DE19927741A1 - Elektrisch angetriebene Fluidpumpenvorrichtung mit Steuerungsschaltung - Google Patents
Elektrisch angetriebene Fluidpumpenvorrichtung mit SteuerungsschaltungInfo
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Abstract
Eine Fluidpumpenvorrichtung weist Leistungstransistoren (15) zur Zuführung elektrischer Antriebsenergie, eine bürstenlose Elektromotoreinheit (1) zur Erzeugung einer Antriebskraft bei Empfang der Antriebsenergie und eine Pumpeneinheit (2) zum Saugen eines Fluids in ein Pumpengehäuse (10, 11) und zur Abgage des Fluids aus dem Pumpengehäuse (10, 11) bei Empfang der Antriebskraft auf. Die Leistungstransistoren (15) sind in der Pumpeneinheit (2) mit dem Pumpengehäuse (10, 11) direkt oder über ein wärmeleitendes Bauteil (16, 20, 30) in Kontakt stehend, bereitgestellt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fluidpumpen
vorrichtung, die durch einen Elektromotor angetrieben
wird, um ein Fluid wie etwa ein Kühlmittel in einem
Kraftfahrzeugmotorkühlsystem anzusaugen und abzugeben.
Viele herkömmliche Fluidpumpenvorrichtungen weisen eine
Elektromotoreinheit und eine Pumpeneinheit auf. Die
Elektromotoreinheit dient zum Antrieb der Pumpeneinheit.
Die Pumpeneinheit ist dergestalt konstruiert, daß sie ein
Pumpengehäuse, das mit einem Fluideinlaß und einem
Fluidauslaß ausgebildet ist, und einen Flügelkörper
aufweist, der mit der Abtriebswelle der Elektromotor
einheit verbunden und innerhalb des Pumpengehäuses
drehbar angeordnet ist. Wenn die Elektromotoreinheit
Strom führt, um den Flügelkörper mittels der Abtriebs
welle zu drehen, wird von dem Flügelkörper ein Fluid
durch den Fluideinlaß hindurch in das Pumpengehäuse
gesaugt und durch den Fluidauslaß hindurch abgegeben.
Um den Elektromotorbetrieb zu steuern, ist eine elektro
nische Steuerungsschaltung vorgesehen. Die Steuerungs
schaltung umfaßt Schalteinrichtungen wie etwa Leistungs
transistoren und ist an einem Motorgehäuse angebracht. Da
die Schalteinrichtungen im Betrieb Wärme erzeugen, können
die Schalteinrichtungen durch die erzeugte Wärme leicht
beschädigt werden.
Einige Fluidpumpenvorrichtungen sind als eine luftge
kühlte Bauart konstruiert, bei der an den Schalteinrich
tungen Kühlrippen angebracht sind, um die erzeugte Wärme
in die Umgebungsluft abzustrahlen. Bei dieser Konstruk
tion ist es in Hinblick auf eine effiziente Kühlung
jedoch erforderlich, daß die Rippen groß genug sind. Da
die Wärme von den Rippen in die Umgebungsluft abgestrahlt
werden muß, muß außerdem für einen ausreichenden
Zwischenraum gesorgt und ein Ventilationsmechanismus
bereitgestellt werden. Es ergeben sich somit
Beschränkungen in Hinblick auf den Einbauort der
Pumpenvorrichtung.
Andere Fluidpumpenvorrichtungen sind als eine fluid
gekühlte Bauart konstruiert, bei der an den Schalt
einrichtungen ein Fluidrohr angebracht ist, um die
Schalteinrichtungen durch das in die und aus der Pumpen
einheit fließende Fluid zu kühlen. Bei dieser Konstruk
tion ist es jedoch erforderlich, daß das Fluidrohr zu der
Außenseite des Motorgehäuses hin verlängert wird. Die
verlängerte Leitungsanordnung ist somit kompliziert und
senkt den Wirkungsgrad des Pumpenbetriebs.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Fluidpumpenvorrichtung zu schaffen, die ohne Senkung des
Pumpenbetrieb-Wirkungsgrads klein gestaltet werden kann.
Eine erfindungsgemäße Fluidpumpenvorrichtung weist eine
Schalteinrichtung wie etwa Leistungstransistoren zur
Zuführung elektrischer Antriebsenergie, eine Elektro
motoreinheit zur Erzeugung einer Antriebskraft bei
Empfang der Antriebsenergie und eine Pumpeneinheit zum
Saugen eines Fluids in ein Pumpengehäuse und zur Abgabe
des Fluids aus dem Pumpengehäuse bei Empfang der
Antriebskraft auf. Die Schalteinrichtung ist in der
Pumpeneinheit mit dem Pumpengehäuse direkt oder über ein
wärmeleitendes Bauteil in Kontakt stehend angeordnet.
Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen
aus der nachstehenden, auf die beigefügte Zeichnung Bezug
nehmenden Beschreibung hervor. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Fluidpumpenvorrichtung
gemäß einem Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Anordnung von Leistungs
transistoren auf einem Block bei dem in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Fluidpumpenvorrichtung
gemäß einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels in Fig. 1;
und
Fig. 4 eine Teilschnittansicht einer Fluidpumpen
vorrichtung gemäß einer weiteren Abwandlung des in Fig. 1
gezeigten Ausführungsbeispiels.
Die Beschreibung der Erfindung erfolgt unter Bezugnahme
auf ein Ausführungsbeispiel und auf Abwandlungen, bei
denen eine Fluidpumpenvorrichtung dergestalt konstruiert
ist, daß bei einem Kraftfahrzeug zwischen einem Motor und
einem Kühler ein Motorkühlungsmittelfluid im Kreislauf
umgepumpt wird.
Gemäß Fig. 1 weist eine Fluidpumpenvorrichtung eine
bürstenlose Innenrotor-Elektromotoreinheit 1 und eine
Pumpeneinheit 2 auf.
Die bürstenlose Motoreinheit 1 umfaßt ein Motorgehäuse 3,
einen Stator 4, eine Abtriebswelle 5 und einen Rotor 6.
Das Motorgehäuse 3 weist eine mit Boden versehene
Zylinderform auf. Der Stator 4 weist Kerne 4a und um die
Kerne 4a gewundene Spulenwicklungen 4b auf und ist fest
auf der inneren Umfangsfläche des Motorgehäuses 3 ange
bracht. Die Abtriebswelle wird an ihrem einen Ende von
einem Lager 7 gestützt, das in der Bodenmitte des Motor
gehäuses 3 bereitgestellt ist, so daß die Abtriebswelle 5
bezüglich des Motorgehäuses 3 drehbar gehalten wird. Das
andere Ende der Abtriebswelle 5 erstreckt sich durch das
offene Ende des Motorgehäuses 3 hindurch. Der Rotor 6
weist ungefähr eine Zylinderform auf, wobei um die äußere
Umfangsfläche des Rotors 6 herum in einer dem Stator 4
zugewandten Weise Permanentmagneten 6a fest angebracht
sind. Der Rotor 6 ist an der einen Endseite der Abtriebs
welle 5 innerhalb des Motorgehäuses 3 befestigt. An dem
Mittelabschnitt der Abtriebswelle 5 ist eine ringförmige
Platte 8 befestigt. An dem Außenumfang der ringförmigen
Platte 8 ist ein Sensormagnet 9 angebracht.
Die Pumpeneinheit 2 weist ein Paar aus einem wärmeleiten
den Material hergestellter Pumpengehäuse 10 und 11 und
einen Flügelkörper 12 mit einer Vielzahl von Flügeln auf.
Das Pumpengehäuse 10, das auf der Seite der bürstenlosen
Motoreinheit 1 gelegen ist, umfaßt einen scheibenförmigen
Abschnitt 10a mit einem Mittelloch, einen inneren zylin
derförmigen Abschnitt 10b, der sich von dem Mittelloch
des Scheibenteils 10a zu der bürstenlosen Motoreinheit 1
hin erstreckt, und einen äußeren zylinderförmigen
Abschnitt 10c, der sich von dem Außenumfang des scheiben
förmigen Abschnitts 10a zu dem Motorgehäuse 3 hin
erstreckt. Der äußere zylinderförmige Abschnitt 10c weist
einen Vorsprung 10d auf, der sich in Axialrichtung
erstreckt, derart daß er in das offene Ende des Motor
gehäuses 3 eingepaßt ist. Der innere zylinderförmige
Abschnitt 10b weist des weiteren auf seiner inneren
Umfangsfläche eine ringförmige Nut 10e auf.
Das Pumpengehäuse 11, das auf der zu der bürstenlosen
Motoreinheit 1 entgegengesetzten Seite gelegen ist,
umfaßt einen scheibenförmigen Abschnitt 11a mit einem
Mittelloch, eine Fluideinlaßöffnung 11b, die sich von dem
Mittelloch des scheibenförmigen Abschnitts 11a aus in
einer zu dem Pumpengehäuse 11 entgegengesetzten Richtung
erstreckt, und einen äußeren zylinderförmigen Abschnitt
11c, der sich von dem Außenumfang des scheibenförmigen
Abschnitts 11a aus zu dem Pumpengehäuse 10 hin erstreckt.
Der äußere zylinderförmige Abschnitt 11c weist einen
Vorsprung 11d auf, der sich in Axialrichtung erstreckt,
derart daß er auf den Außenumfang des Pumpengehäuses 10
anliegt. Die auf diese Weise zusammengefügten Pumpen
gehäuse 10 und 11 bilden eine Fluidkammer X aus. In dem
äußeren zylinderförmigen Abschnitt 11c ist ein Fluid
auslaßloch 11e ausgebildet, um das von der Fluideinlaß
öffnung 11b aus in die Kammer X gesaugte Fluid zur
Außenseite der Pumpeneinheit 2 abzugeben.
Unter der Bedingung, daß die Pumpengehäuse 10 und 11
mittels des Vorsprungs 10d auf das offene Ende des
Motorgehäuses 3 gesetzt sind, verläuft die Abtriebswelle
5 durch den inneren zylinderförmigen Abschnitt 10b
hindurch. Demzufolge wird die Abtriebswelle 5 an dem
axialseitigen Ende des inneren zylinderförmigen
Abschnitts 10b drehbar von einem Lager 13 gestützt. An
dem anderen Ende der Abtriebswelle 5 in der Fluidkammer x
ist ein Flügelkörper 12 befestigt, um das Fluid von der
Fluideinlaßöffnung 11b aus zuzuführen. Der Flügelkörper
12 ist somit zwischen der Fluideinlaßöffnung 11b und dem
Fluidauslaßloch 11e angeordnet, so daß er das Fluid, wenn
er gedreht wird, von der Fluideinlaßöffnung 11b aus
ansaugt und durch das Fluidauslaßloch 11e hindurch
abgibt. Eine mechanische Dichtung 14 dichtet in bekannter
Weise den Spalt zwischen dem inneren zylinderförmigen
Abschnitt 10b und der Abtriebswelle 5 ab.
Das Motorgehäuse 3 und das Pumpengehäuse 10 legen
dazwischen eine Kammer Y fest. In dieser Kammer Y sind
über einen Block 16, der aus einem gut wärmeleitenden
Material wie etwa Aluminium oder Kupfer hergestellt ist,
an dem Gehäuse 10 Leistungstransistoren 15 befestigt, die
als Motorstromführungs-Schalteinrichtungen verwendet
werden. Genauer weist der Block 16, wie in Fig. 2 gezeigt
ist, ungefähr eine U-förmige Scheibenform mit einer
Aussparung 16b auf und ist in direktem Kontakt mit dem
Pumpengehäuse 10 stehend durch Schrauben 17 an dem
Pumpengehäuse 10 befestigt. Der Block 16 ist bezüglich
der Abtriebswelle 5 in senkrechter Weise angeordnet.
Die Leistungstransistoren 15 weisen eine Plattenform auf
und sind in drei Paaren angeordnet, um die Spulen
wicklungen 4b in drei Phasen zu erregen. Jeder Leistungs
transistor 15 ist in direktem Kontakt mit dem Block 16
stehend durch eine Schraube 18 derart an dem Block 16
befestigt, daß seine Dickenrichtung mit der Axialrichtung
der Abtriebswelle 5 übereinstimmt. Die Leistungs
transistoren 15 sind außerdem entlang der Außenumfangs
seite des Blocks 16 angeordnet. Die Leistungstransistoren
15 sind in bezug auf eine Mittellinie L, die durch die
Aussparung 16b des Blocks 16 hindurchläuft, in linien
symmetrischer Weise angeordnet. Der Block 16 weist
darüber hinaus vier Durchgangslöcher 16a auf, die eben
falls in bezug auf die Mittellinie in liniensymmetrischer
Weise angeordnet sind.
Wie die gestrichelte Linien in Fig. 1 angibt, steht die
Nut 10e des Pumpengehäuses 10 über einen in der Aus
sparung 16b des Blocks 16 bereitgestellten Durchlaß T mit
der Außenseite des Pumpengehäuses 10 in Verbindung. Das
heißt, daß das Fluid durch die Nut 10e und den Durchlaß T
hindurch zur Außenseite des Pumpengehäuses 10 abgegeben
wird, wenn das Fluid in der Fluidkammer X durch die
mechanische Dichtung 14 leckt. Das Fluid in der Fluid
kammer X wird auf diese Weise daran gehindert, in die
Kammer Y einzudringen.
Innerhalb der Kammer Y ist eine elektronische Steuerungs
schaltung 19 mit Schaltungsabschnitten 19a und 19b
angeordnet, die die Leistungstransistoren 15 steuern.
Innerhalb der Kammer Y ist ein Substrat 20 angeordnet und
weist ungefähr eine Ringform mit einem Mittelloch auf.
Das Substrat 20 liegt fest um die äußere Umfangsfläche
des inneren zylinderförmigen Abschnitts 10b des Pumpen
gehäuses 10 herum an, so daß seine Dickenrichtung mit der
Axialrichtung der Abtriebswelle 5 übereinstimmt. Die
Schaltungsabschnitte 19a und 19b sind auf dem Substrat 20
angebracht und bezüglich der Abtriebswelle 5 in senkrech
ter Weise angeordnet.
Die Schaltungsabschnitte 19a entsprechen einer Bauart,
die im Betrieb mehr Wärme erzeugt, und sind auf der einen
Seite des Substrats 20 angeordnet, die den Leistungs
transistoren 15 und dem Pumpengehäuse 10 zugewandt ist.
Die Schaltungsabschnitte 19b entsprechen einer Bauart,
die im Betrieb weniger Wärme erzeugt, und sind auf der
anderen Seite des Substrats 20 angeordnet, die dem
Motorgehäuse 3 zugewandt ist.
Die Schaltungsabschnitte 19a, die mehr Wärme erzeugen,
sind mit den Leistungstransistoren 15 parallel geschaltet
und umfassen vier Kondensatoren 21 und dergleichen. Die
Kondensatoren 21 weisen zur Glättung von extern aufge
brachten Eingangsspannungen eine größere Kapazität auf
und sind zylinderförmig. Die Kondensatoren 21 sind so
angeordnet, das sie durch die Durchgangslöcher 16a des
Blocks 16 hindurchgehen und von Vertiefungen 10f aufge
nommen werden, die in dem Pumpengehäuse 10 ausgebildet
sind. Die Schaltungsabschnitte 19b, die weniger Wärme
erzeugen, umfassen eine integrierte Hall-Schaltung (Hall-IC)
22, integrierte Analogschaltungen, integrierte
Digitalschaltungen, Kondensatoren mit kleinerer Kapazität
und dergleichen. Die integrierte Hall-Schaltung 22 ist
fest auf dem Substrat 20 angebracht, derart daß sie dem
Sensormagneten 9 zugewandt ist, um die Drehung des
Sensormagneten 9 zu erfassen. Durch die integrierte
Hall-Schaltung 22 wird somit die Drehwinkelposition der
Abtriebswelle 5 erfaßt, um das Ausgangssignal der
integrierten Hall-Schaltung 22, das die Drehgeschwindig
keit der Abtriebswelle 5 angibt, zur Steuerung der
Stromführung der Motoreinheit 1 zu verwenden.
Die Leistungstransistoren 15 sind über elektrische
Leitungsdrähte 23 mit der Steuerungsschaltung 19 und über
elektrische Leitungsanschlüsse 24 an die Spulenwicklungen
4b angeschlossen. Die Steuerungsschaltung 19 ist an eine
externe Gleichstromversorgungseinheit und eine (nicht
gezeigte) Steuerungseinheit angeschlossen, so daß Steue
rungssignale von der externen Einheit und eine Gleich
stromeingangsspannung von der Stromversorgungseinheit
angelegt sind.
Genauer werden die Leistungstransistoren 15 durch die
Steuerungsschaltung 19 im Ansprechen auf die Steuerungs
signale von der externen Einheit ein- und ausgeschaltet,
so daß die Leistungstransistoren 15 die Spulenwicklungen
4b mit den Dreiphasen-Antriebsströmen versorgen. Der
Stator 4 erzeugt ein sich drehendes Magnetfeld, um den
Rotor 6, die Abtriebswelle 5 und den Flügelkörper 12 als
Ganzes zu drehen. Während sich der Flügelkörper 12 in
Drehung befindet, wird das Fluid durch die Fluideinlaß
öffnung 11b hindurch angesaugt und durch das Fluidauslaß
loch 11e hindurch abgegeben.
Die obengenannte Fluidpumpenvorrichtung ergibt folgende
Wirkungen und Vorteile.
- (1) Die Leistungstransistoren 15, die mehr Wärme erzeugen, wenn sie zur Zuführung der Dreiphasen- Ansteuerungsströme betätigt werden, werden mit dem Pumpengehäuse 10 über den eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisenden Block 16 fest in Kontakt gehalten. Infolge dessen können die Leistungstransistoren 15 effizient gekühlt werden. Da das Pumpengehäuse 10 in Kontakt mit dem Fluid in der Fluidkammer X steht, muß das Fluid zudem zwecks Fluidkühlung nicht zur Außenseite der Pumpen gehäuse 10 und 11 herausgeführt werden. Der Pumpen betrieb-Wirkungsgrad wird daher nicht gesenkt, und es wird keine Fluidleitungsanordnung benötigt, was eine kompakte Gestaltung der Vorrichtung ermöglicht.
- (2) Die Leistungstransistoren 15 sind in der Kammer Y angeordnet, die zwischen dem Motorgehäuse 8 und dem Pumpengehäuse 10 geschaffen ist. Das heißt, daß dadurch, daß die Leistungstransistoren 15 zwischen den Pumpen gehäusen 10, 11 und den Spulenwicklungen 4b der Motor einheit 1 angeordnet sind, die elektrischen Leitungs drähte 23 und die elektrischen Leitungsanschlüsse 24, die die Leistungstransistoren 15 und die Spulenwicklungen 4b verbinden, verkürzt werden können. Infolgedessen kann der elektrische Leitungsverlust gesenkt werden, der durch den Widerstand dieser elektrischen Leitungen hervorgerufen wird, und können elektrische Störgeräusche verringert werden, die von durch diese elektrischen Leitungen hindurchfließende hochfrequente Ströme hervorgerufen werden. Diese Verringerung der Störgeräusche ist insofern vorteilhaft, als bei einer Verwendung der Vorrichtung in Kraftfahrzeugen, um ein Motorkühlungsmittelfluid im Kreislauf umzupumpen, Radiostörgeräusche verringert werden.
- (3) Da die Steuerungsschaltung 19 in der Kammer Y ange ordnet ist, können die elektrischen Leitungsdrähte 23 verkürzt werden, die die Steuerungsschaltung 19 und die Leistungstransistoren 15 verbinden.
- (4) Die Schaltungsabschnitte 19a, die im Betrieb mehr Wärme erzeugen, sind auf dem Substrat 20 auf der dem Pumpengehäuse 10 zugewandten Seite angebracht, und die Schaltungsabschnitte 19b, die im Betrieb weniger Wärme erzeugen, sind auf dem Substrat 20 auf der dem Motor gehäuse 3 zugewandten Seite angebracht, die zu dem Pumpengehäuse 10 entgegengesetzt ist. Da die Schaltungs abschnitte 19a nahe an dem Block 16 und dem Pumpengehäuse 10 positioniert sind, können somit die Schaltungs abschnitte 19a effizienter als die Schaltungsabschnitte 19b gekühlt werden. Infolgedessen läßt sich eine Lebens dauerverkürzung der Schaltungsabschnitte 19a vermeiden.
- (5) Das Substrat 20 ist in Ringform ausgebildet, um so die Abtriebswelle 5 zu umgeben, und ist derart positio niert, daß es den Leistungstransistoren 15 zugewandt ist. Daher können die elektrischen Leitungsdrähte 23 verkürzt werden, die die Steuerungsschaltung 19 und die Leistungs transistoren 15 verbinden. Da das Substrat 20 über einen großen Bereich dem Pumpengehäuse 10 (dem Block 16) zugewandt ist, können die Schaltungsabschnitte 19a effizient gekühlt werden.
- (6) Die Leistungstransistoren 15 sind derart angeordnet, daß ihre Dicke in der Richtung liegt, die mit der Axial richtung der Abtriebswelle 5 übereinstimmt. Somit läßt sich die Größe der Vorrichtung in Axialrichtung verkürzen.
- (7) Die Leistungstransistoren 15 sind auf dem Block 16 in bezug auf die Mittellinie L in liniensymmetrischer Weise angeordnet. Die Leistungstransistoren 15 lassen sich somit gleichmäßig kühlen.
Das obengenannte Ausführungsbeispiel kann wie folgt
abgewandelt werden.
Zum Beispiel können die Leistungstransistoren 15 ohne
Verwendung des Blocks 16 in direktem Kontakt mit dem
scheibenförmigen Abschnitt 10a des Pumpengehäuses 10
angebracht sein.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, können die Leistungs
transistoren 15 außerdem so angeordnet sein, daß ihre
Dickenrichtung mit der Radialrichtung der Abtriebswelle 5
übereinstimmt, während der innere zylinderförmige
Abschnitt 10b des Pumpengehäuses 10 in Axialrichtung der
Abtriebswelle 5 verlängert ist, um daran den Block 16
anzubringen.
Das Substrat 20 muß nicht in Form der ringförmigen
Scheibe vorliegen, sondern kann auch die Form einer
rechteckigen Platte aufweisen und in der Motoreinheit 1
angeordnet sein. In diesem Fall ist das Motorgehäuse 3
derart ausgebildet, daß es eine Aufnahmekammer 3a
aufweist, die radial nach außen hervorsteht, um darin das
Substrat 20 und die Schaltungsabschnitte 19a, 19b
aufzunehmen.
Das Substrat 20 und die die Schaltungselemente 19a und
19b umfassende Steuerungsschaltung 19 können mit einem
wärmeleitenden Harz hoher Wärmeleitfähigkeit gefüllt und
über das wärmeleitende Harz mit dem Block 16 oder dem
Pumpengehäuse 10 gekoppelt sein. Durch diese Anordnung
wird die Kühlung der Steuerungsschaltung 19 ebenfalls
verbessert.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, können die Leistungs
transistoren 15 in Form eines bloßliegenden Chips
konstruiert sein und über eine keramische Anschlußfläche
33 auf dem Substrat 20 angebracht sein. Das Substrat 20
kann eine Platte auf Keramik- oder Metallbasis sein. Auch
die Schaltungsabschnitte 19a und 19b sind auf dem
Substrat 20 angebracht. Dieses Substrat 20 wird über eine
leitende Harzschicht 30 hoher Wärmeleitfähigkeit mit dem
Pumpengehäuse 10a in Kontakt gehalten. Diese Teile sind
von einem Harzhalter 31 umgeben, wobei ein Formharz 32,
das eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist, den Zwischen
raum in dem Harzhalter 31 ausfüllt.
Claims (17)
1. Fluidpumpenvorrichtung, mit
einer Schalteinrichtung (15) zur Zuführung elektrischer Antriebsenergie;
einer Elektromotoreinheit (1) zur Erzeugung einer Antriebskraft bei Empfang der Antriebsenergie; und
einer Pumpeneinheit (2) zum Saugen eines Fluids in ein Pumpengehäuse (10, 11) und zur Abgabe des Fluids aus dem Pumpengehäuse (10, 11) bei Empfang der Antriebskraft, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalteinrichtung (15) in der Pumpeneinheit (2) mit dem Pumpengehäuse (10, 11) direkt oder über ein wärme leitendes Bauteil (16, 20, 30) in Kontakt stehend bereit gestellt ist.
einer Schalteinrichtung (15) zur Zuführung elektrischer Antriebsenergie;
einer Elektromotoreinheit (1) zur Erzeugung einer Antriebskraft bei Empfang der Antriebsenergie; und
einer Pumpeneinheit (2) zum Saugen eines Fluids in ein Pumpengehäuse (10, 11) und zur Abgabe des Fluids aus dem Pumpengehäuse (10, 11) bei Empfang der Antriebskraft, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalteinrichtung (15) in der Pumpeneinheit (2) mit dem Pumpengehäuse (10, 11) direkt oder über ein wärme leitendes Bauteil (16, 20, 30) in Kontakt stehend bereit gestellt ist.
2. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
die Elektromotoreinheit (1) ein Motorgehäuse (3) mit
einem geschlossenen Boden und eine sich bezüglich des
Motorgehäuses (3) koaxial erstreckende Abtriebswelle (5)
aufweist;
das Pumpengehäuse (10, 11) mit einem offenen Ende des Motorgehäuses (3) gekoppelt ist und mit dem Motor gehäuse (3) eine Kammer (Y) festlegt; und
die Schalteinrichtung (15) innerhalb der Kammer (Y) gelegen ist.
das Pumpengehäuse (10, 11) mit einem offenen Ende des Motorgehäuses (3) gekoppelt ist und mit dem Motor gehäuse (3) eine Kammer (Y) festlegt; und
die Schalteinrichtung (15) innerhalb der Kammer (Y) gelegen ist.
3. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 2, wobei inner
halb der Kammer (Y) eine Steuerungsschaltung (19) zur
Steuerung der Schalteinrichtung (15) gelegen ist.
4. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die
Steuerungsschaltung (19) auf einem scheibenförmigen
Substrat (20) angebracht ist, das derart angeordnet ist,
daß es die Abtriebswelle (5) umgibt.
5. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 4, wobei
das Substrat (20) bezüglich der Abtriebswelle (5) in
senkrechter Weise angeordnet ist;
ein erster Schaltungsabschnitt (19a, 21), der mehr Wärme erzeugt, auf dem Substrat (20) auf einer dem Pumpengehäuse (10, 11) zugewandten ersten Seite ange bracht ist; und
ein zweiter Schaltungsteil (19b), der weniger Wärme erzeugt, auf dem Substrat (20) auf einer zu der ersten Seite entgegengesetzten zweiten Seite angebracht ist.
ein erster Schaltungsabschnitt (19a, 21), der mehr Wärme erzeugt, auf dem Substrat (20) auf einer dem Pumpengehäuse (10, 11) zugewandten ersten Seite ange bracht ist; und
ein zweiter Schaltungsteil (19b), der weniger Wärme erzeugt, auf dem Substrat (20) auf einer zu der ersten Seite entgegengesetzten zweiten Seite angebracht ist.
6. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das
Substrat (20) eine Aussparung (16b) aufweist, durch die
hindurch die Abtriebswelle (5) verläuft.
7. Fluidpumpenvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
6, wobei die Steuerungsschaltung (19) mit einem wärme
leitenden Harz geformt und über das Harz mit dem Pumpen
gehäuse (10, 11) gekoppelt ist.
8. Fluidpumpenvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
wobei die Schalteinrichtung (15) derart angeordnet
ist, daß ihre Dickenrichtung mit der Axialrichtung der
Abtriebswelle (5) übereinstimmt.
9. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das
wärmeleitende Bauteil (16, 20, 30) ein Substrat (20) ist,
auf dem die Schalteinrichtung (15) angebracht ist.
10. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 9, wobei das
Substrat (20) eine Platte auf Metallbasis ist.
11. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 9, wobei das
Substrat (20) eine Platte auf Keramikbasis ist.
12. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
wobei das Substrat (20) mit einem wärmeleitenden Harz
geformt ist, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist.
13. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
das Pumpengehäuse (10, 11) ein Gehäusepaar umfaßt,
das dazwischen eine Fluidkammer (X) für das Fluid fest
legt;
innerhalb der Kammer (X) ein Flügelkörper (12) gelegen ist, um durch eine Abtriebswelle (5) der Motor einheit (1) angetrieben zu werden;
die Motoreinheit (1) ein Motorgehäuse (3) aufweist, das in gegenüber der Fluidkammer (X) fluidabgedichteter Weise mit einem der Gehäuse (10) eine Schaltungsaufnahme kammer (Y) festlegt; und
sich die Schalteinrichtung (15) innerhalb der Kammer (Y) befindet.
innerhalb der Kammer (X) ein Flügelkörper (12) gelegen ist, um durch eine Abtriebswelle (5) der Motor einheit (1) angetrieben zu werden;
die Motoreinheit (1) ein Motorgehäuse (3) aufweist, das in gegenüber der Fluidkammer (X) fluidabgedichteter Weise mit einem der Gehäuse (10) eine Schaltungsaufnahme kammer (Y) festlegt; und
sich die Schalteinrichtung (15) innerhalb der Kammer (Y) befindet.
14. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 13, wobei die
Schalteinrichtung (15) eine Vielzahl von Leistungs
transistoren umfaßt, die derart angeordnet sind, daß sie
die Abtriebswelle (5) umgeben.
15. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 14, wobei
das wärmeleitende Bauteil (16, 20) eine Scheibenform
aufweist und in der Kammer (Y) bezüglich der Abtriebs
welle (5) in senkrechter Weise gelegen ist; und
die Leistungstransistoren (15) auf dem wärmeleiten den Bauteil (16, 20) angebracht sind.
die Leistungstransistoren (15) auf dem wärmeleiten den Bauteil (16, 20) angebracht sind.
16. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 15, wobei
das wärmeleitende Bauteil (16, 20) eine Aussparung
(16b) aufweist; und
die Leistungstransistoren (15) in bezug auf eine Mittellinie der Aussparung (16b) in liniensymmetrischer Weise angeordnet sind.
die Leistungstransistoren (15) in bezug auf eine Mittellinie der Aussparung (16b) in liniensymmetrischer Weise angeordnet sind.
17. Fluidpumpenvorrichtung nach Anspruch 15 oder 16,
wobei auf dem wärmeleitenden Bauteil (20) außerdem eine
Steuerungsschaltung (19) zur Steuerung der Leistungs
transistoren (15) angebracht ist.
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Owner name: DENSO CORPORATION, KARIYA-CITY, JP Free format text: FORMER OWNERS: DENSO CORPORATION, KARIYA-CITY, AICHI-PREF., JP; ASMO CO., LTD., KOSAI-SHI, SHIZUOKA-KEN, JP |
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