DE69702726T2 - Gasnetz mit einem Informationsübertragungskabel - Google Patents
Gasnetz mit einem InformationsübertragungskabelInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einbringen eines flexiblen Kabels in wenigstens ein Gasrohr eines Gasverteilungsnetzes, wobei das Gasrohr zur Lieferung von Gas zu Verbrauchern verwendet wird, wobei das Kabel eingebracht wird, ohne dass die Gasversorgung zu den mit dem Gasverteilungsnetz verbundenen Verbrauchern unterbrochen werden muss, wobei die folgenden Schritte ausgeführt werden:
- Ein Verfahren und ein Netz des Typs, auf das im Vorstehenden Bezug genommen wird, sind aus EP-A-0 294 243 bekannt.
- In vielen Ländern umfasst das Gasverteilungsnetz hunderte Kilometer an Gasrohren, die unterirdisch verlegt sind. Diese Gasrohre erstrecken sich nicht nur in Städten und Dörfern, sondern auch zwischen Städten und Dörfern und bilden als solche ein Netz, welches an vielen Standorten vorhanden ist, in denen Menschen wohnen und arbeiten. Überhaupt, sind in den westlichen Ländern Gasanschlüsse in vielen Häusern und Betrieben vorhanden, um zum Beispiel das Haus zu heizen, mit Gas zu kochen, Wasser zu erwärmen usw.. Eine erste Aufgabe der Erfindung ist, die bestehende Infrastruktur des Gasverteilungsnetzes weiterhin zu nutzen.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung bezieht sich auf das Problem, dass die Kosten eines Kabelnetzes für die Informationsübertragung weitgehend durch die Installationskosten bestimmt werden, weil generell kostenaufwendige Aushubarbeiten und Reparaturen ausgeführt werden müssen, um die Kabel für die Informationsübertragung unterirdisch zu verlegen. Ein Beispiel hierfür ist ein Kabelnetz für ein Gemeinschaftsantennensystem, Telefonsystem, Computer-Datenverkehr usw.. Wenn zum Beispiel kleine Dörfer, die von einer großen Stadt entfernt liegen, in der eine Empfangsantenne aufgebaut ist, mit einem Gemeinschaftsantennensystem versehen werden sollen, wobei die Signale von der großen Stadt geliefert werden, dann bringt dies mit sich, dass diese Aushubarbeiten über sehr große Entfernungen ausgeführt werden müssen. Eine Folge davon ist, dass die Kosten für die Installation des Gemeinschaftsantennennetzes überhaupt nicht zusammen mit den Einnahmen aus den Anmeldungsverträgen erhoben werden können, die mit den Einwohnern des Dorfes abgeschlossen werden. Weiterhin können beträchtliche Kosten entstehen, wenn das Kabel unterirdisch unter einer Strasse oder Pflasterung verlegt werden soll. In jenem Fall dürfte die Strasse oder Pflasterung häufig aufgerissen werden. Folglich besteht die zweite Aufgabe der Erfindung darin, für ein Informationsübertragungs-Kabelnetz zu sorgen, welches beträchtlich wirtschaftlicher ist und insbesondere ein Glasfasernetz, das beträchtlich wirtschaftlicher ist.
- EP-A-0 294 243 offenbart ein Verfahren, bei dem ein Kabel oder eine Leitung für die Übertragung von Daten und/oder von Steuersignalen im Innern einer Rohrleitung verlegt wird, während die Rohrleitung ihren normalen Betrieb fortsetzt. Ein Gewebe-Zugschirm wird an dem Kabel oder der Leitung, die installiert werden sollen, befestigt, wodurch diese Schleppeinrichtung entlang der Rohrleitung durch die Flüssigkeit gedrückt wird, welche durch die Rohrleitung gefördert wird. Folglich verwendet das Verfahren den normalen Transport von Flüssigkeit oder Gas durch die Rohrleitung, um zusätzlich den Zugschirm zu transportieren. In diesem Fall besteht das Medium aus einer Flüssigkeit, wie Wasser oder Öl. Die europäische Patentanmeldung 0 294 243 bezieht sich auch auf ein Förder-Rohrleitungssystem für die Förderung grossvolumiger Gase. Es wird jedoch nicht offenbart, wie der Zugschirm im Fall eines Rohrleitungssystems für Gase transportiert werden sollte.
- Ein Problem für die Rohrleitungssysteme, welche mit Gasen gefüllt sind, ist eine nicht genau definierte Richtung, in welcher das Gas durch eine Rohrleitung transportiert wird. Je nach der Lieferung von Gas an die Nutzer der Rohrleitung kann der Transport innerhalb der Rohrleitung in einer von zwei Richtungen erfolgen und in Abhängigkeit von der Zeit verschieden sein. Ein Befolgen der Hinweise von EP-A-0 294 243 wird normalerweise einen Zugschirm, welcher sich innerhalb einer Rohrleitung befindet, die mit Gas gefüllt ist, nicht in einer genau definierten Richtung bewegen, abgesehen davon, daß der Zugschirm in der Lage ist, ein flexibles Kabel durch das Gasrohr zu ziehen.
- Die Erfindung sorgt für ein Verfahren, welche eine Lösung für dieses Problem liefert. Bei diesem Verfahren zum Einbringen eines flexiblen Kabels in wenigstens ein Gasrohr eines Gasverteilungsnetzes, wobei das Gasrohr zur Lieferung von Gas zu Verbrauchern verwendet wird, wobei das Kabel eingebracht wird, ohne daß die Gasversorgung zu den mit dem Gasverteilungsnetz verbundenen Verbrauchern unterbrochen werden muß, sind die folgenden Schritte auszuführen:
- 1. an einem ersten Ort des Gasrohrs wird ein Zugkörper in das Gasrohr eingesetzt;
- 2. an dem ersten Ort des Gasrohrs wird ein erstes Anschlussstück mit dem Gasrohr verbunden, wobei das Anschlussstück einen Durchgang aufweist;
- 3. ein Teil des Kabels wird durch den Durchgang des ersten Anschlussstücks in das Gasrohr eingeführt, während ein erstes freies Ende des Kabels mit dem Zugkörper verbunden wird und das Kabel durch den Durchgang vom Innern des Gasrohrs zum Äußeren des Gasrohrs verläuft; und wobei nach Durchführung der Schritte 1. bis 3.:
- 4. eine Gasdruckdifferenz wird über die Seiten des Zugkörpers erzeugt, so dass der Zugkörper sich infolge der Druckdifferenz zu einem zweiten Ort des Gasrohrs bewegt und demgemäß das Kabel mitzieht, wobei eine Umfangskante des Zugkörpers wenigstens nahezu an der Innenwand des Gasrohrs anliegt.
- In diesem Zusammenhang kann das Informationsübertragungskabel beispielsweise als Teil eines Gemeinschaftsantennen-Kabelnetzes, eines Telefonkabelnetzes usw. benutzt werden.
- Entsprechend der Erfindung sind die Installationskosten für das Kabel beträchtlich herabgesetzt worden. Außerdem wird die bestehende Infrastruktur des Gasverteilungsnetzes verwendet. Folglich werden die sonst notwendigen Kosten für die Aushubarbeiten und das Aufreißen von Straßen oder Pflasterungen eingespart. Es ist wesentlich, dass ein Gasverteilungsnetz genutzt werden kann, welches in Betrieb ist. Mit anderen Worten, entsprechend der Erfindung hat das Gasverteilungsnetz eine doppelte Funktion: über das Gasverteilungsnetz werden sowohl Gas, als auch Informationen übertragen.
- Die Erfindung kann genutzt werden, um wechselseitige Verbindungen für die Datenübertragung zwischen Städten herzustellen, um nicht gewinnbringende Bereiche zugänglich zu machen und um Verbindungen innerhalb von Städten herzustellen.
- Insbesondere wird an dem zweiten Ort ein zweites Anschlussstück mit dem Gasrohr verbunden, wobei das zweite Anschlussstück ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang umfasst, wobei das freie Ende des Kabels durch den Durchgang des zweiten Anschlussstücks hindurchgeführt wird, so dass das Kabel vom Äußeren des zweiten Anschlussstücks durch den Durchgang des zweiten Anschlussstücks zum Innern des Gasrohrs verläuft.
- In jenem Fall kann das Kabel aus einem Informationsübertragungskabel zum Übertragen von Informationen bestehen. Die Anschlüsse stellen eine gasdichte Abdichtung her. Die freien Enden des Informationsübertragungskabels liegen dann außerhalb des Gasverteilungsnetzes und ermöglichen so, dass das Informationsübertragungskabel für die Übertragung von Informationen genutzt werden kann.
- Es ist auch möglich, dass bei dem zuletzt erwähnten Fall das Kabel aus einer hohlen, flexiblen Mantelröhre bestehen kann. Wenn das Kabel aus einer hohlen Mantelröhre besteht, dann liegen die offenen Enden der hohlen Mantelröhre außerhalb des Gasverteilungsnetzes. Danach kann das Informationsübertragungskabel durch die hohle Mantelröhre und demgemäß durch das Gasrohr in einer an sich bekannten Art und Weise geführt werden. Das Informationsübertragungskabel kann dann an dem ersten offenen Ende des hohlen Mantelrohres eingeführt und anschließend zu dem anderen offenen Ende geleitet werden. Natürlich ist es mit dem hohlen Mantelrohr auch möglich, mehr als ein Informationsübertragungskabel durchzuleiten.
- Für einen Transport des vorstehend erwähnten Kabels durch das Gasrohr ist eine ausreichend große Gasdruckdifferenz notwendig. Wenn es sich erweist, dass das Informationsübertragungskabel oder das hohle Mantelrohr zu schwer ist, um durch das Gasrohr über die gewünschte Entfernung bei der maximal erreichbaren Gasdruckdifferenz geführt zu werden, dann kann entsprechend einer speziellen Variante der Erfindung das Kabel auch aus einer (ersten) Zugschnur bestehen. Weiterhin kann, wenn das Kabel aus einer ersten Zugschnur besteht,
- - an dem zweiten Ort ein zweites Endstück mit dem Gasrohr verbunden werden, wobei das zweite Endstück ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang aufweist:
- - ein freies Ende des Informationsübertragungskabels oder der Mantelröhre durch den Durchgang des zweiten Endstücks durch den Durchgang des zweiten Endstücks so hindurchgeführt werden, dass das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre vom Äuße ren des zweiten Endstücks durch den Durchgang des zweiten Endstücks in das Innere des Gasrohrs verläuft;
- - das freie Ende des Informationsübertragungskabels oder Mantelrohrs, das innerhalb des Rohrs liegt, mit der ersten Zugschnur verbunden werden;
- - das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre durch das Gasrohr in der Richtung des ersten Ortes mittels der ersten Zugschnur gezogen werden, indem die erste Zugschnur an dem ersten Ort aus dem Gasrohr herausgezogen wird, wodurch das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre durch den Durchgang des zweiten Endstücks in das Gasrohr gezogen wird;
- - an dem ersten Ort ein erstes Endstück mit dem Gasrohr verbunden werden, wobei das erste Endstück ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang umfasst;
- - das freie Ende des Informationsübertragungskabels oder der Mantelröhre durch den Durchgang des ersten Endstücks eingeführt werden, so dass das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre vom Äußeren des ersten Endstücks durch den Durchgang des ersten Endstücks in das Innere des Gasrohrs verläuft. Im allgemeinen kann die erste Zugschnur leichter als das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre sein, was es ermöglicht, dass sie über eine größere Entfernung bei der erreichbaren Gasdruckdifferenz geführt werden kann.
- Wenn befürchtet wird, dass die erste Zugschnur reißt, wenn das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre durchgeleitet wird, dann kann auch die folgende Variante des Verfahrens entsprechend der Erfindung zur Anwendung kommen. Weiterhin wird bei dieser Variante:
- - an dem zweiten Ort des Gasrohrs ein zweites Anschlussstück mit dem Gasrohr verbunden, wobei das zweite Anschlussstück einen Durchgang aufweist;
- - durch den Durchgang des zweiten Anschlussstücks ein erstes freies Ende einer zweiten Zugschnur in das Gasrohr eingeführt, wobei das erste freie Ende der zweiten Zugschnur mit der ersten Zugschnur verbunden wird und die zweite Zugschnur durch den Durchgang von dem Inneren des Gasrohrs zum Äußeren des Gasrohrs verläuft;
- - das erste freie Ende der zweiten Zugschnur mittels der ersten Zugschnur zum ersten Ort gezogen, indem die erste Zugschnur am ersten Ort aus dem Gasrohr herausgezogen wird;
- - an dem ersten Ort ein erstes Endstück mit dem Gasrohr verbunden, wobei das erste Endstück ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang umfasst und durch das das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre hindurchgeführt wird, dass das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre vom Äußeren des ersten Endstücks durch den Durchgang des ersten Endstücks in das Innere des Gasrohrs verläuft;
- - ein freies Ende des Informationsübertragungskabels oder der Mantelröhre, das innerhalb des Rohrs liegt, mit der zweiten Zugschnur verbunden;
- - das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre mittels der zweiten Zugschnur durch das Rohr in der Richtung des zweiten Ortes gezogen, indem die zweite Zugschnur an dem zweiten Ort aus dem Gasrohr herausgezogen wird, wobei das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre durch den Durchgang des ersten Endstücks in das Gasrohr gezogen wird;
- - an dem zweiten Ort ein zweites Endstück mit dem Gasrohr verbunden, wobei das zweite Endstück ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang umfasst;
- - das freie Ende des Informationsübertragungskabels oder der Mantelröhre durch den Durchgang des zweiten Endstücks so hindurchgeführt, dass das Informationsübertragungskabel oder die Mantelröhre vom Äußeren des zweiten Endstücks durch den Durchgang des zweiten Endstücks in das Innere des Gasrohrs verläuft.
- Weil entsprechend diesem speziellen Verfahren eine erste und eine zweite Zugschnur benutzt wird, kann die erste Zugschnur von speziell dünner Konstruktion sein. Dies zieht nach sich, dass dieses Verfahren für das Durchleiten von Informationsübertragungskabeln durch ein Gasrohr über große Entfernungen geeignet ist. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise an Entfernungen von 2 km und mehr, je nach dem Durchmesser des Gasrohrs und dem maximalen Druck, der in dem Gasverteilungsnetz zulässig ist, gedacht werden. Wenn andererseits ein Informationsübertragungskabel in einem Gasrohr über eine Entfernung von beispielsweise 1 km zu installieren ist, dann könnte die Verwendung von nur einer Zugschnur ausreichend sein, je nach dem Durchmesser des Gasrohrs und dem maximalen Druck, der in dem Gasverteilungsnetz zulässig ist.
- Bei allen vorstehend erwähnten Verfahren trifft es zu, dass das erste Endstück, das zweite Endstück, der Zugkörper, das erste Anschlussstück und/oder das zweite Anschlussstück mit dem Gasrohr in einer an sich bekannten Art und Weise, beispielsweise mit Hilfe von Sätteln, Bälgen und Umgehungsleitungen verbunden werden können, ohne dass der Gasdruck in dem Gasverteilungsnetz abfällt. Insbesondere die Sättel werden abwechselnd an dem ersten oder dem zweiten Ort positioniert, so dass der Gasrohrabschnitt, der zwischen dem ersten und dem zweiten Ort verläuft, weiterhin mit Gas versorgt wird, auch in dem Fall, in dem Sättel positioniert werden. Dies hat den Vorteil, dass Nutzer, die an dem Gasrohrabschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten Ort angeschlossen sind, auch während der Operationen mit Gas versorgt werden, die an der Gasleitung durchzuführen sind. Wenn die Gasrohre aus Polypropylen hergestellt sind, dann kann die Gasversorgung an einem Ort einfach durch ein Zusammendrücken des flexiblen Gasrohres zeitweilig blockiert werden. Folglich sind keinerlei Sättel oder Bälge erforderlich. Wenn das Zusammendrücken beendet wird, dann nehmen die Rohre ihre ursprüngliche Form wieder an, und der Gasfluss an jener Stelle wird wieder hergestellt. Dies letztere tritt speziell mit 4-Bar-Gasleitungen auf. Verfahren, die unter dem Namen "Stoppen" bekannt sind, können ebenfalls für ein Blockieren des Gasflusses angewendet werden.
- Es ist aus US 4,756,510 bekannt, dass ein solches Gas wie beispielsweise Luft oder Stickstoff für das Befördern eines Transportkörpers durch eine Rohrleitung verwendet werden kann, um ein Kabel, das an dem Transportkörper befestigt ist, durch die Rohrleitung zu ziehen. Jedoch ist das angeführte Gas nicht das Gas, welches während des normalen Betriebes ebenfalls durch die Rohrleitung geleitet wird, so dass US-4,756,510 nicht ein Verfahren beschreibt, bei dem das Kabel installiert wird, ohne, dass für die Nutzer, die an das Gasverteilungsnetz angeschlossen sind, die Zuführung von Gas abgesperrt werden muss. Stattdessen wird entsprechend US 4,756,510 das Medium, welches sich normalerweise in der Leitung befindet, abgepumpt, bevor das Gas verwendet wird, um den Transportkörper zu bewegen.
- Ein weiteres Problem des bekannten Systems und Verfahrens ist, dass dann, wenn ein erstes Kabel in dem Gasrohr installiert ist, es nicht möglich ist, ein weiteres Kabel in demselben Rohr zu installieren. Dies wird durch die Tatsache verursacht, dass entsprechend EP-A-0 294 243 durch das Kabel, welches schon in dem Rohr installiert ist, der Zugkörper daran gehindert wird, sich durch das Rohr zu bewegen. Außerdem ist es immer noch zeitaufwendig und dadurch verhältnismäßig teuer, ein schon installiertes Kabel durch ein anderes Kabel zu ersetzen. Die Erfindung bietet eine Lösung für dieses Problem.
- Das Gasverteilungsnetz entsprechend der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilernetz weiterhin mindestens eine flexible hohle Mantelröhre umfasst, welche sich in gleicher Weise über eine Entfernung von mindestens 0,3 km im Innern eines Gasrohrs des Netzes in im wesentlichen axialer Richtung dieses Gasrohrs erstreckt, wobei das Informationsübertragungskabel in der Mantelröhre eingeschlossen ist.
- Die Mantelröhre bringt eine Anzahl von Vorteilen mit sich. Das Informationsübertragungskabel kann auf einfache Weise ersetzt werden, weil es ja lose in der Mantelröhre liegt. Darüberhinaus kann eine Anzahl von Informationsübertragungskabeln mit einer Mantelröhre durchgeleitet werden. Weil die Mantelröhre selbst gasdicht ist, kann die Mantelröhre zwei offene Enden haben, die außerhalb des Gasverteilungsnetzes liegen. Dies macht das anschließende Einführen/Ersetzen von Informationsübertragungskabeln besonders leicht.
- Die Erfindung wird jetzt unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen spezifiziert, die zeigen in
- Fig. 1.1 - 1.6 das Gasverteilungsnetz und, schematisch, die vorbereitenden Operationen, die nacheinander für das Einbringen eines Glasfaserkabels in ein Gasrohr eines Gasverteilungsnetzes zeigen;
- Fig. 2.1-2.9 das Gasverteilungsnetz und ein mögliches Verfahren für das Einbringen eines Glasfaserkabels in das Gasrohr des Gasverteilungsnetzes entsprechend Fig. 1;
- Fig. 3.1 und 3.2 einen Teil eines Gasverteilungsnetzes, bevor ein Glasfaserkabel eingebracht worden ist, beziehungsweise eine alternative Ausführungsform eines Gasverteilungsnetzes, das ein Glasfaserkabel enthält;
- Fig. 4.1-4.4 das Gasverteilungsnetz und ein alternatives Verfahren für das Einbringen eines Glasfaserkabels in das Gasverteilungsnetz entsprechend Fig. 1;
- Fig. 5.1-5.2 eine mögliche Ausführungsform eines Anschlussstücks, das für das Vorsehen einer Zugschnur in einem Rohr eines Gasverteilungsnetzes entsprechend der Erfindung verwendet werden kann;
- Fig. 6.1-6.2 eine mögliche Ausführungsform eines Zugkörpers, der für das Einbringen einer Zugschnur in einem Rohr eines Gasverteilungsnetzes entsprechend der Erfindung verwendet werden kann;
- Fig. 7.1-7.2 eine mögliche Ausführungsform eines Endstücks für ein Gasverteilungsnetz entsprechend der Erfindung;
- Fig. 8.1 das Gasverteilungsnetz, das eine Mantelröhre mit einem darin eingeschlossenen Glasfaserkabel zeigt; und
- Fig. 8.2 einen Teil einer Mantelröhre und des Glasfaserkabels von Fig. 8.1.
- Auf der Grundlage der Zeichnungen wird ein Gasverteilungsnetz entsprechend der Erfindung beschrieben, das eine Anordnung von Gasrohren für die Lieferung von Gas über diese Rohre an Nutzer zeigt, die an die Gasrohre angeschlossen sind. Das Gasverteilungsnetz umfasst weiterhin mindestens ein Glasfaserkabel, das im Innern von mindestens einem Gasrohr des Netzes über eine Entfernung von mindestens 0, 3 km und vorzugsweise von mindestens 1 km verläuft. Das Glasfaserkabel kann dann für die Übertragung von Informationen verwendet werden, wobei das Gasrohr, in dem das Glasfaserkabel untergebracht ist, gleichzeitig für das Fördern von Gas verwendet wird. Um ein solches Gasverteilungsnetz zu erhalten, wird von einem bestehenden Gasverteilungsnetz ausgegangen. Dieses bestehende Gasverteilungsnetz wird in normaler Weise für die Lieferung von Gas an Nutzer verwendet, die an das Verteilungsnetz angeschlossen sind. Wie im Nachstehenden erklärt wird, kann in Übereinstimmung mit dem Verfahren das Glasfaserkabel in mindestens einem Gasrohr des Gasverteilungsnetzes eingebracht werden, ohne dass es erforderlich ist, dass die Nutzer der Gasversorgung, die an das Gasverteilungsnetz angeschlossen sind, vom Netz getrennt werden.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 1.1 - 1.6 werden die vorbereitenden Operationen beschrieben, welche an dem Gasverteilungsnetz durchgeführt werden müssen, bevor mit dem Einführen des Glasfaserkabels begonnen werden kann. Die ersten Operationen bestehen zum Beispiel in einer Untersuchung des Abschnitts, wobei Pilot-Grabungen vorgenommen werden, wenn es erforderlich ist. Weiterhin kann der Druck des Netzes von 100 mBar auf beispielsweise 200 mBar erhöht werden. Dieses letztere wird vorzugsweise eine beträchtliche Zeit vorher ausgeführt, um irgendwelche Probleme mit Haus-Druckreglern oder Gasdruck-Regelstationen zu verhüten. Dies bringt es mit sich, dass der Einstellung der Sicherheitseinrichtungen der Gasdruck-Regelstationen Aufmerksamkeit geschenkt wird, die mit diesem Teil des Netzes verbunden sind. Weiterhin können Nutzer, die im Bereich des Abschnitts liegen, erforderlichenfalls über eine Unterbrechung der Gaslieferung unterrichtet werden. Es wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass dies Letztere nur eine Notsituation betrifft, weil es entsprechend der Erfindung keine Unterbrechung der Gaslieferung gibt.
- Schließlich können Zugschnüre, die noch weiter beschrieben werden, mit denen das Glasfaserkabel in das Gasrohr gezogen werden kann, auf Winden gewickelt werden. Jedoch beginnt die tatsächliche Arbeit mit dem Ausschachten des Anfangspunktes und des Endpunktes. Aus Gründen der Bequemlichkeit wird angenommen, dass sowohl der Anfangspunkt, als auch der Endpunkt unterirdisch liegen. Jedoch ist dies nicht notwendigerweise der Fall. Bei diesem Beispiel besteht der Anfangspunkt aus einem ersten Ort und besteht der Endpunkt aus einem zweiten Ort.
- Fig. 1.1 zeigt einen Teil des Gasverteilungsnetzes 1 mit mindestens einem Gasrohr 2, wobei dieses Gasrohr 2 einen Bogen 6 an dem ersten Ort 4 aufweist. Am zweiten Ort 8 besteht das Gasrohr 2 aus einer geraden Leitung. Das Gasrohr 2 bildet einen Teil eines Ringnetzes. Dies bedeutet, dass das Gas an die Verbraucher sowohl von einer ersten Seite 10, als auch von einer zweiten Seite 12 des Gasrohrs 2 aus geliefert werden kann, wobei diese Verbraucher mit der Zuordnungsleitung 14 des Gasrohrs 2 verbunden sind, die zwischen dem ersten Ort 4 und dem zweiten Ort 8 liegt. Dieser Gasstrom wird schematisch durch Pfeile 16 angezeigt.
- Tatsächlich zeigt Fig. 1.1 zwei Situationen, die in der Praxis auftreten können. Tatsächlich hat am ersten Ort, wo das Glasfaserkabel eingebracht werden soll, das Gasrohr 2 einen Bogen, wohingegen am zweiten Ort 8, wo das Glasfaserkabel das Gasrohr 2 wieder verlässt, das Gasrohr 2 als gerades Rohr ausgeführt ist.
- Zuallererst werden am ersten Ort ein erster Sattel 18 und ein zweiter Sattel 20 auf beiden Seiten des Bogens entsprechend angeordnet. Diese für sich bekannten Sättel bestehen aus einem oberen und einem unteren Sattel, welche in zusammengebauter Form so um das Gasrohr 2 herum angeordnet werden können, dass sie gegen Gas abdichtend sind. In einem solchen Sattel ist eine normalerweise verschlossene Öffnung 22 vorhanden. Diese Öffnung wird beispielsweise durch ein nicht gezeigtes Gummiventilelement verschlossen. Das Gummiventilelement hat in seiner Mitte zwei gegenseitig senkrecht zueinander liegende Einschnitte. Diese Einschnitte erstrecken sich von der Mitte aus bis beispielsweise in die Nähe des Randes des Ventilelementes. Dann kann beispielsweise ein Laufbohrer durch das Gummiventilelement in der Richtung des Gasrohrs 2 bewegt werden, um ein Loch in das Gasrohr 2 zu bohren. Wenn auf diese Weise eine Öffnung in dem Gasrohr 2 vorgesehen worden ist und der Laufbohrer herausgezogen wird, dann wird das Gummiventilelement folgerichtig schließen, so dass kein Gas aus dem Gasrohr 2 nach außen austreten kann. Auf diese Weise können mit Hilfe der beiden Sättel 18 beziehungsweise 20 zwei Öffnungen in dem Gasrohr 2 hergestellt werden. Dann wird an dem ersten Sattel 18 durch die Öffnung 22 und die Bohrung in dem Gasrohr 2, die beim ersten Sattel gebohrt worden ist, ein erster Balg 24 in dem Gasrohr 2 vorgesehen. In gleicher Weise wird durch den zweiten Sattel 20 ein zweiter Balg 26 in dem Gasrohr 2 vorgesehen. Wenn dann der erste Balg 24 und der zweite Balg 26 aufgeblasen sind, werden diese entlang ihrer Umfangskanten gegen die Innenwand des Gasrohrs 2 drücken. Diese Situation wird in Fig. 1.2 gezeigt.
- Weil die Bälge 24 und 26 gegen die Innenwand des Gasrohrs 2 drücken, dichten sie das Gasrohr 2 an jenem Ort ab. Das Ergebnis davon ist, dass der Bogen 6 beispielsweise entfernt werden kann, beispielsweise dadurch, dass er von dem Rohr abgesägt wird, ohne dass damit das Entweichen einer beträchtlichen Menge an Gas verbunden ist. Darüberhinaus werden die Nutzer, die mit dem Gasrohr 2 entlang der Zuordnungsleitung 14 verbunden sind, immer noch von der zweiten Seite 12 des Gasrohrs 2 aus mit Gas versorgt. Wenn die zweite Seite 12 des Gasrohrs ein abgesperrtes Ende umfasst, dann werden die Nutzer der Zuordnungsleitung 14 nicht mit Gas von der zweiten Seite 12 des Gasrohrs 2 versorgt, in diesem letzteren Fall wird eine Umgehung 23 mit Hilfe der Sättel 19, 21 eingebracht, wie in gestrichelten Linien nur in Fig. 1.2 gezeigt. Über die Umgehung 23 wird immer noch Gas an die Nutzer der Zuordnungsleitung 14 geliefert.
- Der Bogen 6 wird durch ein T-Stück 30 ersetzt, wie in Fig. 1.3 gezeigt. Der dritte Schenkel 31 des T-Stücks 30 wird mit einem Rohrstück 32 verbunden, von dem ein freies Ende 34 durch ein Anschlussstück 36 verschlossen wird. Darüberhinaus wird ein Sattel 38 um das Rohrstück 32 herum zwischen dem T-Stück 30 und dem Anschlussstück 36 vorgesehen.
- Anschließend wird der Druck aus dem ersten und dem zweiten Balg 24, 26 herausgelassen, wonach diese durch die Öffnungen 22 des ersten beziehungsweise des zweiten Sattels 18 entfernt werden (siehe Fig. 1.4). Am zweiten Ort 8 sind auch ein vierter und ein fünfter Sattel 40 und 42, geringfügig voneinander entfernt, vorgesehen. Danach werden über die Sättel 40, 42 ein dritter und ein vierter Balg 44, 46 angrenzend an die Sättel 40, 42 in einer Art und Weise, die an sich bekannt ist, über diese Sättel vorgesehen. Die Wirkung davon ist, dass die Verbraucher, die an die Zuordnungsleitung 14 angeschlossen sind, immer noch mit Gas versorgt werden, diesmal von der ersten Seite 10 des Gasnetzes aus. Natürlich wird der Teil der Gasleitung, der zwischen den Sätteln 40 und 42 liegt, gegenüber dem Rest des Netzes abgesperrt und kann deshalb entfernt werden, um für eine Brücke zu sorgen, wie in Fig. 1.5 gezeigt. Die Brücke besteht aus einem T- Stück 48, von dem ein erster Schenkel 48.1 angrenzend an den vierten Sattel 40 mit dem Netz verbunden ist und dessen zweiter Schenkel 48.2 mit einem ersten Ende eines Rohrstücks 50 verbunden ist. Das andere Ende des Rohrstücks 50 ist über eine Muffe 52 mit einem ersten Ende eines anderen Rohrstücks 54 verbunden, wobei das andere Ende des Rohrstücks 54 durch ein Anschlussstück 56 verschlossen wird, das mit dem Anschlussstück 36 vergleichbar ist. Weiterhin sind um das Rohrstück 54 herum ein sechster und ein siebenter Sattel 58, 60 vorgesehen. Mit Hilfe einer Anzahl von Bögen ist der dritte Schenkel 48.3 des T-Stücks mit der zweiten Seite 12 des Gasverteilungsnetzes verbunden. Ein achter Sattel 62 ist weiterhin angeordnet, so dass sich der Sattel 42 zwischen dem Sattel 62 und dem dritten Schenkel 48.3 des T- Stücks befindet (siehe Fig. 1.5). Desgleichen ist zwischen dem vierten Sattel 40 und dem zweiten Sattel 20 angrenzend an den vierten Sattel 40 ein neunter Sattel 63 weiterhin angeordnet.
- Nun werden alle Bälge entfernt, so dass die Situation geschaffen wird, wie sie in Fig. 1.6 gezeigt ist. Das Gasverteilungsnetz ist jetzt vollständig für die Durchführung der Operation vorbereitet, mit welcher das Glasfaserkabel tatsächlich eingebracht wird. Die tatsächliche Operation des Einbringens des Glasfaserkabels wird jetzt unter Bezugnahme auf Fig. 2 diskutiert.
- Zuerst werden die Sättel 63 und 62 mit Hilfe einer Brücke 64 miteinander verbunden. Die Brücke steht in Gasstromverbindung mit den Teilen des Gasrohrs bei den Sätteln 63 und 62. Die Brücke 64 enthält ein Kugelventil 66, welches sich noch in geschlossenem Zustand befindet. Desgleichen ist der Sattel 60 mit einer Abblasevorrichtung 68 verbunden. In Funktion steht die Abblasevorrichtung 68 in Gasstromverbindung mit dem Gasrohr angrenzend an den Sattel 60. Die Vorrichtung umfasst weiterhin ein Kugelventil 70, wodurch die Abblasevorrichtung 68 bis jetzt noch abgesperrt ist. Schließlich ist über dem Sattel 58 ein Manometer 72 mit dem Gasrohr verbunden (siehe Fig. 2.1).
- Fig. 5.1 und 5.2. zeigen eine weitere Ausführungsform der Anschlussstücke 36 und 56. Die Anschlussstücke 36, 56 haben jeweils eine becherförmige Gestalt und besitzen eine zylindrische Seitenwand 74, die von einem Bodenteil 76 der Anschlussstücke 36, 56 aus verläuft. Der Bodenteil 76 hat eine runde Scheibe 78, welche drehbar mit einem ringförmigen Teil 80 des Bodenteils 76 verbunden ist. Eine äußere Kante des ringförmigen Teils 80 ist ihrerseits mit der Seitenwand 74 verbunden. Die Scheibe 78 hat eine Öffnung in der Form eines länglichen Schlitzes 82. Der Schlitz 82 kann zeitweilig durch eine nicht gezeigte Abdichtungskappe verschlossen werden.
- Wie in Fig. 2.2 gezeigt wird, sind die Bälge 24 und 26 in den Sätteln 18 und 20 untergebracht. Das Anschlussstück 36 wird vorübergehend entfernt. Danach wird ein freies Ende einer Zugschnur 84 durch den Schlitz 82 des Anschlussstücks 36 geführt. Das freie Ende der Zugschnur 84 wird mit einem Zugkörper 86 verbunden. Der Zugkörper 86 wird in Fig. 6 gezeigt und umfasst einen ersten konischen Körper 88 und einen zweiten konischen Körper 90. Der erste und der zweite konische Körper 88 und 90 haben eine gemeinsame axiale Welle und sind jeweils, angrenzend an die Scheitelpunkte davon, mit einem stabförmigen Körper 92 verbunden. Außerdem zeigen die Spitzen der beiden konischen Körper in dieselbe Richtung.
- Nachdem die Zugschnur beispielsweise mit der stabförmigen Welle 92 verbunden ist, wird der Zugkörper 86 in das Gasrohr eingeführt. Danach wird das Anschlussstück wieder mit dem Gasrohr verbunden, um eine Situation zu schaffen, wie sie in Fig. 2.2 gezeigt wird. Die Zugschnur 86 hat eine flache Form und passt genau in den Schlitz 82.
- Dann werden die Bälge 24 und 26 entfernt und wird der Balg 46 zwischen den Sätteln 42 und 62 über die Öffnung des Sattels 42 positioniert (siehe Fig. 2.3). Das Kugelventil 70 wird geöffnet, und das Licht der Abblasevorrichtung 68 leuchtet auf. Wie man in Fig. 2.2 sehen kann, gleitet der Zugkörper in das Gasrohr soweit hinein, dass er sich zwischen den T-Stücken 30 und 48 befindet. Der Zugkörper 86 hat einen Querschnitt d, so dass der Zugkörper angrenzend an seine Umfangskanten 94 eng an der Innenseite des Gasrohrs 2 anliegt. Da nun ein Teil des Gases über die Abblasevorrichtung 68 abgeblasen wird, wird eine Druckdifferenz auf beiden Seiten des Zugkörpers 86 geschaffen, welche bewirkt, dass sich der Zugkörper 86 in Richtung auf das T-Stück 84 hin bewegt. Dementsprechend zieht der Zugkörper die zugschnur 84 vorwärts. So wird die Zugschnur in das Gasrohr 2 hinein über den Schlitz 82 des Anschlussstücks 36 gezogen. Das Kugelventil 66 kann geöffnet werden, wenn das Manometer 72 anzeigt, dass der Druck in dem Gasrohr 2 beispielsweise unter 40 mBar absinkt.
- Der Zugkörper wird gegebenfalls an dem zweiten Ort ankommen. Der Zugkörper wird gegebenenfalls zwischen dem Anschlussstück 56 und dem Sattel 40 liegen. Der Druck wird dadurch wieder auf, zum Beispiel, 100 mBar herabgesetzt. Dann wird über den Sattel 63 ein Balg 44 zwischen dem Sattel 63 und dem Sattel 40 positioniert (siehe Fig. 2.4). In der in Fig. 2.4 gezeigten Situation kann dann das Anschlussstück 56 entfernt werden, um den Zugkörper 86 aus dem Gasrohr 2 herauszuziehen. Der Zugkörper wird von der ersten Zugschnur 84 gelöst. Dann wird eine zweite Zugschnur 96 durch den Schlitz 82 des Anschlussstücks 56 geführt. Das freie Ende der zweiten Zugschnur 96 wird dann an dem freien Ende der ersten Zugschnur 84 befestigt. Dann wird das zweite Anschlussstück 56 über ein Rohrstück 98 mit dem T-Stück 48 verbunden (siehe Fig. 2.4). Folglich werden das Manometer und die Abblasevorrichtung entfernt. Dann werden die in Fig. 2.4 gezeigten Bälge 44 und 46 entfernt, und die zweite Zugschnur wird zu dem ersten Ort 4 mit Hilfe der ersten Zugschnur gezogen. Dies kann in einfacher Weise dadurch ausgeführt werden, dass man all mählich die erste Zugschnur 84 an dem ersten Ort aus der Gasleitung herauszieht.
- Wenn das freie Ende der zweiten Zugschnur an dem ersten Ort 4 angekommen ist, dann werden zwei Bälge 24 und 26 wieder an dem ersten und dem zweiten Sattel 18 beziehungsweise 20 angeordnet. Danach wird das erste Anschlussstück 36 entfernt. Danach wird die erste Zugschnur von der zweiten Zugschnur losgelöst. Danach wird ein Glasfaserkabel 100 durch eine Öffnung eines Endstücks 102 geführt.
- Eine mögliche Ausführungsform des Endstücks wird in Fig. 7 gezeigt. Das Endstück 102 besteht aus einem buchsenförmigen Körper 104, der mit einem gebohrten Kanal 106 versehen ist. Der Durchmesser des gebohrten Kanals am oberen Teil 108 des buchsenförmigen Körpers ist größer, als der Durchmesser des gebohrten Kanals am mittleren Teil 110. Weiterhin ist der Durchmesser des gebohrten Kanals 106 am mittleren Teil 110 größer als der Durchmesser des gebohrten Kanals 106 am unteren Teil 111. Der obere Teil 108 des gebohrten Kanals 106 ist weiterhin mit einem Schraubengewinde versehen. Der buchsenförmige Körper 104 umfasst weiterhin einen zylindrischen Schraubenkörper 112, der einen gebohrten Kanal 113 hat, dessen Durchmesser dem Durchmesser des gebohrten Kanals 106 am unteren Teil 111 entspricht. Eine äußere Wand 114 des Schraubenkörpers 112 ist mit Schraubengewinde versehen, das mit dem vorstehend erwähnten Schraubengewinde des gebohrten Kanals 106 zusammenwirken kann. Der Schraubenkörper 112 umfasst weiterhin einen Bodenteil, der einen Außendurchmesser kleiner als der Außendurchmesser jenes Teils der äußeren Wand hat, an welcher das Schraubengewinde vorgesehen ist. Dieser reduzierte Durchmesser ist geringfügig kleiner als der gebohrte Kanal 106 in dem mittleren Teil 110 des buchsenförmigen Körpers. Weiterhin befindet sich in dem unteren Teil 111 des buchsenförmigen Körpers eine flexible Gummibuchse 115, welche in der Nähe des unteren Endes davon in einer an sich bekannten Art und Weise mit dem buchsenförmigen Körper verbunden ist. Die Kante 119 der Gummibuchse 115 ruht auf einem Absatz 117, der durch einen Übergang im Durchmesser zwischen dem mittleren Teil 110 und dem unteren Teil 111 des gebohrten Kanals 106 gebildet wird. Wenn dann der Schraubenkörper 112 in den oberen Teil des gebohrten Kanals 106 geschraubt wird, dann wird gegebenenfalls die Endfläche des unteren Teils des Schraubenkörpers 112 mit der oberen Kante der Gummibuchse 115 in Kontakt kommen. Es ist selbstverständlich, dass die Gummibuchse 115 festgespannt wird, wenn der Schraubenkörper 115 weiter nach innen geschraubt wird. Zusammen mit dem Innenraum der Gummibuchse 115 bildet der gebohrte Kanal des Schraubenkörpers 112 einen Durchgang für das Glasfaserkabel. Der Innendurchmesser der Buchse 115 ist geringfügig größer, als der Durchmesser des gebohrten Kanals 106 am unteren Teil 111. Schließlich umfasst weiterhin angrenzend an das offene Ende der unteren Seite des gebohrten Kanals 106 der buchsenförmige Körper 104 eine Gummidichtung 121.
- Auf diese Weise wird das Glasfaserkabel durch den Durchgang durch das Endstück 102 geführt, wobei das freie Ende des Glasfaserkabels an der zweiten Zugschnur 96 befestigt ist. Die Dichtung 121 sorgt für eine Abdichtung während des Zeitraums, zu dem die Gummibuchse 115 noch nicht fest eingespannt ist. Der Durchmesser des Glasfaserkabels entspricht dem Durchmesser des gebohrten Kanals 113. Dies bedeutet, dass während des Durchganges des Glasfaserkabels die Innenseite der Gummibuchse 115 nicht mit dem Glasfaserkabel in Berührung kommt, so dass die Gummibuchse 115 nicht beschädigt werden kann. Dann wird das Endstück 102 mit dem Gasrohr mit Hilfe einer Muffe 118 verbunden (siehe Fig. 2.6). Dann werden die Bälge 24, 26, die in Fig. 2.6 noch gezeigt werden, entfernt, um die Situation zu schaffen, die in Fig. 2.7 gezeigt wird. In dieser Situation wird angrenzend an die zweite Seite 12 die Zugschnur 96 aus dem Gasrohr herausgezogen. Gleichzeitig wird an der ersten Seite 10 das Glasfaserkabel in das Gasrohr über das Endstück 102 eingebracht. Wenn das freie Ende des Glasfaserkabels 100 an der zweiten Seite 12 angekommen ist, dann wird ein Balg 44 wieder zwischen den Sätteln 63 und 40 durch den Sattel 63 angeordnet (siehe Fig. 2.8). Desgleichen wird über den Sattel 42 ein Balg 46 wieder zwischen den Sätteln 42 und 62 angeordnet (siehe Fig. 2.8). Das Anschlussstück 56 kann jetzt entfernt werden, so dass das freie Ende des Glasfaserkabels aus dem Gasrohr herausgezogen werden kann. Dann wird das freie Ende des Gasrohrs durch einen Durchgang eines zweiten Endstücks 120 geführt, wobei dieses zweite Endstück mit dem ersten Endstück 102 identisch ist. Das zweite Endstück wird dann wieder mit dem Gasrohr verbunden. Danach können die Bälge 44 und 46 entfernt werden, wie in Fig. 2.9 gezeigt. Wenn gewünscht, kann das Kabel noch weiter durchgezogen werden. Danach wird der Schraubenkörper 112 des zweiten Endstücks 120 nach innen geschraubt, so dass die Gummibuchse 115 des zweiten Endstücks 120 festgespannt wird. Das Festspannen der Gummibuchse 115 führt dazu, dass der Innendurchmesser der Gummibuchse sich verringert, was bewirkt, dass das Glasfaserkabel 100 an dieser Stelle festgespannt wird. Auf diese Weise erhält man eine permanent gasdichte Abdichtung. In ähnlicher Weise wird der Schraubenkörper 112 des ersten Endstücks 102 nach innen geschraubt, so dass die Gummibuchse 115 des ersten Endstücks 102 eine gasdichte Abdichtung bildet. Auf diese Weise wird ein Glasfaserkabel 100 in das Gasrohr 2 eingebracht, ohne dass Nutzer, die an die Zuordnungsleitung 14 des Gasrohrs 2 angeschlossen sind, von der Gaszufuhr abgesperrt worden sind. Das Glasfaserkabel ist jetzt bereit, Informationen zu übertragen.
- Es ist selbstverständlich, dass innerhalb des Rahmens der Erfindung viele Varianten vorstellbar sind. Es ist zum Beispiel in Fig. 2.6 möglich, die freien Enden des Glasfaserkabels und die zweite Zugschnur mit Hilfe eines Zugkörpers, wie beispielsweise in Fig. 6 gezeigt, miteinander zu verbinden. Das Glasfaserkabel kann dann durch das Gasrohr sowohl dadurch geführt werden, dass man die zweite Zugschnur angrenzend an die zweite Seite 12 aus dem Gasrohr 2 herauszieht, als auch durch Nutzung einer Einblasevorrichtung angrenzend an die erste Seite 10, um auf diese Weise den Druck in dem Gasrohr 2 von der ersten Seite aus zu erhöhen, so dass als Ergebnis der geschaffenen Druckdifferenz sich der Zugkörper jetzt in der Richtung zu der zweiten Seite 12 hin bewegt.
- Wenn das Glasfaserkabel über eine sehr große Entfernung durch ein Gasrohr geführt werden soll, dann kann dies wahlweise in Stufen ausgeführt werden. Ein Beispiel dafür wird in Fig. 3 gegeben.
- Fig. 3.1 zeigt die Situation, bevor das Glasfaserkabel eingebracht worden ist, und Fig. 3.2. zeigt die Situation, nachdem das Glasfaserkabel eingebracht worden ist. Die beiden T-Stücke 122, 124 werden in derselben Weise montiert, wie das T-Stück 48 von Fig. 2. Weiterhin wird an dem Ende, an dem das Endstück 126 mit dem T-Stück 122 verbunden ist, das Glasfaserkabel in einer Art und Weise durchgeführt, welche vollkommen mit der Art und Weise vergleichbar ist, wie sie bezogen auf das Endstück 120 erklärt worden ist. Anschließend wird das Glasfaserkabel durch das Endstück 128, das mit dem T-Stück 124 verbunden ist, in einer Art und Weise durchgeführt, die mit der Art und Weise analog ist, wie sie in Verbindung mit dem ersten Endstück 102 beschrieben worden ist.
- Es ist auch selbstverständlich, dass in dem Fall, in dem das Glasfaserkabel nur über eine kurze Entfernung einzubringen ist, es ausreichend sein kann, nur eine Zugschnur zu verwenden. In jenem Fall wird eine erste Zugschnur zuerst so angeordnet, wie in Verbindung mit Fig. 2.1 bis 2.3 diskutiert. Dann wird, statt dass die zweite Zugschnur an der ersten Zugschnur befestigt wird, wie in Fig. 2.4. gezeigt, das Glasfaserkabel 100 an der zweiten Seite 12 an der ersten Zugschnur 84 befestigt. Diese Situation wird in Fig. 4.1 gezeigt. Zuerst werden natürlich wieder die Bälge 44 und 46 angebracht, um das zweite Anschlussstück 56 zu entfernen, wobei von der Situation entsprechend Fig. 2.3 ausgegangen wird. Dann wird das Glasfaserkabel an einem Durchgang durch das zweite Endstück 120 hindurchgeführt, und das freie Ende des Glasfaserkabels wird an dem freien Ende der ersten Zugschnur festgemacht. Danach wird das zweite Ende mit dem Gasrohr verbunden, und die Bälge 44 und 46 können entfernt werden (siehe Fig. 4.2), wobei die erste Zugschnur 84 aus dem Gas rohr auf der ersten Seite 10 herausgezogen wird, so dass das Glasfaserkabel an der zweiten Seite 12 in das Gasrohr hineingezogen wird. Wenn das freie Ende des Glasfaserkabels an der ersten Seite 10 angekommen ist, dann werden die Bälge 24 und 26 wieder so positioniert, wie in Fig. 4.3 gezeigt. Dies ermöglicht es, dass das Anschlussstück 36 entfernt und durch das Endstück 102 ersetzt wird, wobei das Glasfaserkabel durch den Durchgang durch das Endstück 102 geführt wird (siehe Fig. 4.3). Dann werden die Bälge 24 und 26 entfernt, wie in Fig. 4.4 gezeigt wird. Das Glasfaserkabel 100 ist jetzt eingebracht und ist gebrauchsfertig.
- Das Gasverteilungsnetz kann auch mit anderen Leitungen anstelle des Glasfaserkabels ausgerüstet werden. Zum Beispiel kann das Gasverteilungsnetz auch mit einer Mantelröhre versehen werden. Diese Mantelröhre kann einer vollkommen analogen Art und Weise eingebracht werden, wie im Vorstehenden in Verbindung mit dem Glasfaserkabel beschrieben. In jenem Fall besteht die Mantelröhre aus einem flexiblen hohlen Rohr, das generell gegenüber Gas beständig ist. Vorzugsweise ist die Mantelröhre auch undurchlässig gegen Gas. Die Mantelröhre kann in das Gasverteilungsnetz so eingebracht werden, wie dies beispielsweise in Verbindung mit Fig. 2.1 bis 2.9 oder in Verbindung mit Fig. 4.1 bis 4.4 für das Glasfaserkabel 100 beschrieben worden ist. Dies schafft eine Situation für die Mantelröhre, wie in Fig. 2.9 und Fig. 4.4 gezeigt. Aus Gründen der Einfachheit wird die Mantelröhre durch Bezugszahl 100' gekennzeichnet. Die Mantelröhre von Fig. 4.4 besteht aus einem hohlen flexiblen Rohr, das ein erstes offenes Ende 140 und ein zweites offenes Ende 142 hat. Nun kann beispielsweise ein Glasfaserkabel 100 an dem ersten offenen Ende 140 eingeführt werden. Das Glasfaserkabel 100 wird dann in einer an sich bekannten Art und Weise durch die Mantelröhre 100' zu dem Ende 142 der Mantelröhre 100' hin geführt. Dies schafft eine Situation, wie sie in Fig. 8.1 gezeigt wird.
- Fig. 8.2 zeigt einen Teil der Mantelröhre 100' mit dem darin eingeschlossenen Glasfaserkabel 100, wobei der Rest des Gasver teilungsnetzes weggelassen worden ist. Natürlich ist es auch möglich, zwei oder mehr Glasfaserkabel durch die Mantelröhre 100' zu führen.
- Die Endstücke 102 und 120 und insbesondere der Innendurchmesser des gebohrten Kanals 106 werden so abgestimmt, dass sie eine gasdichte Abdichtung mit der Mantelröhre 100' bilden. Generell hat der gebohrte Kanal einen größeren Durchmesser, wenn eine Abdichtung nur mit dem Glasfaserkabel zu bilden ist.
- In Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der Erfindung kann eine Leitung, wie beispielsweise ein Informationsübertragungskabel (Glasfaserkabel) oder eine Mantelröhre auch ohne die Verwendung von Zugschnüren in einem Gasrohr durchgeleitet werden. Zu diesem Zweck werden beispielsweise die Verfahrensschritte, wie sie unter Bezugnahme auf Fig. 1.1 bis 1.6 diskutiert worden sind, befolgt. Jedoch können statt der Anschlussstücke 36, 56 die Endstücke 102 und 120 jetzt direkt installiert werden. Dann wird die Leitung 100, 100' durch das Gasrohr auf eine vollkommen analogen Weise durchgeführt, wie bezogen auf die Zugschnur 84 in Fig. 2.1 bis 2.3 diskutiert. Dies bringt es mit sich, dass das Endstück 102 die Leitung 100, 100' fest umschließt, so dass nur wenig oder gar kein Gas entweichen kann, wenn die Leitung 100, 100' durchgeführt wird. Wenn die Zugschnur 86 das Endstück 120 erreicht hat, dann kann ein Balg 44 zwischen den Sätteln 40 und 36 angeordnet werden, und dann kann durch ein freigestelltes vorübergehendes Entfernen des Endstücks 120 ein freies Ende der Leitung 100, 100' aus dem Gasrohr herausgezogen werden. Danach kann das Endstück 120 wieder an seinen Platz gebracht werden, wobei die Leitung 100, 100' durch den gebohrten Kanal 106 des Endstücks 120 geleitet wird. Nach Entfernen des Balges führt dies zu der in Fig. 2.9 gezeigten Situation.
- Man wird bemerken, dass die Funktion eines Anschlussstücks und eines Endstücks bei den vorstehend diskutierten Ausführungsformen tatsächlich dieselbe ist. Folglich umfasst der Begriff "An schlussstück" auch das Endstück, während der Begriff "Endstück" auch den Begriff "Anschlussstück" umfasst.
- Die Erfindung ist nicht auf Glasfaserkabel begrenzt. Auch andere Informationsübertragungskabel, wie beispielsweise mehradrige Kupferkabel, gehören zum Anwendungsgebiet der Erfindung.
Claims (13)
1. Verfahren zum Einbringen eines flexiblen Kabels (100, 100')
in wenigstens ein Gasrohr (2) eines Gasverteilungsnetzes
(1), wobei das Gasrohr (2) zur Lieferung von Gas zu
Verbrauchern verwendet wird, wobei das Kabel eingebracht wird, ohne
dass die Gasversorgung zu den mit dem Gasverteilungsnetz
verbundenen Verbrauchern unterbrochen werden muss, wobei die
folgenden Schritte ausgeführt werden:
- 1. An einem ersten Ort (4) des Gasrohrs (2) wird ein
Zugkörper (86) in das Gasrohr eingesetzt;
- 2. an dem ersten Ort (4) des Gasrohrs (2) wird ein erstes
Anschlussstück (36, 102) mit dem Gasrohr verbunden,
wobei das Anschlussstück einen Durchgang (86, 106)
aufweist;
- 3. ein Teil des Kabels wird durch den Durchgang des
ersten Anschlussstücks (36, 102) in das Gasrohr (2)
eingeführt, während ein erstes freies Ende des Kabels
mit dem Zugkörper (86) verbunden wird und das Kabel
durch den Durchgang (82, 106) vom Inneren des Gasrohrs
(2) zum Äußeren des Gasrohrs verläuft; und wobei nach
Durchführung der Schritte 1. bis 3.:
- 4. eine Gasdruckdifferenz über die Seiten des Zugkörpers
(86) erzeugt wird, so dass der Zugkörper sich infolge
der Druckdifferenz zu einem zweiten Ort des Gasrohrs
bewegt und demgemäß das Kabel mitzieht, wobei eine
Umfangskante (94) des Zugkörpers (86) wenigstens
nahezu an der Innenwand des Gasrohrs anliegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei an dem zweiten Ort (8) ein
zweites Anschlussstück (56, 120) mit dem Gasrohr verbunden
wird, wobei das zweite Anschlussstück (56, 120) ein Gehäuse
aufweist, das einen Durchgang (82, 106) umfasst, wobei das
freie Ende des Kabels durch den Durchgang (82, 106) des
zweiten Anschlussstücks (56, 120) hindurchgeführt wird, so
dass das Kabel vom Äußeren des zweiten Anschlussstücks (56,
120) durch den Durchgang (82, 106) des zweiten
Anschlussstücks (56, 120) zum Inneren des Gasrohrs (2)
verläuft.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Kabel aus einem
Informationsübertragungskabel (108) zum Übertragen von
Information besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Kabel aus einer hohlen,
flexiblen Mantelröhre (100') besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Kabel aus einer ersten
Zugschnur (84) besteht.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei ferner:
- an dem zweiten Ort des Gasrohrs ein zweites
Anschlussstück (56) mit dem Gasrohr verbunden wird, wobei das
zweite Anschlussstück (56) einen Durchgang (82) aufweist;
- durch den Durchgang (82) des zweiten Anschlussstücks (56)
ein erstes freies Ende einer zweiten Zugschnur (96) in
das Gasrohr eingeführt wird, wobei das erste freie Ende
der zweiten Zugschnur (96) mit der ersten Zugschnur (84)
verbunden wird und die zweite Zugschnur (96) durch den
Durchgang (82) des zweiten Anschlussstücks (56) vom
Inneren des Gasrohrs (2) zum Äußeren des Gasrohrs verläuft;
- das erste freie Ende der zweiten Zugschnur (96) mittels
der ersten Zugschnur (84) zum ersten Ort (4) gezogen
wird, indem die erste Zugschnur (84) am ersten Ort (4)
aus dem Gasrohr (2) herausgezogen wird;
- an dem ersten Ort (4) ein erstes Endstück (102) mit dem
Gasrohr verbunden wird, wobei das erste Endstück (102)
ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst
und durch das das Informationsübertragungskabel (100) in
einer solchen Weise hindurchgeführt wird, dass das
Infor
mationsübertragungskabel (100) vom Äußeren des ersten
Endstücks (102) durch den Durchgang (106) des ersten
Endstücks in das Innere des Gasrohrs (2) verläuft;
- ein freies Ende des Informationsübertragungskabels, das
innerhalb des Rohrs liegt, mit der zweiten Zugsohnur (96)
verbunden wird;
- das Informationsübertragungskabel mittels der zweiten
Zugschnur (96) durch das Rohr in Richtung des zweiten
Orts gezogen wird, indem die zweite Zugschnur (96) an dem
zweiten Ort (8) aus dem Gasrohr herausgezogen wird, wobei
das Informationsübertragungskabel (100) durch den
Durchgang (106) des ersten Endstücks (102) in das Gasrohr
gezogen wird;
- an dem zweiten Ort (8) ein zweites Endstück (120) mit dem
Gasrohr verbunden wird, wobei das zweite Endstück ein
Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst;
- das freie Ende des Informationsübertragungskabels (100)
durch den Durchgang (106) des zweiten Endstücks (120) in
der Weise hindurchgeführt wird, dass das
Informationsübertragungskabel vom Äußeren des zweiten Endstücks durch
den Durchgang des zweiten Endstücks in das Innere des
Gasrohrs verläuft.
7. Verfahren nach Anspruch 5, wobei ferner:
- an dem zweiten Ort (8) ein zweites Endstück (120) mit dem
Gasrohr verbunden wird, wobei das zweite Endstück (120)
ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst;
ein freies Ende des Informationsübertragungskabels (100)
durch den Durchgang (106) des zweiten Endstücks (120) so
hindurchgeführt wird, dass das
Informationsübertragungskabel (100) vom Äußeren des zweiten Endstücks (120) durch
den Durchgang (106) des zweiten Endstücks (120) in das
Innere des Gasrohrs (2) verläuft;
- das freie Ende des Informationsübertragungskabels (100),
das innerhalb des Rohrs liegt, mit der ersten Zugschnur
(84) verbunden wird;
- das Informationsübertragungskabel (100) durch das Gasrohr
in Richtung des ersten Orts (4) mittels der ersten
Zugschnur (84) gezogen wird, indem die erste Zugschnur (84)
an dem ersten Ort (4) aus dem Gasrohr herausgezogen wird,
wodurch das Informationsübertragungskabel (100) durch den
Durchgang (106) des zweiten Endstücks (120) in das
Gasrohr gezogen wird;
- an dem ersten Ort (4) ein erstes Endstück (120) mit dem
Gasrohr (2) verbunden wird, wobei das erste Endstück ein
Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst;
- das freie Ende des Informationsübertragungskabels (100)
durch den Durchgang (106) des ersten Endstücks (102) in
einer solchen Weise hindurchgeführt wird, dass das
Informationsübertragungskabel vom Äußeren des ersten Endstücks
(102) durch den Durchgang (106) des ersten Endstücks in
das Innere des Gasrohrs verläuft.
8. Verfahren nach Anspruch 5, wobei ferner:
- an dem zweiten Ort des Gasrohrs (2) ein zweites
Anschlussstück (56) mit dem Gasrohr verbunden wird, wobei
das Anschlussstück (56) einen Durchgang (82) aufweist;
- ein erstes freies Ende einer zweiten Zugschnur (96) durch
den Durchgang (82) des zweiten Anschlussstücks (56) in
das Gasrohr (2) eingeführt wird, wobei das erste freie
Ende der zweiten Zugschnur (96) mit der ersten Zugschnur
(84) verbunden wird und die zweite Zugschnur (96) durch
den Durchgang (82) des zweiten Anschlussstücks (56) aus
dem Inneren des Gasrohrs zum Äußeren des Gasrohrs
verläuft;
das erste freie Ende der zweiten Zugschnur (96) mittels
der ersten Zugschnur (84) zum ersten Ort (4) gezogen
wird, indem die erste Zugschnur (84) am ersten Ort (4)
aus dem Gasrohr (2) herausgezogen wird;
- ein erstes Endstück (102) am ersten Ort (4) mit dem
Gas
rohr verbunden wird, wobei das erste Endstück (102) ein
Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst und
durch das eine flexible, hohle Mantelröhre (100') in der
Weise hindurchgeführt wird, dass die Mantelröhre (100')
vom Äußeren des ersten Endstücks (102) durch den
Durchgang (106) des ersten Endstücks in das Innere des
Gasrohrs (2) verläuft;
- ein freies Ende der Mantelröhre (100'), das in dem Rohr
liegt, mit der zweiten Zugschnur (96)'verbunden wird;
- die Mantelröhre (100') mittels der zweiten Zugschnur (96)
durch das Gasrohr (2) in Richtung des zweiten Orts
gezogen wird, indem die zweite Zugschnur (96) an dem zweiten
Ort aus dem Gasrohr herausgezogen wird, wobei die
Mantelröhre (100') durch den Durchgang (106) des ersten
Endstücks (102) in das Gasrohr (2) gezogen wird;
ein zweites Endstück (120) an dem zweiten Ort (8) mit dem
Gasrohr verbunden wird, wobei das zweite Endstück (120)
ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst;
- das freie Ende der Mantelröhre (100') durch den Durchgang
(106) des zweiten Endstücks (120) in der Weise
hindurchgeführt wird, dass die Mantelröhre (100') vom Äußeren des
zweiten Endstücks (120) durch den Durchgang (106) des
zweiten Endstücks (120) in das Innere des Gasrohrs (2)
verläuft.
9. Verfahren nach Anspruch 5, wobei ferner:
- ein zweites Endstück (120) an dem zweiten Ort (8) mit dem
Gasrohr verbunden wird, wobei das zweite Endstück (120)
ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst;
- ein freies Ende einer Mantelröhre (100') durch den
Durchgang des zweiten Endstücks in der Weise hindurchgeführt
wird, dass die Mantelröhre (100') vom Äußeren des zweiten
Endstücks (120) durch den Durchgang (106) des zweiten
Endstücks in das Innere des Gasrohrs (2) verläuft;
- das freie Ende des Mantelrohrs (100'), das in dem Rohr
liegt, mit der ersten Zugschnur (84) verbunden wird;
- die Mantelröhre (100') mittels der zweiten Zugschnur (84)
durch das Gasrohr in die Richtung des ersten Orts (4)
gezogen wird, indem die erste Zugschnur (84) aus dem
Gasrohr (2) an dem ersten Ort (4) herausgezogen wird,
wodurch die Mantelröhre (100') durch den Durchgang (106)
des zweiten Endstücks (120) in das Gasrohr (2) gezogen
wird;
- ein erstes Endstück (120) an dem ersten Ort (4) mit dem
Gasrohr verbunden wird, wobei das erste Endstück (120)
ein Gehäuse aufweist, das einen Durchgang (106) umfasst;
- das freie Ende der Mantelröhre (100') durch den Durchgang
(106) des ersten Endstücks (102) in der Weise
hindurchgeführt wird, dass die Mantelröhre (100') vom Äußeren des
ersten Endstücks (102) durch den Durchgang (106) des
ersten Endstücks in das Innere des Gasrohrs (2) verläuft.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei ferner wenigstens
ein Informationsübertragungskabel (100) durch die
Mantelröhre (100') hindurchgeführt wird, so dass das
Informationsübertragungskabel in der Mantelröhre (100') zwischen dem
ersten (102) und dem zweiten Endstück (120) verläuft.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das
erste und das zweite Anschlussstück (36, 56) Endstücke (102,
120) bilden, die dazu ausgebildet sind, um eine gasdichte
Abdichtung mit dem Kabel zu schaffen.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das
erste Endstück (102), das zweite Endstück (120), das erste
Anschlussstück (36) und/oder das zweite Anschlussstück (56)
in einer an sich bekannten Weise durch Schellen (40, 63) und
Blasen (24, 26, 44, 46) mit dem Gasrohr verbunden werden,
ohne dass der Gasdruck in dem Gasrohr zwischen dem ersten
und dem zweiten Ort abfällt.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11,
wobei das erste Endstück (102), das zweite Endstück (120),
das erste Anschlussstück (36) und/oder das zweite
Anschlussstück (56) in einer an sich bekannten Weise mit dem Gasrohr
verbünden werden, indem das Gasrohr, das aus Polyethylen
hergestellt ist, an speziellen Orten zeitweise
zusammengedrückt wird, um so den Gasfluss zwischen den Orten zu
unterbrechen.
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