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Rohling für eine Schuheinlage
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Die Erfindung betrifft einen Rohling für eine Schuheinlage für einen
Knicksenkfuß nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
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Bei dem bekannten Rohling wird mit dem Stützlappenbeabsichtigt, den-
Rückfuß aus der Knickfußstellung aufzurichten. Der Stützlappen liegt mit Abstand
vom Fersenrand des Stützteiles an dem äußeren Seitenrand des Stützteiles und stützt
den Fuß im Bereich des Fersenbeines ab, um den Knickfuß zu korrigieren. Der Stützlappen
ist bei den bekannten Rohlingen über seine gesamte Länge im Bereich des äußeren
Seitenrandes angeordnet. Dadurch liegt der Stützlappen zwar am Fersenbein an, jedoch
nicht an der anatomisch günstigsten Stelle. Die Folge hiervon ist, daß die Stützwirkung
durch den Stützlappen gering ist und der Träger der Schuheinlage Druckbeschwerden
an der Kante des Stützlappens empfindet. Denn der dem Fersenbereich des Stützteiles
zugewandte rückwärtige Rand des Stützlappens liegt im Bereich des Höckers des Fersenbeines,
wodurch es zu erheblichen Druckbeschwerden kommt. Aus diesem Grunde wird der Stützlappen
in diesem Bereich nach außen verformt oder es wird ein Teil des Stützlappens ausgeschnitten.
In-beiden Fällen ist dann die Stützwirkung des Stützlappens nicht mehr vorhanden,
so daß eine Fuß-
korrektur mit der Schuheinlage nicht mehr möglich
ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Rohling so
auszubilden, daß mit dem Stützlappen eine optimale Stützwirkung und Korrektur des
Knicksenkfußes möglich ist, wobei der Rohling selbst einfach herstellbar sein soll.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem kennzeichnenden Teil des
Anspruches 1 gelöst.
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Da sich der Stützlappen bis in den Fersenbereich des Stützteiles erstreckt,
liegt der dem Fersenbereich zugewandte rückwärtige Rand des Stützlappens in bezug
auf den Stützteil so, daß er nicht in den Bereich des Höckers des Fersenbeines beim
Tragen der Schuheinlage gelangt.
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Der Stützlappen befindet sich dadurch in der anatomisch günstIgsten
Lage, in der er das Fersenbein optimal abstützt, so daß der Knicsenkfuß entsprechend
optimal korrigiert werden kann. Der Stützlappen läßt sich in einfacher Weise lediglich
durch Biegen gegenüber dem Stützteil in diese günstige Abstützlage bringen. Dadurch
kann der Rohling preisgünstig hergestellt werden, ohne daß sich dies nachteilig
auf die Stütz- und Korrigierwirkung der Einlage auswirkt. Vorteilhaft kann der Rohling,
zumindest aber der Stützlappen, bereits weitgehend vorgeformt sein, so daß der Fachmann
allenfalls noch Feinkorrekturen am Stützlappen anbringen muß.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen.
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Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen
Rohling, Fig. 2 eine Rückansicht des Rohlings gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht
des Rohlings gemäß Fig. 1, Fig. 4 bis 6 jeweils einen Längsschnitt längs der Linien
IV-IV bis VI-VI in Fig. 1, Fig. 7 bis 12 jeweils einen Querschnitt längs der Linien
VII-VII bis XII-XII in Fig. 1, Fig. 13 bis 15 jeweils einen Schnitt längs der Linien
XIII-XIII bis XV-XV in Fig. 3.
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Der Rohling besteht vorzugsweise aus einem Leichtmetall oder einer
Leichtmetallegierung, kann aber auch aus einem anderen geeigneten metallischen Material
oder aus einem geeigneten Kunststoff bestehen. Er hat einen Stützteil 1 mit einem
Vorfußbereich 2 und einem Fersenbereich 3. Der Vorfußbereich wird von einem gekrümmt
verlaufenden Rand 4 und der Fersenbereich 3 von einem gekrümmt verlaufenden Rand
5 begrenzt, der durch einen inneren und einen äußeren Seitenrand 6, 7 mit dem Rand
4 verbunden ist.
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Der innere Seitenrand 6 verläuft in Draufsicht gemäß Fig.
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1 im wesentlichen konvex nach außen gekrümmt, während der äußere Seitenrand
7, in Draufsicht gesehen, konkav verläuft. Die beiden Seitenränder 6, 7 konvergieren
in Richtung auf den Fersenbereich 3 und gehen jeweils gekrümmt in die Ränder 4,
5 über. Der Krümmungsradius des vorderen Randes 4 ist wesentlich größer als der
Krümmungs-
radius des rückwärtigen Randes 5. Die Seitenränder 6,
7 gehen in den vorderen Rand 4 stärker gekrümmt über als in den rückwärtigen Rand
5. Infolge der in Richtung auf den Vorfußbereich 3 sich verbreiternden Ausbildung
des Rohlings ist bei den in der Mehrheit für eine Einlageversorgung anstehenden
Fällen eine optimale Stützfunktion der Fußeinlage im Schuh gewährleistet. Die an
der höchsten Stelle der Fußstützeinlage am inneren Seitenrand 6 auftretende stärkste
Belastung wird dadurch vorteilhaft auf die dafür-geeignete Fläche im Schuh übertragen
und von dort auf den Fußboden, ohne die Brandsohle des Schuhs zu beschädigen und
ohne dabei den Schuh unnötig auseinanderzudrücken und dadurch den seitlichen Halt
des Schuhes für den stützungsbedürftigen Fuß zu verringern.
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In Seitenansicht ist der Stützteil 1 in bezug auf die Bezugsebene
A konvex gekrümmt (Fig. 3). Der Stützteil 1 verläuft vom Fersenbereich 3 aus zunächst
aufwärts gekrümmt, bis er etwa in halber Höhe seine höchste Stelle erreicht, und
verläuft dann mit gleicher Krümmungsrichtung bis in den Vorfußbereich 2. Wie die
Fig. 4 bis 6 zeigen, bleibt dieser Verlauf des Stützteiles 1 in Längsrichtung des
Rohlings über die gesamte Breite des Rohlings im wesentlichen beibehalten, jedoch
verläuft der Stützteil vom inneren Seitenrand 6 aus in Richtung auf den gegenüberliegenden
äußeren Seitenrand 7 flacher. Nahe dem inneren Seitenrand 6 (Fig. 4) steigt der
Stützeil 1 vom Fersenbereich 3 aus mit einem Abschnitt 8 verhältnismäßig steil an
und geht über einen Scheitelpunkt 9 in einen bis zum Vorfußbereich 2 stetig gekrümmten
Abschnitt 10 über. Nahe des inneren Seitenrandes 6 liegt der Scheitelpunkt 9 näher
beim Fersenbereich 3 als beim Vorfußbereich 2.
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Etwa in halber Breite- des Stützteiles 1 (Fig. 1 und 5) verlaufen
die Abschnitte 8, 10 flacher als nahe dem inneren Rand 6, wobei der Scheitelpunkt
9 weiter in Richtung. auf den .Bereich 2 versetzt ist. Gemäß Fig. 5 liegt der Scheitelpunkt
nunmehr etwa in halber Länge des Stütztei-les 1.
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Nahe des äußeren Randes 7 (Fig. 1 und 6) verläuft der Abschnitt 8
vom Scheitelpunkt 9 aus flacher in Richtung auf den Fersenbereich 3 als in halber
Breite und nahe dem inneren Seitenrand 6. Der andere Abschnitt 10 des Stützteiles
1 verläuft wiederum mit gleicher Xrümmungsrichtung, jedoch flacher als in halber
Breite und nahe dem inneren Seitenrand 6 bis zum Vorfußbereich 2, Wie die Fig. 4
bis 6 zeigen, ist der Stützteilabschnitt 8 über die gesamte Breite des Stützteiles
1 im Fersenbereich 2 in bezug auf die Ebene A konkav und im anschließenden Bereich
bis zwn Scheitelpunkt 9 konvex gekrümmt. Aufgrund dieser Formung des Stützteiles
in, seiner Längsrichtung wird ein bereits weitgehend vorgeformter Stützteil erhalten,
der in den weitaus meisten Fällen schon an die jeweilige Fuß form angepaßt ist,
so daß nur noch in wenigen Fällen eine Feinanpassung des Rohlings an die Fußform
notwendig ist.
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Der Abstand 11 des-Scheitelpunktes 9 von der Bezugsebene A im Bereich
des äußeren Seitenrandes 7 beträgt etwa 50 bis 70 %, vorzugsweise etwa 55 bis 60
% des Ahstandes 12 zwischen dem Scheitelpunkt 9 und der Bezugsebene A im Bereich
des inneren Seitenrandes 6. Dadurch ist bereits der Rohling an die anatomischen
Verhältnisse des inneren und äußeren Längsgewölbes des Fußes weitgehend angepaßt.
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Der Stützteil 1 verläuft im wesentlichen über seine ganze Länge in-Breitenrichtung
in bezug auf die Bezugsebene A
konkav gekrümmt (Fig. 7 bis 12).
Im Fersenbereich 3 (Fig.
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7) ist der Stützteilabschnitt 13 in bezug auf die Längsmittelebene
B im wesentlichen symmetrisch konkav ausgebildet. In Richtung auf die halbe Länge
des Stützteiles 1 verläuft der Stützteilabschnitt 13 von der Längsmittelebene B
in Richtung auf den inneren Seitenrand 6 zunehmend steiler, so daß der innere Seitenrand
6 von der Bezugsebene A zunehmend größeren Abstand aufweist (Fig. 7 bis 10).
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Im Bereich des Scheitelpunktes 9 (Fig. 4 bis 6) hat der innere Seitenrand
6 den größten Abstand von der Bezugsebene A. Die tiefste Stelle 14 des Stützteiles
1 in Breitenrichtung liegt, vom Fersenbereich 3 aus gesehen, zunächst etwa in der
Längsmittelebene B des Stützteiles 1. Etwa nach einem Viertel der Länge des Stützteiles
1 ist der Stützteil 1 in Breitenrichtung so vorgeformt, daß diese tiefste Stelle
in Richtung auf den äußeren Seitenrand 7 verschoben wird (Fig. 10 und 11). Der Stützteilabschnitt
13 ist dann in diesem Bereich des Stützteiles nicht symmetrisch zur Längsmittelebene
B ausgebildet.
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Im Fersenbereich 3 ist der Stützteil 1 mit einer Vertiefung 15 versehen,
die in Fig. 1 durch gestrichelte Linien dargestellt ist und Abstand vom Fersenrand
5 sowie von den Seitenrändern 6, 7 hat.
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Im Vorfußbereich 2 ist der Stützteil mit einer ausgeformten pelottenförmigen
Erhöhung 16 versehen, die in Fig. 1 ebenfalls durch gestrichelte Linien angedeutet
ist.
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Sie hat vom Rand 4 sowie den Seitenrändern 6, 7 Abstand und liegt
im wesentlichen symmetrisch zur Längsmittelebene B des Stützteiles 1 (Fig. 1 und
12). Der Stützteilabschnitt 13 verläuft im Bereich dieser pelottenförmigen Erhöhung
16 von den beiden Seitenrändern 6, 7 aus in bezug au/die Ebene A konkav gekrümmt
und geht dann stetig
gekrümmt in die Erhöhung 16 über (Fig. 12).
Der Rohling ist somit auch in Breitenrichtung optimal vorgeformt, so daß der Orthopädie-Fachmann
diesen Rohling, da er auch in Längsrichtung vorgeformt ist, im wesentlichen als
fertige Schuheinlage verwenden kann. Nur noch in wenigen Fällen ist es erforderlich,
geringfügige Korrekturen an dem Rohling zu Anpassung an die Fußform vorzunehmen.
Diese Feinanpassungen des Rohlings an die Fuß form lassen sich aber sehr einfach
und genau vornehmen, so daß die Schuheinlage vom Fachmann in optimaler Weise den
anatomischen Verhältnissen des jeweiligen Fußes angepaßt werden kann.
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Im Bereich des Randes 4 ist der Stützteil 1 im wesentlichen über seine
gesamte Breite mit einer Abbiegung 17 versehen (Fig. 1, 3, 5 und 6), die etwa parallel
zur Bezugsebene A verläuft und somit im Vorfußbereich 2 eine ebene Unterseite 18
aufweist. Dadurch wird verhindert, daß die Schuheinlage beim Tragen den Schuh im
Ballenbereich nicht beschädigt, denn die ebene Unterseite 18 bildet eine flächige
Auflage und Abstützung für die Schuheinlage im Schuh.
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Am äußeren Seitenrand 7 ist ein aufwärts abgebogener Stützlappen 19
vorgesehen, der sich bis in den Fersenbereich 3 des Stützteils 1 erstreckt (Fig.
1). In Ansicht (Fig. 3) ist der obere Rand 20 des Stützlappens in bezug auf die
Ebene A konvex gekrümmt und geht stetig in einen dem Vorfußbereich 2 zugewandten
vorderen Rand 21 und einen im Fersenbereich 2 liegenden rückwärtigen Rand 22 über.
Die maximale Höhe des Stützlappens 19 beträgt etwa die halbe Breite des Stützteiles
1 im Bereich des Stützlappens. Die beiden Ränder 21, 22 des Stützlappens gehen jeweils
konkav gekrümmt in den Fersenrand 5 bzw. in den
äußeren Seitenrand
7 über. Da sich der Stützlappen bis in den Fersenbereich 3 erstreckt, hat er eine
solche Lage, daß der am Fersenbein nach außen ragende Höcker an diesem Stützlappen
19 abgestütztwird. Dadurch wird der Fuß in anatomisch optimaler Weise abgestützt
und der Rückfuß aus der Knickfußstellung aufgerichtet. Der vordere Rand 21 des Stützlappens
19 ist so gelegt, daß einerseits der Abstand zwischen diesem Rand und dem Fersenbeinhöcker
so groß ist, daß eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung am Fuß erreicht wird,
und daß andererseits dieser vordere Rand 21 so weit zurücksteht, daß die natürliche
Abrollbewegung des Fußes nicht behindert wird. In Draufsicht gesehen (Fig. 1) liegt
der Ubergang des vorderen Randes 21 des Stützlappens 19 in den äußeren Seitenrand
7 des Stützteiles 1 vorzugsweise nach etwa einem Drittel der Länge des Stützteiles
1, vom Fersenbereich 3 aus gesehen. Je nach Fuß form und Fußgröße kann der vordere
Rand 21 selbstverständlich auch mit einem größeren oder geringeren Abstand vom Fersenbereich
3 angeordnet sein.
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Jedoch ist er stets so in bezug auf den Stützteil gelegt, daß keine
unerwünschten Druckstellen bcim Tragen der Schuheinlage entstehen und der Fuß beim
Gehen ungehindert abrollen kann. Der rückwärtige Rand 22 geht etwa in der Mitte
zwischen der Längsmittelebene B und dem äußeren Seitenrand 7 in den Fersenrand 5
über (Fig. 1).
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Damit der Fersenbeinhöcker gleichmäßig am Stützlappen 19 abgestützt
werden kann, ist er mit einer nach außen gerichteten Vertiefung 23 versehen, die
in Fig. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
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Die Vertiefung 23 erstreckt sich nur über einen Teil der Höhe des
Stützlappens 19, vorzugsweise etwa über ein Drittel der Stützlappenhöhe. Um eine
hohe Biegefestigkeit des Stützlappens 19 zu erzielen, erstreckt sich-die Vertiefung
23 bis in den Übergangsbereich 24 zwischen dem Stütz-
lappen und
dem Stützteil 1 (Fig. 7 und 8). Diese hohe Biegefestigkeit infolge der Vertiefung
23 ist von großem Vorteil, weil beim Tragen der Schuheinlage durch den Fersenbeinhöcker
ein verhältnismäßig hoher Druck auf den Stützlappen 19 ausgeübt wird. Die Vertiefung
23 verhindert ein Nachgeben des -Stützlappens unter dieser Druckeinwirkung, wodurch
die Stützfunktion dieses Stützlappens nicht mehr erfüllt werden könnte.
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Wie die Fig. 13 bis 15 zeigen, ist der Stützlappen 19 im Bereich seines
vorderen Randes 21 mit einem nach außen abgebogenen Abschnitt 25 versehen, der sich
vorzugsweise etwa vom Scheitel 26 des oberen Randes 20 aus bis in den Übergangsbereich
zum äußeren Seitenrand 7 des Stützteiles 1 erstreckt. Dieser abgebogene Randabschnitt
25 ermöglicht dem Fuß, daß er beim Gehen über seinen Außenrand bequem abrollen kann,
ohne daß der Randabschnitt stört und/oder zu Druckstellen am Fuß führt. Der Randabschnitt
25 behindert diese für das gesunde, aktive Gehen notwendige Muskeltätigkeit nicht.
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Wie die Fig. 13 bis 15 zeigen, nimmt der Biegeradius des gebogenen
Randabschnittes 25 vom Scheitel 26 aus in Richtung auf den Stützteil 1 ab und erreicht
den geringsten Biegeradius etwa an einer Stelle 27 (Fig. 3), die, in Vorderansicht
gemäß Fig. 3 gesehen, etwa im unteren Drittel des vorderen Randes 21 vorgesehen
ist. Diese Stelle 27 des kleinsten Biegeradius' ist so gewählt, daß das unter dem
Fersenbein befindliche Fettpolster des Fußes bei Druckbelastung und der Abrollbewegung
des Fußes ungehindert nach außen ausweichen kann. Im oberen Bereich des Stützlappens
19 kann der Biegeradius des gebogenen Randabschnittes wesentlich größer, d. h. die
Abbiegung wesentlich
geringer sein, weil der Fuß in diesem Bereich
bei Belastung und beim Gehen weniger stark nach außen ausweicht.
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Wie Fig. 1 zeigt, liegt der Stützlappen 19 in Draufsicht im wesentlichen
deckungsgleich mit dem übergangsbereich 28 zwischen dem Fersenrand 5 und dem äußeren
Seitenrand 7 des Stützteiles 1. Dadurch stört der Stützlappen innerhalb des Schuhes
nicht, so daß die Schuheinlage bequem im Schuh untergebracht werden kann. Der dem
Fersenbereich 3 zugewandte rückwärtige Rand 22 des Stützlappens 19 bildet, in Draufsicht
gesehen (Fig. 1), im wesentlichen eine stetige Fortsetzung des Fersenrandes 5 des
Stützteiles 1. Der Stützlappen ist also im Bereich seines rückwärtigen Randes 22
konvex nach außen gekrümmt, so daß am Übergang von diesem Stützlappenrand bzw. vom
Stützlappen in den Stützteil 1 kein nach außen stehender Absatz gebildet wird. Der
Stützlappen 19 ist dadurch genau an die Fersenform angepaßt, so daß der Fuß auch
im Fersenbereich einwandfrei abgestützt wird. Außerdem wird infolge dieser Formgebung
des Stützlappens 19 am rückwärtigen Rand 22 in vorteilhafter Weise gewährleistet,
daß die Schuhein-lage genau an die Innenform des Schuhes angepaßt ist, so daß auch
bei längerem Tragen der Schuheinlage keine Beschädigung der Innenseite des Schuhes
durch den Stützlappen eintritt.
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Trotz des im Fersenbereich 3 liegenden Stützlappens 19 wird dadurch
eine sehr genaue Anpassung an die Schuhform ermöglicht, so daß die Schuheinlage
auch ohne weiteres in herkömmlichen, normalen Schuhen getragen werden kann, und
keine besonderen orthopädischen Schuhe zusätzlich angeschafft werden müssen.