-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen hydraulischen Stoßdämpfer, der
an einer Aufhängevorrichtung
für ein
Fahrzeug, wie ein Auto, montiert wird.
-
Im
allgemeinen ist in einer Aufhängevorrichtung
für ein
Fahrzeug, wie ein Auto, ein hydraulischer Stoßdämpfer zwischen einer gefederten
Massen und einer ungefederten Masse vorgesehen, um damit die Vibrationen
der Aufhängevorrichtung
zu dämpfen, um
gute Fahrqualität
und Lenkstabilität
zu erzielen.
-
Bei
einem Fahrzeug, das eine verhältnismäßig große Ladekapazität besitzt,
wie einem Kleinbus und einem Kombiwagen, tritt eine Veränderung
in der Höhe
des Fahrzeug auf durch einen Wechsel in der Ladung in dem Fahrzeug,
z.B. einem Wechsel der Zahl der Insassen oder der Anzahl der mitgeführten Gegenstände. Solch
eine Veränderung
der Höhe
des Fahrzeugs führt
zu einer Verminderung der Fahrqualität und der Lenkstabilität. Daher
bestand der Wunsch, eine Aufhängevorrichtung
zu entwickeln, die eine vorbestimmte Höhe des Fahrzeugs automatisch
einhalten kann unabhängig
von der Ladung, die durch das Fahrzeug transportiert wird.
-
Um
eine Aufhängevorrichtung
zu erhalten, die eine vorbestimmte Fahrzeughöhe automatisch einhält, ist
z.B. die Verwendung eines hydraulischen Stoßdämpfers vom sogenannten selbstpumpenden Typ
vorgeschlagen worden. Solch ein hydraulischer Stoßdämpfer vom
selbstpumpenden Typ ist in der japanischen Patentanmeldung JP 60-261713
A, entspricht
DE 34
19 166 C1 , beschreiben. Dieser hydraulischer Stoßdämpfer umfaßt: einen Öltank und einen
Behälter,
der jeweils ein Gas und ein hydraulisches Fluid abgedichtet darin
beinhaltet unter angemessenem Druck; eine Pumpvorrichtung, um das
hydraulische Fluid im Öltank
in einen Zylinder zuzuführen,
in Übereinstimmung
mit dem Hub einer Kolbenstange bei der Expansion und dem Hub bei
der Kompression; und eine Rückführvorrichtung,
um das hydraulische Fluid in der Pumpvorrichtung und dem Zylinder
zum Öltank
zurückzuführen, abhängig von
der Lage der Kolbenstange während
des Hubs. Bei diesem hydraulischen Stoßdämpfer wird die Pumpvorrichtung
und die Rückführvorrichtung
durch die Verwendung der Vibrationen der Aufhängevorrichtung während der
Fahrt des Fahrzeugs bedient, dabei wird der Druck im Zylinder entsprechend
kontrolliert und der Grad der Ausdehnung der Kolbenstange auf ein vorbestimmtes
Niveau angepaßt,
wodurch eine vorbestimmte Höhe
des Fahrzeugs automatisch eingehalten wird.
-
In
dem hydraulischen Stoßdämpfer des selbstpumpenden
Typs von JP 60-261713 A, ist eine Doppelzylinderstruktur angewendet,
indem ein äußerer Zylinder
vorgesehen ist, um eine äußere Umfangsoberfläche des
oben genannen Zylinders zu bedecken und der Öltank und der Behälter zwischen diesen
beiden Zylindern vorgesehen sind. In diesem Fall ist es unvermeidbar,
daß das
Volumen von jeweils dem Öltank
und dem Behälter
klein ist und deshalb wenn die Ladung, die von dem Fahrzeug transportiert
wird, groß ist,
die Rate des Ansteigens der Rückstoßkraft des
Gases während
des Hubs der Kolbenstange groß ist,
was zu einer Verminderung der Fahreigenschaften führt.
-
Um
eine Änderung
der Rückstoßkraft des Gases
während
des Hubs der Kolbenstange zu unterdrücken und damit gute Fahreigenschaften
zu erzeugen, bestand der Wunsch, einen Öltank und einen Behälter einzusetzen,
die jeweils ein ausreichend großes
Volumen haben. Ein Öltank
und ein Behälter,
die jeweils ein großes
Volumen haben, können
gesetzt werden, wenn der Öltank
getrennt vom Hauptkörper
des hydraulischen Stoßdämpfers vorgesehen
wird. Bei einer Aufhängevorrichtung
für ein Kraftfahrzeug
z.B. ist der Platz, um den hydraulischen Stoßdämpfer zu montieren, jedoch
sehr start beschränkt,
was es schwierig macht, den Platz sicherzustellen, um einen getrennten Öltank vorzusehen.
-
Der
vorliegende Rechtsnachfolger schlug, in der japanischen Patentanmeldung
JP 9-144801 A einen hydraulischen Stoßdämpfer des selbstpumpenden Typs
vor, bei dem ein ringförmiger Öltank rund um
einen äußeren Zylinder
vorgesehen ist, unterhalb einer Federplatte, die am äußeren Zylinder
befestigt ist, um eine Aufhängfeder
aufzunehmen.
-
Bei
dem hydraulischen Stoßdämpfer, bei dem
der Öltank
unterhalb der Federplatte vorgesehen ist, ist die Länge der
Aufhängfeder
jedoch beschränkt,
um den Platz, um den Öltank
zu befestigen, sicherzustellen. Weiterhin ist der äußere Durchmesser
des hydraulischen Stoßdämpfers um
den Bereich, der mit der Aufhängvorrichtung
verbunden wird, groß,
so daß die
Form der Aufhängevorrichtung in
dem Bereich, der mit dem hydraulischen Stoßdämpfer verbunden wird, beschränkt ist.
-
Die
DE 33 30 815 C2 offenbart
einen lastabhängigen
Schwingungsdämpfer
mit einem Zylinder, einem äußeren Zylinder,
der einen erweiterten Bereich aufweist, einen gleitbaren Kolben
innerhalb des Zylinders, eine Kolbenstange sowie einen Mechanismus
zur Erzeugung einer Dämpfungskraft
aufweist. Der erweiterte Bereich erweitert sich im eingebauten Zustand
nach außen
in Richtung einer Schraubenfeder.
-
-
DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
-
Angesichts
der oben beschriebenen Situation ist die vorliegende Erfindung gemacht
worden. Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen hydraulischen
Stoßdämpfer vorzusehen,
der es erlaubt, daß die
Kammern, die mit Zylinderkammern in Verbindung stehen, wie ein Behälter und
ein Öltank,
ausreichend große
Volumina besitzen, und der weniger Platz zur Montage benötigt.
-
In
der vorliegenden Erfindung wird ein hydraulischer Stoßdämpfer vorgeschlagen,
umfassend: einen Zylinder, der ein hydraulisches Fluid abgedichtet
beinhaltet; einen äußeren Zylinder,
der so vorgesehen ist, daß er
eine äußere Umfangsoberfläche des
Zylinders bedeckt; einen Kolben, der verschiebbar im Zylinder vorgesehen
ist, um den Innenraum des Zylinders in zwei Zylinderkammern zu teilen;
eine Kolbenstange, die ein Ende am Kolben befestigt hat und das
andere Ende sich auf die Außenseite
des Zylinders erstreckt; und eine Vorrichtung zur Erzeugung einer
Dämpfungskraft,
um eine Dämpfungskraft
dadurch zu erzeugen, daß die
Strömung
des hydraulischen Fluids, die durch die Gleitbewegung des Kolbens
erzeugt wird, im Zylinder kontrolliert wird. Der hydraulische Stoßdämpfer ist
dazu geeignet, so vorgesehen zu sein, daß er sich durch eine Schraubenfeder,
wenn sie benützt
wird, erstreckt. Der äußere Zylinder
hat einen gedehnten Bereich, der in einem Bereich des Zylinders
ist, der durch die Schraubenfeder bedeckt wird, wobei sich der gedehnte
Bereich nach außen
in Richtung auf die Schraubenfeder ausdehnt. Eine erste Kammer ist
im gedehnten Bereich des äußeren Zylinders
vorgesehen, um die Zylinderkammern zu verbinden.
-
Durch
diese Anordnung kann die erste Zylinderkammer, die mit den Zylinderkammern
verbunden ist, zwischen dem Zylinder und der Schraubenfeder vorgesehen
werden.
-
Bei
dem oben beschriebenen hydraulischen Stoßdämpfer ist ein Zylinderelement
in einer allgemeinen zylindrischen Form an einer äußeren Umfangsoberfläche des äußeren Zylinders
befestigt, der sich durch die Schraubenfeder erstreckt, so daß das Zylinderelement
sich von dem gedehnten Bereich zu einem Bereich des äußeren Zylinders
erstreckt, der von dem gedehnten Bereich verschieden ist und eine zweite
Kammer kann zwischen dem Zylinderelement und dem äußeren Zylinder
vorgesehen sein, um die Zylinderkammern zu verbinden.
-
Durch
diese Anordnung kann die zweite Kammer, die mit den Zylinderkammern
in Verbindung steht, zwischen dem Zylinder und der Schraubenfeder
vorgesehen sein.
-
Die
vorstehenden und andere Ziele, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich
und den beigefügten
Ansprüchen,
in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1A zeigt
einen vertikalen Schnitt eines hydraulischen Stoßdämpfers, gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
1B ist
eine vergrößerte Ansicht
eines Teils von 1A.
-
2 zeigt
einen vertikalen Schnitt durch einen Öltank des getrennten Typs eines
herkömmlichen
hydraulischen Stoßdämpfers vom
selbstpumpenden Typ.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unten beschrieben, unter Bezugnahme auf
die beigefügten
Figuren.
-
1A zeigt
einen hydraulischen Stoßdämpfer 1 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der hydraulische Stoßdämpfer 1 hat eine Mehrfachzylinderstruktur,
bei der eine generell zylindrische Trennwand 3 und ein
Zylinder 4 im Inneren eines äußeren Zylinders 2 vorgesehen
sind. Der äußere Zylinder 2 ist
in einer im wesentlichen zylindrischen Form und hat ein Ende geschlossen,
aber er ist so gedehnt, daß der
Durchmesser des äußeren Zylinders 2 vom
Boden des äußeren Zylinders 2 aus schrittweise
größer wird,
und so einen Bereich kleinen Durchmessers 2a zu bilden,
einen Bereich mittleren Durchmessers 2b und einen Bereich
großen Durchmessers
(einen gedehnten Bereich) 2c. Die Trennwand 3 erstreckt
sich von dem Bereich kleinen Durchmessers 2a in einen Bereich
in der Nähe
der Mitte des Bereichs mittleren Durchmessers 2b des äußeren Zylinders 2.
Ein äußerer Flansch 3a,
der in einem oberen Endbereich der Trennwand 3 gebildet ist,
ist in den Bereich mittleren Durchmessers 2b eingepaßt, so daß ein ringförmiges Strömungsgebiet 5 für das hydraulische
Fluid zwischen dem äußeren Zylinder 2 und
der Trennwand 3 gebildet wird, und ein ringförmiges Strömungsgebiet 6 für das hydraulische Fluid
zwischen der Trennwand 3 und dem Zylinder 4 gebildet
wird. ein Trennelement 7 ist in einen unteren Endbereich
der Trennwand 3 eingepaßt, so daß eine Ölkammer 8 zwischen
dem Trennelement 7 und dem Boden des äußeren Zylinders 2 gebildet
wird, um mit dem ringförmigen
Strömungsgebiet 5 für das hydraulische
Fluid in Verbindung zu sein. Eine Führungsdichtung 9a und
eine Öldichtung 9b sind
an einem oberen Ende des Zylinders 4 vorgesehen, wobei
sie in Verbindung mit dem äußeren Zylinder 2 sind,
so daß ein
ringförmiger
Behälter
(eine erste Kammer) 10 zwischen dem Zylinder 4 und
dem Bereich mittleren Durchmessers 2b und dem Bereich großen Durchmessers 2c des äußeren Zylinders
gebildet wird, um mit dem ringförmigen
Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 6 in Verbindung zu sein.
-
Im
Behälter 10 ist
ein im wesentlichen zylindrischer Balg (eine flexible Membran) 11 vorgesehen,
um den Innenraum des Behälters 10 in
eine Ölkammer 10a,
die mit dem ringförmigen
Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 6 in Verbindung steht, und eine Gaskammer 10b,
die ein Gas bei hohem Druck (ungefähr 30 kgf/cm2)
abgedichtet enthält,
zu teilen. Der Balg 11 ist aus einem flexiblen Werkstoff,
wie Gummi, und hat seine gegenüberliegenden
Enden gegen den äußeren Zylinder 2 durch den äußeren Flansch 3a der
Trennwand 3 und der Führungsdichtung 9A geklemmt.
-
Ein
Grundelement 12 ist in einen unteren Endbereich des Zylinders 4 eingepaßt. Der
Innenraum des Zylinders 4 steht durch eine Öffnung 13 des Grundelements 12 mit
dem ringförmigen
Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 6 in Verbindung, das in Verbindung mit
der Ölkammer 10a steht.
-
Ein
Kolben 14 ist gleitbar im Zylinder 4 vorgesehen,
um den Innenraum des Zylinders 4 in zwei Kammern zu teilen,
namentlich eine obere Zylinderkammer 4a und eine untere
Zylinderkammer 4b. Der Kolben 14 steht über einen
Kolbenbolzen 16 mit einem Ende einer Kolbenstange 15,
die eine hohle Struktur hat, durch eine Mutter 17 in Verbindung.
Das andere Ende der Kolbenstange 16 führt durch die Führungsdichtung 9A und
die Öldichtung 9B auf
dem oberen Ende des Zylinders 4, um sich bis an die Außenseite
des Zylinders 4 zu erstrecken. Ein hydraulisches Fluid
ist abgedichtet im Zylinder 4 enthalten.
-
Der
Kolben 14 umfaßt
Strömungsgebiete 18 und 19 für das hydraulische
Fluid, um eine Verbindung zwischen der oberen Zylinderkammer 4a und der
unteren Zylinderkammer 4b herzustellen, und umfaßt außerdem Mechanismen 20 und 21,
die Dämpfungskräfte erzeugen,
umfassend Öffnungen und
Tellerventile, um eine Dämpfungskraft
dadurch zu erzeugen, indem die Strömung des hydraulischen Fluids
durch die Strömungsgebiete 18 und 19 des
hydraulischen Fluids kontrolliert wird.
-
Ein
Zylinderelement 22 in einer im wesentlichen zylindrischen
Form ist auf dem Bereich mittleren Durchmessers 2b un dem
Bereich großen
Durchmessers 2c des äußeren Zylinders 2 befestigt.
Verdeutlichend ausgeführt,
ist das Zylinderelement 22 durch einen Sprengring 26 mit
einem Druckverband auf dem Bereich großen Durchmessers 2c befestigt, so
daß ein
unterer Endbereich des Zylinderelements 22 auf einem ringförmigen Element 23,
das auf dem Bereich mittleren Durchmessers 2b befestigt
ist, mit einem O-Ring 24 angebracht ist, der dazwischen
vorgesehen ist, und das andere Ende des Zylinderelements 22 ist
auf dem Bereich großen
Durchmessers 2c mit einem O-Ring 25, der dazwischen
vorgesehen ist, angebracht. Folglich ist ein ringförmiger Öltank (eine
zweite Kammer) 27 zwischen dem Zylinderelement 22 und
dem Bereich mittleren Durchmessers 2b und dem Bereich großen Durchmessers 2c gebildet. Der Öltank 27 steht
mit dem ringförmigen
Strömungsgebiet 5 für das hydraulische
Fluid durch ein Strömungsgebiet 27a für das hydraulische
Fluid, das in einer Seitenwand des Bereichs mittleren Durchmessers 2b gebildet
ist, in Verbindung. Ein Gas unter niedrigem Druck (ungefähr 3 bis
5 kgf/cm2) und das hydraulische Fluid sind
abgedichtet im Öltank 27 enthalten.
-
Ein
Pumprohr 28 ist in der Kolbenstange 15 enthalten
und durch eine Feder 29 befestigt. Eine rohrförmige Pumpenstange 30 erstreckt
sich im Zylinder 4 entlang dessen Achse. Der in der Nähe gelegener
Endbereich der Pumpenstange 30 ist durch das Basiselement 12 eingeführt und
mit dem Trennelement 7 verbunden. Der in der Ferne gelegener
Endbereich der Pumpenstange 30 ist gleitbar im Pumpenrohr 28 befestigt,
um eine Pumpenkammer 31 im Pumpenrohr 28 zu bilden.
-
Die
Pumpenkammer 31 steht mit der oberen Zylinderkammer 4a durch
ein Rückschlagventil 32 in Verbindung,
das am entfernten Endbereich des Pumpenrohrs 28 angebracht
ist, wobei ein Strömungsgebiet 33 für das hydraulische
Fluid zwischen dem Pumpenrohr 28 und der Kolbenstange 15 gebildet wird
und ein Strömungsgebiet 34 für das hydraulische
Fluid in einer Seitenwand der Kolbenstange 15 gebildet
wird. Das Rückschlagventil 32 ermöglicht die Strömung des
hydraulischen Fluids nur in der Richtung von der Pumpenkammer 31 hin
zu dem Strömungsgebiet 33 für das hydraulische
Fluid. Die Pumpenkammer 31 steht auch in Verbindung mit
dem Öltank 27 durch
ein Rückschlagventil 35,
das am entfernten Endbereich der Pumpenstange 30 gebildet ist,
einem Strömungsgebiet 36 für das hydraulische Fluid
in der Pumpenstange 30, der Ölkammer 8, dem ringförmigen Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 5 und dem Strömungsgebiet für das hydraulische
Fluid 27A. Das Rückschlagventil 35 ermöglicht die
Strömung
des hydraulischen Fluids nur in der Richtung vom Strömungsgebiet 36 für das hydraulische
Fluid in Richtung auf die Pumpenkammer 31.
-
1B ist
eine vergrößerte Ansicht
eines Teils des hydraulischen Stoßdämpfers von 1A. Wie
in 1B gezeigt, ist eine äußere Oberfläche einer Seitenwand der Pumpenstange 30 verformt,
um eine Nut 37 zu bilden, die sich axial von der Oberseite der
Pumpenstange 30 aus erstreckt. Weiterhin ist eine Öffnung 38 in
der Seitenwand der Pumpenstange 30 gebildet. Ein unterer
Bereich des Pumpenrohrs 28 ist gedehnt, um einen gestuften
Bereich 28A zu bilden. Ein ringförmiger Raum zwischen dem Pumpenrohr 28 und
der Pumpenstange 30 unter dem gestuften Bereich 28A steht
in Verbindung mit der unteren Zylinderkammer 4b.
-
Wenn
der Ausdehnungsgrad der Kolbenstange 15 einen vorgegebenen
Bereich erreicht hat (d.h., wenn ein unteres Ende der Nut 37 den
gestuften Bereich 28A des Pumpenrohrs 28 erreicht),
steht die Pumpenkammer 31 mit den Zylinderkammern in Verbindung
und der Pumpvorgang wird gestoppt, um eine Fahrzeughöhe auf einem
vorbestimmten Niveau aufrecht zu halten.
-
Wenn
der Ausdehnungsgrad der Kolbenstange 15 den vorgegebenen
Bereich übertrifft
(d.h., wenn die Öffnung 38 den
gestuften Bereich 28A des Pumpenrohrs 28 erreicht),
steht das Strömungsgebiet 36 für das hydraulische
Fluid direkt mit den Zylinderkammern in Verbindung, um dadurch die
Fahrzeughöhe
zu erniedrigen. Dadurch kehrt die Fahrzeughöhe auf ein vorgegebenes Niveau
zurück.
-
Wieder
bezugnehmend auf 1A, ist ein Sicherheitsventil 39 im
Trennelement 7 vorgesehen. Wenn der Druck des hydraulischen
Fluids auf einer Seite des Behälters 10,
d.h. der Druck des hydraulischen Fluids in den oberen und unteren
Zylinderkammern 4a und 4b, ein vorgegebenes Niveau
erreicht, öffent
das Sicherheitsventil 39, um das hydraulische Fluid durch
die Ölkammer 8 in
Richtung des Öltanks 27 zurückzulassen.
-
Ein
ringförmiger
Federsitz 40 ist auf einer äußeren Umfangsoberfläche des
Bereichs kleineren Durchmessers 2a des äußeren Zylinders 2 angebracht.
Ein Federsitz 41 ist zwischen Hülsen 42 und 43 vorgesehen
und steht mit einem entfernten Endbereich der Kolbenstange 15 durch
eine Mutter 44 in Verbindung. Eine Aufhängefeder (eine Schraubenfeder) 45 ist
zwischen den Federsitzen 40 und 41 vorgesehen,
so daß der
Bereich mitteleren Durchmessers 2b und der Bereich großen Durchmessers 2c des äußeren Zylinders
und das Zylinderelement 22 sich durch die Aufhängefeder 45 erstrecken.
-
Der
hydraulische Stoßdämpfer 1 wird
so befestigt, daß ein
Befestigungsbereich 46, der am äußeren Zylinder 2 befestigt
ist, zu einer Aufhängevorrichtung
(nicht gezeigt) verbunden ist auf der Radseite und der Federsitz 41 zu
der Aufhängevorrichtung auf
der Fahrzeugkörperseite
verbunden ist. In 1A bezeichnen Referenzziffern 47, 48 und 49 jeweils
einen Prellgummi für
den Kompressionshub, einen Schutzumschlag und einen Prellgummi für den Expansionshub.
-
Untenstehend
wird die Funktionsweise des hydraulischen Stoßdämpfers, der wie oben beschrieben
angeordnet ist, erklärt.
-
Zunächst wird
die Erzeugung einer Dämpfungskraft
durch den hydraulischen Stoßdämpfer 1 erklärt. Wenn
der Kolben 14 sich während
des Expansions- und Kompressionshubs der Kolbenstange 15 bewegt,
fließt
das hydraulische Fluid durch die Strömungsgebiete 18 und 19 für das hydraulische Fluid
zwischen der oberen Zylinderkammer 4a und der unteren Zylinderkammer 4b und
eine Dämpfungskraft
wird durch den Dämpfungskrafterzeugungsmechanismus 21 und 22 gebildet.
Während des
Expansions- und Kompressionshubs der Kolbenstange 15 treten Änderungen
im Volumen in der oberen und unteren Zylinderkammer 4a und 4b auf,
abhängig
von dem Volumen des Bereichs der Kolbenstange 15, der von
der Kolbenstange 15 durch Eintritt oder Austritt überstrichen
wird. Solche Volumenänderungen
werden durch Kompression und Expansion des Gases in der Gaskammer 10b des
Behälters 10 kompensiert.
-
Als
nächstes
wird die automatische Anpassung der Fahrzeughöhe durch den hydraulischen Stoßdämpfer 1 erklärt. Normalerweise
ist der Ausdehnungsgrad der Kolbenstange 15 bei einem leeren Fahrzeug
innerhalb des vorgegebenen Bereichs. In diesem Zustand steht die
Pumpenkammer 31 mit der oberen und unteren Zylinderkammer 4a und 4b durch die
Nut 37 der Pumpenstange 30 in Verbindung. Daher
findet kein Pumpvorgang während
des Hubs der Kolbenstange 15 statt und die Fahrzeughöhe bleibt
in einem vorgegebenen Bereich.
-
Wenn
sich die Fahrzeughöhe
aufgrund beispielsweise einem Ansteigen der Last, die durch das Fahrzeug
transportiert wird, erniedrigt und der Ausdehnungsgrad der Kolbenstange 15 unter
den vorgegebenen Bereich fällt,
werden die oberen und unteren Zylinderkammern 4a und 4b von
der Nut 37 abgetrennt. In diesem Zustand findet wie unten
erklärt, ein
Pumpvorgang statt, dadurch daß die
Vibrationen der Aufhängevorrichtung
während
der Fahrt des Fahrzeugs verwendet werden. Während des Expansionshubs der
Kolbenstange 15 erniedrigt sich die Pumpenstange 30 im
Verhältnis
zur Kolbenstange 15 und reduziert damit den Druck in der
Pumpenkammer 31. Als Konsequenz davon öffnet sich das Rückschlagventil,
so daß das
hydraulische Fluid in der Ölkammer 27 in
die Pumpenkammer 31 durch das Strömungsgebiet für das hydraulische
Fluid 27A, das ringförmige
Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 5, die Ölkammer 8 und das
Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 36 fließt. Während des Kompressionshubs
der Kolbenstange 15 bewegt sich die Pumpenstange 30 vorwärts und
setzt dadurch das hydraulische Fluid in der Pumpenkammer 31 unter Druck.
Als Folge davon öffnet
sich das Rückschlagventil 32,
so daß das
hydraulische Fluid in der Pumpenkammer 31 durch die Strömungsgebiete
für das hydraulische
Fluid 33 und 34 in die obere und untere Zylinderkammer 4a und 4b fließt, um dadurch
die Kolbenstange 15 nach oben zu bewegen, wobei das Gas
in der Gaskammer 10b des Behälters 10 unter Druck
gesetzt wird.
-
Der
Pumpvorgang wird in der oben dargestellten Weise wiederholt, und
dadurch wird der Grad der Ausdehnung der Kolbenstange 15 erhöht, um die Fahrzeughöhe zu erhöhen. Wenn
die Fahrzeughöhe den
vorgegebenen Bereich erreicht, stehen die oberen und unteren Zylinderkammern 4a und 4b in
Verbindung mit der Pumpenkammer 31 durch die Nut 37, und
dadurch wird der Pumpvorgang beendet.
-
Wenn
sich die Fahrzeughöhe
erhöht,
z.B. aufgrund einer Verringerung der Ladung, die durch das Fahrzeug
transportiert wird, und der Grad der Ausdehnung der Kolbenstange 15 den
vorgegebenen Bereich übertrifft,
stehen die oberen und unteren Zylinderkammern 4a und 4b in
Kontakt mit dem Öltank
unter niedrigem Druck 27 durch die Öffnung 38 und das
Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 36 in der Kolbenstange 30,
so daß das
hydraulische Fluid in die oberen und unteren Zylinderkammern 4a und 4b durch
die Öffnung 38,
die hydraulische Fluidpassage 36, die Ölkammer 8, das ringförmige Strömungsgebiet
für das
hydraulische Fluid 5 und das Strömungsgebiet für das hydraulische
Fluid 27A fließt
und zum Öltank 27 zurückkehrt.
Als Konsequenz davon dehnt sich das Gas in der Gaskammer 10b des
Behälters 10 aus
und die Kolbenstange 15 geht zurück, um dadurch die Fahrzeughöhe zu reduzieren.
Wenn die Fahrzeughöhe
zurückgeht
und der Ausdehnungsgrad der Kolbenstange 15 soweit reduziert
ist, daß er
in den vorgegebenen Bereich fällt, wird
die Öffnung 38 von
der oberen und unteren Zylinderkammer 4a und 4b abgetrennt,
so daß die
Strömung
des hydraulischen Fluids, das von der oberen und unteren Zylinderkammer 4a und 4b zurückfließt, zum Öltank gestoppt
wird, und dadurch die Fahrzeughöhe
im vorgegebenen Bereich gehalten wird.
-
Der
Pumpvorgang und der Rückkehrvorgang werden
somit in angepaßter
Weise wiederholt, wobei die Vibrationen der Aufhängevorrichtung während der
Fahrt des Fahrzeugs verwendet werden, so daß der Ausdehnungsgrad der Kolbenstange 15 im
vorgegebenen Bereich eingestellt wird, um dadurch automatisch die
Fahrzeughöhe
in einem bestimmten Niveau zu halten, unabhängig von der Last, die durch das
Fahrzeug transportiert wird. Es sollte angemerkt werden, daß, falls
der Druck des hydraulischen Fluids im Zylinder 4 aufgrund
des Pumpvorgangs und eines plötzlichen
Hebens des Fahrzeugs extrem ansteigt, wenn das Fahrzeug ein Schlagloch
auf der Straßenoberfläche während der
Fahrt trifft, sich das Sicherheitsventil 39 öffnet, um
das hydraulische Fluid vom Zylinder 4 in den Öltank 27 zu
lassen, um dadurch eine Last, die auf die Verbindungen und Dichtungen
zwischen den Elementen wirkt, zu reduzieren und den Stoß, der auf
den Fahrzeugkörper
trifft, zu absorbieren.
-
Da
der Behälter 10 und
der Öltank 27 innen in
der Aufhängefeder 45 vorgesehen
sind, kann das Behältnis 10 und
der Öltank 27 jeweils
so gestaltet werden, daß sie
ein ausreichend großes
Volumen haben und die Aufhängefeder 45 kann
so gestaltet werden, daß sie
eine ausreichend große
Länge besitzt. Weiterhin
hat der hydraulische Stoßdämpfer einen kleinen äußeren Durchmesser,
um den Bereich, der zu der Aufhängevorrichtung
auf der Radseite in Verbindung steht, da der Behälter 10 und der Öltank 27 innen
in der Aufhängefeder 45 vorgesehen
sind, so daß der
Raum, der zum Befestigen des hydraulischen Stoßdämpfers benötigt wird, reduziert werden kann.
-
Als
verdeutlichendes Ausführungsbeispiel
ist z.B. in 1A, wenn angenommen wird, daß der Durchmesser
des Bereichs großen
Durchmessers 2c des äußeren Zylinders
2 85 mm beträgt
und der Durchmesser des Zylinderelements 22 100 mm beträgt, das
Volumen des Öltanks 27 180
ml. 2 zeigt im gleichen Maßstab wie 1A einen Öltank 50 eines
getrennten Typs, der in einem herkömmlichen hydraulischen Stoßdämpfer verwendet
wird, der das gleiche Volumen besitzt wie der Öltank 27. In 2 bezeichnen
die Referenzziffer 51, 50a und 50b einen
freien Kolben, eine Ölkammer
und eine Gaskammer, jeweils. Wie in 2 gezeigt,
hat der Öltank 50 eine
Länge von
200 mm und einen Durchmesser von 43,5 mm. Es versteht sich daher,
daß der Öltank 50 einen
großen
Platz zur Befestigung benötigt.
-
In
der oben dargestellten Ausführungsform wird
die vorliegende Erfindung auf einen hydraulischen Stoßdämpfer des
selbstpumpenden Typs angewendet, bei dem ein Behälter und ein Öltank als erste
Kammer und zweite Kammer in der vorliegenden Erfindung jeweils verwendet
werden. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die oben
dargestellte Ausführungsform
beschränkt
und kann auf andere Arten von hydraulischen Stoßdämpfern angewendet werden, dadurch
daß andere
Kammern mit der Zylinderkammer als erste Kammer und zweite Kammer
in Verbindung stehen.
-
Wie
oben im einzelnen beschrieben ist, ist beim hydraulischen Stoßdämpfer der
vorliegenden Erfindung ein äußerer Zylinder
vorgesehen, um eine äußere Umfangsfläche eines
Zylinders zu bedecken, und besitzt einen ausgedehnten Bereich, der
in einem Bereich des Zylinders gebildet ist, der von einer Schraubenfeder
bedeckt wird. Der gedehnte Bereich erstreckt sich nach außen in Richtung
der Schraubenfeder und eine erste Kammer ist innerhalb des gedehnten
Bereiches des äußeren Zylinders
vorgesehen, um mit den Zylinderkammern in Verbindung zu stehen.
Durch diese Anordnung kann die erste Kammer, die mit der Zylinderkammer
in Verbindung steht, zwischen dem Zylinder und der Schraubenfeder
vorgesehen werden, so daß der
hydraulische Stoßdämpfer weniger
Platz zur Befestigung benötigt.
-
Weiterhin
ist bei dem oben beschriebenen hydraulischen Stoßdämpfer ein Zylinderelement in einer
allgemeinen zylindrischen Form an einer äußeren Umfangsoberfläche des äußeren Zylinders
anbringbar, der sich durch die Schraubenfeder erstreckt, so daß sich das
Zylinderelement von dem gedehnten Bereich in einen Bereich des äußeren Zylinders
erstreckt, der von dem gedehnten Berech verschieden ist, und eine
zweite Kammer kann zwischen dem Zylinderelement und dem äußeren Zylinder
vorgesehen sein, um mit den Zylinderkammern in Verbindung zu stehen.
Durch diese Anordnung kann die zweite Kammer, die mit den Zylinderkammern
in Verbindung steht, zwischen dem Zylinder und der Schraubenfeder
vorgesehen sein, so daß der
hydraulische Stoßdämpfer weniger
Platz zur Befestigung benötigt.