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DE3132353A1 - Rohling fuer eine schuheinlage - Google Patents

Rohling fuer eine schuheinlage

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DE3132353A1
DE3132353A1 DE19813132353 DE3132353A DE3132353A1 DE 3132353 A1 DE3132353 A1 DE 3132353A1 DE 19813132353 DE19813132353 DE 19813132353 DE 3132353 A DE3132353 A DE 3132353A DE 3132353 A1 DE3132353 A1 DE 3132353A1
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DE19813132353
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English (en)
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Kurt 7312 Kirchheim Reinhardt
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    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/144Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the heel, i.e. the calcaneus bone
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Rohling für eine Schuheinlage
  • Die Erfindung betrifft einen Rohling für eine Schuheinlage für einen Knicksenkfuß nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Bei dem bekannten Rohling wird mit dem Stützlappenbeabsichtigt, den- Rückfuß aus der Knickfußstellung aufzurichten. Der Stützlappen liegt mit Abstand vom Fersenrand des Stützteiles an dem äußeren Seitenrand des Stützteiles und stützt den Fuß im Bereich des Fersenbeines ab, um den Knickfuß zu korrigieren. Der Stützlappen ist bei den bekannten Rohlingen über seine gesamte Länge im Bereich des äußeren Seitenrandes angeordnet. Dadurch liegt der Stützlappen zwar am Fersenbein an, jedoch nicht an der anatomisch günstigsten Stelle. Die Folge hiervon ist, daß die Stützwirkung durch den Stützlappen gering ist und der Träger der Schuheinlage Druckbeschwerden an der Kante des Stützlappens empfindet. Denn der dem Fersenbereich des Stützteiles zugewandte rückwärtige Rand des Stützlappens liegt im Bereich des Höckers des Fersenbeines, wodurch es zu erheblichen Druckbeschwerden kommt. Aus diesem Grunde wird der Stützlappen in diesem Bereich nach außen verformt oder es wird ein Teil des Stützlappens ausgeschnitten. In-beiden Fällen ist dann die Stützwirkung des Stützlappens nicht mehr vorhanden, so daß eine Fuß- korrektur mit der Schuheinlage nicht mehr möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Rohling so auszubilden, daß mit dem Stützlappen eine optimale Stützwirkung und Korrektur des Knicksenkfußes möglich ist, wobei der Rohling selbst einfach herstellbar sein soll.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
  • Da sich der Stützlappen bis in den Fersenbereich des Stützteiles erstreckt, liegt der dem Fersenbereich zugewandte rückwärtige Rand des Stützlappens in bezug auf den Stützteil so, daß er nicht in den Bereich des Höckers des Fersenbeines beim Tragen der Schuheinlage gelangt.
  • Der Stützlappen befindet sich dadurch in der anatomisch günstIgsten Lage, in der er das Fersenbein optimal abstützt, so daß der Knicsenkfuß entsprechend optimal korrigiert werden kann. Der Stützlappen läßt sich in einfacher Weise lediglich durch Biegen gegenüber dem Stützteil in diese günstige Abstützlage bringen. Dadurch kann der Rohling preisgünstig hergestellt werden, ohne daß sich dies nachteilig auf die Stütz- und Korrigierwirkung der Einlage auswirkt. Vorteilhaft kann der Rohling, zumindest aber der Stützlappen, bereits weitgehend vorgeformt sein, so daß der Fachmann allenfalls noch Feinkorrekturen am Stützlappen anbringen muß.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Rohling, Fig. 2 eine Rückansicht des Rohlings gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht des Rohlings gemäß Fig. 1, Fig. 4 bis 6 jeweils einen Längsschnitt längs der Linien IV-IV bis VI-VI in Fig. 1, Fig. 7 bis 12 jeweils einen Querschnitt längs der Linien VII-VII bis XII-XII in Fig. 1, Fig. 13 bis 15 jeweils einen Schnitt längs der Linien XIII-XIII bis XV-XV in Fig. 3.
  • Der Rohling besteht vorzugsweise aus einem Leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung, kann aber auch aus einem anderen geeigneten metallischen Material oder aus einem geeigneten Kunststoff bestehen. Er hat einen Stützteil 1 mit einem Vorfußbereich 2 und einem Fersenbereich 3. Der Vorfußbereich wird von einem gekrümmt verlaufenden Rand 4 und der Fersenbereich 3 von einem gekrümmt verlaufenden Rand 5 begrenzt, der durch einen inneren und einen äußeren Seitenrand 6, 7 mit dem Rand 4 verbunden ist.
  • Der innere Seitenrand 6 verläuft in Draufsicht gemäß Fig.
  • 1 im wesentlichen konvex nach außen gekrümmt, während der äußere Seitenrand 7, in Draufsicht gesehen, konkav verläuft. Die beiden Seitenränder 6, 7 konvergieren in Richtung auf den Fersenbereich 3 und gehen jeweils gekrümmt in die Ränder 4, 5 über. Der Krümmungsradius des vorderen Randes 4 ist wesentlich größer als der Krümmungs- radius des rückwärtigen Randes 5. Die Seitenränder 6, 7 gehen in den vorderen Rand 4 stärker gekrümmt über als in den rückwärtigen Rand 5. Infolge der in Richtung auf den Vorfußbereich 3 sich verbreiternden Ausbildung des Rohlings ist bei den in der Mehrheit für eine Einlageversorgung anstehenden Fällen eine optimale Stützfunktion der Fußeinlage im Schuh gewährleistet. Die an der höchsten Stelle der Fußstützeinlage am inneren Seitenrand 6 auftretende stärkste Belastung wird dadurch vorteilhaft auf die dafür-geeignete Fläche im Schuh übertragen und von dort auf den Fußboden, ohne die Brandsohle des Schuhs zu beschädigen und ohne dabei den Schuh unnötig auseinanderzudrücken und dadurch den seitlichen Halt des Schuhes für den stützungsbedürftigen Fuß zu verringern.
  • In Seitenansicht ist der Stützteil 1 in bezug auf die Bezugsebene A konvex gekrümmt (Fig. 3). Der Stützteil 1 verläuft vom Fersenbereich 3 aus zunächst aufwärts gekrümmt, bis er etwa in halber Höhe seine höchste Stelle erreicht, und verläuft dann mit gleicher Krümmungsrichtung bis in den Vorfußbereich 2. Wie die Fig. 4 bis 6 zeigen, bleibt dieser Verlauf des Stützteiles 1 in Längsrichtung des Rohlings über die gesamte Breite des Rohlings im wesentlichen beibehalten, jedoch verläuft der Stützteil vom inneren Seitenrand 6 aus in Richtung auf den gegenüberliegenden äußeren Seitenrand 7 flacher. Nahe dem inneren Seitenrand 6 (Fig. 4) steigt der Stützeil 1 vom Fersenbereich 3 aus mit einem Abschnitt 8 verhältnismäßig steil an und geht über einen Scheitelpunkt 9 in einen bis zum Vorfußbereich 2 stetig gekrümmten Abschnitt 10 über. Nahe des inneren Seitenrandes 6 liegt der Scheitelpunkt 9 näher beim Fersenbereich 3 als beim Vorfußbereich 2.
  • Etwa in halber Breite- des Stützteiles 1 (Fig. 1 und 5) verlaufen die Abschnitte 8, 10 flacher als nahe dem inneren Rand 6, wobei der Scheitelpunkt 9 weiter in Richtung. auf den .Bereich 2 versetzt ist. Gemäß Fig. 5 liegt der Scheitelpunkt nunmehr etwa in halber Länge des Stütztei-les 1.
  • Nahe des äußeren Randes 7 (Fig. 1 und 6) verläuft der Abschnitt 8 vom Scheitelpunkt 9 aus flacher in Richtung auf den Fersenbereich 3 als in halber Breite und nahe dem inneren Seitenrand 6. Der andere Abschnitt 10 des Stützteiles 1 verläuft wiederum mit gleicher Xrümmungsrichtung, jedoch flacher als in halber Breite und nahe dem inneren Seitenrand 6 bis zum Vorfußbereich 2, Wie die Fig. 4 bis 6 zeigen, ist der Stützteilabschnitt 8 über die gesamte Breite des Stützteiles 1 im Fersenbereich 2 in bezug auf die Ebene A konkav und im anschließenden Bereich bis zwn Scheitelpunkt 9 konvex gekrümmt. Aufgrund dieser Formung des Stützteiles in, seiner Längsrichtung wird ein bereits weitgehend vorgeformter Stützteil erhalten, der in den weitaus meisten Fällen schon an die jeweilige Fuß form angepaßt ist, so daß nur noch in wenigen Fällen eine Feinanpassung des Rohlings an die Fußform notwendig ist.
  • Der Abstand 11 des-Scheitelpunktes 9 von der Bezugsebene A im Bereich des äußeren Seitenrandes 7 beträgt etwa 50 bis 70 %, vorzugsweise etwa 55 bis 60 % des Ahstandes 12 zwischen dem Scheitelpunkt 9 und der Bezugsebene A im Bereich des inneren Seitenrandes 6. Dadurch ist bereits der Rohling an die anatomischen Verhältnisse des inneren und äußeren Längsgewölbes des Fußes weitgehend angepaßt.
  • Der Stützteil 1 verläuft im wesentlichen über seine ganze Länge in-Breitenrichtung in bezug auf die Bezugsebene A konkav gekrümmt (Fig. 7 bis 12). Im Fersenbereich 3 (Fig.
  • 7) ist der Stützteilabschnitt 13 in bezug auf die Längsmittelebene B im wesentlichen symmetrisch konkav ausgebildet. In Richtung auf die halbe Länge des Stützteiles 1 verläuft der Stützteilabschnitt 13 von der Längsmittelebene B in Richtung auf den inneren Seitenrand 6 zunehmend steiler, so daß der innere Seitenrand 6 von der Bezugsebene A zunehmend größeren Abstand aufweist (Fig. 7 bis 10).
  • Im Bereich des Scheitelpunktes 9 (Fig. 4 bis 6) hat der innere Seitenrand 6 den größten Abstand von der Bezugsebene A. Die tiefste Stelle 14 des Stützteiles 1 in Breitenrichtung liegt, vom Fersenbereich 3 aus gesehen, zunächst etwa in der Längsmittelebene B des Stützteiles 1. Etwa nach einem Viertel der Länge des Stützteiles 1 ist der Stützteil 1 in Breitenrichtung so vorgeformt, daß diese tiefste Stelle in Richtung auf den äußeren Seitenrand 7 verschoben wird (Fig. 10 und 11). Der Stützteilabschnitt 13 ist dann in diesem Bereich des Stützteiles nicht symmetrisch zur Längsmittelebene B ausgebildet.
  • Im Fersenbereich 3 ist der Stützteil 1 mit einer Vertiefung 15 versehen, die in Fig. 1 durch gestrichelte Linien dargestellt ist und Abstand vom Fersenrand 5 sowie von den Seitenrändern 6, 7 hat.
  • Im Vorfußbereich 2 ist der Stützteil mit einer ausgeformten pelottenförmigen Erhöhung 16 versehen, die in Fig. 1 ebenfalls durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
  • Sie hat vom Rand 4 sowie den Seitenrändern 6, 7 Abstand und liegt im wesentlichen symmetrisch zur Längsmittelebene B des Stützteiles 1 (Fig. 1 und 12). Der Stützteilabschnitt 13 verläuft im Bereich dieser pelottenförmigen Erhöhung 16 von den beiden Seitenrändern 6, 7 aus in bezug au/die Ebene A konkav gekrümmt und geht dann stetig gekrümmt in die Erhöhung 16 über (Fig. 12). Der Rohling ist somit auch in Breitenrichtung optimal vorgeformt, so daß der Orthopädie-Fachmann diesen Rohling, da er auch in Längsrichtung vorgeformt ist, im wesentlichen als fertige Schuheinlage verwenden kann. Nur noch in wenigen Fällen ist es erforderlich, geringfügige Korrekturen an dem Rohling zu Anpassung an die Fußform vorzunehmen. Diese Feinanpassungen des Rohlings an die Fuß form lassen sich aber sehr einfach und genau vornehmen, so daß die Schuheinlage vom Fachmann in optimaler Weise den anatomischen Verhältnissen des jeweiligen Fußes angepaßt werden kann.
  • Im Bereich des Randes 4 ist der Stützteil 1 im wesentlichen über seine gesamte Breite mit einer Abbiegung 17 versehen (Fig. 1, 3, 5 und 6), die etwa parallel zur Bezugsebene A verläuft und somit im Vorfußbereich 2 eine ebene Unterseite 18 aufweist. Dadurch wird verhindert, daß die Schuheinlage beim Tragen den Schuh im Ballenbereich nicht beschädigt, denn die ebene Unterseite 18 bildet eine flächige Auflage und Abstützung für die Schuheinlage im Schuh.
  • Am äußeren Seitenrand 7 ist ein aufwärts abgebogener Stützlappen 19 vorgesehen, der sich bis in den Fersenbereich 3 des Stützteils 1 erstreckt (Fig. 1). In Ansicht (Fig. 3) ist der obere Rand 20 des Stützlappens in bezug auf die Ebene A konvex gekrümmt und geht stetig in einen dem Vorfußbereich 2 zugewandten vorderen Rand 21 und einen im Fersenbereich 2 liegenden rückwärtigen Rand 22 über. Die maximale Höhe des Stützlappens 19 beträgt etwa die halbe Breite des Stützteiles 1 im Bereich des Stützlappens. Die beiden Ränder 21, 22 des Stützlappens gehen jeweils konkav gekrümmt in den Fersenrand 5 bzw. in den äußeren Seitenrand 7 über. Da sich der Stützlappen bis in den Fersenbereich 3 erstreckt, hat er eine solche Lage, daß der am Fersenbein nach außen ragende Höcker an diesem Stützlappen 19 abgestütztwird. Dadurch wird der Fuß in anatomisch optimaler Weise abgestützt und der Rückfuß aus der Knickfußstellung aufgerichtet. Der vordere Rand 21 des Stützlappens 19 ist so gelegt, daß einerseits der Abstand zwischen diesem Rand und dem Fersenbeinhöcker so groß ist, daß eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung am Fuß erreicht wird, und daß andererseits dieser vordere Rand 21 so weit zurücksteht, daß die natürliche Abrollbewegung des Fußes nicht behindert wird. In Draufsicht gesehen (Fig. 1) liegt der Ubergang des vorderen Randes 21 des Stützlappens 19 in den äußeren Seitenrand 7 des Stützteiles 1 vorzugsweise nach etwa einem Drittel der Länge des Stützteiles 1, vom Fersenbereich 3 aus gesehen. Je nach Fuß form und Fußgröße kann der vordere Rand 21 selbstverständlich auch mit einem größeren oder geringeren Abstand vom Fersenbereich 3 angeordnet sein.
  • Jedoch ist er stets so in bezug auf den Stützteil gelegt, daß keine unerwünschten Druckstellen bcim Tragen der Schuheinlage entstehen und der Fuß beim Gehen ungehindert abrollen kann. Der rückwärtige Rand 22 geht etwa in der Mitte zwischen der Längsmittelebene B und dem äußeren Seitenrand 7 in den Fersenrand 5 über (Fig. 1).
  • Damit der Fersenbeinhöcker gleichmäßig am Stützlappen 19 abgestützt werden kann, ist er mit einer nach außen gerichteten Vertiefung 23 versehen, die in Fig. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
  • Die Vertiefung 23 erstreckt sich nur über einen Teil der Höhe des Stützlappens 19, vorzugsweise etwa über ein Drittel der Stützlappenhöhe. Um eine hohe Biegefestigkeit des Stützlappens 19 zu erzielen, erstreckt sich-die Vertiefung 23 bis in den Übergangsbereich 24 zwischen dem Stütz- lappen und dem Stützteil 1 (Fig. 7 und 8). Diese hohe Biegefestigkeit infolge der Vertiefung 23 ist von großem Vorteil, weil beim Tragen der Schuheinlage durch den Fersenbeinhöcker ein verhältnismäßig hoher Druck auf den Stützlappen 19 ausgeübt wird. Die Vertiefung 23 verhindert ein Nachgeben des -Stützlappens unter dieser Druckeinwirkung, wodurch die Stützfunktion dieses Stützlappens nicht mehr erfüllt werden könnte.
  • Wie die Fig. 13 bis 15 zeigen, ist der Stützlappen 19 im Bereich seines vorderen Randes 21 mit einem nach außen abgebogenen Abschnitt 25 versehen, der sich vorzugsweise etwa vom Scheitel 26 des oberen Randes 20 aus bis in den Übergangsbereich zum äußeren Seitenrand 7 des Stützteiles 1 erstreckt. Dieser abgebogene Randabschnitt 25 ermöglicht dem Fuß, daß er beim Gehen über seinen Außenrand bequem abrollen kann, ohne daß der Randabschnitt stört und/oder zu Druckstellen am Fuß führt. Der Randabschnitt 25 behindert diese für das gesunde, aktive Gehen notwendige Muskeltätigkeit nicht.
  • Wie die Fig. 13 bis 15 zeigen, nimmt der Biegeradius des gebogenen Randabschnittes 25 vom Scheitel 26 aus in Richtung auf den Stützteil 1 ab und erreicht den geringsten Biegeradius etwa an einer Stelle 27 (Fig. 3), die, in Vorderansicht gemäß Fig. 3 gesehen, etwa im unteren Drittel des vorderen Randes 21 vorgesehen ist. Diese Stelle 27 des kleinsten Biegeradius' ist so gewählt, daß das unter dem Fersenbein befindliche Fettpolster des Fußes bei Druckbelastung und der Abrollbewegung des Fußes ungehindert nach außen ausweichen kann. Im oberen Bereich des Stützlappens 19 kann der Biegeradius des gebogenen Randabschnittes wesentlich größer, d. h. die Abbiegung wesentlich geringer sein, weil der Fuß in diesem Bereich bei Belastung und beim Gehen weniger stark nach außen ausweicht.
  • Wie Fig. 1 zeigt, liegt der Stützlappen 19 in Draufsicht im wesentlichen deckungsgleich mit dem übergangsbereich 28 zwischen dem Fersenrand 5 und dem äußeren Seitenrand 7 des Stützteiles 1. Dadurch stört der Stützlappen innerhalb des Schuhes nicht, so daß die Schuheinlage bequem im Schuh untergebracht werden kann. Der dem Fersenbereich 3 zugewandte rückwärtige Rand 22 des Stützlappens 19 bildet, in Draufsicht gesehen (Fig. 1), im wesentlichen eine stetige Fortsetzung des Fersenrandes 5 des Stützteiles 1. Der Stützlappen ist also im Bereich seines rückwärtigen Randes 22 konvex nach außen gekrümmt, so daß am Übergang von diesem Stützlappenrand bzw. vom Stützlappen in den Stützteil 1 kein nach außen stehender Absatz gebildet wird. Der Stützlappen 19 ist dadurch genau an die Fersenform angepaßt, so daß der Fuß auch im Fersenbereich einwandfrei abgestützt wird. Außerdem wird infolge dieser Formgebung des Stützlappens 19 am rückwärtigen Rand 22 in vorteilhafter Weise gewährleistet, daß die Schuhein-lage genau an die Innenform des Schuhes angepaßt ist, so daß auch bei längerem Tragen der Schuheinlage keine Beschädigung der Innenseite des Schuhes durch den Stützlappen eintritt.
  • Trotz des im Fersenbereich 3 liegenden Stützlappens 19 wird dadurch eine sehr genaue Anpassung an die Schuhform ermöglicht, so daß die Schuheinlage auch ohne weiteres in herkömmlichen, normalen Schuhen getragen werden kann, und keine besonderen orthopädischen Schuhe zusätzlich angeschafft werden müssen.

Claims (8)

  1. Ansprüche .
    Rohling für eine Schuheinlage, mit einem Stützteil für die Fußsohle, der einen Zehen- und einen Vorfußbereich aufweist, und mit einem am Rand des Stützteils vorgesehenen und aufwärts ragenden Stützlappen zur Abstützung des Rückfußes bei Knick-Senk-Füßen, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stützlappen (19) bis in den Fersenbereich (3) des Stützteiles (1) erstreckt.
  2. 2. Rohling nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Fersenbereich (3) des Stützteiles (1) zugewandte rückwärtige Rand (22) des Stützlappens (19), in Draufsicht gesehen, im wesentlichen eine -stetige Fortsetzung des Fersenrandes (5) des Stützteiles (1) bildet.
  3. 3. Rohling nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützlappen (19) mit einer nach außen gerichteten Vertiefung (23) versehen ist.
  4. 4. Rohling nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vertiefung (23) bis in den Ubergangsbereich zwischen dem Stützlappen und dem Stützteil (1) erstreckt.
  5. 5. Rohling nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Zehenbereich des Stützteiles (1) zugewandte vordere Rand (21) des Stützlappens (19) wenigstens über einen Teil der Höhe des Stützlappens , vorzugsweise annähernd über dessen gesamte Höhe, nach außen gebogen ist.
  6. 6. Rohling nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegeradius des vorderen Randes'(21) des Stützlappens (19) vom Stützteil (1) aus zunimmt, vorzugsweise stetig zunimmt,
  7. 7. Rohling nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützlappen (19), in Draufsicht auf den Stützteil (1) gesehen, in seiner Kontur im wesentlichen dem Übergangsbereich (28) zwischen dem Fersenrand (5) und dem äußeren Seitenrand (7) des Stützteiles (1) angepaßt ist.
  8. 8. Rohling nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützlappen (19) im Bereich seines rückwärtigen Randes (22) und nahe dem Ubergang (24) zum Stützteil (1) konvex nach außen gewölbt ist.
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