[go: up one dir, main page]

DE199256C - - Google Patents

Info

Publication number
DE199256C
DE199256C DENDAT199256D DE199256DA DE199256C DE 199256 C DE199256 C DE 199256C DE NDAT199256 D DENDAT199256 D DE NDAT199256D DE 199256D A DE199256D A DE 199256DA DE 199256 C DE199256 C DE 199256C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
flap
cooker
heating
stove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT199256D
Other languages
English (en)
Publication of DE199256C publication Critical patent/DE199256C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C13/00Stoves or ranges with additional provisions for heating water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M199256 KLASSE 36 a. GRUPPE
FRANZ BECK in BRÜSSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1906 ab.
Zweck der Erfindung ist, die Feuerung eines Kochherdes auch für den Betrieb des Heizkessels einer Warmwasser- oder Niederdruckdampfheizung nutzbar zu· machen.
Zu diesem Ende ist der Rost zweiteilig ausgeführt und der eine Teil unter den Heizkessel gelegt, während der andere, unmittelbar daran anschließende Teil unter der Herdplatte liegt. Beide Feuerräume, deren
ίο jeder mit einem besonderen Abzug versehen
- ist, stehen untereinander in freier Verbindung, können aber bei Beschränkung des Betriebes auf einen Teil durch einen Schieber, der oberhalb der beiden Roste eine Scheidewand bildet und in geschlossener Stellung die
- Scheidewand der beiden Aschenkästen fortsetzt, voneinander getrennt werden. In den Abzug des Kochherdes ist ferner eine Klappe eingeschaltet, durch welche' die Feuergase gezwungen ,werden, durch den Heizkanal zu streichen, wenn der Kochherd nicht gebraucht wird, so daß sie nicht unbenutzt verfliegen.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 die
Heizungsanlage im senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 eine der Fig. ι entsprechende Oberansicht, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2, Fig. 4 eine andere Ausführungsform in Draufsicht, Fig. 5 eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Anordnung besteht aus. einem Kessel 1 und dessen Feuerung 2. Der Kessel ist mit einem Brennstoffbehälter 3 versehen, von dem aus sich der Brennstoff auf den Hauptrost 4 der Feuerung 2 verteilt. Der Kessel 1 ist ein Feuerrohrkessel mit einem einfachen, senkrechten Bündel von Rohren 5, durch die die Verbrennungsgase streichen. Diese Rohre sind hinter dem Brennstoffbehälter 3 oberhalb einer Feuerbrücke angeordnet, die den hinteren Teil 6 der Feuerstelle 2 abschließt. Der vordere Teil der letzteren bildet eine weite Öffnung 7, durch die die Flamme freien Zutritt zu dem eigentlichen Kochherde 8 hat. Vor dem Hauptrost 4 befindet sich ein kleiner Hilfsrost 9, der entweder etwas höher liegt als der Hauptrost 4, oder auch mit ihm in einer Höhe liegen kann, wobei er dann nur eine Verlängerung desselben nach vorn bis unter die Platte 10 des Kochherdes bildet. Dieser kleine Rost 9 kann je nach Bedarf in oder außer Betrieb genommen werden, indem man eine gewisse Menge Brennstoff aus dem Behälter 3 vorzieht oder in diesen zurückschiebt. . Der kleine Rost kann übrigens auch für sich durch das Feuerloch 11, das über dem Rost in der Herdplatte 10 angebracht ist, beschickt werden.
Die Seitenwände der Feuerstelle 2 des Kessels werden durch den Kessel selbst gebildet und sind von Wasser bespült, während die kleine Feuerstelle 8 seitlich durch einfache Metallplatten begrenzt wird. Die Metallwände strahlen die Wärme unmittelbar in das Innere des oder der Bratöfen 12 aus, die an die kleine Feuerstelle 8 angrenzen.
Der Hauptrost 4 besitzt einen besonderen luftdichten Aschenraum 13. Durch eine von Hand einzustellende Klappe 14 kann der Luftzutritt zu diesem" Aschenraum nach Belieben geregelt werden.
Der kleine Rost 9 des Kochherdes hat ebenfalls einen besonderen Aschenkasten, in
den die Luft nur durch die von Hand zu regelnde Klappe 16 eindringen kann.
Das Rohrbündel 5 mündet in eine mit dem Schornstein 18 in Verbindung stehende Leitung 17, in die eine Zugklappe 19· eingeschaltet ist, die eine zweifache Wirkung ausübt, indem sie das Leitungsrohr 17 nach dem Schornstein hin abschließt, um jedes Durchströmen von Feuergasen durch den Kessel unmöglich zu machen, und gleichzeitig eine in der Wandung des Rauchrohres 17 angebrachte öffnung 20 freigibt, wodurch ein unmittelbarer Eintritt der kalten Außenluft in den Schornstein ermöglicht wird. Dies hat zur Folge, daß der letztere abgekühlt und der Zug vermindert wird. Die Klappe 19 kann von Hand oder mittels irgendeiner Vorrichtung 21 und selbsttätig durch den Regler 22, der mit dem Kessel in Verbindung steht, bewegt werden.
Die Feuerstelle 8 des Kochherdes sowie die vordere öffnung 7 der Hauptfeuerstelle 2 stehen, wie durch die Pfeile der Fig. 1 und 2 angedeutet, unmittelbar mit einem wagerechten Zuge 23 in Verbindung, dessen Unterseite die Decke'der Bratöfen bildet, während er oben durch die Herdplatte 10 abgeschlossen wird, die von einer Anzahl mit Deckeln 24 versehener Kochlöcher durchbrochen ist. Der Zug 22, tritt am hinteren Ende durch die Platte IO und ist senkrecht nach dem Schornstein zu geführt, in den er oberhalb der Klappe 19, also hinter dieser, einmündet. Der Zug 23 ist mit einer Drossel- oder Regelungsklappe 25 versehen, die von Hand geschlossen werden kann, wenn der Kochherd nicht in Gebrauch ist und der Heizkessel allein benutzt wird. Diese kleine Klappe 25 besitzt eine kleine Durchströmungsöffnung 26 (Fig. 5), durch welche eine mäßige Zugwirkung unterhalten wifd, wenn beide Klappen 19 und 25 zufällig gleichzeitig geschlossen sein sollten. Die ganze Einrichtung wird* durch die Anordnung einer beweglichen Platte 27 vervollkommnet, die nach Bedarf durch das Kochloch 11 leicht eingesetzt werden kann, zum Zwecke, die Ausdehnung der kleinen Feuerstelle 8 zu beschränken, wenn die Hauptfeuerung nicht benutzt wird, z. B. im Sommer.
Der obere Rand der Wand läßt nach dem Kessel zu eine öffnung 18 frei, um zur Heizung des letzteren noch einen Teil der strahlenden Wärme des Kochherdes benutzen zu können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Der Kessel 1 arbeitet in gewöhnlicher, bei Heizanlagen allgemein bekannter Weise, indem das Feuer je nach den Erfordernissen der Heizung durch die Klappe 19 selbsttätig oder von Hand geregelt wird. Die Hilfsfeuerung 8 kann unabhängig vom Betriebe der Hauptfeuerung 2 und des Kessels 1 beschickt werden, indem man eine gewisse Menge des in dem Behälter 3 herabsinkenden Brennstoffes auf den Rost 9 vorholt oder den Brennstoff durch die Öffnung 11 der Herdplatte 10 besonders einführt. Das Hilfs-, feuer kann für sich mit Hilfe der Klappe 25 geregelt werden. ,
Im Sommer genügt es, die bewegliche Platte 27 in der oben beschriebenen Weise einzusetzen, um die Ausdehnung der Feuerstelle 8 auf das für den alleinigen Gebrauch als Kochherd hinreichende Maß zu beschränken.
Fig. 4 stellt eine andere Aüsführungsform in bezug auf die Anordnung der Herdplatte 10 dar. Diese ist· hier in Form eines Hufeisens angeordnet und umfaßt den Kessel I symmetrisch auf beiden Seiten. Bei dieser Anordnung kann man anstatt nur einer Gruppe von Bratöfen auf einer Seite der Feuerstelle deren zwei links und rechts von der Feuerstelle 8 benutzen, die in diesem Falle durch zwei Züge 23 mit dem Schornstein in Verbindung steht, wie durch die Pfeile in Fig. 4 angedeutet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Heizvorrichtung zum gleichzeitigen Betriebe eines Kochherdes und eines Heizkessels für Warmwasser- oder Niederdruckdampfheizung", gekennzeichnet durch eine zweiteilige Rostfeuerung, deren einer Teil (4) unter dem Heizkessel liegt, während der andere, daran anschließende Teil (9) unter der Herdplatte liegt, wobei beide Feuerräume, deren jeder mit besonderem Abzüge versehen ist, untereinander in freier Verbindung stehen, bei Beschränkung des Betriebes auf einen Teil, insbesondere auf den Kochherd, aber durch einen Schieber (7) voneinander getrennt werden, der eine Scheidewand oberhalb der beiden Roste (9, 4) bildet und in geschlossener Stellung die Scheidewand der beiden, zu je einem der beiden Roste (9, 4) gehörigen, mit je einer Luftklappe versehenen, im übrigen dicht abgeschlossenen Aschenkästen fortsetzt.
2. Heizvorrichtung nach ■ Anspruch 1, ■ dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg der Heizgase des Kochherdes eine Klappe (25) eingeschaltet ist, durch deren Abschließen in Verbindung mit dem Abschließen der Aschkastenklappe (14) die Heizgase des Kochherdes gezwungen werden, durch den Heizkessel zu streichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT199256D Active DE199256C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE199256C true DE199256C (de)

Family

ID=461993

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT199256D Active DE199256C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE199256C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7820091U1 (de) Als warmwasserbereiter nutzbarer offener kamin
DE199256C (de)
DE1835C (de) Eiserne Regulir-, Füll-, Heiz- und Rauchverbrennöfen
DE21389C (de) Neuerungen an Füllöfen
DE621047C (de) Aufsatzherd
DE85093C (de) Zugverminderung an reguliröfen
DE908526C (de) Kochherd mit eingebautem, doppelwandigem Heizkessel
DE38378C (de) Einsetzbare Heizvorrichtung zur Umwandlung von Oefen und Kaminen in solche mit kombinirter Gas- und Koksfeuerung
DE84596C (de)
DE33308C (de) Klapproste
DE541722C (de) Als Fuellofen ausgebildeter Einsatzofen
DE19016C (de) Neuerungen an eisernen Oefen
DE725440C (de) Herausnehmbarer und verstellbarer Herdeinsatz
DE400508C (de) Back- und Bratofen
DE48072C (de) Dampfkessel - Kochheerd
DE86386C (de)
DE196058C (de)
DE32836C (de) Regulirbare Füllfeuerung für Dampfkessel
DE34443C (de) Feuerung, bei welcher die Verbrennungsgase von hinten nach vorn unter dem Rost entlang ziehen
DE401642C (de) Heizofen fuer Rost- und Gasfeuerung mit gleichem Heizgasweg fuer beide Feuerstellen
DE42310C (de) Neuerung an Gasöfen
DE40230C (de) Feuerbüchs-Einrichtung
DE1098C (de) Eiserne Spar-Kochherde mit Rauchverbrennung
DE186507C (de)
DE38369C (de) Einsetzbarer Heizkörper zur Umwandlung eines Ofens beliebiger Konstruktion in einen Gasofen