DE19929843A1 - Oberflächen-Behandlungsvorrichtung - Google Patents
Oberflächen-BehandlungsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE19929843A1 DE19929843A1 DE1999129843 DE19929843A DE19929843A1 DE 19929843 A1 DE19929843 A1 DE 19929843A1 DE 1999129843 DE1999129843 DE 1999129843 DE 19929843 A DE19929843 A DE 19929843A DE 19929843 A1 DE19929843 A1 DE 19929843A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- liquid
- treatment
- web
- path
- washcloth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000004381 surface treatment Methods 0.000 title claims description 19
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims abstract description 103
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims abstract description 44
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims abstract description 17
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 28
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 24
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 10
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N Chromium Chemical compound [Cr] VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 claims 1
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 claims 1
- 239000011358 absorbing material Substances 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 abstract 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 21
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 21
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 5
- 238000007645 offset printing Methods 0.000 description 5
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 5
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 3
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 3
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 3
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 3
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 3
- LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N Ethanol Chemical compound CCO LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000037361 pathway Effects 0.000 description 2
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 2
- 241000894006 Bacteria Species 0.000 description 1
- 241000195493 Cryptophyta Species 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 229910052804 chromium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011651 chromium Substances 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 239000003599 detergent Substances 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 238000007786 electrostatic charging Methods 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 239000010893 paper waste Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000002940 repellent Effects 0.000 description 1
- 239000005871 repellent Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F23/00—Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
- B41F23/002—Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing cleaning devices for sheets or webs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Abstract
Oberflächen-Behandlungsvorrichtung, insbesondere zum Befeuchten und/oder Reinigen von schnell laufenden Oberflächen, insbesondere Papierbahnen. Eine Flüssigkeits-Übertragungswalze (32) überträgt Flüssigkeit aus einer Flüssigkeitswanne (30), in welche sie teilweise eingetaucht ist, auf eine von ihr kontaktierbare Behandlungsbahn (16) an einer Stelle, welche in Bewegungsrichtung der zu behandelnden Oberfläche (6.1, 6.2) vor einer zweiten Stelle (42) liegt, an welcher die Behandlungsbahn (16) gegen die zu behandelnde, laufende Oberfläche (6.1, 6.2) drückbar ist. Durch den Abstand zwischen den beiden Kontaktstellen (40, 42) hat die Flüssigkeit Zeit, sich in der Behandlungsbahn (16) gleichmäßig zu verteilen. Dadurch können auch bei hohen Bewegungsgeschwindigkeiten der befeuchteten oder zu reinigenden Oberfläche (6.1, 6.2) kleinste Mengen Feuchtigkeit genau dosiert übertragen werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Oberflächen-Behandlungsvorrichtung gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
Demgemäß betrifft die Erfindung eine Oberflächen-Behandlungsvorrichtung
zum Befeuchten oder feuchten Abwischen von laufenden Oberflächen in Form
von rotierenden zylindrischen Rotationskörper-Umfangsflächen oder in Form
von einer oder von beiden Materialbahnseiten einer laufenden Materialbahn aus
Papier oder Folie oder ähnlich dünnem und flexiblem Material, enthaltend je
mindestens eine Behandlungseinheit für jede zu behandelnde Oberfläche, wobei
jede Behandlungseinheit folgende Merkmale aufweist: eine
Positioniervorrichtung mit einem Andrückkörper zum Andrücken eines
Abschnittes einer automatisch bewegbar angeordneten Behandlungsbahn an
die zu behandelnde Oberfläche; eine Transportvorrichtung zum Transportieren
der Behandlungsbahn über eine Seite des Andrückkörpers, welche der zu
reinigenden Oberfläche zugewandt ist; eine Befeuchtungsvorrichtung zum
Befeuchten der Behandlungsbahn auf ihrem Bewegungsweg zum
Andrückkörper, wobei die Behandlungsbahn eine Feuchtigkeit von der
Befeuchtungsvorrichtung aufnehmende Beschaffenheit hat.
Das bevorzugte Anwendungsgebiet der Erfindung ist die graphische Industrie.
Dort besteht das Bedürfnis, Materialbahnen, insbesondere Papierbahnen, von
Fremdmaterialien wie z. B. Papierstaub und Materialbahnabfällen zu reinigen,
bevor die Materialbahn zum Bedrucken in ein Druckwerk einer
Druckmaschine läuft. Ferner ist es zum Vermeiden von Papierrissen
vorteilhaft, Papierbahnen mit geringster Menge Feuchtigkeit gleichmäßig zu
befeuchten, bevor die Papierbahn in einer Falzvorrichtung gefalzt wird. Eine
zu feuchte oder zu trockene Papierbahn hat jeweils die Gefahr, daß sie beim
Einlaufen in den Falzapparat reißt. Eine sehr geringe Feuchtigkeitsmenge
gleichmäßig über die gesamte Breite der Papierbahn und auf ihre gesamte
Länge zu verteilen und dabei auch exakt zu dosieren, ist um so schwieriger,
je kleiner die Feuchtigkeitsmenge bzw. Flüssigkeitsmenge ist, welche auf die
Papierbahn aufgebracht werden soll.
In der graphischen Industrie können nicht nur Papierbahnen bedruckt werden,
sondern auch andere Materialbahnen, beispielsweise Folien, welche eine
ähnliche Flexibilität und geringe Dicke wie eine Papierbahn haben.
Materialbahnen aus Kunststoff oder Metall benötigen zwar normalerweise
keine Befeuchtung, um bei Falzvorgängen nicht zu reißen, sie können aber
ebenso wie Papierbahnen von Staub und von Materialbahnabfällen (z. B.
Materialabfälle, die beim Längsschneiden der Materialbahn entstehen)
gereinigt werden.
Rotationskörper, deren zylindrische Umfangsfläche durch die Erfindung
befeuchtet oder durch feuchtes Abwischen gereinigt werden können, können
von beliebiger Art sein, insbesondere Zylinder, Walzen und Rollen von
Druckmaschinen, einschließlich auch Gummituchzylinder, Plattenzylinder,
Gegendruckzylinder, Materialbahn-Leitwalzen und Materialbahn-Kühlwalzen
von Druckmaschinen z. B. Offsetdruckmaschinen.
Eine Materialbahn-Behandlungsvorrichtung nach der im Oberbegriff von
Anspruch 1 angegebenen Art zur Reinigung von Druckpapierbahnen ist aus
der EP 0 527 316 B1 bekannt. Ihre Befeuchtungsvorrichtung enthält eine
Vielzahl von Düsen, durch welche eine Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, auf
einen Waschtuchabschnitt aufgesprüht wird, bevor dieser zu dem
Andrückkörper gelangt. Ferner ist es aus dieser Schrift bekannt, das
Waschtuch durch eine im wesentlichen drucklose Flüssigkeitszufuhr, z. B.
über eine Schlitzöffnung, selbstsaugend mit Flüssigkeit zu befeuchten. In der
Schrift ist nichts darüber ausgesagt, ob und wie groß ein Abstand zwischen
der Befeuchtungsvorrichtung und dem Andrückkörper vorhanden sein sollte.
Die Zeichnungen sind lediglich schematisch.
Aus der EP 0 672 526 A1 ist eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen von
einer oder von beiden Oberflächen einer laufenden Druckpapierbahn bekannt,
bevor der betreffende Abschnitt der Druckpapierbahn in eine Druckmaschine
einläuft. Die Reinigungsvorrichtung enthält ein Waschtuch, welches von einer
Saubertuchrolle auf eine Schmutztuchrolle transportierbar ist und auf dem
Transportweg über eine Flüssigkeits-Übertragungswalze läuft, welche in eine
Flüssigkeitswanne teilweise eingetaucht ist und daraus Flüssigkeit auf das sie
kontaktierende Waschtuch überträgt und gleichzeitig das Waschtuch gegen
die Papierbahn drückt. Die Übertragungswalze hat den Vorteil, daß sich auf
ihr ein ungefähr gleichförmiger Flüssigkeitsfilm bildet, welcher auf das
Waschtuch übertragen wird. Es ist jedoch immer noch sehr schwer, in allen
Bereichen der Papierbahn eine gleichförmige Befeuchtung zu erzielen. Die von
der Flüssigkeits-Übertragungswalze durch das Waschtuch auf die Papierbahn
übertragene Feuchtigkeitsmenge ist nicht nur von den
Relativgeschwindigkeiten der einander kontaktierenden Flächen abhängig,
sondern auch von Ungleichmäßigkeiten des Materials und der
Materialverarbeitung des Waschtuches. Ein Nachteil der bekannten
Reinigungsvorrichtung ist, daß bei schneller laufenden Papierbahnen, z. B.
schneller als 12 m/Sec, entweder nicht genügend Feuchtigkeit durch das
Waschtuch hindurchdringt, um eine ausreichende Reinigung zu erzielen oder
um einen Trockenlauf der einander kontaktierenden Oberflächen zu
vermeiden, oder, wenn zur Erhöhung der zu übertragenden Flüssigkeitsmenge
das Waschtuch langsamer transportiert wird, zwischen dem Waschtuch und
der Papierbahn ein Rakeleffekt auftritt, durch welchen sich im Rakelspalt von
der Papierbahn abgerakelte Verunreinigungen ansammeln und diese dann von
Zeit zu Zeit entweder in die Maschine abfallen können oder von der
Papierbahn mitgenommen weden.
Aus der GB 2 047 167 A ist eine Vorrichtung zum Reinigen eines
Gummituchzylinders einer Druckmaschine bekannt. Ein von Düsen mit
Flüssigkeit befeuchtbares Waschtuch ist von einer aufblasbaren Gummilippe
an die Zylinder-Umfangsfläche andrückbar.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, auf einfache Weise eine
Möglichkeit zu schaffen, durch welche auch kleinste Flüssigkeitsmengen
genau einstellbar und gleichförmig verteilt übertragbar sind, um dadurch eine
gleichförmig gute Reinigung oder Befeuchtung einer schnell bewegten
Oberfläche zu erreichen, beispielsweise zur Erzielung einer besseren
Druckqualität auf Oberflächen oder einer besseren Faltbarkeit von laufenden
Papierbahnen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden
Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Die Oberflächen-Behandlungsvorrichtung der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Befeuchtungsvorrichtung eine Flüssigkeitswanne
und mindestens eine automatisch antreibbare Flüssigkeits-Übertragungswalze
mit einer befeuchtbaren Walzenumfangsfläche aufweist, um aus der
Flüssigkeitswanne durch eine in sie eingetauchte Walzenumfangsseite
Flüssigkeit aufzunehmen und durch eine andere Walzenumfangsseite auf die
Behandlungsbahn an einer Stelle zu übertragen, die von der Stelle, wo der
Andrückkörper gegen die Behandlungsbahn drückbar ist, längs des
Bewegungsweges der Behandlungsbahn so weit entfernt ist, daß die
Feuchtigkeit auf dem Bewegungsweg der Behandlungsbahn von deren
Feuchtigkeitsaufnahmestelle bis zu deren Andrückstelle an die Materialbahn
ausreichend Zeit zum Verfließen zu einer im wesentlichen gleichförmigen
Befeuchtung der Behandlungsbahn hat.
Vorteile der Erfindung sind unter anderem:
Genaueres Dosieren der Flüssigkeitsmenge und dadurch bessere Anpassungsmöglichkeiten an verschiedene Materialarten, insbesondere verschiedene Papiersorten, der Materialbahn, und an verschiedene Geschwindigkeiten der Materialbahn.
Genaueres Dosieren der Flüssigkeitsmenge und dadurch bessere Anpassungsmöglichkeiten an verschiedene Materialarten, insbesondere verschiedene Papiersorten, der Materialbahn, und an verschiedene Geschwindigkeiten der Materialbahn.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand von
bevorzugten Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach der
Erfindung im Betriebszustand,
Fig. 2 Oberflächen-Behandlungsvorrichtung von Fig. 1 im außer-
Betriebs-Zustand, angeschlossen an eine
Flüssigkeitsversorgungseinrichtung,
Fig. 3 schematisch eine weitere Ausführungsform einer
Behandlungseinheit einer Oberflächen-Behandlungsvorrichtung
nach der Erfindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Papierbahn 2, welche zwischen zwei Leitwalzen
4 und 5 einen ungefähr vertikalen Bahnabschnitt 6 hat und in Richtung von
Pfeilen 7 in ein nicht gezeigtes Druckwerk einer Druckmaschine einläuft.
Gemäß anderer Ausführungsform kann die Bewegungsrichtung der
Papierbahn 2 auch umgekehrt in Richtung von gestrichelt gezeichneten
Pfeilen 8 sein.
Bei anderen Anwendungen der Erfindung kann anstelle der Papierbahn 2 eine
Materialbahn aus einer Folie, beispielsweise aus Kunststoff oder aus Metall
vorgesehen sein, welche in einer Druckmaschine bedruckt oder in einer
anderen Maschine auf andere Weise behandelt wird. Beispielsweise kann die
Papierbahn 2 in Richtung der Pfeile 7 oder 8 in einen Falzapparat laufen und
darin gefaltet werden, anstatt in einer Druckmaschine bedruckt zu werden.
Auf jeder zu reinigenden oder nur zu befeuchtenden Seite der Papierbahn 2,
im vorliegenden Falle auf beiden Seiten der Papierbahn 2, ist je eine
Behandlungseinheit U1 bzw. U2 in entgegengesetzten Richtungen
angeordnet. Da beide Behandlungseinheiten U1 und U2 gleich ausgebildet
sein können, wird im folgenden nur eine beschrieben und auf mögliche
Abweichungen wird besonders hingewiesen.
Jede der Behandlungseinheiten U1 und U2 hat eine Positioniervorrichtung 10
mit einem Andrückkörper 12 zum Andrücken eines Abschnittes 14 einer
antreibbaren Behandlungsbahn 16, im vorliegenden Falle ein Waschtuch, an
die zu behandelnde Materialbahnseite 6.1 bzw. 6.2 der Papierbahn 2. Der
Andrückkörper 12 kann in der dargestellten Querschnittansicht die Form
eines Halbkreises oder Kreissegmentes 12.1 oder eine nasenartige Form 12.2
haben und ein von einer Stellvorrichtung 18, beispielweise einem
Pneumatikzylinder oder Hydraulikzylinder oder einer elektromagnetischen
Vorrichtung quer zur Papierbahn 2 in Richtung auf deren Oberfläche 6.1 bzw.
6.2 auf verschiedene Positionen einstellbar sein und in jeder Einstellposition
einen stationären Gleitschuh mit einer gekrümmten Oberfläche bilden, über
welchen das Waschtuch 16 geführt ist. Das Waschtuch 16 verläuft
zwischen dem Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2 und der Papierbahn 2.
Das Waschtuch 16 wird von einer von einem Motor 19 angetriebenen
Aufwickelspindel 20 (Schmutztuchrolle) in Richtung von Pfeilen 24 von einer,
mit einer nicht gezeigten Bremse versehenen, Abwickelspindel 26
schrittweise abgezogen und dabei über Leitwalzen 21, 22, 23 und den
Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2 geführt.
Eine Befeuchtungsvorrichtung zur Befeuchtung des Waschtuches 16 enthält
eine Flüssigkeit enthaltende Flüssigkeitswanne 30 und eine Flüssigkeits-
Übertragungswalze 32, deren Walzenumfangsfläche 34 aus Metall,
vorzugsweise Chrom besteht und eine geschlossene Fläche ist. Die
Walzenumfangsfläche 34 kann auch aus einem anderen Material,
beispielsweise Gummi oder Kunststoff bestehen und anstelle von einer
geschlossenen glatten Fläche mit Vertiefungen oder Öffnungen versehen
sein. Die bevorzugte Ausführungsform ist jedoch eine glatte Fläche aus
Chrom. Die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 ist drehbar gelagert und von
einem Motor 36 in Richtung eines Pfeiles 38 antreibbar. Die Flüssigkeits-
Übertragungswalze 32 erstreckt sich über die gesamte Breite des
Waschtuches 16, welches sich über die gesamte Breite der Papierbahn 2
erstreckt. Die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 ist mit dem Waschtuch 16
an einer Stelle 40 kontaktierbar, welche zwischen einer der Leitwalzen 22
und der Stelle 42 liegt, wo mit dem Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2 der von
ihm kontaktierbare Waschtuchabschnitt 14 gegen einen Abschnitt 44 der
Papierbahn 2 drückbar ist. Dadurch hat die Flüssigkeit, welche von der
Walzenumfangsfläche 34 und der Flüssigkeitswanne 30 auf des Waschtuch
16 übertragen wird, auf dem Bewegungsweg von der einen Kontaktstelle 40
zur anderen Kontaktstelle 42 genügend Zeit, vom Waschtuch 16 aufgesaugt
zu werden und sich darin über die gesamte Breite des Waschtuches 16 und
auch in Waschtuchlängsrichtung gleichmäßig zu verteilen und einen
Feuchtigkeitsbereich mit gleichförmig verteilter Feuchtigkeit zu bilden.
Dadurch können auch kleinste Flüssigkeitsmengen fein dosiert von der
Flüssigkeitswanne 30 auf die Papierbahn 2 übertragen werden, selbst wenn
die Papierbahn 2 mit sehr hoher Geschwindigkeit läuft.
Während des Druckbetriebes in der Druckmaschine und damit während der
Bewegung der Papierbahn 2 in Pfeilrichtung 7 oder in Pfeilrichtung 8 ist sie
ständig in Kontakt mit dem Waschtuch 16 an dem Andrückkörper 12.1 bzw.
12.2. Dabei wird ständig auch Flüssigkeit von der Flüssigkeits-
Übertragungswalze 32 aus der Flüssigkeitswanne auf des Waschtuch 16
übertragen, damit zwischen dem Waschtuch 16 und der Papierbahn 2 kein
Trockenlauf entsteht. Bei einem Trockenlauf könnte die Papierbahn 2 reißen
und es besteht die Gefahr einer elektrostatischen Aufladung der Papierbahn
2.
Die Erfindung funktioniert auch dann, wenn zwischen den einander
kontaktierenden Flächen Gleichlauf besteht, d. h. gleiche
Bewegungsgeschwindigkeit in gleicher Bewegungsrichtung. Dabei würde
aber nur Flüssigkeit von der Flüssigkeitswanne 30 auf die Papierbahn 2
übertragen, jedoch die Papierbahn 2 nicht gereinigt. Zur Erzielung eines
Reinigungseffektes ist es erforderlich, daß zwischen dem Waschtuch 16 und
der Papierbahn 2 eine Relativbewegung stattfindet, durch welche das
Waschtuch 16 von der Papierbahn 2 Fremdmaterial abwischen kann, z. B.
Papierstaub, Papierabfälle und Fremdpartikel aus der Außenumgebung.
Hierbei kann das Waschtuch 16 in gleicher Richtung wie die Papierbahn 2,
jedoch mit anderer Bewegungsgeschwindigkeit, entsprechend den Pfeilen 7
und 24, oder entgegengesetzt zur Papierbahn 2 entsprechend den Pfeilen 8
und 24 angetrieben werden. Die Bewegungsrichtung 24 des Waschtuches
16 ist an dem Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2 vorzugsweise nach oben
gerichtet, damit kein Schmutz (Staub, Papierreste) abfallen kann, sondern in
die Schmutztuchrolle der Aufwickelspindel 20 eingewickelt wird.
Die Drehrichtung 38 der Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 ist vorzugsweise
so (oder umgekehrt), daß sich ihre Umfangsfläche an dem Waschtuch 16 in
gleicher Richtung wie dieses Waschtuch 16 mit gleicher oder vorzugsweise
unterschiedlicher Oberflächengeschwindigkeit bewegt. Durch Steuerung der
Drehzahl und gegebenenfalls auch der Drehrichtung der Flüssigkeits-
Übertragungswalze 32 relativ zur Bewegungsgeschwindigkeit und zur
Bewegungsrichtung des Waschtuches 16 und durch Einstellung der
Eintauchtiefe der Übertragungswalze 32 in die Flüssigkeitswanne 30 kann die
von der Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 auf das Waschtuch 16
übertragene Flüssigkeitsmenge eingestellt werden.
Die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 ist durch einen Stellantrieb 46
wahlweise in eine von dem Waschtuch 16 entfernte Ruheposition oder in
eine das Waschtuch 16 an der Stelle 40 kontaktierende Position einstellbar.
Ferner kann vorgesehen sein, die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 mehr
oder weniger tief in das Waschtuch 16 hinein einzustellen, um dadurch den
Umschlingungswinkel zu variieren, über welchen das Waschtuch 16 an der
Stelle 40 die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 umschlingt. Auf diese Weise
kann ebenfalls die von der Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 auf das
Waschtuch 16 übertragene Flüssigkeitsmenge eingestellt werden.
In Fig. 2 ist die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 auf Abstand von dem
Waschtuch 16 positioniert und der Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2 ist auf
Abstand von dem Waschtuch 16 eingestellt, so daß auch das Waschtuch 16
von der Papierbahn 2 einen Abstand hat und zwischen ihnen keine Berührung
stattfindet. Dies ist die Ausgangssituation beim Start der Druckmaschine.
Erst nach dem Start der Druckmaschine, wenn die Papierbahn 2 bereits eine
Mindestgeschwindigkeit von beispielsweise mehr als 10% ihrer
Endgeschwindigkeit erreicht hat, wird die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32
von der in Fig. 2 gezeigten Abstandsposition in die in Fig. 1 gezeigte
Kontaktposition bewegt, in welcher sie an der Stelle 40 das Waschtuch 16
kontaktiert und Flüssigkeit aus der Flüssigkeitswanne 30 auf das Waschtuch
überträgt. Danach wird auch der Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2 von der in
Fig. 2 gezeigten Abstandsposition in die in Fig. 1 gezeigte Kontaktposition
bewegt und damit von ihm das befeuchtete Waschtuch 16 an der Stelle 42
an die Papierbahn 2 angedrückt. Die Bewegungsrichtung des Waschtuches
16 in Richtung der Pfeile 24 ist stets so, daß das Waschtuch zuerst von der
Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 kontaktiert und befeuchtet wird, bevor
der betreffende Waschtuchabschnitt den Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2
erreicht.
Die Rotationsgeschwindigkeit der Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 wird
durch eine automatische Steuerung automatisch entsprechend der
Bewegungsgeschwindigkeit der Papierbahn 2 und entsprechend
Betriebseinstellungen durch eine Bedienungsperson eingestellt bzw. gesteuert
oder geregelt. Vor dem Start der Druckmaschine muß zuerst ein befeuchteter
Waschtuchabschnitt des Waschtuches 16 vom Flüssigkeits-
Übertragungszylinder 32 bis über den Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2
transportiert werden, bevor das Waschtuch 16 von diesem Andrückkörper an
die Papierbahn 2 angelegt und angedrückt werden darf. Während des in Fig.
1 gezeigten Betriebes wird das Waschtuch 16 von der Aufwickelspindel 22
schrittweise über die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 und den
Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2 transportiert, um sicherzustellen, daß das
Waschtuch im Reinigungsbereich an dem Andrückkörper 12.1 bzw. 12.2
ausreichend befeuchtet ist. Die Anzahl der Transportschritte des
Waschtuches 16 pro Zeiteinheit werden in Abhängigkeit von der
Bewegungsgeschwindigkeit der Papierbahn 2 und von Betriebseinstellungen
durch eine Bedienungsperson automatisch gesteuert oder geregelt. Im
Bereich des Andrückkörpers 12.1 bzw. 12.2 mit dem Waschtuch 16 von der
Papierbahn 2 abgestreifter Papierstaub und Papierreste werden von dem
Waschtuch 16 aufgenommen und automatisch in die Schmutztuchrolle auf
der Aufwickelspindel 20 eingewickelt und verbleiben dann in dieser
Schmutztuchrolle.
Die Walzenumfangsfläche 34 der Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 hat eine
Flüssigkeit aufnehmende Eigenschaft. Das Waschtuch 16 kann von der
Walzenumfangsfläche 34 Wasser aufsaugen. Das Wasser kann auf dem
Transportweg zwischen den beiden Kontaktstellen 40 und 42 durch das
Waschtuch 16 hindurchtreten und sich im Waschtuch gleichmäßig verteilen.
Die Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 ist auf der von der Papierbahn 2
abgewandten Seite des Waschtuches 16 angeordnet.
Gemäß einer nicht gezeigten Ausführungsform kann die Flüssigkeits-
Übertragungswalze 32 auf der der Papierbahn 2 zugewandten Seite des
Waschtuches 16 angeordnet sein. In diesem Falle kann ein Waschtuch 16
verwendet werden, welches nur auf seiner dem Flüssigkeits-
Übertragungszylinder 32 zugewandten Seite Flüssigkeit aufsaugend
ausgebildet ist, jedoch auf der davon abgewandten Waschtuchseite für
Flüssigkeit undurchlässig ist.
Für die beiden Behandlungseinheiten U1 und U2 auf beiden Seiten der
Papierbahn 2 können getrennte Flüssigkeitsversorgungssysteme oder, wie in
Fig. 2 dargestellt, ein gemeinsamer Flüssigkeitsspeicher 50 vorgesehen sein,
aus welchem die Flüssigkeit den Flüssigkeitswannen 30 von beiden
Behandlungseinheiten U1 und U2 zugeführt wird. Flüssigkeit ist aus dem
Flüssigkeitsreservoir 50 durch eine Pumpe 52 über eine
Strömungsregeleinrichtung 54 und sich daran anschließende Vorlaufleitungen
56 und 58 in die Flüssigkeitswannen 30 der beiden Behandlungseinheiten U1
und U2 zuführbar. Jede Flüssigkeitswanne 30 hat einen, nicht im einzelnen
gezeigten, Flüssigkeitsüberlauf zur Konstanthaltung des Flüssigkeitsniveaus
in ihnen. Von den Flüssigkeitswannen 30 überlaufende Flüssigkeit fließt über
Rücklaufleitungen 60 und 62 durch einen Filter 64 in den
Flüssigkeitsspeicher 50 zurück. Dem Flüssigkeitsspeicher 50 wird Flüssigkeit
in Abhängigkeit von seinem Flüssigkeitsniveau von einer Versorgungsleitung
66 nachgefüllt, beispielsweise indem ein Schwimmerschalter 68 des
Flüssigkeitsspeichers 50 ein Ventil 70 der Versorgungsleitung 66 steuert.
Die Flüssigkeit kann reines Wasser, mit Zusatzmitteln versehenes Wasser
oder eine andere Flüssigkeit sein, vorzugsweise sogenanntes
"Feuchtwasser", welches im Offsetdruckverfahren zur Bildung von
farbabstoßenden Bereichen auf einem Druckplattenzylinder verwendet wird.
Solches Feuchtwasser besteht aus Wasser, welchem Alkohol oder
Alkoholersatzstoff und sogenannte Zusätze beigefügt werden, durch welche
die Druckqualität bestimmt wird und welche auch Zusatzmittel enthalten
können, die eine Algenbildung oder die Entwicklung von Bakterien im
Feuchtwasser verhindern. Die Verwendung von Feuchtwasser ist
insbesondere dann zweckmäßig, wenn die Druckmaschine eine
Offsetdruckmaschine, insbesondere eine Rollenoffsetdruckmaschine ist.
Fig. 3 zeigt mögliche Abwandlungen der Oberflächen-
Behandlungsvorrichtung. Fig. 3 zeigt eine lose drehbare oder antreibbare
Rolle 12.3 als Andrückkörper zum Anlegen und/oder Andrücken des
Waschtuches 16 an die Papierbahn 2. Ferner zeigt Fig. 3 die Möglichkeit,
zwei oder mehr Flüssigkeits-Übertragungswalzen 32.1 und 32.2 anstelle
einer einzigen Flüssigkeits-Übertragungswalze 32 zu verwenden, wobei eine
erste Flüssigkeits-Übertragungswalze 32.1 in die Flüssigkeitswanne 30
teilweise eingetaucht ist, um an ihrer Umfangsfläche Flüssigkeit
aufzunehmen. Die im Wege der Flüssigkeitsübertragung letzte Flüssigkeits-
Übertragungswalze 32.2 ist an der Kontaktstelle 40 an das Waschtuch 16
anlegbar und, je nach Ausführungsform mehr oder weniger weit von dem
Waschtuch umschlingbar. Die beiden Flüssigkeits-Übertragungswalzen 32.1
und 32.2 sind parallel zueinander angeordnet und berühren sich über ihre
gesamte Länge längs einer Berührungslinie, so daß die Flüssigkeit von der
einen zur anderen Flüssigkeits-Übertragungswalze übertragen wird. Beide
werden motorisch angetrieben. Anstelle der zwei Flüssigkeits-
Übertragungswalzen können auch drei oder mehr Flüssigkeits-
Übertragungswalzen verwendet werden.
Die Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach der Erfindung eignet sich nicht
nur zum Reinigen und/oder Befeuchten der Oberflächen von laufenden
Materialbahnen wie beispielsweise der Papierbahn 2, sondern auch von
rotierenden Oberflächen von Zylindern, Rollen und Walzen, insbesondere in
Druckmaschinen und in anderen Maschinen zur Bearbeitung von fertigem
Papier oder von anderen Materialien wie beispielsweise Folien.
Das Waschtuch 16 kann ein "vorgefeuchtetes" Waschtuch sein, welches
bereits auf der Abwickelspindel 26 Feuchtigkeit in Form von Wasser,
Feuchtwasser für den Offsetdruck, Waschmittel zur Reinigung von
Zylinderoberflächen oder anderen organischen oder anorganischen Stoffen
enthält.
Claims (11)
1. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung zum Befeuchten oder feuchten
Abwischen von laufenden Oberflächen in Form von rotierenden
zylindrischen Rotationskörper-Umfangsflächen oder in Form von einer oder
von beiden Materialbahnseiten einer laufenden Materialbahn aus Papier oder
Folie oder ähnlich dünnem und flexiblem Material, enthaltend je mindestens
eine Behandlungseinheit (U1, U2) für jede zu behandelnde Oberfläche (6.1,
6.2), wobei jede Behandlungseinheit folgende Merkmale aufweist: eine
Positioniervorrichtung (10) mit einem Andrückkörper (12.1; 12.2; 12.3)
zum Andrücken eines Abschnittes einer automatisch bewegbar
angeordneten Behandlungsbahn (16) an die zu behandelnde Oberfläche
(6.1, 6.2); eine Transportvorrichtung (20, 21, 22, 23, 26) zum
Transportieren der Behandlungsbahn (16) über eine Seite des
Andrückkörpers (12.1; 12.2; 12.3), welche der zu reinigenden Oberfläche
(6.1, 6.2) zugewandt ist; eine Befeuchtungsvorrichtung zum Befeuchten
der Behandlungsbahn (16) auf ihrem Bewegungsweg zum Andrückkörper
(12.1; 12.2; 12.3), wobei die Behandlungsbahn (16) eine Feuchtigkeit von
der Befeuchtungsvorrichtung aufnehmende Beschaffenheit hat;
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befeuchtungsvorrichtung eine Flüssigkeitswanne (30) und
mindestens eine automatisch antreibbare Flüssigkeits-Übertragungswalze
(32) mit einer befeuchtbaren Walzenumfangsfläche (34) aufweist, um
aus der Flüssigkeitswanne (30) durch eine in sie eingetauchte
Walzenumfangsseite Flüssigkeit aufzunehmen und durch eine andere
Walzenumfangsseite auf die Behandlungsbahn (16) an einer Stelle (40)
zu übertragen, die von der Stelle (42), wo der Andrückkörper (12.1;
12.2; 12.3) gegen die Behandlungsbahn (16) drückbar ist, längs des
Bewegungsweges der Behandlungsbahn (16) so weit entfernt ist, daß die
Feuchtigkeit auf dem Bewegungsweg der Behandlungsbahn (16) von
deren Feuchtigkeitsaufnahmestelle (40) bis zu deren Andrückstelle (42)
an die Materialbahn ausreichend Zeit zum Verfließen zu einer im
wesentlichen gleichförmigen Befeuchtung der Behandlungsbahn (16) hat.
2. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Behandlungsbahn (16) mindestens auf ihrer einen Bahnseite aus
einem Flüssigkeit aufsaugenden Material besteht.
3. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Behandlungsbahn (16) aus einem Flüssigkeit aufsaugenden
Material besteht und von der einen Bahnseite zur anderen Bahnseite von
der Flüssigkeit vollständig durchdringbar ist, wobei die Flüssigkeit
spätestens in dem Druckbereich des Andrückkörpers (12) die
Reinigungsbahn vollständig durchdrungen hat.
4. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Flüssigkeits-Übertragungswalze (32) auf der von
der Materialbahn abgewandten Seite der Behandlungsbahn (16)
angeordnet ist.
5. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Flüssigkeits-Übertragungswalze (32) eine
geschlossene Umfangsfläche (34) aus Metall hat.
6. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzenumfangsfläche (34) aus Chrom besteht.
7. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssigkeits-Übertragungswalze (32) quer zur Behandlungsbahn
(16), in Richtung auf deren Oberfläche, auf verschiedene Positionen
einstellbar ist.
8. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Andrückkörper (12.1; 12.2; 12.3) quer zur Behandlungsbahn
(16), in Richtung auf deren Oberfläche, auf verschiedene Positionen
einstellbar ist.
9. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Andrückkörper (12.1; 12.2; 12.3) ein Gleitschuh ist, über
welchen die Behandlungsbahn (16) hinweggleitbar angeordnet ist.
10. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Andrückkörper (12.3) eine drehbar angeordnete Rolle ist.
11. Oberflächen-Behandlungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Behandlung von beiden Oberflächen (6.1, 6.2) einer Materialbahn
auf ihren beiden Seiten je mindestens eine Behandlungseinheit (U1, U2)
angeordnet ist, und daß ein Flüssigkeitsspeicher (50) vorgesehen ist, aus
welchem die Flüssigkeit allen Flüssigkeitswannen (30) der auf beiden
Seiten der Materialbahn angeordneten Behandlungseinheiten zuführbar
ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999129843 DE19929843A1 (de) | 1999-06-29 | 1999-06-29 | Oberflächen-Behandlungsvorrichtung |
| JP2001506100A JP2003503181A (ja) | 1999-06-29 | 2000-06-16 | 表面処理装置 |
| EP00938796A EP1189752A1 (de) | 1999-06-29 | 2000-06-16 | Oberflächen-behandlungsvorrichtung |
| PCT/EP2000/005550 WO2001000413A1 (de) | 1999-06-29 | 2000-06-16 | Oberflächen-behandlungsvorrichtung |
| CN 00809726 CN1359331A (zh) | 1999-06-29 | 2000-06-16 | 表面处理设备 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999129843 DE19929843A1 (de) | 1999-06-29 | 1999-06-29 | Oberflächen-Behandlungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19929843A1 true DE19929843A1 (de) | 2001-01-04 |
Family
ID=7912970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999129843 Withdrawn DE19929843A1 (de) | 1999-06-29 | 1999-06-29 | Oberflächen-Behandlungsvorrichtung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1189752A1 (de) |
| JP (1) | JP2003503181A (de) |
| CN (1) | CN1359331A (de) |
| DE (1) | DE19929843A1 (de) |
| WO (1) | WO2001000413A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202007018741U1 (de) | 2007-12-08 | 2009-04-02 | Hartmut Lehmann Metallbau Gmbh | Vorrichtung zur Reinigung von Druckpapier |
| US8672019B1 (en) | 2012-12-27 | 2014-03-18 | Berndorf Band Gmbh | Cleaning unit for a continuous metal strip as well as a strip casting installation with such a cleaning unit |
| WO2014100847A1 (de) | 2012-12-27 | 2014-07-03 | Berndorf Band Gmbh | Reinigungsanlage für ein endlosband aus metall sowie bandgiessanlage mit einer solchen reinigungsanlage |
| DE102024100626A1 (de) * | 2024-01-10 | 2025-07-10 | Canon Production Printing Holding B.V. | Vorrichtung und Verfahren zum Nachbehandeln eines bedruckten Aufzeichnungsträgers |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102107554B (zh) * | 2010-03-12 | 2013-04-24 | 陈善忠 | 一种印刷工艺及其所使用的印刷助剂 |
| CN103507405B (zh) * | 2012-06-29 | 2017-02-01 | 上海宇智科技有限公司 | 一种擦拭装置 |
| JP2019018127A (ja) * | 2017-07-12 | 2019-02-07 | 株式会社 ハリーズ | 清掃システム、透明基板の清掃方法及び電子部品の製造方法 |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005826B (de) * | 1954-02-26 | 1957-04-04 | Kullenbuersten Kullen & Co K G | Vorrichtung zum Anfeuchten von in Bewegung befindlichen Papierbahnen |
| DE2249740B2 (de) * | 1972-10-11 | 1976-08-26 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen reinigen von schnellaufenden folienbahnen |
| GB2047167A (en) * | 1979-04-19 | 1980-11-26 | Baldwin Gegenheimer Corp | Blanket cylinder cleaner |
| DE3740044A1 (de) * | 1987-11-26 | 1989-06-08 | Kotterer Grafotec | Vorrichtung zum abnehmen von verunreinigungen von einem bedruckstoff |
| DE9315701U1 (de) * | 1993-10-14 | 1993-12-23 | Baldwin-Gegenheimer Gmbh, 86165 Augsburg | Waschband zum Waschen von Druckmaschinen-Zylindern |
| DE3844770C2 (de) * | 1988-11-15 | 1994-05-26 | Baldwin Gegenheimer Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern der Verschmutzung einer Bedruckstoffbahn bei einer Offset-Rotationsdruckmaschine |
| DE4414663A1 (de) * | 1993-04-30 | 1994-11-03 | Heidelberger Druckmasch Ag | Bahnkühlungsvorrichtung |
| EP0672526A1 (de) * | 1994-03-18 | 1995-09-20 | Comtec Co., Ltd. | Papieroberflächenreiningungsanlage |
| EP0527316B1 (de) * | 1991-08-14 | 1995-10-11 | Baldwin-Gegenheimer GmbH | Bahnreinigungsanlage zur Reinigung einer zu bedruckenden Bahn |
-
1999
- 1999-06-29 DE DE1999129843 patent/DE19929843A1/de not_active Withdrawn
-
2000
- 2000-06-16 WO PCT/EP2000/005550 patent/WO2001000413A1/de not_active Ceased
- 2000-06-16 JP JP2001506100A patent/JP2003503181A/ja active Pending
- 2000-06-16 CN CN 00809726 patent/CN1359331A/zh active Pending
- 2000-06-16 EP EP00938796A patent/EP1189752A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005826B (de) * | 1954-02-26 | 1957-04-04 | Kullenbuersten Kullen & Co K G | Vorrichtung zum Anfeuchten von in Bewegung befindlichen Papierbahnen |
| DE2249740B2 (de) * | 1972-10-11 | 1976-08-26 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen reinigen von schnellaufenden folienbahnen |
| GB2047167A (en) * | 1979-04-19 | 1980-11-26 | Baldwin Gegenheimer Corp | Blanket cylinder cleaner |
| DE3740044A1 (de) * | 1987-11-26 | 1989-06-08 | Kotterer Grafotec | Vorrichtung zum abnehmen von verunreinigungen von einem bedruckstoff |
| DE3844770C2 (de) * | 1988-11-15 | 1994-05-26 | Baldwin Gegenheimer Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern der Verschmutzung einer Bedruckstoffbahn bei einer Offset-Rotationsdruckmaschine |
| EP0527316B1 (de) * | 1991-08-14 | 1995-10-11 | Baldwin-Gegenheimer GmbH | Bahnreinigungsanlage zur Reinigung einer zu bedruckenden Bahn |
| DE4414663A1 (de) * | 1993-04-30 | 1994-11-03 | Heidelberger Druckmasch Ag | Bahnkühlungsvorrichtung |
| DE9315701U1 (de) * | 1993-10-14 | 1993-12-23 | Baldwin-Gegenheimer Gmbh, 86165 Augsburg | Waschband zum Waschen von Druckmaschinen-Zylindern |
| EP0672526A1 (de) * | 1994-03-18 | 1995-09-20 | Comtec Co., Ltd. | Papieroberflächenreiningungsanlage |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202007018741U1 (de) | 2007-12-08 | 2009-04-02 | Hartmut Lehmann Metallbau Gmbh | Vorrichtung zur Reinigung von Druckpapier |
| US8672019B1 (en) | 2012-12-27 | 2014-03-18 | Berndorf Band Gmbh | Cleaning unit for a continuous metal strip as well as a strip casting installation with such a cleaning unit |
| WO2014100847A1 (de) | 2012-12-27 | 2014-07-03 | Berndorf Band Gmbh | Reinigungsanlage für ein endlosband aus metall sowie bandgiessanlage mit einer solchen reinigungsanlage |
| DE102024100626A1 (de) * | 2024-01-10 | 2025-07-10 | Canon Production Printing Holding B.V. | Vorrichtung und Verfahren zum Nachbehandeln eines bedruckten Aufzeichnungsträgers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN1359331A (zh) | 2002-07-17 |
| EP1189752A1 (de) | 2002-03-27 |
| JP2003503181A (ja) | 2003-01-28 |
| WO2001000413A1 (de) | 2001-01-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2916047C2 (de) | Farb- und Feuchtwerk für lithographische Druckplatten | |
| CH647718A5 (de) | Vorrichtung zum waschen von zylindern in druckmaschinen. | |
| DE10000903A1 (de) | Verfahren zum Betrieb einer Druckmaschine und Druckmaschine zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE4126888A1 (de) | Bahnreinigungsanlage zur reinigung einer zu bedruckenden bahn | |
| DE102009006268B4 (de) | Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche eines Gummituchzylinders einer Nassoffsetdruckmaschine | |
| DE69505288T2 (de) | Papieroberflächenreiningungsanlage | |
| DE3804204C2 (de) | ||
| DE19929843A1 (de) | Oberflächen-Behandlungsvorrichtung | |
| DD143060A5 (de) | Druckmaschine sowie farbwerk fuer eine druckmaschine | |
| DE2520919A1 (de) | Wascheinrichtung zum reinigen des gummizylinders einer offsetdruckmaschine | |
| EP0901839B1 (de) | Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigkeiten auf ein Substrat | |
| DE2538067B2 (de) | Waschvorrichtung fuer einen zylinder einer druckmaschine | |
| AT394665B (de) | Vielzweck-bearbeitungs-vorrichtung | |
| EP2397328A1 (de) | Traversierende Farbkastenreinigung | |
| EP1125740B1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Reinigen von Leitwalzen einer Rollendruckmachine | |
| WO1992003605A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum auftragen, einpressen oder entfernen von flüssigkeiten oder substanzen | |
| DE7821495U1 (de) | Flachdruckvervielfaeltigungs-vorrichtung | |
| DE10112756A1 (de) | Filmfarbwerk in einer Druckmaschine und verfahren zu dessen Reinigung | |
| DE19645169C2 (de) | Verfahren zur Reinigung von Zylindern und Walzen in einer Druckmaschine | |
| DE10003161A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Erzeugen eines mit Reinigungsflüssigkeit befeuchteten Reinigungsvlieses | |
| DE1411118C (de) | Befeuchtungseinrichtung fur die Druckplatte einer Offset Druckmaschine | |
| DE102008001542B4 (de) | Walzenreinigungsvorrichtung einer Offsetdruckmaschine | |
| DE3526308C2 (de) | ||
| DE10213985A1 (de) | Auftragwalze mit einem Walzenmantel | |
| DE10315444B4 (de) | Farbdosiervorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BALDWIN GERMANY GMBH, 86165 AUGSBURG, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |