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DE19931682A1 - Spannvorrichtung für einen Zuganker - Google Patents

Spannvorrichtung für einen Zuganker

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DE19931682A1
DE19931682A1 DE1999131682 DE19931682A DE19931682A1 DE 19931682 A1 DE19931682 A1 DE 19931682A1 DE 1999131682 DE1999131682 DE 1999131682 DE 19931682 A DE19931682 A DE 19931682A DE 19931682 A1 DE19931682 A1 DE 19931682A1
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clamping
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machine frame
screw
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LANGERFELD BIRGIT
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LANGERFELD BIRGIT
SCHMAKEIT RENATE
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/02Cooling beds comprising rakes racks, walking beams or bars
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für einen Zuganker zur Befestigung eines Abdeckelements an einem Maschinenrahmen, wobei der Zuganker in einem innerhalb des Maschinenrahmens gelegenen Durchdringungsraum 9 mit einer Querbohrung eine Spannfläche aufweist, an welcher ein in der Querbohrung längsgeführtes Spannelement über eine zugeordnete Auflauffläche aufläuft und ein Formschlußgetriebe bildet, welches mit wachsender Einwärtsbewegung des Spannelements auch eine wachsende Längskraft im Zuganker hervorruft.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für einen Zuganker nach Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine derartige Spannvorrichtung ist für einen besonderen Anwendungsfall bekannt zur Befestigung einer Verschleißleiste auf der Basisschiene eines Schrittförderers zum Transport ei­ nes sandgefüllten Formkastens in einer Metallgießerei.
Bei derartigen Schrittförderern wird die Verschleiß­ leiste an einem Basiselement befestigt, wobei das Basisele­ ment motorisch angetrieben wird, um den darauf abgelegten Formkasten schrittweise nach vorne zu befördern.
Eine Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels sieht eine Vielzahl von nebeneinander mit kleinen Abständen angeordneten Basiselementen vor, von denen das erste, dritte, fünfte usw., bzw. das zweite, vierte, sechste usw. gruppenweise ab­ wechselnd nach vorne verlagert wird, so daß insgesamt ein quasi kontinuierlicher Förderprozess entsteht.
Obwohl dies keine Beschränkung der Erfindung auf derar­ tige Fördersysteme sein soll, besteht bei letzteren Schritt­ förderern das grundsätzliche Bedürfnis einer guten Zugäng­ lichkeit, um die Abdeckelemente verschleißbedingt von Zeit zu Zeit auswechseln zu können.
Da die Basiselemente oftmals nur von der Seite her zu­ gänglich sind, ist bei den vorgegebenen geringen Abständen einander benachbarter Basiselemente von einem erheblichen Montageaufwand zur Auswechslung der Abdeckelemente auszu­ gehen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die eingangs genann­ ten Spannvorrichtungen so zu verbessern, daß sie bei verein­ fachter Zugänglichkeit eine schnelle Auswechslung der Abdeck­ elemente begünstigen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des An­ spruchs 1.
Aus der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß unter Er­ halt der Kompatibilität zu den an sich bekannten Systemen ei­ ne Paarung aus Zuganker und Spannelement bereitgestellt wird, mit welcher auch bei lediglich seitlicher Zugänglichkeit des freien Kopfs des Zugankers eine schnelle und gefühlvolle Ver­ spannung des Abdeckelements am Maschinenrahmen erfolgen kann.
Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß einerseits der Zuganker eine Spannfläche aufweist und andererseits das Spannelement eine Auflauffläche, die sich auf der Spannfläche abstützt. Dabei stehen Zuganker und Spannelement vorzugsweise senkrecht zueinander, so daß Spannfläche und Auflauffläche ein Formschlußgetriebe bilden. Die Funktion des Formschlußge­ triebes beruht auf einer getrieblichen Umsetzung der Längsbe­ wegung des Spannelements in Richtung auf den Zuganker in eine Längsbewegung des Zugankers in Richtung vom Abdeckelement weg. Auf diese Weise wird mit Annäherung des Spannelements an den Zuganker eine stetig wachsende Längskraft in den Zuganker eingeleitet. Diese Längskraft wird vom Zuganker unmittelbar auf das Abdeckelement in Richtung zum Maschinenrahmen über­ tragen, so daß eine druckstarre Anlage zwischen der Untersei­ te des Abdeckelements und dem Maschinenrahmen bzw. im beson­ deren Ausführungsbeispiel, dem Basisteil, entstehen kann.
Um die Erfindung an den eingangs genannten Förderappara­ ten unterschiedlicher Hersteller anwenden zu können, wird er­ gänzend vorgeschlagen, eine Zwischenleiste zwischen Basisele­ ment und Abdeckelement vorzusehen. Die Funktion der Zwischen­ leiste beruht in der Aufnahme der für die Erfindung notwendi­ gen Querbohrungen. Ihrerseits ist die Zwischenleiste fest an dem Basiselement bzw. am Maschinenrahmen verankert.
Diese Weiterbildung bietet den Vorteil, daß am Maschi­ nenrahmen bzw. dem Basiselement keinerlei Veränderungen vor­ genommen werden müssen. Die Querbohrung sitzt an der Zwi­ schenleiste. Das in der Querbohrung längs geführte Spannele­ ment, die zugeordnete Auflauffläche und somit auch das Form­ schlußgetriebe sind im Schnittbereich der Querbohrung mit der Zugankerbohrung vorgesehen. Dabei durchdringt die Zuganker­ bohrung lediglich die Zwischenleiste und nicht den Maschinen­ rahmen bzw. das Basiselement. Konstruktive Änderungen am Ma­ schinenrahmen bzw. Basiselement sind daher nicht erforder­ lich.
Der grundsätzliche Gedanke der Erfindung beruht daher auf der Überlegung, daß die sich kreuzenden Längslinien von Spannelement bzw. Zuganker in der Umgebung des Kreuzungs­ punktes eine Paarung aus Spannfläche und Auflauffläche ermög­ lichen, an welcher die längsgeführte und in Richtung zum Zug­ anker orientierte Bewegung des Spannelements in eine Anzugs­ kraft im Zuganker umgesetzt wird, die vom Abdeckelement aus­ gehend in Richtung zum Maschinenrahmen orientiert ist.
Infolge der formschlüssigen Kontaktzone zwischen Spann­ fläche und Auflauffläche wird somit das Abdeckelement bereits bei geringer Einwärtsbewegung des Spannelements in Richtung zur Zugankerbohrung hinreichend stark gegen den Maschinenrah­ men/das Basiselement/die Zwischenleiste gezogen.
Auf diese Weise entsteht eine formschlüssige Packung aus Abdeckleiste-(Zwischenleiste)-Maschinenrahmen/Basisele­ ment. Die Fuge zwischen den einzelnen Paketbestandteilen ist dabei so dicht, daß eine Unterwanderung mit Staub, Schmutz, Sand oder dergleichen nicht zu befürchten ist.
Dennoch läßt sich durch Entspannung des Spannelements dieses formschlüssig zusammengefügte Paket jederzeit und leicht auseinandernehmen, wenn z. B. die Abdeckelemente infol­ ge fortgeschrittenem Verschleiß erneuert werden müßten.
Wenn der Zuganker von einer Maschinenschraube, Inbus­ schraube oder ähnlichem gebildet wird, stellt der Schrauben­ kopf im Hinblick auf die Kontur des Schraubenschafts eine Verdickung dar. Die zur Schraubenspitze weisende Unterseite des Schraubenkopfs kann zweckmäßigerweise als Spannfläche verwendet werden, an welcher die Auflauffläche des Spannele­ ments angreift.
Ein anderes Ausführungsbeispiel sieht eine quer im Schraubenschaft vorgesehene Ausnehmung als Spannfläche vor, die im wesentlichen parallel zur Querbohrung ausgerichtet ist. In diesem Fall würde das Spannelement mit seiner Auf­ lauffläche in der Ausnehmung auflaufen und so die erforder­ liche Längskraft in den Zuganker übertragen.
Zu einem besonders effektiv arbeitenden Formschlußge­ triebe gelangt man durch eine Paarung aus Spannfläche und Auflauffläche, die auf der Winkelhalbierenden zwischen der Längsachse des Zugankers und der Längsachse der Querbohrung liegt.
Auf diese Weise wird erreicht, daß der Vorschub des Spannelements in Richtung zum Zuganker unter Vernachlässigung der elastischen Materialverformungen praktisch unmittelbar in eine Längskraft im Zuganker umgesetzt wird, die sich aus dem Vorschubweg des Spannelements berechnen läßt.
Zweckmäßigerweise stehen die Zugankerbohrung und die Querbohrung senkrecht zueinander, so daß die Spannfläche unter 45° zur Längsachse des Zugankers und die Auflauffläche unter 45° zur Längsachse des Spannelements geneigt liegen.
Dabei liegt diese Winkelhalbierende auf der dem Spann­ element zugewandten Seite des Zugankers in demjenigen Winkel­ bereich, der zwischen dem freien Ende des Zugankers und dem sich annähernden Spannelements aufgespannt wird.
Die Verspannung des Spannelements innerhalb der Querboh­ rung kann auf verschiedene Weise realisiert werden.
Denkbar ist ein Steckbolzen, der in einer durch den Ma­ schinerahmen/das Basiselement reichenden Durchgangsbohrung sitzt und an seinem vorausgehenden Ende ein Schraubengewinde trägt, welches mit dem Gewinde einer entsprechenden Schrau­ benmutter korrespondiert.
Andererseits kann die Querbohrung mit einem Innengewinde ausgestattet werden, in welches das mit einem Außengewinde versehene Spannelement (= Schraubbolzen) eingedreht wird.
Dann würde die Spitze des Spannelements zweckmäßigerwei­ se konisch angeschrägt werden und das Spannelement lediglich von einer Seite in die Querbohrung einzudrehen sein, bis es mit seiner konisch angeschrägten Spitze auf einen entspre­ chend angeschrägten hinterschnittenen Bereich des Zugankers aufläuft.
Wird eine derartiges Spannelement zusätzlich als Gewin­ destift ausgeführt, ergibt sich der Vorteil, daß das Spann­ element ohne seitlichen Überstand über den Maschinenrahmen/­ das Basiselement inplementiert werden kann.
Ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, den Zuganker als Innensechskantschraube auszuführen, dessen Schraubenkopf formschlüssig in der Zugankerbohrung längsgeführt ist und der an seiner Unterseite konisch angeschrägt ist.
Dieses Auführungsbeispiel bietet den Vorteil eines me­ chanisch äußerst stabilen Zugankers, da derartige Innensechs­ kantschrauben hohe Festigkeitsklassen aufweisen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungs­ beispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Anwendungsbeispiel für die Erfindung an einem Schrittförderer
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung mit einer Zwischenleiste
Fig. 3 Detailansicht aus Zuganker und Spannelement
Fig. 4 Detailansicht aus Zuganker und Spannelement, jeweils aus Normteilen
Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die Beschreibung stets für alle Figuren.
Fig. 1 zeigt einen Schrittförderer 100, an welchem die Erfindung anwendbar ist.
Derartiger Schrittförderer besteht aus kinematisch mit­ einander gekoppelten Basiselementen der Gruppen 101 bzw. 102, im folgenden auch als Maschinenrahmen bezeichnet.
Zwischen den Basiselementen besteht jeweils ein geringer Abstand 103, der so groß ist, daß die Basiselemente von dort aus zugänglich sind.
Die Basiselemente der Gruppe 101 bzw. der Gruppe 102 vollziehen wechselweise eine symbolisch mit 104 dargestellte Antriebsbewegung. Danach werden die Basiselemente jeweils gruppenweise angehoben und auf einer geschlossenen Bahn nach vorne befördert, bis diese dann unter die gemeinsam von den Basiselementen der Gruppen 101 und 102 aufgespannte Grundebe­ ne tauchen, um unterhalb der Grundebene in die Ausgangsstel­ lung zurückzufahren.
Während die Basiselemente der einen Gruppe unter die ge­ meinsame Nullebene tauchen, werden die Basiselemente der an­ deren Gruppe auf einer ebenfalls geschlossenen und nach Mög­ lichkeit identischen Bewegungsbahn oberhalb der Nullebene be­ wegt, um ihrerseits dann unter die gemeinsame Nullebene abzu­ tauchen, wenn sie den vordersten Punkt ihres aktuellen För­ derschritts erreicht haben.
Auf diese Weise entsteht eine schrittweise Förderung nach vorn, so daß ein auf dem Schrittförderer 100 befindli­ ches Gut stückweise jeweils von den Elementen der einen Grup­ pe bzw. der anderen Gruppe mitgenommen wird.
Jedes Basiselement 101 bzw. 102 ist mit einem Abdeckele­ ment 105 versehen. Die Oberseite aller Abdeckelemente muß in einer gemeinsamen Nullebene liegen, damit das Verschleißver­ halten aller Abdeckelemente gleich groß ist.
Ein grundsätzlicher Verschleiß dieser Abdeckelemente läßt sich allerdings nicht immer vermeiden. Aus diesem Grunde müssen die Abdeckelemente von Zeit zu Zeit ausgewechselt wer­ den.
Dies erfolgt über Zugang zu den einzelnen Spannvorrich­ tungen im Zwischenbereich des Abstands 103 zwischen den Ba­ siselementen, worauf im folgenden noch eingegangen wird.
Ergänzend hierzu zeigt Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Maschinenrahmen 101 bzw. 102 über eine aufge­ doppelte Zwischenleiste 106 verfügt, die ihrerseits starr mit dem Maschinenrahmen verbunden ist. Hierzu dienen die Befesti­ gungen 107, welche die aufgedoppelte Zwischenleiste 106 unter Bildung einer dichten Kontaktfuge 6 gegen den Maschinenrah­ men 101 bzw. 102 verspannen.
Zu diesem Zweck verfügt die Zwischenleiste über ange­ senkte Bohrungen, welche der Aufnahme von Schraubenköpfen dienen. Die Tiefe der Ansenkung ist im Hinblick auf die Dicke der Schraubenköpfe so gewählt, daß die Befestigungsschrau­ ben 107 nicht über die Kontaktfuge 5 zwischen dem Abdeckele­ ment 105 und der aufgedoppelten Zwischenleiste 106 emporra­ gen.
Auf diese Weise läßt sich auch diese Kontaktfuge herme­ tisch dicht gegen die Umwelt verpressen.
Diesbezüglich soll auch klargestellt werden, daß es im Hinblick auf die beanspruchte Erfindung unerheblich sein soll, ob diese unmittelbar am Maschinenrahmen oder an eventu­ ellen flanschartigen Zwischenleisten angewandt wird, solange die beanspruchte Erfindung der starren Ankoppelung von Ab­ deckelementen an einen Maschinenrahmen dient.
Zur Befestigung des Abdeckelements 105 am Basisele­ ment 101 (102) bzw. an der Zwischenleiste 106 dienen Spann­ vorrichtungen 110, auf welche nun näher eingegangen werden soll.
Derartige Spannvorrichtungen 110 umfassen einen Zug­ anker 1, der mit einer Einschraubspitze 3 in ein Sackgewinde­ loch 2 eingedreht ist. Das Sackgewindeloch 2 befindet sich auf der Unterseite des Abdeckelements 105 und ist lediglich von der Unterseite her zugänglich. Aufgrund des erheblichen abrasiven Verschleisses auf der Oberseite der Abdeckelemen­ te 105 kommt für diesen Anwendungsfall ausschließlich eine Spannvorrichtung 110 in Betracht, die gegenüber den abrasiven Effekten hermetisch dicht verpresst ist.
Durch den Eingriff der Einschraubspitze 3 in das Sackge­ windeloch 2 ist der Zuganker 1 am Abdeckelement 105 auszugs­ fest verankert. Mit seinem freien Ende reicht der Zuganker 1 in eine Zugankerbohrung 7 des Maschinenrahmens hinein. Der Zuganker 1 erstreckt sich deshalb mit seinem Ankerschaft 3a innerhalb der Zugankerbohrung 7 zumindest so weit, bis er den Durchdringungsraum 9 erreicht hat, welcher zwischen der Zug­ ankerbohrung 7 und einer anschneidenden Querbohrung 8 aufge­ spannt wird.
Während die Orientierung der Zugankerbohrung 7 haupt­ sächlich senkrecht zur Kontaktfläche zwischen der Unterseite des Abdeckelements 105 und der Oberseite des Maschinenrah­ mens 101 (102; 106) orientiert ist, verläuft die Querbohrung 8 quer zum Basiselement 101 und im wesentlichen parallel zur Kontaktfläche zwischen Unterseite des Abdeckelements und Oberseite des Maschinenrahmens.
Hierzu ist vorgesehen, daß die Querbohrung 8 die Zug­ ankerbohrung so anschneidet, daß ein in die Querbohrung ein­ gebrachtes Spannelement zwangsläufig auf den Zuganker trifft, sobald das Spannelement 10 genügend weit in die Querbohrung 8 eingeführt worden ist.
Bekannt ist insoweit, daß derartige Spannelemente sich in der Querbohrung abstützen und seitlich zugänglich sind. Die seitliche Zugänglichkeit ist auch innerhalb des Abstan­ des 103 zwischen den Basiselementen 101 bzw. 102 gewähr­ leistet.
In jedem Falle dienen derartige Spannelemente vorrangig zur Beaufschlagung des Zugankers 1 mit einer vorgebbaren Längskraft 16, so daß das Abdeckelement 105 zumindest lokal im Bereich des Zugankers 1 gegen das Basiselement 1 bzw. die Zwischenleiste 106 gezogen wird.
Zu diesem Zweck weist der Zuganker 1 im Schnittbereich der Querbohrung 8 mit der Zugankerbohrung 7, also im Bereich des Durchdringungsraumes 9, eine Spannfläche 11 auf, mit wel­ cher ein in der Querbohrung 8 längsgeführtes Spannelement 10 über eine zugeordnete Auflauffläche 13 ein Formschlußgetrie­ be 14 derart bildet, daß mit wachsender Einwärtsbewegung 15 des Spannelements eine wachsende Längskraft 16 im Zuganker 1 entsteht.
Wesentlich hieran ist die Koppelung einer Bewegung in Längsrichtung 12a der Querbohrung 8 mit einer elastischen Verspannung des Zugankers 1, die im wesentlichen in Richtung der Längsachse 12b des Zugankers 1 erfolgt.
Auf diese Weise können derartige Abdeckelemente 105, auch wenn sie von unterhalb des Maschinenrahmens 101 bzw. 102 unzugänglich sind, fugendicht verpreßt werden und bleiben dennoch auf einfache Weise leicht auswechselbar.
Um im vorliegenden Anwendungsfall eine möglichst gleich­ mäßige Flächenpressung zwischen Abdeckelement 105 und Basis­ element 101 bzw. 102 bzw. Zwischenleiste 106 zu erzielen, werden eine Vielzahl derartiger Spannvorrichtungen über die Länge des Abdeckelements 105 verteilt angeordnet.
Die jeweils erforderliche Anzahl ist im Hinblick auf die konstruktiven Anforderungen festzulegen und soll zumindest so groß sein, daß die Abdeckelemente 105 auch unter etwaigen thermischen Einflüssen keinen Verwerfungen unterliegen.
Ergänzend hierzu zeigen die Fig. 2 bis 4, daß die Spannfläche 11 an einer Verdickung 17 des Ankerschafts 3a vorgesehen ist. Durch die Verdickung ensteht eine im unteren Bereich der Querbohrung 8 liegende hinterschnittene Zone des Zugankers, die sich zur Beaufschlagung mit dem Spannele­ ment 10 besonders eignet.
Alternativ hierzu kann auch vorgesehen sein, daß die Spannfläche 11 in einer Längsausnehmung des Ankerschafts 3a ausprägt ist, die praktisch koaxial zur Längsrichtung 12a der Querbohrung 8 eingestellt werden muß.
An dieser Spannfläche kann dann ein z. B. keilförmig aus­ geprägtes Spannelement so auflaufen, daß mit wachsender Ein­ wärtsbewegung des keilförmigen Spannelements 10 eine wachsen­ de Längskraft im Zuganker 1 entsteht.
Ergänzend hierzu zeigen die Fig. 3 und 4, daß Spann­ fläche 11 und Auflauffläche 13 auf der Winkelhalbierenden 18 liegen, die sich zwischen der Längsachse 12b des Zugankers bzw. der Längsrichtung 12a der Querbohrung erstreckt.
Diese Winkelhalbierende liegt in denjenigen Quadranten, der von dem freien Ende des Zugankers 1 und demjenigen Längs­ bereich des Spannelements 10 aufgespannt wird, welcher sich bei Einwärtsbewegung des Spannelements 10 dem Zuganker an­ nähert.
Als äußerst zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Spann­ fläche 11 und ebenso die Auflauffläche 13 jeweils mit kegel­ förmigen Bereichen 19 am Zuganker 1 bzw. 20 am Spannele­ ment 10 auszubilden. Weisen die kegelförmigen Bereiche 19 bzw. 20 jeweils übereinstimmende Kegelwinkel von 45° auf, - unter der Voraussetzung, daß sich die Längsrichtung 12a der Querbohrung und die Längsachse 12b des Zugankers unter rech­ tem Winkel kreuzen -, wird im Hinblick auf die relativ sel­ tene Notwendigkeit zur Auswechslung der Abdeckleisten 105 eine praktisch verschleißfreie Spannvorrichtung bereitge­ stellt.
Dieser Vorteil wird zusätzlich unterstützt, wenn die Zuganker von Innensechskantschrauben gebildet werden, die der Festigkeitsklasse 10.8 oder besser angehören.
Dieser Fall ist in Fig. 4 gezeigt.
Dort wird der Zuganker 1 von einer Innensechskantschrau­ be 26 gebildet. Die Unterseite 27 des Schraubenkopfs ist hier mit einem Kegelwinkel 21 angeschrägt, der unter 45° zur Längsachse 12b des Zugankers 1 geneigt ist.
Gleichermaßen ist die Spitze des Spannelements 10 unter demselben Winkel, gemessen zur Längsrichtung 12a der Querboh­ rung, angeschrägt, um einen möglichst verschleißarmen bzw. verschleißfreien Kontaktbereich im Formschlußgetriebe 14 zu erzielen.
Ergänzend hierzu zeigen die Fig. 2 bis 4 Spannelemen­ te 10, die einstückig als Schraubbolzen ausgeführt sind. Je­ des Spannelement weist hierzu ein Außengewinde 24 auf, wel­ ches in ein entsprechendes Innengewinde 23 der Querbohrung 8 eingedreht ist.
Stirnseitig verfügt jedes Spannelement 10 über einen Schraubantrieb 25, der leicht von der Seite des Maschinenrah­ mens 101, 102 bzw. 106 aus zugänglich ist, zumindest auch zu­ gänglich ist unter Berücksichtigung des Abstandes 103 zwi­ schen den oben genannten Basiselementen.
Wie ergänzend die Fig. 3 und 4 zeigen, wird jedes Spannelement 10 von einem Gewindestift gebildet, der über ein über die gesamte Länge laufendes Außengewinde 24 verfügt, so daß der Gewindestift vollständig innerhalb der Querbohrung 8 verschwindet. Trotzdem bleibt der Gewindestift über den stirnseitigen Schraubantrieb 25 von außen zugänglich. Durch konische Anschrägung der Spitze des Gewindestifts läßt sich die erfindungsgemäße Auflauffläche leicht realisieren.
Ergänzend hierzu wird in den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 3 und 4 der Zuganker 1 jeweils formschlüssig mit sei­ nem Ankerkopf in der Zugankerbohrung 7 längsgeführt. Dies be­ deutet, daß der Zugankerkopf auch mit steigendem Anzugsmo­ ment, welches in die Spannelemente 10 eingebracht wird, nicht seitlich ausweichen kann, da er durch den unmittelbaren Kon­ takt zur Wand der Zugankerbohrung 7 geführt ist. Auf diese Weise lassen sich ungewollte Verspannungen, Deformationen bzw. ungewollte Spannungsverläufe im Abdeckelement 105 zuver­ lässig vermeiden.
Bezugszeichenliste
1
Zuganker
2
Sackgewindeloch
3
Einschraubspitze
3
a Ankerschaft
4
Zugrichtung
5
Kontaktfuge
6
Kontaktfuge
7
Zugankerbohrung
8
Querbohrung
9
Durchdringungsraum
7
+
8
10
Spannelement
11
Spannfläche
12
a Längsrichtung der Querbohrung
12
b Längsachse des Zugankers
13
Auflauffläche
14
Formschlußgetriebe
15
Einwärtsbewegung von
10
16
Längskraft im Zuganker
17
Verdickung des Ankerschafts
18
Winkelhalbierende
19
kegelförmiger Bereich des Zugankers
20
kegelförmiger Bereich des Spannelements
21
Kegelwinkel des Zugankers
22
Kegelwinkel des Spannelements
23
Innengewinde
24
Außengewinde
25
stirnseitiger Schraubantrieb
26
Innensechskantschraube
27
Unterseite des Schraubkopfs
100
Schrittförderer
101
Basiselement Gruppe
101
, Maschinenrahmen
102
Basiselement Gruppe
102
, Maschinenrahmen
103
Abstand zwischen Basiselementen
104
Antriebsbewegung
105
Abdeckelement
106
Zwischenleiste
107
Befestigung
110
Spannvorrichtung

Claims (9)

1. Spannvorrichtung (110) für einen Zuganker (1) zur Be­ festigung eines Abdeckelements (105) an einem Maschinen­ rahmen (101, 102; 106), wobei der Zuganker (1) am Abdeck­ element (105) auszugfest verankert ist und in eine Zug­ ankerbohrung (7) des Maschinenrahmens (101, 102; 106) hineinreicht, die von einer Querbohrung (8) im Maschi­ nenrahmen (101, 102; 106) angeschnitten wird und wobei sich in der Querbohrung (8) ein seitlich zugängliches Spannelement zur Beaufschlagung des Zugankers (1) mit vorgebbarer Längskraft (16) abstützt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß
  • 1. 1.0 der Zuganker (1) im Schnittbereich (9) der Querboh­ rung (8) mit der Zugankerbohrung (7) eine Spann­ fläche (11) aufweist, mit welcher
  • 2. 1.1 ein in der Querbohrung (8) längsgeführtes Spannele­ ment (10) über eine zugeordnete Auflauffläche (13) ein Formschlußgetriebe (14) bildet derart, daß
  • 3. 1.2 mit wachsender Einwärtsbewegung (15) des Spannele­ ments (10) eine wachsende Längskraft (16) im Zug­ anker (1) entsteht.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spannfläche (11) an einer Verdic­ kung (17) des Ankerschafts (3a) vorgesehen ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spannfläche (11) an einer querver­ laufenden Ausnehmung des Ankerschafts (3a) vorgesehen ist.
4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß Spannfläche (11) und Auf­ lauffläche (13) auf der Winkelhalbierenden (18) zwischen der Längsachse (12b) des Zugankers und der Längs­ achse (12a) der Querbohrung liegen.
5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß Spannfläche (11) und Auf­ lauffläche (13) jeweils von kegelförmigen Bereichen (19) bzw. (20) an Zuganker (1) bzw. Spannelement (10) gebil­ det werden.
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kegelwinkel (21) bzw. (22) jeweils 45° beträgt.
7. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß die Querbohrung (4) ein In­ nengewinde (23) trägt und daß das Spannelement (10) als Schraubbolzen ausgeführt ist, der mit seinem Außengewin­ de (24) in dem Innengewinde (23) sitzt.
8. Spannvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Spannelement (10) ein Gewindestift mit einem über seine gesamte Länge laufenden Außengewin­ de (24) und mit einem stirnseitigen Schraubantrieb (25) ist, wobei der Gewindestift an seiner Spitze konisch an­ geschrägt ist.
9. Spannvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zuganker (1) eine Innensechs­ kantschraube (26) ist, deren Schraubenkopf formschlüssig in der Zugankerbohrung (7) längsgeführt ist und der an seiner Unterseite (27) konisch angeschrägt ist.
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