DE19933687A1 - Bremsvorrichtung für ein Fahrrad - Google Patents
Bremsvorrichtung für ein FahrradInfo
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Abstract
Eine Bremsvorrichtung für ein Fahrrad umfaßt einen Befestigungsschuh, welcher einen Aufnahmeraum und eine Öffnung, die dem Rad des Fahrrads zugewandt ist, aufweist. Ein elastisches Element ist in dem Aufnahmeraum befestigt. Ein Bremsklotz ist vor dem Aufnahmeraum zum Bremsen des Rads des Fahrrads befestigt. Der Bremsklotz ist mit dem elastischen Element so verbunden, daß er sich mit demselben bewegt. Ein Verbindungselement umfaßt ein erstes Ende, welches betriebsfähig mit dem elastischen Element verbunden ist, und ein zweites Ende, welches durch einen Bremshebel betätigt wird, um das elastische Element und den Bremsklotz so vorwärts zu drängen, daß sie das Rad des Fahrrads bremsen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für ein
Fahrrad, welche verläßliches Bremsen erlaubt, um den Radfahrer davor
zu bewahren, vom Fahrrad zu fallen, auch wenn ein plötzlicher
Bremsvorgang auftritt.
Eine typische Fahrradbremse umfaßt ein Paar von Bremsklötzen, welche
so eingesetzt sind, daß sie in Reibungskontakt mit den zwei
Seitenflanken einer Radfelge gebracht werden, um die erforderliche
Bremswirkung, wenn sie benötigt wird, zu erzielen. Es hat sich jedoch
herausgestellt, daß der Reifen völlig abgebremst wird und daher
die Lenkung des Fahrrads beeinflußt. Zusätzlich kann der Radfahrer
vom Fahrrad fallen, wenn ein plötzlicher Bremsvorgang auftritt.
Die vorliegende Erfindung beabsichtigt, eine Bremsvorrichtung zu
schaffen, welche die obigen Probleme mindert und/oder beseitigt.
Es ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
verbesserte Bremsvorrichtung zu schaffen, welche verläßliches Bremsen
erlaubt, um den Radfahrer davor zu bewahren, vom Fahrrad zu fallen,
auch wenn ein plötzlicher Bremsvorgang auftritt.
Eine Bremsvorrichtung für ein Fahrrad nach der vorliegenden Erfindung
umfaßt einen Befestigungsschuh, welcher einen Aufnahmeraum und eine
Öffnung besitzt, die dem Rad des Fahrrads zugewandt ist. Ein
elastisches Element ist in dem Aufnahmeraum befestigt. Ein Bremsklotz
ist vor dem Aufnahmeraum befestigt, um das Rad des Fahrrads zu
bremsen. Der Bremsklotz ist mit dem elastischen Element verbunden,
um sich ebendort damit zu bewegen. Ein Verbindungselement umfaßt
ein erstes Ende, welches betriebsfähig mit dem elastischen Element
verbunden ist, und ein zweites Ende, welches durch einen Bremshebel
betätigt wird, um das elastische Element und den Bremsklotz so
vorwärts zu drängen, daß das Rad des Fahrrads gebremst wird.
In einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Befestigungsschuh
eine Mehrzahl von Positionierlöchern. Der Bremsklotz umfaßt eine
äußere Bremsfläche zum Bremsen des Rads des Fahrrads und eine
Mehrzahl von ersten Eingriffslöchern, welche auf einer inneren
Fläche, die dem elastischen Element zugewandt ist, festgelegt sind.
Das elastische Element umfaßt eine Mehrzahl von zweiten Eingriffs
löchern. Eine entsprechende Anzahl von Stiften ist vorhanden, und
jeder einzelne ist durch ein zugeordnetes erstes Eingriffsloch und
ein beigefügtes zweites Eingriffsloch hindurch erstreckt, um den
Bremsklotz und das elastische Element miteinander zu verbinden.
Jeder Stift umfaßt ein erstes Ende mit einem ersten abgesetzten
Abschnitt zum Erlangen des Eingriffs mit dem zugeordneten zweiten
Eingriffsloch und ein zweites Ende mit einem zweiten abgesetzten
Abschnitt. Ein Sprengring wird im zweiten abgesetzten Abschnitt
befestigt, um den Stift am Platz zu halten, wobei das erste Ende
des Stifts durch ein zugeordnetes Positionierloch im Be
festigungsschuh hindurch erstreckt wird.
Das elastische Element umfaßt eine Mehrzahl von Stützrippen auf
einer inneren Seite davon, welche vom Bremsklotz abgewandt ist.
Alternativ dazu umfaßt das elastische Element eine innere Seite,
welche vom Bremsklotz abgewandt ist, und eine äußere Seite, welche
dem Bremsklotz zugewandt ist, wobei jede der inneren und der äußeren
Seite des elastischen Elements eine Mehrzahl von Stützrippen auf
jeder der nämlichen zwei Seiten umfaßt.
Wenn der Bremshebel betätigt wird, wird der Bremsklotz nach außen
bewegt, um die erforderliche Bremstätigkeit durchzuführen. Das
elastische Element schiebt den Bremsklotz gleichmäßig während des
Bremsens so nach außen, daß ununterbrochen Bremskraft ausgeübt wird,
um die Bremswirkung zu erreichen. Dies schafft eine verläßliche
Bremstätigkeit, ohne irgendeine mögliche Verletzung für den Radfahrer
heraufzubeschwören, wenn das Rad des Fahrrads plötzlich gebremst
wird. Zusätzlich können die Rippen des elastischen Elements leicht
verformt werden, um Reaktionskräfte vom Bremsklotz während des
Bremsens zu schlucken. Dies verhindert völliges Bremsen des Rads
des Fahrrads und ermöglicht das Lenken des Fahrrads.
Andere Aufgaben, Vorteile und neuartige Eigenschaften der Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung deutlicher hervortreten, wenn
diese in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen aufgenommen
wird.
Fig. 1 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht einer
Bremsvorrichtung für ein Fahrrad nach der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Bremsvorrichtung aus Fig.
1;
Fig. 3 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht einer
abgeänderten Ausführungsform der Bremsvorrichtung nach
der vorliegenden Erfindung und
Fig. 4 ist eine Schnittansicht der Bremsvorrichtung aus Fig.
3.
Mit Bezug auf Fig. 1 und 2 umfaßt eine Bremsvorrichtung nach der
vorliegenden Erfindung im allgemeinen einen Befestigungsschuh 10,
welcher am Fahrradrahmen (nicht gezeigt) befestigt ist. Der
Befestigungsschuh 10 umfaßt eine Öffnung 11, welche dem Rad des
Fahrrads zugewandt ist. Der Befestigungsschuh 10 umfaßt des weiteren
einen Pufferraum 13 zum Aufnehmen eines elastischen Elements 30
darin. Teilweise in dem Befestigungsschuh 10 und vor dem Pufferraum
13 befestigt ist ein Bremsklotz 20, welcher bewegt werden kann,
um die erforderliche Bremstätigkeit, wenn sie erwünscht ist,
auszuüben, was herkömmlich ist und daher nicht genau beschrieben
wird. Ein Verbindungselement 12 erstreckt sich durch den Be
festigungsschuh 10 und umfaßt ein erstes Ende, welches betriebsfähig
mit dem elastischen Element 30 verbunden ist, und ein zweites Ende,
welches mit einem Bremsmechanismus (nicht gezeigt) verbunden ist
und durch einen Bremshebel (nicht gezeigt) betätigt wird.
Der Bremsklotz 20 umfaßt eine äußere Bremsfläche 22 und eine Anzahl
von Eingriffslöchern 21, welche auf einer inneren Fläche, die dem
elastischen Element 30 zugewandt ist, festgelegt sind. Das elastische
Element 30 umfaßt eine Anzahl von Eingriffslöchern 31. Eine Anzahl
von Stiften 40 ist durch die Eingriffslöcher 21 und 31 hindurch
erstreckt, um den Bremsklotz 20 und das elastische Element 30
miteinander zu verbinden. Wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, umfaßt
jeder Stift 40 zwei ringförmige Nuten oder abgesetzte Abschnitte
41, wobei der äußere abgesetzte Abschnitt 41 mit einem zugeordneten
Eingriffsloch 21 des Bremsklotzes 20 in Eingriff steht und wobei
der innere abgesetzte Abschnitt 41 einen Sprengring 50 aufweist,
welche darin befestigt ist, um den Stift 40 an seinem Platz zu
halten, nachdem ein Ende des Stifts 40 durch ein zugeordnetes
Positionierloch 130 im Befestigungsschuh 10 hindurchgesteckt wird
(Fig. 2). Das elastische Element 30 umfaßt eine Anzahl von
Stützrippen 32 auf einer inneren Seite davon, welche vom Bremsklotz
20 abgewandt ist. In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung
weist zusätzlich zur inneren Seite, die äußere Seite des elastischen
Elements 30 ebenfalls eine Anzahl von Stützrippen 32, welche darauf
ausgebildet sind, auf, wie am besten in Fig. 3 und 4 gezeigt wird.
Mit Bezug auf Fig. 2 und 4 wird, wenn der Bremshebel betätigt wird,
der Bremsklotz 20 nach außen bewegt, um die erforderliche
Bremstätigkeit durchzuführen. Das elastische Element 30 schiebt
den Bremsklotz 20 gleichmäßig während des Bremsens so nach außen,
daß ununterbrochen Bremskraft ausgeübt wird, um die Bremswirkung
zu erreichen. Dies schafft eine verläßliche Bremstätigkeit, ohne
irgendeine mögliche Verletzung für den Radfahrer heraufzubeschwören,
wenn das Rad des Fahrrads plötzlich gebremst wird. Die Innenseite
des Bremsklotzes 20 steht in engem Kontakt mit der Außenseite des
elastischen Elements 30, während das elastische Element 30 durch
die Stifte 40 an seinem Platz gehalten wird, um weiter belastungs
sicheres Bremsen zu gewährleisten. Zusätzlich können die Rippen
32 des elastischen Elements 30 leicht verformt werden, um
Reaktionskräfte vom Bremsklotz 20 während des Bremsens zu schlucken.
Dies verhindert völliges Abbremsen des Rads des Fahrrads und
ermöglicht daher das Lenken des Fahrrads.
Obwohl die Erfindung mit Bezug auf ihre bevorzugte Ausführungsform
erklärt worden ist, versteht es sich von selbst, daß viele andere
mögliche Modifikationen und Abänderungen ausgeführt werden können,
ohne vom Geist und Umfang der Erfindung, wie hierin folgend
beansprucht, abzuweichen.
Zur vorliegenden Erfindung ist zusammenfassend also folgendes
festzustellen:
Eine Bremsvorrichtung für ein Fahrrad umfaßt einen Befestigungs schuh, welcher einen Aufnahmeraum und eine Öffnung, die dem Rad des Fahrrads zugewandt ist, aufweist. Ein elastisches Element ist in dem Aufnahmeraum befestigt. Ein Bremsklotz ist vor dem Aufnahmeraum zum Bremsen des Rads des Fahrrads befestigt. Der Bremsklotz ist mit dem elastischen Element so verbunden, daß er sich mit demselben bewegt. Ein Verbindungselement umfaßt ein erstes Ende, welches betriebsfähig mit dem elastischen Element verbunden ist, und ein zweites Ende, welches durch einen Bremshebel betätigt wird, um das elastische Element und den Bremsklotz so vorwärts zu drängen, daß sie das Rad des Fahrrads bremsen.
Eine Bremsvorrichtung für ein Fahrrad umfaßt einen Befestigungs schuh, welcher einen Aufnahmeraum und eine Öffnung, die dem Rad des Fahrrads zugewandt ist, aufweist. Ein elastisches Element ist in dem Aufnahmeraum befestigt. Ein Bremsklotz ist vor dem Aufnahmeraum zum Bremsen des Rads des Fahrrads befestigt. Der Bremsklotz ist mit dem elastischen Element so verbunden, daß er sich mit demselben bewegt. Ein Verbindungselement umfaßt ein erstes Ende, welches betriebsfähig mit dem elastischen Element verbunden ist, und ein zweites Ende, welches durch einen Bremshebel betätigt wird, um das elastische Element und den Bremsklotz so vorwärts zu drängen, daß sie das Rad des Fahrrads bremsen.
Claims (4)
1. Bremsvorrichtung für ein Fahrrad, umfassend:
einen Befestigungsschuh mit einem Aufnahmeraum und einer Öffnung, welche so ausgerichtet ist, daß sie einem Rad eines Fahrrads zugewandt ist,
ein elastisches Element, welches im Aufnahmeraum befestigt ist,
einen Bremsklotz, welcher vor dem Aufnahmeraum zum Bremsen des Rads des Fahrrads angebracht ist, wobei der Bremsklotz mit dem elastischen Element verbunden ist, um sich mit demselben zu bewegen, und
ein Verbindungselement, welches ein erstes Ende, das betriebs fähig mit dem elastischen Element verbunden ist, und ein zweites Ende, das so ausgelegt ist, daß es durch einen Bremshebel betätigt wird, um das elastische Element und den Bremsklotz so vorwärts zu drängen, daß das Rad des Fahrrads gebremst wird, umfaßt.
einen Befestigungsschuh mit einem Aufnahmeraum und einer Öffnung, welche so ausgerichtet ist, daß sie einem Rad eines Fahrrads zugewandt ist,
ein elastisches Element, welches im Aufnahmeraum befestigt ist,
einen Bremsklotz, welcher vor dem Aufnahmeraum zum Bremsen des Rads des Fahrrads angebracht ist, wobei der Bremsklotz mit dem elastischen Element verbunden ist, um sich mit demselben zu bewegen, und
ein Verbindungselement, welches ein erstes Ende, das betriebs fähig mit dem elastischen Element verbunden ist, und ein zweites Ende, das so ausgelegt ist, daß es durch einen Bremshebel betätigt wird, um das elastische Element und den Bremsklotz so vorwärts zu drängen, daß das Rad des Fahrrads gebremst wird, umfaßt.
2. Bremsvorrichtung für ein Fahrrad nach Anspruch 1, wobei der
Befestigungsschuh eine Mehrzahl von Positionierlöchern, den
Bremsklotz, welcher seinerseits eine äußere Bremsfläche zum
Bremsen des Rads des Fahrrads und eine Mehrzahl von ersten
Eingriffslöchern, welche auf einer inneren Fläche, die dem
elastischen Element zugewandt ist, ausgeformt sind, umfaßt,
das elastische Element, welches seinerseits eine Mehrzahl von
zweiten Eingriffslöchern umfaßt, und eine entsprechende Anzahl
von Stiften, von denen jeder einzelne durch ein zugeordnetes
erstes Eingriffsloch und ein beigefügtes zweites Eingriffsloch
hindurch erstreckt ist, um den Bremsklotz und das elastische
Element miteinander zu verbinden, umfaßt, wobei jeder Stift
ein erstes Ende mit einem ersten abgesetzten Abschnitt zum
Schaffen des Eingriffs mit dem zugeordneten zweiten Eingriffs
loch und ein zweites Ende mit einem zweiten abgesetzten
Abschnitt umfaßt, wobei ein Sprengring im zweiten abgesetzten
Abschnitt befestigt wird, um den Stift an seinem Platz zu
halten, wobei das erste Ende des Stifts durch ein zugeordnetes
Positionierloch im Befestigungsschuh, hindurcherstreckt wird.
3. Bremsvorrichtung für ein Fahrrad nach Anspruch 1, wobei das
elastische Element eine Mehrzahl von Stützrippen auf seiner
inneren Seite, welche vom Bremsklotz abgewandt ist, umfaßt.
4. Bremsvorrichtung für ein Fahrrad nach Anspruch 1, wobei das
elastische Element eine innere Seite, welche vom Bremsklotz
abgewandt ist, und eine äußere Seite, welche dem Bremsklotz
zugewandt ist, umfaßt, wobei jede der inneren und der äußeren
Seite des elastischen Elements eine Mehrzahl von Stützrippen
auf jeder der nämlichen zwei Seiten umfaßt.
Priority Applications (2)
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| DE19933687A DE19933687A1 (de) | 1999-07-01 | 1999-07-17 | Bremsvorrichtung für ein Fahrrad |
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