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DE19928722C1 - Steckverbindung - Google Patents

Steckverbindung

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Publication number
DE19928722C1
DE19928722C1 DE1999128722 DE19928722A DE19928722C1 DE 19928722 C1 DE19928722 C1 DE 19928722C1 DE 1999128722 DE1999128722 DE 1999128722 DE 19928722 A DE19928722 A DE 19928722A DE 19928722 C1 DE19928722 C1 DE 19928722C1
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DE
Germany
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component
locking
adjustable
plug connection
connection according
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1999128722
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Hasenoehrl
Juergen Koerber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE1999128722 priority Critical patent/DE19928722C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19928722C1 publication Critical patent/DE19928722C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R11/00Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung zum Befestigen eines ersten Bauteils an einem zweiten Bauteil, mit Führungsmitteln, die beim Anstecken des ersten Bauteils an das zweite Bauteil eine eindimensionale Ansteckrichtung vorgeben, mit einer Rasteinrichtung, die, sobald das erste Bauteil beim Anstecken an das zweite Bauteil eine Befestigungslage erreicht, eine selbsttätig einrastende Verriegelung zwischen den Bauteilen ausbildet, wobei das eine Bauteil ein erstes Rastelement aufweist, das zum Verriegeln mit einem am anderen Bauteil angeordneten zweiten Rastelement in Eingriff steht. DOLLAR A Um das Lösen der Verriegelung bzw. das Abziehen des ersten Bauteils vom zweiten Bauteil zu vereinfachen, ist eines der Rastelemente verstellbar am zugeordneten Bauteil gelagert, wobei dieses verstellbare Rastelement zwischen einer Verriegelungsstellung, in welcher das verstellbare Rastelement mit dem anderen Rastelement zur Ausbildung der Verriegelung zusammenwirkt, und einer Entriegelungsstellung verstellbar ist, in welcher das verstellbare Rastelement das andere Rastelement freigibt, so daß das erste Bauteil vom zweiten Bauteil abziehbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung zum Befestigen eines ersten Bauteils an einem zweiten Bauteil, insbesondere zum Befestigen eines Anbauteils an einem Trägerteil in einem Fahrzeuginnenraum, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Aus der DE 195 21 592 C1 ist eine Aufnahmevorrichtung für Geräte und/oder Gegenstände im Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs bekannt, die einen fahrzeugfesten Schacht aufweist, in den übereinander angeordnete Einsätze, wie Ablagefach, Kassettenbox, Ascher und dergleichen, untergebracht werden können. Zwischen jedem Einsatz und den Schacht-Seitenwänden sind Führungsmittel vorgesehen, die beim Anstecken bzw. beim Einschieben der Einsätze eine Längsführung für den jeweiligen Einsatz ausbilden, die ein schubladenartiges Einschieben des jeweiligen Einsatzes in einer eindimensionalen Schieberichtung ermöglichen. Auf diese Weise können die Einsätze nach Art einer Steckverbindung in den Schacht eingesteckt werden. Bei der bekannten Aufnahmevorrichtung ist diese Steckverbindung mit einer Rasteinrichtung versehen, die, sobald der Einsatz beim Einstecken bzw. Einschieben in den Schacht eine Haltelage erreicht, eine selbsttätig einrastende Verriegelung zwischen dem Einsatz und dem Schacht ausbildet. Zur Ausbildung dieser Verrastung weist der Einsatz einen Raststeg auf, der zum Verriegeln mit einer am Schacht ausgebildeten Rastplatte in Eingriff steht. Der Raststeg ist dabei als Feder ausgebildet, die zum Lösen der Verriegelung entgegen ihrer Federkraft manuell von der Rastplatte weggedrückt werden muß. Solange sich der Raststeg in dieser weggedrückten Stellung befindet, kann der Einsatz aus dem Schacht herausgezogen werden. Zum Herausnehmen des Einsatzes aus dem Schacht sind somit zwei Hände erforderlich, nämlich eine erste zum Wegdrücken des Raststegs und eine zweite zum Herausziehen des Einsatzes. Das Herausnehmen des Einsatzes, d. h. das Lösen der Verriegelung der Steckverbindung, ist somit nur relativ aufwendig durchführbar.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Steckverbindung der eingangs genannten Art eine Ausführungsform anzugeben, bei der die Verriegelung zum Abziehen des angesteckten Bauteils einfach gelöst werden kann.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Steckverbindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, eines der Rastelemente am zugeordneten Bauteil verstellbar zu lagern, derart, daß das Rastelement in eine Entriegelungsstellung überführt werden kann, die ein Abziehen des ersten Bauteils vom zweiten Bauteile ermöglicht. Die Lagerung ist dabei so gewählt, daß sich das Rastelement nicht von selbst aus seiner Entriegelungsstellung in seine Verriegelungsstellung verstellt. Vorzugsweise ist das Rastelement als Schwenkriegel, der um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist, oder als Schweberiegel ausgebildet, der bidirektional verschiebbar gelagert ist. Die genannten Alternativen sind besonders preiswert realisierbar.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform können Rückstellmittel vorgesehen sein, die das verstellbare Rastelement beim Anstecken des ersten Bauteils an das zweite Bauteil in seine Verriegelungsstellung verstellen. Durch diese Maßnahme wird gewährleistet, daß das zum Abziehen des ersten Bauteils in seine Entriegelungsstellung verstellte Rastelement spätestens beim Anstecken wieder seine Verriegelungsstellung einnimmt und die vorgesehene Verriegelungsfunktion ordnungsgemäß erfüllen kann.
Weitere wichtige Vorteile und Merkmale der erfindungsgemäßen Steckverbindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmalen nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Steckverbindung in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine geschnittene Ansicht entsprechend den Schnittlinien II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht wie in Fig. 1, jedoch einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 eine geschnittene Ansicht entsprechend den Schnittlinien IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht wie in Fig. 4, jedoch einer anderen Ausführungsform, und
Fig. 6 eine Ansicht wie in Fig. 5, jedoch einer anderen Ausführungsform.
Entsprechend den Fig. 1 und 2 ist zur Befestigung eines ersten Bauteils 1 an einem zweiten Bauteil 2 eine erfindungsgemäße Steckverbindung ausgebildet. Die Blickrichtung der Fig. 1 ist in Fig. 2 durch einen Pfeil I wiedergegeben. Zur Realisierung dieser Steckverbindung sind an den Bauteilen 1 und 2 Führungsmittel 3 ausgebildet, die beim Anstecken des ersten Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 eine Seitenführung für das erste Bauteil 1 ausbilden und auf diese Weise eine eindimensionale Ansteckrichtung 4 definieren, die in den Fig. 1 und 2 durch einen Doppelpfeil symbolisiert ist. Die Führungsmittel 3 können beispielsweise so ausgebildet sein, daß sich für das in die Führungsmittel 3 eingeführte erste Bauteil 1 eine schubladenartige Verstellbarkeit am zweiten Bauteil 2 ergibt. Die Führungsmittel können z. B. durch eine am zweiten Bauteil 2 ortsfeste Nut und eine damit zusammenwirkende, am ersten Bauteil 1 ortsfeste Feder gebildet sein.
Das entsprechend Fig. 1 hinter dem ersten Bauteil 1 angeordnete zweite Bauteil 2 weist ein Rastelement 5 auf, das zum ersten Bauteil 1 hin vom zweiten Bauteil 2 absteht und in diese Richtung federelastisch ausgebildet ist. Dieses am zweiten Bauteil 2 ausgebildete Rastelement 5 wird daher im folgenden als Rastfeder 5 bezeichnet. Zur freien Verstellbarkeit der Rastfeder 5 weist das zweite Bauteil 2 eine Ausnehmung bzw. einen Durchbruch 6 auf. Am ersten Bauteil 1 ist ein weiteres Rastelement 7 angeordnet, das auf der dem zweiten Bauteil 2 zugewandten Seite des ersten Bauteils 1 eine zum zweiten Bauteil 2 hin abstehende Rastnase 8 aufweist. Diese Rastnase 8 wirkt mit der Rastfeder 5 zur Ausbildung einer Verriegelung zusammen, wobei die Rastnase 8 mit der Rastfeder 5 zum Verriegeln in Eingriff steht.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist das zweite Rastelement 7 als bidirektional verschiebbarer Riegel ausgebildet, so daß das zweite Rastelement 7 im folgenden auch als Schieberiegel 7 bezeichnet wird. Die bidirektionale Verschiebbarkeit des Schieberiegels 7 ist in Fig. 1 durch einen Doppelpfeil 9 symbolisiert und ist zweckmäßigerweise senkrecht zur Ansteckrichtung 4 der Bauteile 1 und 2 ausgerichtet. Zur Realisierung der bidirektionalen Verschiebbarkeit des Schieberiegels 7 ist dieser mit entsprechenden Schiebeführungen 10 am ersten Bauteil 1 gelagert. Zur Betätigung des Schieberiegels 7 weist dieser einen Betätigungszapfen 11 auf, der hier auf der dem zweiten Bauteil 2 abgewandten Seite des ersten Bauteils 1 vorsteht, wobei der Betätigungszapfen 11 ein im ersten Bauteil 1 ausgespartes Langloch 12 durchdringt. Das Langloch 12 ist parallel zur Verschieberichtung 9 des Schieberiegels 7 ausgerichtet und begrenzt in der Schieberichtung 9 die Verstellbarkeit des Betätigungszapfens 11 und somit die Verstellbarkeit des Schieberiegels 7. Auf diese Weise werden Endpositionen des Schieberiegels 7 definiert. In einer ersten Endposition befindet sich der Schieberiegel 7 in der in Fig. 1 mit durchgezogener Linie dargestellten, nach rechts verstellten Lage. In dieser (rechten) Endposition fluchtet die Rastnase 8 bezüglich der Ansteckrichtung 4 mit der Rastfeder 5, so daß die Verriegelung ausgebildet werden kann. Diese rechte Endposition bildet somit eine Verriegelungsstellung des Schieberiegels 7. Solange der Schieberiegel 7 bzw. dessen Rastnase 8 mit der Rastfeder 5 zusammenwirkt, kann das erste Bauteil 1 relativ zum zweiten Bauteil 2 nicht entsprechend Fig. 1 nach oben verstellt werden, d. h. das erste Bauteil 1 kann nicht vom zweiten Bauteil 2 abgezogen werden.
In der anderen Endposition ist der Schieberiegel 7 gemäß Fig. 1 nach links verstellt, was durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist. In dieser (linken) Endposition befindet sich die Rastnase 8 bezüglich der Ansteckrichtung 4 neben der Rastfeder 5, so daß die Rastnase 8 nicht mehr mit der Rastfeder 5 zusammenwirken kann. Der Schieberiegel 7 gibt somit die Rastfeder 5 frei, so daß eine Relativverstellung zwischen den Bauteilen 1 und 2 bezüglich Fig. 1 nach oben möglich ist. Diese linke Endposition bildet somit eine Entriegelungsstellung des Schieberiegels 7, in der das erste Bauteil 1 vom zweiten Bauteil 2 abgezogen werden kann.
Der Betätigungszapfen 11 kann vorzugsweise manuell direkt oder indirekt über ein entsprechendes Betätigungsgestänge betätigt werden.
Am zweiten Bauteil 2 ist eine Führungskontur 13 ausgebildet, die bezüglich Fig. 1 oberhalb bzw. hinsichtlich eines Ansteckvorganges vor der Rastfeder 5 angeordnet ist. Beim Anstecken, d. h. bei einer entsprechend Fig. 1 von oben nach unten gerichteten Verstellbewegung, wird der Schieberiegel 7 an dieser Führungskontur 13 vorbeibewegt. In Fig. 1 sind dazu zwei Relativlagen 7' und 7'' angedeutet, die beim Anstecken aufeinanderfolgen und zur Erläuterung der Wirkungsweise der Führungskontur 13 dienen. Zu Beginn des Ansteckvorgangs kann sich der Schieberiegel 7' in seiner Entriegelungsstellung befinden. Beim Anstecken trifft dann die Rastnase 8 auf eine durch die Führungskontur 13 gebildete Rampe 14, welche die Rastnase 8 und somit den Schieberiegel 7 gemäß Fig. 1 nach rechts und somit in die Verriegelungsstellung des Schieberiegels 7 verdrängt. Auf diese Weise bildet die Führungskontur 13 ein Rückstellmittel, das beim Anstecken des ersten Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 den Schieberiegel 7 in seine Verriegelungsstellung verstellt. Die Führungskontur 13 kann auch so angeordnet sein, daß beim Anstecken nicht die Rastnase 8, sondern ein anderes Rückstellorgan, z. B. in Form eines abstehenden Stiftes, mit der Führungskontur 13 bzw. deren Rampe 14 zur Rückstellung des verstellbaren Rastelements 7 zusammenwirkt. Dieses Rückstellorgan ist am verstellbaren Restelement 7 befestigt oder daran ausgebildet.
Nachdem die Führungskontur 13 den Schieberiegel 7 in seine Verriegelungsposition verstellt hat, wirkt eine beim Anstecken des ersten Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 vorausgehende, am Schieberiegel 7 bzw. an dessen Rastnase 8 ausgebildete Anlaufschräge 23 eine Verdrängung der Rastfeder 5, wobei sich diese federelastisch nachgebend vom ersten Bauteil 1 entfernt. Sobald die Rastnase 8 das Ende der Rastfeder 5 überschritten hat, federt die Rastfeder 5 zurück, so daß die Rastnase 8 mit der Rastfeder 5 formschlüssig in Eingriff steht und das erste Bauteil 1 gegen ein Abziehen vom zweiten Bauteil 2 sichert. Das Bauteil 1 hat dann relativ zum Bauteil 2 eine gewünschte Befestigungslage erreicht.
Beim Abziehen des ersten Bauteils 1 vom zweiten Bauteil 2 arbeitet die Führungskontur 13 in entsprechender Weise, wobei dann eine entsprechend Fig. 1 untere Rampe 15 die Rückverstellung des Schieberiegels 7 aus seiner Entriegelungsstellung in seine Verriegelungsstellung bewirkt.
In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steckverbindung wiedergegeben, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Entsprechend den Fig. 3 und 4 ist bei dieser Ausführungsform das dem ersten Bauteil 1 zugeordneten Rastelement 7 in Form eines am ersten Bauteil 1 um eine Schwenkachse 16 schwenkbar gelagerten Riegels ausgebildet, der im folgenden als Schwenkriegel 7 bezeichnet wird. Die Schwenkachse 16 steht dabei senkrecht zur Zeichnungsebene. Die Lagerung des Schwenkriegels 7 ist durch einen am Schwenkriegel 7 ausgebildeten Lagerzapfen 17 realisiert, der eine im ersten Bauteil 1 ausgesparte Lageröffnung 18 durchdringt und mit einer die Lageröffnung 18 radial überlappenden Endscheibe 19 oder dergleichen formschlüssig gesichert ist.
Dieser Schwenkriegel 7 ist zwischen der in Fig. 3 mit durchgezogener Linie dargestellten Verriegelungsstellung und der in Fig. 3 mit strichpunktierter Linie dargestellten Entriegelungsstellung verschwenkbar. An dem der Rastfeder 5 zugeordneten Ende ist am Schwenkriegel 7 die Rastnase 8 ausgebildet, die in der Verriegelungsstellung des Schwenkriegels 7 mit der Rastfeder 5 zur Ausbildung der Verriegelung zusammenwirkt. An dem der Rastnase 8 gegenüberliegenden Ende des Schwenkriegels 7 ist dieser mit einem Anschlagzapfen 20 versehen, der hier parallel zur Schwenkachse 16 vom Schwenkriegel 7 absteht. Der Anschlagzapfen 20 durchdringt dabei einen in dem ersten Bauteil 1 ausgesparten Durchbruch 21, dessen Innenwandung 22 Anschlagflächen für den Anschlagzapfen 20 definiert. Der Anschlagzapfen 20 wirkt mit den Anschlagflächen der Innenwandung 22 zur Definition der Endpositionen, d. h. der Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung des Schwenkriegels 7 zusammen.
Bei der in den Fig. 3 und 4 vorteilhaften Ausführungsform ist der Anschlagzapfen 20 so weit verlängert, daß er gleichzeitig zur manuellen Betätigung des Schwenkriegels 7 verwendet werden kann. Dabei kann auch hier die Betätigung direkt am Anschlagzapfen 20 oder indirekt über ein daran angreifendes, entsprechendes Hebelgestänge erfolgen.
Die als Rückstellmittel arbeitende Führungskontur 13 arbeitet bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 in entsprechender Weise wie die zu Fig. 1 und 2 beschriebene Führungskontur 13.
Im Unterschied zu der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform kann der Schwenkriegel 7 bei einer Variante an der dem zweiten Bauteil 2 zugewandten Außenseite des ersten Bauteils 1 anliegen, so daß sich der Schwenkriegel 7 an dem ersten Bauteil 1 abstützt. Die Verriegelung zwischen den Bauteilen 1 und 2 weist dadurch eine höhere Stabilität bzw. Abziehsicherheit auf.
Bei einer anderen Ausführungsform kann entsprechend Fig. 5 der Schwenkriegel 7 federelastisch nachgiebig ausgebildet sein, derart, daß das die Rastnase 8 aufweisende Ende des Schwenkriegels 7 zum ersten Bauteil 1 hin elastisch verdrängt werden kann. Das am zweiten Bauteil 2 ausgebildete Rastelement kann dabei durch eine starre Rastkontur 24 gebildet sein, die eine Anlauffläche 25 aufweist, die beim Anstecken des ersten Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 die Rastnase 8 verdrängt. Bei Erreichen der für die Verriegelung vorgesehenen Endposition (Befestigungslage) zwischen den Bauteilen 1 und 2 rastet dann die Rastnase 8 an der Rastkontur 24 ein.
Bei einer in Fig. 6 dargestellten Alternative kann die Rastkontur 24 an einem separaten Einsatzteil 26 ausgebildet sein, das in eine entsprechende Aufnahmeöffnung 27 eingesetzt ist, die im zweiten Bauteil 2 ausgespart ist. Eine derartige Ausführungsform kann fertigungstechnische Vorteile haben. Das Einsatzteil 26 ist mit dem zweiten Bauteil 2 verbunden, insbesondere durch Verklebung.
Ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung wird darin gesehen, daß das verstellbare Rastelement 7, also der Schieberiegel gemäß den Fig. 1 und 2 und der Schwenkriegel gemäß den Fig. 3 bis 6, in der jeweils eingestellten Position verharrt bzw. verbleibt, solange das verstellbare Rastelement 7 nicht aktiv betätigt wird.
Eine bevorzugte Anwendung der erfindungsgemäßen Steckverbindung erfolgt beim lösbaren Befestigen von Anbauteilen in einem Fahrzeuginnenraum. Beispielsweise ist das zweite Bauteil 2 als fest mit dem Fahrzeug verbundenes Trägerteil ausgebildet, an dem das als Anbauteil, z. B. Cup- Holder, ausgebildete Anbauteil mit der erfindungsgemäßen Steckverbindung lösbar angebracht ist. Das Anbauteil kann dann besonders einfach zum Reinigen oder dergleichen vom Trägerteil entfernt werden.

Claims (11)

1. Steckverbindung zum Befestigen eines ersten Bauteils (1) an einem zweiten Bauteil (2), mit Führungsmitteln (3), die beim Anstecken des ersten Bauteils (1) an das zweite Bauteil (2) eine eindimensionale Ansteckrichtung (4) vorgeben, mit einer Rasteinrichtung (5, 7), die, sobald das erste Bauteil (1) beim Anstecken an das zweite Bauteil (2) eine Befestigungslage erreicht, eine selbsttätig einrastende Verriegelung zwischen den Bauteilen (1, 2) ausbildet, wobei das erste Bauteil (1) ein erstes Rastelement (7) aufweist, das zum Verriegeln mit einem am anderen Bauteil (2) angeordneten zweiten Rastelement (5) in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Rastelemente (7) verstellbar am zugeordneten Bauteil (1) gelagert ist und zwischen einer Verriegelungsstellung, in welcher das verstellbare Rastelement (7) mit dem anderen Rastelement (5) zur Ausbildung der Verriegelung zusammenwirkt, und einer Entriegelungsstellung verstellbar ist, in welcher das verstellbare Rastelement (7) das andere Rastelement (5) freigibt, so daß das erste Bauteil (1) vom zweiten Bauteil (2) abziehbar ist.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Rückstellmittel (13) vorgesehen sind, die das verstellbare Rastelement (7) zumindest beim Anstecken des ersten Bauteils (1) an das zweite Bauteil (2) in seine Verriegelungsstellung verstellen.
3. Steckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellmittel eine Führungskontur (13) aufweisen, die in den Verstellweg des sich außerhalb seiner Verriegelungsstellung befindlichen verstellbaren Rastelements (7) oder eines daran befestigten Rückstellorgans hineinragt und beim Anstecken mit dem verstellbaren Rastelement (7) zusammenwirkt und eine Zwangsverstellung des verstellbaren Rastelements (7) in seine Verriegelungsstellung bewirkt.
4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Endanschlagmittel (11, 12; 20, 21) vorgesehen sind, die Endpositionen des verstellbaren Rastelements (7) definieren, welche die Verriegelungsstellung und die Entriegelungsstellung bilden.
5. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Rastelement (7) als Schwenkriegel ausgebildet und am zugehörigen Bauteil (1) um eine Schwenkachse (16) schwenkbar gelagert ist.
6. Steckverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (16) im wesentlichen senkrecht zur Ansteckrichtung (4) verläuft.
7. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Rastelement als Schieberiegel (7) ausgebildet und am zugehörigen Bauteil (1) bidirektional verschiebbar gelagert ist.
8. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (3) so ausgebildet sind, daß das Anstecken und das Abziehen des ersten Bauteils (1) schubladenartig erfolgt.
9. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bauteil (1) ein Anbauteil für einen Fahrzeuginnenraum ist und daß das zweite Bauteil (2) ein Trägerteil ist, das im Fahrzeuginnenraum befestigt oder befestigbar ist.
10. Steckverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anbauteil ein Cup-Holder ist oder einen solchen enthält.
11. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des verstellbaren Rastelements (7) so ausgebildet ist, daß das verstellbare Rastelement (7) in der jeweils eingestellten Position verharrt.
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DE102020204324A1 (de) 2020-04-02 2021-10-07 Psa Automobiles Sa Festlegevorrichtung zum aneinander Festlegen zweier Bauteile sowie Kraftfahrzeug mit einer derartigen Festlegevorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19521592C1 (de) * 1995-06-14 1996-08-14 Daimler Benz Ag Aufnahmevorrichtung für Geräte und/oder Gegenstände im Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs

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