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DE19927810A1 - Verfahren zur Verlegung eines Kabels - Google Patents

Verfahren zur Verlegung eines Kabels

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Publication number
DE19927810A1
DE19927810A1 DE1999127810 DE19927810A DE19927810A1 DE 19927810 A1 DE19927810 A1 DE 19927810A1 DE 1999127810 DE1999127810 DE 1999127810 DE 19927810 A DE19927810 A DE 19927810A DE 19927810 A1 DE19927810 A1 DE 19927810A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
tubes
flexible protective
manholes
laying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999127810
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Teschner
Wolfgang Liese
Andreas Bregulla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent SAS
Original Assignee
Alcatel SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alcatel SA filed Critical Alcatel SA
Priority to DE1999127810 priority Critical patent/DE19927810A1/de
Publication of DE19927810A1 publication Critical patent/DE19927810A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/06Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle
    • H02G1/08Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/46Processes or apparatus adapted for installing or repairing optical fibres or optical cables
    • G02B6/50Underground or underwater installation; Installation through tubing, conduits or ducts
    • G02B6/502Installation methods in fluid conducts, e.g. pipelines
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
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    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
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    • G02B6/50Underground or underwater installation; Installation through tubing, conduits or ducts
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Abstract

Bei einem Verfahren zum Verlegen eines Kabels (9) in einem unterirdischen Ver- oder Entsorgungsrohrsystem (1), insbesondere in nicht begehbaren Abwasseranlagen, wird zunächst an der Innenwand des Systems ein Metallrohr (3) befestigt, darauf werden die an den Enden der Rohre des Systems in Mannlöchern (2) mündenden Enden (3a, 3b) der Metallrohre (3) mittels eines flexiblen Schutzrohres (4) miteinander verbunden und abschließend wird das Kabel (9) in das System (1) eingezogen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verlegung eines Kabels in einem unterirdischen Ver- oder Entsorgungsrohrsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der Broschüre "Fast - das LWL Kabelsystem für Kabelanlagen in stadtischen Abwasserkanälen" ist ein neues Glasfaser-Kabelsystem zur Nutzung der städtischen Abwasserkanäle für Telekommunikations Kabelanlagen beschrieben. Dieses System bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Telekommunikationsnetzen:
schneller Zugang zu teilnehmernahem POP (point of presence)
kostengünstige Verlegung
keine oberirdische Verlegung.
Mit diesem neuen System können optische Kabel sowohl in begehbaren als auch in nicht begehbaren Abwasserkanälen verlegt werden.
Die Kabel werden mit einem in das Abwasserrohr eingesetzten Roboter mit Hilfe von Briden an der Innenwand des Abwasserrohres befestigt.
Es ist weiterhin bekannt, zunächst ein Metallrohr an der Innenwand des Abwasserrohres zu befestigen und anschließend das Kabel in das Metallrohr einzuziehen oder einzublasen.
Das Einblasen oder Einziehen kann bislang nur von Mannloch zu Mannloch erfolgen. In dem Mannloch muß das Kabel an der Innenwand des Mannloches befestigt werden oder wenn das Kabel keinen Metallmantel aufweist gegen mechanische oder korrosive Angriffe geschützt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Lösung anzugeben, wie das Verlegeverfahren verbessert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 erfaßten Merkmale gelöst.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Kabel in einer Länge durch das Rohrsystem hindurchgezogen oder eingeblasen werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß nachträglich Schutzvorrichtungen für das Kabel im Bereich der Mannlöcher nicht mehr erforderlich sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt.
Die Erfindung ist anhand der in den Fig. 1 bis 3 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Abwasserrohr bezeichnet, von dem aus sich ein Mannloch 2 bzw. Schacht zur Erdoberfläche hin erstreckt, damit das Abwasserrohr 1 zugänglich ist.
An der Innenwand des Abwasserrohres 1 ist ein Metallrohr 3 befestigt, welches im Bereich des Mannloches 2 endet. Die Enden 3a und 3b des Metallrohres 3 sind durch einen flexiblen Schutzschlauch vorzugsweise ein Metallwellrohr 4 miteinander verbunden. Der Innendurchmesser des flexiblen Schutzschlauches 4 ist größer als der Außendurchmesser des Metallrohres 3, so daß der Schutzschlauch 4 über die Enden 3a und 3b des Metallrohres 3 herübergeschoben werden kann. Dichtungen 5 und 6 dichten den Ringspalt zwischen dem Metallrohr 3 und dem Schutzschlauch 4 luftdicht ab.
An den Enden 3a und 3b des Metallrohres 3 sind noch Führungstrichter 7 und 8 angebracht. Sowohl das Metallrohr 3 als auch der Schutzschlauch 4 sind aus korrosionsbeständigem Werkstoff wie z. B. rostfreiem Sonderstahl hergestellt.
In ein auf diese Weise verbreitetes Abwasserrohrsystem kann ein Kabel 9, vorzugsweise ein optisches Kabel über eine größere Länge mit mehreren Schächten eingeblasen oder mit Hilfe eines eingeblasenen nicht dargestellten Zugseils eingezogen werden.
Die Führungstrichter 7 und 8 gewährleisten, daß der Anfang des Kabels 9 bzw. eines Zugseils sich nicht ans Ende des Metallrohres 3 verfängt.
Der Schutzschlauch 4 wird wie es in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, im Bereich des Mannloches ausgelenkt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Schutzschlauch gemäß Fig. 3 an die Innenwand des Mannloches 2 angelegt und dort in geeigneter Weise befestigt wird.
Der Schutzschlauch 4 kann z. B. in der Mitte aufgetrennt werden, damit das Kabel 9 von beiden Seiten leichter nachgezogen werden kann. Außerdem kann und evtl. ein größerer Kabelvorrat, der mit einem geteilten Schutzschlauch geschützt wird, befestigt werden kann. Außerdem kann auf diese Weise ein ungeschnittener Kabelvorrat innerhalb des Schachtes 2 z. B. in einer nicht dargestellten Muffe abgelegt werden.

Claims (5)

1. Verfahren zum Verlegen eines Kabels (9) in einem unterirdischen Ver- oder Entsorgungsrohrsystem (1) insbesondere in nicht begehbaren Abwasseranlagen, wobei zunächst an der Innenwand des Systems ein Metallrohr (3) befestigt wird, darauf die an den Enden der Rohre des Systems in Mannlöchern (2) mündenden Enden (3a, 3b) der Metallrohre (3) mittels eines flexiblen Schutzrohres (4) miteinander verbunden werden und abschließend das Kabel (9) in das System (1) eingezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lichtwellenleiterkabel (9) bzw. eine Lichtwellenleitereinheit in einen nicht begehbares Abwassernetz (1) verlegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß daß die Enden (3a, 3b) des flexiblen Schutzrohres (4) über die Enden (3a, 3b) der Metallrohre (3) geschoben werden und der jeweilige Ringspalt luftdicht abgeschlossen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Enden (3a, 3b) der Metallrohre (3) und der Innenwand des flexiblen Schutzrohres (4) jeweils ein Führungstrichter (7, 8) vorgesehen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Schutzrohr (4) an der Innenwand des Mannloches (2) befestigt wird.
DE1999127810 1999-06-18 1999-06-18 Verfahren zur Verlegung eines Kabels Withdrawn DE19927810A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10201720A1 (de) * 2002-01-18 2003-07-31 Ccs Technology Inc Verfahren zum Verlegen eines Lichtwellenleiterkabels in einer Gasleitung

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DE29801425U1 (de) * 1998-01-29 1998-03-12 Alcatel Alsthom Compagnie Générale d'Electricité, Paris Vorrichtung zur Fixierung eines Kabels
DE19744006A1 (de) * 1997-09-26 1999-04-01 Berliner Wasser Betriebe Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen, Positionieren und Befestigen von Bauteilen in Hohlräumen unterschiedlicher Querschnitte

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