplungselemente
relativ zueinander um die Kupplungsachse in eine
Längsbewegung parallel zu der Kupplungsachse entgegen der
Kraft der Rückstellfeder umgelenkt, die zu einem Auskuppeln
des Kupplungselements führt. Die Rückstellbewegung der
beiden Kupplungselemente relativ zueinander, d. h.
Drehbewegung und Längsbewegung erfolgt Zahn für Zahn, bis
die Lichtquelle wieder ihre Stellung für Abblendlicht
erreicht hat. Beim Rückstellen der Lichtquelle durch die
Rückstellfeder treten sehr große Beschleunigungswerte auf,
die zu störenden Knallgeräuschen und mit der Zeit sogar zu
einer Beschädigung des Kraftfahrzeugscheinwerfers führen
können. Die hohen Beschleunigungswerte haben ihre Ursache
in der relativ steifen Auslegung der Rückstellfeder, die so
große Kräfte aufbringen muss, dass die Kraft der zwischen
den Kupplungselementen wirkenden Druckfeder überwunden und
die Kupplungseinheit auskuppelt wird. Die Druckfeder muss
ihrerseits so steif ausgelegt sein, dass sich eines der
Kupplungselemente jedenfalls dann in den Arbeitsbereich des
Halteelements befindet, wenn die Kupplungseinheit durch das
Halteelement in dem eingekuppelten Zustand festgelegt
werden soll.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Verstelleinrichtung der eingangs genannten Art
dahingehend auszugestalten und weiterzubilden, dass beim
Umschalten der Lichtquelle des Kraftfahrzeugscheinwerfers
durch das Rückstellelement von einer Leuchtfunktion in eine
andere möglichst geringe Beschleunigungswerte auftreten.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend
von der Verstelleinrichtung der eingangs genannten Art vor,
dass in der Kupplungseinheit Führungsmittel vorgesehen
sind, durch die zumindest eines der Kupplungselemente
derart geführt ist, dass eine Drehung des Kupplungselements
um die Kupplungsachse durch die Kraft des Rückstellelements
dazu führt, dass das geführte Kupplungselement zumindest
mittelbar in den Arbeitsbereich des Halteelements gelangt.
Erfindungsgemäß wurde die zwischen den Kupplungselementen
wirkende Druckfeder durch entsprechende Führungsmittel in
der Kupplungseinheit ersetzt. Die Führungsmittel sind
derart ausgebildet, dass sie zumindest eines der
Kupplungselemente derart führen, dass sich das
Kupplungselement jedenfalls dann in den Arbeitsbereich des
Halteelements befindet, wenn die Kupplungseinheit durch das
Halteelement in dem eingekuppelten Zustand festgelegt
werden soll. Das Kupplungselement gelangt bei einer Drehung
um die Kupplungsachse zumindest mittelbar in den
Arbeitsbereich des Halteelements. Nur wenn das
Kupplungselement oder ein mit dem Kupplungselement in
Verbindung stehendes Bauteil der Kupplungseinheit in dem
Arbeitsbereich des Halteelements angeordnet ist, kann das
Halteelement die Kupplungseinheit bei Bedarf einkuppeln
bzw. im eingekuppelten Zustand festlegen.
Die Kupplungseinheit der erfindungsgemäßen
Verstelleinrichtung weist bspw. zwei Kupplungselemente auf,
die zum Einkuppeln und Auskuppeln parallel zu der
Kupplungsachse relativ zueinander bewegbar sind. Der
Kupplungsweg verläuft also parallel zu der Kupplungsachse.
In ausgekuppeltem Zustand sind die beiden Kupplungselemente
um die Kupplungsachse relativ zueinander drehbar. In
eingekuppeltem Zustand sind die beiden Kupplungselemente in
Drehrichtung relativ zueinander kraft- oder formschlüssig
festgelegt, und es kann ein Drehmoment über die
Kupplungseinheit übertragen werden. Eine
Betätigungsbewegung der Antriebseinheit wird über die
Kupplungseinheit und das Verstellelement an die Lichtquelle
des Kraftfahrzeugscheinwerfers zum Umschalten der
Leuchtfunktion übertragen. Dabei wird die Kupplungseinheit
um einen bestimmten Umschaltwinkel um die Kupplungsachse
gedreht. Der Umschaltweg verläuft also tangential zu der
Kupplungsachse.
Die Führungsmittel können beliebig ausgebildet sein. Gemäß
einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden
Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Führungsmittel als
ein in dem Kupplungsgehäuse der Kupplungseinheit
vorgesehener Führungsbereich ausgebildet sind, durch den
zumindest eines der Kupplungselemente derart geführt ist,
dass eine Drehung des Kupplungselements um die
Kupplungsachse zu einer Bewegung des geführten
Kupplungselements parallel zu der Kupplungsachse in
Richtung des Halteelements führt. Der Führungsbereich kann
bspw. seitlich von den Kupplungselementen in der Wand des
Kupplungsgehäuses ausgebildet sein. Der Führungsbereich ist
jedoch vorteilhafterweise als mindestens ein Wendelanstieg
im Boden des Kupplungsgehäuses ausgebildet, wobei zumindest
eines der Kupplungselemente durch eine Führungsfläche des
oder jeden Wendelanstiegs geführt ist. Die Führungsfläche
des oder jeden Wendelanstiegs ist vorzugsweise als die
Oberseite des oder jeden Wendelanstiegs ausgebildet.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden
Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Führungsfläche des
oder jeden Wendelanstiegs am Ende eines stetig ansteigenden
Bereichs einen horizontalen Bereich aufweist. Das
Kupplungselement wird beim Umschalten der Lichtquelle um
einen bestimmten Umschaltwinkel um die Kupplungsachse
gedreht. Aus dem Umschaltwinkel und dem Radius des
Wendelanstiegs ergibt sich der Umschaltweg, den das
Kupplungselement beim Umschalten der Lichtquelle über die
Führungsfläche des Wendelanstiegs zurücklegt. Die Höhe des
Wendelanstiegs entspricht dem Kupplungsweg, der zum
vollständigen Einkuppeln bzw. Auskuppeln der
Kupplungseinheit von den Kupplungselementen relativ
zueinander zurückgelegt werden muss. Wenn das Halteelement
einen sehr eng begrenzten Arbeitsbereich aufweist, wie dies
bspw. bei elektrischen Haftmagneten der Fall ist, muss
durch den Verlauf der Führungsfläche des oder jeden
Wendelanstiegs sichergestellt werden, dass das geführte
Kupplungselement innerhalb dieses eng begrenzten
Arbeitsbereiches angeordnet ist, damit das Halteelement die
Kupplungseinheit bei Bedarf einkuppeln bzw. in dem
eingekuppelten Zustand festlegen kann.
Die erfindungsgemäße Verstelleinrichtung soll für
unterschiedliche Typen von Kraftfahrzeugscheinwerfern
eingesetzt werden können. Je nach Ausführungsform eines
Kraftfahrzeugscheinwerfers kann dieser unterschiedlich
lange Umschaltwege aufweisen. Der Kupplungsweg ist dagegen
abhängig von der Ausbildung der Kupplungseinheit der
Verstelleinrichtung und unabhängig von dem
Kraftfahrzeugscheinwerfertyp. Deshalb ist der Wendelanstieg
der erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung derart
ausgebildet, dass die Höhe des Wendelanstiegs so gewählt
ist, dass die Kupplungseinheit zuverlässig ein- und
ausgekuppelt werden kann. Der stetig ansteigende Bereich
der Führungsfläche des oder jeden Wendelanstiegs ist derart
ausgebildet, dass nach einem minimalen Umschaltweg auf
jeden Fall der erforderliche Kupplungsweg zurückgelegt ist,
d. h. die maximale Höhe des Wendelanstiegs erreicht ist. Von
dem minimalen Umschaltweg bis zu einem maximalen
Umschaltweg ist die Führungsfläche des Wendelanstiegs als
ein horizontaler Bereich ausgebildet.
Wenn das geführte Kupplungselement über diesen horizontalen
Bereich gleitet, ist die Kupplungseinheit bereits
vollständig ausgekuppelt und das geführte Kupplungselement
ist zumindest mittelbar innerhalb des Arbeitsbereichs des
Halteelements angeordnet. Das geführte Kupplungselement
gleitet so weit über den horizontalen Bereich, bis der
gesamte Umschaltweg zurückgelegt ist. Durch diese
Weiterbildung der erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung ist
es möglich, dass das geführte Kupplungselement unabhängig
von dem Umschaltweg des konkreten
Kraftfahrzeugscheinwerfertyps mit sehr geringen
Abweichungen stets zumindest mittelbar in dem
Arbeitsbereich des Halteelements angeordnet ist bzw. an dem
Halteelement anliegt. Das Halteelement der Kupplungseinheit
ist vorzugsweise als ein elektrischer Haftmagnet
ausgebildet.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der
vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass die
Führungsfläche des oder jeden Wendelanstiegs aus einem
stetig ansteigenden Bereich besteht. Der Wendelanstieg
gemäß dieser Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Verstelleinrichtung weist also keinen horizontalen Bereich
am Ende des stetig ansteigenden Bereichs auf. Auf Grund der
unterschiedlichen Umschaltwege der verschiedenen
Kraftfahrzeugscheinwerfertypen kann es bei dieser
Weiterbildung bei kurzen Umschaltwegen dazu kommen, dass
das geführte Kupplungselement zwar am Ende des Umschaltwegs
angelangt ist, aber noch nicht den gesamten Kupplungsweg
zurückgelegt hat. Das bedeutet, dass das geführte
Kupplungselement am Ende des Umschaltweg u. U. nur mit
relativ großen Abweichungen in den Arbeitsbereich des
Halteelements gelangt. Deshalb sollte das Halteelement der
Kupplungseinheit einen größeren Arbeitsbereich aufweisen,
damit sichergestellt ist, dass das geführte
Kupplungselement beim Umschalten der Lichtquelle auch bei
kurzen Umschaltwegen innerhalb des Arbeitsbereichs des
Halteelements gelangt. Deshalb ist das Halteelement der
Kupplungseinheit vorteilhaftweise als ein elektrischer
Hubmagnet ausgebildet. Der Haftmagnet muss jedoch
ausreichend große Haltekräfte auf das geführte
Kupplungselement ausüben können, um die Kupplungseinheit
in einegekuppeltem Zustand festlegen zu können.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der
vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass das von dem
oder jedem Wendelanstieg geführte Kupplungselement über ein
Schieberelement mit der Führungsfläche des oder jeden
Wendelanstiegs in Verbindung steht. Der Abstand des
geführten Kupplungselements zu der Führungsfläche des oder
jeden Wendelanstiegs ist vorteilhafterweise parallel zu der
Kupplungsachse verstellbar. Dadurch kann der Kupplungsweg
an den von dem jeweiligen Kraftfahrzeugscheinwerfertyps
abhängigen Umschaltweg angepasst werden. Die
Kupplungseinheit kann so eingestellt werden, dass nach
einer Drehung der Kupplungseinheit um einen bestimmten
Umschaltweg stets auch der erforderliche Kupplungsweg
zurückgelegt ist, damit das geführte Kupplungselement
zumindest mittelbar möglichst dicht an das Halteelement in
dessen Arbeitsbereich bewegt wird.
Um den Abstand des geführten Kupplungselements zu der
Führungsfläche des Wendelanstiegs auf möglichst einfache
Weise verstellen zu können, wird gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass das
Schieberelement parallel zu der Kupplungsachse nachgiebig
federnd ausgebildet, wobei das Schieberelement mittels
einer Justageschraube in einer Stellung festlegbar ist, in
der das geführte Kupplungselement einen gewünschten Abstand
zu der Führungsfläche des oder jeden Wendelanstiegs
aufweist. Das Schieberelement ist vorzugsweise über ein
bogenförmiges Halteelement an dem geführten
Kupplungselement befestigt. Der Abstand zwischen dem
bogenförmigen Halteelement und dem übrigen Schieberelement
kann federnd verstellt und das Schieberelement durch die
Justageschraube in einem gewünschten Abstand zu dem Bogen
festgelegt werden. Durch Anziehen der Justageschraube kann
der Abstand zwischen dem Bogen des Halteelements und dem
Schieberelement, d. h. der Abstand zwischen dem geführten
Kupplungselement und der Führungsfläche des oder jeden
Wendelanstiegs, verringert und durch Lockern der
Justageschraube kann der Abstand vergrößert werden. Das
Schieberelement wird mittels der Justageschraube an dem
geführten Kupplungselement befestigt. Die Justageschraube
verläuft entlang der Kupplungsachse des Kupplungselements.
Das Schieberelement besteht vorzugsweise aus Kunststoff.
Die Justageschraube schneidet beim Eindrehen in das
Schieberelement, das Halteelement und das geführte
Kupplungselement ein Gewinde und ist in diesem Gewinde
gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, einen Kraftfahrzeugscheinwerfer der eingangs
genannten Art dahingehend auszugestalten und
weiterzubilden, dass beim Umschalten der Lichtquelle des
Kraftfahrzeugscheinwerfers von einer Leuchtfunktion in eine
andere durch das Rückstellelement möglichst geringe
Beschleunigungswerte auftreten.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend
von dem Kraftfahrzeugscheinwerfer der eingangs genannten
Art vor, dass die Verstelleinrichtung als eine
Verstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12
ausgebildet ist, wobei das Verstellelement der
Verstelleinrichtung zumindest mittelbar an der Lichtquelle
angreift.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden
Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Antriebseinheit der
Verstelleinrichtung die Lichtquelle in ihre Stellung für
Fernlicht und das Rückstellelement die Lichtquelle in ihre
Stellung für Abblendlicht bewegt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist im Folgenden an Hand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Verstelleinrichtung
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform im
Schnitt;
Fig. 2 eine Kupplungseinheit der
Verstelleinrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Wendelanstieg der Kupplungseinheit
gemäß Fig. 2; und
Fig. 4 ein Schieberelement der Kupplungseinheit
gemäß Fig. 2.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Verstelleinrichtung
für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer in ihrer Gesamtheit mit
dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet. Die Verstelleinrichtung
1 dient zum Bewegen einer Lichtquelle (nicht dargestellt)
des Kraftfahrzeugscheinwerfers relativ zu dem Reflektor
(nicht dargestellt) des Kraftfahrzeugscheinwerfers, um die
Leuchtfunktion des Kraftfahrzeugscheinwerfers umzuschalten.
Die in Fig. 1 dargestellte Verstelleinrichtung 1 dient zum
Umschalten des Kraftfahrzeugscheinwerfers zwischen
Abblendlicht und Fernlicht.
Die Verstelleinrichtung 1 weist eine als Elektromotor
ausgebildete Antriebseinheit 2 auf, die über eine
Kupplungseinheit 3 ein als längsverschiebbare Koppelstange
ausgebildetes Verstellelement 4 betätigt. Die Betätigung
des Verstellelements 4 erfolgt entgegen der Kraft eines als
Rückstellfeder ausgebildeten Rückstellelements 5. Die
Betätigungsbewegung 6 des Verstellelements 4 wird zumindest
mittelbar auf die Lichtquelle des
Kraftfahrzeugscheinwerfers zum Umschalten der
Leuchtfunktion übertragen.
Die Kupplungseinheit 3 der Verstelleinrichtung 1 weist zwei
parallel zu einer Kupplungsachse 7 relativ zueinander
bewegbare Kupplungselemente 8, 9 auf, von denen das eine
als Antriebselement 8 und das andere als Abtriebselement 9
bezeichnet wird. Das Antriebselement 8 wird über ein
Schneckenradgetriebe 10 von der Antriebseinheit 2
angetrieben. Das Abtriebselement 9 weist eine exzentrisch
zu der Kupplungsachse 7 angeordnete Nase 11 auf, über die
eine Drehbewegung des Abtriebselements 9 in eine
Betätigungsbewegung 6 des Verstellelements 4 umgelenkt
wird. Die beiden Kupplungselemente 8, 9 sind durch die
Bewegung relativ zueinander parallel zu der Kupplungsachse
7 einkuppelbar und auskuppelbar. Die Kupplungseinheit 3
weist außerdem ein als Haftmagnet ausgebildetes
Halteelement 12 auf, durch das die Kupplungselemente 8, 9
in eingekuppeltem Zustand relativ zueinander festlegbar
sind. Bei in eingekuppeltem Zustand festgelegter
Kupplungseinheit 3 ist das Abtriebselement 9 durch das
Halteelement 12 relativ zu dem Antriebselement 8 parallel
zu der Kupplungsachse 7 festgelegt. Das Abtriebselement 9
ist mittelbar über ein Übertragungselement 13 und einen
Teller 14 in dem Arbeitsbereich des Halteelements 12
angeordnet. Das Übertragungselement 13 und der Teller 14
sind über ein Verbindungselement 15 miteinander verbunden.
Die Kupplungseinheit 3 ist in einem Kupplungsgehäuse 16
angeordnet, das teilweise auch Teil eines Gehäuses 17 der
Verstelleinrichtung 1 ist. Im Boden 18 des
Kupplungsgehäuses 16 sind zwei Wendelanstiege 19, 20
ausgebildet. Die Oberseiten der Wendelanstiege 19, 20 sind
als Führungsflächen ausgebildet, über die ein mit dem
Abtriebselement 9 verbundenes Schieberelement 21 bei einer
Drehung der Kupplungseinheit 3 um die Kupplungsachse 7
gleitet. Die Wendelanstiege 19, 20 sind derart am Boden 18
des Kupplungsgehäuses 16 angeordnet und die Führungsflächen
der Wendelanstiege 19, 20 sind derart ausgebildet, dass
eine Drehung der Kupplungseinheit 3 um die Kupplungsachse 7
dazu führt, dass das Abtriebselement 9 mittelbar über den
Teller 14 in den Arbeitsbereich des Halteelements 12
gelangt.
Die beiden Kupplungselemente 8, 9 der Kupplungseinheit 3
sind zum Einkuppeln und Auskuppeln parallel zu der
Kupplungsachse 7 relativ zueinander bewegbar. Der Weg, den
sie zum Einkuppeln und Auskuppeln parallel zu der
Kupplungsachse 7 zurücklegen, wird als Kupplungsweg 22
bezeichnet. In ausgekuppeltem Zustand sind die beiden
Kupplungselemente 8, 9 um die Kupplungsachse 7 relativ
zueinander drehbar. In eingekuppeltem Zustand sind die
beiden Kupplungselemente 8, 9 in Drehrichtung relativ
zueinander kraft- oder formschlüssig festgelegt, und es
kann ein Drehmoment über die Kupplungseinheit 3 übertragen
werden. Eine Antriebsbewegung der Antriebseinheit 2 wird
dann über die Kupplungseinheit 3 und das Verstellelement 4
an die Lichtquelle des Kraftfahrzeugscheinwerfers zum
Umschalten der Leuchtfunktion übertragen. Dabei wird die
Kupplungseinheit um einen bestimmten Umschaltwinkel α um
die Kupplungsachse 7 gedreht. Der Umschaltwinkel α beträgt
typischerweise etwa 40 Winkelgrad. Der Weg, der das
Schieberelement 21 während der Drehung um die
Kupplungsachse 7 um den Umschaltwinkel α zurücklegt, wird
als Umschaltweg 23 bezeichnet. Typische Werte für den
Kupplungsweg 22 sind etwa 2,8 mm und für den Umschaltweg 23
etwa 4,4 mm.
Die Führungsflächen der Wendelanstiege 19, 20 weisen einen
stetig ansteigenden Bereich 24 auf, der in einen
horizontalen Bereich 25 übergeht. Der stetig ansteigende
Bereich 24 weist einen Steigungswinkel β auf, der
typischerweise im Bereich von etwa 32,5 Winkelgrad liegt.
Die Höhe des Wendelanstiegs 19, 20 entspricht dem
Kupplungsweg 22, der zum vollständigen Einkuppeln bzw.
Auskuppeln der Kupplungseinheit 3 von den Kupplungselemente
8, 9 relativ zueinander zurückgelegt werden muss. Der
Umschaltweg 23 schwankt für unterschiedliche Typen von
Kraftfahrzeugscheinwerfern. Deshalb ist der stetig
ansteigende Bereich 24 der Führungsfläche der
Wendelanstiege 19; 20 derart ausgebildet, dass nach einem
minimalen Umschaltweg auf jeden Fall der erforderliche
Kupplungsweg 22 zurückgelegt ist, d. h. die maximale Höhe
des Wendelanstiegs 19; 20 erreicht ist. Von dem minimalen
Umschaltweg bis zu einem maximalen Umschaltweg sind die
Führungsflächen der Wendelanstiege 19, 20 als ein
horizontaler Bereich 25 ausgebildet. Wenn das
Schieberelement 21 über diesen horizontalen Bereich 25
gleitet, ist die Kupplungseinheit 3 bereits vollständig
ausgekuppelt und das Abtriebselement 9 ist mittelbar über
den Teller 14 innerhalb des Arbeitsbereichs des
Halteelements 12 angeordnet. Das Schieberelement 21 gleitet
so weit über den horizontalen Bereich 25, bis der gesamte
Umschaltweg 23 zurückgelegt ist. Während das
Schieberelement 21 über den horizontalen Bereich 25
gleitet, verändert sich die Position des Teller 14 relativ
zu dem Halteelement 12 nicht. Durch derart ausgebildete
Wendelanstiege 19, 20 ist es möglich, die erfindungsgemäße
Verstelleinrichtung 1 für unterschiedliche
Kraftfahrzeugscheinwerfertypen mit unterschiedlichen
Umschaltwegen 23 einzusetzen.
In Fig. 4 ist eine bevorzugte Ausführungsform des
Schieberelements 21 dargestellt. Das Schieberelement ist
parallel zu der Kupplungsachse 7 nachgiebig federnd
ausgebildet. Das Schieberelement 21 ist über eine
bogenförmiges Halteelement 26 mittels einer Justageschraube
27 an dem Abtriebseelement 9 befestigt. An seiner
Unterseite weist das Schieberelement 21 Gleitflächen 28
auf, mit denen das Schieberelement 21 bei einer Drehung der
Kupplungseinheit 3 über die Führungsflächen der
Wendelanstiege 19, 20 gleitet. Mittels der Justageschraube
27 kann der Abstand zwischen dem bogenförmigen Halteelement
26 und dem übrigen Schieberelement eingestellt werden.
Durch Verstellen des Abstands zwischen dem bogenförmigen
Halteelement 26 und dem übrigen Schieberelement kann der
Abstand zwischen den Führungsflächen der Wendelanstiege 19,
20 und dem Arbeitsbereich des Halteelements 12 an die durch
Fertigungstoleranzen bedingten Abweichungen angepasst
werden.
Das Schieberelement 21 ist aus Kunststoff gefertigt. Die
Justageschraube 27 schneidet beim Eindrehen in das
Schieberelement 21 ein Gewinde und ist in diesem Gewinde
gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert. Das distale Ende
der Justageschraube 27 kommt an dem bogenförmigen
Halteelement 26 zur Anlage. Durch Anziehen der
Justageschraube 27 kann somit der Abstand zwischen dem
bogenförmigen Halteelement 26 und dem übrigen
Schieberelement vergrößert und durch Lockern der
Justageschraube 27 verringert werden.
Es ist aber auch eine andere Ausführungsform des
Schieberelements 21 denkbar, bei der die Justageschraube 27
beim Eindrehen in das Schieberelement 21 ein Gewinde sowohl
in das Schieberelement 21 als auch in das bogenförmige
Halteelement 26 schneidet. Bei dieser Ausführungsform wird
der Abstand zwischen dem bogenförmigen Halteelement 26 und
dem übrigen Schieberelement 21 durch Anziehen der
Justageschraube 27 verringert und durch Lockern der
Justageschraube 27 vergrößert.
In der Stellung für Abblendlicht (vgl. Fig. 1) ist bei der
erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung 1 die Antriebseinheit
2 ausgeschaltet und das Halteelement 12 stromlos. Das
Schieberelement 21 liegt auf dem horizontalen Bereich 25
der Wendelanstiege 19, 20. Das Abtriebselement 9 ist
mittelbar über das Übertragungselement 13 und den Teller 14
in dem Arbeitsbereich des Halteelements 12 gehalten und an
diesem zur Anlage gebracht.
Um von Abblendlicht auf Fernlicht umzuschalten, wird
zunächst das Halteelement 12 bestromt, wodurch der Teller
14 des Abtriebselements 9 von dem Halteelement 12 angezogen
und die beiden Kupplungselemente 8, 9 in dem eingekuppeltem
Zustand relativ zueinander festgelegt werden. Dann wird die
Antriebseinheit 2 eingeschaltet. Die Drehbewegung der
Antriebseinheit 2 wird über ein Schneckenradgetriebe 10 auf
das Antriebselement 8 der Kupplungseinheit 3 übertragen. Da
die Kupplungseinheit 3 in eingekuppeltem Zustand festgelegt
ist, wird die Drehbewegung von dem Antriebselement 8 an das
Abtriebselement 9 und von diesem weiter an das
Verstellelement 4 übertragen. Die Betätigungsbewegung 6 des
Verstellelements 4 führt zu einer Bewegung der Lichtquelle
relativ zu dem Reflektor des Kraftfahrzeugscheinwerfers und
zu einem Umschalten der Leuchtfunktion von Abblendlicht auf
Fernlicht.
Die Drehbewegung der Kupplungseinheit 3 wird auch auf das
Schieberelement 21 übertragen. Da das Abtriebselement 9 der
Kupplungseinheit 3 jedoch über den Teller 14 an dem
Halteelement 12 festgelegt ist, kann das Schieberelement 21
nicht dem Verlauf der Führungsflächen der Wendelanstiege
19, 20 folgen. Vielmehr bleibt das Schieberelement 21
während der Drehbewegung des Kupplungselements 3 in einer
konstanten axialen Stellung, so dass sich die Gleitflächen
28 des Schieberelements 21 mit zunehmendem Umschaltwinkel α
weiter von den Führungsflächen der Wendelanstiege 19, 20
entfernen.
In der Stellung für Fernlicht bleibt das Halteelement 12
weiter bestromt, um die Kupplungseinheit 3 während der
Dauer des Fernlichts in eingekuppeltem Zustand zu halten.
Je nach dem, ob das Schneckenradgetriebe 10 zwischen der
Antriebseinheit 2 und der Kupplungseinheit 3 selbsthemmend
ausgebildet ist oder nicht, kann die Antriebseinheit 2 in
der Stellung für Fernlicht ausgeschaltet werden bzw. muss
sie weiter eingeschaltet bleiben, um die Lichtquelle in
ihrer Stellung für Fernlicht zu halten.
Um den erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugscheinwerfer von
Fernlicht wieder auf Abblendlicht umzuschalten, wird das
Halteelement 12 stromlos geschaltet, wodurch die
Kupplungseinheit 3 nicht mehr in dem eingekuppelten Zustand
festgelegt ist. Zum Auskuppeln der Kupplungseinheit 3 führt
das Abtriebselement 9 eine Bewegung parallel zu der
Kupplungsachse 7 und weg von der Antriebseinheit 12 aus.
Dadurch gelangen die Gleitflächen 28 des Schieberelements
21 wieder mit den Führungsflächen der Wendelanstiege 19, 20
in der in Fig. 3 gestrichelt dargestellten Stellung in
Anlage. Falls die Antriebseinheit 2 in der Stellung für
Fernlicht bestromt war, wird sie nun zum Umschalten auf
Abblendlicht stromlos geschaltet. Das Verstellelement 4 und
damit auch die Lichtquelle des Kraftfahrzeugscheinwerfers
wird von der Kraft des Rückstellelements 5 wieder in die
Stellung für Abblendlicht bewegt.
Wenn der Kraftfahrzeugscheinwerfer nun erneut auf Fernlicht
umgeschaltet wird, dann führt die Kupplungseinheit 3
wiederum eine Drehbewegung um die Kupplungsachse 7 aus, und
das Schieberelement 21 gleitet mit seinen Gleitflächen 28
über die Führungsflächen die Wendelanstiege 19, 20 hinauf.
Mit der Betätigungsbewegung 6 des Verstellelements 4 zum
Umschalten der Lichtquelle von ihrer Stellung für
Abblendlicht in ihre Stellung für Fernlicht wird also auch
der Teller 14, der mit dem Abtriebselement 9 in Verbindung
steht, durch das Zusammenwirken des Schieberelements 21 mit
dem Wendelanstiegen 19, 20 mit zunehmender Drehung um die
Kupplungsachse 7 weiter in den Arbeitsbereich des
Halteelements 12 hinein bewegt. Wenn die Lichtquelle dann
in ihrer Stellung für Fernlicht ist, ist der Teller 14 zur
Anlage an das Halteelement 12 gebracht. Die
Kupplungseinheit 3 kann dann von dem Halteelement 12 in
eingekuppeltem Zustand und die Lichtquelle in ihrer
Stellung für Fernlicht festgelegt werden.
Claims (14)
1. Verstelleinrichtung (1) für einen
Kraftfahrzeugscheinwerfer für mindestens zwei
Leuchtfunktionen, insbesondere für Abblendlicht und
Fernlicht, mit einer Antriebseinheit (2), die über eine
Kupplungseinheit (3) ein Verstellelement entgegen der Kraft
eines Rückstellelements (5) betätigt, wobei die
Kupplungseinheit zwei in ausgekuppeltem Zustand relativ
zueinander bewegbare Kupplungselemente (8, 9) aufweist, die
durch ein Halteelement (12) in eingekuppeltem Zustand
relativ zueinander festlegbar sind, dadurch
gekennzeichnet, dass in der Kupplungseinheit (3)
Führungsmittel vorgesehen sind, durch die zumindest eines
der Kupplungselemente (8, 9) derart geführt ist, dass eine
Drehung des Kupplungselements (9) um die Kupplungsachse (7)
durch die Kraft des Rückstelements (5) dazu führt, dass das
geführte Kupplungselement (9) zumindest mittelbar in den
Arbeitsbereich des Halteelements (12) gelangt.
2. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Führungsmittel als ein in dem
Kupplungsgehäuse (16) der Kupplungseinheit (3) vorgesehener
Führungsbereich ausgebildet sind, durch den zumindest eines
der Kupplungselemente (8, 9) derart geführt ist, dass eine
Drehung des Kupplungselements (9) um die Kupplungsachse (7)
zu einer Bewegung des geführten Kupplungselements (9)
parallel zu der Kupplungsachse (7) in Richtung des
Halteelements (12) führt.
3. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Führungsbereich als mindestens ein
Wendelanstieg (19, 20) im Boden (18) des Kupplungsgehäuses
(16) ausgebildet ist, wobei zumindest eines der
Kupplungselemente (8, 9) durch eine Führungsfläche des oder
jeden Wendelanstiegs (19, 20) geführt ist.
4. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Führungsfläche des oder jeden
Wendelanstiegs (19, 20) als die Oberseite des oder jeden
Wendelanstiegs (19, 20) ausgebildet ist.
5. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfläche des oder
jeden Wendelanstiegs (19, 20) am Ende eines stetig
ansteigenden Bereichs (24) einen horizontalen Bereich (25)
aufweist.
6. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass das Halteelement (12) der
Kupplungseinheit (3) als ein elektrischer Haftmagnet
ausgebildet ist.
7. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfläche des oder
jeden Wendelanstiegs (19, 20) aus einem stetig ansteigenden
Bereich besteht.
8. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass das Halteelement (12) der
Kupplungseinheit (3) als ein elektrischer Hubmagnet
ausgebildet ist.
9. Verstelleinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem oder jedem
Wendelanstieg (19, 20) geführte Kupplungselement (9) über
ein Schieberelement (21) mit der Führungsfläche des oder
jeden Wendelanstiegs (19, 20) in Verbindung steht.
10. Verstelleinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des geführten
Kupplungselements (9) zu der Führungsfläche (7) des oder
jeden Wendelanstiegs parallel zu der Kupplungsachse
verstellbar ist.
11. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberelement (21)
parallel zu der Kupplungsachse (7) verstellbar ausgebildet
ist.
12. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das Schieberelement (21) parallel zu
der Kupplungsachse (7) nachgiebig federnd ausgebildet ist,
wobei das Schieberelement (21) mittels einer
Justageschraube (27) in einer Stellung festlegbar ist, in
der, das geführte Kupplungselement (9) einen gewünschten
Abstand zu der Führungsfläche des oder jeden Wendelanstiegs
(19, 20) aufweist.
13. Kraftfahrzeugscheinwerfer für mindestens zwei
Leuchtfunktionen, insbesondere für Abblendlicht und
Fernlicht, mit einem Reflektor, einer zum Umschalten der
Leuchtfunktion relativ zu dem Reflektor bewegbaren
Lichtquelle und einer Verstelleinrichtung zum Bewegen der
Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verstelleinrichtung als eine Verstelleinrichtung (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist, wobei das
Verstellelement (4) der Verstelleinrichtung (1) zumindest
mittelbar an der Lichtquelle angreift.
14. Kraftfahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (2) der
Verstelleinrichtung (1) die Lichtquelle in ihre Stellung
für Fernlicht und das Rückstellelement (5) die Lichtquelle
in ihre Stellung für Abblendlicht bewegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999133035 DE19933035C2 (de) | 1999-07-15 | 1999-07-15 | Verstelleinrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer zum Verstellen einer bewegbaren Lichtquelle relativ zu einem Reflektor des Kraftfahrzeugscheinwerfers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999133035 DE19933035C2 (de) | 1999-07-15 | 1999-07-15 | Verstelleinrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer zum Verstellen einer bewegbaren Lichtquelle relativ zu einem Reflektor des Kraftfahrzeugscheinwerfers |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19933035A1 true DE19933035A1 (de) | 2001-03-01 |
| DE19933035C2 DE19933035C2 (de) | 2002-01-24 |
Family
ID=7914793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999133035 Expired - Fee Related DE19933035C2 (de) | 1999-07-15 | 1999-07-15 | Verstelleinrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer zum Verstellen einer bewegbaren Lichtquelle relativ zu einem Reflektor des Kraftfahrzeugscheinwerfers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19933035C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19710632A1 (de) * | 1997-03-14 | 1998-09-17 | Bosch Gmbh Robert | Scheinwerfer für Abblendlicht und Fernlicht für Fahrzeuge |
-
1999
- 1999-07-15 DE DE1999133035 patent/DE19933035C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19710632A1 (de) * | 1997-03-14 | 1998-09-17 | Bosch Gmbh Robert | Scheinwerfer für Abblendlicht und Fernlicht für Fahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19933035C2 (de) | 2002-01-24 |
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