DE19929016A1 - Schnellbefestigungsmutter - Google Patents
SchnellbefestigungsmutterInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schnellbefestigungsmutter (10) mit einem Gehäuse (12) und mehreren Gewindekrallen (18), die beim Einschieben eines Gewindes radial nach außen ausweichen und bei entgegengesetzter Zugbelastung des Gewindes sich gegen dieses verkrallen. Bekannte Ausführungsformen lassen sich nur aus Blech kostengünstig herstellen und erfordern eine spezielle Anpassung der Segmente an den Nenndurchmesser. Um eine variablere Fertigung zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, jede Gewindekralle (18) an einem separaten Segment (16) anzuordnen, wobei die Segmente (16) getrennt voneinander an dem Gehäuse (12) festlegbar sind. Die vorzugsweise einstückig mit den Gewindekrallen (18) ausgebildeten Segmente (16) können aus Federstahl bestehen.
Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Schnellbefestigungsmutter
mit einem Gehäuse und wenigstens einer von dem Gehäuse ge
trennt angeordneten Gewindekralle, die beim Einschieben eines
Gewindeschaftes in einer Richtung elastisch radial nach außen
ausweicht und sich bei Zugbelastung des Gewindeschaftes in
der entgegengesetzten Richtung gegen dessen Gewinde ver
krallt.
Derartige Schnellbefestigungsmuttern bieten den Vorteil, daß
ein Gewindeschaft, z. B. einer Schraube, einer Gewindestange
oder eines Gewindestiftes, nicht über seine gesamte Länge in
die Mutter eingedreht zu werden braucht, sondern schnell und
einfach in eine Vormontagestellung axial in die Mutter einge
drückt werden kann und erst abschließend durch Drehen um ei
nen vergleichsweise kleinen Drehwinkel in seine endgültig an
gezogene Position gebracht wird.
Ein Schnellbefestigungselement, das diesen Anforderungen ge
recht wird, ist bereits aus der WO 99/08 007 bekannt. Das dort
beschriebene Befestigungselement besteht aus einem inneren
Einsatzstück aus Blech, das den einzuschiebenden Gewinde
schaft vollständig umschließt und an welchem eine Vielzahl
von Gewindekrallen ausgeformt sind. Das Einsatzstück wird
axial in ein Gehäuse mit entsprechender Innenkontur gescho
ben, wodurch sich ein drehstarrer Halt zwischen dem Gehäuse
und dem Einsatzstück ergibt.
Eine derartige Lösung besitzt jedoch den Nachteil, daß für
jede Gewindegröße ein spezielles Einsatzstück gefertigt wer
den muß, damit dieses die entstehenden Kräfte zwischen dem
Gehäuse und dem Gewindeschaft übertragen kann. Zudem läßt
sich ein derartiges Einsatzstück nur dann kostengünstig fer
tigen, wenn es vollständig aus einfachem Blech besteht, wor
unter allerdings die Festigkeitseigenschaften der einstückig
an dem Einsatzstück angeformten Gewindekrallen leiden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schnellbefesti
gungsmutter zu schaffen, die in der Herstellung variabler
ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß jede Ge
windekralle an einem separaten Segment angeordnet und jedes
Segment einzeln an dem Gehäuse festlegbar ist.
Ein erster Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht dar
in, daß zur Herstellung von Schnellbefestigungsmuttern unter
schiedlicher Nennweiten zumindest innerhalb eines gewissen
Rahmens lediglich unterschiedliche Gehäuse gefertigt werden
müssen, an welchen dann die Segmente mit den Gewindekrallen
festgelegt werden. Ferner ist es möglich, durch entsprechende
Gestaltung des Gehäuses das Festlegen einer bestimmten, über
den Umfang gleichmäßig verteilten Anzahl von Gewindekrallen
zu ermöglichen, wobei die Segmente selbst nicht verändert
werden müssen. Grundsätzlich genügt bereits eine einzige Ge
windekralle, vorzugsweise sind wenigstens drei gleichmäßig
über den Umfang verteilte Gewindekrallen vorgesehen, die für
eine gleichmäßige Abstützung des Gewindeschaftes sorgen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schnellbefesti
gungsmutter besteht darin, daß man durch die Auftrennung der
Segmente in kleine Bauteile relativ frei in der Materialwahl
ist und weniger Rücksicht auf fertigungstechnische Besonder
heiten nehmen muß, wie dies bei einstückig miteinander ver
bundenen Segmenten der Fall ist.
So ist in bevorzugter Ausführungsform der Erfindung vorgese
hen, daß die Gewindekrallen als Federzungen einstückig mit
den Segmenten ausgebildet sind. Die Materialwahl richtet sich
dabei in erster Linie nach den Belastungen der Federzungen,
so daß sich insgesamt höhere Festigkeitswerte für die
Schnellbefestigungsmutter erreichen lassen, ohne daß ferti
gungstechnische Probleme zu erwarten sind. Beispielsweise
können die Segmente mit den Federzungen aus Federstahl beste
hen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Federzungen von dem Segment ausgehend
zunächst radial nach außen und mit ihrem freien Ende dann ra
dial nach innen weisend gebogen sind. Derartige Federzungen
bieten verbesserte Elastizitätseigenschaften und erleichtern
das Einführen des Gewindeschaftes, ohne daß Nachteile in der
Festigkeit entstünden. Vorzugsweise sind gehäuse- oder seg
mentseitig Anschläge vorgesehen, an denen sich die radial
nach außen gebogenen Bereiche der Federzungen bei zunehmender
Belastung anlegen. Dadurch bietet die Schnellbefestigungsmut
ter durch die unter höherer Belastung verhärtenden Federzun
gen die Möglichkeit, höhere Kräfte aufzunehmen, die ansonsten
unter Umständen zu einem Ausreißen des Gewindeschaftes aus
der Schnellbefestigungsmutter führen könnten. Auch wird ein
wesentlicher Teil der Kräfte bereits von den Anschlägen auf
genommen und gar nicht erst in das Segment eingeleitet, wo
durch insbesondere die Befestigungsstelle der Federzunge an
dem jeweiligen Segment vor zu hoher Belastung geschützt wird.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Segmente als Profilelemente mit im
wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet sind. Eine
derartige Ausbildung der Segmente sorgt für eine besonders
hohe Biegesteifigkeit und erlaubt die Einleitung hoher Vor
spannkräfte des Gewindeschaftes in das Gehäuse.
Bei einer derartigen Ausbildung der Segmente als Profilele
mente ist es auch ohne weiteres denkbar, wenigstens zwei
Krallen axial hintereinander als Federzungen im Boden wenig
stens eines Profilelements ausgebildet sind. Durch die Erhä
hung der Anzahl von Gewindekrallen in axialer Richtung können
die eher punktuell angelegten Belastungen zwischen den Feder
zungen und dem Gewinde des Gewindeschaftes reduziert werden,
was wiederum zu verbesserten Festigkeitswerten der Schnellbe
festigungsmutter führt.
Eine besonders zweckmäßige Art der Festlegung der Segmente an
dem Gehäuse wird dadurch erreicht, daß in einer weiteren be
vorzugten Ausführungsform der Erfindung die Schenkelenden der
Segmente mit sich zu ihren freien Enden hin vergrößerndem Ab
stand radial nach außen weisen und in jeweils einer als hin
terschnittene Nut ausgebildeten Aufnahme in dem Gehäuse ein
rastbar sind.
Durch eine derartige Ausbildung des Gehäuses und der Segmente
wird eine besonders einfache Vormontage der Schnellbefesti
gungsmutter möglich, wobei die Segmente beim Vorspannen des
Gewindeschaftes zusätzlich gegen das Gehäuse verspannt wer
den. Bei einem aus einem schweißbaren Material gefertigten
Gehäuse ist das Gehäuse vorzugsweise mit einem zu befestigen
den Bauteil verschweißt und die Segmente sind durch die
Durchgangsbohrung in das Gehäuse einführbar und an diesem
festlegbar. Bei einer solchen Ausführungsform, die bevorzugt
auch das Einrasten der Segmente in einer hinterschnittenen
Nut vorsieht, kann das Gehäuse mit dem zu befestigenden Bau
teil verschweißt werden, bevor die Segmente mit den Gewinde
krallen an dem Gehäuse festgelegt werden. Dadurch wird ein
unnötiger Wärmeeintrag in die Segmente vermieden, der zu An
laßvorgängen führen könnte, die insbesondere bei Federstählen
zu einer erheblichen Verschlechterung der Festigkeitseigen
schaften des Materials führen können.
Das Gehäuse selbst kann aus Vollmaterial gefertigt sein und
z. B. aus einem Stahl bestehen, wie er für Schrauben und Mut
tern herkömmlicher Art verwendet wird, wobei Aufnahmen für
die Segmente in das Gehäuse eingearbeitet sind. Ein derartig
aufgebautes Gehäuse bietet gegenüber aus Blech gefertigten
Gehäusen erhebliche bessere Festigkeitseigenschaften und eig
net sich besser für den Einsatz nach industriellen Standards.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf
Ausführungsbeispiele der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, teilgeschnittene
Schrägansicht einer Schnellbefesti
gungsmutter;
Fig. 2 einen Querschnitt der Schnellbefesti
gungsmutter gemäß Fig. 1 ohne Gewinde
schaft;
Fig. 3 einen Fig. 2 entsprechenden Querschnitt
mit in die Mutter eingeführten Gewinde
schaft;
Fig. 4 eine teilgeschnittene Queransicht der
Schnellbefestigungsmutter;
Fig. 5 einen bezüglich Fig. 4 um 90° gedrehten
Längsschnitt der Schnellbefestigungs
mutter.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen, teilgeschnittenen
Schrägansicht eine Schnellbefestigungsmutter 10, die mit ei
nem zu befestigenden Bauteil 13 (nicht näher dargestellt),
wie z. B. einer Rohrschelle, verschweißt ist. Die Schnellbe
festigungsmutter 10 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse
12, das eine Innenbohrung 14 (siehe auch Fig. 2 und 3) auf
weist, in welcher drei Segmente 16 mit Gewindekrallen 18 an
geordnet sind. Das Gehäuse 12 ist aus schweißbarem Vollma
terial hergestellt, wobei die Innenbohrung 14 im Bereich der
Segmente 16 als Axialnut 20 erweitert ist, deren Flanken 22
Hinterschneidungen aufweisen. In der Mitte der Axialnuten 20
sind radial nach innen weisende Vorsprünge 24 ausgebildet.
Die Nuten 20 in dem Gehäuse 12 sind einseitig offen ausgebil
det und durch das angeschweißte Bauteil 13 axial verschlos
sen.
Die vorzugsweise aus Federstahl gefertigten Segmente 16 sind
als Profilelemente mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
ausgebildet, wobei sich die Abstände der Schenkel 26 zu ihren
freien Enden hin entsprechend den hinterschnittenen Flanken
22 vergrößern, so daß die Segmente 16 mit radial nach außen
weisenden Schenkeln 26 in die hinterschnittenen Axialnuten 20
einrastbar sind. Die Querschnittsform der Segmente 16 ist so
gewählt, daß sich die Segmente 16 nach dem Aufschweißen des
Gehäuses 12 auf das Bauteil 13 durch die kreisförmige Öffnung
28 des Gehäuses einführen und in die Nuten 20 einrasten las
sen.
In den Böden der U-förmig ausgebildeten Segmente 16 sind Fe
derzungen 30 ausgeformt (siehe auch Fig. 4 und S) die bei der
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform einfach schräg nach
innen gestellt sind und bei der in Fig. 2 bis 5 dargestellten
Ausführungsform im Übergangsbereich zu den Böden 32 der Seg
mente 16 zunächst radial nach außen gebogene Bereiche 34 und
im übrigen schräg nach innen gebogene Federzungenenden 36
aufweisen. Die Schrägstellung der Federzungenenden 36 ent
spricht dabei im wesentlichen der Neigung der Gewindegänge
eines einzuführenden Gewindeschaftes. Die freien Kanten 38
der Federzungenenden 36 sind als Radius ausgebildet, um eine
möglichst großflächige Anlage der Gewindekrallen 18 am Ge
winde des Gewindeschaftes zu ermöglichen.
Zur Befestigung des Bauteils 13 wird beispielsweise eine
Schraube mit einem Gewindeschaft 40 durch die Öffnung 28 von
oben in das Gehäuse 12 eingeführt, wobei der Einführvorgang
durch eine Fase 42 um den Rand der Öffnung 28 erleichtert
wird. Die Innenbohrung 14 des Gehäuses 12 ist zwischen den
Nuten mit durchgehenden Führungsvorsprüngen 44 versehen, die
mit der Öffnung 28 im wesentlichen fluchtend ausgebildet sind
und dadurch eine Führung des Gewindeschaftes 40 auch inner
halb des Gehäuses 12 ermöglichen. Außerdem dienen die Füh
rungsvorsprünge 44 dazu, Radialkräfte, die auf den Gewinde
bolzen 40 wirken können, aufzunehmen, um eine Verformung der
Federzungen 18 zu verhindern, was die Sicherheit gegen Aus
reißen des Gewindebolzens 40 wesentlich erhöht. Beim weiteren
Einführen werden die in die Bewegungsbahnen des Gewindeschaf
tes 40 ragenden Federzungenenden 36 der Gewindekrallen 18
aufgrund ihrer Schrägstellung von den Gewindegängen 46 radial
nach außen aufgebogen, wobei sie jeweils in die einzelnen Ge
windegänge 46 des Gewindeschaftes 40 einrasten. Nach Errei
chen der gewünschten Endstellung wird die Schraube angezogen,
wodurch sich die Gewindekrallen 18 mit ihren Kanten 38 der
Federzungenenden 36 in dem jeweils eingerasteten Gewindegang
verkrallen. Ein radiales Ausweichen der Federzungen 30 ist
aufgrund deren Schrägstellung kaum und bei höherer Vorspan
nung nur bis zu einem Punkt möglich, an welchem sich die ra
dial nach außen gebogenen Bereiche 34 der Federzungen 30 an
den Vorsprüngen 24 des Gehäuses in der Mitte der Axialnuten
angelegt haben.
Ein weiteres Anziehen der in die Schnellbefestigungsmutter 10
eingeführten Schraube führt zu einem Verspannen des Gewinde
schaftes 40 mit dem Gehäuse 12 und stellt die gewünschte Be
festigung her. Ein wesentlicher Teil der Vorspannkräfte wird
dabei unmittelbar über die radial nach außen gebogenen Berei
che 34 der Federzungen 30 an die Vorsprünge 24 des Gehäuses
abgeleitet, wodurch die Böden 32 der Segmente entlastet wer
den.
Insbesondere bei größeren Gewindedurchmessern ist es auch oh
ne weiteres denkbar, mehr als drei Segmente mit Gewinde
krallen gleichmäßig über den Umfang zu verteilen, um eine
noch gleichmäßigere Krafteinleitung in das Gehäuse 12 zu er
möglichen. Eine weitere Möglichkeit der Erhöhung der Anzahl
wirksamer Gewindekrallen 18 besteht darin, an dem Segment 16
in axialer Richtung mehrere Federzungen 30 anzuordnen, bei
spielsweise wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel,
wobei jedoch bei längeren Gehäusen 12 und längeren Segmenten
16 auch drei oder mehr Federzungen 30 in den Böden 32 der
Segmente 16 angeformt sein können.
Um Schnellbefestigungsmuttern für verschiedene Nenndurchmes
ser fertigen zu können, kann es innerhalb eines gewissen Be
reiches von Nenndurchmessern ausreichend sein, lediglich un
terschiedliche Gehäuse mit den Nenndurchmessern angepaßten
Innenbohrungen zu fertigen und im wesentlichen identische
Segmente 16 in die Gehäuse verschiedener Nenndurchmesser ein
zusetzen. Die verringerte Teileanzahl führt dabei zu einer
Reduzierung der Herstellungskosten.
Zudem erlaubt es der vergleichsweise einfache Aufbau der ein
stückig mit den Federzungen 30 ausgebildeten Segmente 16,
Werkstoffe sehr hoher Festigkeit mit großer Elastizität, wie
z. B. Federstähle einzusetzen. Da derartige Werkstoffe meist
sehr empfindlich auf überhöhten Wärmeeintrag reagieren, ist
die Möglichkeit der nachträglichen Montage der Segmente nach
dem Aufschweißen des Gehäuses 12 auf dem Bauteil 13 von be
sonderem Vorteil.
Claims (14)
1. Schnellbefestigungsmutter mit einem Gehäuse (12) und we
nigstens einer von dem Gehäuse (12) getrennt angeordneten
Gewindekralle (18), die beim Einschieben eines Gewinde
schaftes (40) in einer Richtung elastisch radial nach au
ßen ausweicht und sich bei Zugbelastung des Gewindeschaf
tes (40) in der entgegengesetzten Richtung gegen dessen
1
Gewinde verkrallt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ge
windekralle (18) an einem separaten Segment (16) angeord
net und jedes Segment (16) einzeln an dem Gehäuse (12)
festlegbar ist.
2. Schnellbefestigungsmutter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß in das Gehäuse (12) aus Vollmaterial
Aufnahmen (20) für die Segmente (16) eingearbeitet sind.
3. Schnellbefestigungsmutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) aus einem schweißba
ren Material besteht.
4. Schnellbefestigungsmutter nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei gleich
mäßig über den Umfang verteilte Gewindekrallen (18) vor
gesehen sind.
5. Schnellbefestigungsmutter nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindekrallen
(18) als Federzungen (30) einstückig mit den Segmenten
(16) ausgebildet sind.
6. Schnellbefestigungsmutter nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Federzungen (30) von dem jeweiligen
Segment (16) ausgehend zunächst radial nach außen und mit
ihrem freien Ende (36) dann radial schräg nach innen wei
send gebogen sind.
7. Schnellbefestigungsmutter nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß Anschläge (24) vorgesehen sind, an de
nen sich die radial nach außen gebogenen Bereiche (34)
der Federzungen (30) bei zunehmender Belastung anlegen.
8. Schnellbefestigungsmutter nach einem der Ansprüche 5 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (16) und die
Federzungen (30) aus Federstahl bestehen.
9. Schnellbefestigungsmutter nach einem der Ansprüche 5 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (16) als Pro
filelemente mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
ausgebildet sind.
10. Schnellbefestigungsmutter nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens zwei Krallen (18) axial hin
tereinander als Federzungen (30) im Boden (32) wenigstens
eines Profilelements ausgebildet sind.
11. Schnellbefestigungsmutter nach Anspruch 9 oder 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Schenkelenden (26) der Seg
mente (16) mit sich zu ihren freien Enden hin vergrößern
dem Abstand radial nach außen weisen und in jeweils einer
als hinterschnittene Nut (20) ausgebildeten Aufnahme in
dem Gehäuse (12) einrastbar sind.
12. Schnellbefestigungsmutter nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß in der Mitte der Nuten (20) wenigstens
im Bereich der Federzungen (30) radial nach innen wei
sende Vorsprünge (24) vorgesehen sind, die als Anschläge
für die radial nach außen gebogenen Bereiche (34) der Fe
derzungen (30) dienen.
13. Schnellbefestigungsmutter nach einem der Ansprüche 2 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) zwischen
den Aufnahmen (20) radial nach innen weisende Vorsprünge
(44) aufweist, die für eine Führung des Gewindeschaftes
(42) beim Einführen sorgen und radiale Kräfte, die auf
den Gewindeschaft wirken können, aufnehmen.
14. Schnellbefestigungsmutter nach einem der Ansprüche 3 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) mit ei
nem zu befestigenden Bauteil (13) verschweißt ist und die
Segmente (16) durch eine Durchgangsbohrung (28) in das
Gehäuse (12) einführbar sind.
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19929016A1 (de) |
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1999
- 1999-06-25 DE DE1999129016 patent/DE19929016A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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| 8141 | Disposal/no request for examination |