DE1992132U - Etui - Google Patents
EtuiInfo
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- DE1992132U DE1992132U DENDAT1992132D DE1992132DU DE1992132U DE 1992132 U DE1992132 U DE 1992132U DE NDAT1992132 D DENDAT1992132 D DE NDAT1992132D DE 1992132D U DE1992132D U DE 1992132DU DE 1992132 U DE1992132 U DE 1992132U
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- neck insert
- recess
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Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Firma Ch. Dahlinger., Lahr/Schwarzwald
Etui
Die Neuerung betrifft ein Etui mit einem Halseinsatz und einem im Etui-Bodenteil od.dgl. geführten Etuidrücker,
der mit einer Feder versehen ist.
Etuidrücker dienen dazu, ein aufklappbares, meist im
wesentlichen aus dem Etuideckel und dem Etuiboden bestehenden Etui in seiner Schließstellung zu halten. Es
sind bereits zahlreiche Etuis bekannt, die Etuidrücker
unterschiedlicher Art aufweisen. So ist ein Etui nicht mehr neu, dessen Etuidrüeker im wesentlichen aus einer
abgewinkelten Lasche besteht, die einen die vordere Stirnseite des Etuibodens durchsetzenden Stift od.dgl. Drücker
besitzt. Der untere Schenkel der abgewinkelten Lasche findet dabei eine Führung in aus dem Etuiboden heraus
vorstehenden Leisteni der - bei einem flach auf seinem Boden stehenden Etui - etwa lotrecht nach oben weisende
obere freie Schenkel der abgewinkelten Lasche ragt über den Etuibodenteil heraus und kann hakenartig in eine entsprechende
Ausnehmung des Etuioberteils1 einrasten, so daß der Deckel mit demBodenteil zusammengehalten werden
kann. Bei diesem bekannten E^ui ist eine drahtschlaufen-
-2-
artige Feder, die sich über weite Teile des Etuibodens
erstreckt, vorgesehen.. Diese muß eingeleimt oder anderweitig befestigt werden.
Es ist auch bereits ein Etui bekannt, dessen eigentlicher
Etuidrücker etwa die gleiche Form besitzt wie der vorbeschriebene Etuidrücker, jedoch befindet sieh dort am Bodennahen Schenkel der abgewinkelten Lasche des Etuidrückers,
einstückig mit diesem ausgeführt, eine federnde Ellipse, die noch, zum Etuiinneren hinweisend, eine Führung und
Halterung besitzt, wobei die Ellipse elastisch als Feder ausgebildet ist und dieser gesamte Etuidrücker aus Kunststoff
besteht. Nicht mehr neu sind auch Etuis mit solchen Etuiärücker-Anordnungen, bei denen den Etuidrücker jeweils
ein am Etuiboden od.dgl. zu befestigendes Führungsteil zu-
joe-j
geordnet ist. Dieses (sitzt für den unteren, dean .eltuibodennahen Schenkel Führungen und es ist bei diesen Teilen eine besondere Feder vorgesehen.
geordnet ist. Dieses (sitzt für den unteren, dean .eltuibodennahen Schenkel Führungen und es ist bei diesen Teilen eine besondere Feder vorgesehen.
Alle diese bekannten Ausführungsformen haben noch zahlreiche Nachteile. Der letztgenannte Etuidrücker besteht aus mehreren
Einzelteilen und ist aufwendig in seiner Herstellung. Der einstückige, aus Kunststoff bestehende Etuidrüeker nimmt
vergleichsweise viel Platz in Anspruch und kann in einer derartigen Ausbildung nicht aus Metall hergestellt werden,
was des öfteren bei Etuis erwünscht ist. Alle vorerwähnten
Etuis haben darüberhinaus gemeinsam den Nachteil, daß ihre
Etuidrücker noch verhältnismässig aufwendig sind, und zwar
sowohl betreffend seiner eigenen Herstellung als auch seines Einbaus.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde., ein Etui zu schaffen,
das unter Vermeidung der Nachteile der vorbeschriebenen Etuis einen sehr einfachen, billigen Etuidrücker besitzt, der auch
auf einfache Weise einzubauen ist. Dazu schlägt die Neuerung bei einem Etui der eingangs erwähnten Art vor, daß der Halseinsatz
im Bereich des Etuidrückers als Feder ausgebildet ist. Vorzugsweise ist im Etuiunterteil eine führungsnutenartige,
nach oben offene Ausnehmung für den unterenSchenkel des
Etuidrückers vorgesehen und der Halseinsatz ist zumindest in diesem Bereich als Abdeckung für diese Ausnehmung ausgebildet.
Es ist zweckmässig, wenn die denEtuidrüeker zugewandte Seite
des Halseinsatzes im zur Aufnahme des Etuidrücker-Oberteils
vorgesehenen Bereich eine Aussparung und im unteren Bereich des Etuidrücker-Oberteils einen Federsteg besitzt. Weiterhin
kann der Federsteg dadurch gebildet sein, daß sich oberhalb von ihm in der Seitenwand des Halseinsatzes ein Schlitz befindet.
Bei einem Etui, dessen Halseinsatz eine im wesentlichen geschlossene Bodenplatte aufweist, ist es vorteilhaft,
wenn sich im Bereich hinter dem Federsteg in der Bodenplatte eine Aussparung befindet.
Urn dem Halseinsatz und damit dem Etuidrücker einen sicheren
Sitz zu geben, ist es zweckmässig, daß der Halseinsatz mit
dem Etui-Unterteil korrespondierende Einrast-Rippen oder -nuten aufweist.
Weitere Einzelheiten der Neuerung/ die einzeln oder in Kombination miteinander erfindungswesentlich sein können,
seien anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in unterschiedlichen Maßstäben;
Fig. 1 einen senkrechten Mittel-Längsschnitt durch ein Etui ι
Fig. 2 in stark vergrößertem Maßstab eine Teil-Aufsicht auf den Etuibodenteil und den darin befindlichen Halseinsatz
in der Gegend des Etuidrückers; Fig. 3 einen Teil-Längsschnitt gemäß der Schnittlinie III-III
in Fig. 2j
Fig. 4 einen Teil-Längsschnitt gemäß der Schnittlinie IV-IV und
Fig. 5 einen Teil-Längsschnitt gemäß der Schnittlinie V-V.
Ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Etui besitzt einen Etniideckel
2 und einen Etuibodenteil j5>
die aus Kunststoff bestehen. Für gewöhnlich weist bei Etuis das die beiden Teile
2 und 3 verbindende Scharnier 4 eine Feder auf, die den Etuideckel
2 in die geöffnete Stellung zu bewegen sucht. Ferner besitzen die bekannten Etuis sogenannte Etuidrücker. Diese
verriegeln den Deckel in der geschlossenen Stellung mit dem Etuiunterteil 3, geben ihn aber frei, wenn sie etwas auf das
-5-
Etui-Innere hin gedrückt werden.
Es gehört mit zur Neuerung, daß der im ganzen mit 5 bezeichnete Etuidrücker im wesentlichen aus einer abgewinekelten Lasche 6
besteht, deren unterer Schenkel 6a in einer führungsnutenartigen
Aussparung 7* die sich im Etuiboden 8 befindet, führt,
und dessen oberer Schenkel 6b etwa rechtwinklig zum unteren Schenkel 6a abgewickelt nach oben sich erstreckt« Dieser trägt
eine Riegelnase 9* mit der er in eine entsprechende Ausnehmung
10 des Etuideckels 2 eingreifen kann, wenn diese sich in der
Schließstellung befindet. Ferner trägt der obere Schenkel 6b einen Drückerstift 11, der eine Lochung 12 der Vorderseite IJ
des Etuiunterteils 3 durchsetzt. Nach einem wesentlichen Merkmal
der Neuerung ist nun der Halseinsatz 14 im Bereich des Etuidrückers 5 selbst als Feder ausgebildet. Dabei besteht
der Halseinsatz im wesentlichen aus einem kastenartigen Teil,
der ringsum Seitenwände l4a, 14b usw. besitzt. In der Mitte des Halseinsatzes 14 ist gewöhnlich eine kissenartige Auskleidung
15 vorgesehen.
Wie gut aus den Fig. 2 und 5 zu erkennen ist, deckt die Bodenplatte
16 des Halseinsatzes den unteren Schenkel 6a des Etuidrückers 5 teilweise von oben her ab, so daß dieser Schenkel 6a
durch die vorerwähnte führungsnutartige Ausnehmung 7 und die
Bodenplatte l6 des Halseinsatzes 14, ggf. in Verbindung mit dem sich in der Lochung 12 führenden Druckstift 11 gut geführt
und gegen Abheben nach oben abgesichert ist.
-6-
Die dem Etuidrücker 5 zugewandte Seitenwand 14b des Halseinsatzes
14 besitzt im oberen, zur Aufnahme des Etuidrücker-Oberteils dienenden Bereich eine Aussparung 20, die gut in
Pig. 5 zu erkennen ist.Diese Figur zeigt auch, daß die Auskleidung
15 im Inneren des Etuis diese Aussparung 20 überdeckt.
Im unteren Bereich der vorerwähnten Seitenwand 14b ist ein Pedersteg 21 vorgesehen. Er wird im Ausführungsbeispiel dadurch gebildet, daß in der Nähe der Bodenplatte
des Halseinsatzes 14 ein dieser Bodenplatte etwa paralleler Schlitz 23 in der Seitenwand 14b angeordnet ist (vgl. Fig.
und 4). Ferner ist in der Bodenplatte l6 selbst eine Aussparung 24 vorgesehen, die es dem Federsteg 21 erlaubt, äich
in der Ebene der Bodenplatte 16 zum Etui-Inneren hin zu bewegen.
Zum Beispiel in Fig. 3 ist gut zu erkennen, daß der Halseinsatz l4 eine Einrastrippe 25 aufweist, die in eine entsprechende
Nut od.dgl. Aussparung 26 des Etuibodenteiles 3 eingreift. Zweckmässigerweise sind derartig miteinander
korrespondierende Einrastrippen und Einrastnuten wenigstens an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden I4b und I4c des Halseinsatzes
14 vorgesehen. Dieser lässt sich dann in den Etuibodenteil j5 einstecken und rastet dort genügend fest ein,
so daß er auch dem Etuidrücker 5 in seiner führungsnutartigen
Ausnehmung 7 einen ausreichenden Halt gilbt.
Wie gut aus dem Doppelpfeil in Fig. 5 zu erkennen, kann man
den Etuidrücker 5 in der einen Richtung dieses Doppelpfeiles
mit Hilfe des Druckstiftes 11 in Richtung auf das Etuiinnere eindrücken. Dann gibt der Federsteg 21 federnd in
Richtung dieses Doppelpfeiles nach, der untere Schenkel 6a des Etuidrüekers 5 kann in der Ausnehmung 7 sieh entsprechend
mitversehieben und dadurch gibt auch die Riegelnase 9 den Etuideckel 2 frei. Entlastet man den Druck&fetft"
H5 wird der Etuidrücker durch den Federsteg 21 wieder in
die gezeichnete Stellung gemäß Fig. 2 und Fig. 5 zurückgestellt.
Bei der Neuerung ist der Etuidrüeker 5 denkbar einfach in
seinem Aufbau und leicht einzubauen. Der Halseinsatz 14 stellt
selbst die Rückstellfeder für den Etuidrüeker zur Verfügung!
bei ihm sind deshalb der Federsteg 21 und die vorerwähnten
Aussparungen und Ausnehmungen vorgesehen, besondere, aufwendige Maßnahmen sind aber nicht erforderlich. Auch ist
der Einbau des Halseinsatzes denkbar einfach.
-8-
Claims (6)
1) Etui mit einem Halseinsatz und einem im Etuibodenteil
od.dgl. geführten Etuidrücker, der mit einer Feder iieipjsehen"
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Halseinsatz (14) im Bereich desEtuidrückers (5) als Feder ausgebildet
ist.
2) Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im
Etuibodenteil (3) eine führungsnutenartige, nach oben
offene Ausnehmung (7) für den unteren Schenkel (6a) des Etuidrückers (5) vorgesehen und der Halseinsatz
(l4) zumindest in diesem Bereich als Abdeckung für däese Ausnehmung ausgebildet ist.
.j5) Euti nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Etuidrüoker (5) zugewandte Seitenwand (l4b) des Halseinsatzes (14) im oberen, zur Aufnahme des
Etuidrücker^Oberteils vorgesehenen Bereich eine Aussparung
(20) und im unteren Bereich einen Federsteg (21) besitzt.
4) Etui nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sich oberhalb des Federsteges (21) in der Seitenwand (24b) des Halseinsatzes (14) ein
-9-
Schlitz '(2>) befindet.
5) Etui nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 dessen Halseinsatz eine Bodenplatte aufweist., dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich hinter dem Federsteg (21) zum Etuiinneren hin eine Aussparung (24) vorgesehen
ist.
6) Etui nach einem oder mehreren der Anspräche 1 bis:5*
dadurch gekennzeichnet 3 daß der Halseinsatz (14) mit
dem Etuibodenteil (j5) korrespondierende Einrast-Rippen
oder -nuten (2β) aufweist und diese Rippen in die entsprechenden
Nuten einrasten.
Patentanwalt
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1992132U true DE1992132U (de) | 1968-08-22 |
Family
ID=1220612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1992132D Expired DE1992132U (de) | Etui |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1992132U (de) |
-
0
- DE DENDAT1992132D patent/DE1992132U/de not_active Expired
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