DE19932482A1 - Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung - Google Patents
Fadenliefergerät in mit verstellbarer FadenleitelementeinrichtungInfo
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Abstract
Zu einem modularen Fadenliefergerät bildet ein Grundträger einen Grundbaustein, an dem durch entsprechende Kupplungseinrichtungen bedarfsweise Zusatzmodule befestigbar sind. Das Fadenliefergerät ist dadurch an unterschiedliche Einsatzfälle und Gegebenheiten anpassbar.
Description
Die Erfindung betrifft ein Fadenliefergerät für Tex
tilmaschinen.
Fadenliefergeräte dienen dazu, Fäden zu Fadenver
brauchsstellen, bei maschenbildenden Textilmaschinen bspw.
zu einzelnen Strickstellen zu führen. Die Fadenliefergerä
te sind separate Einrichtungen, die in größerer Zahl an
der Maschine zu befestigen sind. Dabei können sich, je
nach Verwendung, spezielle Anforderungen für das Fadenlie
fergerät ergeben, die eine gewisse Anpassung erfordern.
Aus Sicht des Herstellers der Fadenliefergeräte ist es
deshalb zweckmäßig, wenn sich die Fadenliefergeräte auf
einfache Weise an unterschiedliche Gegebenheiten, die sich
aus dem Typ der jeweils verwendeten Textilmaschine oder
dem jeweiligen praktischen Einsatzfall ergeben können,
anpassen lässt. Eine Anpassung soll dabei mit möglichst
geringem Aufwand und einfachen Mitteln vorgenommen werden
können.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein variabel
einsetzbares Fadenliefergerät zu schaffen.
Diese Aufgabe wird mit dem Fadenliefergerät nach An
spruch 1 gelöst:
Das erfindungsgemäße Fadenliefergerät weist eine ver stellbare Fadenleiteinrichtung auf. Zu dieser gehört ein Fadenleitelement, bspw. eine Fadenöse, die sich relativ zu der Fadenliefertrommel zwischen zwei verschiedenen Schräg abzugspositionen verstellen lässt. Der Schrägabzug ermög licht die Sauberhaltung der Fadenliefertrommel durch den laufenden Faden. Die Verstellung erfolgt dabei auf einer vorgegebenen Bahn. Somit lässt sich das Fadenleitelement in wenigstens zwei unterschiedliche Stellungen überführen, in denen der Faden mit unterschiedlichen Winkeln über den unteren Rand der Fadenliefertrommel läuft. Bei vergleichs weise flacherem Ablauf, d. h. in einer ersten Stellung, in der das Fadenleitelement relativ hoch, d. h. nur wenig un terhalb des unteren Trommelrands, dafür aber in größerem Horizontalabstand zu diesem steht, trennt sich der ablau fende Faden relativ langsam von den auf der Fadenliefer trommel liegenden Windungen und läuft dann über den unte ren Trommelrand ab. Dadurch kann vermieden werden, dass der ablaufende Faden auf der Fadenliefertrommel liegende Windungen mit nach unten reißt. In dieser Betriebsart ist das Fadenliefergerät besonders für Fasergarne geeignet, bei denen nebeneinander liegende Windungen durch aus dem Faden stehende Filamente relativ stark aneinander haften.
Das erfindungsgemäße Fadenliefergerät weist eine ver stellbare Fadenleiteinrichtung auf. Zu dieser gehört ein Fadenleitelement, bspw. eine Fadenöse, die sich relativ zu der Fadenliefertrommel zwischen zwei verschiedenen Schräg abzugspositionen verstellen lässt. Der Schrägabzug ermög licht die Sauberhaltung der Fadenliefertrommel durch den laufenden Faden. Die Verstellung erfolgt dabei auf einer vorgegebenen Bahn. Somit lässt sich das Fadenleitelement in wenigstens zwei unterschiedliche Stellungen überführen, in denen der Faden mit unterschiedlichen Winkeln über den unteren Rand der Fadenliefertrommel läuft. Bei vergleichs weise flacherem Ablauf, d. h. in einer ersten Stellung, in der das Fadenleitelement relativ hoch, d. h. nur wenig un terhalb des unteren Trommelrands, dafür aber in größerem Horizontalabstand zu diesem steht, trennt sich der ablau fende Faden relativ langsam von den auf der Fadenliefer trommel liegenden Windungen und läuft dann über den unte ren Trommelrand ab. Dadurch kann vermieden werden, dass der ablaufende Faden auf der Fadenliefertrommel liegende Windungen mit nach unten reißt. In dieser Betriebsart ist das Fadenliefergerät besonders für Fasergarne geeignet, bei denen nebeneinander liegende Windungen durch aus dem Faden stehende Filamente relativ stark aneinander haften.
In einer zweiten Stellung ist das Fadenleitelement in
vergleichsweise großem Vertikalabstand zu dem unteren Rand
der Fadenliefertrommel, dafür aber in geringerem Horizon
talabstand zu der Drehachse eingestellt. Der ablaufende
Faden wird relativ steil nach unten gezogen, so dass er
fest über den unteren Rand der Fadenliefertrommel
streicht. In dieser Betriebsart werden Flusablagerungen
und Faserringe, die sich auf dem unteren Rand der Faden
liefertrommel bilden könnten, besonders gut abgestreift.
Diese Betriebsart ist insbesondere für Filamentgarne ge
eignet.
Der Vorteil des verstellbaren Fadenleitelements liegt
darin, dass der Ablaufwinkel eines durch das Fadenleit
element geführten Fadens einstellbar ist. Wird z. B. der
Faden gewechselt, indem er vor dem Fadenliefergerät ge
trennt und ein neuer Faden an das verbleibende Ende des
alten Fadens angeknüpft wird, läuft der neue Faden durch
das Fadenliefergerät zu der Textilmaschine ohne manuell
eingefädelt werden zu müssen. Das Fadenleitelement kann
entsprechend den Filamentationseigenschaften des Fadens in
seiner Position an diese angepasst werden.
Ein weiterer Vorteil wird erzielt, wenn ein vorhande
ner Fadenfühlhebel (Absteller) in beiden Verstellpositio
nen des Fadenleitelements funktionsfähig ist, ohne umge
stellt werden zu müssen. Z. B. ist ein Fadenfühlhebel so
angeordnet, dass er den Faden in der Nähe einer festen
Fadenöse abtastet. Eine Verstellung des Fadenleitelements
verlagert den Schaltpunkt des Fadenfühlers nicht wesent
lich.
Außerdem ist das Fadenliefergerät vorzugsweise modular
aufgebaut. Das Grundgerät weist einen Grundträger auf, der
an einem Ende eine Befestigungseinrichtung, die zur Ver
bindung mit der Textilmaschine eingerichtet ist und an
einer davon beabstandeten Stelle eine drehbar gelagerte,
vorzugsweise vertikal angeordnete Welle aufweist. Diese
ist an einem Ende zur Verbindung mit einer Fadenliefer
trommel eingerichtet und an ihrem anderen Ende mit einer
Antriebseinrichtung versehen. Diese kann durch eine Rie
menscheibe oder dgl. gebildet sein.
An dem Fadenliefergerät ist eine Kupplungseinrichtung
vorgesehen, an der Zusatzmodule angeschlossen werden kön
nen. Damit lässt sich das Fadenliefergerät mit mehreren
Modulen an unterschiedliche Einsatzfälle anpassen. Es kann
somit ausgehend von einem Grundgerät ein Baukasten ge
schaffen werden, der eine Reihe von Zusatzmodulen bereit
hält. Seitens des Herstellers der Fadenliefergeräte lässt
sich somit die erforderliche Typenvielfalt mit wenigen
Grundelementen erreichen.
Im Wesentlichen wird das Fadenliefergerät als Grundge
rät von den Teilen gebildet, die bei einer großen Zahl von
Anwendungsfällen jeweils erforderlich sind. Dazu gehört
der Grundträger, seine Befestigungseinrichtung zur Verbin
dung mit einer Maschine und eine drehbar gelagerte Welle
nebst Antriebseinrichtung und eine Fadenliefertrommel, die
vorzugsweise auswechselbar an der Welle befestigt ist.
Zusätzliche Teile werden über ein oder mehrere Kupplungs
einrichtungen an den Grundträger angeschlossen. Die Kupp
lungseinrichtungen sind bspw. zu beiden Seiten der Welle
angeordnet, was eine große gestalterische Freiheit beim
Anbringen von Zusatzmodulen ermöglicht.
Der Kupplungseinrichtung ist vorzugsweise eine Hal
teeinrichtung zugeordnet, mit der das Gegenstück in seiner
gewünschten Position gehalten wird. Die Halteeinrichtung
kann eine Klemmeinrichtung, eine Rasteinrichtung oder ein
anderweitiges Befestigungsmittel sein. Die Klemmeinrich
tung kann bspw. durch eine Verspanneinrichtung gebildet
sein, die die Führungseinrichtung etwas deformiert und
somit eine reibschlüssige Klemmung herbeiführt. Dies führt
zu einer sicheren Lagerung des Zusatzmoduls und einer
großflächigen Kraftübertragung sowie zu einem klapperfrei
en Sitz des Zusatzmoduls. Die großflächige Kraftübertra
gung gestattet die Ausbildung der Kupplungseinrichtung aus
dem gleichen Kunststoff wie der Grundträger, auch dann,
wenn die Kupplungseinrichtung einige Kräfte zu übertragen
hat.
Das Zusatzmodul kann zur Aufnahme weiterer, vorzugs
weise auswechselbar gehaltener Elemente vorgesehen sein.
Ist das Zusatzmodul bspw. ein frei ausragender Halter,
können an diesem unterschiedliche Fadenleitelemente be
festigt werden. Außerdem können Lager zur weiteren Abstüt
zung der Welle an dem Halter vorgesehen sein, falls dies
erforderlich ist.
Ein anderes Zusatzmodul kann bspw. eine Fadenbremse
sein. Hier können je nach Anwendungsfall verschiedene
Bremsentypen vorgehalten werden (angetrieben, nicht an
getrieben, magnetische Klemmung der Bremselemente, Feder
klemmung usw.). Ein weiteres Anbaumodul kann ein Frik
tionsmodul sein, das außer einer den Faden im Reibschluss
fördernden Friktionstrommel Mittel zur Festlegung des Um
schlingungswinkels des Fadens um die Fadenliefertrommel
aufweist. Auch zur Lagerung der zur Friktionstrommel gehö
rigen Fadenführungsmittel oder ähnlicher Teile, können an
der Unterseite des Grundträgers entsprechende Verbindungs
mittel vorgesehen sein.
Der Grundträger wird vorzugsweise durch ein zweischa
liges Gehäuse gebildet, das etwa horizontal geteilt ist.
Die Gehäuseteile sind dann lösbar miteinander verbunden,
wodurch der Gehäuseinnenraum zugänglich wird. Weitere Ein
richtungen wie elektrische Schalter, Schaltungen, Lagerun
gen für Fadenfühlhebel und dgl. sind in dem Gehäuseinnen
raum unterbringbar.
Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen oder der
Zeichnung bzw. der Beschreibung entnehmbar.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfin
dung veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 ein modulares Fadenliefergerät in perspektivi
scher Darstellung,
Fig. 2 das Fadenliefergerät nach Fig. 1, mit zusätz
lichen Teilen versehen und in längsgeschnittener Darstel
lung,
Fig. 3 das Fadenliefergerät nach den Fig. 1 und 2,
in einer Detailansicht, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 4 eine zu dem Fadenliefergerät nach den Fig. 1
und 2 gehörige Fadenbremse, in perspektivischer Darstel
lung,
Fig. 5 das Fadenliefergerät nach den Fig. 1 und 2,
ausgerüstet mit einem Halter zur Lagerung eines Fadenfüh
rungsrohrs,
Fig. 6 das Fadenliefergerät nach Fig. 2, in Seiten
ansicht,
Fig. 7 das Fadenliefergerät, umgerüstet als Friktions
fournisseur in Seitenansicht,
Fig. 8 und 9 das Fadenliefergerät in eienr Einstellung
für Fasergarn bzw. Filamentgarn, jeweils in Seitenansicht,
und
Fig. 10 und 11 Gehäuseteile des Fadenliefergeräts,
jeweils in perspektivischer ausschnittsweiser Darstellung.
In Fig. 1 ist ein modulares Fadenliefergerät 1 ver
anschaulicht, das zum Zuliefern eines Fadens 2 zu einer
Textilmaschine dient. Das Fadenliefergerät 1 weist einen
als Gehäuse ausgebildeten Grundträger mit einer Befesti
gungseinrichtung 4 auf, die dazu dient, das Fadenlieferge
rät 1 an einer entsprechenden Halteeinrichtung, bspw. dem
Haltering einer Strickmaschine, zu befestigen.
Das Gehäuse ist zweischalig aufgebaut und weist einen
oberen Gehäuseteil 5 und einen unteren Gehäuseteil 6 auf,
die an einer Trennfuge 7 aneinander stoßen bzw. ineinander
greifen. Das als Grundträger 3 dienende Gehäuse weist wie
aus Fig. 2 hervorgeht, zwei Lagersitze 9, 10 für Kugel
lager 11, 12 zur drehbaren Lagerung einer Welle 14 auf.
Diese ist etwa vertikal orientiert und trägt an ihrem un
teren Ende eine Fadenliefertrommel 15. Diese ist vorzugs
weise einteilig als tiefgezogenes Blechteil oder als Kera
mikteil ausgebildet. Sie ist mittels einer axial in eine
Sackbohrung 16 der Welle 14 eingeschraubte Halteschraube
17 drehfest mit der Welle 14 verbunden. An dem oberen Ende
der Welle 14 sind ein oder mehrere Antriebsscheiben 18, 19
angeordnet, die über Lagereinrichtungen drehbar auf der
Welle 14 gelagert und mittels einer Kupplungsscheibe 21
bedarfsweise drehbar mit dieser kuppelbar sind.
Die Lagersitze 9, 10 werden durch rohrförmige Fortsät
ze an dem oberen und dem unteren Gehäuseteil 5, 6 gebil
det. Sie fluchten miteinander und weisen einen sich nach
außen öffnenden zylindrischen Raum zur Aufnahme des jewei
ligen Kugellagers 11, 12 auf. Zur Sicherstellung der
Fluchtung der beiden Lagersitze 9, 10 zueinander, ist an
dem unteren Gehäuseteil 6 ein die Welle 14 umgebender
rohrförmiger, sich durch den Innenraum des Gehäuses er
streckender Fortsatz 22 vorgesehen, der in eine entspre
chende Aufnahme 23 greift, die in dem oberen Gehäuseteil 5
ausgebildet ist. Der Fortsatz 22 und die Aufnahme 23 pas
sen spielfrei ineinander.
An dem Grundträger 3 sind mehrere Kupplungseinrichtun
gen 25, 26, 27 zur Befestigung von Zusatzmodulen vorgese
hen. Die Kupplungseinrichtung 25 ist zwischen der Welle 14
und der Befestigungseinrichtung 4 an dem Grundträger 3
ausgebildet und gesondert in Fig. 3 veranschaulicht. Zu
der Kupplungseinrichtung 25 gehört eine Führungsplatte 28,
die parallel zu einer Gehäusefläche 29 angeordnet und über
Stege 31, 32 fest mit dem Gehäuseteil 5 verbunden ist. Die
Führungsplatte 28 legt mit ihrer der Gehäusefläche 29 zu
gewandten Seite und der Gehäusefläche 29 zwei Führungs
nuten 33, 34 fest.
Ein über den Steg 32 frei ausragender Abschnitt 28a
der Führungsplatte 28 bildet eine Befestigungs- oder
Klemmeinrichtung für einen auf die Führungsplatte 28 auf
zuschiebenden Fuß. An dem Abschnitt 28a ist ein Gewinde
zapfen 36 angeformt, der sich, wie Fig. 2 ver
anschaulicht, in eine Öffnung 37 des Gehäuseteils 5 er
streckt. Durch diese Öffnung 37 führt eine Befestigungs
schraube 38, deren Kopf sich an einer entsprechenden, an
dem unteren Gehäuseteil 6 ausgebildeten Ringschulter 39
abstützt. Wird die Schraube 38 festgezogen, führt dies zu
einer gewissen Deformierung des Führungsplattenabschnitts
28a.
Bei den in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Fa
denliefergerät hält die Kupplungseinrichtung 25 einen
Blinddeckel 41, der die Kupplungseinrichtung 25 bedarfs
weise vollständig abdeckt. Der schalenförmige Blinddeckel
41 weist einen Innenraum 42 auf, in den sich zwei einander
gegenüberliegende und zwischeneinander einen Schlitz be
grenzende Klemmleisten 43, 44 erstrecken. Diese sind dazu
eingerichtet, in die Führungsnuten 33, 34 eingeschoben zu
werden. Ist der Blinddeckel 41 auf diese Weise auf die
Kupplungseinrichtung 25 aufgeschoben, kann die Befesti
gungsschraube 38 festgezogen werden, wodurch der Abschnitt
28a dem Blinddeckel 41 an seinen Klemmleisten 43, 44 fest
klemmt. Auf gleiche Weise wie der Blinddeckel 41 können
beliebige andere Zusatzmodule an der Kupplungseinrichtung
25 befestigt werden, die dann jeweils einen Fuß aufweisen,
dessen Innenform mit der Innenform des Blinddeckels 41
übereinstimmt. Ein solches Zusatzmodul ist aus Fig. 5
ersichtlich. An dem Grundträger 3 ist ein Halter 46 be
festigt, der die Antriebsscheiben 18, 19 übergreift und an
seinem freien Ende 47 eine Federklemme 48 zur Befestigung
eines Fadenleitröhrchens 49 trägt. Bedarfsweise können an
dem Arm 46 auch andere Einrichtungen befestigt werden.
Die aus Fig. 2 hervorgehende Kupplungseinrichtung 26
dient bspw. der Befestigung eines Bremsmoduls 51. Die
Kupplungseinrichtung 26 wird durch eine etwa rechteckige
Ausnehmung oder Tasche gebildet, in die das Bremsmodul 51
mit einem Sockel 52 eingesetzt ist. Der Sockel 52 wird
dabei durch die Seitenflächen der in dem Gehäuseteil 5
gebildeten Ausnehmung geführt und positioniert. Mittels
einer in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Ausnehmung
vorgesehen Klemmschraube 53 wird der Sockel 52 in der Aus
nehmung gehalten.
Das Bremsmodul 51 ist gesondert in Fig. 4 veranschau
licht. Sein Sockel 52 weist zwei miteinander über ein
Filmscharnier 54 verbundene Teile 56, 57 auf, die mitein
ander verrastbar sind. Dazu dient eine an dem vorderen
stirnseitigen freien Ende des Teils 56 ausgebildete Rast
leiste 58, der in dem anderen Teil 57 eine entsprechende
Rastausnehmung 59 zugeordnet ist.
Die beiden Teile 56, 57 dienen der axial verschieb
baren Lagerung eines Bremsträgers 61, der durch ein Draht
biegeteil gebildet wird. Dieses weist zwei zueinander par
allel Schenkel 62, 63 auf, die in entsprechenden Führungen
verschiebbar gelagert sind. Der Schenkel 62 stützt sich
über eine Druckfeder 64 an dem Teil 57 ab und spannt den
Bremsträger 61 in einer Richtung (auf die Welle 14 hin,
siehe Fig. 2) vor. Der Schenkel 62 trägt an seinem freien
Ende einen Stößel 66, der mit einem an der Welle 14 vor
gesehenen Nocken zusammenwirkt.
Außerhalb des Sockels 52 ist der Bremsträger 61 mit
einem Fadenleit-Formstück 68 versehen, das über einen Steg
69 zwei Bremsteller 71, 72 trägt, die frei drehbar auf
diesem gelagert sind. Die Bremsteller 71, 72 haften magne
tisch aneinander.
Weitere Anbauteile können ein Knotenfänger 73 und eine
Fadeneinlauföse 74 sein, die beide von der Befestigungs
schraube gehalten sind. Die Fadeneinlauföse 74 ist, wie
Fig. 1 veranschaulicht, offen, so dass der Faden 2 von
der Seite her einfach einlegbar ist.
Der Knotenfänger 73 wird bspw. durch ein mit einem
engen Schlitz versehenes Blech gebildet.
Die Befestigungsschraube 53 kann außerdem zur Halte
rung einer Fadeneinlauföse 75 dienen, die an einem Arm 76
oberhalb der Antriebsscheibe 18 angeordnet ist.
Die Kupplungseinrichtung 27 wird durch die äußere ko
nische oder zylindrische Fläche des rohrförmigen Fortsatz
10 gebildet, der sich bis in den Innenraum der Fadenlie
fertrommel 15 erstreckt. Wie Fig. 6 oder auch Fig. 2
veranschaulicht, steht die Fadenliefertrommel 15 deshalb
mit ihrem oberen Rand relativ weit entfernt von der Unter
seite des Gehäuseteils 6, etwa auf gleicher Höhe mit einer
Fadenleitöse 78, die als feste Fadenleitöse an dem unteren
Gehäuseteil 6 angeformt ist. Der Zwischenraum kann mit
einer Abdeckhaube 79 geschlossen werden, die bspw. auf den
Fortsatz 27 aufgeschoben wird.
Wie Fig. 7 veranschaulicht, kann die Fadenliefertrom
mel 15 durch ein Friktionsmodul 80 ergänzt oder ersetzt
werden. Zu dem Friktionsmodul 80 gehört die Fadenliefer
trommel 15 und eine drehfest mit dieser verbundenen Frik
tionsscheibe 81. Zu der Friktionseinheit 80 gehört außer
dem ein Einstellhebel 82, der etwa auf Höhe des Übergangs
zwischen der Friktionsscheibe 81 und der Fadenliefertrom
mel 15 eine Fadenleitöse 83 aufweist und sich ansonsten
radial zu der Drehachse der Welle 14 erstreckt. Zur
schwenkbaren Lagerung des Hebels 82 sitzen auf die Kupp
lungseinrichtung 27 aufgeschobene Klemmringe 84, 85, die
zwischeneinander einen ringförmigen Lagerbereich des He
bels 82 klemmen. Der ringförmige Lagerbereich kann mit ein
oder mehreren Nasen versehen sein, die in entsprechende
Ausnehmungen der Klemmringe 84, 85 greifen, um den Hebel
82 in unterschiedlichen Raststellungen zu fixieren.
Um das Fadenliefergerät 1 auf Friktionsbetrieb ein
zustellen, ist in vielen Fällen eine Auslaufbremse 91
zweckmäßig oder erforderlich. Diese ist vorzugsweise
zwischen zwei auslaufseitig angeordneten Fadenleitösen 93,
94 angeordnet. Zur lösbaren Befestigung der Auslaufbremse
91 an dem Fadenliefergerät dient ein mit einer Gewindeöff
nung versehener Sockel 95 unterhalb der Befestigungsein
richtung 14. Die Auslaufbremse ist hier anschraubbar. Sie
weist einen unteren, etwa horizontal angeordneten Bremse
teller auf, der von einem mit einem Öhr versehenen Stift
97 getragen wird. Auf diesem ist ein oberer Bremsteller 98
in Pfeilrichtung verschiebbar gelagert und in seiner obe
ren Stellung verrastbar. Er drückt unter der Wirkung sei
nes Eigengewichts den Faden 2 gegen den Bremsteller 96.
Das Fadenliefergerät 1 weist eine verstellbare Fade
leiteinrichtung auf, zu der die Fadenleitöse 93 gehört.
Zur Erläuterung des Aufbaus und der Funktion wird nachfol
gend auf die Fig. 8 bis 11 Bezug genommen. Wie aus Fig.
8 und 9 ersichtlich, kann die Fadenleitöse 93 in we
nigstens zwei unterschiedliche Stellungen überführt und in
diesen arretiert werden. In der ersten in Fig. 8 veran
schaulichten Stellung befindet sich die Fadenleitöse 93 in
geringem Abstand unterhalb einer durch den unteren Rand
der Fadenliefertrommel 15 definierten Ebene E, wobei er in
relativ großem Abstand zu ihrer Drehachse D gehalten ist.
Der vorzugsweise geradlinige Weg W, auf dem die Fadenlei
töse 93 verstellbar oder verschiebbar ist, schließt mit
der Drehachse D einen spitzen Winkel ein, wie in Fig. 9
veranschaulicht ist.
Die Fadenleitöse 93 wird von zwei im Wesentlichen par
allel zueinander sich von ihr weg erstreckenden Draht
schenkeln 105 getragen, die in einer in dem Gehäuse ausge
bildeten Kulisse 106 geführt sind. Die Kulisse 106 ist,
wie die Fig. 10 und 11 veranschaulichen, zwischen dem
oberen Gehäuseteil 5 und dem unteren Gehäuseteil 6 ausge
bildet. Dabei befindet sich jeweils für jeden Schenkel 105
eine Kulisse 106 an jeder Seite des Gehäuses. In den Fig.
10 und 11 sind für die Kulissen 106 und deren Einzel
heiten deshalb gleiche Bezugszeichen verwendet, wobei die
Beschreibung für beide Kulissen 106 gleichermaßen gilt.
Zu der Kulisse 106 gehört eine zwischen dem oberen
Gehäuseteil 5 und dem unteren Gehäuseteil 6 ausgebildete
Tasche, die nach unten hin offen ist. Die Tasche wird sei
tens des Gehäuseteils 5 durch zwei nut- oder rinnenförmige
Vertiefungen 107, 108 gebildet, zwischen denen ein Vor
sprung 109 ausgebildet ist, der auf eine entsprechende
Wange 111 des unten Gehäuseteils 6 gerichtet ist. Jedoch
bleibt zwischen der Wange 111 und dem Vorsprung 109 ein
Spalt, durch den der entsprechende Drahtschenkel 105 hin
durchgeschoben werden kann. Die Drahtschenkel 105 federn
jedoch nach außen, so dass sie an den beiden Enden ihres
Wegs die durch die Vertiefungen 107, 108 gebildet sind,
einrasten. Die rinnenförmigen Vertiefungen 107, 108 sind
somit zugleich Rast- und Führungsmittel, indem sie die
Drahtschenkel 105 unverschwenkbar lagern. Außerdem sitzen
die Drahtschenkel 105 axial unverschiebbar in der Kulisse
106. Hierzu sind an den Drahtschenkeln 105 einwärts gebo
gene oder anderweitig abgewinkelte Enden ausgebildet, die
bspw. die Wange 111 hintergreifen, die für sich eben aus
gebildet ist und sich zwischen zwei nach außen vorstehen
den Rippen 114, 115 erstreckt. Die Rippen 114, 115 können
bedarfsweise in die Vertiefungen 107, 108 greifen oder an
diese anschließen. Die schmal ausgelegte Rippen 114 kann
bspw. in die Ausnehmung 108 greifen und somit mit ihrer
Innenflanke die Ausrichtung des Drahtschenkels 105 bestim
men. Die Vertikalausrichtung der Fadenleitöse 93 ist somit
dem unteren Gehäuseteil 6 zugeordnet.
Die Fadenleitöse 93 lässt vorzugsweise einen gewissen
seitlichen Spielraum für den Faden zu, ist aber mittig am
Gehäuse angeordnet. Der von der Fadenleitöse 93 weg lau
fende Faden 2 und die Drehachse der Fadenliefertrommel 15
liegen somit vorzugsweise in einer Ebene.
Das insoweit beschriebene Fadenliefergerät nach Fig.
1 arbeitet wie folgt:
In Betrieb ist der Faden 2, wie darstellt, aufgelegt und eingefädelt. Er erstreckt sich durch die Einlauföse 74 zwischen den Bremstellern 71, 72 hindurch zu der Fadenöse 78, wobei der Faden 2 im Zwischenraum einen hier angeord neten schwenkbar gelagerten Fadenfühlerhebel 100 in an gehobener Position hält. Von der Fadenöse 78 ausgehend läuft der Faden 2 in mehreren Windungen um die Fadenlie fertrommel 15 und läuft dann den unteren Trommelrand schräg streifend zu den Fadenleitösen 93, 94 zu der Tex tilmaschine. Zwischen den Fadenleitösen 93, 94 liegt ein weiterer Fadenfühlhebel 101 auf dem Faden, um dessen Span nung zu überwachen. Der Fadenfühlhebel 101 ist mit einem Schalter verbunden, der ein Schaltsignal liefert, wenn der Fadenfühlhebel 101 unter eine Minimalhöhe absinkt.
In Betrieb ist der Faden 2, wie darstellt, aufgelegt und eingefädelt. Er erstreckt sich durch die Einlauföse 74 zwischen den Bremstellern 71, 72 hindurch zu der Fadenöse 78, wobei der Faden 2 im Zwischenraum einen hier angeord neten schwenkbar gelagerten Fadenfühlerhebel 100 in an gehobener Position hält. Von der Fadenöse 78 ausgehend läuft der Faden 2 in mehreren Windungen um die Fadenlie fertrommel 15 und läuft dann den unteren Trommelrand schräg streifend zu den Fadenleitösen 93, 94 zu der Tex tilmaschine. Zwischen den Fadenleitösen 93, 94 liegt ein weiterer Fadenfühlhebel 101 auf dem Faden, um dessen Span nung zu überwachen. Der Fadenfühlhebel 101 ist mit einem Schalter verbunden, der ein Schaltsignal liefert, wenn der Fadenfühlhebel 101 unter eine Minimalhöhe absinkt.
Der Fadenfühlhebel 101 ist so angeordnet, dass er bei
straff gehaltenem Faden in jeder Einstellposition des Fa
denleitelements 93 in der gleichen oder wenigstens fast in
der gleichen Position gehalten ist. Die Sollposition des
Fühlhebels 101 ist dadurch unabhängig von der Einstellung
des Fadenleitelements 93. Dies wird durch eine schwenkbare
Lagerung des Fadenfühlhebels 101 in der Nähe der Drehachse
D und eine relativ große Hebellänge erreicht, wobei der
Faden 2 in der Nähe der festen Fadenleitöse 94 abgetastet
wird.
Bedarfsweise können weitere Fadenfühlelemente vorgese
hen sein, deren Soll- und Schaltposition durch die Ver
stellung der verstellbaren Fadenleiteinrichtung ebenfalls
nicht beeinflusst wird.
In Betrieb wird die Fadenliefertrommel 15 drehend an
getrieben und fördert somit vorgegebene Fadenmengen.
Soll bspw. ein Fasergarn verarbeitet werden, das rela
tiv viele aus dem Faden herausstehende Filamente aufweist,
wird die Einstellung des Fadenliefergeräts 1 gemäß Fig. 8
bevorzugt. Die Fadenleitöse 93 steht hier in einer oberen
Position in relativ geringem Abstand unterhalb der Ebene
E, dafür aber in größerem Abstand zu der Drehachse D. Der
Faden 2 wird relativ flach abgezogen und trennt sich somit
eher langsam von dem auf der Fadenliefertrommel 15 befind
lichen Wickel. Damit wird vermieden, dass der ablaufende
Faden 2 Windungen des Wickels herunterreißt.
Soll ein vergleichsweise glatter Riss Filamentgarn
verarbeitet werden, wird der Faden 2 vor dem Fadenliefer
gerät 1 abgerissen und der neue Faden wird an das Ende des
alten Fadens angeknotet. Außerdem wird zur Einstellung auf
das glattere Filamentgarn die Fadenleitöse 93 nach unten
in die in Fig. 9 dargestellte Stellung überführt, in der
sie von der Ebene E weiter entfernt ist, dabei aber näher
an der Drehachse D befindlich ist. Dieser Abstand ist al
lerdings noch immer größer als der Durchmesser des unteren
Rands der Fadenliefertrommel 15. Der Faden wird nun rela
tiv steil abgezogen, so dass er sicher über den Rand der
Fadenliefertrommel 15 streicht und dort vorhandene Flusen
oder ähnliches abstreift.
Zur Verstellung der Fadenleitöse werden die Draht
schenkel 15 aufeinander zu entgegen ihrer eigenen Feder
kraft zusammengedrückt, so dass sie aus den Vertiefungen
107 bzw. 108 (siehe Fig. 10) herauskommen. Das aus Faden
leitöse 93 und Drahtschenkeln 105 gebildete Element ist in
diesem Zustand entlang des Wegs W verschiebbar. Wird es am
Ende des Wegs freigegeben, rasten die Drahtschenkel 105
wieder in die jeweilige Vertiefung 107 oder 108 ein und
die Fadenleitöse 93 ist in ihrer neuen Position arretiert.
Der Weg W kann linear, d. h. eine Gerade sein. Bedarfsweise
kann er auch bogenförmig sein, z. B. indem die Fadenleitöse
93 an dem Ende eines schwenkbar gelagerten Arms angeordnet
ist.
Bedarfsweise können Zwischenstellungen vorgesehen wer
den, indem in den Vorsprüngen 109 entsprechende Nuten aus
gebildet werden.
Wird die Fadenliefertrommel 15 gegen die Friktionsein
heit 80 gemäß Fig. 7 ausgetauscht, wird der Faden 2 der
Umschlingung der Reibscheibe 81 entsprechend mitgenommen
und gefördert. Durch Austausch der Fadenliefertrommel 15
gegen die Friktionseinheit 80 ist somit ein wechselndes
Funktionsprinzip möglich.
Ebenso kann das Bremsmodul 51 gegen ein Fadenbrems
modul ohne Antrieb ausgetauscht werden.
Außerdem kann das Fadenliefergerät 1 umgerüstet wer
den, indem der Blinddeckel 41 entfernt und gegen den Arm
46 (Fig. 5) ausgetauscht wird.
Zu einem modularen Fadenliefergerät 1 bildet ein
Grundträger 3 einen Grundbaustein, an dem durch entspre
chende Kupplungseinrichtungen bedarfsweise Zusatzmodule
befestigbar sind. Das Fadenliefergerät ist dadurch an un
terschiedliche Einsatzfälle und Gegebenheiten anpassbar.
Claims (18)
1. Modulares Fadenliefergerät (1) für Textilmaschinen,
mit einem Grundträger (3), der eine Befestigungsein richtung (4) aufweist, die zur Verbindung mit der Textil maschine bzw. einem an der Textilmaschine vorgesehenen Halter eingerichtet ist,
mit einer an dem Grundträger (3) drehbar gelagerten Welle (14), die an einem Ende eine Fadenliefertrommel (15) trägt und die mit einer Antriebseinrichtung (18) verbunden ist, und
mit wenigstens einer verstellbaren Fadenleiteinrichtung (25), zu der ein an der Fadenablaufseite der Fadenliefer trommel angeordnetes Fadenleitelement (93) gehört, das zwischen wenigstens zwei unterhalb der Fadenliefertrommel (15) befindlichen Stellungen verstellbar ist, wobei in beiden Stellungen ein Schrägabzug des Fadens von der Fa denliefertrommel (15) erfolgt.
mit einem Grundträger (3), der eine Befestigungsein richtung (4) aufweist, die zur Verbindung mit der Textil maschine bzw. einem an der Textilmaschine vorgesehenen Halter eingerichtet ist,
mit einer an dem Grundträger (3) drehbar gelagerten Welle (14), die an einem Ende eine Fadenliefertrommel (15) trägt und die mit einer Antriebseinrichtung (18) verbunden ist, und
mit wenigstens einer verstellbaren Fadenleiteinrichtung (25), zu der ein an der Fadenablaufseite der Fadenliefer trommel angeordnetes Fadenleitelement (93) gehört, das zwischen wenigstens zwei unterhalb der Fadenliefertrommel (15) befindlichen Stellungen verstellbar ist, wobei in beiden Stellungen ein Schrägabzug des Fadens von der Fa denliefertrommel (15) erfolgt.
2. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) eine Öse ist.
3. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) auf einer geraden
Bahn (W) verstellbar gelagert ist, in der wenigstens zwei
die Stellungen festlegende Raststellungen vorgegeben sind,
wobei die gerade Bahn gegen die Drehachse (D) geneigt ist.
4. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Fadenleitelement (93), z. B. durch einen
schwenkbaren Hebel, auf einer nichtgeraden Bahn verstell
bar gelagert ist, in der wenigstens zwei die Stellungen
festlegende Raststellungen vorgegeben sind, wobei die
nichtgerade Bahn gegen die Drehachse (D) geneigt ist.
5. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) in einer der
Stellungen in geringem Abstand unterhalb des Rands der
Fadenliefertrommel (15) in größerem Abstand zu der Dreh
achse (D) und in der anderen Stellung in größerem Abstand
unterhalb des Rands der Fadenliefertrommel (15) in gerin
gerem Abstand zu der Drehachse (D) gehalten ist.
6. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) in einer Kulis
senführung gelagert ist.
7. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass zu der Kulissenführung zwei aufeinander zu
und voneinander weg federnde, sich von dem Fadenleitele
ment weg erstreckende Schenkel (105) gehören, die jeweils
in eine in dem Grundträger (3) des Fadenliefergeräts aus
gebildeten Tasche greifen.
8. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass der durch das verstellbare Fadenleitelement
(93) laufende Faden (2) von einem Fadenfühlhebel (101)
abgetastet ist, der mit einer Sensor- oder Schalteinrich
tung verbunden ist.
9. Fadenliefergerät nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Schalteinrichtung einen festgelegten
Schaltpunkt aufweist, der von der Stellung des Fadenleit
elements (93) unabhängig ist, und dass die Sollstellung
des Fadenfühlhebels in jeder Position des Fadenleitele
ments im Wesentlichen die gleiche ist.
10. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass zwischen der Befestigungseinrichtung (4)
und der Welle (14) an dem Grundträger (3) wenigstens eine
Kupplungseinrichtung (25) zur Befestigung von Zusatzmodu
len angeordnet ist.
11. Fadenliefergerät nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, dass zu der Kupplungseinrichtung (25) eine Füh
rungseinrichtung (28) mit einem Führungskörper und einer
Verspanneinrichtung (36, 38) gehören, mittels derer der
Führungskörper (28) zum Festklemmen eines Gegenstücks
(46a) verformbar ist.
12. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Zusatzmodul (46) ein Halter ist, an dem
weitere Elemente (49) vorzugsweise lösbar befestigt sind.
13. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Kupplungseinrichtung (25) ein Blindde
ckel (41) zugeordnet ist, um sie bei Nichtgebrauch abzude
cken.
14. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Zusatzmodul eine Fadenbremse (51) ist.
15. Fadenliefergerät nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Fadenbremse (51) einen Sockel (52) auf
weist, der zwei über ein Filmscharnier (54) miteinander
verbundene und durch ein Klemm- oder Rastmittel (58, 59)
aneinander befestigbare Abschnitte (56, 57) aufweist.
16. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass an dem Grundträger konzentrisch zu der Wel
le (14) ein zylindrischer oder konischer Ansatz ausgebil
det ist, der als Kupplungseinrichtung für einen Friktions
modul dient, und dass die Fadenliefertrommel (15) mit der
Welle (14) lösbar verbunden und gegen den Friktionsmodul
(80) auswechselbar ist.
17. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Grundträger (3) ein zweischaliges Ge
häuse ist.
18. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass zwischen dem Grundträger (3) und der Faden
liefertrommel (15) eine Abdeckhaube (79) vorgesehen ist,
die die Fadenliefertrommel an ihrem Rand übergreift.
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