[go: up one dir, main page]

DE19932482A1 - Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung - Google Patents

Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung

Info

Publication number
DE19932482A1
DE19932482A1 DE19932482A DE19932482A DE19932482A1 DE 19932482 A1 DE19932482 A1 DE 19932482A1 DE 19932482 A DE19932482 A DE 19932482A DE 19932482 A DE19932482 A DE 19932482A DE 19932482 A1 DE19932482 A1 DE 19932482A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
delivery device
thread delivery
drum
guide element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19932482A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Schmodde
Richard Kaufmann
Gunter Leopold
Attila Horvath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Memminger IRO GmbH
Original Assignee
Memminger IRO GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Memminger IRO GmbH filed Critical Memminger IRO GmbH
Priority to DE19932482A priority Critical patent/DE19932482A1/de
Priority to US10/030,791 priority patent/US6702218B1/en
Priority to KR10-2002-7000407A priority patent/KR100438230B1/ko
Priority to EP00956073A priority patent/EP1194623B1/de
Priority to TR2002/00021T priority patent/TR200200021T2/xx
Priority to CNB008102643A priority patent/CN1247847C/zh
Priority to PCT/DE2000/002229 priority patent/WO2001004403A1/de
Priority to AU68182/00A priority patent/AU6818200A/en
Priority to DE50015441T priority patent/DE50015441D1/de
Priority to TW089113719A priority patent/TW524905B/zh
Publication of DE19932482A1 publication Critical patent/DE19932482A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/48Thread-feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Abstract

Zu einem modularen Fadenliefergerät bildet ein Grundträger einen Grundbaustein, an dem durch entsprechende Kupplungseinrichtungen bedarfsweise Zusatzmodule befestigbar sind. Das Fadenliefergerät ist dadurch an unterschiedliche Einsatzfälle und Gegebenheiten anpassbar.

Description

Die Erfindung betrifft ein Fadenliefergerät für Tex­ tilmaschinen.
Fadenliefergeräte dienen dazu, Fäden zu Fadenver­ brauchsstellen, bei maschenbildenden Textilmaschinen bspw. zu einzelnen Strickstellen zu führen. Die Fadenliefergerä­ te sind separate Einrichtungen, die in größerer Zahl an der Maschine zu befestigen sind. Dabei können sich, je nach Verwendung, spezielle Anforderungen für das Fadenlie­ fergerät ergeben, die eine gewisse Anpassung erfordern. Aus Sicht des Herstellers der Fadenliefergeräte ist es deshalb zweckmäßig, wenn sich die Fadenliefergeräte auf einfache Weise an unterschiedliche Gegebenheiten, die sich aus dem Typ der jeweils verwendeten Textilmaschine oder dem jeweiligen praktischen Einsatzfall ergeben können, anpassen lässt. Eine Anpassung soll dabei mit möglichst geringem Aufwand und einfachen Mitteln vorgenommen werden können.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein variabel einsetzbares Fadenliefergerät zu schaffen.
Diese Aufgabe wird mit dem Fadenliefergerät nach An­ spruch 1 gelöst:
Das erfindungsgemäße Fadenliefergerät weist eine ver­ stellbare Fadenleiteinrichtung auf. Zu dieser gehört ein Fadenleitelement, bspw. eine Fadenöse, die sich relativ zu der Fadenliefertrommel zwischen zwei verschiedenen Schräg­ abzugspositionen verstellen lässt. Der Schrägabzug ermög­ licht die Sauberhaltung der Fadenliefertrommel durch den laufenden Faden. Die Verstellung erfolgt dabei auf einer vorgegebenen Bahn. Somit lässt sich das Fadenleitelement in wenigstens zwei unterschiedliche Stellungen überführen, in denen der Faden mit unterschiedlichen Winkeln über den unteren Rand der Fadenliefertrommel läuft. Bei vergleichs­ weise flacherem Ablauf, d. h. in einer ersten Stellung, in der das Fadenleitelement relativ hoch, d. h. nur wenig un­ terhalb des unteren Trommelrands, dafür aber in größerem Horizontalabstand zu diesem steht, trennt sich der ablau­ fende Faden relativ langsam von den auf der Fadenliefer­ trommel liegenden Windungen und läuft dann über den unte­ ren Trommelrand ab. Dadurch kann vermieden werden, dass der ablaufende Faden auf der Fadenliefertrommel liegende Windungen mit nach unten reißt. In dieser Betriebsart ist das Fadenliefergerät besonders für Fasergarne geeignet, bei denen nebeneinander liegende Windungen durch aus dem Faden stehende Filamente relativ stark aneinander haften.
In einer zweiten Stellung ist das Fadenleitelement in vergleichsweise großem Vertikalabstand zu dem unteren Rand der Fadenliefertrommel, dafür aber in geringerem Horizon­ talabstand zu der Drehachse eingestellt. Der ablaufende Faden wird relativ steil nach unten gezogen, so dass er fest über den unteren Rand der Fadenliefertrommel streicht. In dieser Betriebsart werden Flusablagerungen und Faserringe, die sich auf dem unteren Rand der Faden­ liefertrommel bilden könnten, besonders gut abgestreift. Diese Betriebsart ist insbesondere für Filamentgarne ge­ eignet.
Der Vorteil des verstellbaren Fadenleitelements liegt darin, dass der Ablaufwinkel eines durch das Fadenleit­ element geführten Fadens einstellbar ist. Wird z. B. der Faden gewechselt, indem er vor dem Fadenliefergerät ge­ trennt und ein neuer Faden an das verbleibende Ende des alten Fadens angeknüpft wird, läuft der neue Faden durch das Fadenliefergerät zu der Textilmaschine ohne manuell eingefädelt werden zu müssen. Das Fadenleitelement kann entsprechend den Filamentationseigenschaften des Fadens in seiner Position an diese angepasst werden.
Ein weiterer Vorteil wird erzielt, wenn ein vorhande­ ner Fadenfühlhebel (Absteller) in beiden Verstellpositio­ nen des Fadenleitelements funktionsfähig ist, ohne umge­ stellt werden zu müssen. Z. B. ist ein Fadenfühlhebel so angeordnet, dass er den Faden in der Nähe einer festen Fadenöse abtastet. Eine Verstellung des Fadenleitelements verlagert den Schaltpunkt des Fadenfühlers nicht wesent­ lich.
Außerdem ist das Fadenliefergerät vorzugsweise modular aufgebaut. Das Grundgerät weist einen Grundträger auf, der an einem Ende eine Befestigungseinrichtung, die zur Ver­ bindung mit der Textilmaschine eingerichtet ist und an einer davon beabstandeten Stelle eine drehbar gelagerte, vorzugsweise vertikal angeordnete Welle aufweist. Diese ist an einem Ende zur Verbindung mit einer Fadenliefer­ trommel eingerichtet und an ihrem anderen Ende mit einer Antriebseinrichtung versehen. Diese kann durch eine Rie­ menscheibe oder dgl. gebildet sein.
An dem Fadenliefergerät ist eine Kupplungseinrichtung vorgesehen, an der Zusatzmodule angeschlossen werden kön­ nen. Damit lässt sich das Fadenliefergerät mit mehreren Modulen an unterschiedliche Einsatzfälle anpassen. Es kann somit ausgehend von einem Grundgerät ein Baukasten ge­ schaffen werden, der eine Reihe von Zusatzmodulen bereit­ hält. Seitens des Herstellers der Fadenliefergeräte lässt sich somit die erforderliche Typenvielfalt mit wenigen Grundelementen erreichen.
Im Wesentlichen wird das Fadenliefergerät als Grundge­ rät von den Teilen gebildet, die bei einer großen Zahl von Anwendungsfällen jeweils erforderlich sind. Dazu gehört der Grundträger, seine Befestigungseinrichtung zur Verbin­ dung mit einer Maschine und eine drehbar gelagerte Welle nebst Antriebseinrichtung und eine Fadenliefertrommel, die vorzugsweise auswechselbar an der Welle befestigt ist. Zusätzliche Teile werden über ein oder mehrere Kupplungs­ einrichtungen an den Grundträger angeschlossen. Die Kupp­ lungseinrichtungen sind bspw. zu beiden Seiten der Welle angeordnet, was eine große gestalterische Freiheit beim Anbringen von Zusatzmodulen ermöglicht.
Der Kupplungseinrichtung ist vorzugsweise eine Hal­ teeinrichtung zugeordnet, mit der das Gegenstück in seiner gewünschten Position gehalten wird. Die Halteeinrichtung kann eine Klemmeinrichtung, eine Rasteinrichtung oder ein anderweitiges Befestigungsmittel sein. Die Klemmeinrich­ tung kann bspw. durch eine Verspanneinrichtung gebildet sein, die die Führungseinrichtung etwas deformiert und somit eine reibschlüssige Klemmung herbeiführt. Dies führt zu einer sicheren Lagerung des Zusatzmoduls und einer großflächigen Kraftübertragung sowie zu einem klapperfrei­ en Sitz des Zusatzmoduls. Die großflächige Kraftübertra­ gung gestattet die Ausbildung der Kupplungseinrichtung aus dem gleichen Kunststoff wie der Grundträger, auch dann, wenn die Kupplungseinrichtung einige Kräfte zu übertragen hat.
Das Zusatzmodul kann zur Aufnahme weiterer, vorzugs­ weise auswechselbar gehaltener Elemente vorgesehen sein. Ist das Zusatzmodul bspw. ein frei ausragender Halter, können an diesem unterschiedliche Fadenleitelemente be­ festigt werden. Außerdem können Lager zur weiteren Abstüt­ zung der Welle an dem Halter vorgesehen sein, falls dies erforderlich ist.
Ein anderes Zusatzmodul kann bspw. eine Fadenbremse sein. Hier können je nach Anwendungsfall verschiedene Bremsentypen vorgehalten werden (angetrieben, nicht an­ getrieben, magnetische Klemmung der Bremselemente, Feder­ klemmung usw.). Ein weiteres Anbaumodul kann ein Frik­ tionsmodul sein, das außer einer den Faden im Reibschluss fördernden Friktionstrommel Mittel zur Festlegung des Um­ schlingungswinkels des Fadens um die Fadenliefertrommel aufweist. Auch zur Lagerung der zur Friktionstrommel gehö­ rigen Fadenführungsmittel oder ähnlicher Teile, können an der Unterseite des Grundträgers entsprechende Verbindungs­ mittel vorgesehen sein.
Der Grundträger wird vorzugsweise durch ein zweischa­ liges Gehäuse gebildet, das etwa horizontal geteilt ist. Die Gehäuseteile sind dann lösbar miteinander verbunden, wodurch der Gehäuseinnenraum zugänglich wird. Weitere Ein­ richtungen wie elektrische Schalter, Schaltungen, Lagerun­ gen für Fadenfühlhebel und dgl. sind in dem Gehäuseinnen­ raum unterbringbar.
Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen oder der Zeichnung bzw. der Beschreibung entnehmbar.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 ein modulares Fadenliefergerät in perspektivi­ scher Darstellung,
Fig. 2 das Fadenliefergerät nach Fig. 1, mit zusätz­ lichen Teilen versehen und in längsgeschnittener Darstel­ lung,
Fig. 3 das Fadenliefergerät nach den Fig. 1 und 2, in einer Detailansicht, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 4 eine zu dem Fadenliefergerät nach den Fig. 1 und 2 gehörige Fadenbremse, in perspektivischer Darstel­ lung,
Fig. 5 das Fadenliefergerät nach den Fig. 1 und 2, ausgerüstet mit einem Halter zur Lagerung eines Fadenfüh­ rungsrohrs,
Fig. 6 das Fadenliefergerät nach Fig. 2, in Seiten­ ansicht,
Fig. 7 das Fadenliefergerät, umgerüstet als Friktions­ fournisseur in Seitenansicht,
Fig. 8 und 9 das Fadenliefergerät in eienr Einstellung für Fasergarn bzw. Filamentgarn, jeweils in Seitenansicht, und
Fig. 10 und 11 Gehäuseteile des Fadenliefergeräts, jeweils in perspektivischer ausschnittsweiser Darstellung.
In Fig. 1 ist ein modulares Fadenliefergerät 1 ver­ anschaulicht, das zum Zuliefern eines Fadens 2 zu einer Textilmaschine dient. Das Fadenliefergerät 1 weist einen als Gehäuse ausgebildeten Grundträger mit einer Befesti­ gungseinrichtung 4 auf, die dazu dient, das Fadenlieferge­ rät 1 an einer entsprechenden Halteeinrichtung, bspw. dem Haltering einer Strickmaschine, zu befestigen.
Das Gehäuse ist zweischalig aufgebaut und weist einen oberen Gehäuseteil 5 und einen unteren Gehäuseteil 6 auf, die an einer Trennfuge 7 aneinander stoßen bzw. ineinander greifen. Das als Grundträger 3 dienende Gehäuse weist wie aus Fig. 2 hervorgeht, zwei Lagersitze 9, 10 für Kugel­ lager 11, 12 zur drehbaren Lagerung einer Welle 14 auf. Diese ist etwa vertikal orientiert und trägt an ihrem un­ teren Ende eine Fadenliefertrommel 15. Diese ist vorzugs­ weise einteilig als tiefgezogenes Blechteil oder als Kera­ mikteil ausgebildet. Sie ist mittels einer axial in eine Sackbohrung 16 der Welle 14 eingeschraubte Halteschraube 17 drehfest mit der Welle 14 verbunden. An dem oberen Ende der Welle 14 sind ein oder mehrere Antriebsscheiben 18, 19 angeordnet, die über Lagereinrichtungen drehbar auf der Welle 14 gelagert und mittels einer Kupplungsscheibe 21 bedarfsweise drehbar mit dieser kuppelbar sind.
Die Lagersitze 9, 10 werden durch rohrförmige Fortsät­ ze an dem oberen und dem unteren Gehäuseteil 5, 6 gebil­ det. Sie fluchten miteinander und weisen einen sich nach außen öffnenden zylindrischen Raum zur Aufnahme des jewei­ ligen Kugellagers 11, 12 auf. Zur Sicherstellung der Fluchtung der beiden Lagersitze 9, 10 zueinander, ist an dem unteren Gehäuseteil 6 ein die Welle 14 umgebender rohrförmiger, sich durch den Innenraum des Gehäuses er­ streckender Fortsatz 22 vorgesehen, der in eine entspre­ chende Aufnahme 23 greift, die in dem oberen Gehäuseteil 5 ausgebildet ist. Der Fortsatz 22 und die Aufnahme 23 pas­ sen spielfrei ineinander.
An dem Grundträger 3 sind mehrere Kupplungseinrichtun­ gen 25, 26, 27 zur Befestigung von Zusatzmodulen vorgese­ hen. Die Kupplungseinrichtung 25 ist zwischen der Welle 14 und der Befestigungseinrichtung 4 an dem Grundträger 3 ausgebildet und gesondert in Fig. 3 veranschaulicht. Zu der Kupplungseinrichtung 25 gehört eine Führungsplatte 28, die parallel zu einer Gehäusefläche 29 angeordnet und über Stege 31, 32 fest mit dem Gehäuseteil 5 verbunden ist. Die Führungsplatte 28 legt mit ihrer der Gehäusefläche 29 zu­ gewandten Seite und der Gehäusefläche 29 zwei Führungs­ nuten 33, 34 fest.
Ein über den Steg 32 frei ausragender Abschnitt 28a der Führungsplatte 28 bildet eine Befestigungs- oder Klemmeinrichtung für einen auf die Führungsplatte 28 auf­ zuschiebenden Fuß. An dem Abschnitt 28a ist ein Gewinde­ zapfen 36 angeformt, der sich, wie Fig. 2 ver­ anschaulicht, in eine Öffnung 37 des Gehäuseteils 5 er­ streckt. Durch diese Öffnung 37 führt eine Befestigungs­ schraube 38, deren Kopf sich an einer entsprechenden, an dem unteren Gehäuseteil 6 ausgebildeten Ringschulter 39 abstützt. Wird die Schraube 38 festgezogen, führt dies zu einer gewissen Deformierung des Führungsplattenabschnitts 28a.
Bei den in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Fa­ denliefergerät hält die Kupplungseinrichtung 25 einen Blinddeckel 41, der die Kupplungseinrichtung 25 bedarfs­ weise vollständig abdeckt. Der schalenförmige Blinddeckel 41 weist einen Innenraum 42 auf, in den sich zwei einander gegenüberliegende und zwischeneinander einen Schlitz be­ grenzende Klemmleisten 43, 44 erstrecken. Diese sind dazu eingerichtet, in die Führungsnuten 33, 34 eingeschoben zu werden. Ist der Blinddeckel 41 auf diese Weise auf die Kupplungseinrichtung 25 aufgeschoben, kann die Befesti­ gungsschraube 38 festgezogen werden, wodurch der Abschnitt 28a dem Blinddeckel 41 an seinen Klemmleisten 43, 44 fest­ klemmt. Auf gleiche Weise wie der Blinddeckel 41 können beliebige andere Zusatzmodule an der Kupplungseinrichtung 25 befestigt werden, die dann jeweils einen Fuß aufweisen, dessen Innenform mit der Innenform des Blinddeckels 41 übereinstimmt. Ein solches Zusatzmodul ist aus Fig. 5 ersichtlich. An dem Grundträger 3 ist ein Halter 46 be­ festigt, der die Antriebsscheiben 18, 19 übergreift und an seinem freien Ende 47 eine Federklemme 48 zur Befestigung eines Fadenleitröhrchens 49 trägt. Bedarfsweise können an dem Arm 46 auch andere Einrichtungen befestigt werden.
Die aus Fig. 2 hervorgehende Kupplungseinrichtung 26 dient bspw. der Befestigung eines Bremsmoduls 51. Die Kupplungseinrichtung 26 wird durch eine etwa rechteckige Ausnehmung oder Tasche gebildet, in die das Bremsmodul 51 mit einem Sockel 52 eingesetzt ist. Der Sockel 52 wird dabei durch die Seitenflächen der in dem Gehäuseteil 5 gebildeten Ausnehmung geführt und positioniert. Mittels einer in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Ausnehmung vorgesehen Klemmschraube 53 wird der Sockel 52 in der Aus­ nehmung gehalten.
Das Bremsmodul 51 ist gesondert in Fig. 4 veranschau­ licht. Sein Sockel 52 weist zwei miteinander über ein Filmscharnier 54 verbundene Teile 56, 57 auf, die mitein­ ander verrastbar sind. Dazu dient eine an dem vorderen stirnseitigen freien Ende des Teils 56 ausgebildete Rast­ leiste 58, der in dem anderen Teil 57 eine entsprechende Rastausnehmung 59 zugeordnet ist.
Die beiden Teile 56, 57 dienen der axial verschieb­ baren Lagerung eines Bremsträgers 61, der durch ein Draht­ biegeteil gebildet wird. Dieses weist zwei zueinander par­ allel Schenkel 62, 63 auf, die in entsprechenden Führungen verschiebbar gelagert sind. Der Schenkel 62 stützt sich über eine Druckfeder 64 an dem Teil 57 ab und spannt den Bremsträger 61 in einer Richtung (auf die Welle 14 hin, siehe Fig. 2) vor. Der Schenkel 62 trägt an seinem freien Ende einen Stößel 66, der mit einem an der Welle 14 vor­ gesehenen Nocken zusammenwirkt.
Außerhalb des Sockels 52 ist der Bremsträger 61 mit einem Fadenleit-Formstück 68 versehen, das über einen Steg 69 zwei Bremsteller 71, 72 trägt, die frei drehbar auf diesem gelagert sind. Die Bremsteller 71, 72 haften magne­ tisch aneinander.
Weitere Anbauteile können ein Knotenfänger 73 und eine Fadeneinlauföse 74 sein, die beide von der Befestigungs­ schraube gehalten sind. Die Fadeneinlauföse 74 ist, wie Fig. 1 veranschaulicht, offen, so dass der Faden 2 von der Seite her einfach einlegbar ist.
Der Knotenfänger 73 wird bspw. durch ein mit einem engen Schlitz versehenes Blech gebildet.
Die Befestigungsschraube 53 kann außerdem zur Halte­ rung einer Fadeneinlauföse 75 dienen, die an einem Arm 76 oberhalb der Antriebsscheibe 18 angeordnet ist.
Die Kupplungseinrichtung 27 wird durch die äußere ko­ nische oder zylindrische Fläche des rohrförmigen Fortsatz 10 gebildet, der sich bis in den Innenraum der Fadenlie­ fertrommel 15 erstreckt. Wie Fig. 6 oder auch Fig. 2 veranschaulicht, steht die Fadenliefertrommel 15 deshalb mit ihrem oberen Rand relativ weit entfernt von der Unter­ seite des Gehäuseteils 6, etwa auf gleicher Höhe mit einer Fadenleitöse 78, die als feste Fadenleitöse an dem unteren Gehäuseteil 6 angeformt ist. Der Zwischenraum kann mit einer Abdeckhaube 79 geschlossen werden, die bspw. auf den Fortsatz 27 aufgeschoben wird.
Wie Fig. 7 veranschaulicht, kann die Fadenliefertrom­ mel 15 durch ein Friktionsmodul 80 ergänzt oder ersetzt werden. Zu dem Friktionsmodul 80 gehört die Fadenliefer­ trommel 15 und eine drehfest mit dieser verbundenen Frik­ tionsscheibe 81. Zu der Friktionseinheit 80 gehört außer­ dem ein Einstellhebel 82, der etwa auf Höhe des Übergangs zwischen der Friktionsscheibe 81 und der Fadenliefertrom­ mel 15 eine Fadenleitöse 83 aufweist und sich ansonsten radial zu der Drehachse der Welle 14 erstreckt. Zur schwenkbaren Lagerung des Hebels 82 sitzen auf die Kupp­ lungseinrichtung 27 aufgeschobene Klemmringe 84, 85, die zwischeneinander einen ringförmigen Lagerbereich des He­ bels 82 klemmen. Der ringförmige Lagerbereich kann mit ein oder mehreren Nasen versehen sein, die in entsprechende Ausnehmungen der Klemmringe 84, 85 greifen, um den Hebel 82 in unterschiedlichen Raststellungen zu fixieren.
Um das Fadenliefergerät 1 auf Friktionsbetrieb ein­ zustellen, ist in vielen Fällen eine Auslaufbremse 91 zweckmäßig oder erforderlich. Diese ist vorzugsweise zwischen zwei auslaufseitig angeordneten Fadenleitösen 93, 94 angeordnet. Zur lösbaren Befestigung der Auslaufbremse 91 an dem Fadenliefergerät dient ein mit einer Gewindeöff­ nung versehener Sockel 95 unterhalb der Befestigungsein­ richtung 14. Die Auslaufbremse ist hier anschraubbar. Sie weist einen unteren, etwa horizontal angeordneten Bremse­ teller auf, der von einem mit einem Öhr versehenen Stift 97 getragen wird. Auf diesem ist ein oberer Bremsteller 98 in Pfeilrichtung verschiebbar gelagert und in seiner obe­ ren Stellung verrastbar. Er drückt unter der Wirkung sei­ nes Eigengewichts den Faden 2 gegen den Bremsteller 96.
Das Fadenliefergerät 1 weist eine verstellbare Fade­ leiteinrichtung auf, zu der die Fadenleitöse 93 gehört. Zur Erläuterung des Aufbaus und der Funktion wird nachfol­ gend auf die Fig. 8 bis 11 Bezug genommen. Wie aus Fig. 8 und 9 ersichtlich, kann die Fadenleitöse 93 in we­ nigstens zwei unterschiedliche Stellungen überführt und in diesen arretiert werden. In der ersten in Fig. 8 veran­ schaulichten Stellung befindet sich die Fadenleitöse 93 in geringem Abstand unterhalb einer durch den unteren Rand der Fadenliefertrommel 15 definierten Ebene E, wobei er in relativ großem Abstand zu ihrer Drehachse D gehalten ist. Der vorzugsweise geradlinige Weg W, auf dem die Fadenlei­ töse 93 verstellbar oder verschiebbar ist, schließt mit der Drehachse D einen spitzen Winkel ein, wie in Fig. 9 veranschaulicht ist.
Die Fadenleitöse 93 wird von zwei im Wesentlichen par­ allel zueinander sich von ihr weg erstreckenden Draht­ schenkeln 105 getragen, die in einer in dem Gehäuse ausge­ bildeten Kulisse 106 geführt sind. Die Kulisse 106 ist, wie die Fig. 10 und 11 veranschaulichen, zwischen dem oberen Gehäuseteil 5 und dem unteren Gehäuseteil 6 ausge­ bildet. Dabei befindet sich jeweils für jeden Schenkel 105 eine Kulisse 106 an jeder Seite des Gehäuses. In den Fig. 10 und 11 sind für die Kulissen 106 und deren Einzel­ heiten deshalb gleiche Bezugszeichen verwendet, wobei die Beschreibung für beide Kulissen 106 gleichermaßen gilt.
Zu der Kulisse 106 gehört eine zwischen dem oberen Gehäuseteil 5 und dem unteren Gehäuseteil 6 ausgebildete Tasche, die nach unten hin offen ist. Die Tasche wird sei­ tens des Gehäuseteils 5 durch zwei nut- oder rinnenförmige Vertiefungen 107, 108 gebildet, zwischen denen ein Vor­ sprung 109 ausgebildet ist, der auf eine entsprechende Wange 111 des unten Gehäuseteils 6 gerichtet ist. Jedoch bleibt zwischen der Wange 111 und dem Vorsprung 109 ein Spalt, durch den der entsprechende Drahtschenkel 105 hin­ durchgeschoben werden kann. Die Drahtschenkel 105 federn jedoch nach außen, so dass sie an den beiden Enden ihres Wegs die durch die Vertiefungen 107, 108 gebildet sind, einrasten. Die rinnenförmigen Vertiefungen 107, 108 sind somit zugleich Rast- und Führungsmittel, indem sie die Drahtschenkel 105 unverschwenkbar lagern. Außerdem sitzen die Drahtschenkel 105 axial unverschiebbar in der Kulisse 106. Hierzu sind an den Drahtschenkeln 105 einwärts gebo­ gene oder anderweitig abgewinkelte Enden ausgebildet, die bspw. die Wange 111 hintergreifen, die für sich eben aus­ gebildet ist und sich zwischen zwei nach außen vorstehen­ den Rippen 114, 115 erstreckt. Die Rippen 114, 115 können bedarfsweise in die Vertiefungen 107, 108 greifen oder an diese anschließen. Die schmal ausgelegte Rippen 114 kann bspw. in die Ausnehmung 108 greifen und somit mit ihrer Innenflanke die Ausrichtung des Drahtschenkels 105 bestim­ men. Die Vertikalausrichtung der Fadenleitöse 93 ist somit dem unteren Gehäuseteil 6 zugeordnet.
Die Fadenleitöse 93 lässt vorzugsweise einen gewissen seitlichen Spielraum für den Faden zu, ist aber mittig am Gehäuse angeordnet. Der von der Fadenleitöse 93 weg lau­ fende Faden 2 und die Drehachse der Fadenliefertrommel 15 liegen somit vorzugsweise in einer Ebene.
Das insoweit beschriebene Fadenliefergerät nach Fig. 1 arbeitet wie folgt:
In Betrieb ist der Faden 2, wie darstellt, aufgelegt und eingefädelt. Er erstreckt sich durch die Einlauföse 74 zwischen den Bremstellern 71, 72 hindurch zu der Fadenöse 78, wobei der Faden 2 im Zwischenraum einen hier angeord­ neten schwenkbar gelagerten Fadenfühlerhebel 100 in an­ gehobener Position hält. Von der Fadenöse 78 ausgehend läuft der Faden 2 in mehreren Windungen um die Fadenlie­ fertrommel 15 und läuft dann den unteren Trommelrand schräg streifend zu den Fadenleitösen 93, 94 zu der Tex­ tilmaschine. Zwischen den Fadenleitösen 93, 94 liegt ein weiterer Fadenfühlhebel 101 auf dem Faden, um dessen Span­ nung zu überwachen. Der Fadenfühlhebel 101 ist mit einem Schalter verbunden, der ein Schaltsignal liefert, wenn der Fadenfühlhebel 101 unter eine Minimalhöhe absinkt.
Der Fadenfühlhebel 101 ist so angeordnet, dass er bei straff gehaltenem Faden in jeder Einstellposition des Fa­ denleitelements 93 in der gleichen oder wenigstens fast in der gleichen Position gehalten ist. Die Sollposition des Fühlhebels 101 ist dadurch unabhängig von der Einstellung des Fadenleitelements 93. Dies wird durch eine schwenkbare Lagerung des Fadenfühlhebels 101 in der Nähe der Drehachse D und eine relativ große Hebellänge erreicht, wobei der Faden 2 in der Nähe der festen Fadenleitöse 94 abgetastet wird.
Bedarfsweise können weitere Fadenfühlelemente vorgese­ hen sein, deren Soll- und Schaltposition durch die Ver­ stellung der verstellbaren Fadenleiteinrichtung ebenfalls nicht beeinflusst wird.
In Betrieb wird die Fadenliefertrommel 15 drehend an­ getrieben und fördert somit vorgegebene Fadenmengen.
Soll bspw. ein Fasergarn verarbeitet werden, das rela­ tiv viele aus dem Faden herausstehende Filamente aufweist, wird die Einstellung des Fadenliefergeräts 1 gemäß Fig. 8 bevorzugt. Die Fadenleitöse 93 steht hier in einer oberen Position in relativ geringem Abstand unterhalb der Ebene E, dafür aber in größerem Abstand zu der Drehachse D. Der Faden 2 wird relativ flach abgezogen und trennt sich somit eher langsam von dem auf der Fadenliefertrommel 15 befind­ lichen Wickel. Damit wird vermieden, dass der ablaufende Faden 2 Windungen des Wickels herunterreißt.
Soll ein vergleichsweise glatter Riss Filamentgarn verarbeitet werden, wird der Faden 2 vor dem Fadenliefer­ gerät 1 abgerissen und der neue Faden wird an das Ende des alten Fadens angeknotet. Außerdem wird zur Einstellung auf das glattere Filamentgarn die Fadenleitöse 93 nach unten in die in Fig. 9 dargestellte Stellung überführt, in der sie von der Ebene E weiter entfernt ist, dabei aber näher an der Drehachse D befindlich ist. Dieser Abstand ist al­ lerdings noch immer größer als der Durchmesser des unteren Rands der Fadenliefertrommel 15. Der Faden wird nun rela­ tiv steil abgezogen, so dass er sicher über den Rand der Fadenliefertrommel 15 streicht und dort vorhandene Flusen oder ähnliches abstreift.
Zur Verstellung der Fadenleitöse werden die Draht­ schenkel 15 aufeinander zu entgegen ihrer eigenen Feder­ kraft zusammengedrückt, so dass sie aus den Vertiefungen 107 bzw. 108 (siehe Fig. 10) herauskommen. Das aus Faden­ leitöse 93 und Drahtschenkeln 105 gebildete Element ist in diesem Zustand entlang des Wegs W verschiebbar. Wird es am Ende des Wegs freigegeben, rasten die Drahtschenkel 105 wieder in die jeweilige Vertiefung 107 oder 108 ein und die Fadenleitöse 93 ist in ihrer neuen Position arretiert. Der Weg W kann linear, d. h. eine Gerade sein. Bedarfsweise kann er auch bogenförmig sein, z. B. indem die Fadenleitöse 93 an dem Ende eines schwenkbar gelagerten Arms angeordnet ist.
Bedarfsweise können Zwischenstellungen vorgesehen wer­ den, indem in den Vorsprüngen 109 entsprechende Nuten aus­ gebildet werden.
Wird die Fadenliefertrommel 15 gegen die Friktionsein­ heit 80 gemäß Fig. 7 ausgetauscht, wird der Faden 2 der Umschlingung der Reibscheibe 81 entsprechend mitgenommen und gefördert. Durch Austausch der Fadenliefertrommel 15 gegen die Friktionseinheit 80 ist somit ein wechselndes Funktionsprinzip möglich.
Ebenso kann das Bremsmodul 51 gegen ein Fadenbrems­ modul ohne Antrieb ausgetauscht werden.
Außerdem kann das Fadenliefergerät 1 umgerüstet wer­ den, indem der Blinddeckel 41 entfernt und gegen den Arm 46 (Fig. 5) ausgetauscht wird.
Zu einem modularen Fadenliefergerät 1 bildet ein Grundträger 3 einen Grundbaustein, an dem durch entspre­ chende Kupplungseinrichtungen bedarfsweise Zusatzmodule befestigbar sind. Das Fadenliefergerät ist dadurch an un­ terschiedliche Einsatzfälle und Gegebenheiten anpassbar.

Claims (18)

1. Modulares Fadenliefergerät (1) für Textilmaschinen,
mit einem Grundträger (3), der eine Befestigungsein­ richtung (4) aufweist, die zur Verbindung mit der Textil­ maschine bzw. einem an der Textilmaschine vorgesehenen Halter eingerichtet ist,
mit einer an dem Grundträger (3) drehbar gelagerten Welle (14), die an einem Ende eine Fadenliefertrommel (15) trägt und die mit einer Antriebseinrichtung (18) verbunden ist, und
mit wenigstens einer verstellbaren Fadenleiteinrichtung (25), zu der ein an der Fadenablaufseite der Fadenliefer­ trommel angeordnetes Fadenleitelement (93) gehört, das zwischen wenigstens zwei unterhalb der Fadenliefertrommel (15) befindlichen Stellungen verstellbar ist, wobei in beiden Stellungen ein Schrägabzug des Fadens von der Fa­ denliefertrommel (15) erfolgt.
2. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) eine Öse ist.
3. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) auf einer geraden Bahn (W) verstellbar gelagert ist, in der wenigstens zwei die Stellungen festlegende Raststellungen vorgegeben sind, wobei die gerade Bahn gegen die Drehachse (D) geneigt ist.
4. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Fadenleitelement (93), z. B. durch einen schwenkbaren Hebel, auf einer nichtgeraden Bahn verstell­ bar gelagert ist, in der wenigstens zwei die Stellungen festlegende Raststellungen vorgegeben sind, wobei die nichtgerade Bahn gegen die Drehachse (D) geneigt ist.
5. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) in einer der Stellungen in geringem Abstand unterhalb des Rands der Fadenliefertrommel (15) in größerem Abstand zu der Dreh­ achse (D) und in der anderen Stellung in größerem Abstand unterhalb des Rands der Fadenliefertrommel (15) in gerin­ gerem Abstand zu der Drehachse (D) gehalten ist.
6. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Fadenleitelement (93) in einer Kulis­ senführung gelagert ist.
7. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass zu der Kulissenführung zwei aufeinander zu und voneinander weg federnde, sich von dem Fadenleitele­ ment weg erstreckende Schenkel (105) gehören, die jeweils in eine in dem Grundträger (3) des Fadenliefergeräts aus­ gebildeten Tasche greifen.
8. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der durch das verstellbare Fadenleitelement (93) laufende Faden (2) von einem Fadenfühlhebel (101) abgetastet ist, der mit einer Sensor- oder Schalteinrich­ tung verbunden ist.
9. Fadenliefergerät nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Schalteinrichtung einen festgelegten Schaltpunkt aufweist, der von der Stellung des Fadenleit­ elements (93) unabhängig ist, und dass die Sollstellung des Fadenfühlhebels in jeder Position des Fadenleitele­ ments im Wesentlichen die gleiche ist.
10. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass zwischen der Befestigungseinrichtung (4) und der Welle (14) an dem Grundträger (3) wenigstens eine Kupplungseinrichtung (25) zur Befestigung von Zusatzmodu­ len angeordnet ist.
11. Fadenliefergerät nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, dass zu der Kupplungseinrichtung (25) eine Füh­ rungseinrichtung (28) mit einem Führungskörper und einer Verspanneinrichtung (36, 38) gehören, mittels derer der Führungskörper (28) zum Festklemmen eines Gegenstücks (46a) verformbar ist.
12. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Zusatzmodul (46) ein Halter ist, an dem weitere Elemente (49) vorzugsweise lösbar befestigt sind.
13. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Kupplungseinrichtung (25) ein Blindde­ ckel (41) zugeordnet ist, um sie bei Nichtgebrauch abzude­ cken.
14. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Zusatzmodul eine Fadenbremse (51) ist.
15. Fadenliefergerät nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Fadenbremse (51) einen Sockel (52) auf­ weist, der zwei über ein Filmscharnier (54) miteinander verbundene und durch ein Klemm- oder Rastmittel (58, 59) aneinander befestigbare Abschnitte (56, 57) aufweist.
16. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass an dem Grundträger konzentrisch zu der Wel­ le (14) ein zylindrischer oder konischer Ansatz ausgebil­ det ist, der als Kupplungseinrichtung für einen Friktions­ modul dient, und dass die Fadenliefertrommel (15) mit der Welle (14) lösbar verbunden und gegen den Friktionsmodul (80) auswechselbar ist.
17. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Grundträger (3) ein zweischaliges Ge­ häuse ist.
18. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass zwischen dem Grundträger (3) und der Faden­ liefertrommel (15) eine Abdeckhaube (79) vorgesehen ist, die die Fadenliefertrommel an ihrem Rand übergreift.
DE19932482A 1999-07-12 1999-07-12 Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung Withdrawn DE19932482A1 (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19932482A DE19932482A1 (de) 1999-07-12 1999-07-12 Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung
US10/030,791 US6702218B1 (en) 1999-07-12 2000-07-07 Thread-feed device, comprising an adjustable thread-guide unit
KR10-2002-7000407A KR100438230B1 (ko) 1999-07-12 2000-07-07 조절 가능한 얀 가이드 유닛을 구비하는 얀 공급기
EP00956073A EP1194623B1 (de) 1999-07-12 2000-07-07 Fadenliefergerät mit verstellbarer fadenleiteinrichtung
TR2002/00021T TR200200021T2 (tr) 1999-07-12 2000-07-07 Ayarı değiştirilebilir iplik iletim tertibatlı iplik iletim cihazı
CNB008102643A CN1247847C (zh) 1999-07-12 2000-07-07 带有可调节导纱器的送纱装置
PCT/DE2000/002229 WO2001004403A1 (de) 1999-07-12 2000-07-07 Fadenliefergerät mit verstellbarer fadenleiteinrichtung
AU68182/00A AU6818200A (en) 1999-07-12 2000-07-07 Thread-feed device, comprising an adjustable thread-guide unit
DE50015441T DE50015441D1 (de) 1999-07-12 2000-07-07 Fadenliefergerät mit verstellbarer fadenleiteinrichtung
TW089113719A TW524905B (en) 1999-07-12 2000-07-11 Yarn feeder with adjustable yarn guide arrangement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19932482A DE19932482A1 (de) 1999-07-12 1999-07-12 Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19932482A1 true DE19932482A1 (de) 2001-01-18

Family

ID=7914462

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19932482A Withdrawn DE19932482A1 (de) 1999-07-12 1999-07-12 Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung
DE50015441T Expired - Lifetime DE50015441D1 (de) 1999-07-12 2000-07-07 Fadenliefergerät mit verstellbarer fadenleiteinrichtung

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE50015441T Expired - Lifetime DE50015441D1 (de) 1999-07-12 2000-07-07 Fadenliefergerät mit verstellbarer fadenleiteinrichtung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US6702218B1 (de)
EP (1) EP1194623B1 (de)
KR (1) KR100438230B1 (de)
CN (1) CN1247847C (de)
AU (1) AU6818200A (de)
DE (2) DE19932482A1 (de)
TR (1) TR200200021T2 (de)
TW (1) TW524905B (de)
WO (1) WO2001004403A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112193940A (zh) * 2020-09-03 2021-01-08 新昌县科博机械有限公司 一种纺线位置调节装置
CN115490084A (zh) * 2022-09-26 2022-12-20 上海鹰准信息技术有限公司 一种改进型扎纱机走纱结构
EP4474556A1 (de) 2023-06-06 2024-12-11 Memminger-IRO GmbH Fadenliefergerät
EP4474557A1 (de) * 2023-06-06 2024-12-11 Memminger-IRO Gesellschaft mit beschränkter Haftung Fadenliefergerät zur zufuhr eines fadens zu einer textilmaschine

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10113184B4 (de) * 2001-02-26 2006-04-20 Memminger-Iro Gmbh Fadenliefergerät mit Federanschlag für Fadenfühler
ATE524586T1 (de) * 2005-06-29 2011-09-15 Stoll H Gmbh & Co Kg Vorrichtung zur lieferung der für jede phase des strickvorgangs gerade erforderlichen fadenmenge an einen fadenführer einer strickmaschine
EP2076620B1 (de) * 2006-10-06 2016-03-16 Memminger-IRO GmbH Fadenliefergerät
CN101412476B (zh) * 2007-10-15 2010-09-01 泰金宝电通股份有限公司 连杆带动挡纸的机构
CN104131407B (zh) * 2013-05-03 2016-09-14 陈仁惠 导纱防缠装置
DE102023114844B3 (de) * 2023-06-06 2024-05-16 Memminger-IRO Gesellschaft mit beschränkter Haftung Fadenliefergerät

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608590A1 (de) * 1976-03-02 1977-09-08 Gustav Memminger Fadenliefervorrichtung, insbesondere fuer strickmaschinen
DE3006197A1 (de) * 1980-02-19 1981-08-27 Memminger Gmbh, 7290 Freudenstadt Fadenliefervorrichtung, insbesondere fuer strickmaschinen

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2170410A5 (de) * 1971-12-03 1973-09-14 Rosen Karl
FR2188588A6 (de) * 1972-06-13 1974-01-18 Rosen Karl
US3883083A (en) 1972-06-13 1975-05-13 Rosen Karl I J Thread supply device for textile machines
DE2461746C2 (de) * 1974-12-28 1984-01-05 Memminger Gmbh, 7290 Freudenstadt Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen
DE2710821C3 (de) * 1977-03-11 1981-07-23 Aktiebolaget Iro, Ulricehamn Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen
US4632324A (en) * 1982-11-12 1986-12-30 Mayer & Cie. Gmbh & Co. Strand storing and delivering device
DE3501944A1 (de) * 1985-01-22 1986-07-24 SIPRA Patententwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, 7470 Albstadt Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen
DE3516891C1 (de) * 1985-05-10 1986-10-02 SIPRA Patententwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, 7470 Albstadt Fadenliefervorrichtung fuer Textilmaschinen
DE3616891A1 (de) 1986-05-20 1987-11-26 Becker Pruente Gmbh Kettenflachschloss mit deckungsgleichen schlosshaelften zum einhaengen in kettenrundglieder
US4691873A (en) * 1986-06-06 1987-09-08 Alan Gutschmit Strand storing and delivering device
DE4116497B4 (de) 1991-05-21 2006-10-19 Sipra Patententwicklungs- Und Beteiligungsgesellschaft Mbh Fadenliefervorrichtung
US5860298A (en) * 1997-05-23 1999-01-19 Jen Hui Chen Thread feeder with thread-twisting preventive device for knitting machines
KR100365125B1 (ko) * 1998-03-02 2003-08-02 장병인 방직기의 실 공급장치
TW498903U (en) * 1999-01-22 2002-08-11 Ren-Huei Chen Constant-quantity and adjustable-quantity yarn-feeding device
US6270032B1 (en) * 1999-04-03 2001-08-07 Jen Hui Chen Variable or steady yarn feeding apparatus

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608590A1 (de) * 1976-03-02 1977-09-08 Gustav Memminger Fadenliefervorrichtung, insbesondere fuer strickmaschinen
DE3006197A1 (de) * 1980-02-19 1981-08-27 Memminger Gmbh, 7290 Freudenstadt Fadenliefervorrichtung, insbesondere fuer strickmaschinen

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112193940A (zh) * 2020-09-03 2021-01-08 新昌县科博机械有限公司 一种纺线位置调节装置
CN115490084A (zh) * 2022-09-26 2022-12-20 上海鹰准信息技术有限公司 一种改进型扎纱机走纱结构
EP4474556A1 (de) 2023-06-06 2024-12-11 Memminger-IRO GmbH Fadenliefergerät
EP4474557A1 (de) * 2023-06-06 2024-12-11 Memminger-IRO Gesellschaft mit beschränkter Haftung Fadenliefergerät zur zufuhr eines fadens zu einer textilmaschine
DE102023114843A1 (de) 2023-06-06 2024-12-12 Memminger-IRO Gesellschaft mit beschränkter Haftung Fadenliefergerät
DE102023114841A1 (de) * 2023-06-06 2024-12-12 Memminger-IRO Gesellschaft mit beschränkter Haftung Fadenliefergerät zur Zufuhr eines Fadens zu einer Textilmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
WO2001004403A1 (de) 2001-01-18
CN1360650A (zh) 2002-07-24
TW524905B (en) 2003-03-21
EP1194623B1 (de) 2008-11-05
CN1247847C (zh) 2006-03-29
DE50015441D1 (de) 2008-12-18
EP1194623A1 (de) 2002-04-10
KR100438230B1 (ko) 2004-07-02
KR20020020779A (ko) 2002-03-15
AU6818200A (en) 2001-01-30
TR200200021T2 (tr) 2002-06-21
US6702218B1 (en) 2004-03-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1194622B1 (de) Fadenliefergerät für textilmaschinen
DE7728282U1 (de) Vorrichtung zum spritzguss auf eine vorgeformte bahn
DE60214635T2 (de) Regeleinrichtung zur Behandlung eines Nadelfadens in einer Mehrnadeldoppelkettenstichnähmaschine
DE19932482A1 (de) Fadenliefergerät in mit verstellbarer Fadenleitelementeinrichtung
EP0712802A2 (de) Haltevorrichtung für hochtourig rotierende Garnspulen in Textilmaschinen sowie Spulen-Adapter hierfür
DE2260131A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von kernlosen stapeln aus schlaufenfoermig in ringbahnen abgelegtem fadenmaterial
EP2758578B1 (de) Fadenliefergerät zur zufuhr eines fadens zu einer textilmaschine
DE2163140A1 (de) Automatische Wartungsvomchtu it, fur Spinnmaschinen od dgl
DE2815297A1 (de) Gesteuerte fadenklemmvorrichtung fuer den nadelfaden
DE69505300T2 (de) Vorrichtung zum Positionieren von Fadenführern an auswählbaren Stellen an einer Rundstrickmaschine
DE4116497B4 (de) Fadenliefervorrichtung
DE19510830C2 (de) Spulenbremse für die Greiferfaden-Spule einer Doppelsteppstich-Nähmaschine
DE102006058083A1 (de) Verschließbare Fadenöse
EP0178458B1 (de) Wickelvorrichtung
DE19712739A1 (de) Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch
DE550108C (de) Lagerung von Spinn- bzw. Zwirnspindeln
EP2087158B1 (de) Fadenliefergerät
DE2616738A1 (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem greifer
WO2007144007A1 (de) Positivfournisseur mit beweglicher einlauföse
DE2248748C3 (de) Bremseinrichtung zum selbsttätigen Abbremsen des einer Spritzpistole zugeführten Faserstrangs
DE7535851U (de) Wickelmaschine
DE4105981C2 (de) Fadenliefervorrichtung
EP0199174B1 (de) Vorrichtung zur zwangsweisen Zulieferung von Elastomerfäden an Textilmaschinen
DE10203733B4 (de) Verfahren und Anordnung für die Längenmessung und Magazinhaltung von Faden in Web- oder Textilmaschinen
DE102023114844B3 (de) Fadenliefergerät

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee