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DE858070C - Schloss fuer Koffer od. dgl. Behaelter - Google Patents

Schloss fuer Koffer od. dgl. Behaelter

Info

Publication number
DE858070C
DE858070C DES23207A DES0023207A DE858070C DE 858070 C DE858070 C DE 858070C DE S23207 A DES23207 A DE S23207A DE S0023207 A DES0023207 A DE S0023207A DE 858070 C DE858070 C DE 858070C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
flap
lock plate
slot
incisions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES23207A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH SUDHAUS SOEHNE
Original Assignee
HEINRICH SUDHAUS SOEHNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH SUDHAUS SOEHNE filed Critical HEINRICH SUDHAUS SOEHNE
Priority to DES23207A priority Critical patent/DE858070C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE858070C publication Critical patent/DE858070C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/48Hasp locks
    • E05B65/50Hasp locks for briefcases or the like

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Schloß.für Koffer od. dgl, Behälter Die bekannten Überfallschlösser für Koffer od. dgl. Behälter sind an der Unterseite des Überfallunterteifs mit angenict-eten oder angeschweißten Schließbügeln oder Schließkloben versehen, die in Aussparungen der das Sc,hloßunterteil bildenden Schloßplatte eingreifen und hier durch einen Riegel gehalten sind, der durch einen Knopf oder eine Büchse auf der Oberseite der Schloßplatte bedienbar ist. Diese Schließbügel und Schiebeknöpfe od. dgl. sind leicht Beschädigungen ausgesetzt, die das Schloß wertlos machen. Außerdem sind die Schiebeknöpfe neben der Aussparung in der Schloßpiatte für die Aufnahme des Schließbügels angeordnet, so daß jeweils ein rechtes und ein linkes Schloß hergestellt werden müssen, um zu einer symmetrischen Anordnung der beiden an einem Koffer od. dgl. Behälter zu befestigenden Schlösser zu gelingen.
  • Um auf der Oberseite der Schloßplatte liegende Schlebeknöpfe zu vermeiden, ist es ferner bekannt, den Schließbügel quer auf der Unterseite der Überfalle anzuordnen und den in den Schließbü#gel eingreifenden Schubriegel, der dann von oben nach unten verschiehbar ist, mit einer die Unterkante der Schloßplatte durchsetzenden Nase zu versehen, die in der Ebene der Schloßplatte liegt.
  • Die Erfindung betrifft eineneueAusbildungeines Überfallschlosses für Koffer od. dgl. Behälter, das in der Schließlage keine über die Ebene der Schloßplatte vorspringen-den Teile aufweist und in einfacher Weise herzustellen ist. Erfindungsgemäß ist bei einem Überfallschloß fürKoffer,Mappenoddgl. Behälter aus einer Schloßplatte mit einem Fensterausschnitt aufweisenden, entgegen Federwirkung von unten nach oben eindrückbaren Schieber und einer Überfalle, die mit einem in einen Schlitz der Schloßplatte eintretenden und hier von dem Fenster erfaßten Schließbügel, der Unterrand der überfallklappe zur Bildung des Schließbügels nach hinten eingerollt. Der RolIrand der Überfallklappe ist zweckmäßig mit einem Ausschnitt versehen, dem von der Oberkante des Fensterausschnittes des Riegelschiebers eine vorspringende Nase zugeordnet ist. Es entfällt somit die Anordnung eines besonders befestigten Schließbügels an der Überfallklappe, und durch das besondere Zusammenwirken des Rollrandes mit der Nase des Riegelschiebers wird erreicht, daß durch jede zwischen dem Kofferdeckel und dem Unterteil ausgeübte Zugwirkung die Verriegelung der Überfalle mit der Schloßplatte nur noch verstärkt wird. Die Überfallklappe läßt sich durch die rollenartige Form des Schließgliedes, die ein leichtes Weggleiten des Riegelkopfes ermöglicht, und durch die der Riegel des Schloßunterteils in seiner Ebene verschoben wird, besonders leicht eindrücken.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist an Stelle der üblichen Scharnierverbindung zwischen der Überfallklappe und dem Überfalloberteil diese an ihrem Unterrand mit einem Einsteckschlitz für die ÜberfallkIappe versehen und diese mit Seitenrandeinschnitten in diesen Schlitz eingesteckt. Dabei ist vorteilhaft die den einen Einschnitt begrenzende Endnase ander einen Seite der überfallklappe so bemessen, daß sie nur kurz über den Einschnitt vorsteht, so daß also die Klappe zwar in den Schlitz eingedrückt werden kann, dann aber unlösbar in diesem gehalten ist.
  • Die neue Ausführung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf ein Kofferscbloß in der Schließla#ge, Fig. 2 einen Mittelschnitt hierzu, Fig. 3 bis 5 die Anlünkung der überfallklappe an die Überfalle und Fig. 6 einen Schnitt durch die Überfalle.
  • Die Überfalle besteht aus dem Oberteil i, das an dem Unterrand 2 mit einem Schlitz 3 zur Aufnahme des Unterteils 4 versehen ist. Das Unterteil 4 ist von einer Metallplatte gebildet, deren Unterkante zur Bildung eines Rollbundes 5 nach hinten umgerollt ist. Der gegen die Unterseite der Platte vorstehende Rand des Rollbundes 5 ist in der Mitte mit einer Aussparun#g6 versehen. Nahe der Oberkante hat das Untertei14 zwei seitliche Einschnitte, deren Tiefe so bemessen ist, daß die zwischen ihnen verbleibende Breite etwas geringer ist als die Länge des Schlitzes3. Dabei ist die den einen Einschnitt7 begrenzende Nase8 so weit abgenommen, daß ihre Restspitze 9 in einem die Länge des Schlitzes 3 etwas übersteigenden Abstand von dem gegenüberliegenden Einschnitt 7 verbleibt. Die Restspitze 9 ist dabei leicht abgerundet. Nach dem Einhängen der vollen Nase 8 in den Schlitz 3 14ßt sich dann die Restspitzeg ebenfalls in den Schlitz 3 eindrücken, worauf das Unterteil 4 unverlierbar in die Befestigungsplatte i eingehängt ist. Das selbsttätige Aufspringen des Unterteils 4 wird durch eine Feder io bewirkt, die sich mit dem einen Ende auf der Unterseite der Befestigungsplatte i abstützt und mit dem anderen Ende von der Oberseite her in einen Schlitz i i des Unterteils 4 eingreift.
  • Der Rollbund 5 bildet den Schließbilgel der Überfalle, zu dessen Aufnahme die Schloßplatte 12 init einem entsprechenden Ausschnitt 13 versehen ist. Der Ausschnitt 13 ist dabei in einer Einprägung 14 der Schloßplatte 12 angeordnet, die so bemessen ist, daß in der Schließlage das Unterteil 4 darin aufgenommen ist. Zur Verriegelung des Unterteils 4 in der Schließlage dient ein unter der Schloßplatte [2 all dieser verschiebbar gelagerter Riegel 15, der voll unten nach oben verschiebbar von der Schloßplatte 12 aufgenommen ist, einen Schlitz 16 an deren Unterrand 17 durchsetzt und an dem vorstehenden E, nde mit einer ein Griff stück bildenden Abbie un-9 . Z, 18 versehen ist. Der Riegelsclhieber 15 ist durch eine nicht dargestellte Feder in der ausgeschobenen Stellung zu der Schloßplatte 12 gehalten und hat eine Aussparung ig, die so angeordnet und bemessen ist, daß sie in jeder Stellung des Schiebers 15 hinter dem Ausschnitt 13 der Schloßplatte 12 verbleibt. An der Oberkante ist die Aussparung ig mit einer %7orstehe-nden Riegelnase 2o versehen, die in der Schließlagedes Riegels 15 in die Aussparung6 des I?ollrandes 5 eingreift und damit das Unterteil 4 all der Schloßplatte 1:2 verriegelt. In die Schloßplatte 12 ist noch ein Schloß 21 eingebaut, um den Riegelschieber 15 in der Schließlage sichern zu können.
  • Zum Öffnen des SchlosseswirdderRiegelschieber 15 durch Schiebedruck auf die Abbiegung 18 nach oben in die Schloßplatte 1:2 eingedrückt, wodurch die Nase 2o aus der Aussparung 6 des Rollbundes 5 ausgehoben wird, so daß das Unterteil 4 unter der Wirkung der Feder io aufspringt.
  • Die Schloßplatte 12 ist an der Unterkante noch mit einer Einprägung 22 versehen, in die sich die Griffabbiegung 18 in der Öffnungsstellung des [Ziegelschiebers 15 einlegt.
  • Das neue Schloß hat in der Schließlage der Teile eine völlig ebene und glatte Form, die nicht aufträgt. Es entfallen alle vorspringenden Teile. Da die Überfalle mit dem Schließbügel aus eirlein Stück gefertigt ist, ergibt sich eine feste und dauerhafte Ausführung ohne jede zusätzliche Schweiß-oder Nietarbeit. Auch entfällt für die Anlenkung der Klappe an der Überfalle jede besondere und zusätzliche Kupplungsglieder erfordernde Scharnierausbild-ung. Die Verwendung des von unten nach oben in der Ebene der Schloßplatte verstellbaren Riegelschiebers führt zu einer symmetrischen Schloßausbildung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Schloß für Koffer od. dgl. Behälter aus einer Schloßplatte mit einem einen Fensterausschnitt aufweisenden, entgegen Federwirkung von unten nach oben in die Schloßplatte eindrÜckbaren Schieber und einer überfalle, die mit einem in einen Schlitz der Schloßplatte eintretenden und hier von dem Fenster des Schiehers erfaßten Schließbügel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterrand der Überfallklappe (4) zur Bildung des Schließbügels (5) nach hinten eingerollt ist.
  2. 2. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollbund (5) der Überfallklappe (4) mit einem Ausschnitt (6) versehen und diesem an der Oberkante des Fensterausschnittes (ig) eine Riegelnase (20) zugeordnet ist. 3. Schloß nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überfallklappe (4) miteinander gegenüberliegenden Einschnitten (7) ihrer Seite#nkanten in einem Schlitz (3) des Unterrandes (2) der Überfalle (i) gehalten und die zwischen den beiden Einschnitten (7) verbleibende Restbreite der Überfallklappe (4) uni ein geringes Maß kleiner ist als die Länge des Einsteckschlitzes (3) der Überfalle (i) und daß der Abstand der Endkante der den einen Einschnitt (7) begrenzenden Nase (8) von dem gegenüberliegenden Einschnitt (7) etwas größer ist als die Länge des Einsteckschlitzes (3) der Überfalle (i). 4. Schloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei symmetrischer Anordnung der beiden Einschnitte (7) der Überfallklappe (4) die eine Begrenzungsnase (8) bis auf eine Restspitze (9) abgenommen und diese nach der Oberkante der Klappe (4) hin abgerundet ist. 5. Schloß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßplatte zur Aufnahme und Führung der Überfallklappe und zur Aufnahme des aufgebogenen Griffendes mit einer dieser entsprechenden Vertiefung (Einprägung) versehen ist.
DES23207A 1951-05-20 1951-05-20 Schloss fuer Koffer od. dgl. Behaelter Expired DE858070C (de)

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DES23207A DE858070C (de) 1951-05-20 1951-05-20 Schloss fuer Koffer od. dgl. Behaelter

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DES23207A DE858070C (de) 1951-05-20 1951-05-20 Schloss fuer Koffer od. dgl. Behaelter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE858070C true DE858070C (de) 1952-12-04

Family

ID=7477273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES23207A Expired DE858070C (de) 1951-05-20 1951-05-20 Schloss fuer Koffer od. dgl. Behaelter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE858070C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2539293A1 (de) * 1975-09-04 1977-03-10 Neeb & Kuehn Schloss fuer taschen, aktentaschen und dergleichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2539293A1 (de) * 1975-09-04 1977-03-10 Neeb & Kuehn Schloss fuer taschen, aktentaschen und dergleichen

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