DE19710632A1 - Scheinwerfer für Abblendlicht und Fernlicht für Fahrzeuge - Google Patents
Scheinwerfer für Abblendlicht und Fernlicht für FahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Scheinwerfer für
Abblendlicht und Fernlicht für Fahrzeuge nach der Gattung
des Anspruchs 1.
Ein solcher Scheinwerfer ist durch die DE 44 35 507 A1
bekannt. Dieser Scheinwerfer weist einen Reflektor auf, in
den eine Lichtquelle eingesetzt ist, die relativ zum
Reflektor zwischen einer Stellung für Abblendlicht und einer
Stellung für Fernlicht bewegbar ist. Zur Bewegung der
Lichtquelle ist eine Verstelleinrichtung vorgesehen, die
einen elektrischen Antriebsmotor aufweist, der über ein
Getriebe ein an einem Lampenträger, in dem die Lichtquelle
gehalten ist, angreifendes Verstellelement bewegt. Der
Lampenträger kommt in seiner Stellung für Abblendlicht und
in seiner Stellung für Fernlicht jeweils an einem Anschlag
zur Anlage, wodurch die Stellungen der Lichtquelle für
Abblendlicht und Fernlicht festgelegt sind. In gesetzlichen
Sicherheitsvorschriften ist geregelt, daß bei Störungen der
Verstelleinrichtung, wie beispielsweise dem Ausfall des
Antriebsmotors, einer Blockierung des Getriebes oder einer
Unterbrechung elektrischer Leitungen, sichergestellt sein
muß, daß die Lichtquelle sich nicht in der Betriebsstellung
des Scheinwerfers für Abblendlicht in der Stellung für
Fernlicht oder in einer undefinierten anderen Stellung
befindet, da in diesen Fällen eine Blendung des
Gegenverkehrs auftreten könnte. In dieser Hinsicht ist die
Verstelleinrichtung des bekannten Scheinwerfers nicht
detailliert ausgeführt.
Der erfindungsgemäße Scheinwerfer mit den Merkmalen gemäß
Anspruch 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß durch das
Rückstellelement eine Anordnung der Lichtquelle in ihrer
Stellung für Abblendlicht auch bei einem Ausfall oder einer
Funktionsstörung der Verstelleinrichtung angeordnet werden
kann.
In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers angegeben. Die Ausbildung gemäß Anspruch 2 hat
den Vorteil, daß bei Ausfall oder Funktionsstörung der
Verstelleinrichtung auf einfache Weise dadurch, daß die
elektrisch betätigte Vorrichtung in den stromlosen Zustand
gebracht wird, die Rückstellung der Lichtquelle in ihre
Stellung für Abblendlicht durch das Rückstellelement
ermöglicht ist. Bei der Ausbildung gemäß Anspruch 3 dient
der Antriebsmotor der Verstelleinrichtung als die elektrisch
betätigte Vorrichtung und wird zur Fixierung der Lichtquelle
in ihrer Stellung für Fernlicht im Blockierbetrieb gehalten.
Die Ausbildung gemäß Anspruch 4 ermöglicht eine geringe
Belastung des Antriebsmotors in dessen Blockierbetrieb. Bei
einer anderen Ausführung der elektrisch betätigten
Vorrichtung ist diese gemäß Anspruch 5 als eine
elektromagnetische Kupplung ausgebildet, durch die das
Verstellelement vom Getriebe und damit vom Antriebsmotor
trennbar ist, so daß die Bewegung des Verstellelements in
die Stellung für Abblendlicht durch das Rückstellelement
erfolgen kann. Bei einer weiteren Ausführung der elektrisch
betätigten Vorrichtung ist diese gemäß Anspruch 7 als ein
Elektromagnet ausgebildet, durch den das Verstellelement in
seiner Stellung für Fernlicht fixierbar ist, so daß der
Antriebsmotor nicht im Blockierbetrieb gehalten zu werden
braucht, sondern nur zur Umschaltung zwischen den
Betriebsstellungen für Abblendlicht und Fernlicht betrieben
zu werden braucht. Bei einer weiteren Ausführung der
elektrisch betätigten Vorrichtung ist diese gemäß den
Ansprüchen 10 und 11 als Elektromagnet ausgebildet, durch
den ein Blockierelement bewegbar ist, durch das das
Verstellelement in seiner Stellung für Fernlicht blockierbar
ist. Bei einer weiteren Ausführung der elektrisch betätigten
Vorrichtung ist diese gemäß Anspruch 12 als ein
Elektromagnet ausgebildet, durch den in dessen bestromtem
Zustand das durch eine Kupplung der Verstelleinrichtung
übertragbare Drehmoment derart erhöhbar ist, daß durch den
Antriebsmotor eine Bewegung der Lichtquelle in ihre Stellung
für Fernlicht ermöglicht ist, jedoch in unbestromtem Zustand
das durch die Kupplung übertragbare Drehmoment geringer ist
als das durch das Rückstellelement ausgeübte Drehmoment. Die
Weiterbildung gemäß Anspruch 17 ermöglicht eine automatische
Anordnung der Lichtquelle in ihrer Stellung für
Abblendlicht, sofern durch die Positionserfaßungseinrichtung
Funktionsstörungen erfaßt werden. Die Ausbildung gemäß
Anspruch 18 bietet den Vorteil, daß der Antriebsmotor nur in
einer Drehrichtung betrieben zu werden braucht und die
Rückstellung der Lichtquelle in ihre Stellung für
Abblendlicht selbsttätig durch das Rückstellelement erfolgt.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 20 ermöglicht eine
automatische Abschaltung der Lichtquelle, sofern durch die
Positionserfaßungseinrichtung Funktionsstörungen erfaßt
werden.
Mehrere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers sind in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Fig.
1 einen Scheinwerfer in einem vertikalen Längsschnitt mit
einer Verstelleinrichtung zur Bewegung der Lichtquelle,
Fig. 2 ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 ein vereinfachtes Funktionsschema einer gegenüber
Fig. 2 modifizierten Ausführung der Verstelleinrichtung,
Fig. 4 ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 die Verstelleinrichtung gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt, Fig. 7 ein
vereinfachtes Funktionsschema der Verstelleinrichtung gemäß
einem vierten Ausführungsbeispiel, Fig. 8 die
Verstelleinrichtung gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel in
einem Längsschnitt entlang Linie VIII-VIII in Fig. 9, Fig.
9 die Verstelleinrichtung gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt entlang Linie IX-IX
in Fig. 8, Fig. 10 die Verstelleinrichtung gemäß einem
fünften Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt entlang
Linie X-X in Fig. 11, Fig. 11 die Verstelleinrichtung
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt
entlang Linie XI-XI in Fig. 10, Fig. 12 die
Verstelleinrichtung gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel in
einem Längsschnitt entlang Linie XII-XII in Fig. 10, Fig.
13 ein vereinfachtes Funktionsschema der Verstelleinrichtung
gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel, Fig. 14 die
Verstelleinrichtung gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel
in einem Längsschnitt entlang Linie XIV-XIV in Fig. 15,
Fig. 15 die Verstelleinrichtung gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt entlang Linie XV-XV
in Fig. 14, Fig. 16 die Verstelleinrichtung gemäß dem
sechsten Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt entlang
Linie XVII-XVII in Fig. 14 und Fig. 17 ein vereinfachtes
Funktionsschema der Verstelleinrichtung gemäß einem siebten
Ausführungsbeispiel.
Ein in Fig. 1 dargestellter Scheinwerfer für Abblendlicht
und Fernlicht für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge,
weist einen Reflektor 10 und eine in diesen eingesetzte
Lichtquelle 12 auf. Der Reflektor 10 ist an einer Halterung,
beispielsweise in Form eines Gehäuses 14, verstellbar
gelagert. Die Lichtaustrittsöffnung des Gehäuses 14 ist mit
einer lichtdurchlässigen Scheibe 16 abgedeckt. Der Reflektor
10 weist in seinem Scheitelbereich eine Öffnung 18 auf,
durch die die Lichtquelle 12 von dessen Rückseite her in den
Reflektor 10 hineinragt. Die Lichtquelle 12 kann eine
Glühlampe oder vorzugsweise eine Gasentladungslampe sein und
weist einen Leuchtkörper 20 auf, der entsprechend eine
Glühwendel oder ein sich ausbildender Lichtbogen ist. Bei
Verwendung einer Gasentladungslampe als Lichtquelle 12 ist
für deren Betrieb eine elektrische Vorschalteinrichtung 8
vorgesehen, die zur Zündung und zum stabilen Betrieb der
Gasentladungslampe 12 erforderlich ist. Die Lichtquelle 12
ist in einen Lampenträger 22 eingesetzt, der einen dem
Sockel 13 der Lichtquelle 12 angepaßten Aufnahmeabschnitt 24
aufweist und der von der Rückseite des Reflektor 10 her an
die Öffnung 18 herangesetzt ist. Die Lichtquelle 12 ist in
bekannter Weise beispielsweise mittels eines am Lampenträger
22 angeordneten federnden Befestigungselements 26 im
Lampenträger 22 gehalten.
Der Lampenträger 22 ist am Reflektor 10 um eine horizontal
und senkrecht zur optischen Achse 11 des Reflektors 10
verlaufende Achse 30 verschwenkbar gelagert. Hierzu können
an der Rückseite des Reflektors 10 oberhalb von dessen
Öffnung 18 zwei Träger 28 mit horizontalem Abstand
zueinander angeordnet sein, von denen in Fig. 1 nur einer
erkennbar ist. Die Träger 28 können einstückig mit dem
Reflektor 10 ausgebildet sein oder an diesem befestigt sein
und der Lampenträger 22 ist mit seinem oberen Randbereich
zwischen den Trägern 28 angeordnet und um die Achse 30
verschwenkbar. An seinem der Schwenkachse 30
gegenüberliegenden unteren Randbereich weist der
Lampenträger 22 eine Nase 32 auf. Auf der Rückseite des
Reflektors 10 ist unterhalb von dessen Öffnung 18 eine
Konsole 34 angeordnet, die einstückig mit dem Reflektor 10
ausgebildet oder an diesem befestigt sein kann. Die Konsole
34 weist eine in Richtung der optischen Achse 11
langgestreckte Ausnehmung 36 auf, in die die Nase 32 des
Lampenträgers 22 eingreift und in dieser entlang von deren
Längserstreckung bewegbar ist. Die Ausnehmung 36 weist zum
Reflektor 10 hin einen vorderen Rand 37 und vom Reflektor 10
weg einen hinteren Rand 38 auf. An der Nase 32 des
Lampenträgers 22 ist ein elastisch verformbares
Zwischenglied 40 befestigt, das beispielsweise in Form einer
Blattfeder ausgebildet und in einem Schlitz der Nase 32
befestigt sein kann. Am freien Ende des Zwischenglieds 40
greift ein Verstellelement 62 einer Verstelleinrichtung 42
an, die nachfolgend noch näher erläutert wird.
Durch die Verstelleinrichtung 42 ist der Lampenträger 22 um
die Schwenkachse 30 verschwenkbar, wobei die Lichtquelle 12
dabei zwischen einer Stellung für Abblendlicht und einer
Stellung für Fernlicht bewegt wird. In Fig. 1 ist die
Lichtquelle 12 mit durchgezogenen Linien in ihrer Stellung
für Abblendlicht dargestellt, in der sich die Nase 32 des
Lampenträgers 22 in Anlage am vorderen Rand 37 der
Ausnehmung 36 befindet. In ihrer Stellung für Fernlicht ist
die Lichtquelle 12 mit gestrichelten Linien dargestellt, in
der sich die Nase 32 des Lampenträgers 22 in Anlage am
hinteren Rand 38 der Ausnehmung 36 befindet. Durch das
federnde Zwischenglied 40 ist sichergestellt, daß der
Lampenträger 22 in beiden Stellungen der Lichtquelle 12
jeweils eine stabile Stellung einnimmt und unter Vorspannung
am jeweiligen Rand der Ausnehmung 36 anliegt. Ausgehend von
ihrer Stellung für Abblendlicht wird die Lichtquelle 12 in
ihre Stellung für Fernlicht zum Scheitel des Reflektors 10
hin und bezüglich der optischen Achse 11 nach unten bewegt.
In der Stellung der Lichtquelle 12 für Abblendlicht wird von
deren Leuchtkörper 20 ausgesandtes Licht durch den Reflektor
10 als ein Lichtbündel reflektiert, das beim Austritt aus
dem Scheinwerfer die für das Abblendlicht vorgeschriebene
Helldunkelgrenze und Beleuchtungsstärkeverteilung aufweist.
In der Stellung der Lichtquelle 12 für Fernlicht wird von
deren Leuchtkörper 20 ausgesandtes Licht durch den Reflektor
10 als ein Lichtbündel reflektiert, das beim Austritt aus
dem Scheinwerfer keine Helldunkelgrenze und gegenüber dem
Abblendlichtbündel eine größere Reichweite aufweist, so daß
der Fernbereich ausreichend beleuchtet wird.
Die Verstelleinrichtung 42 weist einen elektrischen
Antriebsmotor 59 auf, der über ein Getriebe 60 das als eine
Koppelstange ausgebildete Verstellelement 62 in Richtung des
Doppelpfeils 58 gemäß Fig. 1 zur Bewegung der Lichtquelle
12 zwischen ihrer Stellung für Abblendlicht und Fernlicht
antreibt. Die Verstelleinrichtung 42 kann beliebig im
Scheinwerfer angeordnet sein, beispielsweise wie in Fig. 1
dargestellt auf der Rückseite des Reflektors 10. Es kann
dabei vorgesehen sein, daß das Verstellelement 62 wie in
Fig. 1 dargestellt ausgehend von der Stellung für
Abblendlicht zur Bewegung der Lichtquelle in ihre Stellung
für Fernlicht eingefahren wird. Alternativ kann die
Verstelleinrichtung 42 auch derart angeordnet sein, daß das
Verstellelement 62 ausgehend von der Stellung für
Abblendlicht zur Bewegung der Lichtquelle 12 in ihre
Stellung für Fernlicht ausgefahren wird. Es ist weiterhin
ein Rückstellelement 66 vorgesehen, durch das die
Lichtquelle 12 zu ihrer Stellung für Abblendlicht hin
beaufschlagt wird, in der die Nase 32 des Lampenträgers 22
am vorderen Rand 37 der Ausnehmung 36 anliegt. Das
Rückstellelement 66 kann beispielsweise als eine Feder
ausgebildet sein, die bei der Ausführung gemäß Fig. 1 eine
Zugfeder ist, die einerseits am Reflektor 10 und
andererseits am Lampenträger 22, am Zwischenglied 40 oder an
einem die Koppelstange 62 mit dem Zwischenglied verbindenden
Verbindungselement 47 angreifen kann. Es kann auch eine
beliebige andere Ausführung des Rückstellelements 66,
beispielsweise in Form einer Druckfeder oder einer
Blattfeder vorgesehen werden. Nachfolgend werden mehrere
Ausführungsbeispiele der Verstelleinrichtung 42 beschrieben.
In Fig. 2 ist ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung 142 gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Verstelleinrichtung 142
ist dabei für zwei Scheinwerfer dargestellt, wobei jedem
Scheinwerfer ein Antriebsmotor 159 zugeordnet ist, der als
ein Gleichstrommotor ausgebildet ist und der über ein
Getriebe 160 eine Koppelstange 162 verstellt. Die
Verstelleinrichtung 142 kann für jeden Scheinwerfer eine
separate Steuereinrichtung 182 aufweisen oder für beide
Scheinwerfer eine gemeinsame Steuereinrichtung 182
aufweisen, die wiederum elektrische Anschlüsse 164 und 168
zur Verbindung mit dem Lichtschalter des Fahrzeugs aufweist,
sowie elektrische Versorgungsanschlüsse 183. Die
Steuereinrichtung 182 kann beim ersten Ausführungsbeispiel
und bei sämtlichen nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispielen der Verstelleinrichtung in die
Vorschalteinrichtung 8 integriert sein, wenn als Lichtquelle
12 eine Gasentladungslampe verwendet wird, oder bei
Verwendung einer Glühlampe oder einer Gasentladungslampe als
Lichtquelle 12 als separate Einrichtung ausgeführt sein. Die
Steuereinrichtung 182 ist über elektrische Leitungen 163 mit
den Antriebsmotoren 159 verbunden und die Antriebsmotoren
159 sind jeweils über einen Anschluß 131 mit Masse
verbunden. Bei jedem Scheinwerfer ist ein Rückstellelement
166 vorgesehen, durch das die Lichtquelle 12 zu ihrer
Stellung für Abblendlicht hin beaufschlagt ist.
In der Betriebsstellung des Scheinwerfers für Abblendlicht
wird die Lichtquelle 12 in ihrer Stellung für Abblendlicht
durch das Rückstellelement 166 gehalten und der
Antriebsmotor 159 ist nicht bestromt, wobei beide Anschlüsse
164 und 168 der Steuereinrichtung 182 stromlos sind. Bei der
Umschaltung des Scheinwerfers in die Betriebsstellung für
Fernlicht wird der Lichtschalter des Fahrzeugs betätigt und
der Anschluß 168 der Steuereinrichtung 182 bestromt, wobei
dann durch die Steuereinrichtung 182 der Antriebsmotor 159
bestromt wird und durch diesen über das Getriebe 160 die
Koppelstange 162 gegen die Kraft des Rückstellelements 166
in Pfeilrichtung 158 bewegt wird. Nach einem bestimmten
Verstellweg der Koppelstange 162 liegt der Lampenträger 22
mit seiner Nase 32 am hinteren Rand 38 der Ausnehmung 36 an
und die Lichtquelle 12 befindet sich in ihrer Stellung für
Fernlicht. Solange der Scheinwerfer in der Betriebsstellung
für Fernlicht betrieben wird, wird der Antriebsmotor 159
durch die Steuereinrichtung 182 bestromt und der
Antriebsmotor 159 befindet sich im Blockierbetrieb, da eine
weitere Verstellung nicht möglich ist. Im Blockierbetrieb
kann der Antriebsmotor 159 auch getaktet bestromt werden, so
daß dessen Belastung geringer ist als bei konstanter
dauerhafter Bestromung. Eine entsprechende Schaltung kann in
der Steuereinrichtung 182 oder im Antriebsmotor 159
vorgesehen sein. Bei der Umschaltung in die Betriebsstellung
für Abbblendlicht wird der Anschluß 164 der
Steuereinrichtung 182 bestromt und durch die
Steuereinrichtung 182 wird der Antriebsmotor 159 in einer
umgekehrten Drehrichtung betrieben, so daß die Koppelstange
162 derart in Pfeilrichtung 158 verstellt wird, daß die
Lichtquelle 12 in ihre Stellung für Abblendlicht bewegt
wird. Nach Erreichen der Stellung für Abblendlicht werden
wieder beide Anschlüsse 164 und 168 der Steuereinrichtung
182 stromlos.
Das Getriebe 160 der Verstelleinrichtung 142 kann dabei
beispielsweise als Stirnradgetriebe ausgebildet sein und
derart ausgeführt sein, daß es nicht selbsthemmend ist, so
daß eine Bewegung der Lichtquelle 12 und der Koppelstange
162 ausgehend von der Stellung für Fernlicht in die Stellung
für Abblendlicht durch das Rückstellelement 166 möglich ist,
wenn der Antriebsmotor 159 nicht bestromt ist. In diesem
Fall bildet der Antriebsmotor 159 eine elektrisch betätigte
Vorrichtung der Verstelleinrichtung 142, durch die in
bestromtem Zustand die Lichtquelle 12 in ihrer Stellung für
Abblendlicht fixiert wird und durch die in stromlosem
Zustand eine Bewegung der Lichtquelle 12 in ihre Stellung
für Abblendlicht ermöglicht ist, die durch das
Rückstellelement 166 bewirkt wird, das durch das nicht
selbsthemmende Getriebe 160 den Antriebsmotor 159 verdrehen
kann. Sofern Funktionsstörungen bei der Verstelleinrichtung
142 vorliegen, braucht somit nur der Antriebsmotor 159
stromlos geschaltet zu werden, so daß eine Bewegung der
Lichtquelle 12 in ihre Stellung für Abblendlicht erfolgen
kann. Alternativ zur vorstehend beschriebenen Ausführung
kann auch generell zur Umschaltung von der Betriebsstellung
für Fernlicht auf die Betriebsstellung für Abblendlicht nur
der Anschluß 168 des Steuergeräts 182 stromlos geschaltet
werden, so daß der Antriebsmotor 159 nicht mehr bestromt
wird und die Bewegung der Lichtquelle 12 in ihre Stellung
für Abblendlicht durch das Rückstellelement 166 erfolgt.
Alternativ kann das Getriebe 160 auch selbsthemmend
ausgebildet sein, wobei dann jedoch die vorstehend
erläuterte Sicherheitsfunktion bei nicht selbsthemmendem
Getriebe nicht möglich ist, da eine Bewegung der Lichtquelle
12 in ihre Stellung für Abblendlicht nur durch den
Antriebsmotor 159 erfolgen kann.
In Fig. 3 ist eine vereinfachte Ausführung der
Verstelleinrichtung 142 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
dargestellt, bei der keine Steuereinrichtung 182 vorgesehen
ist. Der Antriebsmotor 159 weist dabei einen Masseanschluß
131 sowie einen weiteren elektrischen Anschluß 168 auf. Die
Schaltung des Scheinwerfers in die Betriebsstellung für
Abblendlicht erfolgt unabhängig von der Verstelleinrichtung
142 durch den Lichtschalter des Fahrzeugs, wobei der
Anschluß 168 stromlos ist. Zur Umschaltung in die
Betriebsstellung für Fernlicht wird der Anschluß 168
bestromt, so daß der Antriebsmotor 159 betrieben wird und
die Koppelstange 162 in Pfeilrichtung 158 bewegt wird und
durch diese die Lichtquelle 12 in ihre Stellung für
Fernlicht bewegt wird. Solange die Betriebsstellung für
Fernlicht aufrechterhalten wird, wird der Anschluß 168
bestromt und der Antriebsmotor 159 im Blockierbetrieb
gehalten, wobei der Antriebsmotor 159 wiederum wie beim
ersten Ausführungsbeispiel getaktet bestromt werden kann.
Zur Umschaltung in die Betriebsstellung für Abblendlicht
wird der Anschluß 168 durch den Lichtschalter des Fahrzeugs
stromlos geschaltet, so daß die Lichtquelle 12 durch das
Rückstellelement 166 in ihre Stellung für Abblendlicht
bewegt wird, wobei das Getriebe 160 nicht selbsthemmend
ausgebildet ist, so daß durch das Rückstellelement 166 der
Antriebsmotor 159 durchgedreht werden kann. Bei Vorliegen
einer Funktionsstörung kann ebenfalls dadurch, daß der
Anschluß 168 stromlos geschaltet wird, eine Bewegung der
Lichtquelle 12 in ihre Stellung für Abblendlicht bewirkt
werden. Die elektrischen Anschlüsse des Antriebsmotors 159
können dabei im Scheinwerfer verkabelt sein und über einen
gemeinsamen Kabelbaum mit der Anschlußleitungen der
Lichtquelle 12 zum Scheinwerfer geführt sein.
In Fig. 4 ist ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung 242 gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei weist die
Verstelleinrichtung 242 eine Steuereinrichtung 282 mit
elektrischen Versorgungsanschlüssen 290 sowie einem Anschluß
284 zur Schaltung des Abblendlichts und einen Anschluß 286
zur Schaltung des Fernlichts. Die Steuereinrichtung 282 ist
über Leitungen 283 mit dem als Gleichstrommotor
ausgebildeten Antriebsmotor 259 verbunden. Zwischen dem
Getriebe 260 der Verstelleinrichtung 242 und der
Koppelstange 262 ist eine elektromagnetisch betätigte
Kupplung 280 angeordnet, die mit der Steuereinrichtung 282
über Leitungen 285 verbunden ist. Die Kupplung 280 kann
alternativ auch zwischen dem Getriebe 260 und dem
Antriebsmotor 259 der Verstelleinrichtung 242 angeordnet
sein.
In der Betriebsstellung für Abblendlicht kann beispielsweise
der Anschluß 284 der Steuereinrichtung 282 bestromt sein
oder stromlos sein, wobei der Antriebsmotor 259 durch die
Steuereinrichtung 282 nicht bestromt wird. Die Kupplung 280
kann in der Betriebsstellung für Abblendlicht bestromt sein
oder nicht bestromt sein. Bei der Umschaltung in die
Betriebsstellung für Fernlicht wird der Anschluß 286 der
Steuereinrichtung 282 bestromt und durch die
Steuereinrichtung 282 werden sowohl die Kupplung 280 als
auch der Antriebsmotor 259 bestromt, so daß die Koppelstange 262
in Pfeilrichtung 258 bewegt wird und die Lichtquelle 12
in ihre Stellung für Fernlicht bewegt wird. Nach Erreichen
der Stellung für Fernlicht wird durch die Steuereinrichtung
282 der Abtriebsmotor 259 stromlos geschaltet, während die
Kupplung 280 weiterhin bestromt wird, so daß die
Koppelstange 262 und damit die Lichtquelle 12 in ihrer
Stellung für Fernlicht fixiert wird. Das Getriebe 260 ist
dabei vorzugsweise selbsthemmend ausgebildet, so daß durch
das Rückstellelement 266 keine Bewegung in die Stellung für
Abblendlicht möglich ist. Zur Umschaltung in die
Betriebsstellung für Abblendlicht wird der Anschluß 284 der
Steuereinrichtung 282 bestromt und durch die
Steuereinrichtung 282 wird der Antriebsmotor 259 derart
bestromt, daß er in der entgegengesetzten Drehrichtung
betrieben wird und die Koppelstange 262 sowie die
Lichtquelle 12 in ihre Stellung für Abblendlicht bewegt
werden. Bei der Umschaltung auf Abblendlicht kann die
Kupplung 280 weiterhin bestromt werden oder stromlos
geschaltet sein. In der Betriebsstellung für Abblendlicht
wird der Antriebsmotor 259 durch die Steuereinrichtung 282
dann wieder stromlos beschaltet und die Kupplung kann
stromlos geschaltet oder bestromt sein.
Die Kupplung 280 bildet dabei eine elektrisch betätigte
Vorrichtung der Verstelleinrichtung 242, durch die in ihrem
bestromten Zustand in der Betriebstellung für Fernlicht die
Lichtquelle 12 in ihrer Stellung für Fernlicht fixiert wird.
Bei einer Unterbrechung von elektrischen Anschlüssen der
Steuereinrichtung 282 ist die Kupplung durch die
Steuereinrichtung 282 stromlos geschaltet bzw. wird
automatisch stromlos, so daß die Koppelstange 262 vom
Antriebsmotor 259 getrennt ist und die Lichtquelle 12 durch
das Rückstellelement 266 in ihre Stellung für Abblendlicht
bewegt und in dieser gehalten wird. Bei Vorliegen einer
sonstigen Funktionsstörung wird durch die Steuereinrichtung 282
die Kupplung 280 stromlos geschaltet, so daß ebenfalls
die Lichtquelle 12 durch das Rückstellelement 266 in ihre
Stellung für Abblendlicht gebracht und in dieser gehalten
wird.
In Fig. 5 ist ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung 342 gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel dargestellt und in Fig. 6 ist eine
ausgeführte Konstruktion der Verstelleinrichtung 342 in
einem Längsschnitt dargestellt. Die Verstelleinrichtung 342
weist keine Steuereinrichtung auf und an dieser ist ein
elektrischer Anschluß 384 zur Masseverbindung und ein
Anschluß 386 vorgesehen, der in der Betriebsstellung für
Fernlicht bestromt wird. Die Verstelleinrichtung 342 weist
ein Schaltelement 387 auf, das zwischen einer Stellung B für
Abblendlicht und einer Stellung A für Fernlicht umschaltbar
ist und das beim Betrieb des als Gleichstrommotor
ausgebildeten Antriebsmotors 359 entsprechend umgeschaltet
wird. Die Verstelleinrichtung 342 weist ein Gehäuse 398 auf,
in dem der Antriebsmotor 359 sowie das Schaltelement 387 und
das Getriebe 360 angeordnet sind und in dem die Koppelstange
362 in Richtung des Doppelpfeils 358 bewegbar geführt ist.
Das Getriebe 360 weist einen Stirnradsatz 391 sowie einen
Kegelradsatz 392 auf, der wiederum ein Rad 393 antreibt, das
einen in die Koppelstange 362 eingreifenden Exzenterbolzen
394 aufweist, durch den die Koppelstange 362 in ihrer
Verstellrichtung 358 bewegbar ist. Die Verstelleinrichtung
342 weist außerdem eine elektrisch betätigte Vorrichtung in
Form eines Elektromagneten 373 auf, dessen Funktion
nachfolgend näher erläutert wird. Bei den Ausführungen der
Verstelleinrichtung 342 bis 742 gemäß den Fig. 5 bis 17
ist die Verstellrichtung 358 bis 758 der Koppelstange 362
bis 762 von der Stellung für Abblendlicht in die Stellung
für Fernlicht umgekehrt zur Verstellrichtung 58 bis 258 der
Ausführungen gemäß den Fig. 1 bis 4. Dabei wird bei den
Ausführungen gemäß den Fig. 5 bis 17 die Koppelstange
3622 bis 762 ausgehend von der Stellung für Abblendlicht in
die Stellung für Fernlicht ausgefahren, während die
Koppelstange 62 bis 262 gemäß den Ausführungen der Fig. 1
bis 4 eingefahren wird.
In der Betriebsstellung für Abblendlicht ist der Anschluß
386 der Verstelleinrichtung 342 stromlos und die
Koppelstange 362 sowie die Lichtquelle 12 und das
Schaltelement 387 befinden sich in ihrer Stellung B für
Abblendlicht, die in Fig. 5 mit durchgezogenen Linien
dargestellt ist. Bei Umschaltung in die Betriebsstellung für
Fernlicht wird der Anschluß 386 bestromt, so daß der
Antriebsmotor 359 betrieben wird und über das Getriebe 360
die Koppelstange 362 und damit die Lichtquelle 12 in ihre
Stellung für Fernlicht gemäß Pfeilrichtung 358 in eine in
Fig. 5 mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung
bewegt werden. Bei der Bewegung der Koppelstange 362 wird
über das Getriebe 360 oder die Koppelstange 362 das
Schaltelement 387 betätigt und dieses wird in die Stellung A
umgeschaltet. In der Stellung A des Schaltelements 387 wird
durch dieses der Antriebsmotor 359 wieder abgeschaltet und
der Elektromagnet 373 wird bestromt. Durch den
Elektromagneten 373 wird das Getriebe 360 blockiert, indem
beispielsweise das Stirnrad 391, das zumindest teilweise aus
Weicheisenmaterial besteht, unverdrehbar fixiert wird.
Alternativ kann auch wie in Fig. 6 gestrichelt dargestellt
durch den Elektromagneten 373 die Koppelstange 362, die
zumindest teilweise aus Weicheisenmaterial besteht, in ihrer
Stellung für Fernlicht fixiert werden, so daß eine Bewegung
durch das Rückstellelement 366 in die Stellung für
Abblendlicht nicht möglich ist. Alternativ kann der
Elektromagnet 373 auch das Getriebe 360 oder den
Antriebsmotor 359 der Verstelleinrichtung 342 blockieren, so
daß keine Bewegung der Koppelstange 362 durch das
Rückstellelement 366 in die Stellung für Abblendlicht
möglich ist. Wird in die Betriebsstellung für Abblendlicht
umgeschaltet, so wird der Anschluß 386 stromlos und der
Elektromagnet 373 wird ebenfalls stromlos, so daß die
Koppelstange 362 bzw. das Getriebe 360 oder der
Antriebsmotor 359 nicht mehr fixiert sind und die
Koppelstange 362 mit der Lichtquelle 12 durch das
Rückstellelement 366 in die Stellung für Abblendlicht bewegt
werden. Dabei wird wiederum das Schaltelement 387 bewegt und
nimmt in der Stellung für Abblendlicht wieder seine Stellung
B ein. Bei einer Leitungsunterbrechung zur
Verstelleinrichtung 342 hin wird der Anschluß 386 stromlos
und die Lichtquelle 12 befindet sich durch das
Rückstellelement 366 bewirkt in ihrer Stellung für
Abblendlicht. Bei sonstigen Funktionsstörungen wird der
Anschluß 386 stromlos geschaltet und die Lichtquelle 12
befindet sich ebenfalls in ihrer Stellung für Abblendlicht.
In Fig. 7 ist ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung 442 gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel dargestellt und in den Fig. 8 und 9
ist eine ausgeführte Konstruktion der Verstelleinrichtung
442 in verschiedenen Längsschnitten dargestellt. Die
Verstelleinrichtung 442 weist einen Gleichstrommotor 459
auf, der über ein Getriebe 460 die Koppelstange 462 bewegt.
Die Verstelleinrichtung 442 weist einen Masseanschluß 484
und einen Anschluß 486 auf, der in der Betriebsstellung für
Fernlicht bestromt wird. Ein Schaltelement 487 ist zwischen
einer Stellung B für Abblendlicht und einer Stellung A für
Fernlicht bewegbar, wobei dessen Bewegung durch das Getriebe
460 oder die Koppelstange 462 bewirkt wird. Weiterhin weist
die Verstelleinrichtung 442 eine elektrisch betätigte
Vorrichtung in Form eines Elektromagneten 473 auf, der als
Hubmagnet ausgebildet ist und durch den in dessen bestromtem
Zustand ein Blockierelement 475 derart bewegbar ist, daß die
Koppelstange 462 in ihrer Verstellrichtung gemäß Doppelpfeil
458 blockiert ist. In nicht bestromtem Zustand des
Hubmagneten 473 ist die Koppelstange 462 in ihrer
Verstellrichtung 458 nicht durch das Blockierelement 475
blockiert und bewegbar. In der Betriebsstellung für
Abblendlicht ist der Anschluß 486 der Verstelleinrichtung
442 nicht bestromt und die Koppelstange 442 sowie die
Lichtquelle 12 befinden sich durch das Rückstellelement 466
bewirkt in ihrer Stellung für Abblendlicht, in der das
Schaltelement 487 sich in seiner Stellung B befindet. Der
Hubmagnet 473 ist dabei stromlos, so daß das Blockierelement
475 die Koppelstange 462 nicht blockiert. Zur Umschaltung in
die Betriebsstellung für Fernlicht wird der Anschluß 486
bestromt, wodurch der Antriebsmotor 459 betrieben wird, so
daß die Koppelstange 462 mit der Lichtquelle 12 in ihre
Stellung für Fernlicht bewegt wird. Bei Erreichen der
Stellung für Fernlicht wird der Antriebsmotor 459
abgeschaltet und der Elektromagnet 473 bestromt, so daß das
Blockierelement 475 in seine Stellung bewegt wird, in der es
die Koppelstange 462 in der Stellung für Fernlicht
blockiert. Zur Umschaltung in die Betriebsstellung für
Abblendlicht wird der Anschluß 486 stromlos geschaltet, so
daß der Hubmagnet 473 stromlos wird und das Blockierelement
475 in seine Stellung bewegt wird, in der es die
Koppelstange 462 nicht mehr blockiert, die dann mit der
Lichtquelle 12 durch das Rückstellelement 466 in die
Stellung für Abblendlicht bewegt wird, wobei auch das
Schaltelement 487 in seine Stellung B bewegt wird.
Bei der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Konstruktion
der Verstelleinrichtung 442 weist diese ein Gehäuse 498 auf,
und das Getriebe 460 weist eine Gewindespindel 474 auf, die
durch den Antriebsmotor 459 in einer Drehbewegung
angetrieben wird. Die Koppelstange 462 ist relativ zur
Gewindespindel 474 drehbar, jedoch zumindest in der
Verstellrichtung 458 von der Stellung für Abblendlicht in
die Stellung für Fernlicht mit der Gewindespindel 474
gekoppelt. Das Blockierelement 475 weist ein Gewindesegement
auf, das in das Gewinde der Gewindespindel 474 quer zur
Verstellrichtung 458 einbringbar ist. Das Blockierelement
475 ist in Verstellrichtung 458 der Koppelstange 462
unverschiebbar, jedoch quer zur Verstellrichtung 458
verschiebbar angeordnet. In der Betriebsstellung für
Abblendlicht ist der Antriebsmotor 459 nicht bestromt und
der Hubmagnet 473 braucht ebenfalls nicht bestromt sein,
kann jedoch alternativ auch bestromt sein. Bei der
Umschaltung in die Betriebsstellung für Fernlicht werden der
Antriebsmotor 459 und der Hubmagnet 473 bestromt, so daß das
Blockierelement 475 in das Gewinde der Gewindespindel 474
gedrückt wird. Hierdurch wird bewirkt, daß die
Gewindespindel 474 bei ihrer durch den Antriebsmotor 459
bewirkten Drehbewegung auch eine Bewegung in
Verstellrichtung 458 ausführt und dabei die Koppelstange 462
mit der Lichtquelle 12 in ihre Stellung für Fernlicht bewegt
wird. Nach Erreichen der Stellung für Fernlicht braucht nur
noch der Hubmagnet 473 bestromt zu werden während der
Antriebsmotor 459 abgeschaltet wird. Zur Umschaltung in die
Betriebsstellung für Abblendlicht wird der Hubmagnet 473
stromlos geschaltet, so daß das Blockierelement 475 außer
Eingriff mit der Gewindespindel 474 gelangt und die
Gewindespindel 474 sowie die Koppelstange 462 mit der
Lichtquelle 12 durch das Rückstellelement 466 in ihre
Stellung für Abblendlicht bewegt werden. Sofern die Leitung
zum Anschluß 486 der Verstelleinrichtung 442 unterbrochen
ist, befindet sich die Lichtquelle 12 in ihrer Stellung für
Abblendlicht und kann nicht mehr in ihre Stellung für
Fernlicht bewegt werden. Sofern der Abtriebsmotor 459 oder
das Getriebe 460 blockiert sind, kann der Hubmagnet 473
stromlos geschaltet werden, so daß das Blockierelement 475
nicht in die Gewindespindel 474 eingreift und keine Bewegung
der Koppelstange 462 in Verstellrichtung 458 in die Stellung
für Fernlicht erfolgen kann. Das Getriebe 460 der
Verstelleinrichtung 462 kann selbsthemmend oder nicht
selbsthemmend ausgebildet sein. Die Grundstellung der
Gewindespindel 474 und der Koppelstange 462 in
Verstellrichtung 458 kann durch ein Einstellelement 488
beispielsweise in Form einer auf die Gewindespindel 474
wirkenden Schraube einstellbar sein.
In den Fig. 10 bis 12 ist die Verstelleinrichtung 542
gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel in verschiedenen
Längsschnitten dargestellt. Die Verstelleinrichtung 542
weist ein Gehäuse 598 auf, in dem der als Gleichstrommotor
ausgebildete Antriebsmotor 559 angeordnet ist, der über das
als Schneckenradgetriebe ausgebildete Getriebe 560 ein
Antriebselement 582 in einer Drehbewegung antreibt, das über
eine mechanische Kupplung 580 mit einem Abtriebselement 584
koppelbar ist. Das Abtriebselement 584 ist als ein Rad
ausgebildet, von dem exzentrisch zu dessen Drehachse 596 und
quer zur Verstellrichtung 558 der Koppelstange 562
wenigstens eine Nase 585 absteht. Die Kupplung 580 weist ein
mit einem Kopf an einer Stirnseite des Abtriebselements 584
anliegendes Übertragungselement 586 auf, das beispielsweise
an seinem Kopf über seinen Umfang verteilt mehrere
Keilprofile 597 aufweisen kann, wobei die Stirnseite des
Abtriebselements 584 über dessen Umfang verteilt mehrere
Keilnuten aufweist, in die die Keilprofile 597 eingreifen
können. Die Flanken der Keilprofile 597 und/oder der
Keilnuten sind dabei angeschrägt, so daß diese durch eine
zwischen diesen wirkendes Drehmoment durch Bewegung in
Richtung der Drehachse 596 außer Eingriff bringbar sind. Der
Kopf des Übertragungselements 586 wird durch eine
vorgespannte Feder 589, beispielsweise in Form einer
Schraubendruckfeder, in Anlage an der Stirnseite des
Abtriebselements 584 gehalten, wobei sich die Feder 589
einerseits am Antriebselement 582 und andererseits an einem
mit dem Übertragungselement 586 verbundenen Teller 590
abstützt. Der Teller 590 kann mittels einer Schraube 591 mit
dem Übertragungselement 586 verbunden sein und besteht
zumindest teilweise aus Weicheisenmaterial. Dem Teller 590
benachbart ist ein Elektromagnet 573 angeordnet, der in der
Betriebsstellung für Abblendlicht stromlos ist und in der
Betriebsstellung für Fernlicht bestromt wird.
Die Nase 585 des Abtriebselements 584 kann an einem
Stirnende 592 der Koppelstange 562 angreifen, wobei diese in
Verstellrichtung 558 verschiebbar im Gehäuse 598 geführt
ist. In der Betriebsstellung für Abblendlicht sind der
Antriebsmotor 559 und der Elektromagnet 573 stromlos so daß
sich die Koppelstange 562 mit der Lichtquelle 12 in ihrer
Stellung für Abblendlicht befinden. Ein Schaltelement 587
der Verstelleinrichtung 542 befindet sich dabei in einer
Stellung für Abblendlicht. Zur Umschaltung in die
Betriebsstellung für Fernlicht werden der Antriebsmotor 559
und der Elektromagnet 573 bestromt. Durch den Antriebsmotor
559 wird über das Getriebe 560 das Antriebselement 582 in
eine Drehbewegung in Pfeilrichtung c versetzt. Auf das
Übertragungselement 586 wirkt durch die Feder 589 und
zusätzlich durch den Elektromagneten 573 über den Teller 590
eine Kraft, durch die das Abtriebselement 584 mit dem
Antriebselement 582 über die ineinandergreifenden
Keilprofile und Keilnuten des Übertragungselements 586 und
des Abtriebselements 584 in Drehrichtung gekoppelt wird.
Durch die Kupplung 580 wird somit die Drehbewegung des
Antriebselements 582 auf das Abtriebselement 584 übertragen,
wobei die Nase 585 des Abtriebselements 584 durch deren
exzentrische Anordnung zur Drehachse 596 eine Hubbewegung
ausführt, die auf die Koppelstange 562 übertragen wird. Die
Koppelstange 562 wird dabei mit der Lichtquelle 12 in
Verstellrichtung 558 gegen die Kraft des Rückstellelements 566
in ihre Stellung für Fernlicht bewegt. Durch eine
Exzenterscheibe 595 des Abtriebselements 584 wird das
Schaltelement 587 in seine Stellung für Fernlicht bewegt. In
der Betriebsstellung für Fernlicht kann vorgesehen sein, daß
der Antriebsmotor 559 und der Elektromagnet 573 bestromt
bleiben, so daß die Koppelstange 562 mit der Lichtquelle 12
in ihrer Stellung für Fernlicht fixiert bleiben, wobei das
Getriebe 560 nicht selbsthemmend ausgebildet zu sein
braucht. Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß in der
Betriebsstellung für Fernlicht nur der Elektromagnet 573
bestromt bleibt während der Antriebsmotor 559 stromlos
geschaltet wird. In diesem Fall ist das Getriebe 560
selbsthemmend ausgebildet, so daß durch das durch die Kraft
des Rückstellelements 566 wirkende Drehmoment das Getriebe
560 und der Antriebsmotor 559 nicht durchgedreht werden
können.
Bei der Umschaltung in die Betriebsstellung für Abblendlicht
wird der Elektromagnet 573 stromlos geschaltet, so daß auf
das Übertragungselement 586 der Kupplung 580 nur noch die
Kraft der Feder 589 wirkt und durch die Kupplung nur noch
ein geringeres Drehmoment übertragen werden kann. In diesem
Fall ist das durch die Kraft des Rückstellelement 566
wirkende Drehmoment größer als das durch die Kupplung 580
übertragbare Drehmoment, so daß das Abtriebselement 584
relativ zum Antriebselement 582 durchrutscht und die
Koppelstange 562 mit der Lichtquelle 12 durch das
Rückstellelement 562 in ihre Stellung für Abblendlicht
bewegt wird. Hierbei wird auch über die Exzenterscheibe 595
das Schaltelement 587 wieder in seine Stellung für
Abblendlicht bewegt. Im Falle einer Leitungsunterbrechung
zur Verstelleinrichtung 542 wird der Elektromagnet 573
ebenfalls stromlos geschaltet, so daß die Koppelstange 562
mit der Lichtquelle 12 durch das Rückstellelement 566
bewirkt ihre Stellung für Abblendlicht einnimmt. Im Falle
eines Blockierens des Antriebsmotors 559 oder des Getriebes
560 kann durch stromlos schalten des Elektormagneten 573 die
Koppelstange 562 mit der Lichtquelle 12 ebenfalls durch das
Rückstellelement 566 in ihrer Stellung für Abblendlicht
angeordnet werden.
In Fig. 13 ist ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung 642 gemäß einem sechsten
Ausführungsbeispiel dargestellt. In den Fig. 14 bis 16
ist eine ausgeführte Konstruktion der Verstelleinrichtung
642 gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel in verschiedenen
Längsschnitten dargestellt. Die Verstelleinrichtung 642
weist ein Gehäuse 698 auf, in dem der Antriebsmotor 659
angeordnet ist, durch den über das Getriebe 660 die
Koppelstange 662 gegen die Kraft des Rückstellelements 666
in Verstellrichtung 658 bewegbar ist. Die
Verstelleinrichtung 642 weist einen Anschluß 684 auf, der in
der Betriebsstellung für Abblendlicht bestromt ist und einen
Anschluß 686, der in der Betriebsstellung für Fernlicht
bestromt ist. Ein Schaltelement 687 der Verstelleinrichtung
642 befindet sich in der Betriebsstellung für Abblendlicht
in einer Stellung B und in der Betriebsstellung für
Fernlicht in einer Stellung A. Als Steuereinrichtung 682 für
die Verstelleinrichtung 642 kann die elektrische
Vorschalteinrichtung der als Lichtquelle 12 verwendeten
Gasentladungslampe dienen, das um zur Ansteuerung der
Verstelleinrichtung 642 erforderliche Schaltungsteile
ergänzt ist und das mit dem Lichtschalter des Fahrzeugs
verbunden ist oder eine separate Steuereinrichtung. In der
Betriebsstellung für Abblendlicht ist der Anschluß 686 der
Verstelleinrichtung 642 stromlos. Zur Umschaltung in die
Betriebsstellung für Fernlicht wird der Anschluß 686
bestromt und der Antriebsmotor 659 bewegt über das Getriebe
660 die Koppelstange 662 mit der Lichtquelle 12 gegen die
Kraft des Rückstellelements 666 in ihre Stellung für
Fernlicht, wobei das Schaltelement 687 in seine Stellung A
bewegt wird.
Gemäß den Fig. 14 bis 16 ist das Getriebe 660 als ein
Schneckenradgetriebe ausgebildet, das ein Schneckenrad 690
aufweist. Von einer Stirnseite des Schneckenrads 690 steht
exzentrisch zu dessen Drehachse 692 und quer zur
Verstellrichtung 658 der Koppelstange 662 wenigstens eine
Nase 691 als Betätigungselement ab, wobei beim dargestellten
Ausführungsbeispiel drei gleichmäßig über den Umfang
verteilt angeordnete Nasen 691 vorhanden sind. Das
Schneckenrad 690 weist außerdem eine Exzenterscheibe auf,
mit wenigstens einem Nocken 693, wobei beim dargestellten
Ausführungsbeispiel entsprechend der Anzahl der Nasen 691
drei gleichmäßig über den Umfang der Exzenterscheibe
verteilte Nocken 693 vorhanden sind. Die Koppelstange 662
ist in Verstellrichtung 658 verschiebbar geführt und weist
an ihrem Stirnende 694 eine in Drehrichtung c des
Schneckenrads 690 abfallende Anschrägung auf. Bei der
Umschaltung von der Betriebsstellung für Abblendlicht in die
Betriebsstellung für Fernlicht wird durch den Antriebsmotor
659 das Schneckenrad 690 verdreht, wobei dabei eine der
Nasen 691 auf das Stirnende 694 der Koppelstange 662 drückt
und eine Hubbewegung ausführt, durch die die Koppelstange 662
mit der Lichtquelle 12 in ihre Stellung für Fernlicht bewegt
wird. Durch einen der Nocken 693 wird das Schaltelement 687
bewegt und erreicht in der Betriebsstellung für Fernlicht
seine Stellung A, in der der Antriebsmotor 659 stromlos
geschaltet wird. Das Getriebe 660 ist selbsthemmend
ausgebildet, so daß durch die Kraft des Rückstellelements
666 über das Getriebe 660 der Antriebsmotor 659 nicht
durchgedreht werden kann. Bei der Umschaltung in die
Betriebsstellung für Abblendlicht wird der Antriebsmotor 659
wieder bestromt, wobei die am Stirnende der Koppelstange 662
angreifende Nase 691 weitergedreht wird und schließlich quer
zur Verstellrichtung 658 der Koppelstange 662 von dieser
weggeschwenkt wird. Bei dieser Anordnung der Nase 691 kann
die Koppelstange 662 mit der Lichtquelle 12 durch das
Rückstellelement 666 in ihre Stellung für Abblendlicht
bewegt werden. Durch den Nocken 693 der Exzenterscheibe wird
das Schaltelement 687 wieder in seine Stellung B für
Abblendlicht bewegt und der Antriebsmotor 659 wird stromlos
geschaltet. Der Antriebsmotor 659 kann für die Verstellungen
aus der Betriebstellung für Abblendlicht in die
Betriebsstellung für Fernlicht sowie umgekehrt immer in
derselben Drehrichtung c betrieben werden, da für jede
nachfolgende Verstellung wieder eine der Nasen 691 am
Stirnende der Koppelstange 662 angreift.
In Fig. 17 ist ein vereinfachtes Funktionsschema der
Verstelleinrichtung 742 gemäß einem siebten
Ausführungsbeispiel dargestellt. Die konstruktive Ausbildung
der Verstelleinrichtung 742 ist dabei gleich wie beim
vorstehend beschriebenen sechsten Ausführungsbeispiel. Durch
den Antriebsmotor 759 ist über das Getriebe 760 die
Koppelstange 762 mit der Lichtquelle 12 in Verstellrichtung
758 bewegbar. Die Verstelleinrichtung 742 weist einen
Anschluß 786 auf, der in der Betriebsstellung für Fernlicht
bestromt ist, und einen Anschluß 784, der beispielsweise
dauerhaft bestromt ist bei eingeschalteter Zündung des
Fahrzeugs. Als Steuereinrichtung 782 der Verstelleinrichtung
742 kann die Vorschalteinrichtung der Gasentladungslampe 12
oder eine separate Steuereinrichtung dienen. Die
Verstelleinrichtung 742 weist das Schaltelement 787 auf, das
zwischen einer Stellung B für die Betriebsstellung für
Abblendlicht und einer Stellung A für die Betriebsstellung
für Fernlicht bewegbar ist. Die Verstelleinrichtung 742
weist außerdem ein Relais 790 auf, das zwischen den
Anschlüssen 786 und 784 sowie dem Schaltelement 787
geschaltet ist. In der Betriebsstellung für Abblendlicht ist
der Anschluß 786 stromlos, während der Anschluß 784 der
Verstelleinrichtung 742 bestromt ist. Bei der Umschaltung
von der Betriebsstellung für Abblendlicht in die
Betriebsstellung für Fernlicht wird der Anschluß 786
bestromt. In diesem Fall wird durch den Antriebsmotor 759
über das Getriebe 760 die Koppelstange 762 mit der
Lichtquelle 12 gegen die Kraft des Rückstellelements 766 in
Verstellrichtung 758 in ihre Stellung für Fernlicht bewegt.
Das Relais 790, das beispielsweise ein Magnetrelais ist,
wird dabei ebenfalls bestromt und durch dieses wird der
Anschluß 784 bzw. dessen Verbindung mit dem Antriebsmotor
759 unterbrochen und somit stromlos. Wenn die Koppelstange
762 mit der Lichtquelle 12 ihre Stellung für Fernlicht
erreicht hat, wird das Schaltelement 787 in seine Stellung A
für Fernlicht bewegt und der Antriebsmotor 759 wird stromlos
geschaltet. Die Koppelstange 762 mit der Lichtquelle 12 wird
in ihrer Stellung für Fernlicht dadurch gehalten, daß das
Getriebe 760 selbsthemmend ist, so daß durch die Kraft des
Rückstellelements 766 über das Getriebe 760 der
Antriebsmotor 759 nicht durchgedreht werden kann. Bei der
Umschaltung in die Betriebsstellung für Abblendlicht wird
der Anschluß 784 der Verstelleinrichtung 742 stromlos
geschaltet, so daß das Relais 790 stromlos wird und der
Anschluß 786 wird wieder bestromt bzw. dessen Verbindung mit
dem Antriebsmotor 759 wird wieder hergestellt, so daß der
Antriebsmotor 759 anläuft und das Schneckenrad 690 des
Getriebes 760 gemäß Fig. 15 verdreht wird. Wenn die Nase
691 von der Koppelstange 762 wegbewegt ist, so kann die
Koppelstange 762 mit der Lichtquelle 12 durch das
Rückstellelement 766 in ihre Stellung für Abblendlicht
bewegt werden. Dabei wird das Schaltelement 787 wieder in
seine Stellung B für Abblendlicht bewegt.
Bei der Ausführung der Verstelleinrichtung 642 und 742 gemäß
dem vorstehend beschriebenen sechsten und siebten
Ausführungsbeispiel ist im Falle einer Unterbrechung von
Leitungen der Verstelleinrichtung oder im Falle sonstiger
Funktionsstörungen als Sicherheitsfunktion jeweils
vorgesehen, daß die Lichtquelle 12 außer Betrieb gesetzt
wird. Es kann dabei vorgesehen sein, daß die Lichtquelle 12
nur in der Betriebsstellung für Abblendlicht außer Betrieb
gesetzt wird, während in der Betriebsstellung für Fernlicht
ein Betrieb der Lichtquelle 12 möglich ist. Alternativ kann
auch in beiden Betriebsstellungen für Abblendlicht und für
Fernlicht die Lichtquelle 12 außer Betrieb gesetzt werden.
Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen der
Verstelleinrichtung 142 bis 742 kann dabei vorgesehen sein,
daß durch die entsprechend ausgebildete Steuereinrichtung
182 bis 782 oder eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung die
Stellung des Schaltelements 187 bis 787 ausgewertet wird.
Dabei wird ausgewertet, ob sich das Schaltelement 187 bis
787 in der der jeweiligen Betriebsstellung zugeordneten
Stellung befindet, also ob sich das Schaltelement 187 bis
787 in der Betriebsstellung für Abblendlicht in der Stellung
B befindet und in der Betriebsstellung für Fernlicht in der
Stellung A befindet. Ist dies nicht der Fall, so wird durch
die Sicherheitsfunktion bei der Verstelleinrichtung 142 bis
542 gemäß dem ersten bis fünften Ausführungsbeispiel die
elektrisch betätigte Vorrichtung 159 bis 573 stromlos
geschaltet, so daß die Koppelstange 162 bis 562 mit der
Lichtquelle 12 durch das Rückstellelement 162 bis 562 in
ihre Stellung für Abblendlicht bewegt wird. Bei der
Verstelleinrichtung 642 und 742 gemäß dem sechsten und
siebten Ausführungsbeispiel wird in diesem Fall der Betrieb
der Lichtquelle 12 verhindert.
Alternativ zur vorstehen beschriebenen Sicherheitsfunktion
kann auch eine zusätzliche Positionserfaßungseinrichtung 800
gemäß Fig. 1 vorgesehen sein, durch die die Ist-Position
der Lichtquelle 12, des Lampenträgers 22 oder der
Koppelstange 162 bis 762 erfaßt wird und mit einer bei der
jeweiligen Betriebsstellung für Abblendlicht oder Fernlicht
erforderlichen Soll-Position verglichen wird und bei
abweichender Ist-Position die elektrisch betätigte
Vorrichtung stromlos geschaltet wird oder der Betrieb der
Lichtquelle 12 verhindert wird.
Claims (20)
1. Scheinwerfer für Abblendlicht und Fernlicht für
Fahrzeuge, mit einem Reflektor (10) und mit einer
Lichtquelle (12), die durch eine Verstelleinrichtung
(42; 142; 242; 342; 442; 542; 642; 742) relativ zum Reflektor (10)
zwischen einer Stellung für Abblendlicht und einer Stellung
für Fernlicht bewegbar ist, wobei die Verstelleinrichtung
(42; 142; 242; 342; 442; 542; 642; 742) einen elektrischen
Antriebsmotor (59; 159; 259; 359; 459; 559; 659; 759) aufweist,
durch den über ein Getriebe (60; 160; 260; 360; 460; 560; 660; 760)
ein zumindest mittelbar an der Lichtquelle (12) angreifendes
Verstellelement (62; 162; 262; 362; 462; 562; 662; 762) bewegbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückstellelement
(66; 166; 266; 366; 466; 566; 666; 766) vorgesehen ist, das
zumindest mittelbar an der Lichtquelle (12) angreift und
diese in Richtung zu ihrer Stellung für Abblendlicht hin
beaufschlagt und daß die Bewegung der Lichtquelle (12) von
ihrer Stellung für Abblendlicht in ihre Stellung für
Fernlicht durch den Antriebsmotor
(59; 159; 259; 359; 459; 559; 659; 759) erfolgt.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstelleinrichtung (142; 242; 342; 442; 542) eine
elektrisch betätigte Vorrichtung (159; 280; 373; 473) aufweist,
durch die in ihrem bestromten Zustand die Lichtquelle (12)
in ihrer Stellung für Fernlicht fixierbar ist und durch die
in ihrem stromlosen Zustand durch das Rückstellelement
(166; 266; 366; 466) eine Anordnung der Lichtquelle (12) in
ihrer Stellung für Abblendlicht ermöglicht ist.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (159) die elektrisch betätigte Vorrichtung
ist und zur Fixierung der Lichtquelle (12) in ihrer Stellung
für Fernlicht im Blockierbetrieb gehalten wird.
4. Scheinwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (159) im Blockierbetrieb getaktet bestromt
wird.
5. Scheinwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die elektrisch betätigte Vorrichtung eine elektromagnetische
Kupplung (280) ist, durch die die Lichtquelle (12) zumindest
mittelbar mit dem Antriebsmotor (259) koppelbar ist.
6. Scheinwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
durch die Kupplung (280) das Verstellelement (262) mit dem
Getriebe (260) koppelbar ist.
7. Scheinwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die elektrisch betätigte Vorrichtung ein Elektromagnet
(373; 473) ist, durch den die Lichtquelle (12) zumindest
mittelbar in ihrer Stellung für Fernlicht fixierbar ist.
8. Scheinwerfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
durch den Elektromagneten (373; 473) das Verstellelement
(362; 462) fixierbar ist.
9. Scheinwerfer nach Anspruch 71 dadurch gekennzeichnet, daß
durch den Elektromagneten (373) das Getriebe (360)
blockierbar ist.
10. Scheinwerfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Elektromagnet (473) als Hubmagnet ausgebildet ist,
durch den in dessen bestromtem Zustand ein Blockierelement
(475) derart bewegbar ist, daß dieses die Lichtquelle (12)
zumindest mittelbar in ihrer Stellung für Fernlicht fixiert.
11. Scheinwerfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstelleinrichtung (442) eine Gewindespindel (474)
aufweist und daß das Blockierelement (475) durch den
Elektromagneten (473) mit der Gewindespindel (474) in
Eingriff bringbar ist, so daß die Gewindespindel (474) bei
deren durch den Antriebsmotor (459) bewirkter Drehbewegung
eine Bewegung in Verstellrichtung (458) des Verstellelements
(462) ausführt, wobei der Elektromagnet (473) bei der
Umschaltung in die Betriebsstellung für Fernlicht bestromt
wird.
12. Scheinwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch betätigte Vorrichtung ein Elektromagnet
(573) ist und daß die Verstelleinrichtung (542) eine
Rutschkupplung (580) aufweist, durch die in nicht bestromtem
Zustand des Elektromagneten (573) ein geringeres Drehmoment
als das durch das Rückstellelement (566) erzeugte Drehmoment
übertragbar ist und auf die der Elektromagnet (573) in
bestromtem Zustand derart einwirkt, daß das durch die
Rutschkupplung (580) übertragbare Drehmoment größer ist als
das durch das Rückstellelement (566) erzeugte Drehmoment, so
daß die Lichtquelle (12) zumindest mittelbar durch den
Antriebsmotor (559) in ihre Stellung für Fernlicht bewegbar
und in dieser fixierbar ist.
13. Scheinwerfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstelleinrichtung (542) ein Abtriebselement (584)
aufweist, das über die Rutschkupplung (580) zumindest
mittelbar mit dem Antriebsmotor (559) koppelbar ist und
durch diesen in einer Drehbewegung antreibbar ist, wobei das
Abtriebselement (584) wenigstens ein exzentrisch zu dessen
Drehachse angeordnetes Betätigungselement (585) aufweist,
das am Verstellelement (562) entgegen der Kraft des
Rückstellelements (566) angreift.
14. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Umschaltung von der
Betriebsstellung für Fernlicht in die Betriebsstellung für
Abblendlicht die elektrisch betätigte Vorrichtung
(159; 280; 373; 473; 573) stromlos geschaltet wird und die
Bewegung der Lichtquelle (12) in ihre Stellung für
Abblendlicht durch das Rückstellelement
(166; 266; 366; 466; 566) erfolgt.
15. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Umschaltung von der
Betriebsstellung für Fernlicht in die Betriebsstellung für
Abblendlicht durch den Antriebsmotor (159; 259; 359; 459; 559)
gegebenenfalls unterstützt durch das Rückstellelement
(166; 266; 366; 466; 566) erfolgt.
16. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
(342; 442; 542; 642; 742) ein Schaltelement
(387; 487; 587; 687; 787) aufweist, das zwischen einer Stellung
für Abblendlicht (B) und einer Stellung für Fernlicht (A)
umschaltbar ist und das bei der Bewegung der Lichtquelle
(12) zwischen ihrer Stellung für Abblendlicht und ihrer
Stellung für Fernlicht betätigt wird und durch das die
Bestromung der elektrisch betätigten Vorrichtung
(373; 473; 573) sowie gegebenenfalls des Antriebsmotors
(359; 459; 559) gesteuert wird.
17. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
(42; 142; 242; 342; 442; 542) eine Positionserfaßungseinrichtung
(800; 387; 487; 587) aufweist, durch die zumindest mittelbar
die Ist-Position der Lichtquelle (12) erfaßt wird und durch
die bei von der der jeweiligen Betriebsstellung für
Abblendlicht oder Fernlicht zugeordneten Soll-Position der
Lichtquelle (12) abweichender Ist-Position die elektrisch
betätigte Vorrichtung (159; 280; 373; 473; 573) stromlos
geschaltet wird.
18. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstelleinrichtung (642; 742) ein Abtriebselement
(690) aufweist, das durch den Antriebsmotor (659; 759) in
einer Drehbewegung antreibbar ist und das ein
Betätigungselement (691) aufweist, das exzentrisch zur
Drehachse des Abtriebselements (690) angeordnet ist und
durch das das Verstellelement (662; 762) gegen die Kraft des
Rückstellelements (666; 766) in die Stellung für Abblendlicht
bewegbar ist und das zur Umschaltung von der
Betriebsstellung für Fernlicht in die Betriebsstellung für
Abblendlicht vom Verstellelement (662; 762) wegbewegbar ist,
so daß das Verstellelement (662; 762) durch das
Rückstellelement (666; 766) in die Stellung für Abblendlicht
bewegbar ist.
19. Scheinwerfer nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstelleinrichtung (642; 742) ein Schaltelement
(687; 787) aufweist, das zwischen einer Stellung für
Abblendlicht (B) und einer Stellung für Fernlicht (A)
umschaltbar ist und das bei der Bewegung der Lichtquelle
(12) zwischen ihrer Stellung für Abblendlicht und ihrer
Stellung für Fernlicht betätigt wird und durch das die
Bestromung des Antriebsmotors (359; 459; 559) gesteuert wird.
20. Scheinwerfer nach Anspruch 18 oder 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (642; 742) eine
Positionserfaßungseinrichtung (800; 687; 787) aufweist, durch
die zumindest mittelbar die Ist-Position der Lichtquelle
(12) erfaßt wird und durch die bei von der der jeweiligen
Betriebsstellung für Abblendlicht oder Fernlicht
zugeordneten Soll-Position der Lichtquelle (12) abweichender
Ist-Position der Betrieb der Lichtquelle (12) verhindert
wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |