DE19928722C1 - Steckverbindung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung zum Befestigen eines ersten Bauteils an einem zweiten Bauteil, mit Führungsmitteln, die beim Anstecken des ersten Bauteils an das zweite Bauteil eine eindimensionale Ansteckrichtung vorgeben, mit einer Rasteinrichtung, die, sobald das erste Bauteil beim Anstecken an das zweite Bauteil eine Befestigungslage erreicht, eine selbsttätig einrastende Verriegelung zwischen den Bauteilen ausbildet, wobei das eine Bauteil ein erstes Rastelement aufweist, das zum Verriegeln mit einem am anderen Bauteil angeordneten zweiten Rastelement in Eingriff steht. DOLLAR A Um das Lösen der Verriegelung bzw. das Abziehen des ersten Bauteils vom zweiten Bauteil zu vereinfachen, ist eines der Rastelemente verstellbar am zugeordneten Bauteil gelagert, wobei dieses verstellbare Rastelement zwischen einer Verriegelungsstellung, in welcher das verstellbare Rastelement mit dem anderen Rastelement zur Ausbildung der Verriegelung zusammenwirkt, und einer Entriegelungsstellung verstellbar ist, in welcher das verstellbare Rastelement das andere Rastelement freigibt, so daß das erste Bauteil vom zweiten Bauteil abziehbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung zum Befestigen
eines ersten Bauteils an einem zweiten Bauteil, insbesondere
zum Befestigen eines Anbauteils an einem Trägerteil in einem
Fahrzeuginnenraum, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
Aus der DE 195 21 592 C1 ist eine Aufnahmevorrichtung für
Geräte und/oder Gegenstände im Fahrgastraum eines
Kraftfahrzeugs bekannt, die einen fahrzeugfesten Schacht
aufweist, in den übereinander angeordnete Einsätze, wie
Ablagefach, Kassettenbox, Ascher und dergleichen,
untergebracht werden können. Zwischen jedem Einsatz und den
Schacht-Seitenwänden sind Führungsmittel vorgesehen, die beim
Anstecken bzw. beim Einschieben der Einsätze eine Längsführung
für den jeweiligen Einsatz ausbilden, die ein
schubladenartiges Einschieben des jeweiligen Einsatzes in
einer eindimensionalen Schieberichtung ermöglichen. Auf diese
Weise können die Einsätze nach Art einer Steckverbindung in
den Schacht eingesteckt werden. Bei der bekannten
Aufnahmevorrichtung ist diese Steckverbindung mit einer
Rasteinrichtung versehen, die, sobald der Einsatz beim
Einstecken bzw. Einschieben in den Schacht eine Haltelage
erreicht, eine selbsttätig einrastende Verriegelung zwischen
dem Einsatz und dem Schacht ausbildet. Zur Ausbildung dieser
Verrastung weist der Einsatz einen Raststeg auf, der zum
Verriegeln mit einer am Schacht ausgebildeten Rastplatte in
Eingriff steht. Der Raststeg ist dabei als Feder ausgebildet,
die zum Lösen der Verriegelung entgegen ihrer Federkraft
manuell von der Rastplatte weggedrückt werden muß. Solange
sich der Raststeg in dieser weggedrückten Stellung befindet,
kann der Einsatz aus dem Schacht herausgezogen werden. Zum
Herausnehmen des Einsatzes aus dem Schacht sind somit zwei
Hände erforderlich, nämlich eine erste zum Wegdrücken des
Raststegs und eine zweite zum Herausziehen des Einsatzes. Das
Herausnehmen des Einsatzes, d. h. das Lösen der Verriegelung
der Steckverbindung, ist somit nur relativ aufwendig
durchführbar.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
für eine Steckverbindung der eingangs genannten Art eine
Ausführungsform anzugeben, bei der die Verriegelung zum
Abziehen des angesteckten Bauteils einfach gelöst werden kann.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Steckverbindung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, eines der
Rastelemente am zugeordneten Bauteil verstellbar zu lagern,
derart, daß das Rastelement in eine Entriegelungsstellung
überführt werden kann, die ein Abziehen des ersten Bauteils
vom zweiten Bauteile ermöglicht. Die Lagerung ist dabei so
gewählt, daß sich das Rastelement nicht von selbst aus seiner
Entriegelungsstellung in seine Verriegelungsstellung
verstellt. Vorzugsweise ist das Rastelement als Schwenkriegel,
der um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist, oder als
Schweberiegel ausgebildet, der bidirektional verschiebbar
gelagert ist. Die genannten Alternativen sind besonders
preiswert realisierbar.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform können
Rückstellmittel vorgesehen sein, die das verstellbare
Rastelement beim Anstecken des ersten Bauteils an das zweite
Bauteil in seine Verriegelungsstellung verstellen. Durch diese
Maßnahme wird gewährleistet, daß das zum Abziehen des ersten
Bauteils in seine Entriegelungsstellung verstellte Rastelement
spätestens beim Anstecken wieder seine Verriegelungsstellung
einnimmt und die vorgesehene Verriegelungsfunktion
ordnungsgemäß erfüllen kann.
Weitere wichtige Vorteile und Merkmale der erfindungsgemäßen
Steckverbindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den
Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand
der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmalen nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Steckverbindung in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine geschnittene Ansicht entsprechend den
Schnittlinien II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht wie in Fig. 1, jedoch einer anderen
Ausführungsform,
Fig. 4 eine geschnittene Ansicht entsprechend den
Schnittlinien IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht wie in Fig. 4, jedoch einer anderen
Ausführungsform, und
Fig. 6 eine Ansicht wie in Fig. 5, jedoch einer anderen
Ausführungsform.
Entsprechend den Fig. 1 und 2 ist zur Befestigung eines ersten
Bauteils 1 an einem zweiten Bauteil 2 eine erfindungsgemäße
Steckverbindung ausgebildet. Die Blickrichtung der Fig. 1 ist
in Fig. 2 durch einen Pfeil I wiedergegeben. Zur Realisierung
dieser Steckverbindung sind an den Bauteilen 1 und 2
Führungsmittel 3 ausgebildet, die beim Anstecken des ersten
Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 eine Seitenführung für das
erste Bauteil 1 ausbilden und auf diese Weise eine
eindimensionale Ansteckrichtung 4 definieren, die in den Fig.
1 und 2 durch einen Doppelpfeil symbolisiert ist. Die
Führungsmittel 3 können beispielsweise so ausgebildet sein,
daß sich für das in die Führungsmittel 3 eingeführte erste
Bauteil 1 eine schubladenartige Verstellbarkeit am zweiten
Bauteil 2 ergibt. Die Führungsmittel können z. B. durch eine
am zweiten Bauteil 2 ortsfeste Nut und eine damit
zusammenwirkende, am ersten Bauteil 1 ortsfeste Feder gebildet
sein.
Das entsprechend Fig. 1 hinter dem ersten Bauteil 1
angeordnete zweite Bauteil 2 weist ein Rastelement 5 auf, das
zum ersten Bauteil 1 hin vom zweiten Bauteil 2 absteht und in
diese Richtung federelastisch ausgebildet ist. Dieses am
zweiten Bauteil 2 ausgebildete Rastelement 5 wird daher im
folgenden als Rastfeder 5 bezeichnet. Zur freien
Verstellbarkeit der Rastfeder 5 weist das zweite Bauteil 2
eine Ausnehmung bzw. einen Durchbruch 6 auf. Am ersten Bauteil
1 ist ein weiteres Rastelement 7 angeordnet, das auf der dem
zweiten Bauteil 2 zugewandten Seite des ersten Bauteils 1 eine
zum zweiten Bauteil 2 hin abstehende Rastnase 8 aufweist.
Diese Rastnase 8 wirkt mit der Rastfeder 5 zur Ausbildung
einer Verriegelung zusammen, wobei die Rastnase 8 mit der
Rastfeder 5 zum Verriegeln in Eingriff steht.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist das zweite
Rastelement 7 als bidirektional verschiebbarer Riegel
ausgebildet, so daß das zweite Rastelement 7 im folgenden auch
als Schieberiegel 7 bezeichnet wird. Die bidirektionale
Verschiebbarkeit des Schieberiegels 7 ist in Fig. 1 durch
einen Doppelpfeil 9 symbolisiert und ist zweckmäßigerweise
senkrecht zur Ansteckrichtung 4 der Bauteile 1 und 2
ausgerichtet. Zur Realisierung der bidirektionalen
Verschiebbarkeit des Schieberiegels 7 ist dieser mit
entsprechenden Schiebeführungen 10 am ersten Bauteil 1
gelagert. Zur Betätigung des Schieberiegels 7 weist dieser
einen Betätigungszapfen 11 auf, der hier auf der dem zweiten
Bauteil 2 abgewandten Seite des ersten Bauteils 1 vorsteht,
wobei der Betätigungszapfen 11 ein im ersten Bauteil 1
ausgespartes Langloch 12 durchdringt. Das Langloch 12 ist
parallel zur Verschieberichtung 9 des Schieberiegels 7
ausgerichtet und begrenzt in der Schieberichtung 9 die
Verstellbarkeit des Betätigungszapfens 11 und somit die
Verstellbarkeit des Schieberiegels 7. Auf diese Weise werden
Endpositionen des Schieberiegels 7 definiert. In einer ersten
Endposition befindet sich der Schieberiegel 7 in der in Fig. 1
mit durchgezogener Linie dargestellten, nach rechts
verstellten Lage. In dieser (rechten) Endposition fluchtet die
Rastnase 8 bezüglich der Ansteckrichtung 4 mit der Rastfeder
5, so daß die Verriegelung ausgebildet werden kann. Diese
rechte Endposition bildet somit eine Verriegelungsstellung des
Schieberiegels 7. Solange der Schieberiegel 7 bzw. dessen
Rastnase 8 mit der Rastfeder 5 zusammenwirkt, kann das erste
Bauteil 1 relativ zum zweiten Bauteil 2 nicht entsprechend
Fig. 1 nach oben verstellt werden, d. h. das erste Bauteil 1
kann nicht vom zweiten Bauteil 2 abgezogen werden.
In der anderen Endposition ist der Schieberiegel 7 gemäß Fig.
1 nach links verstellt, was durch eine strichpunktierte Linie
angedeutet ist. In dieser (linken) Endposition befindet sich
die Rastnase 8 bezüglich der Ansteckrichtung 4 neben der
Rastfeder 5, so daß die Rastnase 8 nicht mehr mit der
Rastfeder 5 zusammenwirken kann. Der Schieberiegel 7 gibt
somit die Rastfeder 5 frei, so daß eine Relativverstellung
zwischen den Bauteilen 1 und 2 bezüglich Fig. 1 nach oben
möglich ist. Diese linke Endposition bildet somit eine
Entriegelungsstellung des Schieberiegels 7, in der das erste
Bauteil 1 vom zweiten Bauteil 2 abgezogen werden kann.
Der Betätigungszapfen 11 kann vorzugsweise manuell direkt oder
indirekt über ein entsprechendes Betätigungsgestänge betätigt
werden.
Am zweiten Bauteil 2 ist eine Führungskontur 13 ausgebildet,
die bezüglich Fig. 1 oberhalb bzw. hinsichtlich eines
Ansteckvorganges vor der Rastfeder 5 angeordnet ist. Beim
Anstecken, d. h. bei einer entsprechend Fig. 1 von oben nach
unten gerichteten Verstellbewegung, wird der Schieberiegel 7
an dieser Führungskontur 13 vorbeibewegt. In Fig. 1 sind dazu
zwei Relativlagen 7' und 7'' angedeutet, die beim Anstecken
aufeinanderfolgen und zur Erläuterung der Wirkungsweise der
Führungskontur 13 dienen. Zu Beginn des Ansteckvorgangs kann
sich der Schieberiegel 7' in seiner Entriegelungsstellung
befinden. Beim Anstecken trifft dann die Rastnase 8 auf eine
durch die Führungskontur 13 gebildete Rampe 14, welche die
Rastnase 8 und somit den Schieberiegel 7 gemäß Fig. 1 nach
rechts und somit in die Verriegelungsstellung des
Schieberiegels 7 verdrängt. Auf diese Weise bildet die
Führungskontur 13 ein Rückstellmittel, das beim Anstecken des
ersten Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 den Schieberiegel 7
in seine Verriegelungsstellung verstellt. Die Führungskontur
13 kann auch so angeordnet sein, daß beim Anstecken nicht die
Rastnase 8, sondern ein anderes Rückstellorgan, z. B. in Form
eines abstehenden Stiftes, mit der Führungskontur 13 bzw.
deren Rampe 14 zur Rückstellung des verstellbaren Rastelements
7 zusammenwirkt. Dieses Rückstellorgan ist am verstellbaren
Restelement 7 befestigt oder daran ausgebildet.
Nachdem die Führungskontur 13 den Schieberiegel 7 in seine
Verriegelungsposition verstellt hat, wirkt eine beim Anstecken
des ersten Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 vorausgehende,
am Schieberiegel 7 bzw. an dessen Rastnase 8 ausgebildete
Anlaufschräge 23 eine Verdrängung der Rastfeder 5, wobei sich
diese federelastisch nachgebend vom ersten Bauteil 1 entfernt.
Sobald die Rastnase 8 das Ende der Rastfeder 5 überschritten
hat, federt die Rastfeder 5 zurück, so daß die Rastnase 8 mit
der Rastfeder 5 formschlüssig in Eingriff steht und das erste
Bauteil 1 gegen ein Abziehen vom zweiten Bauteil 2 sichert.
Das Bauteil 1 hat dann relativ zum Bauteil 2 eine gewünschte
Befestigungslage erreicht.
Beim Abziehen des ersten Bauteils 1 vom zweiten Bauteil 2
arbeitet die Führungskontur 13 in entsprechender Weise, wobei
dann eine entsprechend Fig. 1 untere Rampe 15 die
Rückverstellung des Schieberiegels 7 aus seiner
Entriegelungsstellung in seine Verriegelungsstellung bewirkt.
In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Steckverbindung wiedergegeben, wobei gleiche
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Entsprechend den Fig. 3 und 4 ist bei dieser Ausführungsform
das dem ersten Bauteil 1 zugeordneten Rastelement 7 in Form
eines am ersten Bauteil 1 um eine Schwenkachse 16 schwenkbar
gelagerten Riegels ausgebildet, der im folgenden als
Schwenkriegel 7 bezeichnet wird. Die Schwenkachse 16 steht
dabei senkrecht zur Zeichnungsebene. Die Lagerung des
Schwenkriegels 7 ist durch einen am Schwenkriegel 7
ausgebildeten Lagerzapfen 17 realisiert, der eine im ersten
Bauteil 1 ausgesparte Lageröffnung 18 durchdringt und mit
einer die Lageröffnung 18 radial überlappenden Endscheibe 19
oder dergleichen formschlüssig gesichert ist.
Dieser Schwenkriegel 7 ist zwischen der in Fig. 3 mit
durchgezogener Linie dargestellten Verriegelungsstellung und
der in Fig. 3 mit strichpunktierter Linie dargestellten
Entriegelungsstellung verschwenkbar. An dem der Rastfeder 5
zugeordneten Ende ist am Schwenkriegel 7 die Rastnase 8
ausgebildet, die in der Verriegelungsstellung des
Schwenkriegels 7 mit der Rastfeder 5 zur Ausbildung der
Verriegelung zusammenwirkt. An dem der Rastnase 8
gegenüberliegenden Ende des Schwenkriegels 7 ist dieser mit
einem Anschlagzapfen 20 versehen, der hier parallel zur
Schwenkachse 16 vom Schwenkriegel 7 absteht. Der
Anschlagzapfen 20 durchdringt dabei einen in dem ersten
Bauteil 1 ausgesparten Durchbruch 21, dessen Innenwandung 22
Anschlagflächen für den Anschlagzapfen 20 definiert. Der
Anschlagzapfen 20 wirkt mit den Anschlagflächen der
Innenwandung 22 zur Definition der Endpositionen, d. h. der
Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung des
Schwenkriegels 7 zusammen.
Bei der in den Fig. 3 und 4 vorteilhaften Ausführungsform ist
der Anschlagzapfen 20 so weit verlängert, daß er gleichzeitig
zur manuellen Betätigung des Schwenkriegels 7 verwendet werden
kann. Dabei kann auch hier die Betätigung direkt am
Anschlagzapfen 20 oder indirekt über ein daran angreifendes,
entsprechendes Hebelgestänge erfolgen.
Die als Rückstellmittel arbeitende Führungskontur 13 arbeitet
bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 in
entsprechender Weise wie die zu Fig. 1 und 2 beschriebene
Führungskontur 13.
Im Unterschied zu der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform
kann der Schwenkriegel 7 bei einer Variante an der dem zweiten
Bauteil 2 zugewandten Außenseite des ersten Bauteils 1
anliegen, so daß sich der Schwenkriegel 7 an dem ersten
Bauteil 1 abstützt. Die Verriegelung zwischen den Bauteilen 1
und 2 weist dadurch eine höhere Stabilität bzw.
Abziehsicherheit auf.
Bei einer anderen Ausführungsform kann entsprechend Fig. 5 der
Schwenkriegel 7 federelastisch nachgiebig ausgebildet sein,
derart, daß das die Rastnase 8 aufweisende Ende des
Schwenkriegels 7 zum ersten Bauteil 1 hin elastisch verdrängt
werden kann. Das am zweiten Bauteil 2 ausgebildete Rastelement
kann dabei durch eine starre Rastkontur 24 gebildet sein, die
eine Anlauffläche 25 aufweist, die beim Anstecken des ersten
Bauteils 1 an das zweite Bauteil 2 die Rastnase 8 verdrängt.
Bei Erreichen der für die Verriegelung vorgesehenen
Endposition (Befestigungslage) zwischen den Bauteilen 1 und 2
rastet dann die Rastnase 8 an der Rastkontur 24 ein.
Bei einer in Fig. 6 dargestellten Alternative kann die
Rastkontur 24 an einem separaten Einsatzteil 26 ausgebildet
sein, das in eine entsprechende Aufnahmeöffnung 27 eingesetzt
ist, die im zweiten Bauteil 2 ausgespart ist. Eine derartige
Ausführungsform kann fertigungstechnische Vorteile haben. Das
Einsatzteil 26 ist mit dem zweiten Bauteil 2 verbunden,
insbesondere durch Verklebung.
Ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung wird darin
gesehen, daß das verstellbare Rastelement 7, also der
Schieberiegel gemäß den Fig. 1 und 2 und der Schwenkriegel
gemäß den Fig. 3 bis 6, in der jeweils eingestellten Position
verharrt bzw. verbleibt, solange das verstellbare Rastelement
7 nicht aktiv betätigt wird.
Eine bevorzugte Anwendung der erfindungsgemäßen
Steckverbindung erfolgt beim lösbaren Befestigen von
Anbauteilen in einem Fahrzeuginnenraum. Beispielsweise ist das
zweite Bauteil 2 als fest mit dem Fahrzeug verbundenes
Trägerteil ausgebildet, an dem das als Anbauteil, z. B. Cup-
Holder, ausgebildete Anbauteil mit der erfindungsgemäßen
Steckverbindung lösbar angebracht ist. Das Anbauteil kann dann
besonders einfach zum Reinigen oder dergleichen vom Trägerteil
entfernt werden.
Claims (11)
1. Steckverbindung zum Befestigen eines ersten Bauteils (1) an
einem zweiten Bauteil (2), mit Führungsmitteln (3), die beim
Anstecken des ersten Bauteils (1) an das zweite Bauteil (2)
eine eindimensionale Ansteckrichtung (4) vorgeben, mit einer
Rasteinrichtung (5, 7), die, sobald das erste Bauteil (1) beim
Anstecken an das zweite Bauteil (2) eine Befestigungslage
erreicht, eine selbsttätig einrastende Verriegelung zwischen
den Bauteilen (1, 2) ausbildet, wobei das erste Bauteil (1)
ein erstes Rastelement (7) aufweist, das zum Verriegeln mit
einem am anderen Bauteil (2) angeordneten zweiten Rastelement
(5) in Eingriff steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Rastelemente (7) verstellbar am zugeordneten
Bauteil (1) gelagert ist und zwischen einer
Verriegelungsstellung, in welcher das verstellbare Rastelement
(7) mit dem anderen Rastelement (5) zur Ausbildung der
Verriegelung zusammenwirkt, und einer Entriegelungsstellung
verstellbar ist, in welcher das verstellbare Rastelement (7)
das andere Rastelement (5) freigibt, so daß das erste Bauteil
(1) vom zweiten Bauteil (2) abziehbar ist.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Rückstellmittel (13) vorgesehen sind, die das verstellbare
Rastelement (7) zumindest beim Anstecken des ersten Bauteils
(1) an das zweite Bauteil (2) in seine Verriegelungsstellung
verstellen.
3. Steckverbindung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellmittel eine Führungskontur (13) aufweisen,
die in den Verstellweg des sich außerhalb seiner
Verriegelungsstellung befindlichen verstellbaren Rastelements
(7) oder eines daran befestigten Rückstellorgans hineinragt
und beim Anstecken mit dem verstellbaren Rastelement (7)
zusammenwirkt und eine Zwangsverstellung des verstellbaren
Rastelements (7) in seine Verriegelungsstellung bewirkt.
4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß Endanschlagmittel (11, 12; 20, 21) vorgesehen sind, die
Endpositionen des verstellbaren Rastelements (7) definieren,
welche die Verriegelungsstellung und die Entriegelungsstellung
bilden.
5. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das verstellbare Rastelement (7) als Schwenkriegel
ausgebildet und am zugehörigen Bauteil (1) um eine
Schwenkachse (16) schwenkbar gelagert ist.
6. Steckverbindung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (16) im wesentlichen senkrecht zur
Ansteckrichtung (4) verläuft.
7. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das verstellbare Rastelement als Schieberiegel (7)
ausgebildet und am zugehörigen Bauteil (1) bidirektional
verschiebbar gelagert ist.
8. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsmittel (3) so ausgebildet sind, daß das
Anstecken und das Abziehen des ersten Bauteils (1)
schubladenartig erfolgt.
9. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Bauteil (1) ein Anbauteil für einen
Fahrzeuginnenraum ist und daß das zweite Bauteil (2) ein
Trägerteil ist, das im Fahrzeuginnenraum befestigt oder
befestigbar ist.
10. Steckverbindung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Anbauteil ein Cup-Holder ist oder einen solchen
enthält.
11. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerung des verstellbaren Rastelements (7) so
ausgebildet ist, daß das verstellbare Rastelement (7) in der
jeweils eingestellten Position verharrt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999128722 DE19928722C1 (de) | 1999-06-23 | 1999-06-23 | Steckverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1999128722 DE19928722C1 (de) | 1999-06-23 | 1999-06-23 | Steckverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19928722C1 true DE19928722C1 (de) | 2000-11-09 |
Family
ID=7912240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999128722 Expired - Fee Related DE19928722C1 (de) | 1999-06-23 | 1999-06-23 | Steckverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19928722C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102020204324A1 (de) | 2020-04-02 | 2021-10-07 | Psa Automobiles Sa | Festlegevorrichtung zum aneinander Festlegen zweier Bauteile sowie Kraftfahrzeug mit einer derartigen Festlegevorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19521592C1 (de) * | 1995-06-14 | 1996-08-14 | Daimler Benz Ag | Aufnahmevorrichtung für Geräte und/oder Gegenstände im Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs |
-
1999
- 1999-06-23 DE DE1999128722 patent/DE19928722C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19521592C1 (de) * | 1995-06-14 | 1996-08-14 | Daimler Benz Ag | Aufnahmevorrichtung für Geräte und/oder Gegenstände im Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs |
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| DE102020204324A1 (de) | 2020-04-02 | 2021-10-07 | Psa Automobiles Sa | Festlegevorrichtung zum aneinander Festlegen zweier Bauteile sowie Kraftfahrzeug mit einer derartigen Festlegevorrichtung |
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