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DE102009006268B4 - Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche eines Gummituchzylinders einer Nassoffsetdruckmaschine - Google Patents

Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche eines Gummituchzylinders einer Nassoffsetdruckmaschine Download PDF

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Abstract

Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche (15) eines Gummituchzylinders (2) einer Nassoffsetdruckmaschine, bei dem auf die Mantelfläche (15) ein Reinigungsfluid aufgetragen wird, wobei als Reinigungsfluid Feuchtmittel verwendet wird, wobei zum Entfernen von Verunreinigungen (17) eine auf die Mantelfläche (15) wirkende Reinigungsvorrichtung (6) in Betrieb gesetzt wird, und wobei nach dem Auftragen des Reinigungsfluides und vor dem Inbetriebsetzen der Reinigungsvorrichtung (6) die Verunreinigungen (17) mechanisch aufgebrochen werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche eines Gummituchzylinders einer Nassoffsetdruckmaschine.
  • Zum Reinigen einer Mantelfläche eines Zylinders einer Druckmaschine ist es bekannt, Tuchwascheinrichtungen und/oder Bürstenwascheinrichtungen zu verwenden. Eine Wascheinrichtung kann genau einem Zylinder zugeordnet sein oder wird als Kombiwascheinrichtung für mehrere Zylinder verwendet.
  • Beim Drucken im Offsetdruck wird Druckfarbe von einer Druckform auf die Oberfläche eines Gummituchs übertragen. In einem Druckspalt zwischen einem Gummituchzylinder und einem Druckzylinder wird die Druckfarbe bildgemäß auf einen Bogen oder eine Bahn übertragen. Beim Drucken lagern sich auf dem Gummituch in den Bereichen, wo die Seitenränder des Bedruckstoffs liegen, Papierstrichkanten ab. Die Papierstrichkanten bestehen aus Papierpartikeln und Druckfarbe, die unerwünschte hartnäckige Verunreinigungen des Gummituches darstellen. Werden diese Verunreinigungen nicht beseitigt, kann die Oberfläche des benachbarten Druckzylinders beschädigt werden, so dass Verschleißmarken entstehen, die Druckfehler zur Folge haben.
  • Zum Waschen eines Gummituches ist es bekannt, eine Wascheinrichtung zu verwenden, die mittels Bürsten und einem flüssigen Waschmittel auf die Oberfläche des Gummituches einwirkt. Nach dem Reinigen des Gummituches kann die Oberfläche des benachbarten Druckzylinders gereinigt werden, indem der Gummituchzylinder an den Druckzylinder angestellt wird. Während die Zylinder rotieren, wird die vom Druckzylinder zu entfernende Druckfarbe einschließlich Verunreinigungen auf das Gummituch übertragen und mit der Gummituchwascheinrichtung entfernt. Um Papierstrichkanten vom Gummituch zu beseitigen, erfolgt der Waschvorgang über einen längeren Zeitraum, so dass die Produktivität der Druckmaschine unerwünscht verringert ist.
  • DE 40 13 465 A1 zeigt eine Druckmaschine, deren Zylinder und Walzen verschiedene Stellungen zum Waschen einnehmen können. In einer Stellung werden der Gummituchzylinder und Plattenzylinder mit Walzen des Feuchtwerks gereinigt. In einer anderen Stellung befindet sich der Gummituchzylinder in Anlage am Druckzylinder, so dass beide Zylinder zusammen mit einer Wascheinrichtung gereinigt werden können.
  • Aus der EP 1 661 702 B1 ist ein Verfahren zum Reinigen von Zylindern einer Druckmaschine bekannt, bei dem die Reinigungswirkung abhängig vom Verschmutzungsgrad gesteuert wird. Hierzu werden mit einer Kamera laufend der Verschmutzungsgrad auf der Mantelfläche eines Zylinders erfasst.
  • Bei einem Verfahren zum Reinigen der Mantelfläche eines Zylinders einer Druckmaschine nach der EP 1 516 730 A1 können abhängig von der Art einer Verunreinigung verschiedene Reinigungsparameter voreingestellt werden. Einstellbare Parameter sind unter anderem die Menge und die Einwirkdauer eines einem Waschtuch zuzuführenden Reinigungsmittels.
  • Die DE 10 2005 062 373 A1 zeigt eine Bogenoffsetdruckmaschine, bei der zum Reinigen auf Farbwalzen Reinigungsmittel gesprüht und durch Rotation der Walzen verteilt wird. Nachdem sich eine Emulsion aus Druckfarbe und Reinigungsmittel gebildet hat, wird eine Rakeleinrichtung an eine der Farbwalzen angestellt, welche die Emulsion abrakelt.
  • Bei einer Reinigungsvorrichtung für einen Gummituchzylinder einer Nassoffsetdruckmaschine wird gemäß der DE 103 55 909 A1 eine Bürste oder ein Waschtuch verwendet, wobei für einen Reinigungsvorgang wahlweise Waschmittel oder das beim Drucken verwendete Feuchtmittel verwendet wird. Das zum Reinigen verwendete Feuchtmittel wird aus dem beim Drucken bestehenden Feuchtmittelfluß abgezweigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche eines Zylinders einer Druckmaschine anzugeben, mit dem während einer kurzen Zeitdauer eine verbesserte Reinigungswirkung erzielt werden kann.
  • Die Aufgabe wird mit einem Verfahren gelöst, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß der Erfindung wird zum Reinigen auf die Mantelfläche eines Zylinders zuerst ein Reinigungsfluid aufgetragen, danach werden die Verunreinigungen mechanisch aufgebrochen und schließlich mit einer Reinigungsvorrichtung von der Mantelfläche entfernt.
  • Beim Reinigen der Mantelfläche eines Übertragungszylinders einer Nassoffsetdruckmaschine kann als Reinigungsfluid Feuchtmittel aufgetragen werden, indem ein benachbarter Druckformzylinder an den Übertragungszylinder und mindestens eine Feuchtauftragswalze an den Druckformzylinder angestellt wird. Während einer Rotation des Druckformzylinders und des Übertragungszylinders und der Feuchtauftragswalze wird Feuchtmittel auf die Mantelfläche aufgetragen. Das Aufbrechen von Verunreinigungen, insbesondere von Papierstrichkanten, auf der Mantelfläche des Übertragungszylinders geschieht durch die Pressung, die der Druckformzylinder auf die Mantelfläche ausübt.
  • Hilfsweise bzw. alternativ kann an den Übertragungszylinder eine rotierbare Brechwalze angestellt werden. Die Brechwalze hat vorzugsweise einen geringeren Durchmesser als der Übertragungszylinder und besitzt eine harte Oberfläche. Die Wirkung der Brechwalze kann gesteigert werden, wenn die Oberfläche strukturiert ist. Geeignete Oberflächenmaterialien für die Brechwalze sind u. a. Chrom oder Keramik.
  • Weiterhin kann alternativ das Reinigungsfluid mit einer zusätzlichen Vorrichtung auf die Mantelfläche aufgetragen werden. Es ist möglich, Feuchtmittel allein aufzutragen oder ein spezielles Reinigungsfluid aufzutragen, welches Papierstrichkanten besonders gut durchdringt.
  • Die verbesserte Reinigungswirkung tritt durch das gleichzeitige Einwirken des Reinigungsfluids und der Pressung des Druckformzylinders bzw. der Brechwalze auf die Verunreinigungen ein.
  • Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert werden, es zeigen,
  • 13: ein Schema eines Druckwerkes einer Naßoffsetdruckmaschine in drei verschiedenen Reinigungskonfigurationen,
  • 4: eine Schnittdarstellung an einem Gummituchzylinder mit einer Papierstrichkante und
  • 5: ein Schema zum Papierstrichkantenaufbrechen mit einer Brechwalze.
  • Die 13 zeigen eine Schema eines Druckwerks einer Nassoffsetdruckmaschine. Das Druckwerk umfasst u. a. einen Plattenzylinder 1, einen Gummituchzylinder 2, einen Druckzylinder 3, Farbauftragswalzen 4, Feuchtmittelauftragswalzen 5 und eine Bürstenreinigungsvorrichtung 6. Auf dem Trommelkörper des Plattenzylinders 1 ist eine Druckplatte 7 aufgespannt. Auf dem Trommelkörper des Gummituchzylinders 2 ist ein elastisches Gummituch 8 aufgezogen. Der Trommelkörper des Druckzylinders 3 trägt einen Druckfarbe abweisenden Aufzug 9. Die Zylinder 13 sind in Seitenwänden der Druckmaschine gehalten und mit einem Antrieb in Richtung der Pfeile rotierbar gelagert. Der Antrieb kann über ein Zahnrädergetriebe oder mittels Einzelantrieben erfolgen. Der Gummituchzylinder 2 ist mit einer Vorrichtung wahlweise an den Plattenzylinder 1 oder an den Druckzylinder 3 oder an den Plattenzylinder 1 und den Druckzylinder 3 gleichzeitig anstellbar. Die Reinigungsvorrichtung 6 enthält eine rotierbare Bürste 10, die mit einer Vorrichtung an das Gummituch 8 an- und abstellbar ist. Der Bürste 10 ist eine Rakelwanne 11 zugeordnet. Die Farbauftragswalzen 4 und die Feuchtmittelauftragswalzen 5 sind jeweils mit einer Vorrichtung an die Druckform 7 an- und abstellbar.
  • Beim Drucken ist der Gummituchzylinder 2 an den Plattenzylinder 1 und den Druckzylinder 3 angestellt. Weiterhin sind beim Drucken die Farbauftragswalzen 4 und die Feuchtmittelauftragswalzen 5 an den Plattenzylinder 1 angestellt. Während der Rotation der Zylinder 13 in Richtung der Pfeile wird Feuchtmittel aus einem Vorratsbehälter 12 und Druckfarbe aus einem Farbkasten auf die Druckplatte 7 aufgetragen. Die Druckfarbe wird bildgemäß auf das Gummituch 8 übertragen. Beim Drucken wird auf dem Druckzylinder 3 ein Bogen 13 (4) geführt. Die Druckfarbe 14 wird von der Mantelfläche 15 des Gummituchzylinders 2 auf die Oberfläche des Bogens 13 übertragen. Der Aufzug 9 verhindert, dass sich Druckfarbe 16 an der Unterseite des Bogens 13 auf der Oberfläche des Aufzuges 9 ablegt.
  • Wie in 4 näher dargestellt, bilden sich nach einer Vielzahl von Drucken an den seitlichen Rändern des Bogens 13 auf der Mantelfläche 15 Papierstrichkanten 17 aus. Die Papierstrichkanten 17 bestehen aus einem verhärteten Gemisch aus Papierpartikeln und Druckfarbe 14. Um eine Beschädigung der farbabweisenden Oberfläche des Aufzuges 9 zu vermeiden, müssen die Papierstrichkanten 17 regelmäßig in einem Reinigungsvorgang entfernt werden.
  • Zum Beseitigen der Papierstrichkanten 17 von der Mantelfläche 15 des Gummituches 8 wird die Bogenzufuhr abgestellt. Wie in 1 dargestellt, werden in einem ersten Schritt die Papierstrichkanten 17 aufgebrochen. Hierzu wird der Gummituchzylinder 2 vom Druckzylinder 3 abgestellt und an den Plattenzylinder 1 angestellt. Weiterhin werden die Farbauftragswalzen 4 von der Druckplatte 7 abgestellt und die Feuchtmittelauftragswalzen 5 an die Druckplatte 7 angestellt. Während der Plattenzylinder 1 und der Gummituchzylinder 2 rotieren, wird Feuchtmittel ausgehend vom Vorratsbehälter 12, über eine Tauchwalze 18, eine Feuchtmittelübertragungswalze 19, die Feuchtmittelauftragswalzen 5 und die Druckplatte 7 auf die Mantelfläche 15 des Gummituches 8 übertragen. Zwischen dem Gummituchzylinder 2 und dem Plattenzylinder 1 besteht eine Pressung, so dass die durch das Feuchtmittel aufgeweichten Papierstrichkanten 17 aufgebrochen werden. Die Haftung der Papierstrichkanten 17 an der Mantelfläche 15 wird dabei so verringert, dass es möglich ist, die Papierstrichkanten 17 abzubürsten.
  • Das Reinigen des Gummituches 8 mit der Bürste 10 ist näher in 2 dargestellt. Die Feuchtmittelauftragswalze 5 und der Gummituchzylinder 2 sind vom Plattenzylinder 1 abgestellt. Die Bürste 10 ist an die Mantelfläche 15 angestellt und in Rotation versetzt. Die Papierstrichkanten 17 und sonstigen Verunreinigungen gelangen in die Rakelwanne 11, von wo aus sie aus der Druckmaschine abgeführt werden.
  • Nach dem Reinigen des Gummituches 8 wird die Oberfläche des Aufzuges 9 auf dem Druckzylinder 3 gewaschen. Wie näher in 3 gezeigt, bleiben die Farbauftragswalzen 4, die Feuchtmittelauftragswalzen 5 und der Gummituchzylinder 2 vom Plattenzylinder 1 abgestellt. Der Gummituchzylinder 2 wird an den Druckzylinder 1 angestellt. Während der Druckzylinder 1 und der Gummituchzylinder 2 rotieren, werden Druckfarbe und Verunreinigungen vom Aufzug 9 auf das Gummituch 8 übertragen. Durch die an die Mantelfläche 15 weiterhin angestellte Bürste 10 werden die Druckfarbe und Verunreinigungen entfernt.
  • Das Aufbrechen der Papierstrichkanten 17 und das Waschen des Gummituches 8 und des Aufzuges 9 geschehen programmgesteuert. Die für den Programmablauf optimalen Parameter, wie die Drehzahl des Gummituchzylinders 2, die Drehzahl der Tauchwalze 18, die Zeitdauer des Aufbrechens der Papierstrichkanten 17, der Nässegrad der Bürste 10 und die Zeitdauer der Bürstenaktion werden durch Versuche bestimmt und in einem Speicher eines Rechners festgehalten.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Als Waschvorrichtung für das Gummituch 8 kann anstelle der Bürstenreinigungsvorrichtung 6 eine Tuchwascheinrichtung zum Einsatz kommen. Das Aufbrechen der Papierstrichkanten 17 kann mit einer speziellen Brechwalze 20 geschehen, die, wie in 5 dargestellt, an die Mantelfläche 15 angestellt wird. Die Brechwalze 20 hat eine harte, strukturierte Oberfläche. Weiterhin können die Papierstrichkanten 17 mittels eines Fluids aufgeweicht werden, dass mit einer separaten Vorrichtung 21 auf die Mantelfläche 15 aufgetragen wird.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Plattenzylinder
    2
    Gummituchzylinder
    3
    Druckzylinder
    4
    Farbauftragswalze
    5
    Feuchtmittelauftragswalze
    6
    Bürstenreinigungsvorrichtung
    7
    Druckplatte
    8
    Gummituch
    9
    Aufzug
    10
    Bürste
    11
    Rakelwanne
    12
    Vorratsbehälter
    13
    Bogen
    14
    Druckfarbe
    15
    Mantelfläche
    16
    Druckfarbe
    17
    Papierstrichkante
    18
    Tauchwalze
    19
    Feuchtmittelübertragungswalze
    20
    Brechwalze
    21
    Vorrichtung

Claims (8)

  1. Verfahren zum Reinigen einer Mantelfläche (15) eines Gummituchzylinders (2) einer Nassoffsetdruckmaschine, bei dem auf die Mantelfläche (15) ein Reinigungsfluid aufgetragen wird, wobei als Reinigungsfluid Feuchtmittel verwendet wird, wobei zum Entfernen von Verunreinigungen (17) eine auf die Mantelfläche (15) wirkende Reinigungsvorrichtung (6) in Betrieb gesetzt wird, und wobei nach dem Auftragen des Reinigungsfluides und vor dem Inbetriebsetzen der Reinigungsvorrichtung (6) die Verunreinigungen (17) mechanisch aufgebrochen werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verunreinigungen aufgebrochen werden, indem der Gummituchzylinder (2) in Rotation versetzt und ein benachbarter, rotierbarer Zylinder (1, 20) an die Mantelfläche (15) angestellt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Reinigen der Mantelfläche (15) des Gummituchzylinders (2) zum Aufbrechen der Verunreinigungen (17) ein rotierbarer Druckformzylinder (1) mit einer Druckform (7) an die Mantelfläche (15) des Gummituchzylinders (2) angestellt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Reinigen der Mantelfläche (15) des Gummituchzylinders (2) zum Aufbrechen der Verunreinigungen (17) eine rotierbare Brechwalze (20) an die Mantelfläche (15) des Gummituchzylinders (2) angestellt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Brechwalze (20) verwendet wird, deren Oberfläche härter als das Material (8) an der Mantelfläche des Gummituchzylinders (2) ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Brechwalze (20) verwendet wird, deren Oberfläche strukturiert ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Feuchtmittel auf die Mantelfläche (15) aufgetragen wird, indem ein Druckformzylinder (1) mit einer Druckform (7) an die Mantelfläche (15) angestellt wird, wobei die Druckform (7) in rollendem Kontakt mit einer Feuchtmittelauftragswalze (5) eines Feuchtwerks gebracht wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Reinigungsvorrichtung (6) eine rotierende Bürste (10) verwendet wird.
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