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DE19932514A1 - Solarkocher in Schirmform - Google Patents

Solarkocher in Schirmform

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Publication number
DE19932514A1
DE19932514A1 DE19932514A DE19932514A DE19932514A1 DE 19932514 A1 DE19932514 A1 DE 19932514A1 DE 19932514 A DE19932514 A DE 19932514A DE 19932514 A DE19932514 A DE 19932514A DE 19932514 A1 DE19932514 A1 DE 19932514A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solar cooker
rod
reflector
rods
cooking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19932514A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19932514A priority Critical patent/DE19932514A1/de
Publication of DE19932514A1 publication Critical patent/DE19932514A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S30/00Arrangements for moving or orienting solar heat collector modules
    • F24S30/40Arrangements for moving or orienting solar heat collector modules for rotary movement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/30Solar heat collectors for heating objects, e.g. solar cookers or solar furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S23/00Arrangements for concentrating solar-rays for solar heat collectors
    • F24S23/70Arrangements for concentrating solar-rays for solar heat collectors with reflectors
    • F24S23/71Arrangements for concentrating solar-rays for solar heat collectors with reflectors with parabolic reflective surfaces
    • F24S23/715Arrangements for concentrating solar-rays for solar heat collectors with reflectors with parabolic reflective surfaces flexible
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Solarkocher (1) mit einem parabolspiegelförmigen Reflektor zur Bündelung von Sonnenlicht auf eine Kocheinrichtung (9), wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß der Reflektor mehrere um einen Zentralpunkt (4) bewegbar angeordnete Spannstangen (5) aufweist, wobei zwischen den Spannstangen (5) ein das Sonnenlicht reflektierender Bezug (6) spannbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Solarkocher mit einem parabolspiegelförmigen Reflektor zur Bündelung von Sonnenlicht auf eine Kocheinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
In dem Zeitungsartikel "Let's cook with the sun", erschienen in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in der Ausgabe Nr. 16 vom 20.01.1998 (Seite T2) sind Solarkocher beschrieben, die an und für sich bekannt sind und mit denen es möglich ist, Sonnenenergie für Koch- und Backvorgänge einzusetzen. Dies findet vorzugsweise in Wüsten, Steppen, Savannen, in Tropengebieten oder überhaupt in Höhenlagen Verwendung, wobei aufgrund des Einsatzes solcher Solarkocher das Sammeln von Brennmaterial entfallen kann und unter Umweltaspekten Umweltschäden wie das Waldsterben oder die Luftverschmutzung damit erheblich eingeschränkt werden können. In dem genannten Zeitungsartikel werden drei klassische Bautypen für Solarkocher beschrieben: Box-Kocher, Konzentrator-Kocher und Kollektor-Kocher.
Der Box-Kocher hat gegenüber den beiden anderen genannten Kochern den Nachteil, daß die Ausnutzung der Sonnenenergie aufgrund seines ungünstigen Wirkungsgrades nicht ausreichend ist.
Der Kollektor-Kocher hat zwar einen sehr hohen Wirkungsgrad und nutzt damit die eingestrahlte Sonnenenergie sehr gut aus. Er hat jedoch den Nachteil einer aufwendigen Bauweise sowie eines hohen Gewichtes und ist somit nicht nur kostenintensiv, was gerade für einfache Menschen in den genannten Gebieten von Bedeutung ist. Wegen seines hohen Gewichtes und einer nicht zerlegbaren Bauweise ist er gerade für Nomaden, die diesen Kocher mit sich transportieren, zu schwer und damit ungeeignet ist.
Einen guten Kompromiß zwischen ausreichender Ausnutzung der eingestrahlten Sonnenenergie und wenig Aufwand beim Transport bietet der Konzentrator-Kocher. Dieser ist in dem genannten Zeitungsartikel derart beschrieben, daß er einen parabolspiegelförmigen Reflektor zur Bündelung von Sonnenlicht auf eine Kocheinrichtung (Kochtopf) aufweist, wobei der Reflektor auf einem Gestell angeordnet ist. Weitere Angaben zur Ausgestaltung des Reflektors und zu dem Gestell sind dem Zeitungsartikel nicht zu entnehmen.
Neben diesen Solarkochern gibt es noch solche, bei denen die Reflektorfläche aus einer Vielzahl von Metallplatten, die zusammensetzbar sind, besteht. Dazu gehören zur Befestigung und zum Aufstellen des Solarkochers weitere Bauteile, so daß das Aufstellen besonderer Kenntnisse bedarf und darüber hinaus überaus aufwendig ist. Das Zusammensetzen der Metallteile bedarf spezieller Kenntnisse und die Verwendung von Werkzeugen, welche das Gesamtgewicht in nachteiliger Weise erhöhen. Sollen Werkzeuge vermieden werden, ist es notwendig, die Vielzahl der Metallplatten an den Stellen, an denen sie zusammengefügt werden sollen, entsprechend zu formen. Dadurch erhöhen sich wiederum die Fertigungskosten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen eingangs beschriebenen Solarkocher bereitzustellen, der bei kostengünstiger Herstellung einfach zu transportieren ist, wobei auch gleichzeitig ein einfacher und schneller Aufbau sowie ein Zusammenbau ohne Fachkenntnisse und Werkzeuge sichergestellt sein soll. Darüber hinaus sollen auch Reparaturen einfach möglich sein.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Dabei weist der Reflektor mehrere um einen Zentralpunkt bewegbare Spannstangen auf, wobei zwischen den Spannstangen ein das Sonnenlicht reflektierender Bezug spannbar ist. Durch die bewegbare Anordnung der Spannstangen um den Zentralpunkt herum können im zusammengebauten Zustand zum Transport die mehreren Spannstangen weitestgehend längs parallel zueinander angeordnet werden, wobei der Bezug dann entspannt ist. Um den Reflektor aufzubauen, werden die Spannstangen an dem dem Zentralpunkt abgewandten Ende vorzugsweise kreisförmig aufgespannt, so daß sich in etwa eine kegelspitzenförmige oder schirmartige Ausgestaltung ergibt. Durch geeignete Mittel, beispielsweise eine kraft- oder reibschlüssige Verbindung, im Bewegungspunkt der Spannstangen im Zentralpunkt wird erreicht, daß der Reflektor seinen aufgespannten Zustand beibehält, so daß dieser, nachdem er auf die Kocheinrichtung in Bezug auf die Sonnenstellung ausgerichtet wurde, eingesetzt werden kann. Hierbei ist es denkbar, um die parabolspiegelförmige Ausgestaltung des Reflektors zu erzielen, die Spannstangen in Längsrichtung leicht bogenförmig auszugestalten, wobei es auch denkbar ist, daß die Spannstangen aus einem Material hergestellt werden, das nach dem Verbiegen von einer geraden Ausgestaltung in die leicht bogenförmige Ausgestaltung oder umgekehrt gebracht werden kann. Anstelle dessen kann zur Vermeidung von Verschleiß auch in Längsrichtung zumindest ein Gelenk innerhalb der Spannstange angeordnet werden, um somit den nahezu parabolspiegelförmigen Zustand des Reflektors zu erreichen.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Form des Bezuges zwischen den Spannstangen so gewählt, daß sich nach dem Aufspannen der parabolförmige Reflektor eingestellt. Dadurch ist der Vorteil gegeben, daß die Spannstangen von dem Benutzer soweit um den Zentralpunkt herum bewegt werden, bis der Bezug aufgespannt ist und sich die parabolspiegelförmige Ausgestaltung des Reflektors einstellt. Alternativ dazu ist es denkbar, zunächst nur die Spannstangen um den Zentralpunkt herum zu bewegen und auszustellen und anschließend mehrere Bezugsteile oder einen einzigen Bezug über dieses gebildete Gerüst zu legen, um den Reflektor zu erhalten. Der Bezug zwischen den einzelnen Spannstangen kann auch an den Längsseiten eine entsprechende Aufnahme für die Spannstangen aufweisen, so daß der Bezug mit dieser Aufnahme beispielsweise über die Spannstangen übergezogen wird. Es versteht sich von selbst, daß der Bezug aus einem solchen Material ist, das in Richtung des Mittelpunktes des Reflektors das Sonnenlicht reflektiert; andererseits muß es aber auch den Anforderungen nach Witterungsbeständigkeit (wie zum Beispiel Regen, Sonne) und mechanischer Beanspruchung (insbesondere Reibung) genügen. Zum Beispiel durch selbstklebende Reparaturflicken sind die Bezüge im Falle von Rissen oder Löchern einfach und schnell instandzusetzen.
In Weiterbildung der Erfindung sind zwischen dem dem Zentralpunkt abgewandten Ende der Spannstangen Haltestangen zum Aufspannen des Reflektors befestigbar. Sind die Spannstangen um den Zentralpunkt herum nicht kraft- oder formschlüssig, sondern locker bewegbar, ist es von Vorteil, zwischen dem dem Zentralpunkt abgewandten Ende der Spannstangen die geraden oder auch bogenförmigen Haltestangen zu befestigen, um dem so aufgespannten Reflektor eine ausreichende Stabilität zu geben. Je nach Anzahl der verwendeten Haltestangen weist der Reflektor in der Ebene der Haltestangen eine Dreiecksform, eine quadratische Form oder auch eine mehr als viereckige Form auf. In vorteilhafter Weise werden zumindest sechs Haltestangen verwendet, um dem Reflektor eine nahezu parabolspiegelartige Form zu geben. Dies wird noch unterstützt von gebogenen oder verbiegbaren Spannstangen.
In Weiterbildung der Erfindung ist eine Mittelstange vorgesehen, die zumindest den Zentralpunkt aufnimmt. Damit ist die Möglichkeit gegeben, zum einen den Solarkocher im zusammengeklappten Zustand, in dem die Spannstangen weitestgehend parallel zu der Mittelstange angeordnet sind, leicht und einfach zu transportieren, wobei zum anderen im aufgebauten Zustand der Reflektor durch Führung der Mittelstange leicht handhabbar ist. Die Mittelstange hat darüber hinaus im aufgespannten Zustand den Vorteil, daß der Solarkocher von seinem Benutzer als Sonnen- oder Regenschirm verwendet werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung trägt die Mittelstange die Kocheinrichtung. Ist die Mittelstange derart ausgestaltet, daß sie im aufgespannten Zustand des Reflektors ohne Beeinträchtigung der Reflektorfunktion abgenommen werden kann, ist der Vorteil gegeben, daß nach Abnahme der Mittelstange diese in den Reflektor einhängbar ist und die Kocheinrichtung trägt, so daß der Solarkocher zum Betrieb bereit ist. Aufgrund dieser Anordnung Reflektor - Mittelstange - Kocheinrichtung ist darüber hinaus der Vorteil der kompakten Bauweise, insbesondere im zusammengeklappten Zustand, gegeben, so daß der gesamte Solarkocher unproblematisch transportiert werden kann und dabei gleichzeitig alle Einrichtungen enthält, die für den Solarkocher erforderlich sind und durch die Schutzhülle geschützt sind.
In den folgenden Unteransprüchen sind weitere Merkmale bezüglich der Ausgestaltung des Solarkochers angegeben, aus denen sich die entsprechenden Vorteile ergeben. Diese Ausgestaltungen sind zwecks einer besseren Erläuterung im folgenden beschrieben und anhand der Figuren erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Solarkocher im zusammengefalteten Zustand,
Fig. 2 eine Schutzhülle des Solarkochers,
Fig. 3 und 4 Details am aufgespannten Reflektor des Solarkochers, hier zur Korrektur der Justierung der Parabelform,
Fig. 5 Details an einer zweigeteilten Mittelstange,
Fig. 6 und 7 Ausgestaltungen einer längsgeteilten Mittelstange,
Fig. 8 und 9 Details einer Kocheinrichtung,
Fig. 10 einen aufgebauten Solarkocher mit eingesetzter Kocheinrichtung,
Fig. 11 bis 15 verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Solarkochern,
Fig. 16 bis 20 Mittel, die es ermöglichen, den Solarkocher dem Stand der Sonne nachzuführen.
Fig. 1 zeigt einen Solarkocher 1 im geschlossenen (zum Beispiel zusammengefalteten oder zusammengeklappten) Zustand, wobei bei diesem Ausführungsbeispiel der Solarkocher 1 eine Mittelstange 2 aufweist. An dem einen Ende der Mittelstange 2 ist fest oder abnehmbar eine Kocheinrichtung angeordnet, die später noch genauer beschrieben wird. Denkbar ist ergänzend oder alternativ zur Verwendung der Kocheinrichtung auch der Einsatz eines Ständers 3, mit dem der Solarkocher 1 abgestellt werden kann. In etwa an dem einen Endbereich, der der Kocheinrichtung abgewandt ist, ist ein Zentralpunkt 4 vorgesehen, an welchem mehrere Spannstangen 5 bewegbar angeordnet sind. Diese Anordnung kann locker sein, so daß die Spannstangen 5 mit dem einen Ende um den Zentralpunkt 4 ausgestellt werden können. Denkbar ist auch, im Zentralpunkt 4 die Spannstangen 5 reib-, kraft- oder auch formschlüssig zu lagern, so daß die Spannstangen nach dem Ausstellen oder umgekehrt die eingestellte Lage beibehalten. Zwischen jeweils zwei Spannstangen 5 ist ein Bezug 6 vorgesehen, der in vorteilhafter Weise eine solche Form aufweist, daß nach dem Ausstellen der Spannstangen 5 der Reflektor des Solarkochers 1 eine parabolspiegelförmige Ausgestaltung annimmt. Während in Fig. 1 die Spannstangen 5 gerade gezeichnet sind, ist es auch denkbar, diese leicht bogenförmig oder auch verbiegbar auszugestalten.
Weiterhin ist gezeigt, daß an dem dem Zentralpunkt 4 abgewandten Ende der Spannstangen 5 jeweils eine Aufnahmevorrichtung (beispielsweise eine Öse) vorgesehen ist, so daß zwischen zwei Enden der Spannstangen 5 Haltestangen 7 einsetzbar sind. Denkbar ist auch eine Anbringung von Ösen an diesem Ende der Spannstangen 5, so daß diese Ösen eine einzige kreisförmig ausgestaltete Haltestange 7 (alternativ zum Beispiel auch zwei halbkreisförmig ausgestaltete Haltestangen oder weitere Unterteilungen) durchgezogen werden können, um dem Querschnitt des Reflektors in dieser Ebene eine weitestgehend annähernde Kreisform zu geben. Durch diese Kreisform in dieser Ebene und ebenfalls leicht bogenförmig ausgestaltete Spannstange 5 ist eine gute Reflektorfunktion des Solarkochers 1 gegeben, um die einfallenden Sonnenstrahlen auf die Kocheinrichtung zu bündeln, die später noch beschrieben wird.
Fig. 2 zeigt eine Schutzhülle 1.1 des Solarkochers. Diese Schutzhülle 1.1 besteht wieder aus mehreren von einem Zentralpunkt 4.1 ausgehenden Spannstangen 5.1, zwischen denen jeweils einzeln oder durchgehend ein Bezug 6.1 angeordnet ist. Zwischen den Enden der Spannstangen 5.1, die vom Zentralpunkt 4.1 abgewandt sind, können (müssen aber nicht) Haltestangen 7.1 angeordnet werden, nachdem die Schutzhülle 1.1 aufgespannt wurde. Die Haltestangen 5.1 können auch als zum Beispiel genähter Schlauch realisiert sein, so daß der Bezug 6.1 in den Bereichen, in denen in Fig. 2 eine Haltestange 5.1 eingezeichnet ist, eine Schlauchform aufweist, in die eine beliebige Stange, die mitgeführt wird oder auch ad hoc gesammelt wird (zum Beispiel ein möglichst gerader Stock aus Holz), eingeführt wird. Denkbar ist auch, daß mehrteilige Bezüge 6.1 durch ineinandergreifende, jeweils sich abwechselnde Schlauchstücke mittels einer Stange verbunden werden.
In den Fig. 3 und 4 sind Details zur Korrektur der Justierung der Parabelform am aufgespannten Reflektor des Solarkochers 1 gezeigt. In Fig. 3 ist die in Fig. 1 gezeigte Mittelstange 2 zweigeteilt, so daß diese Mittelstange zwei Teile 21 und 22 aufweist. Diese Zweiteilung (oder auch Mehrteilung) erfolgt an einer Trennstelle 23, deren Details noch in Fig. 5 beschrieben werden. In Fig. 3 ist gezeigt, daß der Teil 21 der Mittelstange den Zentralpunkt 4 aufnimmt, wobei radial ausgehend von diesem Zentralpunkt 4 jeweils eine Verstrebung 8 zu einer Spannstange 5 angeordnet ist.
In Fig. 4 ist gezeigt, daß der zweite Teil 22 der Mittelstange abgenommen ist.
Fig. 5 zeigt die Details an der zweigeteilten Mittelstange 2, wobei im Bereich der Trennstelle 23 die jeweiligen Enden der zwei Teile 21 und 22 ein Gewinde 24 mit gleicher Steigung und Drehrichtung aufweisen. Über das Gewinde 24 des zweiten Teiles 21 wird ein als Zentralpunkt ausgestalteter Teller 25 konzentrisch über den ersten Teil 21 geschoben, wobei radial ausgehend von diesem Teller 25 die mehreren Verstrebungen 8 bewegbar angeordnet sind. Anschließend erfolgt das Aufschrauben einer Stellmutter 26, die einerseits die Aufgabe hat, den Teller 25 im aufgespannten Zustand festzusetzen (eine Stellmutter auf der anderen Seite des Tellers kann vorgesehen werden, muß es aber nicht, da die in Fig. 5 gezeigte Stellmutter 26 die Kräfte aufnimmt, die durch die Aufspannung des Bezuges 6 über die Verstrebungen 8 wirken), wobei die Stellmutter 26 andererseits die Aufgabe hat, die beiden Enden der beiden Teile 21 und 22 miteinander zu verbinden oder voneinander zu trennen. Durch eine entsprechende Länge des Gewindes 24 des Teile 21 kann darüber hinaus auch durch Verstellung (Verdrehung) der Stellmutter 26 der Bezug 6 sehr gut gespannt werden. Um den zweiten Teil 22 wieder mit dem ersten Teil 21 zu verbinden, wird einfach die Stellmutter 26 abgeschraubt, der Teller 25 auch über den zweiten Teil 22 geführt und dann die beiden Teile 21 und 22 mittels der Stellmutter wieder miteinander verbunden. Um eine ausreichende Stabilität zu erhalten, ist es vorteilhaft, die Stellmutter 26 in entsprechender Weise lang auszugestalten. Um die Trennstelle 23 weiter zu vereinfachen, kann auch eines der beiden Teile 21 oder 22 als Rohr und das jeweils andere Teil als Stange ausgebildet werden, so daß die Stange in das Rohr einfach eingesteckt wird. Zur Lagefixierung des Tellers 25 kann an der Stange in einem gewissen Abstand zum Ende ein Anschlag vorgesehen werden, bis zu diesem die Stange in das Rohr eingeführt wird. Denkbar ist auch eine Hülse ohne Gewinde, die über die Enden der Teile 21 und 22, die dann hier kein Gewinde aufweisen, geschoben und mittels Kraftschluß festsetzbar ist.
Fig. 6 zeigt eine Ausgestaltung einer längsgeteilten Mittelstange 2, wobei es sich vorteilhafter Weise um den in Fig. 3 mit der Bezugsziffer 22 versehenen Teil der Mittelstange 2 handelt. Diese längsgeteilte Mittelstange 22 trägt (in der auseinandergeklappten und in Fig. 6 gezeigten Stellung) an ihrem Ende eine Kocheinrichtung 9 (bei der es sich beispielsweise auch um den in Fig. 1 gezeigten Ständer 3 handeln kann). Diese Kocheinrichtung 9 besteht wiederum aus zwei Hälften 91 und 92, die in etwa kastenförmig ausgebildet sind und an der in Fig. 6 gezeigten gestrichelten Linie miteinander klappbar verbunden oder in entsprechender Weise verbindbar sind. Die beiden Längsteile 220 und 221 der Mittelstange 22 weisen an dem der Kocheinrichtung 9 abgewandten Ende jeweils ein Gewinde 27 auf, das im zusammengeklappten Zustand der beiden Teile 220 und 221, der im Querschnitt in Fig. 7 gezeigt ist, das Gewinde 24 der Trennstelle 23 bildet. Weiterhin ist zwischen jeweils einer Hälfte 91, 92 und dem Gewinde 27 der Teile 220 und 221 ein Drehgelenk 28 angeordnet, das, wie später noch beschrieben wird, dazu dient, die Kocheinrichtung 9 auf den Brennpunkt der durch den Reflektor gebündelten Sonnenstrahlen auszurichten.
In Fig. 8 sind Details der Kocheinrichtung 9 gezeigt, wobei bei diesem Ausführungsbeispiel die beiden Hälften 91 und 92 der Kocheinrichtung 9 einen in etwa rechteckigen Querschnitt aufweisen, der in Fig. 9 dargestellt ist. Anstelle der in Fig. 6 an der gestrichelt gezeigten Linie klappbaren Ausgestaltung der beiden Hälften 91 und 92 der Kocheinrichtung 9 ist es in Fig. 8 der Einfachheit halber vorgesehen, daß die beiden Hälften 91 und 92 aufgrund des in etwa rechteckigen Querschnittsprofiles ineinander zusammenschiebbar sind, wobei in vorteilhafter Weise das Profil so gewählt ist, daß sich die beiden Hälften 91 und 92 miteinander versteifen und weiterhin so ausgestaltet sind, daß im zusammengeschobenen Zustand eine Verriegelung stattfindet. Auch hier sind wieder die Drehgelenke 28 zur Ausrichtung der Kocheinrichtung 9 vorgesehen.
Fig. 10 zeigt einen aufgebauten Solarkocher 1 mit eingesetzter Kocheinrichtung 9. Nachdem die beiden Hälften 91 und 92, gemäß der in Fig. 6 beziehungsweise 8 beschriebenen Möglichkeiten zusammengesetzt worden sind, wobei vorher die Stange 22 mit daran angeordneter Kocheinrichtung 9 von der anderen Stange 21 - wie in Fig. 3 gezeigt - abgenommen worden ist, kann an den Enden von wenigstens zwei Spannstangen 5 die Kocheinrichtung 1 eingehängt worden ist. Zur zusätzlichen Versteifung können auch noch wie die Stangen 220 und 221 ausgestaltete Stangen mit weiteren Enden der Spannstangen 5 verbunden werden. Der Einfachheit halber reicht aber im Regelfall die in Fig. 10 gezeigte Konstruktion aus. Zusätzlich können noch ausgehend von den Stangen 220 und 221 weitere Verstrebungen 10 vorgesehen werden, die mit den Spannstangen 5 oder auch mit den Verstrebungen 8 in Verbindung gebracht werden. Dies hat den Vorteil, daß das Gewicht eines in der Kocheinrichtung 9 eingesetzten Kochtopfes 11 besser abgestützt wird und sich die Anordnung, bestehend aus den Stangen 220 und 221 sowie der beiden Hälften 91 und 92 der Kocheinrichtung 9, aufgrund des Gewichtes des Kochtopfes 11 mit Inhalt nicht durchbiegt und somit waagerecht gehalten wird. Durch die in den Fig. 6 und 8 gezeigte symmetrische Ausgestaltung kommt nach dem Einhängen derselben diese in eine im wesentlichen mittige Position in etwa im Brennpunkt des Reflektors, wobei leicht zu erkennen ist, daß die Unterseite der Kocheinrichtung 9 durch Verdrehen der Drehgelenke 27 diese den gebündelten Sonnenstrahlen nachgeführt werden kann. Auch hier ist wieder zu erkennen, daß die Spannstangen 5 in vorteilhafter Weise leicht bogenförmig geformt sind, wobei durch den nicht vollständig symmetrisch ausgerichteten und angeordneten Bezug 6 die Bündelung von den reflektierten Sonnenstrahlen nicht in einem Fixpunkt erfolgt, sondern weitestgehend auf annähernd der gesamten oder sogar der gesamten Unterfläche der Kocheinrichtung 9, um somit den Wirkungsgrad weiter zu erhöhen. Diese Bündelung auf die gesamte Fläche der Kocheinrichtung 9 und nicht nur auf einen kleinen Fixpunkt kann in vorteilhafter Weise durch Einstellen der Stellmutter 26 erfolgen. Da dies mit einfachsten Mitteln erfolgt, ist auch eine Nachstellung beim Weiterwandern der Sonne und ein entsprechendes Nachführen leicht möglich.
In den Fig. 11 bis 15 sind Einsatzmöglichkeiten von Solarkochern 1 gezeigt, wobei beginnend mit Fig. 11 ein auf dem Boden aufgestellten Solarkocher 1 gezeigt ist, der sich einerseits mit dem einen Ende der Mittelstange 2 und andererseits mit dem Ende einer Spannstange 5 auf dem Boden befindet. Das Ende einer oder eventuell auch mehrerer Spannstangen 5 wird beispielsweise mittels eines handelsüblichen Herings oder dergleichen im Boden befestigt, während das Ende der Mittelstange 2 entweder direkt auf diesem aufliegt oder zur besseren Ausrichtung des Solarkochers 1 über ein Gelenk 12 verfügt, mit dem eine feinfühligere Ausrichtung nach der Sonne möglich ist. Weiterhin ist in Fig. 11 gezeigt, daß ausgehend von wenigstens einem Ende einer weiteren Spannstange 5 eine Bespannung, bei der es sich zwecks Gewichtseinsparung um die Schutzhülle 1.1 handeln kann, mittels Streben 14 (realisiert zum Beispiel durch jeweils mitgeführte oder gesammelte Holzstücke) aufspannbar ist. Diese mittels der Streben 14 aufgespannte Bespannung 1.1 dient der Unterstellmöglichkeit von Personen zum Sonnenschutz, wobei es selbstredend ist, daß diese Bespannung 1.1 so aufgespannt ist, daß sie nicht den Sonneneinfall in den Reflektor des Solarkochers 1 behindert.
Fig. 12 zeigt die gleiche Anordnung wie Fig. 11, wobei ergänzend vorgesehen ist, daß der Reflektor des Solarkochers 1 ausgehend von den Endpunkten der Spannstangen 5 mit weiteren Seilen oder dergleichen verspannt ist, die an Heringen oder dergleichen im Boden befestigt sind.
Fig. 13 zeigt die Verwendung des Solarkochers 1 als Sonnenschirm auf einem Reittier. Diese Anwendung ist besonders in Gebieten mit starker Sonnenintensität von Vorteil, da der erfindungsgemäße Solarkocher 1 nicht nur als solcher, sondern auch als Sonnenschutz verwendet werden kann.
Gleiches gilt für die Ausführungsformen gemäß der Fig. 14 und 15, wobei in Fig. 14 gezeigt ist, daß der Solarkocher 1 stationär als Sonnenschirm eingesetzt wird und in Fig. 15 gezeigt ist, daß der Solarkocher 1 nach Abnahme der Mittelstange 21 mit der daran angeordneten Kocheinrichtung 9 als Schutzbehausung zum Beispiel für die Übernachtung einer Person bei entsprechend ausreichend groß gestalteten Bezügen 6 zur Verfügung steht.
Somit bietet der erfindungsgemäße Solarkocher nicht nur die Möglichkeit der schnellen Aufstellung und des schnellen Abbaus, sondern darüber hinaus ist die im Haltegestänge des Reflektors integrierte Kocheinrichtung zur Erleichterung des Koch- oder Backvorganges geeignet, wobei dann, wenn der Solarkocher in dieser Funktion nicht benötigt wird, weiterhin Schutz für wenigstens eine Person vor zu starker Sonneneinstrahlung oder Regen oder auch während der Nacht zum Übernachten bietet.
In den Fig. 16 bis 20 sind Mittel gezeigt, die es ermöglichen, den Solarkocher 1 dem Stand der Sonne nachzuführen, wobei in vorteilhafter Weise die Kippstabilität nicht nur gewährleistet, sondern erhöht wird.
In Fig. 16 ist gezeigt, daß an wenigstens einer Spannstange 5 ein Führungselement 15 angeordnet ist, welches sich in einer Führungsschiene 16 befindet. Bei dem Führungselement 15 handelt es sich beispielsweise um ein T-förmig ausgebildetes Teil, dessen Querende in der Führungsschiene 16 angeordnet und von dieser so gehalten wird, daß nur eine Längsbewegung des Führungselementes 15 möglich ist. Dieses T-förmig ausgebildete Teil ist entweder einstückiges Bestandteil der Spannstange 5 oder daran befestigt. Anstelle dieser Ausgestaltung kommt eine Ausgestaltung des Führungselementes 15 als Kugel oder Rolle in Betracht, die den Vorteil einer geringeren Reibung und somit einer einfacheren Nachführung aufweisen, wenn sie sich unabhängig von der Spannstange 5 bewegen können.
Nach dem Aufstellen des schirmförmigen Solarkochers 1 wird das Führungselement 15 an einem Ende der Führungsschiene 16 in diese hineinbewegt, so daß dadurch der Solarkocher 1 gegen Kippen gesichert ist und nach dem Sonnenstand ausgerichtet beziehungsweise nachgeführt werden kann.
Die Führungsschiene 16 ist gerade oder in besonders vorteilhafter Weise bogenförmig, wie in Fig. 16 gezeigt, ausgebildet. Sie ist mit Mitteln (nicht dargestellt) versehen, mit denen sie an ortsfesten Gegenständen, insbesondere auf dem Boden, befestigt wird. Hierbei kann es sich beispielsweise um Ösen in der Führungsschiene 16 handeln, durch die Halteseile geführt sind, die wiederum mit Heringen im Boden verbunden sind. Die Heringen können sich auch schon in den Ösen befinden. Dabei ist darauf zu achten, daß die Ösen und die durchgeführten Halteseile beziehungsweise Heringe nicht die Bewegung des Führungselementes 15 beim Aufbau beziehungsweise während der Nachführung einschränken oder verhindern. Nach dem Aufbau und zur Lagefixierung können wiederum Heringe, Halteseile oder dergleichen verwendet werden.
Fig. 17 zeigt noch einmal eine Detailansicht der Mitte) zur Realisierung der bequemen Nachführung und zur Erhöhung der Kippstabilität. Durch die Fixierung der Führungsschiene 16 insbesondere am Boden und die Führung des gesamten in Schirmform ausgebildeten Solarkochers 1 über das Führungselement 15 kann der Solarkocher 1 nicht mehr umkippen oder von Windböen weggeweht werden.
Fig. 18 zeigt, daß an zwei (oder gegebenenfalls auch an mehr als zwei) Spannstangen 5 jeweils ein Führungselement 15 angeordnet ist. Dadurch wird die Kippstabilität nochmals erhöht und auch die Nachführbarkeit weiter verbessert, da ein Verkanten beim Bewegen des Schirmes ausgeschlossen ist.
In Fig. 19 ist gezeigt, daß die Führungsschiene 16 nicht einteilig ausgebildet ist, sondern aus mehreren Teilschienen 16.1 zusammensetzbar ist. Dadurch erhöht sich die Kompaktheit des Solarkochers 1 beim Transport. Außerdem können immer soviel Teilschienen 16.1 zusammengesetzt werden, wie gerade benötigt werden. So werden zum Beispiel bei ganztägiger Nutzung des Solarkochers 1 mehr Teilschienen 16.1 (vorzugsweise alle verfügbaren, die zusammengesetzt etwa einen Halbkreisbogen ergeben, was dem Sonnenverlauf entspricht) zusammengesetzt als bei einer nur kürzeren Nutzungsdauer. Das Zusammensetzen erfolgt in vorteilhafter Weise durch Formschluß, wozu die Enden der Teilschienen 16.1 einander entsprechen ausgebildet sind. Durch den Formschluß können weitere Verbindungsmittel (zum Beispiel Schrauben oder auch Kupplungselemente) entfallen, die aber je nach Bedarf nicht ausgeschlossen sind. Die Enden der Teilschienen 16.1 sind vorzugsweise so ausgestaltet, daß jeweils das eine Ende einer Teilschiene 16.1 mit einem Ende einer weiteren Teilschiene 16.1 verbunden werden kann. Dadurch müssen nicht unterschiedlich ausgestaltete Teilschienen 16.1 hergestellt und mitgeführt werden. Die Führungsschiene 16 beziehungsweise die Teilschienen 16.1 können innerhalb des zusammengefalteten schirmförmigen Solarkochers 1 beim Transport untergebracht werden.
In Fig. 20 ist der Schnitt durch die Führungsschiene 16 (beziehungsweise durch die Teilschiene 16.1) gezeigt. Hier hat die Führungsschiene 16 im unteren Teil ein etwa rechteckiges Profil, während der obere und auch der Teil ein solches Profil aufweist, das dem Querschnitt des Führungselementes 15 entspricht und wodurch das Führungselement 15 in der Führungsschiene 16 gehalten wird. Kommt als Führungselement 15 ein T-förmiges Teil (oder auch eine Rolle) zum Einsatz, ist die Führungsschiene 16 in ihrer Längserstreckung gerade oder bogenförmig und in ihrem Querschnitt u-förmig ausgebildet, wobei die Enden nach innen gerichtet sind. Kommt als Führungselement 15 eine Kugel zum Einsatz, weist die Führungsschiene 16 einen kreisförmigen Querschnitt auf. In diesem Fall kann die Führungsschiene 16 aus einem Rohr hergestellt werden, das mit einem Schlitz versehen wird, durch den sich der Teil bewegen kann, mit dem die Kugel an dem Ende der Spannstange 5 befestigt ist. Allgemein ist es also wichtig, daß sich die Querschnitte des Führungselementes 15 und der Führungsschiene 16 einander entsprechen und so ausgestaltet sind, daß eine Längsbewegung des Führungselementes 15 in der Führungsschiene 16 möglich ist, aber gleichzeitig das Führungselement 15 in der Führungsschiene 16 gehalten wird.
Zusätzlich ist in Fig. 20 noch gezeigt, daß das Führungselement 15 über ein Kugelgelenk 17 an dem Ende der Spannstange 5 befestigt ist. Dadurch ist eine höhere Flexibilität bei der Nachführung des schirmförmigen Solarkochers 1 möglich, ohne daß es bei der Nachführung zu Verspannung kommen kann.
Bezugszeichenliste
1
Solarkocher
1.1
Schutzhülle
2
Mittelstange
21
Teil der Mittelstange
22
Teil der Mittelstange
23
Trennstelle
24
Gewinde
25
Teller
26
Stellmutter
27
Gewinde
28
Drehgelenk
220
Längsteil der Mittelstange
221
Längsteil der Mittelstange
3
Ständer
4
Zentralpunkt
4.1
Zentralpunkt
5
Spannstangen
5.1
Spannstangen
6
Bezug
6.1
Bezug
7
Haltestangen
7.1
Haltestangen
8
Verstrebungen
9
Kocheinrichtung
91
eine Hälfte der Kocheinrichtung
92
andere Hälfte der Kocheinrichtung
10
Verstrebung
11
Kochtopf
12
Gelenk
14
Streben
15
Kugel (Führungselement)
16
Führungsschiene
16.1
Teilschiene
17
Kugelgelenk

Claims (14)

1. Solarkocher (1) mit einem parabolspiegelförmigen Reflektor zur Bündelung von Sonnenlicht auf eine Kocheinrichtung (9), dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor mehrere um einen Zentralpunkt (4) bewegbar angeordnete Spannstangen (5) aufweist, wobei zwischen den Spannstangen (5) ein das Sonnenlicht reflektierender Bezug (6) spannbar ist.
2. Solarkocher (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Bezuges (6) zwischen den Spannstangen (5) so gewählt ist, daß sich nach dem Aufspannen der parabolspiegelförmige Reflektor einstellt.
3. Solarkocher (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den dem Zentralpunkt (4) abgewandten Enden der Spannstangen (5) Haltestangen (7) zum Aufspannen des Reflektors befestigbar sind.
4. Solarkocher (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mittelstange (2) vorgesehen ist, die zumindest den Zentralpunkt (4) aufnimmt.
5. Solarkocher (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelstange (2) die Kocheinrichtung (9) trägt.
6. Solarkocher (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß entlang wenigstens einer Teillänge der Mittelstange (2) ein konzentrisch zur Mittelstange (2) angeordneter Teller (25) bewegbar ist, wobei sich zwischen je einer Spannstange (5) und dem Teller (25) eine Verstrebung (8) befindet.
7. Solarkocher (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Teller (25) mittels zumindest einer Stellmutter (26) festsetzbar ist, wobei die Mittelstange (2) im Bewegungsbereich des Tellers (25) ein Gewinde (24) aufweist.
8. Solarkocher (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelstange (2) an zumindest einer Trennstelle (23) zumindest zweiteilbar ist.
9. Solarkocher (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelstange (2) und/oder die Kocheinrichtung (9) derart längsteilbar sind, daß die einzelnen Hälften (220, 221) der Mittelstange (2) und/oder die Hälften (91, 92) der Kocheinrichtung (9) ineinander verschachtelbar sind.
10. Solarkocher (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kocheinrichtung (9, 91, 92) über zumindest ein Drehgelenk (28) an der Mittelstange (2, 220, 221) befestigt ist.
11. Solarkocher (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest einem Ende einer Spannstange (5) ein Führungselement (15) angeordnet ist, welches in eine an einem ortsfesten Gegenstand fixierbare Führungsschiene (16) einführbar ist.
12. Solarkocher (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (16) aus mehreren Teilschienen (16.1) zusammensetzbar ist.
13. Solarkocher (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte des Führungselementes (15) und der Führungsschiene (16) einander entsprechen und so ausgestaltet sind, daß eine Längsbewegung des Führungselementes (15) in der Führungsschiene (16) gegeben ist und gleichzeitig das Führungselement (15) in der Führungsschiene (16) gehalten wird.
14. Solarkocher (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (15) über ein Kugelgelenk (17) mit dem Ende der Spannstange (5) verbunden ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002099342A1 (en) * 2001-06-04 2002-12-12 Solar Enterprises International, Llc Collapsible light concentration device
WO2003006894A1 (de) 2001-07-13 2003-01-23 Christian Koch Solarkollektor, insbesondere solarkocher
RU2726060C1 (ru) * 2020-01-10 2020-07-08 Александр Иванович Голодяев Походный дистиллятор воды

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