DE19928502A1 - Sicherheitsschuh - Google Patents
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Abstract
Sicherheitsschuh, in dessen Schuhspitze (1) eine im wesentlichen kuppelförmige Schutzkappe (2) und eine Vorfuß-Versteifungsplatte (3) angeordnet sind, wobei die Versteifungsplatte (3) einen Bestandteil einer Schuhsohle (4) bildet und wobei das Verhältnis aus der Länge (5) der Versteifungsplatte (3) und der Länge (6) der Schuhsohle (4) sowie der Länge (7) der Schutzkappe (2) und der Länge (5) der Versteifungsplatte (3) jeweils 0,3 bis 0,7 beträgt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsschuh.
Aus der DE 196 16 027 A 1 ist ein Sicherheitsschuh bekannt, bei dem eine
Schutzkappe mit einem nach innen gerichteten Flansch im Vorderschuhbereich
ein Futter und eine mit diesem verbundene Brandsohle untergreift. Am
stirnseitigen Ende der Schuhspitze hat der Schuhboden eine der Dicke des
Flansches mit dem aufliegenden Futter entsprechende Vertiefung, in welcher
der Flansch der Schutzkappe angeordnet ist. Durch die konstruktive Gestaltung
der Schutzkappe ist der Zehenraum des Schuhs in seiner Form unnachgiebig.
Beispielsweise bei hockenden Tätigkeiten des Trägers oder beim Stehen auf
Zehenspitzen führt die Gestaltung der Schutzkappe zu Einschränkungen der
Bewegungsfreiheit des Fußes. Bei der Beugung der Zehengrundgelenke biegt
sich der Schuhboden unmittelbar im Bereich des hinteren Endes der
Schutzkappe nach oben, wobei sich der Drehpunkt des Schuhbodens in der
Nähe des hinteren Endes der Schutzkappe befindet. Durch die Lage des
Drehpunktes reduziert sich bei der Biegung die freie Höhe zwischen der
hinteren Kante der Schutzkappe und der Brandsohle. Dadurch schneidet die
Schutzkappe am Fuß im Bereich der Zehenwurzel am Fuß ein, so daß sich
Druckstellen am Fuß des Trägers ergeben und der Träger Schmerzen
empfindet. Auch eine Polsterung der hinteren Kante der Schutzkappe, wie Sie
nach EN 344 vorgeschrieben ist, behebt den zuvor beschriebenen Nachteil nur
unzureichend, da durch die Dicke der Polsterung der ohnehin schon geringe
Freiraum zwischen der Schutzkappe und der Brandsohle weiter reduziert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuvor genannten Nachteile zu
vermeiden und einen Sicherheitsschuh der Eingangs genannten Art derart
weiter zu entwickeln, daß der Zehenraum zwischen der Schutzkappe und der
Brandsohle, unabhängig vom Belastungszustand des Schuhs und der
Bewegung des Trägers, geringstmöglich eingeschränkt ist.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteilhafte
Ausgestaltungen nehmen die Unteransprüche Bezug.
Zur Lösung der Aufgabe ist ein Sicherheitsschuh vorgesehen, in dessen
Schuhspitze eine im wesentlichen kuppelförmige Schutzkappe und eine
Vorfuß-Versteifungsplatte angeordnet sind, wobei die Versteifungsplatte einen
Bestandteil der Schuhsohle bildet und wobei das Verhältnis aus der Länge der
Versteifungsplatte und der Länge der Schuhsohle sowie der Länge der
Schutzkappe und der Länge der Versteifungsplatte jeweils 0,3 bis 0,7 beträgt.
Bei einem derartigen Sicherheitsschuh ist von Vorteil, daß auch bei hockender
Tätigkeit des Trägers oder beim stehen auf Zehenspitzen der Freiraum
zwischen der Schutzkappe und der Brandsohle, also der Zehenraum des
Schuhs, im Vergleich zum eben aufstehenden Schuh nahezu unverändert
erhalten bleibt.
Der Drehpunkt des Schuhbodens, beispielsweise bei hockender Tätigkeit des
Trägers, befindet sich an dem der Schuhspitze abgewandten Ende der
Versteifungsplatte, die sich deutlich weiter in Richtung Mitte des Schuhs
befindet, als die hintere obere Kante der Schutzkappe. Der Freiraum zwischen
der Schutzkappe und der Brandsohle im Bereich der hinteren oberen Kante der
Schutzkappe bleibt dadurch auch bei hockenden Tätigkeiten des Trägers
weitgehend unverändert erhalten, da der Biegeradius des Schuhbodens durch
die Anordnung und die Ausgestaltung der Versteifungsplatte vergrößert ist.
Bevorzugt trägt das Verhältnis aus der Länge der Versteifungsplatte und der
Länge der Schuhsohle sowie der Länge der Schutzkappe und der Länge der
Versteifungsplatte jeweils 0,5.
Die hintere Begrenzung der Schutzkappe kann auf der der Schuhspitze
abgewandten Seite ein Polsterteil aufweisen, das in einer im wesentlichen
kongruent gestalteten Vorwölbung der Schutzkappe angeordnet ist, die sich
von der Schuhsohle weg nach oben erstreckt. Hierbei ist von Vorteil, daß die
obere Begrenzung des Zehenraumes frei von sprunghaften
Richtungsänderungen ist und der Freiraum zwischen der Schutzkappe und der
Brandsohle trotz Polsterteil am hinteren oberen Ende der Schutzkappe nicht
verringert ist.
Die Schutzkappe und die Versteifungsplatte bilden bevorzugt eine
vormontierbare Einheit. In Abhängigkeit von den jeweiligen Gegebenheiten des
Anwendungsfalles besteht die Möglichkeit, daß die Versteifungsplatte im
Vorfußbereich innerhalb oder außerhalb der Schutzkappe angeordnet ist. Die
vormontierbare Einheit wird bevorzugt durch eine formschlüssige Verbindung
zwischen Schutzkappe und Versteifungsplatte erreicht.
Die Zehenschutzkappe kann - im Längsschnitt betrachtet - von der Schuhspitze
zur hinteren Begrenzung einen sich stets vergrößernden Abstand zur
Schuhsohle aufweisen. Diese Ausgestaltung trägt ebenfalls wesentlich zur
Lösung der Aufgabe bei. Die freie Höhe zwischen der Innenseite der
Schutzkappe und der Brandsohle ist dadurch auch bei gebogener Schuhsohle
im wesentlichen konstant und eine unerwünschte Berührung der hinteren
oberen Kante der Schutzkappe mit dem Fuß im Bereich der Zehenwurzeln ist
ausgeschlossen.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, daß die
Schuhsohle eine Brandsohle umfaßt, die sich bis in die Schutzkappe erstreckt
und mittels der Versteifungsplatte mit der Schutzkappe verbunden ist. Da die
Schutzkappe den einwirkenden Druck auf den Unterbau der Schuhsohle
überträgt, muß diese fest mit der Schutzkappe verbunden sein. Die Brandsohle
ist bevorzugt kraftschlüssig mit der vormontierbare Einheit, bestehend aus
Schutzkappe und Versteifungsplatte verbunden, wobei die Schutzkappe und
die Versteifungsplatte beispielsweise durch eine Snap-on-Verbindung
aneinander festgelegt sind.
Die Versteifungsplatte kann - in der Draufsicht betrachtet - im wesentlichen
sichelförmig ausgebildet sein. Dadurch wird der Tragekomfort des
Sicherheitsschuhs erhöht, ohne das die Vorteile bezüglich der
Bewegungsfreiheit des Fußes eingeschränkt würden. Außerdem ist durch die
sichelförmige Gestalt der Versteifungsplatte von Vorteil, daß die
Steifigkeitsänderung von der Schuhspitze nach hinten allmählich erfolgt. Die
Steifigkeit nimmt fließend vom Vorfußbereich in Richtung der Ferse ab.
Die Versteifungsplatte kann bevorzugt im Bereich der Schutzkappe einen Rand
mit sich umfangsseitig erstreckender Vertiefung aufweisen, in der eine
kongruent gestaltete, nach innen gerichtet Umbördelung des Randes der
Schutzkappe angeordnet ist. Die Umbördelung ist bevorzugt im wesentlichen
oberflächenbündig in der Vertiefung angeordnet. Hierbei ist von Vorteil, daß der
Schuhboden durch eine solche Ausgestaltung eine im wesentlichen
übereinstimmende Dicke im Bereich des Vorfußes aufweist, was im Hinblick auf
eine einfache Herstellung des Sicherheitsschuhs und gute
Gebrauchseigenschaften von hervorzuhebendem Vorteil ist.
Das Verhältnis aus der Dicke der Versteifungsplatte und der Dicke der
Brandsohle beträgt im wesentlichen eins. Hierbei ist von Vorteil, daß auch
Sicherheitsschuhe mit vergleichsweise dünnen Schuhsohlen die vorteilhaften
Gebrauchseigenschaften des beanspruchten Sicherheitsschuhs aufweisen. Die
Dicke der Brandsohle und die Dicke der Versteifungsplatte im Bereich
außerhalb der Vertiefungen beträgt beispielsweise bevorzugt 2,5 mm.
Als vorteilhaft hat es sich bewährt, wenn die Dicke der Versteifungsplatte 2 bis
3 mm beträgt und im Bereich der Vertiefung 1 bis 2 mm. Bei derartigen
Abmessungen wird ein guter Kompromiß zwischen geringem Gewicht, einer
geringen Dicke und guten Gebrauchseigenschaften zur Lösung der gestellten
Aufgabe erzielt.
Die Versteifungsplatte besteht bevorzugt aus einem polymeren Werkstoff.
Dabei ist von Vorteil, daß die Versteifungsplatte beispielsweise im Hot-Melt-
Verfahren durch einen Schmelzklebstoff mit angrenzenden Bauteilen
verbunden werden kann.
Der von der Schuhspitze abgewandte hintere Rand der Versteifungsplatte kann
auf der der Brandsohle abgewandten Seite eine Fase aufweisen. Hierdurch
ergibt sich ein kontinuierlicher Übergang von der Versteifungsplatte zur
Brandsohle. Hierbei ist von Vorteil, daß keine unerwünscht hohen
Kerbwirkungen im Bereich der Schuhsole entstehen und die Bruchgefahr der
Schuhsohle dadurch auf ein Minimum reduziert ist. Außerdem wird durch die
Fase vermieden, daß sich die Konturen der Versteifungsplatte auf der
Brandsohle abdrücken und dadurch der Tragekomfort reduziert wird.
Der beanspruchte Sicherheitsschuh wird nachfolgend anhand der Fig. 1 bis
3 weiter erläutert. Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines
Sicherheitsschuhs in schematischer Darstellung.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Sicherheitsschuhs,
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus dem Sicherheitsschuh aus Fig. 1 und
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Versteifungsplatte aus den Fig.
1 und 2.
Bei dem erfindungsgemäßen Sicherheitsschuh ist von Vorteil, daß sich bei
knienden und hockenden Arbeiten, wie zum Beispiel beim Fliesen legen, die
hintere obere Kante 8 der Schutzkappe 2 durch den großen Biegeradius der
Biegelinie der Schuhsohle 4 nicht in die Zehenwurzeln drückt. Druckstellen und
Blutergüsse und auch teilweise Verletzungen der Haut sind dadurch
ausgeschlossen. Durch die Ausgestaltung des Sicherheitsschuhs wird das
Volumen im Zehenbereich im Vergleich zu Sicherheitsschuhen aus dem Stand
der Technik wesentlich erhöht, so daß der Fuß auch bei Flexion (Beugung) der
Zehen, die im allgemeinen zwischen 30° und 35° zur Waagerechten beträgt,
mit der Schutzkappe 2 nicht in Berührung kommt.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des gesamten Sicherheitsschuhs gezeigt.
Im Vorfußbereich des Sicherheitsschuhs wird die Schuhspitze 1 im
wesentlichen durch die kuppelförmige Schutzkappe 2, die Brandsohle 12 und
die Vorfuß-Verteifungsplatte 3 gebildet, wobei die Schutzkappe 2 vom Schaft
19 umschlossen ist, der mit der Laufsohle 20 verbunden ist.
Um einen größeren Biegeradius der Schuhsohle 4 beim Abrollen des Fußes zu
erreichen, ist die Anordnung der Versteifungsplatte 3 in der Schuhsohle 4
sowie deren Zuordnung zur Schutzkappe 2 von entscheidender Wichtigkeit. Als
vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Verhältnis aus der Länge 5 der
Versteifungsplatte 3 und der Länge 6 der Schuhsohle 4 sowie der Länge 7 der
Schutzkappe 2 und der Länge 5 der Versteifungsplatte 3 wie im hier gezeigten
Beispiel etwa 0,5 beträgt. Die hintere Begrenzung 8 der Schutzkappe 2 ist mit
einem Polsterteil 9 versehen, um auch bei einem Biegewinkel von
beispielsweise mehr als 60° Verletzungen der Zehenwurzeln zu vermeiden.
Das Polsterteil 9 ist im hier gezeigten Beispiel teilweise mit der hinteren
Begrenzung 8 verbunden, beispielsweise verklebt. Der Winkel zwischen der
vorderen Begrenzung 21 und der oberen Begrenzung 22 der Schutzkappe 2
beträgt in jedem Fall mehr als 90°, um einen größeren Freiraum für den Fuß zu
erreichen.
In Fig. 2 sind die geometrischen Abmessungen in einem vergrößerten
Auschnitt aus Fig. 1 gezeigt. In Fig. 2 ist der Vorfußbereich eines Schuhs
dargestellt, wobei die Schutzkappe 2 und die Brandsohle 12 mittels der
Versteifungsplatte 3 miteinander verbunden sind. Das Verhältnis aus der Länge
5 der Versteifungsplatte 3 und der Länge 6 der Schuhsohle 4 sowie der Länge
7 der Schutzkappe 2 und der Länge 5 der Versteifungsplatte 3 beträgt im hier
gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils etwa 0,5. Die Versteifungsplatte 3 ist auf
der der Schutzkappe 2 zugewandten Seite mit einer sich in Umfangsrichtung
erstreckenden Vertiefung 13 versehen, in der eine kongruent gestaltete nach
innen gerichtete, flanschförmige Umbördelung 14 des Randes der Schutzkappe
2 angeordnet ist. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht die
Dicke 16 der Brandsohle 12 der Dicke 15 der Versteifungsplatte 3 und beträgt
jeweils etwa 2,5 mm. Im Bereich der Vertiefung 13 ist die Versteifungsplatte 3
demgegenüber nur noch 1,5 mm dick. Die Umbördelung 14 ist im wesentlichen
oberflächenbündig in der Vertiefung 13 angeordnet. Auf der der Schutzkappe 2
abgewandten Seite ist die Versteifungsplatte 3 mit einer Fase 18 versehen, um
einen allmählichen Übergang zur Brandsohle 12 zu erhalten.
In Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Versteifungsplatte 3 aus Fig. 2 gezeigt.
Die Länge 5 der Versteifungsplatte 3 entspricht etwa der halben Länge 6 der
Schuhsohle 4. Im Bereich der Schuhspitze 1 ist die Vertiefung 13 angeordnet,
am hinteren Rand 17 der Versteifungsplatte 3 demgegenüber die Fase 18.
Claims (12)
1. Sicherheitsschuh, in dessen Schuhspitze (1) eine im wesentlichen
kuppelförmige Schutzkappe (2) und eine Vorfuß-Versteifungsplatte (3)
angeordnet sind, wobei die Versteifungsplatte (3) einen Bestandteil einer
Schuhsohle (4) bildet und wobei das Verhältnis aus der Länge (5) der
Versteifungsplatte (3) und der Länge (6) der Schuhsohle (4) sowie der
Länge (7) der Schutzkappe (2) und der Länge (5) der Versteifungsplatte
(3) jeweils 0,3 bis 0,7 beträgt.
2. Sicherheitsschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
hintere Begrenzung (8) der Schutzkappe (2) auf der der Schuhspitze (1)
abgewandten Seite ein Polsterteil (9) aufweist, das in einer im
wesentlichen kongruent gestalteten Vorwölbung (10) der Schutzkappe
(2) angeordnet ist, die sich von der Schuhsohle (4) weg nach oben
erstreckt.
3. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (2) und die Versteifungsplatte (3)
eine vormontierbare Einheit bilden.
4. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (2) - im Längsschnitt betrachtet -
von der Schuhspitze (1) zur hinteren Begrenzung (8) einen sich stets
vergrößernden Abstand (11) zur Brandsohle (12) aufweist.
5. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schuhsohle (4) die Brandsohle (12) umfaßt, die
sich bis in die Schutzkappe (2) erstreckt und mittels der
Versteifungsplatte (3) mit der Schutzkappe (2) verbunden ist.
6. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versteifungsplatte (3) - in der Draufsicht
betrachtet - im wesentlichen sichelförmig ausgebildet ist.
7. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versteifungsplatte (3) im Bereich der
Schutzkappe (2) einen Rand mit sich Umfangsseitig erstreckender
Vertiefung (13) aufweist, in der eine kongruent gestaltete, nach innen
gerichtete Umbördelung (14) des Randes der Schutzkappe (2)
angeordnet ist.
8. Sicherheitsschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umbördelung (14) im wesentlichen oberflächenbündig in der Vertiefung
(13) angeordnet ist.
9. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch
gekennzeichnet, daß das Verhältnis aus der Dicke (15) der
Versteifungsplatte (3) und der Dicke (16) der Brandsohle (12) im
wesentlichen eins beträgt.
10. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dicke (15) der Versteifungsplatte (3) 2 bis 3 mm
beträgt und im Bereich der Vertiefung (13) 1 bis 2 mm.
11. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versteifungsplatte (3) aus einem polymeren
Werkstoff besteht.
12. Sicherheitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der von der Schuhspitze (1) abgewandte hintere
Rand (17) der Versteifungsplatte (3) auf der der Brandsohle (12)
abgewandten Seite eine Fase (18) aufweist.
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