DE86386C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B50/00—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
- F23B50/02—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
- F23B50/10—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom with the combustion zone at the bottom of fuel-filled conduits ending at the surface of a fuel bed
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
- F23B2700/003—Combustion apparatus for solid fuel adapted for use in water-tube boilers
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- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Kesselanlage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. April 1895 ab.
Nach vorliegender Erfindung liegen die Wasserröhren im glühenden Brennmaterial, um
die Hitze desselben unmittelbar aufzunehmen, ohne dafs die völlige Verbrennung des Brennmaterials
gestört wird. Auch ist es ermöglicht, einen Theil der Vorrichtung auszubessern, ohne
die anderen Theile wegzunehmen.
Der Kessel ist aus Rohrgruppen zusammengesetzt, von denen zu jeder Gruppe zwei
waagerecht liegende Röhren gehören; letztere liegen in der Brennkammer und sind durch
verjüngt zulaufende, aufrecht stehende Röhren mit einander verbunden. In diesen stehenden
Röhren läuft das Wasser mit grofser Geschwindigkeit um. Das Brennmaterial befindet
sich auf einem Haupt- oder oberen Roste; die durch denselben fallenden, noch unverbrannten
Brennstofftheilchen werden von einem zweiten Roste aufgefangen, so dafs sie weiter brennen
können, nachdem die Asche aus dem oberen Roste herausgeholt worden ist.
Fig. ι zeigt die Kesselanlage in Ansicht und Schnitt und Fig. 2 einen lothrechten Querschnitt
durch dieselbe.
Die Brennkammer wird von der Vorderwand A, der Rückwand B und den Seitenwänden
C eingeschlossen. D sind die Roststäbe zur Auf lagerung des Brennmaterials; dieselben
müssen verhältnifsmäfsig breite Spalten zwischen sich lassen, damit die Luft ungehindert
durchstreichen kann. Die Stäbe der unteren Rostanlage E stehen enger an einander,
um etwa noch unverbranntes Brennmaterial aufzufangen und zurückzuhalten; die Asche
fällt dann in den Aschenfall F.
Das Gestell G ist hinsichtlich seiner Gröfse so gewählt, dafs zwei oder vier Gruppen von
Heizröhren angeordnet werden können. In der Anordnung nach Fig. 1 sind vier Röhrengruppen
gewählt. Im Gestell G sind Oeffnungen für die oberen Thüren H und die
unteren Thüren I vorgesehen. Die Thüren H liegen in der Höhe der oberen Roststäbe D,
um das Feuer schüren zu können. Durch Oeffnen der unteren Thür I können die Stäbe
ebenfalls vermittelst einer Krücke gereinigt werden, um die Asche in den Aschenfall zu
befördern, dagegen die noch unverbrannten Kohlentheilchen auf den unteren Roststäben E
zu belassen, auf denen sie verbrennen. Die noch unverbrannte Kohle auf den Roststäben E
kann auch wieder in die über den Roststäben D befindliche Brennkammer zurückbefördert werden.
Es empfiehlt sich, am Gestell G eine Platte 2 vorzusehen, die sich bis an die Stäbe D
erstreckt, um die aus dem Aschenfall nach oben steigende Luft in das Feuer zu leiten.
Wenn die Wände der Brennkammer aus feuerfesten Ziegeln bestehen, so wird gewöhnlich
die Vorderwand A auf den Gestellen G aufgebaut; es empfiehlt sich, an den oberen
Rändern der letzteren offene Lagerstellen vorzusehen, auf denen die Röhren K auf den Gestellen
G Auflagerung finden und freiliegend unter dem Ziegelwerk der Vorderwand A hinweggehen.
Auch ist es von Vortheil, an den Durchdringungsstellen der Röhren durch das
Ziegelwerk Einsätze in letzterem anzuordnen, welche das Ein- oder Herausziehen der Röhren
ohne Beschädigung des Ziegelwerkes ermöglichen.
Die Röhren K liegen in einer Reihe und werden unmittelbar durch die Brennkammer
und die Hinterwand hindurchgeführt. Ferner
ist die Anordnung eines Wasserspeiserohres L mit Rückschlagventil 3 und Absperrhahn 4 vorgesehen,
um Wasser von Zeit zu Zeit in den Kessel einzuführen. Kurze Rohrstücke und Ansätze 5 vermitteln die Verbindung der Rohre L
und K.
Die hinteren Enden der Rohre K sind durch Rohre M mit dem Oberkessel N verbunden.
Durch die Brennkammer und die Hinterwand sind eine zweite Reihe von Röhren O hindurchgelegt,
welche parallel zu den Röhren K liegen und durch ein Steigrohr P mit dem
Kessel N in Verbindung stehen.
Es empfiehlt sich, an den Verbindungsstücken zwischen den Röhren O und P herausschraubbare
Stöpsel 6 vorzusehen und die vorderen Enden der Röhren O mit Kappen 7 zu verschliefsen,
um die Rohre reinigen zu können. Die Rohrreihen K und O sind mit einander durch die
verjüngt zulaufenden Röhren Q verbunden, deren gröfserer Durchmesser oben liegt und
welche am besten in die Röhren O eingeschraubt werden. Innerhalb der Brennkammer
sind diese Röhren von genügend grofsem Durchmesser, um die oberen Enden der schräg
zulaufenden Röhren Q. aufnehmen zu können; die unteren Enden der Röhren Q. sind in geeigneter
Weise mit den Röhren K verbunden, am besten durch Rohrstücke 8 mit Rechts- und
Linksgewinde, welche in die unteren Enden der Röhren Q. und in Löcher auf der oberen
Partie der Röhren K eintreten.
Oben ist die Brennkammer durch ein Dach R abgeschlossen, von welchem die Abzugsrohre S
nach dem Schlot führen; im Dach R sind Einschüttthüren T zum Einbringen der Kohle
in die Brennkammer vorgesehen.
Strömt nun Wasser ein, welches die Röhren und den Kessel N ganz oder theilweise anfüllt,
und wird das Feuer in der Brennkammer angezündet, so wird das Brennmaterial allmälig
in Glut gebracht, wobei die stärkste Hitze in der Nähe der Roststäbe D sich entwickelt und
das Feuer die Röhren KO O_ allseitig umgiebt;
die Hitze veranlafst ein Ansteigen des Wassers in den Röhren Q., von denen es durch die
Röhren O und P in den Kessel N gelangt. Vom Kessel N strömt das Wasser durch die
Rohre M wieder nach den Röhren K zurück; die beiden Rohre P und M sind durch
Flanschenverschlüsse 9 und 10 abnehmbar gemacht.
Wenn nöthig, können mehrere Kessel N angeordnet werden. Auch ist es von Vortheil,
für je zwei Gruppen von Umlaufrohren Thüren und Gestelle anzuordnen. Dadurch
kann ein Ofen von beliebiger Gröfse zusammengebaut werden, indem man jede beliebige Zahl
von Gruppen zusammenstellt; wird ein Ofen als nicht genügend leistungsfähig erkannt, so kann
er dadurch vergröfsert werden, dafs man einfach eine Seitenwand niederlegt, Röhrengruppen
hinzufügt und die Verbindungen herstellt. Wo es gewünscht wird, nur einen Theil des
Apparates zu verwenden, wird zeitweise eine Wand aus Chamotte quer durch die Brennkammer
zwischen der einen Gruppe und der nächsten eingezogen und das Brennmaterial abgesperrt.
Dabei ist das Feuer in der betreffenden Gruppe, die sich in Glut befindet, ebenso
in hellem Brande, als wenn der gesammte Ofen erhitzt würde.
Kessel N ist mit dem Wasserstandszeiger 11
und Dampfrohr 13 mit dem Sicherheitsventil 12
versehen.
Die Rohrreihen dürfen nicht zu eng an einander gestellt werden, damit nicht die Verbrennung
durch die Wassermasse beeinträchtigt wird, welche die Steigerung der Temperatur auf die zur Sicherung einer völligen Verbrennung
nöthige Höhe zu verhindern sucht.
Bei transportablen Kesseln können die Wände statt aus Ziegelsteinen aus Metallblech hergestellt
werden.
Wird die Kesselanlage für eine Heifswasserheizung benutzt, so kann Kessel N mit Vortheil
an den höchsten Punkt des Heifswasserrohrsystems gelegt werden, so dafs Luftblasen
ungehindert in den Kessel übertreten können. Die Röhren P und M können durch das gesammte
Gebäude bezw. durch Wärmeausstrahlapparate hindurchgeführt werden.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Kesselanlaee, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Reihe von in der Nähe des Rostes liegenden waagerechten Wasserrohren (K) und einer Reihe von über derselben liegenden, durch stehende Röhren mit einander verbundenen Röhren (O), über welchen die Beschickungsthüren (T) liegen, dergestalt, dafs das eingebrachte Brennmaterial von oben her zwischen den Röhren herabfällt und dabei allmälig niederbrennt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86386C true DE86386C (de) |
Family
ID=358439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86386D Active DE86386C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86386C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120628B (de) * | 1958-05-23 | 1961-12-28 | E H Otto H Hartmann Dr Ing | Koksbeheizter Wasserrohrkessel |
-
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- DE DENDAT86386D patent/DE86386C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120628B (de) * | 1958-05-23 | 1961-12-28 | E H Otto H Hartmann Dr Ing | Koksbeheizter Wasserrohrkessel |
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