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DE19920110A1 - Druckmaschine mit Ausbauvorrichtung für schwer zugängliche Druckmaschinen-Aggregate - Google Patents

Druckmaschine mit Ausbauvorrichtung für schwer zugängliche Druckmaschinen-Aggregate

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Publication number
DE19920110A1
DE19920110A1 DE1999120110 DE19920110A DE19920110A1 DE 19920110 A1 DE19920110 A1 DE 19920110A1 DE 1999120110 DE1999120110 DE 1999120110 DE 19920110 A DE19920110 A DE 19920110A DE 19920110 A1 DE19920110 A1 DE 19920110A1
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DE
Germany
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printing machine
rail element
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slide
printing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999120110
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas John
Ernst Eisenhofern
Stephan Regele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manroland AG
Original Assignee
MAN Roland Druckmaschinen AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Roland Druckmaschinen AG filed Critical MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority to DE1999120110 priority Critical patent/DE19920110A1/de
Publication of DE19920110A1 publication Critical patent/DE19920110A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2213/00Arrangements for actuating or driving printing presses; Auxiliary devices or processes
    • B41P2213/80Means enabling or facilitating exchange of cylinders

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine mit einer Ausbauvorrichtung für insbesondere schwer zugängliche Aggregate von Druckmaschinen, wie Feucht- oder Farbwerk. Die Druckmaschine (1) ist erfindungsgemäß so gestaltet, daß zumindest Teile des Feucht- oder Farbwerkes abnehmbar an in den Maschinenseitenwänden (7, 21) gelagerten Aufnahmeelementen (6, 22) befestigt sind. Diese auswechselbaren Teile, z. B. das Schleuderfeuchtwerk (2), werden auf parallel an den Maschinenseiten (7, 20, 21) angebrachte Schlittenelemente (12, 14) gezogen, die mittels eines Schienenelementes (13) geführt, seitlich aus der Druckmaschine (1) ausfahrbar sind. DOLLAR A Die Erfindung betrifft zusätzlich noch ein Verfahren zum Durchführen einer Auswechslung von Teilen (2) in einer Druckmaschine.

Description

Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine mit einer Ausbau­ vorrichtung für Aggregate von Druckmaschinen, wie Feucht- oder Farbwerk, gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
[Stand der Technik]
Aus der DE 38 35 188 C1 ist es bekannt eine Offsetdruckma­ schine mit an schwer zugänglicher Stelle angeordneten Feucht- oder Farbwerken derart zu gestalten, daß zumindest Teile des Feucht- oder Farbwerkes an einem Schlitten befestigt sind, der auf einem an einer Maschinenseitenwand befestigten Trag­ holm bei druckabgestelltem Zustand für Wartungsarbeiten seitlich aus der Druckmaschine ausfahrbar ist.
Nachteil dieser Ausgestaltung ist, daß für jedes Feucht-, Farbwerk oder zumindest Teile davon eine solche Vorrichtung aus Schlitten und Tragholm bestehen muß. Es versteht sich, daß eine derart gestaltete Druckmaschine im Materialaufwand und der Herstellung teuer ist.
[Aufgabe der Erfindung]
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckmaschine mit einer Ausbauvorrichtung für Aggregate von Druckmaschinen, wie Feucht- oder Farbwerk, oder Teile von Aggregate, wie Walzen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, wobei die Ausbauvorrichtung entsprechend einfach gestaltet, kostengünstig zu fertigen und einfach montierbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Anwendung der Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst. Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.
Ein bedeutungsvoller Vorteil ist der Aufbau der Ausbauvor­ richtung, welche aus einem Schienenelement mit mindestens einem verdrehbaren Halter, zwei auf das Schienenelement steckbare und leicht verschiebbare Schlittenelemente zur Aufnahme der auszuwechselnden Teile einer Druckmaschine und innerhalb einer Druckeinheit fest montierten Befestigungs­ punkten für das Schienenelement besteht. Durch diesen ver­ drehbaren Halter am Schienenelement und den werkzeuglos aufsteck- bzw. abnehmbaren Schlittenelementen ergibt sich eine Rechts-Links-Ausführung der Ausbauvorrichtung.
Von Bedeutung ist, daß somit für eine gesamte Druckmaschine nur eine einzige derartige Ausbauvorrichtung benötigt wird, was Vorteile in den Herstellungs- und Materialkosten und im Handling der Wartungsteile und -aggregate aufweist.
Durch die erfindungsgemäß konstruktive Ausgestaltung der Ausbauvorrichtung wird die Zugänglichkeit bei Wartungsarbei­ ten zum Druckwerk optimiert, da keine Ausbauvorrichtung mehr im Druckwerk verbleibt.
Ein weiterer erwähnenswerter Vorteil ist, daß die Ausbauvor­ richtung aufgrund ihres geringen Gewichts leicht transpor­ tierbar und an den jeweiligen Befestigungspunkten in der Druckeinheit werkzeuglos montierbar ist, und somit von einer Person bedient werden kann.
Solch eine konstruktive Ausgestaltung einer Ausbauvorrichtung erhöht die Variantenvielfalt der Einbaumöglichkeiten, es ist vor allem an nachträgliche Einbauten in bereits zum Kunden ausgelieferte Druckmaschinen zu denken.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbauvorrichtung können Farb- oder Feuchtwerke als komplette Module, in Einzelteilen, z. B. Walzen, Antriebe, oder jede andere Baugruppe oder -teil einer Druckmaschine, vorteilhafterweise vor allem bei schwer zu­ gänglicher Anordnung dieser Teile, entnommen werden.
Vorteilhaft ist auch die Verbesserung der Stabilität der Ausbauvorrichtung gegenüber DE 38 35 188 C1 anzuführen, da das Schienenelement über die Schutzkastenverkleidung seitlich herausragt und somit keine teleskopartige Konstruktion der Ausbauhilfe nötig ist.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Auswechseln von insbesondere an schwer zugänglicher Stelle einer Druckmaschi­ ne angeordneten Farb- oder Feuchtwerken oder Teilen davon, nach dem ein einfacher Wechsel dieser Teile möglich ist. Die Verfahrensmerkmale sind in dem unabhängigen Anspruch 17 wiedergegeben. Im Einzelnen ist das Verfahren der nachfolgen­ den Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen zu entneh­ men.
[Beispiele]
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Ansicht, als Draufsicht, der erfindungsgemäßen Gestaltung der Druckmaschine mit deren Ausbauvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht von Fig. 1, wobei das Schleuderfeuchtwerk im Ausbauzustand auf der Ausbauvorrichtung fixiert gezeigt ist,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch Schlittenelement, Schie­ nenelement und Wandhalter entsprechend der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch Schlittenelement, Schie­ nenelement und verdrehbaren Halter entsprechend der Linie B-B in Fig. 2,
Fig. 5 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Gestaltung der Druckmaschine mit deren Ausbauvorrichtung,
Fig. 6 einen schematischen Ausschnitt eines Druckwerkes mit den ortsfesten Befestigungspunkten für die Ausbauvorrichtung und Schleuderfeuchtwerk in Einbaulage,
Fig. 7 eine erfindungsgemäße Gestaltung des Schlittenelemen­ tes,
Fig. 8 eine erfindungsgemäße Gestaltung des verdrehbaren Halters,
Fig. 9 eine erfindungsgemäße Gestaltung des am Wandhalter angebrachten Zapfens,
Fig. 10 eine erfindungsgemäße Gestaltung des Arretierungshe­ bels am Schlittenelement und
Fig. 11 eine erfindungsgemäße Gestaltung des Schlittenelemen­ tes mit Arretierungsschraube.
In einem Druckwerk (1) sind Wartungsarbeiten an einem schwer zugänglichen Aggregat, beispielhaft an einem Schleuderfeucht­ werk (2), durchzuführen.
Um dieses zu wartende Aggregat (2) oder Teile dessen von seiner nicht wartungsfreundlichen Position im Druckwerk (1) an eine geeignete Position außerhalb des Druckwerkes (1) zu bringen, wurde eine Ausbauvorrichtung (9-19) entwickelt, die einerseits universell einsetzbar an die verschiedensten Wartungsteile konstruktiv gestaltet wurde und andererseits somit nur ein einziges Mal, d. h. nur ein Stück dieser Ausbau­ vorrichtung (9-19), in einem Druckmaschinenkomplex benötigt wird.
Im Druckwerk (1) sind ortsfeste Befestigungspunkte (8, 29, 36, 43, 44, 46) für diese Ausbauvorrichtung (9-19) unter­ gebracht.
Die Montage der Ausbauvorrichtung (9-19) an diesen Befesti­ gungspunkten (8, 29, 36, 43, 44, 46) erfolgt erfindungsgemäß werkzeuglos.
An der Seitenwand II (7) ist der Wandhalter (8) angeschraubt (36), der mit einem Zapfen (29) bestückt als Aufnahme der in dem Schienenelement (13) untergebrachten Buchse (28) dient. Zapfen (29) und Buchse (28) sind konstruktiv so gestaltet, daß den auftretenden Kräften bei Belastung der Ausbauvorrich­ tung (9-19) mit dem Gewicht des Wartungsteiles, hier des Schleuderfeuchtwerkes (2), die notwendige Biegesteifigkeit über die relativ große Berührungsfläche von Zapfen (29) und Buchse (28) erreicht und die Gefahr eines Kippens der gesam­ ten Ausbauvorrichtung (9-19) vermieden wird. Zusätzlich ist am Träger (13) in der Buchse (28) ein Rastbolzen (64) mit einem Federelement (65) angebracht, der durch die Zugkraft des Federelementes (65) beim Einhängen des Trägers (13) in eine Bohrung (66) oder Nut (66) am Zapfen (29) des Wandhal­ ters (8) einschnappt. Damit ist gewährleistet, daß der Träger (13) durch einseitige Belastung aus dem Zapfen (29) des Wandhalters (8) nicht herausspringt. Der Zapfen (29) kann erfindungsgemäß so gestaltet sein, daß er, wie in Fig. 3 ersichtlich, mit einem Innengewinde versehen ist, um mit einer Schraube (34, 35) an den Wandhalter (8) befestigt zu werden.
Eine weitere erfinderische Gestaltungsvariante des Zapfens (29) ist in Fig. 9 ersichtlich. Hier ist der Zapfen (29) mit einem Außengewinde versehen, wird von oben bis zu einem Bund in den Wandhalter (8) eingeführt und anschließend mit einer Mutter (56/57) mit dem Wandhalter (8) verschraubt.
An der Seitenwand I (21) und/oder an dem Schutzkasten (20) sind die Befestigungspunkte (43, 44, 46) für den verdrehbaren Halter (17, 18) der Ausbauvorrichtung (9-19) ortsfest ange­ bracht. Die Befestigungspunkte (43, 44, 46) sind erfindungsge­ mäß aus einer Schraube (43), die gleichzeitig als Befesti­ gungselement an der Seitenwand I (21) und/oder am Schutzka­ sten (20) dient, einer Buchse (46), die der genauen Führung des Halters (17, 18) und definierten Abstand des gesamten Befestigungspunktes (43, 44, 46) von der Wand (20, 21) dient, damit eine Klemmung des Halters (17, 18) zwischen Wand (20, 21) und Befestigungspunkt (43, 44, 46) erfolgt, und einer in ihrer Dimension großzügig bemessenen Scheibe (44), die einerseits der kraftschlüssigen Führung und andererseits der Ableitung des entstehenden Biegemomentes, resultierend aus der Bela­ stung der Ausbauvorrichtung (9-19) mit dem Schleuderfeucht­ werk (2), mittels der Schraube (43) und Buchse (46) auf die Seitenwand I (21) und/oder Schutzkasten (20) dient.
Die auf diese oben erläuterten Befestigungspunkte (43, 44, 46) anzubringende Ausbauvorrichtung (9-19) besteht aus einem Schienenelement (13), auf diesem angebrachte Schlittenanschlä­ ge (9, 19), einer Buchse (28) zur Aufnahme des Zapfens (29) vom Wandhalter (8) und mindestens einem verdrehbaren Halter (17, 18), der die Aufnahme an den ortsfesten Befestigungspunk­ ten (43, 44, 46) an der Seitenwand I (21) und/oder Schutzkasten (20) ermöglicht.
Durch die konstruktive Gestaltung des Schienenelementes (13) mit mindestens einem verdrehbaren Halter (17, 18) und der Buchse (28) für den ortsfesten Zapfen (29) wird eine Rechts- Links-Ausführung der Ausbauvorrichtung erreicht.
Das Schienenelement (13) ist vorzugsweise ein Rechteckprofil, aber der Einsatz eines U-Profiles oder auch zu Rechteckprofi­ len abgekantete Blechzuschnitte, die vor der Abkantung monta­ gefertig fertig bearbeitet werden, ist zu denken.
Die Buchse (28) zur Aufnahme des Zapfens (29) ist mit dem Schienenelement (13) verschraubt (30) und/oder verstiftet (30). Auch die Buchse (40) zur Aufnahme der Verbindungsele­ mente (38, 39, 42) des verdrehbaren Halters (17, 18) ist mit dem Schienenelement (13) verschraubt (41) und/oder verstiftet (41).
Das Element (39) zum Verbinden des verdrehbaren Halters (17, 18) mit der Buchse (40) ist, wie in Fig. 4 ersichtlich, entweder ein Bolzen (39), der mit einem Sägering (38) in der Buchse (40) vertikal beweglich gesichert wird. Als vorteil­ haft kostengünstige Gestaltungsvariante ist die Verwendung einer Schraube (39) als Verbindungselement (39) anzuführen, die mit zwei Kontermuttern (38) in der Buchse (40) vertikal beweglich gesichert ist.
Die erfindungsgemäße Gestaltung des verdrehbaren Halters (17, 18) ist in Fig. 8 wiedergegeben.
Der Halter (17, 18) hat einerseits eine prismatische, sich nach oben verjüngende Ausnehmung, um den Befestigungspunkt (43, 44, 46), angebracht in der Seitenwand I (21) oder am Schutzkasten (20), leichter einführen zu können und anderer­ seits eine an diese prismatische Ausnehmung sich anschließen­ de Nut, welche die Buchse (46) des Befestigungspunktes (43, 44, 46) führend umschließt und in Endposition somit die gesamte Ausbauvorrichtung (8-19) lagegerecht und kraftschlüs­ sig fixiert. Der Halter (17, 18) kann zusätzlich noch keilför­ mig am Übergang von prismatischer Ausnehmung und Nut gestal­ tet sein, um das Einführen des Halters (17, 18) an den Befe­ stigungspunkten (43, 44, 46) zu erleichtern, bevor er dann beim Weiterschieben in die Endposition zwischen Wand (20, 21) und Befestigungspunkt (43, 44, 46) geklemmt wird.
Der Halter (17, 18) wird mindestens von einer Versteifungsrip­ pe (45), die an den Halter (17, 18) angeschweißt oder ver­ schraubt ist, in seiner mechanischen Belastbarkeit, vor allem in seiner Biegesteifigkeit, erhöht. Die konstruktive Gestal­ tung des gesamten Halters (17, 18) und des ortsfesten Befesti­ gungspunktes (43, 44, 46) in der Seitenwand I (21) und/oder am Schutzkasten (20) haben Vorteile in der Übertragung des Kraftflusses bzw. des Biegemomentes auf die Druckmaschinen­ wände (20, 21), aufgrund der großen Auflagefläche zwischen Halter (17, 18) und Wand (20, 21).
Das Schienenelement (13) mit den angebrachten Halte- und Füh­ rungselementen (17, 18, 28) wird auf die an der Druckeinheit (1) ortsfest montierten Aufnahmeelemente (8, 29, 36, 43, 44, 46) geschoben. Dieser Montagevorgang kann von einer Person be­ werkstelligt werden, da die gesamte Konstruktion dieser Ausbauvorrichtung (9-19) vorteilhafterweise aus leichten Materialien, wie Aluminium und/oder Kunststoffen, besteht. Auf das Schienenelement (13) werden nun die Schlittenelemente (12, 14) aufgesteckt. Fig. 7 zeigt den schematischen Aufbau der Schlittenelemente (12, 14).
Die Schlittenelemente (12, 14) sind U-förmig gestaltet. Sie besitzen eine Schlittenauflage mit Anschlag (10, 16), der aufgrund der benötigten Gleitwirkung, um das Schleuderfeucht­ werk (2) leichter auf die Schlittenelemente (12, 14) zu zie­ hen, vorteilhafterweise aus Kunststoff hergestellt wird. Die Schlittenauflagen (10, 16) besitzen eine eingearbeitete Füh­ rungsnut (11, 15), welche den am Schleuderfeuchtwerk (2) angebrachten und nach unten abstehenden Flansch (60, 61) führend aufnimmt, somit das Schleuderfeuchtwerk (2) beim anschließenden Transport mit Hilfe des oben erwähnten Anschla­ ges (10, 16) lagegerecht fixiert, um ein Herunterfallen zu vermeiden.
Die U-förmige Basis des Schlittenelementes (12, 14) ist, wie in Fig. 7 dargestellt, entweder aus Einzelteilen (52, 53, 54), die miteinander verschraubt (55) werden, aus einem U-förmigen Profil, einem U-förmig abgekanteten Blechzuschnitt, der vor der Abkantung montagefertig fertig bearbeitet wurde, oder aus einer Kombination eines L-förmigen Profiles mit einem Flach­ profil aufgebaut. Jede Seite (52, 53, 54) der U-förmigen Schlittenbasis enthält an den Innenseiten jeweils mindestens ein Kugelrollenlager (27). An der oberen Seite (52) der U- förmigen Schlittenbasis sind vorteilhafterweise mindestens zwei Kugelrollenlager (27) angebracht, die zueinander ver­ setzt angeordnet sind, um ein Kippen der Schlittenelemente (12, 14) bei Belastung durch das aufgebrachte Schleuderfeucht­ werk (2) aus der lagegerechten Position zu vermeiden.
Die Schlittenelemente (12, 14) sind durch die erfindungsgemäße Verwendung von Kugelrollenlager (27) auf dem Schienenelement (13) leicht verschiebbar und auf diese werkzeuglos leicht aufsteckbar bzw. herunterzuziehen.
Die Schlittenelemente (12, 14) sind zusätzlich jeweils mit einem schwergängigen Hebel (31) ausgestattet, um die bereits auf das Schienenelement (13) aufgesteckten Schlittenelemente (12, 14) beim Transport dieser an einem Herunterfallen zu hindern.
Dieser Hebel (31) ist an das jeweilige Schlittenelement (12, 14) verschraubt (33).
Der Hebel (31) ist erfindungsgemäß mit einer Rastnase (58) und einem Federelement (32) versehen. Wird eine Arretierung des Schlittenelementes (12, 14) auf dem Schienenelement (13) gewünscht, wird der Hebel (31) quer zum Schienenelement (13) gedreht, bis die Rastnase (58) infolge der Federkraft in eine dafür vorgesehene Öffnung (59) am Schlittenelement (12, 14) gedrückt wird und einrastet. Die Anschläge (9, 19) auf dem Schienenelement (13) verhindern ein seitliches Herabrutschen der Schlittenelemente (12, 14) beim Transport.
Fig. 10 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Variante des Hebels (31), wobei hier ein U-förmiges Schienenelement (13) verwendet wird, an welchem der Hebel mit einer Nut (63) spielbehaftet einrastet.
Fig. 11 zeigt eine Arretierungsvorrichtung des Schlittenele­ mentes (12, 14) in Form einer Rändelschraube (62).
Diese Rändelschraube (62) wird in eine Gewindebohrung in einer Seite (53, 54) des Schlittenelementes (12, 14) ge­ schraubt. Zur Arretierung des Schlittenelementes (12, 14) dreht man die Rändelschraube (62) so lange in die Gewindeboh­ rung hinein, bis sie auf dem Schienenelement (13) klemmend aufliegt.
Ist das Schleuderfeuchtwerk (2) zum Ausbau von sämtlichen Leitungen und Antrieben (26, 48, 49, 50), die von außen zufüh­ ren, getrennt, wird er von den Aufnahmeelementen (6, 22) mit Fixierstiften (5, 23) auf die vor diese Aufnahmeelemente (6, 22) positionierten Schlittenelemente (12, 14) gezogen. Es ist darauf zu achten, daß die nach unten überstehenden Flansche (60, 61) sich in der Führungsnut (11, 15) der Schlit­ tenauflage (10, 16) befinden und das Schleuderfeuchtwerk (2) mit seinen Lagerböcken (3, 25) und Haltezungen (4, 24) bis zum Anschlag (10, 16) auf die Schlittenelemente (12, 14) gezogen wird. Das Schleuderfeuchtwerk (2) kann somit fixiert auf den Schlittenelementen (12, 14) auf dem Schienenelement (13) aus dem Druckwerk (1) nach außen geschoben werden.
Bezugszeichenliste
1
Druckwerk
2
Schleuderfeuchtwerk
3
Lagerbock
4
Haltezunge
5
Fixierstift
6
Aufnahmeelement
7
Seitenwand II
8
Wandhalter
9
Schlittenanschlag
10
Schlittenauflage mit Anschlag
11
Führungsnut
12
Schlittenelement
13
Schienenelement
14
Schlittenelement
15
Führungsnut
16
Schlittenauflage mit Anschlag
17
verdrehbarer Halter
18
verdrehbarer Halter
19
Schlittenanschlag
20
Schutzkasten
21
Seitenwand I
22
Aufnahmeelement
23
Fixierstift
24
Haltezunge
25
Lagerbock
26
Antriebswellenstumpf
27
Kugellagerrollen
28
Buchse
29
Zapfen
30
Schraube mit Scheibe/Paßstift
31
Verriegelungshebel
32
Federelement
33
Schraube
34
Scheibe
35
Schraube
36
Schraube mit Scheibe
37
Wanne
38
Sägering oder zwei Muttern gegeneinander gekontert
39
Bolzen oder Schraube
40
Buchse
41
Schraube mit Scheibe/Paßstift
42
Scheibe
43
Schraube
44
Scheibe
45
Versteifungsrippe
46
Führungsbuchse
47
Schraube mit Scheibe
48
Antriebswelle von Seitenwand I
49
Antriebswellenstumpf
50
Antriebswelle von Seitenwand II
51
Schraube
52
Schlittenelement oben
53
Schlittenelement außen
54
Schlittenelement innen
55
Schraube
56
Scheibe
57
Mutter
58
Rastnase
59
Rastöffnung
60
Flansch
61
Flansch
62
Rändelschraube
63
Nut
64
Rastbolzen
65
Federelement
66
Bohrung/Nut

Claims (18)

1. Druckmaschine, insbesondere Offsetdruckmaschine, mit wenigstens einem insbesondere an schwer zugänglicher Stelle angeordneten Feucht- oder Farbwerk, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zumindest Teile des Feucht- oder Farb­ werkes abnehmbar an in den Maschinenseitenwänden (7, 21) gelagerten Aufnahmeelementen (6, 22) befestigt sind, und diese auf etwa parallel zu diesen auszuwechselnden Teilen an den Maschinenseiten (7, 20, 21) angebrachten Schlit­ tenelemente (12, 14) gezogen oder geschoben werden, die mittels eines Schienenelementes (13) geführt seitlich aus der Druckmaschine (1) ausfahrbar sind.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienenelement (13) mit Halteelementen (17, 18, 28) an den Seitenwänden (7, 20, 21) abnehmbar befe­ stigt ist.
3. Druckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Befestigungspunkte (8, 29, 36, 43, 44, 46) zur Aufnahme des Schienenelementes (13) mit Halteelemen­ ten (17, 18, 28) an den Druckeinheiten (1) ortsfest mon­ tiert sind.
4. Druckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienenelement (13) mit Halteelementen (17, 18, 28) werkzeuglos an den Befestigungspunkten (8, 29, 36, 43, 44, 46) an den Druckeinheiten (1) montierbar ist.
5. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenelemente (12, 14) auf das Schienenelement (13) aufsteckbar und leicht verschiebbar sind.
6. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenelemente (12, 14) eine Anschlag- oder Einrastvorrichtung (10, 16) besitzen, welche die zu transportierenden Teile lagegerecht fi­ xiert.
7. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenelemente (12, 14) eine Vorrichtung (31, 32, 33, 62, 63) zum Arretieren auf dem Schienenelement (13) haben.
8. Druckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein Hebel (31) mit Rastnase (58) ist, der an dem Schlittenelement (12, 14) in einer Rastöffnung (59) einrastet.
9. Druckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein Hebel (31) mit einer Nut (63) ist, der am Schienenelement (13) einrastet.
10. Druckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Schraube (62) ist, mit der das Schlittenelement (12, 14) auf das Schienenelement (13) ge­ klemmt wird.
11. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlittenelement (12, 14) aus einem nach unten geöffneten U-Profil besteht, in dem jeweils im oberen Teil (52) und den beiden Seiten (53, 54) wenigstens ein Kugelrollenlager (27) befestigt ist.
12. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlittenelement (12, 14) aus ei­ nem nach unten geöffneten L-Profil und einem ebenen Blechzuschnitt besteht, in dem jeweils in allen Seiten (52, 53, 54) wenigstens ein Kugelrollenlager (27) befestigt ist.
13. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlittenelement (12, 14) aus ei­ nem zu einem U-Profil abgekanteten Blechzuschnitt be­ steht, der vor der Abkantung montagefertig fertig bear­ beitet ist, in dem jeweils in allen Seiten (52, 53, 54) we­ nigstens ein Kugelrollenlager (27) befestigt ist.
14. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienenelement (13) als Hohlkastenprofil ausgebildet ist.
15. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienenelement (13) als U-Profil ausgebildet ist.
16. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienenelement (13) aus einem zu einem U-Profil oder kastenförmig abgekanteten Blechzu­ schnitt besteht, der vor der Abkantung montagefertig fer­ tig bearbeitet ist.
17. Verfahren zum Auswechseln eines Feucht- oder Farbwerkes oder zumindest Teilen davon insbesondere an schwer zu­ gänglicher Stelle im Druckwerk, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schienenelement (13) etwa parallel zu dem auszu­ wechselnden Teil (2) direkt oder indirekt an Seitenwände (7, 21) angebracht wird, daß anschließend Schlittenelemen­ te (12, 14) zur Aufnahme des auszuwechselnden Teiles (2) auf dem Schienenelement (13) positioniert werden, daß das auszuwechselnde Teil (2) von seinen Aufnahmeelementen (6, 22) gelöst und entfernt wird, daß das auszuwechselnde Teil (2) auf die Schlittenelemente (12, 14) übernommen wird, wonach letztere zusammen mit dem auszuwechselnden Teil (2) seitlich auf dem Schienenelement (13) aus der Druckmaschine (1) ausgeführt werden, und daß nach durch­ geführter Wartungsarbeit oder einem Austausch dieses Tei­ les (2) letzteres in umgekehrter Folge wieder an seine Ausgangsposition zu den Aufnahmeelementen (6, 22) zurück­ geführt und das Schienenelement (13) aus der Druckmaschi­ ne entfernt wird, gegebenenfalls nach vorheriger Abnahme der Schlittenelemente (12, 14).
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß alternativ vor dem Anbringen des Schienenelementes (13) an die Seitenwände (7, 21) die Schlittenelemente (12, 14) auf dem Schienenelement (13) positioniert werden.
DE1999120110 1999-05-03 1999-05-03 Druckmaschine mit Ausbauvorrichtung für schwer zugängliche Druckmaschinen-Aggregate Withdrawn DE19920110A1 (de)

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